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Serbien zieht es wieder ans Meer

Erstellt von danijel.danilovic, 07.09.2009, 10:21 Uhr · 41 Antworten · 3.617 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von danijel.danilovic

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    Serbien zieht es wieder ans Meer

    Serbien zieht es wieder ans Meer

    06.09.2009 | 17:53 | Von unserem Korrespondenten THOMAS ROSER (Die Presse)
    Belgrad will einen Hafen in Montenegro kaufen, um seine Exporte zu stärken. Serbien sei an der Ausschreibung zur Privatisierung des montenegrinischen Hafens Bar "sehr interessiert", bekennt Infrastrukturminister Mrkonjic.




    Belgrad. Seit dem Ende des Staatenbunds mit Montenegro 2006 ist das küstenlose Serbien seines Direktzugangs zur nahen Adria beraubt. Geht es nach dem Willen von Infrastrukturminister Milutin Mrkonjic, hat die meereslose Leidenszeit des unfreiwilligen Binnenlands bald ein Ende.
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    Serbien sei an der Ausschreibung zur Privatisierung des montenegrinischen Hafens Bar „sehr interessiert“, bekannte er in einem TV-Interview im Nachbarland: „Ohne den Hafen Bar hat Serbiens Wirtschaft keinen Zugang zum Meer. Wir erwarten, dass wir als bester Kandidat den Zuschlag erhalten.“ Milos Bugarin, Präsident von Serbiens Wirtschaftskammer, zeigt sich begeistert: „Wenn Serbien einen Hafen hat, wird der Transport billiger – und unsere Konkurrenzfähigkeit auf den Exportmärkten vergrößert.“
    Der darbende Hafen könnte eine Blutauffrischung auf jeden Fall gebrauchen. Für Herbst hat Montenegro die Privatisierung der staatlichen 54-Prozent-Beteiligung angekündigt. Vor allem ausländische Investoren werden als Partner zur Entwicklung des Hafens von der Regierung in Podgorica anvisiert. Die Binnennachfrage im 620.000 Einwohner starken Kleinstaat ist für Bar zu gering. Mit einem Jahresumschlag von 2,5 Mio. Tonnen ist der Adria-Hafen nicht einmal zu einem Drittel ausgelastet. Im Vorjahr setzte es 3,5 Mio. Euro Verlust: Hinter dem slowenischen Koper, dem kroatischen Rijeka und dem griechischen Thessaloniki rangiert der Hafen Bar in der östlichen Adria abgeschlagen auf dem vierten Rang.
    Nur 476 Schienenkilometer von Belgrad entfernt, scheint Bar für Serbien zwar nah – ist aber doch fern. Mühsam und zeitraubend ist der Gütertransport über die Landstraße, die sich durch das unzugängliche Berggebiet zwischen Südserbien und Nordmontenegro schlängelt: Bis der Bau einer Autobahn von Belgrad nach Bar realisiert ist, könnten noch zwei Jahrzehnte vergehen. Seit 1976 verbindet die Bahn Serbiens Hauptstadt mit Bar. Doch die über 435 Brücken und durch 254 Tunnel führende Strecke ist dringend überholungsbedürftig. Durchschnittliche Fahrzeit: über 15 Stunden.

    Ökonomischer Nutzen umstritten

    Ein serbischer Einstieg im Hafen wäre für Podgorica die Garantie, dass Belgrad energischer als bisher den Bau der Autobahn und die Überholung der Schienenverbindung vorantreibt. Die 30 Mio. Euro für die Beteiligung könnte Serbien auch in Krisenzeiten problemlos aufbringen. Zwar argumentiert Minister Mrkonji?, dass die Verbindungen mit Montenegro als viertgrößtem Abnehmer serbischer Produkte ohnehin verbessert werden müssten. Doch nicht nur wegen der hohen Kosten, die für den Ausbau der Transportwege nötig wären, ist der Nutzen der Hafenbeteiligung in Serbien umstritten.
    Kritiker weisen darauf hin, dass Belgrad schlicht nicht über die Mittel für die nötigen milliardenschweren Investitionen verfüge, deren ökonomischen Nutzen sie ohnehin für zweifelhaft halten. Zwar zeigen sich auch italienische Investoren in Rumänien am Ausbau der Transportachse Temeswar–Belgrad–Bar interessiert. Aber nur ein Fünftel der serbischen Exporte wird über Bar ausgeführt. Die leichtere Erreichbarkeit, tieferen Hafenbecken und größere Kapazitäten sprechen für die Konkurrenz. Neben Rumäniens Schwarzmeerhafen Constanta, der über die Donau angesteuert wird, nutzen Serbiens Exporteure vor allem die Häfen in Rijeka und Koper. Der Einstieg in Bar könnte „ein guter strategischer Zug“ sein, so der Analyst Goran Nikoli?: „Aber es ist die große Frage, ob er wirtschaftlich gerechtfertigt ist.“

  2. #2

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    Was? Serbien soll dafür zahlen?

    Naja, ist dennoch eine wirtschaftlich gute Investition.

  3. #3

    Registriert seit
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    6.061
    Gute Investition (wirtschaftlich) mal schauen ob etwas draus wird.

  4. #4
    Avatar von danijel.danilovic

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    Zitat Zitat von dalistyle Beitrag anzeigen
    Gute Investition (wirtschaftlich) mal schauen ob etwas draus wird.
    mann sind wir schlau))

  5. #5

    Registriert seit
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    2.396
    versucht serbien jetzt Kosovo und Albanien nachzumachen ???


  6. #6

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    5.328
    Zitat Zitat von Dardanos Beitrag anzeigen
    versucht serbien jetzt Kosovo und Albanien nachzumachen ???

    Häfen kaufen ist keine kosovo-albanische Erfindung!

  7. #7

    Registriert seit
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    17.122
    Zitat Zitat von Baklava Beitrag anzeigen
    Häfen kaufen ist keine kosovo-albanische Erfindung!
    Natürlich. Schon die alten Illyrer haben dies praktiziert.

  8. #8

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    Zitat Zitat von Baklava Beitrag anzeigen
    Häfen kaufen ist keine kosovo-albanische Erfindung!
    wir haben keinen hafen gekauft
    haben ihn von unseren brüdern geschenkt bekommen

    nicht wie bei euch "brüdern"

  9. #9
    Avatar von Cobra

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    58.912
    Serbien will........wo das hinführ hat man so of erleben müssen!

    Wer sagt denn das die Montes auch wollen?

    Mal sehen ob die Montes nicht doch lieber an die Russen verkaufen?

  10. #10

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    5.328
    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Serbien will........wo das hinführ hat man so of erleben müssen!

    Wer sagt denn das die Montes auch wollen?

    Mal sehen ob die Montes nicht doch lieber an die Russen verkaufen?
    Die Schlange hat nur Hass und Krieg im Kopf...

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