Serbische Republik verhandelt mit Gazprom über South-Stream-Abzweigung


Der Vorstandsvorsitzende des russischen Energiekonzerns Gazprom, Alexej Miller und der Präsident der Serbischen Republik im Staatengebilde Bosnien und Herzegowina, Milorad Dodik, haben am Dienstag während eines Arbeitstreffens Optionen zum Bau einer Abzweigung von der geplanten Pipeline South Stream in diese Balkan-Republik erörtert.

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Außerdem wurden Fragen über Vorbereitung eines Gasliefervertrages zwischen Gazprom und der Republik behandelt.
Um die Exportrouten für die Erdgaslieferungen zu diversifizieren, plant der russische Energiekonzern den Bau einer Erdgasleitung auf dem Schwarzmeer-Boden in die Länder von Süd- und Mitteleuropa - das Projekt South Stream.
Entsprechende Regierungsabkommen sind bereits mit Bulgarien, Serbien, Ungarn, Griechenland, Slowenien, Kroatien und Österreich geschlossen worden.
An dem Projekt sind der russische Konzern Gazprom mit 50 Prozent, das italienische Unternehmen Eni mit 20 Prozent sowie die deutsche Wintershall Holding und die französische EDF mit jeweils 15 Prozent beteiligt.

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