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Steueränderungen 2009

Erstellt von Amphion, 15.01.2009, 22:00 Uhr · 76 Antworten · 5.995 Aufrufe

  1. #71

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    Neu ab 2010: Faktorverfahren für Doppelverdiener-Ehegatten



    [22.09.2009] -
    Ehepartner können bei ihren Steuerklassen wählen zwischen den Kombinationen III/V und IV/IV. Ab 2010 gibt es eine dritte mögliche Kombination: IV-Faktor/IV-Faktor. Was das genau ist, erklären wir Ihnen hier.
    Wie funktioniert das Faktorverfahren?
    Die Ehepartner beantragen gemeinsam, dass das Faktorverfahren angewendet werden soll und teilen dem Finanzamt am Jahresbeginn die voraussichtlichen Jahresarbeitslöhne mit. Auf dieser Basis wird

    • die voraussichtliche Höhe der gemeinsamen Einkommensteuer nach Splittingtarif ermittelt und
    • die voraussichtliche Höhe des Lohnsteuerabzugs in der Steuerklasse IV.

    Diese beiden Werte werden ins Verhältnis gesetzt. Das Ergebnis ist der "Faktor".
    Beispiel für die Berechnung des Faktors Herr Braun verdient pro Jahr 30.000 Euro, seine Frau 10.000 Euro

    Herr Braun, Lohnsteuer nach Steuerklasse IV: 4.800 Euro
    Frau Braun, Lohnsteuer nach Steuerklasse IV: 0 Euro
    Summe Lohnsteuerabzug IV/IV: 4.800 Euro
    Einkommensteuer nach Splittingtarif: 4.000 Euro (wird vom Finanzamt ausgerechnet)

    Faktor = 4.000:4.800 = 0,833.
    Herr Braun, Lohnsteuer nach Steuerklasse IV mit Faktorverfahren:
    4.800 × 0,833 = 3.998,40 Euro.
    Frau Braun, Lohnsteuer nach Steuerklasse IV mit Faktorverfahren:
    0 × 0,833 = 0 Euro.

    Ergebnis:
    Die Summe der Lohnsteuer im Steuerabzugsverfahren für das Ehepaar Braun beträgt 3.998,40 Euro (3.998,40 Euro + 0 Euro). Sie entspricht ziemlich genau der Gesamtsteuer im Splittingverfahren (4.000 Euro).
    Diesen Faktor trägt das Finanzamt auf den Lohnsteuerkarten der Ehegatten jeweils neben der Angabe "Steuerklasse IV" ein.
    Bei derzeit bis zu rund 900 Euro Monatslohn beträgt die Lohnsteuer damit 0 Euro (gegenüber rund 140 Euro bei Steuerklasse V). Durch das Faktorverfahren wird also die als hoch empfundene Besteuerung in Steuerklasse V reduziert. Dabei nimmt das Faktorverfahren nur den Vorgang vorweg, der sonst abläuft, wenn Sie eine Steuererklärung abgeben: Durch seine Anbindung an die gemeinsame Einkommensteuer berücksichtigt das Faktorverfahren bereits beim Lohnsteuerabzug den Ausgleichsanspruch des einen Ehegatten gegen den anderen Ehegatten bei Zusammenveranlagung.

    Wirkt sich das Faktorverfahren auf Lohnersatzleistungen aus?
    Das Faktorverfahren hat auch Auswirkungen auf Lohnersatzleistungen, insbesondere Arbeitslosengeld und Elterngeld. Die Leistungen bemessen sich nach dem zuletzt erhaltenen Nettolohn - und der kann durch den Faktor steigen.

    Ist das Faktorverfahren Pflicht?
    Nein, das Faktorverfahren ist nicht verpflichtend, sondern wird nur auf Antrag beider Ehegatten angewendet. Es ist auch kein endgültiges Verfahren. Daher müssen Sie, wenn Sie sich für das Faktorverfahren entscheiden, eine Steuererklärung abgeben. Erst aufgrund der Erklärung ermittelt das Finanzamt die genaue Einkommensteuer.

    Wird der Faktor angepasst, wenn sich das Gehalt ändert?
    Wie beim Verfahren zum Steuerklassenwechsel gilt auch beim Faktorverfahren: Sie können einmal im Jahr den eingetragenen Faktor ändern lassen, spätestens bis zum 30. November.
    Sollen bei einem eingetragenen Faktor jedoch erstmals Freibeträge berücksichtigt oder im Laufe des Jahres erhöht bzw. vermindert werden, ist eine weitere Änderung des Faktors möglich.

    Warum gibt es das Faktorverfahren?
    Durch das neue Faktorverfahren soll ein Anreiz geschaffen werden, auch dann eine Arbeit aufzunehmen, wenn der Partner deutlich mehr verdient.
    Unbeschränkt einkommensteuerpflichtige Ehegatten, die nicht dauernd getrennt leben und die beide Arbeitslohn beziehen, erhalten für den Lohnsteuerabzug jeweils die Steuerklasse IV. Auf gemeinsamen Antrag können sie die Steuerklasse III (in der Regel für den Höherverdienenden) und die Steuerklasse V wählen.
    In der Steuerklasse V entsteht eine verhältnismäßig hohe Lohnsteuerbelastung. Sie ist deutlich höher als in Steuerklasse IV. Der Gesetzgeber vermutet, dass diese hohe Lohnsteuerbelastung eine Hemmschwelle für eine Beschäftigungsaufnahme darstellt. Es verzichten also beispielsweise viele Frauen auf darauf, eine vergleichsweise niedrig bezahlte Arbeitsstelle anzunehmen, weil mit Lohnsteuerklasse V kaum etwas vom Verdienst übrig bleibt.

    Mit dem zusätzlichen Faktor bei Steuerklasse IV soll erreicht werden, dass bei dem jeweiligen Ehepartner mindestens die ihm persönlich zustehenden Abzugsbeträge beim Lohnsteuerabzug berücksichtigt werden (Grundfreibetrag, Vorsorgepauschale, Sonderausgaben-Pauschbetrag und Kinderfreibetrag). Der Vorteil des Splitting-Tarifs wird also schon beim monatlichen Abzug der Lohnsteuer auf beide verteilt.
    -
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  2. #72

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    Zitat Zitat von Amphion Beitrag anzeigen
    diese Nachricht könnte für kinderreiche Familien von Bedeutung sein:

    Nach soeben gehörten Radioangaben wollen die gewählten neuen Koalitionäre wie folgt vorgehen:

    - KEINE Erhöhung des Kindergeldes
    - KEINE Erhöhung der Freibeträge

    Die Staatskasse Deutschlands scheint leer zu sein, die Frage, ob man sich Kinder leisten und selber finanzieren kann, wird vielleicht wieder aufgeworfen werden.

    Bin neugierig auf die weiteren Schritte der neuen Koalitionäre.
    Es gibt immerhin einen neuen Hausherrn im Kreis, der dem Grunde nach sehr genau weiß, was er will:

    Jaja..."Kinder statt Inder" hieß es doch einst, oder?

    anyway...

    mich interessieren aktuell mögliche Änderungen für StKl. I

  3. #73

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    Progressionsvorbehalt

    Progressionsvorbehalt

    Getarnte Steuerfalle

    Der Fiskus hält zum Jahresende noch einige Überraschungen parat: Vielen Bürgern drohen Nachzahlungen bei eigentlich steuerfreien Leistungen wie dem Elterngeld. Schuld ist der Progressionsvorbehalt.

    Allein schon der Name: Progressionsvorbehalt. Viel mehr möchte man darüber eigentlich nicht erfahren. Doch das kann sich rächen. "Die meisten Steuerzahler ahnen nicht, was sich dahinter verbirgt. Aber am Jahresende wundern sich viele, wenn sie Steuern nachzahlen müssen", sagt Dietmar Wellisch, Professor für Steuerlehre an der Universität Hamburg. Dazu könnten am Ende dieses Jahres viele Eltern gehören, wenn sie plötzlich Teile des Elterngelds zurückzahlen müssen.

    Der Progressionsvorbehalt ist der Hebel, mit dem der Fiskus auf den zu versteuernden Lohn noch diverse Leistungen und Einkünfte draufschlägt - die dann ebenfalls versteuert werden müssen. Dazu zählen etwa zusätzliche Lohnersatzleistungen wie Kurzarbeiteroder Arbeitslosengeld. Das gibt es zunächst zwar steuerfrei aufs Konto. Aber würde es der Fiskus dabei belassen, würden Steuerzahler ungleich behandelt werden.

    Ein Beispiel: Ein Arbeitnehmer, der 75.000 Euro regulären Lohn und 25.000 Euro Lohnersatzleistungen erhält, müsste lediglich die 75.000 Euro versteuern. Wer aber regulär 100.000 Euro verdient, muss diese gesamte Summe versteuern - und damit wesentlich mehr als der erste Arbeitnehmer.

    Um diese ungleiche Besteuerung zu vermeiden, wendet der Fiskus den Progressionsvorbehalt an: Er ermittelt den Steuersatz, der für die gesamten Einkünfte zu zahlen wäre, und wendet diesen auf den regulären Lohn ohne Ersatzleistungen an. Summa summarum ergibt sich für Arbeitnehmer mit Lohnersatzleistungen also immer eine höhere Steuerlast als die, die sie bisher abgeführt haben.

    Der Staat freut sich über zusätzliche Einnahmen. Die Bürger ärgern sich über zusätzliche Steuerzahlungen. Diese müssen sie jetzt auch auf ihr Elterngeld leisten. Denn der Bundesfinanzhof hat im September dieses Jahres entschieden, dass die Familienhilfe fiskalisch als Zusatzleistung gilt (Az. VI B 31/09). Damit hat das oberste Finanzgericht eine Diskussion beendet, die bereits seit 2006 Finanzexperten beschäftigte. Eltern müssen sich darauf einstellen, am Jahresende 2009 einen Teil des Elterngelds zurückzuzahlen. Wie im Falle des Elterngelds fallen mittlerweile immer mehr Leistungen des Bundes unter den Progressionsvorbehalt. Das lege die Vermutung nahe, dass der Grund dafür nicht nur darin liegt, Steuergleichheit herzustellen, sagt Frank Hechtner, Ökonom an der Freien Universität Berlin. "Damit versucht der Staat inzwischen, seine Ausgaben gegenzufinanzieren."

    Abschaffung unwahrscheinlich

    Neben Eltern seien vor allem sozial Schwächere die Leidtragenden, sagt Hechtner. In Extremfällen könne der Progressionsvorbehalt zu bedenklichen Ergebnissen führen: "Geringverdiener, die mit ihrem Einkommen unter dem steuerfreien Grundfreibetrag liegen, können bei Lohnersatzleistungen und Anwendung des Progressionsvorbehaltes schnell in die Steuerpflicht rutschen", sagt Hechtner. Grund genug für die Linkspartei, im Mai dieses Jahres eine Gesetzesinitiative zur Abschaffung des Vorbehalts zu starten. Die allerdings verlief im Sande. Dass die neue Koalition das Thema aufgreifen wird, ist laut Hechtner eher unwahrscheinlich. "Der Staat nimmt jährlich rund 2 bis 3 Milliarden Euro mit dem Progressionsvorbehalt ein. Darauf wird er wohl kaum verzichten." Dabei würde es eigentlich gut ins Programm von Union und FDP passen, die Zusatzsteuer abzuschaffen, sagt Steuerwissenschaftler Wellisch: "Das wäre ein Beitrag zur Steuervereinfachung - und das ist doch genau das, was die Koalitionäre bisher immer gefordert haben."

    Eine Lösung, gegen die Wellisch keine Einwände hat - zumal es für die Anwendung des Progressionsvorbehalts keine rechtliche Notwendigkeit gebe. "Aus systematischen Gründen könnte man darauf verzichten."
    Ganz stimmig ist das Gesetz zum Progressionsvorbehalt ohnehin nicht. Im Jahressteuergesetz 2009 gibt es eine bisher wenig beachtete Regelung, der zufolge der Progressionsvorbehalt für eine Reihe von ausländischen Einkünften abgeschafft wurde. Mit einem paradoxen Effekt: Mieteinnahmen aus einer Finca auf Mallorca unterfallen dem Progressionsvorbehalt nicht mehr. Das Elterngeld aber schon.

    Unverhofft kommt oft

    Die Falle
    Das Elterngeld ist im Grunde steuerfrei – trotzdem kann es die Steuerlast deutlich erhöhen, weil es dem Progressionsvorbehalt unterliegt: Dabei wird das Elterngeld zum übrigen Einkommen hinzugerechnet. Für das reguläre Einkommen setzt der Fiskus dann den höheren Steuersatz an, der für das gesamte Einkommen gälte.

    Der Fall
    Ein Ehepaar hatte vor dem Bundesfinanzhof in München geltend gemacht, dass Elterngeld unabhängig von früheren Erwerbstätigkeiten gezahlt werde – es sei daher nicht mit Lohnersatzleistungen vergleichbar. Das sahen die Steuerrichter anders: Das Elterngeld bezwecke, Einkünfte teilweise auszugleichen, die den Eltern durch die Kinderbetreuung entgingen.
    -
    21.10.2009,
    von Mareeke Buttjer
    Quelle: ftd
    © 2009 capital.de
    Progressionsvorbehalt: Getarnte Steuerfalle - Capital

  4. #74

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    Vereinfachte Steuererklärung


  5. #75

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    Neue Schätzung

    Steuereinnahmen sinken wie nie zuvor

    Von Manfred Schäfers
    05. November 2009 Bund, Ländern und Gemeinden stehen vor dem größten Steuereinnahmenrückgang in der Geschichte der Bundesrepublik. Der Arbeitskreis Steuerschätzung prognostiziert für dieses Jahr ein Minus von 6,6 Prozent auf 524,1 Milliarden Euro. Für das nächste Jahr erwartet er eine weitere Abnahme um 2,4 Prozent auf dann 511,5 Milliarden Euro. Das teilte das Gremium nach seiner dreitägigen Beratung in Hamburg mit. Die aktuelle Prognose weicht nur wenig von der Mai-Schätzung ab und bewegt sich im erwarteten Korridor. Für die Steuersenkungspläne der schwarz-gelben Koalition eröffnet sie indes keinen neuen Spielraum. Vier Mal sind die Steuereinnahmen bisher gesunken: in den Jahren 1996, 1997, 2001 und 2002.

    Die Schätzer gingen davon aus, dass sich die konjunkturelle Erholung fortsetzt, doch auf niedrigem Niveau. Es wurde unterstellt, dass das nominale Bruttoinlandsprodukt (also einschließlich Preiserhöhungen) in diesem Jahr um 3,9 Prozent sinken und im nächsten Jahr um 1,6 Prozent wachsen wird. Gegenüber der Steuerschätzung vom Mai sind dies 1,4 und 0,4 Prozentpunkte mehr. Gegenüber der vorangegangenen Prognose sinken die Steuereinnahmen 2009 um 3 Milliarden Euro. Davon entfallen 2,4 Milliarden Euro auf Steuerrechtsänderungen, die es seit Mai gegeben hat. Im Jahr 2010 wird das Steueraufkommen zwar weiter zurückgehen, aber voraussichtlich um 1,1 Milliarden Euro über dem Schätzergebnis vom Mai 2009 liegen: Einen leichten Zuwachs gibt es beim Bund (1,0 Milliarden Euro), dem stehen konstante Einnahmen der Länder und Mindereinnahmen der Gemeinden (1,1 Milliarden Euro) gegenüber.

    Die umfangreichsten Steuern bleiben 2009 die Umsatzsteuer mit 176,8 Milliarden Euro (plus 0,4 Prozent) und die Lohnsteuer mit 134,5 Milliarden Euro (minus 6,6 Prozent). Beide teilen sich Bund, Länder und Kommunen. Es folgen die Energiesteuer, die allein dem Bund zusteht, mit unverändert 39,3 Milliarden Euro und die Gewerbesteuer mit 33,6 Milliarden Euro (minus 18,1 Prozent), die vor allem den Kommunen zufließt. Die Körperschaftsteuer, die wie die Gewerbesteuer stark gewinnabhängig ist, soll um fast 60 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro einbrechen.

    Die großen Städte warnten Union und FDP davor, die Steuern wie geplant zu senken. „Es muss verhindert werden, dass Kommunen finanziell zusammenbrechen und ihren Bürgern immer weniger und schlechtere Leistungen anbieten können“, mahnte die Präsidentin des Deutschen Städtetages, Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth. „Viele Städte können weitere Mindereinnahmen definitiv nicht verkraften.“ Die aktuelle Steuerschätzung mache die ganze Dramatik der Einnahmeverluste deutlich. Sie seien noch größer als befürchtet.

    Die SPD-Politiker Joachim Poß und Carsten Schneider urteilten, vor dem Hintergrund der Steuerschätzung stellten die schwarz-gelben Pläne ein finanzpolitisches Abenteuer dar. Die Grünen-Abgeordneten Alexander Bonde und Christine Scheel nannten die Steuerschätzung einen Beleg des Scheiterns. Dagegen warnte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Otto Kentzler, vor der Schlussfolgerung, dass Steuersenkungen nicht finanzierbar seien. Gerade die aktuelle Steuerschätzung untermauere den Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Entwicklung und der Lage der öffentlichen Finanzen. Die neue Regierung müsse mit steuerlichen Maßnahmen Impulse für mehr Wachstum setzen.
    -

    Stichwort: Arbeitskreis Steuerschätzung

    Der Arbeitskreis Steuerschätzung besteht seit 1955. Experten von Bund und Ländern, kommunalen Verbänden, Forschungsinstituten, Bundesbank und Statistischem Bundesamt prognostizieren zweimal im Jahr die Steuereinnahmen für die öffentliche Hand. Ihre Vorhersagen bilden die Basis für die Haushalte von Bund, Ländern und Kommunen.

    Jeweils Anfang November steht die „kleine“ Schätzung an. Sie findet etwa zu der Zeit statt, in der in der Regel auch der Bundeshaushalt für das Folgejahr im Bundestag verabschiedet wird. In diesem Jahr verschieben sich die Etatpläne aber wegen der Bundestagswahl. Im Herbst werden immer die Steuereinnahmen nur für das laufende und das kommende Jahr ermittelt. Im Mai findet dann die „große“ Steuerschätzung für den mittelfristigen Zeitraum statt.

    Die Schätzung basiert auf den aktuellen Wirtschaftsprognosen. Es werden mögliche Einnahmen - von der Lotteriesteuer bis zu den großen Posten der Lohn- und Umsatzsteuer - jeweils für den Zeitraum einzeln ermittelt. Normalerweise wird das geltende Steuerrecht zugrunde gelegt. Noch nicht verabschiedete Reformen und Gesetze - also die Steuerpläne von Union und FDP - bleiben unberücksichtigt.
    -
    Neue Schätzung: Steuereinnahmen sinken wie nie zuvor - Wirtschaftspolitik - Wirtschaft - FAZ.NET

  6. #76

  7. #77
    aki

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    Weiß jemand wie lange ein "ruhendes" Gewerbe ohne Einnahmen vom FA toleriert wird, wenn Ausgaben für die Errichtung/Gewährleistung der Geschäftstätigkeit wie z. B. IT, Firmenwagen etc. steuerlich geltend gemacht werden?

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