BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Ergebnis 1 bis 7 von 7

Die Studie der Boston Consulting. Wir sind alle betroffen.

Erstellt von Apache, 01.04.2013, 13:53 Uhr · 6 Antworten · 904 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    02.11.2011
    Beiträge
    3.316

    Die Studie der Boston Consulting. Wir sind alle betroffen.

    Liebe Gemeinschaft, wer sich ernsthaft mit der EU-Wirtschaftskrise beschäftigt, soll dass hier lesen. EU wird in 10-15 Jahre nicht mehr dass sein was es jetz ist. Die Banken bestimmen wir werden die Sklaven des Systems sein.
    Über welche Demokratie sprächen wir dann? Für mich ist dass die moderne Form der Diktatur.

    Die Politiker sind blos die Marionetten

    Gerne möchte ich Eure Meinung darüber hören bzw lesen

    EU = Mesopotamien – Wie Boston-Consulting der EU die Euro-Rettung vorschlug

    Eine Studie der Boston Consulting Group aus 2011 weist erstaunliche Ähnlichkeit mit den Euro- Rettungsbemühungen der Europäischen Union auf. Bei der „Rettung“ Zyperns kommen nun erstmals Instrumente zum Einsatz die bereits vor zwei Jahren von Boston Consulting favorisiert wurden. Da jedoch (noch) nicht alle Vorschläge umgesetzt sind, darf man annehmen dass weitere folgen. Ein Blick in die Zukunft gefällig?
    Niemand hat eine Kristallkugel und deshalb kann auch kein Experte, Ökonom oder Analyst in die Zukunft sehen. So könnte man meinen. Doch diese Einschätzung ist seit der letzten Woche nicht ganz richtig.
    Niemand braucht eine Kristallkugel für die Zukunft, es reicht eine Studie der Boston-Consulting- Group (BCG) auf dem Jahr 2011. Wer das Papier mit dem TitelBack to Mesopotamia?liest wird nicht etwa eine Abhandlung zur Archäologie vorderasiatischer Wüstenstaaten finden, sondern feststellen, dass eine Vielzahl der enthaltenen Vorschläge zur Eurorettung die letzte Woche auf Zypern angewendet wurde.
    Ein paar Beispiele gefällig?
    1. Privates Vermögen muss „einmalig besteuert“ werden.
    Auf Seite 7-8 beschreibt BCG detailliert, dass private Anleger durch eine einmalige Steuer zur Finanzierung der Schuldenrestrukturierung beitragen sollen. Je nach Land soll der Steuersatz zwischen 11 und 30 Prozent betragen.
    2. Steuerliche Andersbehandlung von Summen > 100.000 Euro
    Auf Seite 8 bringt BCG einen Freitag von 100.000 Euro ins Spiel oberhalb dem eine „einmalige
    Korrektur der aktuellen Schuldenstände“ (bzw. Guthabenstände) sinnvoll wäre.
    3. Besteuerung “der Reichen” soll öffentliche Unterstützung bringen
    Seite 9: Da diese Maßnahmen sicherlich nicht sehr populär seien, könne gerade die Besteuerung „der Reichen“ die öffentliche Unterstützung merklich erhöhen. Im Falle Zyperns waren dies die russischen Oligarchen.
    Da die Ideen der Boston Consulting Group aus 2011 stammen, jedoch erst letztes Wochenende erstmals zur Anwendung gekommen sind, lässt dies den Schluss zu, dass einige weitere im Papier enthaltene Vorschläge zukünftig ebenfalls anwendbar werden dürften. So gesehen wirken die Seiten 8 und 9 des BCG-Papiers ähnlich einer Kristallkugel. Ein Blick in die Zukunft gefällig?
    Folgende Dinge sind bereits in der Diskussion angelangt oder dürften sich nach der Bundestagswahl – wenn das Volk „gewählt“ hat – zu Themen in Deutschland und der EU entwickeln:

    1. Einrichtung einer Fiskalunion (läuft schon)
    2. Erhöhung des Renteneintrittsalters (…haben wir nicht schon was von „Rente mit 69“ gehört?)
    3. Senkung der Sozialleistungen für Rentner (Das Stichwort hierzu lautet Altersarmut)
    4. Besteuerung von Grund- und Immobilienbesitz (geht einfach)
    5. Eurobonds (will die SPD)
    6. Kontrollmechanismus zur staatlichen Verschuldung (Schuldenbremse)
    7. Kontrollmechanismus für private Verschuldung
    8. Reduzierung der deutschen Wettbewerbsfähigkeit durch Anhebung des deutschen
    Lohnniveaus bei gleichzeitiger Senkung des Lohnniveaus der Krisenstaaten (Austerität)
    9. Senkung des Sparwillens der Deutschen bei gleichzeitiger Ankurbelung der deutschen
    Binnennachfrage (Finanzielle Repression)
    10. Heranziehung von Sparvermögen >100.000 Euro mittels ca. 30% Sondersteuer zur
    Sanierung der Banken (Siehe Zypern)


    Ach wie wunderbar einfach ist doch die Welt, wenn man als „Berater“ der Politik die Richtung vorgibt, die diese selbst nicht hat. Doch könnte sich die Studie von BCG als eine der wichtigsten Lektüren der letzten Jahre erweisen, denn sie zeigt auf welchen Weg die EU Politik mit der aller höchsten Wahrscheinlichkeit gehen wird.
    Jeder Bürger/Sparer/Steuerpflichtige muss deshalb gewarnt sein und sofort (nein, wirklich SOFORT!)
    entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen. Welche dies sind? Fragen Sie doch Boston Consulting!
    The German Perspective

  2. #2
    Avatar von Elk873

    Registriert seit
    21.12.2012
    Beiträge
    3.547
    Ihr solltet alle lieber schnell aus der EU austreten

  3. #3

    Registriert seit
    02.11.2011
    Beiträge
    3.316
    Zitat Zitat von SlenderMan Beitrag anzeigen
    Ihr solltet alle lieber schnell aus der EU austreten
    dass wird woll das Beste sein. aber wie schon geschrieben unsere politiker sind blos die Marionetten. Die nähsten die kommen werden sind auch geschmiert und tanzen nach der gleiche musik weiter.

    - - - Aktualisiert - - -

    Präsident Zyperns bekam 5,8 Millionen Dollar geschenkt

    Deutsche Mittelstands Nachrichten | 31.03.13, 23:06
    In Zypern und Griechenland herrscht Empörung über immer neue Enthüllungen über die lokalen Politiker. Sie haben Millionen von den Banken geschenkt bekommen, in Form von gelöschten Krediten. Allen voran hat sich offenbar der ehemalige Staatspräsident George Vassiliou bedient.

    warum schenken die Banken keine 5,8 MIllionen an die Bürger oder an die die es am nötigsten haben???

  4. #4
    Avatar von Lobo-9

    Registriert seit
    02.09.2009
    Beiträge
    256
    Das die Banken/Konzerne das Sagen haben ist doch schon seit der Wirtschaftskrise 2008 bestätigt. Um Demokratie geht es doch kaum einem sondern, in welchen Land man einen höheren Lebensstandart hat (aus finazielersicht). Sklave in DE ist immer noch besser als in den meisten andern Ländern der EU.

  5. #5
    Avatar von Rhias

    Registriert seit
    16.10.2012
    Beiträge
    135
    Zitat Zitat von Lobo-9 Beitrag anzeigen
    Das die Banken/Konzerne das Sagen haben ist doch schon seit der Wirtschaftskrise 2008 bestätigt. Um Demokratie geht es doch kaum einem sondern, in welchen Land man einen höheren Lebensstandart hat (aus finazielersicht). Sklave in DE ist immer noch besser als in den meisten andern Ländern der EU.
    Sehe ich genau so, die amerikanische Art der Demokratie im Zusammenhang mit der kapitalistischen Ideologie hat freilich nichts mehr mit den Werten zu tun, wofür die einstige Demokratie stand, nämlich für die Macht des Volkes. Stattdessen obliegt die Macht bei einigen wenigen Oligarchen, die zu allem Übel auch noch ihre Macht fest in der Hand halten, solange sie brauchbare Verbündete, der us-amerikanischen Weltmacht sind.

    Umso trauriger, dass man trotz dieses eigentlich schändlichen und unfreien Systems der Ausbeutung und der Blockieren von einigen Freiheiten bis hin zur Selbstverwirklichung, man dennoch einen besseren Lebensstandard führt. Man schaue sich doch nur mal einen Großteil der Jugend hier in Deutschland an, von Politik wenig bis kaum ein Interesse, stattdessen ist es wichtiger ein Handy schon mit 11 Jahren zu besitzen, diese Konsumgeilheit schon in so einem frühen Alter ist, finde ich, untragbar und man schaue sich doch nur das Bildungssystem an, meiner Meinung nach ist das schon gar eine absichtliche Volksverdummung die dort betrieben wird, jeder Idiot kann doch heute schon ein Abitur abschließen, lernen tut man dagegen freilich wenig, von der Bildungsförderung mal ganz abgesehen, die im Prinzip auch kaum gegeben ist.

  6. #6

    Registriert seit
    02.11.2011
    Beiträge
    3.316
    Zitat Zitat von Lobo-9 Beitrag anzeigen
    Das die Banken/Konzerne das Sagen haben ist doch schon seit der Wirtschaftskrise 2008 bestätigt. Um Demokratie geht es doch kaum einem sondern, in welchen Land man einen höheren Lebensstandart hat (aus finazielersicht). Sklave in DE ist immer noch besser als in den meisten andern Ländern der EU.

    dieser Lebensstandart wird in DE auch zurückgehen darum geht es, die werden die löhne so anpassen das DE wettbewerbsfähig bleibt.
    Die Chinesen arbeiten für 0,50 € die Stunden darum können wir uns Produkte die aus China kommen uns auch leisten.
    Die meisten Firman produtieren im Ausland weil dort die Löhne niedrig sind.

  7. #7
    Avatar von Lobo-9

    Registriert seit
    02.09.2009
    Beiträge
    256
    Zitat Zitat von Apache Beitrag anzeigen
    dieser Lebensstandart wird in DE auch zurückgehen darum geht es, die werden die löhne so anpassen das DE wettbewerbsfähig bleibt.
    Die Chinesen arbeiten für 0,50 € die Stunden darum können wir uns Produkte die aus China kommen uns auch leisten.
    Die meisten Firman produtieren im Ausland weil dort die Löhne niedrig sind.
    Da stimme ich dir ja zu, deshalb habe ich geschrieben „Immer noch“, das es für die Ewichkeit ist behaupte ich ja nicht.

Ähnliche Themen

  1. WICHTIG- Studie: USA sind führend in der Pornofilm-Branche
    Von Kizil-Türk im Forum Aussenpolitik
    Antworten: 28
    Letzter Beitrag: 25.02.2013, 17:22
  2. Alle Terroristen sind Muslime - außer den 99%, die keine sind.
    Von Frieden im Forum Religion und Soziales
    Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 24.08.2011, 08:31
  3. Warum fast immer die Armen am schwersten betroffen sind
    Von nex im Forum Religion und Soziales
    Antworten: 21
    Letzter Beitrag: 28.05.2009, 13:20
  4. Wir sind alle.....
    Von Te-Town im Forum Rakija
    Antworten: 20
    Letzter Beitrag: 28.03.2007, 17:44
  5. Studie:2/3 der Sachsen sind latent ausländerfeindl
    Von VaLeNtInA im Forum Religion und Soziales
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 30.04.2006, 14:10