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Türkei bald nicht mehr abhängig vom IWF?

Erstellt von Barney Ross, 27.05.2012, 11:08 Uhr · 92 Antworten · 8.130 Aufrufe

  1. #51

    Registriert seit
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    196
    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Wurde der Dönermann hier schon gesperrt? Schade, gerade jetzt wo er anfing mir sympathisch zu werden. :-(

    Heraclius
    Ist jetzt schon dass zweite mal das er durch mich gesperrt wurde. :

  2. #52
    Baader
    Zitat Zitat von tsakonas Beitrag anzeigen
    Ist jetzt schon dass zweite mal das er durch mich gesperrt wurde. :
    Ey Bruder, versuch nicht mir Fame zu klauen! Ich habe angefangen hier!

  3. #53

    Registriert seit
    21.04.2012
    Beiträge
    196
    Zitat Zitat von Baader Beitrag anzeigen
    Ey Bruder, versuch nicht mir Fame zu klauen! Ich habe angefangen hier!
    Ich überlasse dir die Bühne, ich war nur existend um dir denn kleinen dreck vom leibe zu halten.

  4. #54
    Avatar von Indianer

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    Beiträge
    24.840
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Natürlich, immerhin wurde das gesamte Land an internationale Investoren verkauft. Wenn sie Lust haben, lassen sie das Land boomen und wenn nicht, lassen sie es bluten.


    ne eigentlich net.
    als es der türkei schlecht ging, sind die menschen nicht auf die strasse, um ihre eigene wirtschaft, täglich in zig facher millionenhöhe täglich zu schädigen.
    nö sie haben angepackt.
    und wenn sie ihr wachstum von 8% halten können, dann sind sie 2025 bis 2028 tatsächlich schuldenfrei.
    dann können sie griechenland kaufen.
    da die griechen kein interesse zeigen, ihr land auf zu bauen.

  5. #55
    Avatar von Toruko-jin

    Registriert seit
    22.04.2012
    Beiträge
    21.045
    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    ne eigentlich net.
    als es der türkei schlecht ging, sind die menschen nicht auf die strasse, um ihre eigene wirtschaft, täglich in zig facher millionenhöhe täglich zu schädigen.
    nö sie haben angepackt.
    und wenn sie ihr wachstum von 8% halten können, dann sind sie 2025 bis 2028 tatsächlich schuldenfrei.
    dann können sie griechenland kaufen.
    da die griechen kein interesse zeigen, ihr land auf zu bauen.
    Ja, das stimmt allerdings! Diese Privatisierungen sind auch wichtig, um Investitionen und know-how ins Land zu holen.
    So hat sich z.B. die Infrastruktur im Bezug auf Telekommunikation und Internet immenz weiterentwickelt. Türkcell, der größte Provider der Türkei, hat vor kurzem 25% der iranischen Telekom gekauft und sie wollten auch die bulgarische Telekom kaufen. Da bin ich, glaube ich, nicht ganz aktuell. Um Investitionen ins Land zu holen war die Türkei sogar bereit eine gewisse Zeitspanne die Lohnkosten selbst zu tragen. Seit 10 Jahren geht es ganz gut voran.

  6. #56
    Kejo
    Zitat Zitat von WhiteJim Beitrag anzeigen
    äh ... TuAF zieh die Hose wieder hoch ... die Gesamtverschuldung der Türkei liegt eher mindestens um das 100-fache höher, hier geht es lediglich um die Schulden an den IWF, du bist auf das Wort "schuldenfrei" reingefallen
    Das ist schwachsinn. Es ist eben nicht irrelevant, wer dein Gläubiger ist. Versorgt sich ein Staat am freien Markt mit frischem Geld, können dies Fonds, Gesellschaften, Investoren oder einfache Bürger sein, die Anleihen kaufen und dafür einen gewissen Zinssatz verlangen. Dieser Zins ist höher, je instabiler und unberechenbarer die Gefahren, die mit einem Staat verbunden werden, sind. Griechische Staatsanleihen haben utopische Zinssätze, weil sie extrem risikobehaftet sind. Die letzte Wahl hat noch mehr Unsicherheit gestiftet in der Welt.

    Die Türkei war vor über einem Jahrzehnt fast pleite, Investoren wollten für ihre Staatsanleihen astronomische Zinsen, sie konnte sich wie Griechenland nicht mehr über den freien Markt refinanzieren, Europa war das scheißegal. Deshalb hat sie sich notgedrungen Millarden beim Internationalen Währungsfond geliehen, deren Chefin jetzt die Französin Lagarde ist. Das war die "griechische" Krise der Türkei.

    Der IWF leiht gerne Geld. Sehr viel sogar und gerade erst in solch misslichen Situationen. Er greift allerdings zugleich in die Souveränität des Staates ein, der sein Gläubiger wird. Schuldner müssen sich den Auflagen des IWF beugen, sonst bekommen sie keinen müden Cent. Oft bestehen diese Auflagen darin, die staatliche Vorherrschaft in der Wirtschaft zurückzufahren, den heimischem Markt zu liberalisieren. Diese Deregulierung bekommen in Griechenland z.B. die Taxi- und LKW-Fahrer zu spüren. Lizenzen müssen vom gr. Staat einfacher, unter erleichterten Konditionen vergeben werden. Dadurch steigt das Angebot und die Löhne der Taxi- und LKW-Fahrer sinken, der Wettbewerb wird härter, viele Unternehmen können pleite gehen (und das geschieht in der Realität dann auch).
    Steuererhöhung ist auch ein viel benutztes Mittel des IWF.

    Das ist es, worauf man in der Türkei stolz ist. Man schuldet dem IWF Geld und unterliegt bis zur gänzlichen Tilgung ihren Auflagen. Überweist die Türkei im Jahr 2013 die letzte Tranche Richtung Washington D.C., wo der Hauptsitz dieser Organisation sich befindet, hat sie sich, wenn man es extrem ausdrücken möchte, "frei gekauft".

    Anfang 2002 hatte die Türkei beim IWF 23.500.000.000 USD Schulden, man ist mittlerweile bei ca. 2 Mrd. USD angelangt. Mitte 2013 will man diese Summe abbezahlt haben und die Bestimmungen des IWF in Bezug auf die Türkei verfallen endgültig.

    Ministerpräsident Erdoğan versichert, die Türkei habe ihre Schulden an den IWF spätesten im April 2013 abbezahlt. Damit würde sich die Türkei auch von den Bestimmungen des Währungsfonds unabhängig machen. Insgesamt habe die Türkei innerhalb der vergangenen 50 Jahre vom IWF Kredite über 46 Milliarden Dollar erhalten. Derzeit betrage die Schuldenhöhe noch 2,3 Milliarden Dollar, während es 2002 noch 23,5 Milliarden waren, so Erdoğan. Auf den IWF sei das Land aufgrund hoher Investitionen aus dem Ausland nicht mehr angewiesen.


    IWF-Kredit: Türkei will 2013 schuldenfrei sein | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN

    Es ist zudem auch eine Frage des Prestiges. Drittwelt- und europäische Pleitestaaten sind Kunden des IWF. Man möchte diesen Status endlich hinter sich lassen. Für mich vollkommen verständlich.

    2013 heißt es dann "Bye bye, IWF!" und hoffentlich bleibt das dann bis in alle Ewigkeit so.

  7. #57
    Avatar von BlackJack

    Registriert seit
    11.10.2009
    Beiträge
    65.408
    Zitat Zitat von Harput Beitrag anzeigen
    Das ist schwachsinn. Es ist eben nicht irrelevant, wer dein Gläubiger ist.

    ...

    Es ist zudem auch eine Frage des Prestiges. Drittwelt- und europäische Pleitestaaten sind Kunden des IWF. Man möchte diesen Status endlich hinter sich lassen. Für mich vollkommen verständlich.

    2013 heißt es dann "Bye bye, IWF!" und hoffentlich bleibt das dann bis in alle Ewigkeit so.
    jbt wusste garnicht, dass Hartmut so ein Quasselfuzzi ist ...

    Die ganzen Worte hättest du dir sparen können weil völlig irrelevant, es geht um

    Wenn es nach dem Ministerpräsidenten Recep Erdogan geht, wird die Türkei bis 2013 schuldenfrei sein. So sollen die restlichen Schulden von 2,3 Milliarden Dollar an den IWF bald abbezahlt werden.
    Dort wird suggeriert, die Türkei wäre insgesamt schuldenfrei, und das habe ich richtig gestellt. Auflagen von Gläubigern sind scheißegal, alle Geldverleiher haben Auflagen, besonders wenn die Anlage riskant ist und einem nicht mal die Mafia Geld leihen will : man hat sich was geliehen, also muss man zurückzahlen, und erst wenn man niemanden was schuldet ist man schuldenfrei ... ich habe fertig

  8. #58
    Baader
    Harput, dir ist klar dass das IWF die höchste Instanz des Bankwesens ist?

    Alle Banken dieser Welt sind in irgendeiner Form unter ihrem Deckel. Also ist es unwichtig bei wem die Schulden existieren.

  9. #59
    Yunan
    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Ja, das stimmt allerdings! Diese Privatisierungen sind auch wichtig, um Investitionen und know-how ins Land zu holen.
    So hat sich z.B. die Infrastruktur im Bezug auf Telekommunikation und Internet immenz weiterentwickelt. Türkcell, der größte Provider der Türkei, hat vor kurzem 25% der iranischen Telekom gekauft und sie wollten auch die bulgarische Telekom kaufen. Da bin ich, glaube ich, nicht ganz aktuell. Um Investitionen ins Land zu holen war die Türkei sogar bereit eine gewisse Zeitspanne die Lohnkosten selbst zu tragen. Seit 10 Jahren geht es ganz gut voran.
    Was bringt es dir, Know-How ins Land zu holen wenn das Ergebnis nicht dir sondern irgendwelchen Konzernen gehört, die mit ihre Ursprungsländern wiederum sehr eng und patriotisch zusammenarbeiten? Langfristig rein gar nichts. Während Firmen kommen und gehen, entstehen und pleite gehen, sind Länder weiterhin da und die Firmen sollte um die Gunst eines Landes buhlen anstatt umgekehrt. Das kommt nämlich davon, wenn man diesen Geldhaien, denen es überhaupt nicht um die Entwicklung eines Landes, sondern um nichts als Geld geht, so viele Freiheiten einräumt.

  10. #60
    Kejo
    Zitat Zitat von WhiteJim Beitrag anzeigen
    jbt wusste garnicht, dass Hartmut so ein Quasselfuzzi ist ...

    Die ganzen Worte hättest du dir sparen können weil völlig irrelevant, es geht um

    Dort wird suggeriert, die Türkei wäre insgesamt schuldenfrei, und das habe ich richtig gestellt. Auflagen von Gläubigern sind scheißegal, alle Geldverleiher haben Auflagen, besonders wenn die Anlage riskant ist und einem nicht mal die Mafia Geld leihen will : man hat sich was geliehen, also muss man zurückzahlen, und erst wenn man niemanden was schuldet ist man schuldenfrei ... ich habe fertig
    Du hast auch sonst fertig, das musst Du nicht extra erwähnen. Wer Staatsanleihen kauft, will die Zinsen und den Grundbetrag haben. Woher sich der Staat das Geld für die Zinsen herholt, ist dem Verleiher kackegal. Der IWF setzt Bestimmungen fest, die umgesetzt werden müssen. So viel dazu.

    Was im Eingangsbeitrag suggeriert wird, ist, dass die Türkei ihre Schulden beim IWF abbezahlt. Für dich noch mal größer, falls Du deine Brille nicht zur Hand hast:

    Wenn es nach dem Ministerpräsidenten Recep Erdogan geht, wird die Türkei bis 2013 schuldenfrei sein. So sollen die restlichen Schulden von 2,3 Milliarden Dollar an den IWF bald abbezahlt werden.

    2001 war die Lage in der Türkei ähnlich wie heute in Griechenland und nur durch ein Notkredit des IWF entging die türkische Regierung der Staatspleite.

    Aber seit dem Regierungsantritt Recep Erdogans ging es mit der Wirtschaft nur noch bergauf. Dies sind zahlreiche Gründe, die für Erdogans Prognosen sprechen.
    Das hast Du sicherlich überlesen. Man kann den Jungen mögen oder nicht, aber ihn für etwas abzufucken, was nicht stimmt, ist hinterlistig.

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