Auf der Fahrt in den Urlaub sollte man sich vorher über die jeweiligen Verkehrsregeln erkundigen und sich auch daran halten. Denn während in Deutschland z.B. relativ harmlose Geschwindigkeits-Übertretungen bis 20 km/h mit maximal 35 Euro geahndet werden, kostet dieser Verstoß in den meisten europäischen Ländern erheblich mehr. Mit 390 Euro zahlt der Temposünder in Norwegen am meisten, aber auch woanders heißt es dann häufig: Ab 100 Euro aufwärts.

Nach der jetzt vom ADAC aktualisierten Bußgeld-Liste für Verkehrssünden im Ausland kann auch bei anderen Verkehrsübertretungen die Urlaubskasse ganz schön leiden. So kostet ein Überholverstoß in Belgien ab 175 Euro und auch in Frankreich (ab 90), Luxemburg (145), Schweiz (ab 150) sowie in Italien (ab 70) und Spanien (90 - 300) oder auch Dänemark (135 - 200 Euro) ist man nicht zimperlich.

Doch auch die osteuropäischen Länder kennen keine Billig-Preise. Wer zum Beispiel auf dem Autoput über Slowenien (170 Euro), Kroatien (ab 40) und Serbien-Montenegro (ab 25) an die Ägäis fährt und überall einen Überholverstoß begeht, ist schon mal 235 Euro los. Zudem sollte man unbedingt auf die unterschiedlichen Promille-Grenzen achten. In Estland, Kroatien, Rumänien, Slowakei, Tschechien und Ungarn ist Alkohol völlig tabu und auch die 0,2 Promille-Grenze in Norwegen, Polen oder Schweden ist schnell erreicht. Abgesehen von saftigen Geldstrafen in Höhe von mehreren hundert Euro - in Polen und in Luxemburg bis zu 1200 Euro - wird in der Regel zudem die Weiterfahrt untersagt. (ar/hhg)

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