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Wirtschaft Griechenlands - Οικονομία της Ελλάδας - Economy of Greece

Erstellt von Dikefalos, 07.06.2011, 15:51 Uhr · 6.253 Antworten · 330.725 Aufrufe

  1. #131
    Avatar von -JD-

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    Επιχείρηση Helios για 60.000 θέσεις εργασίας

    Φωτοβολταϊκά και ηλιοθερμικά πάρκα θα αναπτυχθούν σε 200.000 στρέμματα δημόσιας γης n 20 δισ. ευρώ θα κοστίσουν μόνο τα πάνελ n Ποιοι είναι οι βασικοί άξονες του πρότζεκτ

    Tο «Χρήμα» παρουσιάζει τις βασικές παραμέτρους τoυ σχεδίου που ανέλυσε την Πέμπτη στον γερμανό υφυπουργό Οικονομίας Σ. Καπφέρερ ο υπουργός Περιβάλλοντος, Ενέργειας και Κλιματικής Αλλαγής Γ. Παπακωνσταντίνου, το οποίο προβλέπει την παραγωγή μέχρι και 10.000 MW από ηλιακή ενέργεια, περίπου όση είναι σήμερα όλη η ηλεκτρική ισχύς της χώρας από λιγνίτη, φυσικό αέριο, πετρέλαιο και ανανεώσιμες πηγές ενέργειας!
    Τα έργα θα αναπτυχθούν σε έκταση 200 τετραγωνικών χιλιομέτρων (200.000 στρέμματα), απαλλαγμένη από γραφειοκρατικά και νομοθετικά εμπόδια, με διαδικασίες ολυμπιακών έργων, δηλαδή με μεθόδους fast track ώστε να παρακαμφθούν τα προβλήματα που έχουν αντιμετωπίσει παρόμοιες επενδύσεις στην Ελλάδα (απανωτές προσφυγές στο ΣτΕ κ.λπ.).

    Επιχείρηση Helios για 60.000 θέσεις εργασίας - Οικονομία

  2. #132
    Avatar von Dikefalos

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    Zitat Zitat von -JD- Beitrag anzeigen
    Επιχείρηση Helios για 60.000 θέσεις εργασίας

    Φωτοβολταϊκά και ηλιοθερμικά πάρκα θα αναπτυχθούν σε 200.000 στρέμματα δημόσιας γης n 20 δισ. ευρώ θα κοστίσουν μόνο τα πάνελ n Ποιοι είναι οι βασικοί άξονες του πρότζεκτ

    Tο «Χρήμα» παρουσιάζει τις βασικές παραμέτρους τoυ σχεδίου που ανέλυσε την Πέμπτη στον γερμανό υφυπουργό Οικονομίας Σ. Καπφέρερ ο υπουργός Περιβάλλοντος, Ενέργειας και Κλιματικής Αλλαγής Γ. Παπακωνσταντίνου, το οποίο προβλέπει την παραγωγή μέχρι και 10.000 MW από ηλιακή ενέργεια, περίπου όση είναι σήμερα όλη η ηλεκτρική ισχύς της χώρας από λιγνίτη, φυσικό αέριο, πετρέλαιο και ανανεώσιμες πηγές ενέργειας!
    Τα έργα θα αναπτυχθούν σε έκταση 200 τετραγωνικών χιλιομέτρων (200.000 στρέμματα), απαλλαγμένη από γραφειοκρατικά και νομοθετικά εμπόδια, με διαδικασίες ολυμπιακών έργων, δηλαδή με μεθόδους fast track ώστε να παρακαμφθούν τα προβλήματα που έχουν αντιμετωπίσει παρόμοιες επενδύσεις στην Ελλάδα (απανωτές προσφυγές στο ΣτΕ κ.λπ.).

    Επιχείρηση Helios για 60.000 θέσεις εργασίας - Οικονομία
    Sag ich doch....griechenland ist das paradise für alternative energie.Wir können das energie land der zukunft werden.Ob sonne,wind oder geothermie.

    Griechenland bietet aufgrund seiner geologischen Gegebenheiten ein vielversprechendes Potential für die geothermische Nutzung des Untergrundes. Obwohl die Geothermiequellen gut dokumentiert sind, findet eine Nutzung nur direkt, d.h geothermal zur z.B. Beheizung von Gewächshäusern, statt. Ausreichend hohe Enthalpien für die indirekte Nutzung der Geothermie, d.h. zur Stromerzeugung, sind vorhanden, allerdings bis heute wenig genutzt.

  3. #133
    Avatar von Leonidas300

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    High-Tech oder Hellas Bier
    Erfolgsgeschichten im Land der Depression
    Von Wolfgang Landmesser
    Die griechische Wirtschaft liegt am Boden. In den klassischen Branchen kämpfen die meisten Firmen ums Überleben oder sind, wie in der Textilindustrie, zu großen Teilen abgewandert. Aber in Griechenland lebt auch der Phoenix.
    Da stehen sie neben einem ihrer ersten Produkte - die jungen griechischen Ingenieure Efstratios Kehayas und Leontios Stampoulidis. Für den Laien wirkt der in einer Vitrine ausgestellte Verstärker eher unscheinbar. Viel Technik eben. Doch darin steckt ihre Innovation, erklärt Efstratios.

    "Das ist einer unserer Prototypen, ein optischer Glasfaserverstärker; er kann Licht verstärken. Grob ausgedrückt: sie speisen Licht ein und es kommt verstärkt wieder heraus. Das Alleinstellungsmerkmal des Produkts: Es hat eine hohe Leistung im Vergleich zu den Kosten. Wir können bis zu vier Verstärker-Systeme integrieren. Dadurch können wir vier Verstärker zum Preis von einem anbieten."

    Mit ihrer Firma Constelex beliefern sie Forschungsabteilungen großer Unternehmen und Universitätslabore in aller Welt.

    Constelex ist nur ein Beispiel von vielen im Showroom des Technologiezentrums Corallia. Hier im Norden Athens können sich junge Wissenschaftler mit Geschäftsideen im Bereich Mikroelektronik ansiedeln - direkt von der Universität aus. Schon beim ersten Besuch Ende letzten Jahres war Efstratios klar: Hier stimmt die Atmosphäre.

    Efstratios: "Wir fühlten uns hier gleich zu Hause. Da waren Leute, mit denen wir diskutieren konnten, die sofort wussten, wovon wir reden. Die alle hier zusammenzubringen, ist wirklich der Meilenstein für unsere Firma."

    Eine High-Tech-Firma brauche einfach eine High-Tech-Umgebung, ergänzt sein Kompagnon Leontios - und das gebe es hier einfach.

    Deswegen auch der Name Corallia. Die jungen Firmen aus dem Bereich Mikroelektronik sollen sich ergänzen - wie die Bewohner eines Korallenriffs, sagt Vassilios Makios, emeritierter Professor für Elektrotechnik und Direktor des Technologiezentrums.

    "Wir wollen die jungen Leute hier eine Vision bringen in diesen schweren Zeiten. Und die Vision ist: Wir brauchen junge Leute in der Hochtechnologie, die Produkte für den internationalen Markt zu produzieren und auch die sollen ein bisschen die Idee entwickeln, dass wir können das machen."

    Corallia ist auch in nackten Zahlen eine Erfolgsgeschichte: Vor fünf Jahren startete das Projekt mit zwölf Unternehmen, inzwischen sind es 80, die Zahl der Beschäftigten wächst jährlich um 90 Prozent. Die Fördermittel aus den EU-Strukturfonds haben inzwischen ein Vielfaches eingespielt. Im September öffnet im westgriechischen Patras ein zweites Technologie-Cluster nach Corallia-Vorbild.

    Die jungen Firmen könnten sich auch deshalb so schnell entwickeln, weil ihnen Corallia viel Organisatorisches abnehme. Bei der überbordenden Bürokratie in Griechenland ein wichtiger Pluspunkt, sagt der Geschäftsführer Jorge Sanchez-Papaspilíou.

    "Das größte Problem für die Wirtschaft in Griechenland ist, dass es so viel Bürokratie gibt. Mit einer Stelle, die all das übernimmt, mit den Dienstleistungen, die wir anbieten, haben wir in diesem Sektor sehr vorteilhafte Bedingungen für die Unternehmer. Sie können sich auf die Entwicklung ihrer Produkte konzentrieren und deren weltweiten Vertrieb."

    Inzwischen haben auch mehrere internationale Unternehmen an Corallia angedockt. Weil sie hier die richtigen Experten fänden, sagt Sanchez-Papaspilíou. Als Beispiel nennt er die amerikanische Firma Byte Mobile, deren Software Datenströme an Handy-Displays anpasst - und so Platz in den Mobilfunknetzen schafft.

    "Dieses Unternehmen ist zuerst in Indien expandiert, außerdem haben sie sich entschlossen in Griechenland zu investieren. Angefangen haben sie mit zehn Angestellten. Dann stellten sie fest, dass sie hier dasselbe Ergebnis erzielten wie mit 100 Arbeitskräften in Indien. Also schlossen sie den Standort in Bangalore und weiteten das Unternehmen in Patras aus. Dort sind 80 Jobs entstanden; geplant ist, die Zahl im kommenden Jahr zu verdoppeln."

    Ausländische Direktinvestitionen, steigende Exporte - in Corallia ist von der Krise keine Spur. Aber das Mikroelektronik-Cluster ist noch eine Nische. Insgesamt liegt die griechische Wirtschaft am Boden. In den klassischen Branchen kämpfen die Firmen ums Überleben.

    Das muss Martin Knapp täglich beobachten. Griechenland verfüge über keine nennenswerte Industrie, sagt der Geschäftsführer der deutsch-griechischen Industrie- und Handelskammer - einmal abgesehen vom nach wie vor florierenden Schiffsbau- und Reedereisektor. Die traditionelle Produktion - etwa in der Textilindustrie - sei größtenteils abgewandert.

    "Es muss wieder produziert werden. Das ist nicht nur Griechenland, das ist auch ein Land wie Portugal, wo den letzten 20 Jahren keine produktiven Investitionen mehr stattgefunden haben. Das ist ja alles in die ehemals kommunistischen Länder gegangen, weil da die Arbeitskosten so niedrig waren. Mit diesen Ländern, wo die Leute 200, 300 Euro verdienen, da können die traditionellen Mittelmeerländer nicht konkurrieren."

    Das bedeutet: Griechenland muss neu anfangen. Martin Knapp, der seit Jahrzehnten hier lebt, beobachtet, dass eine High-Tech-Branche entsteht - noch auf einem niedrigen Niveau.

    "Es ist eigentlich alles da, aber eben nur in Ansätzen, Es gibt auch den Verband der griechischen Halbleiterindustrie. Das sind 50 Mitglieder. Ich glaube, bei einer entsprechenden Förderung haben doch sicher zehn oder 20 von denen die Chance, auch groß zu werden."

    Entsprechende Förderung bedeutet: Gelder aus den europäischen Strukturfonds müssten schneller in vielversprechende Projekte fließen. 20 Milliarden Euro sind zwischen 2007 und 2013 für Griechenland reserviert, doch konkret abgerufen wurden erst fünf Milliarden.

    Auch der Vizepräsident der deutsch-griechischen Handelskammer hat Ideen, wofür sich das Geld sinnvoll verwenden ließe. Zum Beispiel, um die griechische Nahrungsmittelindustrie international wettbewerbsfähig zu machen, sagt Brauerei-Direktor Athanassios Syrianos.

    "Beispielsweise das Öl, das wir herstellen, fließt erst mal nach Italien, und von da aus wird verarbeitet und exportiert. Also es fehlt an der Basis, an den Kenntnissen, wie man dieses Produkt zu einem Weltprodukt machen kann. Es fehlt an den zusätzlichen Leistungen im Bereich Marketing, Verpackung, Markenentwicklung im europäischen, weltweiten Rahmen."

    Und der griechische Tourismus brauche nicht immer neue Hotels, sondern moderne Konzepte, wie die Ferienanlagen auch außerhalb der Sommermonate Gäste anlocken könnten - durch Messen oder Kulturfestivals etwa. Doch bis sich die Strukturen wirklich verändert haben, könnte es für viele Unternehmen schon zu spät sein.

    Athanassios Syrianos betreibt eine Brauerei vor den Toren Athens. Zum Glück habe er nicht vor der Krise groß investiert und müsse deswegen keine langfristigen Kredite zurückzahlen. Aber auch das laufende Geschäft zu finanzieren, fällt derzeit schwer. In Griechenland gibt es sehr lange Zahlungsfristen, die Unternehmen mit Bankkrediten überbrücken müssen. Doch Kredite gibt es kaum noch, erzählt der Produzent der Biermarke "Hellas-Pils".

    "Also noch so ein Jahr können wir nicht mehr durchstehen, denn wir haben aus der Reserve gelebt. Wir wissen ja nicht, wie viele von unseren Kunden tatsächlich auch zahlungsfähig sein werden, um das was sie uns versprochen zu zahlen. Wir haben ja drei, vier Kunden, große Hotels, eine Supermarktkette letztes Jahr, wo mehrere zehntausend Euro auf der Strecke geblieben sind."

    Über zugeknöpfte Banken klagt auch Jungunternehmer Kostas Anastiassiadis. Das sei im Moment das Hauptproblem für griechische Unternehmen.

    Der 40-Jährige ist Chef einer Textilfabrik in Albanien. Design und Vertrieb seiner Kollektion sitzen in Athen. Er sei so etwas wie der griechische Gerry Weber, sagt Kostas. Die Mode für Frauen ab 35 liefert er an Boutiquen überall in Griechenland und er hat sogenannte Corner in einem Kaufhaus.

    Am Ende eines heißen Tages - mit Temperaturen um die 40 Grad - sitzen wir auf seiner Dachterrasse im Athener Stadtteil Pankrati, bei Dorade vom Grill und einem griechischen Weißwein. Die beleuchtete Akropolis ist von hier gut zu sehen und der Bergkegel des Lykabettos. Ein Idyll in der Athener Betonwüste. Aber für Kostas ist nur ein Moment des Innehaltens, am nächsten Morgen hat er wieder einen Termin bei einer Bank.

    "Wir haben eine Menge Geld verloren. Praktisch alle Kunden konnten nicht mehr zahlen, sie gingen pleite. Dadurch haben wir in 18 Monaten fast 400.000 Euro verloren. Die Verkäufe gingen 2010 zurück, 2011 stiegen meine Umsätze wieder um 24 Prozent, weil: Wenn die Konkurrenten Bankrott machen, bekomme ich mehr Marktanteile. Wir haben also eine aggressive Politik gefahren, sind ein großes Risiko gegangen und haben unsere Produktion erhöht."

    Gewinne seien derzeit kein Thema. In der Krise gehe es nur darum, irgendwie zu überleben. Und da zu sein, wenn die griechische Wirtschaft wieder anspringt, sagt Kostas der die Prinzipien der Marktwirtschaft als Student in Chicago gelernt hat.

    Gegenüber den neoklassizistischen Gebäuden der Athener Universität stehen die Zentralen der größten griechischen Banken. Davor sitzen Bettler und ein rumänischer Santouri-Spieler.

    Ganz ruhig und kühl ist es im Großraumbüro der Alphabank. Michael Massourakis ist deren Chefökonom. Bei der Frage nach der mangelhaften Kreditvergabe der griechischen Banken macht er keine langen Umschweife.

    Auch für den Finanzsektor seien die Geldquellen quasi versiegt: Bei der Europäischen Zentralbank bekommen die Kreditinstitute viel weniger Liquidität für die griechischen Staatspapiere, die sie dort hinterlegen; die Geschäftsbanken in anderen europäischen Ländern leihen den griechischen Kollegen auch kein Geld mehr.

    Nur durch zurückgezahlte Kredite komme noch etwas in die Kasse. Deswegen könne die Bank nur noch wenige Projekte finanzieren, so Leid es ihr auch tue.

    "Es fällt uns sehr schwer, die Kreditlinien der Unternehmen zu kürzen, die mit uns seit ihrem Bestehen zusammen arbeiten. Wir strukturieren die Kredite etwas um, ändern die Kreditbedingungen für Firmen, die sich in Schwierigkeiten befinden. Wir versuchen zu helfen, wo immer wir können. Aber es gibt Grenzen."

    Eine Investitionsoffensive aus anderen europäischen Ländern könnte dazu beitragen, die Stimmung wieder aufzuhellen. Noch wichtiger seien aber die Strukturreformen der griechischen Regierung.

    Viele Berufe, die Jahrzehnte lang abgeschottet waren, würden nun für den Wettbewerb geöffnet; der aufgeblasene Staatsapparat bekomme eine Schrumpfkur verpasst; altmodische Regeln für den Arbeitsmarkt würden abgeschafft. Das alles brauche Zeit, aber irgendwann werde sich das Blatt wenden, sagt der Bankökonom.

    "Es ändert sich sehr viel im Moment. Und diese Veränderungen werden sich irgendwann sehr deutlich auswirken. Wenn die Wirtschaft am Tiefpunkt angekommen ist, und gleichzeitig wurde sie neu strukturiert und wettbewerbsfähiger gemacht, werden wir irgendwann ein stark beschleunigtes Wachstum erleben."

    Wenn es darauf ankommt, seien die Griechen bereit zur Veränderung, sagt Michael Massourakis. Eine Erfahrung, die auch John Pandazopoulos gemacht hat.

    John Pandazopoulos ist Labourabgeordneter im australischen Abgeordnetenhaus. Einmal im Jahr treffen sich die griechischstämmigen Parlamentarier aus aller Welt zu einem Kongress in Athen. Er habe eine neue Generation von griechischen Abgeordneten erlebt, die auch bereit seien, von Anderen zu lernen, sagt der Präsident der auslandsgriechischen parlamentarischen Vereinigung, im Schatten eines Baumes vor dem griechischen Parlament.

    "Vor fünf Jahren hätte es nicht diesen offenen Meinungsaustausch gegeben. Zum ersten Mal kann ich den Wunsch spüren, von unseren Erfahrungen zu lernen."

    Pandazopoulos' Eltern flüchteten 1947 vor dem griechischen Bürgerkrieg. Er wurde in Australien geboren und machte Karriere in der Politik. Mit den Erfahrungen aus ihren Ländern wollen die Auslandsgriechen helfen - jetzt, in der größten griechischen Krise seit dem Zweiten Weltkrieg.

    Vor 20 Jahren habe Australien eine ähnliche Krise erlebt wie Griechenland: Banken brachen zusammen, die Arbeitslosigkeit stieg auf zehn Prozent, der Exportsektor war schwach, die Tourismusindustrie quasi nicht existent. Doch sein Land sei aus der Krise gestärkt hervor gegangen. Die Erfahrungen von damals will John jetzt weiter geben. Dabei müsse sich Griechenland auf seine Stärken besinnen.

    "Griechenland kann viel besser werden beim Export von Nahrungsmitteln. Es kann sich daran orientieren, was Italien, Spanien und Frankreich erreicht haben: mediterrane Produkte weltweit zu vermarkten, nicht nur in Europa. Auch die Tourismusindustrie kann noch stärker werden, indem sie ihre Qualitätsstandards und den Service verbessert."

    Zurück im Technologiezentrum Corallia. Griechen mit langjähriger Auslandserfahrung sind auch für die jungen Mikroelektronikfirmen wichtig. Oft helfen auslandgriechische Geschäftsleute auch mit Kapital aus. So lasse sich das derzeit ausgetrocknete Bankensystem umgehen, sagt Corallia-Direktor Sanchez-Papaspilíou.

    Diese griechische Diaspora wird eine Schlüsselrolle spielen bei der Expansion, die wir anstreben. Viele der griechischen Kapitalgeber haben im Silicon Valley gearbeitet. Erfahrene Wissenschaftler und Manager, die im Ausland leben, beginnen, sich an unseren Aktivitäten hier zu beteiligen.

    Inzwischen entwickelten die Firmen nicht nur Know-how, immer mehr Produkte würden auch in Griechenland hergestellt.

    "Weil wir die kritische Masse erreicht haben. Es gibt die Logistik und niedrigere Kosten. Deswegen wird mehr und mehr hier produziert, die Produktion wandert nicht mehr ins Ausland ab."

  4. #134

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    780
    "greece imports $64 Billion and exports only $21 Billion" - with debt of $500 Billion


    Why is the entire world afraid of Greece going bust? Greece is one of the smaller economies in the euro zone whose primary export is olives. The major reason is that the country has gone on a borrowing spree and their current government debt to gross domestic product ratio stands at 160%. In absolute terms, it works out to around $500 billion.

    But the hugeness of this number is just a part of the problem. So why is Greece so important? As John Mauldin and Jonathan Tepper write in Endgame - The End of the Debt Supercycle and How It Changes Everything Because so much of their debt is on the books of European banks. Hundreds of billions of dollars worth Bond markets require confidence above all else. If Greece defaults, how far away is Spain or Japan? What makes the US so differentThe global financial system is all connected. Tiny Greece can make a difference in places far removed from Europe, just like subprime debt created a crisis all over the world.

    The authors feel that even bailouts wont work. Today, there is some kind of bailout for Greece. But that is just a Band-Aid. The crisis will not go away. It will come back, unless the Greeks willingly go into their own Great Depression by slashing their spending and raising taxesWhat is being demanded of them is really bad for them, but they did it to themselves.

    What also does not help is the fact that Greece faces huge rollover risk on its debt. As the authors write, By this, we mean that when a bond becomes due, you have to roll over the bond into another bond. If the party that bought the original bond wants cash to invest in something else or just does not want your bond risk anymore, you have to find someone to buy the new bond. Greece has a large number of bonds coming due soon. It is not just the new debt; they have to find someone to buy the old debt. And that is why they need so much money.

    Typically, countries which are in the situation that Greece is in, devalue their currency and export their way out of trouble. Greece uses euro as its currency, which is used as a currency by other countries in the EU. So Greece cannot devalue the euro.

    As far as productivity goes, Greece has one of the worst productivity parameters in Europe. As the authors write, barring some new productivity boost in olive oilproduction, there is no easy way. Since the beginning of the euro in 1999, Germany has become some 30% more productive than Greece. Very roughly, that means it costs 30% more to produce the same amount of goods in Greece than in Germany. That is why Greece imports $64 billion and exports only $21billionWhat needs to happen for Greece to become competitive! Labour costs fall by a lot, and not by just 10 or 15%... In short, Greece lifestyles are on the line. They are going to fall. They have no choice. They are going to willingly have to put them into a severe recession or, more realistically, a depression.

    But the chances of labour costs coming down are rather low. Greece categorises certain jobs as arduous. For such jobs the retirement age is 55 for men and 50 for women.

    As this is also the moment when the state begins to shovel out generous pensions, more than 600 Greek professions somehow managed to get themselves classified as arduous: hairdressers, radio announcers, musicians write Mauldin and Tepper in Endgame. What also does not help is the fact that the average government job pays three times the average private sector job.

    The national railroad has annual revenues of 100 million against an annual wage bill of 400 million, plus 300 million in other expenses. The average state railroad employee earns 65,000 a year. Twenty years ago, a successful businessman turned finance minister Stefanos Manos pointed out that it would be cheaper to put all Greeces rail passengers into taxicabs, write the authors.

    And it doesnt end with this. The Greek public-school system is the site of breath taking inefficiency: one of the lowest-ranked systems in Europe, it nonetheless employs four times as many teachers per pupil as the highest ranked, Finlands. The worst thing of course is that the Greeks never learnt to pay their taxes because no one is ever punished.

    All these reasons ensure that the chances of Greece coming out of the huge mess they have built for themselves are very low.

    Why is Greece so important? - Money - DNA


    Secretary of Greek Ministry of Education, Professor Thalia Dragona:

    "There is no continuity from ancient Greeks to modern Greeks."

    "Modern Greek identity is a fradulent one built on myths."

  5. #135
    Avatar von Salvador

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    Zitat Zitat von Abdul Kadir Khan Beitrag anzeigen
    "greece imports $64 Billion and exports only $21 Billion" - with debt of $500 Billion


    Secretary of Greek Ministry of Education, Professor Thalia Dragona:

    "There is no continuity from ancient Greeks to modern Greeks."

    "Modern Greek identity is a fradulent one built on myths."

    Best

  6. #136
    Avatar von Dikefalos

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    Knoblauchspamer wieder unterwegs

  7. #137
    Avatar von -JD-

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    Germany is promoting a mammoth plan for the utilization of solar energy in Greece, amounting to 20 billion euros.

    The plan provides for the transformation of the unlimited solar energy reserve in this country through photovoltaic systems and the export of the electrical energy produces to Western Europe.

    The initiative formed part of the discussions that Germany’s Deputy Economy Minister Stefan Kapferer had with the Greek ministers of finance, development and energy last Thursday in Athens.

    The investment plan bears the name Project Helios and is set to create between 30,000 and 60,000 jobs in Greece.

    The project concerns the installation of photovoltaic panels to a total capacity of 10 gigawatts, which is almost the same as the total installed capacity of Greece’s main electricity company, Public Power Corporation (PPC) amounts to 10.2 GW.

    For all those panels to be installed, the plan requires a total surface of 200 square kilometers of public land, relieved from bureaucratic and legislative obstacles.
    ekathimerini.com | Home

  8. #138
    Avatar von Dikefalos

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    Diese mitteilung lies die griechische börse heute um 14% steigen.Die fussion macht es möglich das diese bank zur nr 23 in europa wird
    Viele vermuten mittlerweile das qatar noch mehr in griechenland investieren will.

    Eurobank und Alpha Bank fusionieren Griechenlands Großbanken verschmelzen

    Eurobank und Alpha Bank schließen sich zum größten Kreditinstitut Griechenlands zusammen. Unter der Druck der Schuldenkrise schließen sich die griechischen Großbanken Eurobank und Alpha Bank zusammen. Die Fusion werde über einen Aktientausch durchgeführt, teilten beide Kreditinstitute mit. Durch die Verschmelzung entsteht die größte Bank Griechenlands und zugleich eines der 25 größten Geldhäuser Europas. Im Zuge des Zusammenschluss soll das neue Geldhaus bis Ende 2012 insgesamt 3,9 Milliarden Euro frisches Kapital erhalten. Das Emirat Katar will sich an der Kapitalerhöhung beteiligen. Die staatliche Investmentgesellschaft Qatar Investment Authority (QIA) ist bereits an der Alpha Bank beteiligt. An der neuen Bank werde Katar einen Anteil von 17 Prozent halten, erklärten die beiden Institute.
    Durch die Fusion rechnen Alpha Bank und Eurobank nun mit Einsparungen von 650 Millionen Euro innerhalb von drei Jahren. Das neue Institut erwartet, dass es durch den geplanten Tausch von griechischen Staatsanleihen im Rahmen des zweiten internationalen Hilfspakets für die Regierung in Athen mit etwa 1,2 Milliarden Euro nach Steuern belastet wird.
    Eurobank hatte Stresstest nicht bestanden

    Die griechischen Großbanken haben im Zuge der Schuldenkrise des Landes schwer zu kämpfen. Ein wichtiger Grund ist die große Zahl griechischer Staatsanleihen, deren Wertverluste in den Bilanzen der Banken tiefe Spuren hinterlassen. Die griechischen Banken leiden zudem unter schrumpfenden Kundeneinlagen, Kreditausfällen und dem schlechten Zugang zum Kapitalmarkt. Die Eurobank hatte im Juli den Stresstest der Europäischen Bankenaufsicht nicht bestanden.
    Die Aktien der Alpha Bank und der Eurobank verloren in den vergangenen Monaten massiv an Wert. Ende vergangener Woche kamen die Institute nur noch auf eine Marktkapitalisierung von etwas mehr als zwei Milliarden Euro. Die Alpha Bank wurde an der Börse mit 1,07 Milliarden Euro bewertet, die Eurobank mit 1,02 Milliarden Euro. Ende 2007 waren sie am Aktienmarkt zusammen noch 23 Milliarden Euro wert gewesen. Kurz vor Bekanntgabe der Fusion wurde der Handel mit Aktien der beiden Geldhäuser an der Athener Börse zeitweise ausgesetzt. Nach Bekanntgabe der Fusion gewannen griechische Bankaktien im Schnitt etwa 20 Prozent an Wert. Papiere der Alpha Bank und der Eurobank verteuerten sich sogar um 30 Prozent. Der Zusammenschluss wird als Zeichen dafür gedeutet, dass sich die Branche selbst zu helfen weiß und die Banken auch ohne Staatshilfe ihre Finanzierungsprobleme lösen werden.
    Das bislang größte Kreditinstitut des Landes, die National Bank of Greece, hatte im Februar rund drei Milliarden Euro für die Alpha Bank geboten, war aber auf Gegenwehr gestoßen. Analysten sehen den Zusammenschluss als Türöffner für weitere Fusionen. Die Regierung forciert eine Konsolidierung in der Branche, damit die Finanzinstitute die Schuldenkrise besser bewältigen können. Der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos begrüßte denn auch die Fusion von Eurobank und Alpha Bank: "Diese Initiative zeigt, dass die heutige Krise eine Chance für strukturelle Veränderungen bieten kann, die den Finanzsektor und die Realwirtschaft stützen."

  9. #139
    Avatar von hippokrates

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    Zitat Zitat von Greekleon Beitrag anzeigen
    Diese mitteilung lies die griechische börse heute um 14% steigen.Die fussion macht es möglich das diese bank zur nr 23 in europa wird
    Viele vermuten mittlerweile das qatar noch mehr in griechenland investieren will.

    Eurobank und Alpha Bank fusionieren Griechenlands Großbanken verschmelzen

    Das Banken-Thema hört man hier tagtäglich; es sind auf jeden Fall sehr gute Nachrichten.

    Hast du auch gehört über die "griechische Nachricht des Jahrhunderts" bezüglich der Universitäten gehört? Das was grad passiert ist, hätte ich niemals für möglich gehalten...und doch ist es passiert!



    Hippokrates

  10. #140
    economicos
    Zitat Zitat von hippokrates Beitrag anzeigen
    Das Banken-Thema hört man hier tagtäglich; es sind auf jeden Fall sehr gute Nachrichten.

    Hast du auch gehört über die "griechische Nachricht des Jahrhunderts" bezüglich der Universitäten gehört? Das was grad passiert ist, hätte ich niemals für möglich gehalten...und doch ist es passiert!



    Hippokrates
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