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Wirtschaft Griechenlands - Οικονομία της Ελλάδας - Economy of Greece

Erstellt von Dikefalos, 07.06.2011, 15:51 Uhr · 6.273 Antworten · 334.790 Aufrufe

  1. #1451
    Avatar von Pontiac

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    4.248
    Kurva matsch Kurvaaaaaaaaaa

  2. #1452

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    302
    Zitat Zitat von hirndominanz Beitrag anzeigen

    Es geht jedenfalls nicht mehr zurück, sondern nach vorne.
    Auch das wird kein Ponyhof, aber wir werden es schaffen.
    Wenn Ihr im Euro bleibt, wird das kaum funktionieren. Mit der Drachme wird Griechenland seine Wettbewerbsfähigkeit wieder erlangen. Das ist natürlich hart für jene, welche Kredite im Euro aufgenommen haben. Auch die Importgüter werden für viele Menschen dann unerschwinglich teuer. Aber gerade das ist notwendig, denn gestärkt werden müssen jene Unternehmen, die den größten Teil der Wertschöfung im Land machen. Die Wertschöpfungskette muß überwiegend in Griechenland liegen, man darf allenfalls Rohstoffe importieren. Selbst die Halbfertigwaren müssen im Land produziert werden. Was den Konsum angeht, so solltet Ihr weitestgehend auf Importgüter verzichten. Also, kein Importbier von Lidl trinken, sondern griechisches Bier, griechische Textilien tragen, griechischen Käse essen. Möglichst wenig importieren, viel exportieren, und bitte alles mit der Drachme! Oder wollt Ihr im Euro gegen Portugal, Italien und Spanien konkurrieren und weiter die deutschen Import-Lebensmittel bei Lidl kaufen? Aber so kann das nichts werden. Der Euro hat jene am meisten begünstigt, welche ihre Produktionsverfahren am stärksten rationalisiert und ihre Betriebe am stärksten entbürokratisiert haben. Das hatten uns ursprünglich die Japaner vorgemacht, und die Deutschen haben von ihnen gelernt. In Griechenland und wohl überhaupt in den südeuropäischen Ländern ist aber die Mentalität etwas anders. Da will man den Staat und die Verwaltungen in den Unternehmen eben nicht so verschlanken. Dafür habe ich Verständnis. Nur ist dafür der Euro nicht die richtige Währung. Kali Tyche - viel Glück!

  3. #1453
    economicos
    böse zungen behaupten, dass gr dollar einfürhen wird und amerika es begrüßt. ob das ein richtiger weg wäre? ich bezweifel es. Für amerika wäre das politisch natürlich gut.

  4. #1454
    Kejo
    Zitat Zitat von Haganrix Beitrag anzeigen
    Wenn Ihr im Euro bleibt, wird das kaum funktionieren. Mit der Drachme wird Griechenland seine Wettbewerbsfähigkeit wieder erlangen. Das ist natürlich hart für jene, welche Kredite im Euro aufgenommen haben. Auch die Importgüter werden für viele Menschen dann unerschwinglich teuer. Aber gerade das ist notwendig, denn gestärkt werden müssen jene Unternehmen, die den größten Teil der Wertschöfung im Land machen. Die Wertschöpfungskette muß überwiegend in Griechenland liegen, man darf allenfalls Rohstoffe importieren. Selbst die Halbfertigwaren müssen im Land produziert werden. Was den Konsum angeht, so solltet Ihr weitestgehend auf Importgüter verzichten. Also, kein Importbier von Lidl trinken, sondern griechisches Bier, griechische Textilien tragen, griechischen Käse essen. Möglichst wenig importieren, viel exportieren, und bitte alles mit der Drachme! Oder wollt Ihr im Euro gegen Portugal, Italien und Spanien konkurrieren und weiter die deutschen Import-Lebensmittel bei Lidl kaufen? Aber so kann das nichts werden. Der Euro hat jene am meisten begünstigt, welche ihre Produktionsverfahren am stärksten rationalisiert und ihre Betriebe am stärksten entbürokratisiert haben. Das hatten uns ursprünglich die Japaner vorgemacht, und die Deutschen haben von ihnen gelernt. In Griechenland und wohl überhaupt in den südeuropäischen Ländern ist aber die Mentalität etwas anders. Da will man den Staat und die Verwaltungen in den Unternehmen eben nicht so verschlanken. Dafür habe ich Verständnis. Nur ist dafür der Euro nicht die richtige Währung. Kali Tyche - viel Glück!

    ...weshalb ein Austritt aus dem Euro das hier bedeutet: radikaler Schuldenschnitt.

  5. #1455
    Avatar von papodidi

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    13.260

    Cool

    Guter Artikel in der Süddeutschen, zu lang, um ihn reinzustellen:

    Spekulation um Griechenland

    Hart an der Pleite


    23.07.2012, 14:58

    Antworten auf die wichtigsten Fragen Griechenland steht kurz vor dem Bankrott. Die internationalen Geldgeber deuten an, dass sie mit ihrer Geduld am Ende sind. Trotz Kreditzusagen von mehr als 220 Milliarden Euro. Und obwohl die Staatsverschuldung schon abgenommen hat. Wie konnte es so weit kommen? Und wie kann die Pleite noch verhindert werden?

    Spekulation um Griechenland - Hart an der Pleite - Wirtschaft - sueddeutsche.de

  6. #1456

    Registriert seit
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    302
    Zitat Zitat von opadidi Beitrag anzeigen
    Guter Artikel in der Süddeutschen, zu lang, um ihn reinzustellen:

    Spekulation um Griechenland

    Hart an der Pleite


    23.07.2012, 14:58

    Antworten auf die wichtigsten Fragen Griechenland steht kurz vor dem Bankrott. Die internationalen Geldgeber deuten an, dass sie mit ihrer Geduld am Ende sind. Trotz Kreditzusagen von mehr als 220 Milliarden Euro. Und obwohl die Staatsverschuldung schon abgenommen hat. Wie konnte es so weit kommen? Und wie kann die Pleite noch verhindert werden?

    Spekulation um Griechenland - Hart an der Pleite - Wirtschaft - sueddeutsche.de

    Griechenland hatte die Rente mit 53! Griechenland leistet sich, - sogar heute noch -, einen aufgeblähten öffentlichen Dienst. In Deutschland arbeitet etwa jeder Zwanzigste im Staatsdienst, in Griechenland etwa jeder Zehnte. Gleichzeitig aber haben die Reichen etwa 200 Milliarden Euro in die Schweiz geschafft, selbstverständlich auf anonyme Nummernkonten. Jetzt sollen die kleinen Leute, welche am wenigsten dazu beigetragen haben, die Zeche bezahlen. Auch sehen die Reichen in Griechenland nicht ein, warum sie überhaupt Steuern bezahlen sollen.

    Alle diese strukturellen Defizite gab es in Griechenland schon lange, und jetzt regieren wieder jene Parteien, die genau das Jahrzehnte lang betrieben haben, die Nea Demokratia und die Pasok. Die griechischen Wählerinnen und Wähler haben da zwei Böcke zu Gärtnern gemacht. Die hatten, gemeinsam mit der US-Betrügerbank Lehman Brothers, jahrelang das Staatsdefizit verschleiert. Warum sollten denn ausgerechnet die Begünstigten ihre Korruptionsstrukturen abschaffen?

    Für die Krise gibt es nur eine sinnvolle Lösung, und das ist der totale Zusammenbruch. Weg mit der herrschenden politischen Klasse, weg mit dem Euro! Das Land sollte, wie nach einem Krieg, bei Null anfangen. Dann brechen die Banken zusammen, weil sie im Ausland keine Kredite mehr erhalten. Aber sollten solche Banken überhaupt erhalten werden? Und der Staat kann den Banken keine Anleihen mehr zurückzahlen. Aber das sind doch gerade die Hindernisse des Aufschwungs!

    Das Erhalten der alten Strukturen ist es, was Griechenland blockiert. Der ganze alte Müll soll mit herüber in die neue Zeit genommen werden. Und deswegen kommt Griechenland nicht auf die Beine!

  7. #1457

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    4.579
    Niemand kann Griechenland zwingen, den Euro aufzugeben. Und auch die griechische Regierung kann nicht einfach so aus der Währungsunion austreten. Beides ist juristisch in den Grundlagen zur Währungsunion nicht vorgesehen. Würde Griechenland tatsächlich die Währungsunion verlassen wollen, müsste es aus der EU austreten. Das würde jedoch ein langer Prozess werden. Andernfalls müsste die EU-Kommission den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEU-Vertrag) ändern oder durch ein Zusatzabkommen ergänzen. Alle EU-Mitgliedsstaaten müssten dieses unterzeichnen. Womit deutlich wird, dass auch dies ein langer Prozess würde. Der Präsident der EZB, Mario Draghi, sagte der Zeitung Le Monde, er ziehe es vor, dass Griechenland in der Währungsunion bleibe. Auch das griechische Volk war bislang immer dafür, den Euro zu behalten. Wenn die Drachme käme, würde sie fast nichts wert sein. Importwaren würden für viele Menschen unerschwinglich - dabei leiden die Menschen schon jetzt unter den hohen Lebenshaltungskosten. Außerdem würde die neue Währung Vermögen und Pensionen abwerten. Andererseits würden griechische Waren im Ausland billiger. Touristen könnten Griechenland wieder als günstiges Urlaubsland entdecken.
    Ja ne ist klar. So weit ist es schon gekommen, dass man in Brüssel betteln muss um aus der unseligen EU austreten zu dürfen? Was will man denn machen, wenn die Griechen einfach sagen, sie sind kein Mitglied mehr und haben jetzt den Drachme wieder? Als souveräner Staat könnte man das einfach so machen. Aber so etwas gibt es ja in der EU nicht.

  8. #1458
    Kejo
    Zitat Zitat von ChaosInvocation Beitrag anzeigen
    Ja ne ist klar. So weit ist es schon gekommen, dass man in Brüssel betteln muss um aus der unseligen EU austreten zu dürfen? Was will man denn machen, wenn die Griechen einfach sagen, sie sind kein Mitglied mehr und haben jetzt den Drachme wieder? Als souveräner Staat könnte man das einfach so machen. Aber so etwas gibt es ja in der EU nicht.
    Als souveräner Staat hätte man von der EU auch gleich wegbleiben können.

  9. #1459
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von Haganrix Beitrag anzeigen
    Wenn Ihr im Euro bleibt, wird das kaum funktionieren. Mit der Drachme wird Griechenland seine Wettbewerbsfähigkeit wieder erlangen. Das ist natürlich hart für jene, welche Kredite im Euro aufgenommen haben. Auch die Importgüter werden für viele Menschen dann unerschwinglich teuer. Aber gerade das ist notwendig, denn gestärkt werden müssen jene Unternehmen, die den größten Teil der Wertschöfung im Land machen. Die Wertschöpfungskette muß überwiegend in Griechenland liegen, man darf allenfalls Rohstoffe importieren. Selbst die Halbfertigwaren müssen im Land produziert werden. Was den Konsum angeht, so solltet Ihr weitestgehend auf Importgüter verzichten. Also, kein Importbier von Lidl trinken, sondern griechisches Bier, griechische Textilien tragen, griechischen Käse essen. Möglichst wenig importieren, viel exportieren, und bitte alles mit der Drachme! Oder wollt Ihr im Euro gegen Portugal, Italien und Spanien konkurrieren und weiter die deutschen Import-Lebensmittel bei Lidl kaufen? Aber so kann das nichts werden. Der Euro hat jene am meisten begünstigt, welche ihre Produktionsverfahren am stärksten rationalisiert und ihre Betriebe am stärksten entbürokratisiert haben. Das hatten uns ursprünglich die Japaner vorgemacht, und die Deutschen haben von ihnen gelernt. In Griechenland und wohl überhaupt in den südeuropäischen Ländern ist aber die Mentalität etwas anders. Da will man den Staat und die Verwaltungen in den Unternehmen eben nicht so verschlanken. Dafür habe ich Verständnis. Nur ist dafür der Euro nicht die richtige Währung. Kali Tyche - viel Glück!
    Das scheint der richtige Weg zu sein aber schreiben wir noch etwas über die Konsequenzen.

    1. Durch das Drucken von Geld, kommt es zur Inflation. Diese führt dazu, dass niemand mehr sparen wird in Griechenland und dies hat auf Dauer schlimme Folgen fürs Bankensystem.

    2. Es kommt dazu, dass der Lebensstandard fällt, denn zum einen kann Griechenland nicht alles produzieren, zum anderen kann man sich nicht alles Leisten.

  10. #1460

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    Zitat Zitat von hirndominanz Beitrag anzeigen

    Unabhängig davon, dass der Einlaß der englischen Truppen aus GR-Sicht notwendig war.
    Wieso das, Griechenland hatte die Italiener doch zurückgeschlagen! Im März 1941 verlief die Front nicht mehr durch den griechischen Epiros, sondern war im Süden des italienisch okkupierten Albaniens. Wenn man doch aus eigener Kraft die Italiener hatte zurückschlagen können, wieso war es dann notwendig, Engländer ins Land zu lassen? Das war genauso überflüssig wie der idiotische Angriff Mussolinis.

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