BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 148 von 627 ErsteErste ... 4898138144145146147148149150151152158198248 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1.471 bis 1.480 von 6261

Wirtschaft Griechenlands - Οικονομία της Ελλάδας - Economy of Greece

Erstellt von Dikefalos, 07.06.2011, 15:51 Uhr · 6.260 Antworten · 333.882 Aufrufe

  1. #1471
    Avatar von BlackJack

    Registriert seit
    11.10.2009
    Beiträge
    63.451
    Also hiernach fällt GR rententechnisch nicht aus dem Rahmen, bis auf den Umstand, dass Frauen 5 Jahre früher gehen können, allerdings steht da nichts von Staatsdienern ...

  2. #1472
    Avatar von ZX 7R

    Registriert seit
    31.01.2012
    Beiträge
    26.820
    Zitat Zitat von Harput Beitrag anzeigen
    Als souveräner Staat hätte man von der EU auch gleich wegbleiben können.


    Wie recht Du doch hast!


    Aber hier greift, hätt der Hund net gschissen, hätt er den Hasen erwischt! Und as scheissen wärs net gwesen sondern das hinsetzten!

  3. #1473

    Registriert seit
    04.06.2012
    Beiträge
    302
    Zitat Zitat von economicos Beitrag anzeigen
    Kurz gesagt, alleine durch sparen kann man nicht aus der Krise kommen und Spanien wird dasselbe jetzt durchmachen, weil wir primitive Politiker im Land haben

    Deutschland hat auch ein Marschallplan damals erhalten und keine Sparforderungen.

    Da hast Du aber die Währungsreform vom 20. Juni 1948 nicht auf der Rechnung. Bei dieser Währungsreform wurden sämtliche Geldkonten im Verhältnis 1:10 abgewertet. Das war natürlich sehr ungerecht, weil die Sparer enteignet und die Unternehmer begünstigt wurden. Nur, diesen ökonomischen Hintergrund muß man kennen, wenn man Vergleiche mit Deutschland anstellt. Das Wirtschaftswunder ist "auf dem Rücken der kleinen Leute" finanziert worden. Die DM/Dollar-Parität lag bei 4,20 DM für einen US-Dollar, und wir hatten die 48-Stunden-Woche. Das mußt Du einfach wissen, wenn Du einen historischen Vergleich anstellst.

  4. #1474
    Avatar von ZX 7R

    Registriert seit
    31.01.2012
    Beiträge
    26.820
    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Das ist schon ganz richtig, dass ein antizyklisches Verhalten nur das gegenteilige bewirkt, was man eigentlich erreichen möchte, euer Problem ist nur, dass ihr mit dem eingesetzten Geld sehr verschwendersisch umgegangen seid.


    Ich bin anderer Meinung wie mein Landsmann economicos!


    Deine Betonung auf ihr geht mir auf den Sack! Jemand sagte jeder 10. ist Beamter! Ok glauben wir ihm mal....was war mit allen anderen? Wer hatte die Möglichkeit verschwenderisch damit umzugehen? Mein Freund Ilias? Der arbeitet in einer Fabrik und bekommt sein Lohnzettel...er muss gleich die Steuern abdrücken, wie hier...geht nicht mit 50 in Rente.....und hat nie ein bißchen Geld gesehen von Wem weiss ich! Meint ihr meine Mutter mit Ihr, mein Bruder, mein Vater, der mit 78 während seiner Arbeit verunglückt ist oder mich!

    Ihr ist so ein verdammt weiter Begriff!

  5. #1475

    Registriert seit
    29.01.2012
    Beiträge
    4.579
    Zitat Zitat von economicos Beitrag anzeigen
    Und wie bitte? Griechenland hat nicht gespart? Durch so eine Aussage verdienst du hier eig. eine Verwarnung.
    Ich habe nicht gesagt, dass Griechenland nicht spart sondern dass die Griechen weniger zum sparen neigen. Lies bitte richtig.

  6. #1476
    economicos
    Zitat Zitat von Haganrix Beitrag anzeigen
    Da hast Du aber die Währungsreform vom 20. Juni 1948 nicht auf der Rechnung. Bei dieser Währungsreform wurden sämtliche Geldkonten im Verhältnis 1:10 abgewertet. Das war natürlich sehr ungerecht, weil die Sparer enteignet und die Unternehmer begünstigt wurden. Nur, diesen ökonomischen Hintergrund muß man kennen, wenn man Vergleiche mit Deutschland anstellt. Das Wirtschaftswunder ist "auf dem Rücken der kleinen Leute" finanziert worden. Die DM/Dollarparität lag bei 4,20 DM für einen US-Dollar, und wir hatten die 48-Stunden-Woche. Das mußt Du einfach wissen, wenn Du einen historischen Vergleich anstellst.
    Kurz gesagt, ihr hatte keine EU, IWF und EZB, die euch "kontrolliert" und gelenkt haben=)

  7. #1477
    Avatar von ZX 7R

    Registriert seit
    31.01.2012
    Beiträge
    26.820
    Zitat Zitat von ChaosInvocation Beitrag anzeigen
    Ich habe nicht gesagt, dass Griechenland nicht spart sondern dass die Griechen weniger zum sparen neigen. Lies bitte richtig.


    Wen von den 11000000 meinst Du mit nichtsparenden Griechen?

  8. #1478

    Registriert seit
    04.06.2012
    Beiträge
    302
    Zitat Zitat von economicos Beitrag anzeigen
    Kurz gesagt, ihr hatte keine EU, IWF und EZB, die euch "kontrolliert" und gelenkt haben=)
    Das ist schon richtig, aber ich trete ja auch nicht für diese EU ein!

  9. #1479
    Avatar von papodidi

    Registriert seit
    30.12.2011
    Beiträge
    13.257

    Cool

    Zitat Zitat von economicos Beitrag anzeigen
    Kurz gesagt, alleine durch sparen kann man nicht aus der Krise kommen und Spanien wird dasselbe jetzt durchmachen, weil wir primitive Politiker im Land haben

    Deutschland hat auch ein Marschallplan damals erhalten und keine Sparforderungen.




    Also unabhängig von meiner bekannten politischen Einstellung sagt mein gesunder Menschenverstand, dass Totsparen keine Lösung ist. Deshalb hier mal einige Vorschläge, die europaweit zur Krisenbewältigung diskutiert werden, und das nicht nur von Linken:

    Gemeinsame Währung kann nur mit gemeinsamer Wirtschaftpolitik funzen, deshalb braucht es einen Sozialpakt für Europa, der gemeinsame Mindeststandards für Löhne, Renten, Sozialleistungen bindend für alle Mitgliedstaaten festschreibt. Das würde die Ungleichgewichte in den Leistungsbilanzen und in der Vermögensverteilung schrittweise einebnen.

    Erforderlich ist auch eine Spekulationsbremse für die Finanzmärkte, die auch den Zinswucher mit Staatsanleihen eindämmt. Dazu muss die Europäische Zentralbank die Erlaubnis bekommen, die Euro-Staaten direkt mit zinsgünstigen Krediten zu versorgen.

    Weiterhin muss mehr Steuergerechtigkeit für ganz Europa durchgesetzt werden. In erster Linie heißt das, dass die Steuern für Superreiche drastisch steigen müssen, und das z.B. Unternehmenssteuern in EU vereinheitlicht werden müssen.

    Und zuletzt braucht es ein in europaweites Wachstumsprogramm, das mit Investitionen in Bildung, Energiewende und Infrastruktur eine neue wirtschaftliche Dynamik freisetzt.

    Das entbindet natürlich die Krisenstaaten nicht von ihrer Verpflichtung, notwendige Reformen sofort in Angriff zu nehmen, aber ohne die o.a. Maßnahmen haben sie überhaupt keine Chance...

  10. #1480
    economicos
    Zitat Zitat von opadidi Beitrag anzeigen




    Also unabhängig von meiner bekannten politischen Einstellung sagt mein gesunder Menschenverstand, dass Totsparen keine Lösung ist. Deshalb hier mal einige Vorschläge, die europaweit zur Krisenbewältigung diskutiert werden, und das nicht nur von Linken:

    Gemeinsame Währung kann nur mit gemeinsamer Wirtschaftpolitik funzen, deshalb braucht es einen Sozialpakt für Europa, der gemeinsame Mindeststandards für Löhne, Renten, Sozialleistungen bindend für alle Mitgliedstaaten festschreibt. Das würde die Ungleichgewichte in den Leistungsbilanzen und in der Vermögensverteilung schrittweise einebnen.

    Erforderlich ist auch eine Spekulationsbremse für die Finanzmärkte, die auch den Zinswucher mit Staatsanleihen eindämmt. Dazu muss die Europäische Zentralbank die Erlaubnis bekommen, die Euro-Staaten direkt mit zinsgünstigen Krediten zu versorgen.

    Weiterhin muss mehr Steuergerechtigkeit für ganz Europa durchgesetzt werden. In erster Linie heißt das, dass die Steuern für Superreiche drastisch steigen müssen, und das z.B. Unternehmenssteuern in EU vereinheitlicht werden müssen.

    Und zuletzt braucht es ein in europaweites Wachstumsprogramm, das mit Investitionen in Bildung, Energiewende und Infrastruktur eine neue wirtschaftliche Dynamik freisetzt.

    Das entbindet natürlich die Krisenstaaten nicht von ihrer Verpflichtung, notwendige Reformen sofort in Angriff zu nehmen, aber ohne die o.a. Maßnahmen haben sie überhaupt keine Chance...

    Bravo! So könnte die EU langfristig stabil und souverän bleiben

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 3734
    Letzter Beitrag: Gestern, 17:26
  2. Antworten: 299
    Letzter Beitrag: 01.08.2017, 20:56
  3. Antworten: 1129
    Letzter Beitrag: 12.06.2017, 20:07
  4. Antworten: 208
    Letzter Beitrag: 26.04.2017, 12:55
  5. Wirtschaft der Türkei - Türkiye Ekonomisi - Economy of Turkey
    Von Kelebek im Forum Die Wirtschaftskrise
    Antworten: 680
    Letzter Beitrag: 29.05.2011, 15:16