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Wirtschaft Griechenlands - Οικονομία της Ελλάδας - Economy of Greece

Erstellt von Dikefalos, 07.06.2011, 15:51 Uhr · 6.080 Antworten · 320.301 Aufrufe

  1. #1491
    Avatar von Epirote

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Ja natürlich, jede Organisation ist Schuld nur nicht die griechische Regierung, nur keine Eingeständnisse! Die griechische Regierung kann eigentlich nichts dafür, es handel sich eigentlich um eine Verschwörungstheorie, denn man hat die griechische Regierung dazu verleitet die Zahlen zu fälschen.

    Ihr habt Scheiße gebaut, nun ist es an der Zeit aufzustehen und Falsches in die richtige Bahn zu lenken.

    Viel Erfolg
    Ich weiss jetzt nicht wo ich in meinem Beitrag gesagt haben soll, dass die Regierung nicht Schuld ist ?

  2. #1492
    Avatar von Epirote

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Wenn die Regierung in so einer kurzen Zeit so viel Schulden anhäuft, bedeutet das, dass man über seine Verhältnisse gelebt hat. Es ist doch kein Geheimnis mehr, dass die Griechen nicht gerne Steuern bezahlen aber der Lebensstandard muss natürlich steigen.
    Das war nicht in einer kurzen Zeit, Griechenland hat durchgehend Neuschulden aufgenommen, nach der Militärdikatur.
    Wer zahlt denn ausserdem gern Steuern ? Steuersünder gibt es überall, schaust du eigentlich auch deutsche Nachrichten ? Jeden Tag kommen da Steuersünder, jetzt neulich wurde sogar eine Steuer CD aus der Schweiz gekauft. Überall gibt es Steuerhinterzieher und jeder versucht irgendwo irgendwie Steuern zu sparen.
    Und wenn es "Fenster" gibt wo man durchgehen kann und manche Steuern umgehen kann, dann ist es die Aufgabe der Regierung diese zu schließen.

  3. #1493

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    Zitat Zitat von Epirote Beitrag anzeigen
    Das war nicht in einer kurzen Zeit, Griechenland hat durchgehend Neuschulden aufgenommen, nach der Militärdikatur.
    Wer zahlt denn ausserdem gern Steuern ? Steuersünder gibt es überall, schaust du eigentlich auch deutsche Nachrichten ? Jeden Tag kommen da Steuersünder, jetzt neulich wurde sogar eine Steuer CD aus der Schweiz gekauft. Überall gibt es Steuerhinterzieher und jeder versucht irgendwo irgendwie Steuern zu sparen.
    Und wenn es "Fenster" gibt wo man durchgehen kann und manche Steuern umgehen kann, dann ist es die Aufgabe der Regierung diese zu schließen.
    Die Verschuldung ist mit dem Euro tendenziell mehr gewachsen als "normal". Bei den geringen Zinsen war das auch kein Wunder, allerdings hätte man richtig buchführen müssen.

    Es ist zwar richtig, dass Steuerhinterziehung überall stattfindet aber sie ist nirgendswo so verbreitet wie in Griechenland und wird also im Kollektiv praktiziert wie in Griechenland.

    Diese Tatsachen und die Unfähigkeit mehrerer Regierungen haben die Krise quasie erzwungen.

  4. #1494
    Avatar von Epirote

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    Zitat Zitat von Toruko-jin Beitrag anzeigen
    Die Verschuldung ist mit dem Euro tendenziell mehr gewachsen als "normal". Bei den geringen Zinsen war das auch kein Wunder, allerdings hätte man richtig buchführen müssen.

    Es ist zwar richtig, dass Steuerhinterziehung überall stattfindet aber sie ist nirgendswo so verbreitet wie in Griechenland und wird also im Kollektiv praktiziert wie in Griechenland.

    Diese Tatsachen und die Unfähigkeit mehrerer Regierungen haben die Krise quasie erzwungen.
    Staatsverschuldung.jpg
    Fängt im Jahr 1995 an diese Grafik. Also stimmt dein Argument nicht, dass Griechenland seitdem sie den Euro haben mehr gestiegen ist. Jedoch seitdem Griechenland am Tropf hängt, ist die Verschuldung in die höhe gesprungen, weil die Zinsen für die Aufnahme neuer Schulden so hoch waren. Schau dir die Grafik an, ist vom IWF.
    Das die Regierungen, also PASOK und Nea Dimokratia diese Krise mit erzwungen haben unterstreiche und mit den Bürgern die sie immer gewählt haben.

  5. #1495

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    Zitat Zitat von Epirote Beitrag anzeigen
    Staatsverschuldung.jpg
    Fängt im Jahr 1995 an diese Grafik. Also stimmt dein Argument nicht, dass Griechenland seitdem sie den Euro haben mehr gestiegen ist. Jedoch seitdem Griechenland am Tropf hängt, ist die Verschuldung in die höhe gesprungen, weil die Zinsen für die Aufnahme neuer Schulden so hoch waren. Schau dir die Grafik an, ist vom IWF.
    Das die Regierungen, also PASOK und Nea Dimokratia diese Krise mit erzwungen haben unterstreiche und mit den Bürgern die sie immer gewählt haben.
    Ok, noch was Neues gelernt. Anscheinend kam der Bruch nach der Krise im Jahre 2008.

  6. #1496
    Avatar von -JD-

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    859
    State firms cut salary spending in half

    While the government is examining the application of a unified salary scheme for state corporations, the effort to contain salary costs is already bearing fruit, as, according to Finance Ministry figures, expenditure on salaries has been cut in half in the last two-and-a-half years at the country’s 12 biggest state companies.
    The data from January to April showed that from the 1.4 billion euros which went toward salary costs for those 12 major state firms in December 2009, the figure dropped to less than 700 million euros in April 2012.
    This is due to the reduction in the number of employees and significant pay cuts. The average annual salary of employees at those companies is this year expected to drop to two-thirds of the 2009 level: It is set to drop to 36,000 euros from 53,600 euros in 2009.
    While there are certain public companies which are still feeding off the state budget without the central government having a clear picture of the figures involved, there are now plans to locate and compile data on their operational costs.
    Each budget-funded firm will now have to submit its full financial data on staff numbers, revenues, salaries, expenditure etc to the government’s Integrated Information System.


    ekathimerini.com | State firms cut salary spending in half

    Fast 54000 Euro im Jahr, 4500 im Monat.... vergleicht mal die Preise im privaten Sektor. Vielleicht verzerren auch nur die Top-Manager das Bild zu stark.

  7. #1497

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    Zitat Zitat von ChaosInvocation Beitrag anzeigen
    Eine nationale Währung kann man auf eine nationale Wirtschaft einstellen, bei einer internationalen Währung geht das nicht. Probleme, Mentalität, Ressourcen und so weiter sind wirklich in allen Ländern so unterschiedlich, das Problem würde sich nicht einmal lösen wenn wir die EU als eigenes Land sehen.

    Und die Superreichen wird opadidi ihr Geld nicht abnehmen können, nur weil die EU Länder ihre Souveränität aufgeben heißt das nicht, dass das alle machen.

    .......................................Der Euro nützt niemanden, die EU ist ein Unrechtskonstrukt.

    Die Länder der EU haben unterschiedliche Steuersysteme und Sozialstandards. Deutschland zum Beispiel hat die Rente mit 65, wobei die Rente mit 67 inzwischen stufenweise eingeführt wird. Frankreich kehrt unter der Regierung Hollande zur Rente mit 60 zurück. Deutschland hat zahlreiche prekäre Beschäftigungsverhältnisse im unteren Lohnbereich, ferner die sogenannten Minijobs, Frankreich hat einen Mindestlohn, welcher inzwischen bei etwa 9 Euro liegt. Deutschland hat eine sehr stark verschlankte öffentliche Verwaltung, und auch die Unternehmen haben ihre Führungsebenen personell ausgedünnt. In den südeuropäischen Ländern ist das Gegenteil der Fall, es herrscht die "Pöstchenwirtschaft". In der Region Sizilien, die jetzt zahlungsunfähig ist, gibt es Gemeinden, in welchen die Hälfte der Bevölkerung in der Forstwirtschaft angestellt ist. Darunter sind jedoch kaum Arbeiter, fast alles "Führungskräfte" und Verwaltungsleute. Griechenland hat Regierungsangestellte nur auf andere Posten verschoben. Die Steuerverwaltung funktioniert nicht, die Reichen wollen keine Steuern zahlen und müssen es oft auch nicht. Die Schweizer Nummernkonten sind voll von griechischen Fluchtgeldern. Ein Steuerabkommen zwischen Griechenland und der Schweiz sieht eine Abgeltungssteuer von 10% der Zinsen (eine Lachnummer!) vor. Wenn schon Steuern nicht richtig eingetrieben werden, wie könnte dann der Staatshaushalt saniert werden?

    Wenn Länder die strengen Rationalisierungen nicht mitmachen und auch ansonsten sich etwas mehr Sozialstaatlichkeit leisten wollen, dann habe ich dafür Verständnis. Es ist nicht alles so toll hier in Deutschland, Hartz IV läßt grüßen! Allerdings muß man die ökonomischen Fakten sehen. Wer am stärksten rationalisiert und am Arbeitsmarkt hart durchgreift, ist der Gewinner des Euro. Und wer so weitermacht wie bisher, gerät immer mehr ins Hintertreffen.

    Jenseits politischer Wünschbarkeit sollte man erkennen, - und da stimme ich Chaos.Invocation voll zu -, was die Funktion einer Währung ist. Geld ist nach der modernen Theorie des Geldes, welche nach der Aufhebung des Goldstandards entwickelt wurde, Forderung. Alles Geld ist Forderung (Bankier Freiherr von Bethmann). Aber wer diese Forderungen aus einem Staatsverband, aus einer Solidargemeinschaft, herauslöst, zerstört eben diese. Dann kann der moderne Nationalstaat kein Sozialstaat mehr sein, und die Massen verelenden, - wie das gegenwärtig in Griechenland geschieht. Ihr wollt im Euro bleiben, habt aber nicht verstanden, was eine Gemeinschaftswährung ist: ein Gleichrichter, welcher jedem Volk seine Würde nimmt. Ihr wollt doch nicht so einen schlanken Staat wie Deutschland und auch nicht so einen brutalen Arbeitsmarkt mit prekären Beschäftigungsverhältnissen! Dafür habe ich Verständnis, jedoch nicht dafür, daß Ihr nicht begreift, was eine Währung ist!

    Folgende kleine Anekdote wird über das Börsengenie André Kostolany kolportiert.

    Kostolany: "Die jungen Leuten an den Börsenterminals, die wissen gar nicht, was eine Währung ist."

    Banker: "Das ist richtig, aber es ist auch nicht so wichtig. Hauptsache sie wissen, wo in den nächsten zehn Minuten der Dollar steht."

    Und dem Bankier Amschel Meyer Rothschild wird folgender Ausspruch zugeschrieben:

    "Gebt mir die Kontrolle über die Währung eines Landes, und es ist mir egal, wer die Regierung stellt!"

  8. #1498
    Avatar von -JD-

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    Offenbar zweiter Schuldenschnitt geplant


    In der Euro-Zone werden nach Angaben ranghoher Kreise Optionen geprüft, Griechenland mit einem weiteren Schuldenschnitt eine letzte Chance zum Verbleib in der Währungsunion zu sichern. Dazu werde eine Abschreibung der Verbindlichkeiten des südeuropäischen Euro-Landes bei öffentlichen Gläubigern von 30 Prozent erwogen, berichteten mit den Gesprächen vertraute Personen. Dadurch solle die Schuldenlast des von der Pleite bedrohten Landes um 70 bis 100 Milliarden Euro verringert werden. Das würde bedeuten, dass sowohl die Europäische Zentralbank (EZB) als auch nationale Notenbanken Abschreibungen auf griechische Anleihen hinnehmen müssten. Dadurch könnte sich Rekapitalisierungsbedarf bei der EZB und einigen Notenbanken ergeben. Die EZB lehnte jeden Kommentar dazu ab.

    Offenbar zweiter Schuldenschnitt geplant - Rettung für Griechenland? - N24.de


    Haide...

  9. #1499
    Avatar von Dikefalos

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  10. #1500

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    Zitat Zitat von Greekleon Beitrag anzeigen
    So ist brav

    Jeder Schuldner hat einen Gläubiger, sonst wären es überhaupt keine Forderungen. Aber verzichten sollen, wenn es denn unbedingt sein muß, bitte schön die Gläubiger, denn diese haben sich den Schuldner schließlich ausgesucht!

    Eines sehe ich nämlich nicht ein: Wieso sollen Leute, die weder Anleihen gekauft noch sonst spekuliert haben, dafür gerade stehen? Was haben die normalen Steuerzahler mit den Schieflagen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern zu tun? Wenn hier jemand auf seinen Forderungen sitzen bleiben sollte, dann müssen das dann halt die Gläubiger sein, nicht jedoch Menschen, die überhaupt nicht darüber entscheiden durften! Das Ärgernis über Griechenland entsteht nämlich dadurch, daß sich Schuldner und Gläubiger hier Dritte suchen, obwohl die auf keiner Seite mitentscheiden durften. Die Käufe der Europäischen Zentralbank sind technisch nichts anderes als die Verlagerung der Schulden auf Dritte.

    Die Commerzbank, Société Générale, Paribas und andere Banken haben mich aber nicht gefragt, ob sie Griechenland-Anleihen kaufen sollen. Das haben diese Herrschaften ohne mich entschieden! Bin ich mit meiner Steuerpflicht jetzt trotzdem das Kindermädchen der Finanzvorstände der Banken?

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