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Wirtschaft Griechenlands - Οικονομία της Ελλάδας - Economy of Greece

Erstellt von Dikefalos, 07.06.2011, 15:51 Uhr · 6.081 Antworten · 320.822 Aufrufe

  1. #1711
    Avatar von TuAF

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    Griechen droht humanitäre Katastrophe

    Das Sparpaket trifft in erster Linie die Bevölkerung: das Gesundheits-System bricht zusammen, Malaria und Nil-Virus sind wieder im Kommen

    Griechenland droht der Staatsbankrott und plant ein neues Sparpaket, diesmal in Höhe von mehr als 11,5 Milliarden Euro. Die Einschnitte treffen besonders das Gesundheitssystem.


    Der Staat ist seit langem in Zahlungsverzug gegenüber Apotheken, Ärzten und Lieferanten medizinischer Geräte. Krankenkassen funktionieren nicht mehr. Sozial Schwache können sich die Behandlung in Krankenhäusern nicht mehr leisten. Medikamente gehen langsam aus, Krankheiten wie Malaria, Tuberkulose oder das Nil-Virus nehmen seit Ausbruch der Finanzkrise kontinuierlich zu. Doch ohne Wenn und Aber besteht die Troika auf drastische Sparmaßnahmen. Wie sehr die griechische Bevölkerung darunter zu leiden hat und warum er mit dem Schlimmsten rechnet, erklärt Pavlos Aenaoutis, Präsident des Nationalen Verbands für Medizintechnik Hellasmes, im Gespräch mit derStandard.at.

    derStandard.at: Droht Griechenland eine humanitäre Krise?
    Arnaoutis: Ohne entsprechende Maßnahmen stehen wir kurz davor. Obwohl die geforderten Sparauflagen nicht umgesetzt werden konnten, hofft Athen auf die nächste Tranche von 31 Milliarden Euro. Doch dieses Geld allein kann nicht die Lösung sein. Das Land braucht neue Investitionen. Doch welcher internationale Investor steckt sein Kapital in ein Land, von dem man nicht weiß, ob es morgen schon vor dem Grexit steht? In ein Land, in dem Korruption unleugbar eine lange Tradition hat. Doch Korruption ist wie Tango: Es gehören immer zwei dazu.
    derStandard.at: Steht das griechische Gesundheitssystem vor der Implosion?
    Arnaoutis: Ich möchte das System nicht schlechtreden. Die Menschen, die in den Spitälern arbeiten, sind Helden, große Lieferfirmen in der Rolle der Spender. Doch die Gesamtsituation verschlechtert sich mit jedem Tag. Ändert sich nicht bald etwas, kann man das Schlimmste tatsächlich nicht ausschließen.
    derStandard.at: Steuert Griechenland auf ein Entwicklungsland zu?
    Arnaoutis: Das würde ich so nicht sagen. Unsere Ärzte sind exzellent ausgebildet, Notfälle werden immer noch behandelt.
    derStandard.at: Wer ins Krankenhaus muss, nimmt am besten seine eigene Bettwäsche mit. Griechen dürfen ihren Arzt nicht mehr frei wählen. Ihnen wird eine Liste mit Medizinern zugeteilt.
    Arnaoutis: Das stimmt leider. Dazu kommt, dass Ärzte nur ein bestimmtes Kontingent an Patienten im Monat behandeln dürfen. Die Wartezeit für den Arzt des Vertrauens kann dadurch sehr, sehr lange sein. Auch die Versorgung der Apotheken ist dramatisch. Es fehlt an Medikamenten. Wer nicht sofort zahlt, bekommt nichts. Geld vom Staat? Viele kleinere Apotheken können nur noch eine Notversorgung anbieten, halten aber offen und liegen dem System dadurch zusätzlich auf der Tasche.
    derStandard.at: Selbst Geburten im Krankenhaus müssen bezahlt werden?
    Arnaoutis: Ein Teil zumindest. Wie hoch dieser ist, hängt vom jeweiligen Spital ab.
    derStandard.at: Dennoch besteht die Troika auf Sparmaßnahmen.
    Arnaoutis: Die griechische Bevölkerung hat in den letzten Jahren viel gelitten, viele Opfer gebracht. Seit dem Schuldenschnitt ist der Selbstbehalt für Patienten bei vielen Behandlungen um 50 Prozent gestiegen. Heute werden viele Operationen - sofern es sich nicht um lebensbedrohliche Situationen handelt - nicht mehr durchgeführt. Selbst Vorsorgeuntersuchungen müssen vielerorts abgelehnt werden. Dabei sind die Kosten dafür niedrig - nichts im Vergleich zu denen, die langfristig durch den Mangel an medizinischer Versorgung entstehen. Griechenland kann zwar noch irgendwie sein Gesundheitssystem aufrechterhalten, durch die Sparauflagen der Troika stellt sich allerdings die Frage wie lange noch.
    derStandard.at: Das heißt, die Sparauflagen sind kontraproduktiv?
    Arnaoutis: Natürlich. Kaum Patienten oder staatliche Gesundheitseinrichtungen können sich den Impfstoff gegen Tuberkulose, Medikamente gegen Malaria oder das Nil-Virus noch leisten. Seit dem Sparpaket gibt es eine signifikante Zunahme an diesen Krankheiten. Gerechterweise muss man sagen, dass das nicht nur an den Kosten liegt, sondern auch an der steigenden Zahl an Immigranten seit Ausbruch der Krise. Diese Menschen leben oft auf engsten Raum zusammen, eine Übertragung ansteckender Krankheiten oft unausweichlich.
    derStandard.at: Wie stark belasten die drakonischen Sparmaßnahmen das Gesundheitssystem generell?
    Arnaoutis: Hilfsgelder fließen zwar, doch statt akute Probleme damit zu bekämpfen, wird in langfristige Projekte investiert. Der Sozialversicherungsanstalt IKA wurden im März 2012 mit einem Schlag die staatlichen finanziellen Mittel um die Hälfte, nämlich um 500 Millionen Euro, gekürzt. Das Sparprogramm bewirkt eine Abwärtsspirale. Die Zulieferer medizinischer Geräte leiden bereits seit mehr als 15 Jahren unter den Zahlungsverzögerungen des öffentlichen Gesundheitssektors. Einige stehen am Rande ihrer Existenz, andere verlangen Vorauszahlungen. Doch griechische Banken vergeben kaum mehr Kredite und so gehen den Spitälern und Ärzten langsam neben den Medikamenten auch ihre technischen Hilfsmittel aus.
    derStandard.at: Gibt es Unterstützung für Lieferfirmen medizinischer Geräte?
    Arnaoutis: Als Ausgleich für Zahlungsrückstände haben einige Unternehmen griechische Staatsanleihen erhalten, die durch den Schuldenschnitt für private Gläubiger allerdings mehr als die Hälfte ihres Werts eingebüßt hätten. Das ist die Realität. (Sigrid Schamall, derStandard.at, 1.10.2012)
    Pavlos Arnaoutis ist Präsident von Hellasmes (Hellenic Association of Scientific & Medical Equipment Supplies) mit Sitz in Athen. Der Nationale Verband für Medizintechnik versorgt mit seinen 186 Mitgliedern den öffentlichen, privaten und Universitäts-Sektor mit medizinischen Geräten. Seit dem Jahr 2010 wartet der Verband auf offene Zahlungen in Höhe von einer Milliarde Euro.
    Hintergrund zum neuen Sparpaket
    Griechische Pensionisten müssen mit Kürzungen in Höhe von fast 4,8 Milliarden Euro rechnen. Das Weihnachtsgeld wird abgeschafft. 1,5 Milliarden Euro sollen die Staatsbediensteten verlieren. Ihnen werden die jeweils verbliebenen 400 Euro vom Weihnachtsgeld sowie vom 14. Gehalt gestrichen. Viele Löhne und Gehälter sollen zwischen sechs bis 20 Prozent gekürzt werden. 15.000 Staatsbedienstete sollen in die Frühpensionierung gehen. Bis zum Eintritt des Pensionsalters erhalten sie 60 Prozent ihres letzten Gehalts.
    Im Gesundheitswesen sollen 1,5 Milliarden Euro gespart werden. Zahlreiche Krankenhäuser sollen schließen oder zusammengelegt werden. Dasselbe gilt für Schulen.
    Die Gehälter der Angestellten der öffentlich-rechtlichen Betriebe sollen nach Berechnungen der Gewerkschaften bis zu 30 Prozent sinken.

    Griechen droht humanitäre Katastrophe - Griechenland in der Krise - derStandard.at

  2. #1712
    Avatar von Dikefalos

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    In Griechenland wurde der Vorstandsvorsitzende der Petzetakis SA wegen Steuerschulden in Höhe von 4 Millionen Euro zu 10 Jahren Haft verurteilt. Der Gründer und Vorstandsvorsitzende der A. G. Petzetakis SA, Giorgos Petzetakis, wurde wegen Schulden an den Fiskus in Höhe von 4 Millionen Euro von der 3-sitzigen Kammer des Strafgerichts Athen in Abwesenheit zu 10 Jahren Haft verurteilt. Nach dem in der Verhandlung von seinem Rechtsanwalt vertretenen Unternehmer wird derzeit gefahndet, da das Gericht die verhängte Haftstrafe als unmittelbar vollstreckbar erklärte. Sein Anwalt erklärte jedoch nach der Urteilsverkündung, am Montag (01 Oktober 2012) die Aussetzung der Haftstrafe beantragen und Berufung gegen das Urteil einlegen zu werden. Bei der Verhandlung berief die Verteidigung sich auf die wirtschaftliche Krise und argumentierte, kurz vor einer Vereinbarung über die Unterstellung des Unternehmens unter Artikel 99 der griechischen Insolvenzordnung, aber auch dem Abschluss eines Kooperationsvertrags mit einem Investor zu stehen, damit die mehr als 300 Arbeitsplätze in der Gesellschaft gerettet werden. Es sei in Erinnerung gerufen, dass Giorgos Petzetakis im November 2011 von Steuerfahndern vor einem Luxushotel in Athen, in dem er Kaffee getrunken hatte, vorläufig festgenommen worden war.

    - - - Aktualisiert - - -

    In Griechenland wurden sieben Steuerbeamte wegen Veruntreuung zu insgesamt 70 Jahren Gefängnis verurteilt. Zu Gefängnisstrafen von insgesamt 70 Jahren wurden von der 5. Dreirichter-Strafkammer des Oberlandgerichts sieben aktive und ehemalige Finanzbeamten – unter ihnen 4 Finanzamtsleiter – mit Villen und Offshore-Gesellschaften verurteilt. Die Beamten wurden von dem Gericht der verbrecherischen Veruntreuung für schuldig befunden wurden, da sie dem Fiskus einen Schaden zugefügt haben sollen, der 28 Millionen Euro tangiert. Eine pensionierte Steuerbeamtin, die sich nicht nur weigerte, mit den korrupten Beamten zusammenzuarbeiten, sondern sie auch angezeigt hatte, erklärte sich “von dem Ergebnis des Prozesses gerechtfertigt“. Nach Verkündigung der Verurteilung ließ das Gericht die Angeklagten vorerst frei, da es ihrer Berufung aufschiebenden Charakter zugestand, und verhängte gegen sie das Verbot, das Land zu verlassen, sowie die Auflage, sich innerhalb der ersten fünf Tage eines jeden Monats persönlich auf dem Polizeirevier ihres Aufenthaltsortes zu melden. Parallel urteilte das Gericht dem Fiskus eine Entschädigung von 1.000 Euro zu und öffnete damit den Weg für Schadenersatzforderungen gegen die verurteilten Beamten vor den Zivilgerichten.

    - - - Aktualisiert - - -

    Irthe h ora na skeftomaste ja poines thanatou.
    Ja diavaste oloi to a8ro!!!!!!!!!!
    http://www.iefimerida.gr/news/70144/%CE%BF-%CE%B3%CE%B9%CE%AC%CE%BD%CE%BD%CE%B7%CF%82-%CF%83%CF%84%CE%BF%CF%85%CF%81%CE%BD%CE%AC%CF%81%C E%B1%CF%82-%CE%B8%CE%B1-%CE%B6%CE%B7%CF%84%CE%AE%CF%83%CE%B5%CE%B9-%CE%B1%CE%BD%CF%84%CE%AF%CE%B3%CF%81%CE%B1%CF%86%C E%BF-%CF%84%CE%B7%CF%82-%CE%BB%CE%AF%CF%83%CF%84%CE%B1%CF%82-%CE%BB%CE%B1%CE%B3%CE%BA%CE%AC%CF%81%CE%BD%CF%84

    - - - Aktualisiert - - -

    Μεγάλες προοπτικές εξαγωγών αγροτικών προϊόντων της Κρήτης στην Ρωσία


    01-10-2012 10:11:22
    3
    Στην υπογραφή μεγάλης συμφωνίας πρόκειται να προχωρήσουν Ρώσοι επιχειρηματίες με κρητικούς παραγωγούς ελαιολάδου και άλλων αγροτικών προϊόντων. Πρόκειται για επιχειρηματίες από τον κλάδο των τροφίμων και εκπροσώπους μεγάλων αλυσίδων σούπερ μάρκετ που επιθυμούν να υπογράψουν συμβόλαια με αγρότες από την Κρήτη για την αγορά ποιοτικών προϊόντων της κρητικής γής.
    Το πρώτο βήμα θα γίνει με την υπογραφή συμβολαίων ύψους 21 εκατ. ευρώ για την αγορά Κρητικών προϊόντων τα οποία θα πωλούνται στις μεγαλύτερες αλυσίδες σουπερ μάρκετ της Ρωσίας.
    Ο Περιφερειάρχης Κρήτης Σταύρος Αρναουτάκης σε δηλώσεις του για την συνεργασία των Ρώσων επιχειρηματιών με τους αγρότες της Κρήτης δήλωσε ότι, ''Με τις ενέργειες μας ανοίγει μια μεγάλη αγορά, όπως αυτή της Ρωσίας. Το ζητούμενο είναι πως εμείς συνεργαζόμαστε, τι ποιοτικά και πιστοποιημένα προϊόντα εξάγουμε και τι προσπάθειες κάνουμε για την εξωστρέφεια της Κρήτης. Οι προσπάθειες αυτές θα ωφελήσουν τα μέγιστα τον τουρισμό και τους αγρότες μας''.

  3. #1713
    Avatar von -JD-

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    Σκληρά μέτρα 7,8 δισ. προβλέπει για το 2013 το προσχέδιο του κρατικού προϋπολογισμού που παρουσίασε η κυβέρνηση, στα οποία επιβεβαιώνεται ότι περιλαμβάνεται και η αύξηση των ορίων ηλικίας στα 67.

    Ωστόσο, όπως τονίζει ανώτατο κυβερνητικό στέλεχος, τα στελέχη της Τρόικα επιμένουν στις ενστάσεις τους και απορρίπτουν μέτρα ύψους 2 δισ. ευρώ.

    Όσον αφορά στα μέτρα, τα 7,3 δισ. από τα 7,8 δισ. θα προέλθουν από μείωση δαπανών ως εξής:

    - Από μείωση μισθών:
    1,1 δισ. ευρώ

    - Από μείωση συντάξεων:
    3,799 δισ. ευρώ

    - Από μείωση κοινωνικών επιδομάτων:
    347 εκατ. ευρώ

    - Από Υγεία:
    803 εκατ. ευρώ

    - Από εξορθολογισμό ΔΕΚΟ (κλείσιμο-συγχωνεύσεις):
    241 εκατ. ευρώ

    - Από Άμυνα, Παιδεία, ΟΤΑ:
    536 εκατ. ευρώ

    Σύνολο περικοπής δαπανών: 7,308 δισ. ευρώ


    Από την είσπραξη εσόδων αναμένονται επιπλέον μισό δις, ως εξής:

    - Από κατάργηση φοροαπαλλαγών σε οικογενειακά επιδόματα κλπ:
    427 εκατ. ευρώ

    - Από αύξηση ορίων ηλικίας στα 67 έτη:
    5 εκατ. ευρώ

    - Μείωση επιστροφών:
    60εκατ. ευρώ

    Σύνολο εισπρακτικών μέτρων 492εκατ. ευρώ

    Για να μην υπάρχει πρόβλεψη για φορολογικά δεν θα υπάρξει αναδρομικότητα αλλά θα ισχύσουν οι αλλαγές από το 2014.

    Σύμφωνα με τις προβλέψεις του Προσχεδίου:

    * το 2013 προβλέπεται ύφεση 3,8% του ΑΕΠ έναντι 6,5% φέτος.

    * αναμένεται πρωτογενές πλεόνασμα ύψους 2,2 δισ. ευρώ ή 1,1% του ΑΕΠ το 2013. Το 2012 το πρωτογενές έλλειμμα της Γενικής Κυβέρνησης, χωρίς νέα - εκτός Προϋπολογισμού - μέτρα, θα διαμορφωθεί στα 2,8 δισ. ευρώ ή στο 1,4% του ΑΕΠ το 2012, έναντι 4,5 δισ. ευρώ ή 2,1% του ΑΕΠ το 2011.

    * το έλλειμμα της Γενικής Κυβέρνησης θα διαμορφωθεί το 2013 στα 8 δισ. ευρώ ή στο 4,2% του ΑΕΠ, έναντι 13,3 δισ. ευρώ ή 6,6% του ΑΕΠ το 2012, από 19,4 δισ. ευρώ ή 9,0% του ΑΕΠ το 2011.

    * οι ληξιπρόθεσμες οφειλές αναμένεται να αποπληρωθούν στο σύνολό τους, μέσα από τις δόσεις του δανείου την περίοδο 2012-2013, όπως προβλέπεται στο Πρόγραμμα Οικονομικής Πολιτικής.


    Δείτε εδώ το προσχέδιο προϋπολογισμού 2013

    Defizit
    2009 - > 36Mrd.
    2010 -> 24Mrd.
    2011 -> 19Mrd.
    2012 -> 13.3Mrd. 6.6%
    2013 -> 8Mrd. 4.2%


    Langsam, Stück für Stück gehts runter, wenn nur nicht die Arbeitslosigkeit so gestiegen wäre. Hoffentlich kommt noch ein Schuldenschnitt dazu.

  4. #1714
    Avatar von Dikefalos

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    Zitat Zitat von -JD- Beitrag anzeigen
    Σκληρά μέτρα 7,8 δισ. προβλέπει για το 2013 το προσχέδιο του κρατικού προϋπολογισμού που παρουσίασε η κυβέρνηση, στα οποία επιβεβαιώνεται ότι περιλαμβάνεται και η αύξηση των ορίων ηλικίας στα 67.

    Ωστόσο, όπως τονίζει ανώτατο κυβερνητικό στέλεχος, τα στελέχη της Τρόικα επιμένουν στις ενστάσεις τους και απορρίπτουν μέτρα ύψους 2 δισ. ευρώ.

    Όσον αφορά στα μέτρα, τα 7,3 δισ. από τα 7,8 δισ. θα προέλθουν από μείωση δαπανών ως εξής:

    - Από μείωση μισθών:
    1,1 δισ. ευρώ

    - Από μείωση συντάξεων:
    3,799 δισ. ευρώ

    - Από μείωση κοινωνικών επιδομάτων:
    347 εκατ. ευρώ

    - Από Υγεία:
    803 εκατ. ευρώ

    - Από εξορθολογισμό ΔΕΚΟ (κλείσιμο-συγχωνεύσεις):
    241 εκατ. ευρώ

    - Από Άμυνα, Παιδεία, ΟΤΑ:
    536 εκατ. ευρώ

    Σύνολο περικοπής δαπανών: 7,308 δισ. ευρώ


    Από την είσπραξη εσόδων αναμένονται επιπλέον μισό δις, ως εξής:

    - Από κατάργηση φοροαπαλλαγών σε οικογενειακά επιδόματα κλπ:
    427 εκατ. ευρώ

    - Από αύξηση ορίων ηλικίας στα 67 έτη:
    5 εκατ. ευρώ

    - Μείωση επιστροφών:
    60εκατ. ευρώ

    Σύνολο εισπρακτικών μέτρων 492εκατ. ευρώ

    Για να μην υπάρχει πρόβλεψη για φορολογικά δεν θα υπάρξει αναδρομικότητα αλλά θα ισχύσουν οι αλλαγές από το 2014.

    Σύμφωνα με τις προβλέψεις του Προσχεδίου:

    * το 2013 προβλέπεται ύφεση 3,8% του ΑΕΠ έναντι 6,5% φέτος.

    * αναμένεται πρωτογενές πλεόνασμα ύψους 2,2 δισ. ευρώ ή 1,1% του ΑΕΠ το 2013. Το 2012 το πρωτογενές έλλειμμα της Γενικής Κυβέρνησης, χωρίς νέα - εκτός Προϋπολογισμού - μέτρα, θα διαμορφωθεί στα 2,8 δισ. ευρώ ή στο 1,4% του ΑΕΠ το 2012, έναντι 4,5 δισ. ευρώ ή 2,1% του ΑΕΠ το 2011.

    * το έλλειμμα της Γενικής Κυβέρνησης θα διαμορφωθεί το 2013 στα 8 δισ. ευρώ ή στο 4,2% του ΑΕΠ, έναντι 13,3 δισ. ευρώ ή 6,6% του ΑΕΠ το 2012, από 19,4 δισ. ευρώ ή 9,0% του ΑΕΠ το 2011.

    * οι ληξιπρόθεσμες οφειλές αναμένεται να αποπληρωθούν στο σύνολό τους, μέσα από τις δόσεις του δανείου την περίοδο 2012-2013, όπως προβλέπεται στο Πρόγραμμα Οικονομικής Πολιτικής.


    Δείτε εδώ το προσχέδιο προϋπολογισμού 2013

    Defizit
    2009 - > 36Mrd.
    2010 -> 24Mrd.
    2011 -> 19Mrd.
    2012 -> 13.3Mrd. 6.6%
    2013 -> 8Mrd. 4.2%


    Langsam, Stück für Stück gehts runter, wenn nur nicht die Arbeitslosigkeit so gestiegen wäre. Hoffentlich kommt noch ein Schuldenschnitt dazu.

    Das dauert noch zwei jahre.....ab 2014 kommt wird sich die lage beruhigen.

    - - - Aktualisiert - - -

    1.000 νέες θέσεις εργασίας από την παραχώρηση του IBC στο Μαρούσι

    02/10/2012 - 10:30

    Τη δημιουργία 1.000 θέσεων εργασίας προανήγγειλε ο διευθύνων σύμβουλος της Lamda Development, κ. Οδυσσέας Αθανασίου, μιλώντας στον ραδιοφωνικό σταθμό Βήμα 99,5 για τη σύμβαση παραχώρησης του Διεθνούς Κέντρου Ραδιοτηλεόρασης (IBC).

    Υπενθυμίζεται πως ο διεθνής διαγωνισμός για την παραχώρηση της εκμετάλλευσης του Διεθνούς Κέντρου Ραδιοτηλεόρασης (ΙBC) για 90 έτη ολοκληρώθηκε την Παρασκευή. Πλειοδότης αναδείχθηκε η εταιρεία Lamda ΔΟΜΗ Α.Ε. η οποία είναι 100% θυγατρική της Lamda Development. Το άμεσο οικονομικό αντάλλαγμα ανέρχεται σε 81 εκατομμύρια ευρώ.

  5. #1715
    Avatar von -JD-

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    Von dem Typen höre ich immer öfters.. aber irgendwie komisch die ganze Sache..


  6. #1716
    Avatar von Dikefalos

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    Zitat Zitat von -JD- Beitrag anzeigen
    Von dem Typen höre ich immer öfters.. aber irgendwie komisch die ganze Sache..

    Ich glaub da kein wort.

  7. #1717
    Avatar von Dikefalos

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    Griechenland kann Steuerflüchtlinge in der Schweiz identifizieren

    awp , 3. Oktober 2012 8:13

    Athen (awp/sda/afp) – Die griechische Regierung hat eine Liste mit griechischen Inhabern von Bankkonten in der Schweiz finden können. Die CD mit den Daten von rund 2000 Konteninhabern sei von Stelios Stasinopoulos, dem Chef der Finanzpolizei dem Sonderstaatsanwalt übergeben worden.
    Das verlautete am Dienstag aus Justizkreisen. Es brauchte fast eine Woche und die Unterstützung der Geheimdienste sowie von zwei früheren Finanzministern bis die CD gefunden werden konnte, die vor rund zwei Jahren von der Regierung offenbar gekauft worden war.
    Der frühere Finanzminister Giorgos Papaconstantiniou erklärte, die Liste von Kontodaten habe zu den Dokumenten gehört, die ein Mitarbeiter der Bank HSBC in Genf entwendet hatte. Papaconstantinou habe die CD 2010 von der damaligen französischen Finanzministerin Christine Lagarde erhalten.
    Die griechische Regierung war lange der Meinung gewesen, die illegal erworbenen Informationen könnten nicht genutzt werden, um mögliche Steuersünder zu verfolgen. Noch vor zwei Wochen hatte der stellvertretende Finanzminister Giorgos Mavraganis dem Parlament mitgeteilt, dass Griechenland die Daten nicht benutzen werde, weil es sich sonst um “Industriespionage” handle.
    Nun will die griechische Regierung die gestohlene Steuerdaten-CD aus der Schweiz offenbar doch nutzen. Finanzminister Yannis Stournaras hatte am Montag der Zeitung “Financial Times” (FT) gesagt, Griechenland räume der Identifizierung von Steuerhinterziehern mit Hilfe der CD Priorität ein.
    Er habe erst aus den Zeitungen von der CD erfahren, führte der Minister aus. Sollte der Datenträger nicht mehr aufzutreiben sein, werde Griechenland seine “europäischen Partner” um eine Kopie bitten.
    Stournaras sagte in der vergangenen Woche, dass derzeit gegen mehr als 30 Politiker und Behördenleiter wegen Steuerbetrugs ermittelt werde. Deren Namen waren von der Presse veröffentlicht worden, worauf der griechische Parlamentspräsident Evangelos Meimarakis vorübergehend seinen Posten niederlegen musste.
    VERHANDLUNGEN ÜBER STEUERABKOMMEN
    Die Schweiz und Griechenland verhandeln derzeit über ein Steuerabkommen nach dem Muster der Abkommen mit Deutschland, Grossbritannien und Österreich. Mit dem Steuerabkommen sollen auf Schweizer Bankkonten liegende Vermögen von Griechen besteuert werden.
    Eine Abgeltungssteuer soll gewährleisten, dass Griechenland die ihm zustehenden Steuergelder erhält, ohne dass die griechischen Bankkunden die Anonymität aufgeben müssen.

  8. #1718
    Avatar von TuAF

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    Griechenland: Jugendarbeitslosigkeit auf Rekordniveau

    Bei den unter 25-Jährigen hat Griechenland erstmalig Spanien überholt. Die absolute Arbeitslosenzahl in der Eurozone ist weiter gestiegen. Die Arbeitslosenquote bleibt im Vergleich zum Vormonat stabil.



    GRIECHENLAND Share on print Share on email More Sharing Services

    Griechenland: Jugendarbeitslosigkeit auf Rekordniveau

    Deutsch Türkische Nachrichten | 02.10.12, 09:30
    Bei den unter 25-Jährigen hat Griechenland erstmalig Spanien überholt. Die absolute Arbeitslosenzahl in der Eurozone ist weiter gestiegen. Die Arbeitslosenquote bleibt im Vergleich zum Vormonat stabil.





    Themen: Arbeitslosigkeit, Deutschland, Europa, Griechenland, Jugendarbeitslosigkeit, Spanien
    Weitere Negativ-Schlagzeilen für Griechenland: Im Bereich der Jugendarbeitslosigkeit löst Griechenland (55,4%) erstmals Spanien (52,9%) von seiner Spitzenposition ab. Das berichtet die europäische Statistikbehörde Eurostat. Deutschland ist EU-weit das Land mit der geringsten Jugendarbeitslosigkeit und liegt mit einer Quote von 8,1 Prozent noch weit entfernt von den Niederlanden (9,4%) und Österreich (9,7%).
    Die höchsten Anstiege der Arbeitslosenquote in der Eurozone konnten ebenfalls in Griechenland, Zypern, Spanien und Portugal festgestellt werden, wobei in Griechenland in den letzten 12 Monaten ein Anstieg der Quote um 7,2 Prozent auf einen Gesamtwert von 24,4 Prozent erfolgte. Damit ist die Quote in Griechenland nur noch wenig geringer als in Spanien mit 25,1 Prozent. Zu den Ländern mit der niedrigsten Arbeitslosenquote gehören gemäß Eurostat nach wie vor Österreich, Luxemburg, Niederlande und Deutschland. Estland und Lettland konnten mit 3,1 Prozent und 2,1 Prozent die höchsten Rückgänge der Arbeitslosenquote verzeichnen.
    Die wirtschaftlichen Entwicklungen in Spanien und Griechenland sehen zudem weiterhin düster aus (mehr hier) und versprechen keine schnelle, positive Entwicklung der Arbeitslosenzahlen. Es ist also weiterhin unklar, ob oder wann durch den Reformdruck der EU positive beschäftigungspolitische Effekte ausgelöst werden können. Derzeit ist noch immer das Gegenteil der Fall.

    Griechenland: Jugendarbeitslosigkeit auf Rekordniveau | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN

  9. #1719
    economicos
    Zitat Zitat von Greekleon Beitrag anzeigen
    Ich glaub da kein wort.
    Ich erstmal auch nicht

  10. #1720
    Avatar von Zoran

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    HAUSHALTSENTWURF

    Griechischer Staat schulden Firmen Milliarden


    REUTERS
    Das griechische Gesundheitssystem ist in einer schweren Krise. Einer der Gründe: Der Staat zahl seine Rechnungen an Krankenhäuser spät oder gar nicht



    Schwere Zeiten für Unternehmen in Griechenland, die Geschäfte mit dem Staat machen: Die Behörden zahlen ihre Rechnungen spät oder gar nicht. Betroffen ist vor allem der Gesundheitssektor.
    Athen - Griechenland steht mit Milliarden bei Unternehmen und Einrichtungen im eigenen Land in der Kreide. Wie aus dem Haushaltsentwurf für 2013 hervorgeht, belaufen sich die Verbindlichkeiten Athens im Inland derzeit auf insgesamt 7,9 Milliarden Euro.

    Haushaltsentwurf: Griechischer Staat schulden Firmen Milliarden - manager magazin - Unternehmen

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    Von Kelebek im Forum Die Wirtschaftskrise
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    Letzter Beitrag: 29.05.2011, 15:16