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Wirtschaft Griechenlands - Οικονομία της Ελλάδας - Economy of Greece

Erstellt von Dikefalos, 07.06.2011, 14:51 Uhr · 5.521 Antworten · 296.587 Aufrufe

  1. #1951
    Kejo
    Zitat Zitat von Greekleon Beitrag anzeigen
    Verbockt im sinne das wir nie zu gemeinsammen denkweise gefunden haben.Extremes hin und her,das kein fortschritt zustande ermöglichte.
    Na ja.....in der zeit der osmanen gab es vorteile wenn man geschmiert hat.Ist diese denkweise auch heute nicht aktuell?Sicher kannst du mir jetzt sagen"wo wird den nicht geschmiert"aber ich finde das wir zu diesem system erst durch die zeit der osmanen gekommen sind,und die politik hat dieses system nach der junta zeit extrem ausgebaut .
    Du musst es so sehen.....in griechenland kommst du zu etwas wenn du den richtigen kennst oder schmierst.

    - - - Aktualisiert - - -

    Heraclius ti les esy bre...?Eimastane apo tin arhi toso malakes?.lol
    Nein, sorry. Ich weiß, Du wirst mir jetzt unterstellen, dass ich als Türke parteiisch wäre, aber an diesem Punkt widerspreche ich dir, weil die Griechen schlicht und ergreifend nicht dumm sind.

    Ich möchte es exemplifizieren, d.h. an einem Beispiel erläutern:

    Das fehlende Katastersystem in Griechenland. Ein Grundbuch gibt es also nicht. Wem gehört welche Immobilie oder welches Stück Land? Angeblich wird das alles nun aufgebaut. Hoffen wird, dass es so ist. Denn Ausländer werden so kein Geld in das Land investieren, wenn sie sich nicht sicher sein können, dass das Erworbene auch wirklich in ihren Besitz übergeht. Ich kaufe kein Land, baue dort eine Fabrik für Millionen Euro, um am Ende zu erfahren, dass dieses Land in Wahrheit jemand anderem bereits gehörte. Wie abschreckend das auf potenzielle Investoren wirkt, kannst Du dir bestimmt vorstellen.

    Ein Grundbuch gab es auch während des Osmanischen Reiches nicht in Griechenland. Schau, was Mr. Europe aka J.C. Juncker dazu sagt:

    Wolfgang Bergsdorf: Ist Griechenland nicht ein Beispiel dafür, dass die Geschichte nachwirkt, denn die osmanische Zugehörigkeit Griechenlands über Jahrhunderte hat dazu geführt, dass die Griechen den Staat als ihren Feind betrachten, den man betrügen und belügen muss?


    Jean-Claude Juncker: Ich glaube, das ist die tiefer gehende Ursache für vieles, was Griechenland an Unbill und an Missgeschick eigentlich zugestoßen ist. Die Tatsache beispielsweise, dass Griechenland über kein Grundbuch verfügt, ist ein direktes Erbe des Ottomanischen Reiches. Nun sind die Türken ja schon geraume Zeit vom Peloponnes weg, und Griechenland ist Mitglied der Europäischen Union seit Beginn der 1980er-Jahre. Man hätte da vieles tun können, was Griechenland mehr in die Mitte europäischer Verwaltungstradition geführt hätte.


    Jean-Claude Juncker au sujet de l'intégration européenne et de la crise de la dette publique dans la zone euro et de l'avenir de l'euro
    Klingt doch herrlich plausibel, oder? Ganz einfach: die Osmanen sind dran schuld. Aber selbst er weiß, dass das historisch nicht haltbar ist. Wie so oft, wenn Politiker über Geschichte reden. Denn: "die Türken (sind) ja schon geraume Zeit vom Peloponnes weg".

    Griechenland ist seit Jahrzehnten unabhängig, das Land ist seit mehr als einem Jahrzehnt in der EU und hat schon Milliarden Hilfen vor der Krise eingesackt. Niemand kann ernsthaft behaupten, dass dieser Umstand nicht von den Griechen selbst hätte behoben werden können, wenn sie es denn gewollt hätten. Schon gar nicht, wenn die ehemaligen Besatzer selber über ein solches System verfügen und es beständig modernisieren durch z.B. Digitalisierung und Zentralisierung der Katasterämter. Oder andere Staaten, die besetzt waren, wie z.B. Bulgarien.

    Griechenland ist immer noch moderner und weiterentwickelter als die Türkei. Jeder, der auch nur ein bisschen objektiv denken kann, wird erkennen, dass hier eine Schuldzuweisung stattfindet, die nicht gerechtfertigt ist. Die Schuld hierfür liegt bei den Griechen selbst, wenn man fair denkt.

  2. #1952
    Avatar von Heraclius

    Registriert seit
    01.01.2011
    Beiträge
    13.284
    Zitat Zitat von Greekleon Beitrag anzeigen
    Verbockt im sinne das wir nie zu gemeinsammen denkweise gefunden haben.Extremes hin und her,das kein fortschritt zustande ermöglichte.
    Na ja.....in der zeit der osmanen gab es vorteile wenn man geschmiert hat.Ist diese denkweise auch heute nicht aktuell?Sicher kannst du mir jetzt sagen"wo wird den nicht geschmiert"aber ich finde das wir zu diesem system erst durch die zeit der osmanen gekommen sind,und die politik hat dieses system nach der junta zeit extrem ausgebaut .
    Du musst es so sehen.....in griechenland kommst du zu etwas wenn du den richtigen kennst oder schmierst.

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    Heraclius ti les esy bre...?Eimastane apo tin arhi toso malakes?.lol




    Denkst du das sei nur in Hellas so? Ist ein verbreitetes Phänomen in Süd- und Südosteuropa. Oder schau dir mal nur Berlusconski an.


    Heraclius

  3. #1953
    Avatar von Ibrišimović

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    30.11.2005
    Beiträge
    3.561
    Zitat Zitat von Harput Beitrag anzeigen
    Griechenland liegt auf der Balkanhalbinsel. Wenn man sich die historischen Siedlungsgebiete anschaut, dann ist das aber nur ein kleiner Teil. Zypern, Westtürkei, die Schwarzmeerküste, Nordafrika usw. Das prägt eben auch. Der typische Balkaner hat mir dem typischen Griechen eigentlich wenig zu tun. Man kann Griechenland nicht mit dem Restbalkan vergleichen. Auch wenn sie eine gemeinsame Grenze haben, für mich persönlich ist dort irgendwie eine imaginäre Mauer.

    Verstehst Du, was ich meine? Politisch, ökonomisch, gesellschaftlich - ihr unterscheidet euch eigentlich in jedem Punkt. Das ist ja nichts Schlimmes. Griechenland ist eben Griechenland. Euer Land befindet sich zufälligerweise dort, wo es heute ist, aber das war es auch schon, denke ich.


    Und da ignorierst duch einfach mal, dass der ganze Balkan Jahrhunderte lang byzantinisch/griechisch beherrscht war und dass die meisten Slawen durch die Griechen christianisiert wurden? Inwiefern unterscheidet sich denn Griechenland bitte politisch, ökonomisch und gesellschaftlich von seinen z.B. slawisch orthodoxen Nachbarn?

    Desweitern gibt es genügend Zeitunsartikel, die eine erwähnenswerte Mitschuld im Osmanischen Reich sehen, was die fehlende staatliche Struktur und die Steuermoral betrifft.

    Es waren von vornherein keine glücklichen Bedingungen, die der bayerische Prinz Otto vorfand, als er nach der griechischen Revolution 1832 als erster König den Thron bestieg. 500 Jahren osmanische Unterdrückung hatten ein ausgepresstes Land ohne eigene wirtschaftliche Perspektive hinterlassen: ohne Infrastruktur, ohne Bildungseinrichtungen, ohne Bürgersinn.
    Und ja, wenn man bedenkt, dass die endgültige Loslösung vom osmanischen Reich erst 1923 war, dann kann man davon ausgehen, dass gewisse Altlasten einen auch noch 3 Generationen weiter belasten.

  4. #1954
    Avatar von Dikefalos

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    11.403
    Zitat Zitat von Harput Beitrag anzeigen
    Nein, sorry. Ich weiß, Du wirst mir jetzt unterstellen, dass ich als Türke parteiisch wäre, aber an diesem Punkt widerspreche ich dir, weil die Griechen schlicht und ergreifend nicht dumm sind.

    Ich möchte es exemplifizieren, d.h. an einem Beispiel erläutern:

    Das fehlende Katastersystem in Griechenland. Ein Grundbuch gibt es also nicht. Wem gehört welche Immobilie oder welches Stück Land? Angeblich wird das alles nun aufgebaut. Hoffen wird, dass es so ist. Denn Ausländer werden so kein Geld in das Land investieren, wenn sie sich nicht sicher sein können, dass das Erworbene auch wirklich in ihren Besitz übergeht. Ich kaufe kein Land, baue dort eine Fabrik für Millionen Euro, um am Ende zu erfahren, dass dieses Land in Wahrheit jemand anderem bereits gehörte. Wie abschreckend das auf potenzielle Investoren wirkt, kannst Du dir bestimmt vorstellen.

    Ein Grundbuch gab es auch während des Osmanischen Reiches nicht in Griechenland. Schau, was Mr. Europe aka J.C. Juncker dazu sagt:



    Klingt doch herrlich plausibel, oder? Ganz einfach: die Osmanen sind dran schuld. Aber selbst er weiß, dass das historisch nicht haltbar ist. Wie so oft, wenn Politiker über Geschichte reden. Denn: "die Türken (sind) ja schon geraume Zeit vom Peloponnes weg".

    Griechenland ist seit Jahrzehnten unabhängig, das Land ist seit mehr als einem Jahrzehnt in der EU und hat schon Milliarden Hilfen vor der Krise eingesackt. Niemand kann ernsthaft behaupten, dass dieser Umstand nicht von den Griechen selbst hätte behoben werden können, wenn sie es denn gewollt hätten. Schon gar nicht, wenn die ehemaligen Besatzer selber über ein solches System verfügen und es beständig modernisieren durch z.B. Digitalisierung und Zentralisierung der Katasterämter. Oder andere Staaten, die besetzt waren, wie z.B. Bulgarien.

    Griechenland ist immer noch moderner und weiterentwickelter als die Türkei. Jeder, der auch nur ein bisschen objektiv denken kann, wird erkennen, dass hier eine Schuldzuweisung stattfindet, die nicht gerechtfertigt ist. Die Schuld hierfür liegt bei den Griechen selbst, wenn man fair denkt.
    Du hast meine beitrag wahrscheinlich nicht richtig verstanden.Weder schieb ich den türken die schuld.....weder finde deinen ersten beitrag für riichtig,in dem du der ansicht warst,das die ganze rüsterei griechenland in diesem finanzielen dessaster führte.
    Aber wenn ich in der history zurückblättere,da finde ich das die art und weise wie griechenland oder der gesammte balkan aggiert sich bei weiten nicht enfernt wie unter dem osmanischen reich,nur das nach der junta zeit in griechenland alles viel schlimmer geworden ist.
    Der grieche ist kein dummer...die leute die diese krise verursacht haben......waren sich auch bewusst das europa griechenland nicht im stich lassen wird,da der euro für manche europär viel wichtiger war und ist, als das wohl seiner landsleute.Meinst du das sich die damalige griechische regierung nicht bewusst war,das diese art von wirtschaft keine zukunft hat.....und das im schlimmsten fall brüssel aktiv wird?Ich denke JA.

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Denkst du das sei nur in Hellas so? Ist ein verbreitetes Phänomen in Süd- und Südosteuropa. Oder schau dir mal nur Berlusconski an.


    Heraclius
    Du kennst die italiener einiges besser als ich heraclius,aber findest du nicht das sie sich um einiges von uns unterscheiden?
    Der spanier und italiener ist nicht das vorbild.....aber trozdem finde ich das sie uns in allem belangen einige schritte voraus sind.Oder nicht?

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    Zitat Zitat von Oh_Mann Beitrag anzeigen


    Und da ignorierst duch einfach mal, dass der ganze Balkan Jahrhunderte lang byzantinisch/griechisch beherrscht war und dass die meisten Slawen durch die Griechen christianisiert wurden? Inwiefern unterscheidet sich denn Griechenland bitte politisch, ökonomisch und gesellschaftlich von seinen z.B. slawisch orthodoxen Nachbarn?

    Desweitern gibt es genügend Zeitunsartikel, die eine erwähnenswerte Mitschuld im Osmanischen Reich sehen, was die fehlende staatliche Struktur und die Steuermoral betrifft.



    Und ja, wenn man bedenkt, dass die endgültige Loslösung vom osmanischen Reich erst 1923 war, dann kann man davon ausgehen, dass gewisse Altlasten einen auch noch 3 Generationen weiter belasten.
    Genau das meine ich.

  5. #1955
    Avatar von Heraclius

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    13.284
    Zitat Zitat von Greekleon Beitrag anzeigen
    Du hast meine beitrag wahrscheinlich nicht richtig verstanden.Weder schieb ich den türken die schuld.....weder finde deinen ersten beitrag für riichtig,in dem du der ansicht warst,das die ganze rüsterei griechenland in diesem finanzielen dessaster führte.
    Aber wenn ich in der history zurückblättere,da finde ich das die art und weise wie griechenland oder der gesammte balkan aggiert sich bei weiten nicht enfernt wie unter dem osmanischen reich,nur das nach der junta zeit in griechenland alles viel schlimmer geworden ist.
    Der grieche ist kein dummer...die leute die diese krise verursacht haben......waren sich auch bewusst das europa griechenland nicht im stich lassen wird,da der euro für manche europär viel wichtiger war und ist, als das wohl seiner landsleute.Meinst du das sich die damalige griechische regierung nicht bewusst war,das diese art von wirtschaft keine zukunft hat.....und das im schlimmsten fall brüssel aktiv wird?Ich denke JA.

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    Du kennst die italiener einiges besser als ich heraclius,aber findest du nicht das sie sich um einiges von uns unterscheiden?
    Der spanier und italiener ist nicht das vorbild.....aber trozdem finde ich das sie uns in allem belangen einige schritte voraus sind.Oder nicht?

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    Genau das meine ich.




    Das würde ich so nicht unterschreiben. Die Schweizer sind allen anderen einen riesen Schritt voraus in der Mentalität, sogar den Deutschen. Meiner Meinung nach..

    Heraclius

  6. #1956
    Kejo


    Zitat Zitat von Oh_Mann Beitrag anzeigen

    Und da ignorierst duch einfach mal, dass der ganze Balkan Jahrhunderte lang byzantinisch/griechisch beherrscht war und dass die meisten Slawen durch die Griechen christianisiert wurden? Inwiefern unterscheidet sich denn Griechenland bitte politisch, ökonomisch und gesellschaftlich von seinen z.B. slawisch orthodoxen Nachbarn?
    Und Du ignorierst einfach mal, dass selbst die osmanischen Sultane das Zepter für die orthodoxen Christen den Griechen übergaben. Stichwort Glaubensnation.

    Trotzdem ist dort m.M.n. nicht viel hängen geblieben. Die Griechen haben ganz einfach andere Sphären des Fortschritts in allen (Lebens)Facetten erreicht als ihre nördlichen Nachbarn - und zwar gegenüber allen, die traditionell zum Balkan gezählt werden.

    Desweitern gibt es genügend Zeitunsartikel, die eine erwähnenswerte Mitschuld im Osmanischen Reich sehen, was die fehlende staatliche Struktur und die Steuermoral betrifft.

    Und ja, wenn man bedenkt, dass die endgültige Loslösung vom osmanischen Reich erst 1923 war, dann kann man davon ausgehen, dass gewisse Altlasten einen auch noch 3 Generationen weiter belasten.
    Diese ominösen "Altlasten" werden aber von der Nachfolgenation desjenigen Imperiums gelöst oder zumindest wesentlich ordentlicher geführt, das diese Lasten verursacht hat. Dagegen spricht einfach auch, dass andere Staaten den Beweis erbracht haben, dass dieses Problem eben doch lösbar ist. Nicht nur das, auch weitere Fakten wie der EU-Beitritt, die vorherige Kontrolle und Überprüfung durch die EU, die Milliarden, die zur Reformation geflossen sind und der faktisch erbrachte Beweis, dass solche Altlasten schnell zu lösen wären, spielen eine Rolle.

    Kannst dich drehen und winden, oder Juncker zitieren. In diesem Fall gibt es nichts zu entschuldigen. Aber das ist auch der springende Punkt. Den Griechen traue ich es mehr als nur zu, dass sie dieses Problem lösen können. Den direkten und indirekten Nachbarstaaten auf dem Balkan eher nicht.

  7. #1957
    Avatar von Dikefalos

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    11.403
    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Das würde ich so nicht unterschreiben. Die Schweizer sind allen anderen einen riesen Schritt voraus in der Mentalität, sogar den Deutschen. Meiner Meinung nach..

    Heraclius
    Ich meine eher die spanier und italienern im vergleich mit uns griechen.Auch wenn sie aus der mittelmeer region kommen,finde ich das sie ihre bürgerliche verpflichtungen besser erfüllen als wir in griechenland.

  8. #1958
    Yunan
    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Η ονομασία των Ελλήνων στο μεσαίωνα ήτανε Ρωμαίοι. Η Ευρωπαική Ένωση, κατά τη γνώμη μου, θα ήτανε ένα καλό πράγμα αν θα ήτανε πραγματικά μια ένωση των ανθρώπων, των ιδεών, του πολιτισμού και όχι μόνο της οικονομίας και των συμφερόντων του διεθνούς κεφαλαίου.


    Ηράκλειος
    Ύπο των Πέρσων ζούσαν διαφορετικοί λαοί τους οποίους ονομάζαμε και εμείς Πέρσους. Αυτό μόνο ένα παράδιγμα. Δεν είμασταν ποτέ Ρομαίοι. Ο ρόλος της Ελλάδας σαν ρωμαϊκη αποικία δεν ήταν πότε τιμητικός και σπουδαίος. Μέχρι το μεγάλο σχισμα της εκκλησίας, δλδ κάτω απο Ρωμαίων η Ελλάδα δεν κατόρθωσε τίποτα.

    Και μετά απ' το σχίσμα οι Ευρωπαίοι ερχόντουσαν καθε 50 με 100 χρόνια και μας σφάζαν σαν τους Μουσουλμάνους. Αυτή η διανομή των ρόλων δεν άλλαξε μέχρι το παρόν. Για αυτό δεν βλέπω ούτε έναν λόγο γιατί να δούμε την Ευρώπη σαν κάτι καλό, αφού χτίστικε στα αίματα των Ελλήνων των τελευτέων 10 αιώνων. Η ΕΕ όπως είναι τώρα δεν είναι ένωση των λαών αλλά των χρημάτων. Οι Ευρωπαίοι δημιουργήσαν τεράστια κακά πράγματα, όχι μόνο στην Ελλάδα αλλά παντού στην γή. Όπου και να ήταν, άφιναν καμένη γή πίσω τους και ποτέ δεν άκουσε ένας λαός ενα συγνώμη, ΠΟΥΘΕΝΑ!

    Και για ποιόν πολιτισμό μιλάς; Η Ευρώπη δεν έχει πολιτισμό, ποτέ δεν είχε. Κοίτα για παράδιγμα τους Γερμανούς η τους Γάλλους, ποιόν πολιτισμό έχουν αυτοί; Η δυτική εκκλησία απλά γάμισε τους δικούς της λαούς και λόγω αυτών των δρασέων της εκκλησίας γεννήθηκαν κάποιες ιδέες κάποιον φιλόσοφον απο τα δικά τους τα σκατά. Την γνώση του κόσμου είχαμε πριν 2.500 χρόνων και δεν αρχίσαμε της αυτοσυγχαρητηρία όπως το κάνουν οι Ευρωπαίοι μέχρι το παρόν (μην με καταλαβαίνεις λάθος, δεν σου αντιμιλώ σαν άτομο, μιλάω γενικά).

    Με το που εμφανιστήκαν η τάχα φιλέλληνες της Ευρώπης, άρχισε και το ψέμα για των λαό μας. Μυθιστορηματόσαν την χώρα μας χώρις να ρωτήσουν τους Έλληνες του 18. και 19. αιώνα για την γνώμη τους. Όλα αυτά έγιναν διότι τα έθνοι της γεωγραφικής Ευρώπης, μετά απο της επαναστάσεις τους, χρειαζόντουσαν έναν ιδρυτικό μύθο. Αν θα έβρισκαν κάποιους Αλβανούς η αν οι Αλβανοί δεν θα ήταν τόσο μουσουλμάνοι, μπορεί να ήταν η Αλβανία η καινούργια μιτέρα της Ευρώπης. Καταλαβένης τη θέλω να πώ; Η Ευρωπαίοι ποτέ δεν ενδιαφερόντουσαν για το πώς ήταν η Έλληνες πραγματικά, πότε. Για αυτόν τον λόγο μας πολεμούσαν επίσημα μέχρι τον Παπαδόπουλο. Όταν ανατρέπαμε τον Δικτάτορα, πίγαν στο σχέδιο Β τους και αρχίσαν να γαμάνε την Ελλάδα οικονομικά. Και τώρα;;; Την φάγαμε, την φάγαμε και θα πνιγούμε νομίζοντας ότι είμαστε ακόμα μεγάλη χώρα κλπ. Ακριβός αυτά που πιστεύουν ακόμα κάποιοι Ελληνάρες.

    - - - Aktualisiert - - -

    Και κάντε μου την χάρη και μην απαντατε αυτόν τον βλάχο.

  9. #1959
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Ύπο των Πέρσων ζούσαν διαφορετικοί λαοί τους οποίους ονομάζαμε και εμείς Πέρσους. Αυτό μόνο ένα παράδιγμα. Δεν είμασταν ποτέ Ρομαίοι. Ο ρόλος της Ελλάδας σαν ρωμαϊκη αποικία δεν ήταν πότε τιμητικός και σπουδαίος. Μέχρι το μεγάλο σχισμα της εκκλησίας, δλδ κάτω απο Ρωμαίων η Ελλάδα δεν κατόρθωσε τίποτα.


    Δε μιλάω για τη ρωμαική αποικιοκρατία της αρχαιότητας, βρε Γιουνάν. Μόνο διαπιστώνω πως στο μεσαίωνα δεν υπήρχε ούτε ένα "βυζαντινό" κράτος και ούτε "βυζαντινός" λαός. Υπήρχε μόνο η Ρωμανία, που με άλλα λόγια ήταν η "Ανατολική Ρωμαική Αυτοκρατορία" με προτεύουσα την Κωνσταντινούπολη και υπήρχανε οι Ρωμαίοι (λέξη από την οποία δημιουργήθηκε ο όρος "Ρωμιός") και που γλωσσικά και πολιτιστικά ήτανε Έλληνες. Οι Έλληνες του μεσαίωνα ονομαζόντουσαν Ρωμαίοι και αυτό δεν το λέω εγώ, το λέει η ιστορία. Αυτό όμως δε σημαίνει πως δεν ήτανε 'Ελληνες, με καταλαβαίνεις;


    Καληνύχτα.

    Ηράκλειος

  10. #1960
    Yunan
    Λάθος το πήρα, φίλε μου.

    Ξέρω ότι οι Έλληνες της εποχής ονομαζόντουσαν Ρωμαίοι, δεν αντιλέγω κάτι εναντίον αυτονού του γεγονός. Είναι θέμα ονομασίας.

    Καλή σου νύχτα και ο Θεός μαζί σου!

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