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Wirtschaft Griechenlands - Οικονομία της Ελλάδας - Economy of Greece

Erstellt von Dikefalos, 07.06.2011, 15:51 Uhr · 6.271 Antworten · 334.561 Aufrufe

  1. #1961
    Avatar von Heraclius

    Registriert seit
    01.01.2011
    Beiträge
    13.284
    Αυτά που συζητούμε τώρα δεν έχουνε καμιά σχέση με την οικονομία της Ελλάδας. Ας αλλάξουμε θέμα, βρε.


    Ηράκλειος

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Λάθος το πήρα, φίλε μου.

    Ξέρω ότι οι Έλληνες της εποχής ονομαζόντουσαν Ρωμαίοι, δεν αντιλέγω κάτι εναντίον αυτονού του γεγονός. Είναι θέμα ονομασίας.


    Ακριβώς, μόνο θέμα ονομασίας είναι.


    Ηράκλειος

  2. #1962

    Registriert seit
    23.11.2009
    Beiträge
    3.228
    Ich denke, wenn man die griechische Wirtschaft gesund machen will, gibt es keine Alternative zur engeren Verbindung mit den anderen Balkanländern. Es war vielleicht ein Fehler, dass Griechenland in der EU allein beigetreten ist. Die Balkanländer sollten erstmal eine eigene wirtschaftliche Union schaffen, und erst danach (wenn überhaupt) gemeinsam in die EU kommen.

    Spezifisch für Griechenland, gibt es noch auch die Verbindung zum Nahen Osten (viel stärker als bei anderen Balkanstaaten, außer der Türkei natürlich, die sowieso ein Sonderfall ist), die man auch ausnutzen sollte.

  3. #1963

    Registriert seit
    13.11.2012
    Beiträge
    8
    hallo liebe balkanesen, ich bin newbie aus wien, in der "provinz" aufgewachsen. ok ich hab "nur" ein paar ungarische vorfahren.
    ich les hier mit freude und respekt eure meinungen. was yunan sagt, ist sehr interessant, weil ich verwandte positionen auch in ganz anderen teilen der welt gefunden habe.
    davon möchte ich euch kurz erzählen, bitte fragt mich bevor etwas missverstanden oder negativ aufgefasst wird.

    meine bitte ist, dies hier unvoreingenommen und mit offenem herzen zu lesen, und sich in die zeit und lage hinein zu versetzen:
    The Indolence of the Filipino

    nun erstens haben sich die dinge seither wirklich stark verändert. der "westen" in der form wie er hier im forum kritisiert wird, kann in dieser kultur nie mehr dinge so easy veranstalten, wie es in europäischen ländern routinemässig möglich ist.
    wer zeit hat, möge bitte versuchen, diese serie von zeitungsartikeln in den passenden details in das hier und heute zu übersetzen, und überlegt euch was es aussagt, im fall wenn neuerdings ein grieche, südspanier, oder sizilianer etwas analoges postet. es ist ein spiegel, ein vice versa, teilweise sehr schmerzhaft zu lesen, aber voll sarkastischem humor, der hoffentlich akzeptiert werden kann.
    also es gibt hitze, inseln, boote, kirchen, grossfamilien, arrogante besetzer, und - ein vom feudalsystem geprägtes beamtentum, von dem man sich aber bereits weiter entfernt hat als europa das geschafft hat, teilweise dank ideen der amerikanischen verfassung.

    doch die schlussfolgerung ist eine andere. sie versucht zu beantworten, was der einzelne bürger denn machen kann, wie kann er mit der situation umgehen, wie kann er vermeiden, an der nase herum geführt und abgespeist zu werden, wie kann er sich aus der rolle des "eingeborenen" emanzipieren.
    eine wesentliche erkenntnis ist die dekonstruktion der eigenen, autochthonen politkaste, die sich identitätsmässig von der bevölkerung abheben will, obwohl sie etwas anderes vorlügt und loyalität einfordert, auch mittels gewalt, die sie mit den besatzern gemeinsam teilt.
    es ergibt sich aus mehreren werken des autors, die man im anschluss dann studieren kann.

    doch warum das alles, was schert es mich?
    1) ich habe selber beim lesen einiger kapitel verschiedener werke des autors meine eigene, vom hapsburg werte- und tabusystem geprägte kleinstadt der 70er jahre wieder erkannt! es war ein schock, es hat sich so vieles erklärt. ich bin ein mensch der sachlichkeit, ich habe meine eigene gesellschaft der jugend nicht verstehen können, was für idiotische gesellschaftliche regeln da herrschen und wie irrational, mit begeisterung, und zum schaden der bürger diese von der elite ausgelebt werden. und ich kann sagen, es hat sich nur die oberfläche geändert, und das ganze hat sich globalisiert.
    2) das wesentliche am schluss. der autor hat in blumigen worten aber mit scharfer analyse hergeleitet, dass dieses gesellschaftliche system das ergebnis eines bewussten engineerings darstellt, über jahrhunderte ausgearbeitet und implementiert durch die europäische oberschicht aus adel, klerus, beamten und top militärs, UND - zum wirtschaftlichen versagen führt, korruption, innere reibung, kaum produktivität, fatalismus. und er hat damals schon den globalismus verstanden, in seinen realen problemen.
    3) man versteht besser, warum alle "grassroots" ansätze wer immer von occupy bis piraten bis rechtspopulisten alles rettungslos in der infotainment-gesteuerten masse versandet und scheitern. der weg des autors j.r. weicht sehr weise der links-rechts polarisierung aus. ich habe auch den eindruck erhalten, dass der name bereits auf eine watch-list steht um entsprechende argumentationen aufzufangen.
    (jede idee die macht hätte, wird mit fieser rhetorik in eine gummizelle der linksterroristen, islamisten, oder aluhüte verbannt)

    der autor ist in keinster weise ein feind von jesus, aber er wurde exkommuniziert und als revolutionär hingerichtet.
    sein vorschlag ist jedoch ein friedlicher, nicht ausgrenzender nationalismus der solidarität aller, einfach aufgrund der geographie, weiters eine logik der moral dass verbesserungen unmöglich sind, wenn nicht jeder einzelne an sich und seine engste umgebung höhere standards anlegt, und fordert demokratische gleichberechtigung statt kolonie. auf keinen fall militärischer aufstand, er wusste dass der für sie nicht zu gewinnen war. die verurteilung war daher ungerecht.

    The Social Cancer
    es gehört noch dieses buch dazu und das nachfolgewerk, romantische, leichte unterhaltungsromane für den mainstream, mit sehr tief eingewobenen prinzipien die er während seiner weltreisen (mehrere jahre in europa, zb uni heidelberg) ausgearbeitet hatte. jedes schulkind dort hat dies offiziell zu lesen, eine gesellschaftliche grundlage, die sich auswirkt, besonders heute, wo die kommunikation der menschen viel einfacher ist, und man sich auch anonym über die mittel des internet ernst unterhalten kann. natürlich sind die realen zustände nicht nur eine frage des wissens, sondern auch des guten willens und der verteilung der waffen. der aufschwung ist ein hinweis, dass sie langsam aber den richtigen weg gehen, während diese überlegungen bei uns nicht wirklich stattfinden. die medien tun auch alles, um das gegenteil zu bewirken.

    danke fürs lesen, ich hoffe es ist eine anregende idee für euch, mal diese seite zu betrachten!

  4. #1964
    Avatar von liberitas

    Registriert seit
    02.01.2011
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    11.776
    Ich schenke dir ein paar Großbuchstaben.......

  5. #1965

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    8
    (sorry die hälfte der welt schreibt klein auch deutsch, es ist ein anachronismus, wenns daran scheitern soll dann bin ich machtlos.)

  6. #1966
    Avatar von hirndominanz

    Registriert seit
    16.12.2011
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    8.351
    Zitat Zitat von Kevin Mayer Beitrag anzeigen
    hallo liebe balkanesen, ich bin newbie aus wien, in der "provinz" aufgewachsen. ok ich hab "nur" ein paar ungarische vorfahren.
    ich les hier mit freude und respekt eure meinungen. was yunan sagt, ist sehr interessant, weil ich verwandte positionen auch in ganz anderen teilen der welt gefunden habe.
    davon möchte ich euch kurz erzählen, bitte fragt mich bevor etwas missverstanden oder negativ aufgefasst wird.

    meine bitte ist, dies hier unvoreingenommen und mit offenem herzen zu lesen, und sich in die zeit und lage hinein zu versetzen:
    The Indolence of the Filipino

    nun erstens haben sich die dinge seither wirklich stark verändert. der "westen" in der form wie er hier im forum kritisiert wird, kann in dieser kultur nie mehr dinge so easy veranstalten, wie es in europäischen ländern routinemässig möglich ist.
    wer zeit hat, möge bitte versuchen, diese serie von zeitungsartikeln in den passenden details in das hier und heute zu übersetzen, und überlegt euch was es aussagt, im fall wenn neuerdings ein grieche, südspanier, oder sizilianer etwas analoges postet. es ist ein spiegel, ein vice versa, teilweise sehr schmerzhaft zu lesen, aber voll sarkastischem humor, der hoffentlich akzeptiert werden kann.
    also es gibt hitze, inseln, boote, kirchen, grossfamilien, arrogante besetzer, und - ein vom feudalsystem geprägtes beamtentum, von dem man sich aber bereits weiter entfernt hat als europa das geschafft hat, teilweise dank ideen der amerikanischen verfassung.

    doch die schlussfolgerung ist eine andere. sie versucht zu beantworten, was der einzelne bürger denn machen kann, wie kann er mit der situation umgehen, wie kann er vermeiden, an der nase herum geführt und abgespeist zu werden, wie kann er sich aus der rolle des "eingeborenen" emanzipieren.
    eine wesentliche erkenntnis ist die dekonstruktion der eigenen, autochthonen politkaste, die sich identitätsmässig von der bevölkerung abheben will, obwohl sie etwas anderes vorlügt und loyalität einfordert, auch mittels gewalt, die sie mit den besatzern gemeinsam teilt.
    es ergibt sich aus mehreren werken des autors, die man im anschluss dann studieren kann.

    doch warum das alles, was schert es mich?
    1) ich habe selber beim lesen einiger kapitel verschiedener werke des autors meine eigene, vom hapsburg werte- und tabusystem geprägte kleinstadt der 70er jahre wieder erkannt! es war ein schock, es hat sich so vieles erklärt. ich bin ein mensch der sachlichkeit, ich habe meine eigene gesellschaft der jugend nicht verstehen können, was für idiotische gesellschaftliche regeln da herrschen und wie irrational, mit begeisterung, und zum schaden der bürger diese von der elite ausgelebt werden. und ich kann sagen, es hat sich nur die oberfläche geändert, und das ganze hat sich globalisiert.
    2) das wesentliche am schluss. der autor hat in blumigen worten aber mit scharfer analyse hergeleitet, dass dieses gesellschaftliche system das ergebnis eines bewussten engineerings darstellt, über jahrhunderte ausgearbeitet und implementiert durch die europäische oberschicht aus adel, klerus, beamten und top militärs, UND - zum wirtschaftlichen versagen führt, korruption, innere reibung, kaum produktivität, fatalismus. und er hat damals schon den globalismus verstanden, in seinen realen problemen.

    der autor ist in keinster weise ein feind von jesus, aber er wurde exkommuniziert und als revolutionär hingerichtet.
    sein vorschlag ist jedoch ein friedlicher, nicht ausgrenzender nationalismus der solidarität aller, einfach aufgrund der geographie, weiters eine logik der moral dass verbesserungen unmöglich sind, wenn nicht jeder einzelne an sich und seine engste umgebung höhere standards anlegt, und fordert demokratische gleichberechtigung statt kolonie. auf keinen fall militärischer aufstand, er wusste dass der für sie nicht zu gewinnen war. die verurteilung war daher ungerecht.

    The Social Cancer
    es gehört noch dieses buch dazu und das nachfolgewerk, romantische, leichte unterhaltungsromane für den mainstream, mit sehr tief eingewobenen prinzipien die er während seiner weltreisen (mehrere jahre in europa, zb uni heidelberg) ausgearbeitet hatte. jedes schulkind dort hat dies offiziell zu lesen, eine gesellschaftliche grundlage, die sich auswirkt, besonders heute, wo die kommunikation der menschen viel einfacher ist, und man sich auch anonym über die mittel des internet ernst unterhalten kann. natürlich sind die realen zustände nicht nur eine frage des wissens, sondern auch des guten willens und der verteilung der waffen. der aufschwung ist ein hinweis, dass sie langsam aber den richtigen weg gehen, während diese überlegungen bei uns nicht wirklich stattfinden. die medien tun auch alles, um das gegenteil zu bewirken.

    danke fürs lesen, ich hoffe es ist eine anregende idee für euch, mal diese seite zu betrachten!
    Es gibt keinen Millimeter mehr zurück.
    GELD und alle seine systemimmanenten Komponenten regieren die Welt.
    Egal was man sich für ein perfektes Alternativsystem ausdenkt, egal wie toll es ist, NIEMALS geht die Zeit rückwärts oder in eine andere Richtung, als die des größtmöglichen Ansinnens-und Trachtens auf Zuwachs.
    Alle Involvierten Elemente streben nur danach und sind indolent für alle anderen Ideen.
    Temporäre Einflüsse sind das was sie tituliert sind, mehr nicht.

    Es gibt kein System auf der Welt welches ohne diesen Generalmechanismus funktionieren kann.

    Bis vor 25 Jahren (schätze ich, genau weiß ich es nicht mehr) war ich feuriger Idealist und habe an Recht und Gesetz geglaubt, nachdem ich zuvor in der Jugendzeit selbst ein wilder Hund war.

    Aber ich habe nachher gesehen, dass ich so verhungern werde und habe mir die Spielregeln und Gesetzmäßigkeiten zu eigen gemacht.

    Ich respektiere expressis verbis alle noch diesbezüglich vorhandenen Idealisten und Visionäre, habe selbst aber dieses Feld mangels Erfolgsaussicht und Tragfähigkeit längst verlassen.

    Man kann natürlich über Gott und die Welt usw. ewig Diskutieren und Theoretisieren, doch weder kommt man damit vorwärts, noch füllt es den Magen.

    Heutzutage lasse ich andere Theoretisieren, Visionieren,Hypothesieren und ich selbst gebe mich mit dem "Realisieren" (-und umsetzen) ab.

    Mein allgemeiner Spruch wäre: Gleiches UNrecht für ALLE!

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von liberitas Beitrag anzeigen
    Ich schenke dir ein paar Großbuchstaben.......
    Ich will Dir nicht zu nahe kommen, aber was für eine Ignoranz, wenn man a) mit einem Komment praktisch eine Lesebestätigung abgibt und b) dann aber was schreibt, was völlig zusammenhanglos zum Thema steht.
    Da frage ich mich, wollte der Erwiderer damit nur anmelden, dass es ihn gibt oder was soll das?

    Da schreibt einer so einen Bericht und Du kommst daher und sülzt einen überflüssigen Kommentar ab.
    Hättste nicht besser die Finger still halten können, Du zufriedener Mensch??

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Kevin Mayer Beitrag anzeigen
    (sorry die hälfte der welt schreibt klein auch deutsch, es ist ein anachronismus, wenns daran scheitern soll dann bin ich machtlos.)

    Gute Reaktion.

  7. #1967

    Registriert seit
    13.11.2012
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    8
    danke!
    >>Ich respektiere expressis verbis alle noch diesbezüglich vorhandenen Idealisten und Visionäre, habe selbst aber dieses Feld mangels Erfolgsaussicht und Tragfähigkeit längst verlassen.
    >>Man kann natürlich über Gott und die Welt usw. ewig Diskutieren und Theoretisieren, doch weder kommt man damit vorwärts, noch füllt es den Magen.

    ok ich habe mir diese überlegung durchaus gemacht.
    mein argument ist aber genau, dass man in zusammenhang mit autor j.r. konkrete veränderungen und erfolge nachweisen kann, sein land wäre andernfalls heute eher ähnlich haiti oder gar nordkorea, und daher ist die idee, dem weg nachzueifern, keine so grosse utopie wie diejenigen die zb das geldsystem neu erfinden wollen. die ebenen haben nichts miteinander zu tun. dennoch würde eine gesellschaft, die ihre innere funktion auf kontrollierte weise verbessert, auch einige wesentliche verbesserungen in der handhabung ihres finanzsystems generieren, und diese schützen. man sieht ja auch wie china sein verhalten bezüglich währung und kredit analog zum fortschritt der inneren ideologie und deren erfolg adaptiert, auch wenn jetzt die bewertung sehr geteilt ist.

    >>Gleiches UNrecht für ALLE!
    nun du wirst lachen, ich interpretiere den erfolg durchaus in der weise, dass nun jeder bürger imstande ist, das game des "social cancer" zu spielen, und informiert ist, was abgeht. er kann die mentalen tricks und intrigen parieren, wenn auch noch nicht die physische macht brechen, wo noch milizen herrschen. die naivität ist zum grossen teil gespielt und ein freundlicher service. die emanzipation ist ja auch insofern symbolisiert, dass ein paarmal im jahr jeder ein grosser fürst ist, sich entsprechend prunkvoll anzieht und abfeiert. für diesen spass wird auch fleissig gespart bzw auch gegenseitig geld geschenkt wo es fehlt.

  8. #1968
    Avatar von hirndominanz

    Registriert seit
    16.12.2011
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    8.351
    Zitat Zitat von Kevin Mayer Beitrag anzeigen
    danke!
    >>Ich respektiere expressis verbis alle noch diesbezüglich vorhandenen Idealisten und Visionäre, habe selbst aber dieses Feld mangels Erfolgsaussicht und Tragfähigkeit längst verlassen.
    >>Man kann natürlich über Gott und die Welt usw. ewig Diskutieren und Theoretisieren, doch weder kommt man damit vorwärts, noch füllt es den Magen.

    ok ich habe mir diese überlegung durchaus gemacht.
    mein argument ist aber genau, dass man in zusammenhang mit autor j.r. konkrete veränderungen und erfolge nachweisen kann, sein land wäre andernfalls heute eher ähnlich haiti oder gar nordkorea, und daher ist die idee, dem weg nachzueifern, keine so grosse utopie wie diejenigen die zb das geldsystem neu erfinden wollen. die ebenen haben nichts miteinander zu tun. dennoch würde eine gesellschaft, die ihre innere funktion auf kontrollierte weise verbessert, auch einige wesentliche verbesserungen in der handhabung ihres finanzsystems generieren, und diese schützen. man sieht ja auch wie china sein verhalten bezüglich währung und kredit analog zum fortschritt der inneren ideologie und deren erfolg adaptiert, auch wenn jetzt die bewertung sehr geteilt ist.

    >>Gleiches UNrecht für ALLE!
    nun du wirst lachen, ich interpretiere den erfolg durchaus in der weise, dass nun jeder bürger imstande ist, das game des "social cancer" zu spielen, und informiert ist, was abgeht. er kann die mentalen tricks und intrigen parieren, wenn auch noch nicht die physische macht brechen, wo noch milizen herrschen. die naivität ist zum grossen teil gespielt und ein freundlicher service. die emanzipation ist ja auch insofern symbolisiert, dass ein paarmal im jahr jeder ein grosser fürst ist, sich entsprechend prunkvoll anzieht und abfeiert. für diesen spass wird auch fleissig gespart bzw auch gegenseitig geld geschenkt wo es fehlt.

    Man muß materialistisch und mathematisch zwischen Tatsachen und Interpretation unterscheiden.
    Ich interpretiere die Einflüsse halt anders.
    Da spielt sicher eine große Rolle welche Erfahrung man selbst hat , woher man kommt und wie alt man ist.

    Diese Faktoren machen einen gewichtigen Anteil der realen und korrekten Interpretationsfähigkeit eines Menschen aus.
    Auch sollte die persönliche geistige Präferenz hierbei nicht unterschätzt werden.
    Nicht jeder der was sieht, kann es kognitiv und ganzheitlich korrekt verarbeiten bzw. interpretieren.

    Selbst das Diskutieren ist da nicht leicht, weil jeder aus sich selbst heraus und mit seinen Augen dazu Stellung nehmen muß bzw. zuvor das "Material" mit den Möglichkeiten seiner "Werkzeuge" verarbeiten muß.

    Das ist schon die größte Hürde für sachliche Permanenz, da jeder nur solange folgen kann, so lange sein Hirn es schafft.
    Danach schaltet man auf Ignore und oder beginnt sogar mit "Attacken".
    Natürliches Verhalten.
    .................................................I ch muß dringend los, mein Handy glüht schon.....

  9. #1969
    Avatar von liberitas

    Registriert seit
    02.01.2011
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    11.776
    Wow, der Hai hat sein furchterregendes Maul aufgerissen und mich zusammengestaucht, lach.

  10. #1970

    Registriert seit
    13.11.2012
    Beiträge
    8
    >>Man muß materialistisch und mathematisch zwischen Tatsachen und Interpretation unterscheiden.

    zitat heinz von foerster:
    "die wahrheit? wo nehmen sie die auf einmal her?"

    zunächst mal ist es gut, memes zu erkennen und verwenden zu lernen, statt dieses der bildzeitung zu überlassen.
    die idee, dass man das autoritär-korrupte sozialverhalten und die seilschaften in politik, behörden usw als sozialen krebs bezeichnen kann, ist nicht so machtlos.
    wenn bürgermeister und pfarrer/pope brüder sind und mit nem investor ein abzockschema fahren, das mit irgend einer billigfabrik auch noch die leute vergiftet, was macht da der kleine mann im dorf? nicht mehr als sein schwarzer kollege in darfour..

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