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Wirtschaft Griechenlands - Οικονομία της Ελλάδας - Economy of Greece

Erstellt von Dikefalos, 07.06.2011, 15:51 Uhr · 6.270 Antworten · 334.364 Aufrufe

  1. #2121
    Yunan
    Zitat Zitat von -JD- Beitrag anzeigen
    Das Ziel für 2012 ist ein Haushaltsdefizit von 16 Mrd. Nach den ersten 11 Monaten steht es bei 12.9 Mrd.

    Wenn sie nicht einige Rechnungen unbezahlt gelassen haben für das Jahresende, dann sollte es eigentlich machbar sein.

    Mit dem Schuldenrückkauf und der weiteren Zinssenkung, die vor ein paar Tagen beschlossen wurde, werden die Zinsausgaben für 2013 laut Anex.E um weitere 2 Mrd. sinken.


    Wundert mich was so politisch die nächsten 2 Jahre passieren wird. Syriza scheint zu stagnieren, und jetzt wo sowas wie ein Ende "erkennbar" ist, dürfe ND in Zukunft irgendwann eher wieder an Stimmen gewinnen. Anex. Ellines fliegen gerade auseinandern, einige aus der Partei rausgeworfen, angeblich weil sie wieder einen Zusammenschluss mit ND wollten, was ich so mitbekommen habe....


    Ich weiß nicht, wie du auf so etwas kommst. Die Sparmaßnahmen werden nicht einmal beschlossen und das war's, sondern durchgedrückt. Das bedeutet, dass mindestens auf 10 Jahre keine staatlichen Ausgaben mehr geschehen werden und den Privaten das Feld überlassen wird. Die komplette Privatisierung des Landes wird vorangetrieben, da gibt es keinen Grund zur Freude. Wenn schon damals das Geld auf einige wenige konzentriert wird, so wird es jetzt auch noch kleinere Kreise konzentriert. Eure Quatsch-Meldungen von Investoren und dem ganzen Mist könnt ihr euch sparen. Investoren kennen nur ein Ziel und das ist Gewinnmaximierung. Ihnen ist vollkommen egal, was aus dem Land passiert. Es ist Hochverrat, wenn ein griechischer Finanzminister nach Deutschland kommt und sagt, dass Griechenland nach deutschen Investitionen "dürstet". Ihr redet wie immer Bullshit.

    Was die Politiker machen, sollte für einen Patrioten vollkommen egal sein. Er soll sein Land beschützen, auch vor den eigenen Politikern und ihren Verbündeten in der internationalen Hochfinanz.

  2. #2122
    Avatar von -JD-

    Registriert seit
    19.10.2008
    Beiträge
    941
    War bei 36 Milliarden..

    Die Massnahmen, die im Parlament vor ein paar Wochen beschlossen wurden, treten 2013 in Kraft. Anfangs 2014 und 2015 noch einige, vor allem Entlassung von Beamten, und Kürzungen von höreren Löhnen/Renten.

    Bei Syriza wird es schwer, eine Koalition zu bilden. Anex.E. und Syriza alleine wird wahrscheinlich nicht ausreichen. ND und Pasok fällt weg, XA und KKE denke ich mal auch, vielleicht Dhmar, Syriza und Anex.E.

    Naja, mal schauen..

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, wie du auf so etwas kommst. Die Sparmaßnahmen werden nicht einmal beschlossen und das war's, sondern durchgedrückt. Das bedeutet, dass mindestens auf 10 Jahre keine staatlichen Ausgaben mehr geschehen werden und den Privaten das Feld überlassen wird. Die komplette Privatisierung des Landes wird vorangetrieben, da gibt es keinen Grund zur Freude. Wenn schon damals das Geld auf einige wenige konzentriert wird, so wird es jetzt auch noch kleinere Kreise konzentriert. Eure Quatsch-Meldungen von Investoren und dem ganzen Mist könnt ihr euch sparen. Investoren kennen nur ein Ziel und das ist Gewinnmaximierung. Ihnen ist vollkommen egal, was aus dem Land passiert. Es ist Hochverrat, wenn ein griechischer Finanzminister nach Deutschland kommt und sagt, dass Griechenland nach deutschen Investitionen "dürstet". Ihr redet wie immer Bullshit.

    Was die Politiker machen, sollte für einen Patrioten vollkommen egal sein. Er soll sein Land beschützen, auch vor den eigenen Politikern und ihren Verbündeten in der internationalen Hochfinanz.
    Yunan, ich bin stark für Privatisierungen. Was wir in Griechenland im Moment haben, erinnert mich ein wenig an Planwirtschaft. Viele Griechen haben es schwer, weil sie so viele Steuern zahlen müssen, und wieso? Einerseits tragen einige Faktoren der Wirtschaftskrise dazu bei.... aber vor allem, weil wir so einen grossen Staatsapparat haben und uns niemand mehr Kredite zur Verfügung stellt, um diesen Apparat zu finanzieren, damit vernichtest du die Wettbewerbsfähigkeit noch mehr.

    Sowas ist einfach ineffizient, der Staat ist nicht spezialisiert auf diesen Gebieten, oder sagen wir es so, es gibt private, die effizienter wirtschaften könnten. Bildung, Gesundheit, Sicherheit und Steuern eintreiben sind mehr oder weniger die Aufgaben des Staates, alles andere sollte der Markt übernehmen.

    Insbesondere in Griechenland, wo alle Staatsbetriebe hoch verschuldet sind und immer noch jährlich Defizite aufweisen. (Stimmen kaufen)

    Je weniger Staat, desto weniger Mittel braucht er, desto weniger Steuern muss man eintreiben, desto Wettbewerbsfähiger sind wir und einfacher haben es die Haushalte, letztere leiden am meisten darunter.

    Nenne mir eine Industrienation, die so einen grossen Staatsapparat besitzt wie Griechenland? Dieses "System" ist veraltet, sowas funktioniert einfach nicht, nicht effizient genug..

    ...und diesen Patriotismusquatsch, wenn es um Privatisierungen geht, verstehe ich überhaupt nicht.

  3. #2123
    Yunan
    Zitat Zitat von -JD- Beitrag anzeigen
    Yunan, ich bin stark für Privatisierungen. Was wir in Griechenland im Moment haben, erinnert mich ein wenig an Planwirtschaft. Viele Griechen haben es schwer, weil sie so viele Steuern zahlen müssen, und wieso? Einerseits tragen einige Faktoren der Wirtschaftskrise dazu bei.... aber vor allem, weil wir so einen grossen Staatsapparat haben und uns niemand mehr Kredite zur Verfügung stellt, um diesen Apparat zu finanzieren, damit vernichtest du die Wettbewerbsfähigkeit noch mehr.

    Sowas ist einfach ineffizient, der Staat ist nicht spezialisiert auf diesen Gebieten, oder sagen wir es so, es gibt private, die effizienter wirtschaften könnten. Bildung, Gesundheit, Sicherheit und Steuern eintreiben sind mehr oder weniger die Aufgaben des Staates, alles andere sollte der Markt übernehmen.

    Insbesondere in Griechenland, wo alle Staatsbetriebe hoch verschuldet sind und immer noch jährlich Defizite aufweisen. (Stimmen kaufen)

    Je weniger Staat, desto weniger Mittel braucht er, desto weniger Steuern muss man eintreiben, desto Wettbewerbsfähiger sind wir und einfacher haben es die Haushalte, letztere leiden am meisten darunter.

    Nenne mir eine Industrienation, die so einen grossen Staatsapparat besitzt wie Griechenland? Dieses "System" ist veraltet, sowas funktioniert einfach nicht, nicht effizient genug..

    ...und diesen Patriotismusquatsch, wenn es um Privatisierungen geht, verstehe ich überhaupt nicht.
    Das Problem ist nicht der Staat. Du argumentierst wie ein Neoliberaler im Thatcher-Stil und stehst unseren Politikern in nichts hinter. Jeder von euch argumentiert so und ich unterstelle jedem von euch, dass ihr weder die Geschichte unserer Wirtschaft kennt, noch die Faktoren, die die Wirtschaft heute beeinflussen. Als Margret Thatcher die Bahn in England privatisierte, kam es nicht einmal ein halbes Jahr nach der Privatisierung zu zwei schweren Zugunglücken bei denen mehrere hundert Menschen starben. Ursache dafür waren Einsparungen bei der Gleis- und Waggon-Wartung, weil sich Ausgaben dafür negativ auf den Gewinn auswirkten. Das ist nur ein Beispiel.

    Das Problem ist nicht der Staat sondern das, was daraus gemacht wurde. Diese Situation wurde gezielt herbeigeführt von Leuten wie Simitis, Papandreou und Samaras um auf einen Zusammenbruch des Staats hinzuwirken und so Privatisierungen zu rechtfertigen. Und da kommen irgendwelche Grünschnäbel und verwenden die Worte, Begriffe und Argumente derer, die Griechenland zerstört haben. Ihr wisst nicht wovon ihr redet. Unser Land wird regiert von Zinswucherern, Kapitalisten der übelsten Sorte und sie zerstören nicht nur unsere Wirtschaft sondern zwingen der Bevölkerung amerikanisierte Kultur auf um sie so der Konsumidee anzunähern.
    Wäre irgendeiner dieser im Westen ausgebildeten Politiker Patriot, hätten sie die Schuldentilgung eingestellt, den Staatsapparat reformiert und alle Banken verstaatlicht. Du erzählst hier das komplette Gegenteil.

    Die richtige Antwort wird nur kommen, wenn dieses politische System gestürzt und zerrissen wird bis davon nicht ein Fetzen mehr übrig bleibt. Mehr Staat, mehr Regulierung und mehr Liebe zum eigenen Volk sind das einzige was unser Land rettet. Leute, die eure Ansichten und die von Herrn Stournaras vertreten, sind der Untergang unseres Landes.

    Im übrigen hast du zwei grundlegende Denkfehler. Zum einen nimmst du an, dass ein starker Staat nicht effizient arbeiten. Das ist nicht mehr als eine Behauptung und entbehrt jeder empirischen Grundlage. Zum anderen bist du der Meinung, dass Kapitalismus das System ist, dass funktioniert und überlebt hat. Das denkst du weil du immer noch bequem auf deinem Sofa in Deutschland sitzt während unser Land leergesaugt wird um den Lebenstandard Deutschlands zu finanzieren. Unregulierte Märkte versagen ständig, im Durchschnitt alle sieben Jahre. Aus welchem Grund? Ich sage dir wieso: Weil sie nicht reguliert werden. Frag doch mal die anderen fünf Milliarden Menschen, die unter dem Krebs namens Kapitalismus leiden. Vor nicht allzulanger Zeit war unser Land ein Land der dritten Welt und es wird wieder ein Land der dritten Welt werden. Das ist vermutlich auch besser, denn die Leute mögen arm gewesen sein, aber sie waren ehrlich und voller Liebe.
    Die staatlichen Institutionen wurden in den vergangenen 30 Jahren in Grund und Boden gewirtschaftet und was tut ihr? Ihr behandelt Symptome. Anstatt die zu belangen, die diese Verbrechen am griechischen Volk begangen haben, sprecht ihr ihnen nach und beschützt sie so sogar noch. Ihr habt die wesentlichen Probleme nicht erkannt und seid nicht fähig, irgendeine Lösung für sie vorzubringen. Ihr macht euch zu Lakaien der neoliberalen Vaterlandsverräter in unserem Parlament und in den reichen Vororten Athens.

    Wenn der Staat beginnt, sein Land zu lieben und diejenigen zu schätzen, die diesen Staat ermöglichen - nämlich das griechische Volk - dann werden sich die finanziellen Probleme von alleine lösen. So nicht, ihr bringt den endgültigen Tod für unsere Wirtschaft, unsere Kultur und unsere Mentalität. Man darf von Glück reden, dass ihr euch auf das Posten irgendwelchen Dummbatz-Nachrichten und das nachplappern irgendwelcher Goldman Sachs-Parolen beschränkt. Würdet ihr Politik machen, wären wir noch schneller zerstört als mit Stournaras und hätten innerhalb von einer Nacht einen Bürgerkrieg vor der Tür.

    Vielleicht ist das aber auch gut, vielleicht wird dadurch dieses Land endlich gereinigt.

    Du redest von Patriotismus-Quatsch weil du dein Land nicht liebst, weil du es für eine Unterhose verkaufen würdest. Denn würdest du es lieben, würdest du hier nicht so einen Dreck von dir geben. Du hast nichts verstanden und viele andere in diesem Forum auch nicht.

    Όσο ζώ θα παλεύω ανθρώπους σαν εσάς. Δόξα τον Θεό που δεν είμαι μόνος. Εμείς θα είμαστε αυτοί, που θα τσακίσουμε τα νεοφιλελεύθερα ονειρα σας. Υπάρχουν και αρκετοί απο τους δικούς σας αλλά στο τέλος θα νικήση η δικαιοσύνη και ο πατριωτισμός, βλήμα!



    Προδότες και εσείς, πώς αλλιώς να σας ονομάσω; ΑΝΘΕΛΛΗΝΕΣ!

  4. #2124
    Avatar von Dikefalos

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    Kala tha ekanes na mi brizeis opiondipote ellhna,o opois den ehi tin ida apopsi opos esy.
    Otan sebese ton synomiliti sou,totes eise enas pragmatikos ellhnas.

  5. #2125
    Avatar von Dikefalos

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    Strafanzeige gegen Finanzminister in Griechenland

    13. Dezember 2012 / Aufrufe: 68 Keine Kommentare
    Gegen den Finanzminister in Griechenland wurde wegen seines Beharrens auf der für rechtswidrig befundenen Einziehung der Immobilien-Sonderabgabe Strafanzeige erstattet. Die parlamentarische Fraktion der rechtsradikalen Chrysi Avgi erstattete am vergangenen Dienstag (11 Dezember 2012) gegen den Finanzminister Giannis Stournaras Strafanzeige bezüglich dessen Anweisung an die öffentliche Elektrizitätsgesellschaft DEI, die Einziehung der außerordentlichen Immobilien-Sonderabgabe (EETIDE) fortzusetzen, obwohl diese Praxis jüngst mit einem (vollstreckbaren!) Landgerichtsurteils für verfassungswidrig befunden und strafbewehrt untersagt wurde. “Die rechtswidrige Intervention Stournaras zur Einziehung der Immobilien-Sonderabgabe offenbart den Vorsatz der Koalitionsregierung, den griechischen Staat aufzulösen und ihn in ein Protektorat der Zinswucherer zu verwandeln“, betont die Chrysi Avgi und erklärte unter anderem in ihrer Bekanntmachung: “All jene, die das griechische Volk zur Armut verurteilt haben, sollen endlich auch die strafrechtliche Verantwortung ihrer Handlungen akzeptieren.“ Konkret beschuldigt die Chrysi Avgi in ihrer Anzeige Finanzminister Stournaras der Ermunterung zur Vollziehung eines Vergehens, Anstiftung zur Missachtung eines gerichtlichen Urteils und Anstiftung zur Pflichtverletzung” und fordert die strafrechtliche Verfolgung des namentlich Angezeigten und aller anderen Mitverantwortlichen wegen der Straftaten der Artikel 186, 261, 259, 244, 232A, 46 und 263Α des griechischen Strafgesetzbuchs

  6. #2126
    Avatar von hirndominanz

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    Zitat Zitat von Greekleon Beitrag anzeigen
    Kala tha ekanes na mi brizeis opiondipote ellhna,o opois den ehi tin ida apopsi opos esy.
    Otan sebese ton synomiliti sou,totes eise enas pragmatikos ellhnas.
    Dikeos!

  7. #2127
    Avatar von TuAF

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    Diese wirtschaftliche Chance sollten sich die Griechen nicht entgehen lassen.

    Krise in Griechenland: Jetzt wollen türkische Investoren ganze Inseln mieten

    Deutsch Türkische Nachrichten | 13.12.12, 11:22
    Die türkische Tourismusbranche streckt ihre Fühler ins gebeutelte Griechenland aus. Jüngst hat es offenbar eine Anfrage an die griechische Botschaft in Ankara gegeben. Das Ziel: Inseln des Nachbarlandes sollen gemietet werden, um sie ins türkische Tourismangebot aufnehmen zu können.


    Türkische Reiseveranstalter wollen die Finanzkrise im benachbarten Griechenland nun offenbar zu ihrem Vorteil ausnutzen. Wie die türkische Zeitung Sabah berichtet, hätten sie sich an die griechische Botschaft in Ankara gewandt und darum gebeten, Inseln in der Ägäis zu mieten.
    Zukünftig sollen die Destinationen Teil des türkischen Reiseangebots werden. Die Anfrage, so heißt es weiter, sei vom Verband professioneller Reiseleiter (PTYB) gestellt worden und per Fax bei der Botschaft eingegangen.
    Nach Angaben von Yusuf Altuntaş, PTYB-Vertreter aus Trabzon, stelle die Anfrage noch einmal die finanzielle Situation Griechenlands heraus und biete im Zuge dessen an, Inseln in der Nähe der Türkei an türkische Investoren zu vermieten bzw. gemeinsame Investitionen zu erlauben (die Not treibt mitunter seltsame Blüte – mehr hier).
    Inseln vermieten: Bisher keine Reaktion aus Griechenland

    Wie Griechenland auf einen solchen Vorschlag reagieren wird, ist unterdessen unklar. PTYB-Vorsitzender Umut Çakırhan zeigt sich jedoch zuversichtlich. „Menschen können Karten ausarbeiten. Doch die Grenzen ergeben sich durch die Geographie. Eine Reihe griechischer Inseln sind von uns aus schwimmend zu erreichen. Auf Grund ihrer Entfernung zu Athen profitieren sie nicht von Investitionen. Wir haben jedoch die Kraft das zu ändern.“ (der Immobilienmarkt steht kurz vor dem Kollaps – mehr hier)
    Der PTYB hat derzeit rund 18.000 Mitglieder und ist die einzige freiwillige Tourismusvereinigung der Türkei. Der Verband ist übrigens nicht der einzige, der Pläne mit den griechischen Inseln hat. So wurde Mitte Oktober dieses Jahres bekannt, dass die Troika neue drastische Sparmaßnahmen für Griechenland plane. Demnach sollen Inselbewohner aus Kostengründen umgesiedelt werden. Betroffen seien Inseln mit einer Bevölkerung von unter 150 Menschen. In einer Stellungnahme hat das griechische Finanzministerium den Bericht später als Gerücht abgetan.
    Türkische Unternehmer auch an Häfen interessiert

    In den Fokus türkischer Interessen waren im vergangenen Sommer bereits die griechischen Häfen gerückt. Im Zuge der beginnenden Privatisierung griechischen Staatseigentums würden sie sich für einige der Häfen und Hafengelände interessieren, hieß es seinerzeit in den Medien. Ihr Interesse hätten sie bei Panos Protohsaltis, Chef der Privatisierungsabteilung der griechischen Verwaltungsbehörde, bekundet. Auch ein türkischer Handelskonzern rief die Unternehmen in seinem Land auf, an der Privatisierung teilzuhaben. Selim Egeli, Leiter des türkisch-griechischen Wirtschaftsrats, ein Organ des türkischen Ministeriums für Entwicklung und des Verbands für wirtschaftliche Beziehungen der Türkei mit dem Ausland, erklärte: „Es ist der richtige Zeitpunkt, um jetzt in Griechenland zu investieren.“ (die Unternehmen sind in Beobachterstellung – mehr hier)

    Krise in Griechenland: Jetzt wollen türkische Investoren ganze Inseln mieten | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN

  8. #2128
    economicos
    Zitat Zitat von TuAF Beitrag anzeigen
    Diese wirtschaftliche Chance sollten sich die Griechen nicht entgehen lassen.
    Davon gibt es schon seit 4 Jahren zich Threads und Artikel darüber und bis heute konnte die Türkei nichts davon kaufen. Griechenland wird wie so oft ablehnen oder einfach sowas ignorieren.

  9. #2129
    Avatar von Dikefalos

    Registriert seit
    10.10.2010
    Beiträge
    11.753
    Zitat Zitat von economicos Beitrag anzeigen
    Davon gibt es schon seit 4 Jahren zich Threads und Artikel darüber und bis heute konnte die Türkei nichts davon kaufen. Griechenland wird wie so oft ablehnen oder einfach sowas ignorieren.
    Nicht nur das angebot ignorieren

  10. #2130
    Kejo
    Solche Geschäfte schaffen eine gegenseitige Abhängigkeit.

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