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Wirtschaft Griechenlands - Οικονομία της Ελλάδας - Economy of Greece

Erstellt von Dikefalos, 07.06.2011, 15:51 Uhr · 6.080 Antworten · 320.477 Aufrufe

  1. #2161
    Avatar von Dikefalos

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    Kala tha kanate na min apantate otan anigi sizitisis.Kai akoma pio kalytera tha kanate ama den benate sto thread tou pou anikse ja tha Katehomena.

  2. #2162
    economicos
    Zitat Zitat von Greekleon Beitrag anzeigen
    Kala tha kanate na min apantate otan anigi sizitisis.Kai akoma pio kalytera tha kanate ama den benate sto thread tou pou anikse ja tha Katehomena.
    swstos

  3. #2163
    Avatar von hirndominanz

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    7.314
    Zitat Zitat von economicos Beitrag anzeigen
    gia to poutso anthropos^^

    Proswoli gia ton poutso!!
    .....kaimenos poutsos pou tha ton etichi!!

  4. #2164
    Avatar von Dikefalos

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    Russen gehen auf Einkaufstour in Griechenland

    Russische Investoren schlagen in Griechenland zu. Sie kaufen nicht nur Hotels, sondern wollen auch in den Energiemarkt einsteigen. Die EU ist skeptisch.
    © George Foteades/Getty Images
    Strand in Chalkidiki in Griechenland (Archiv)

    Eigentlich spielen an diesem Abend die Clubs in der griechischen Fußball-Superliga um die Meisterschaft. Aber diesmal spielen die Russen mit: In Thessaloniki sitzt oben, auf der Ehrentribüne, Iwan Ignatjewitsch Sawidis.
    Ein Oligarch aus Russland.
    Anzeige


    Unruhig rutscht er auf dem Sitz herum, bis der PAOK Thessaloniki sich mit einem hart erkämpften 1:0 von den Fans verabschiedet. PAOK ist sein Verein. Vor knapp drei Monaten hat er die Mehrheit an dem griechischen Traditionsclub gekauft.
    Nach dem Spiel sitzt Sawidis in seinem getäfelten Büro direkt unter der Tribüne. Ein Kraftpaket, klein, untersetzt, drahtig. Der Russe trägt Designerhemd, Lederjacke, Jeans und Designerschuhe, dazu einen grauen Fünftagebart. Er hält nicht viel von langem Höflichkeitenaustausch, sondern setzt sich sofort an den Tisch: »Los geht’s.«
    Bei sich zu Hause in Moskau ist der 53-Jährige der wohl einflussreichste Russe griechischer Herkunft. Ein Geschäftsmann aus Rostow, der sich in den achtziger Jahren vom Arbeiter in einer Tabakfabrik bis zum Aufsichtsratsvorsitzenden der Agrokom-Gruppe hochgearbeitet hat. Heute gehört der Tabak- und Fleischkonzern seiner Frau, und Herr Sawidis konzentriert sich auf die Politik und seine Auslandsgeschäfte.
    Für die Russen ist die hellenische Krise eine große Gelegenheit. Im nahen Zypern sind sie schon seit fast 20 Jahren große Investoren, jetzt wenden sie sich dem Nachbarland zu, wo reihenweise Industriebetriebe und Immobilien zum Verkauf stehen. Für den Investor Sawidis ist Griechenland »eine hochemotionale Sache«, ein Land, dem er helfen will, wieder profitabel zu werden. Der sonnendurchflutete Staat im Süden biete ihm außerdem die perfekte »Balance zwischen Geschäft und Seelenheil«. Er hat nicht nur in den Fußball investiert, sondern auch zum Beispiel in die Restaurierung einiger Kirchen.
    Engagement mit Tradition
    Es ist ein Engagement mit Tradition. In der Neuzeit verstand sich das orthodoxe Russland als Beschützer der orthodoxen Griechen gegen das übermächtige Osmanische Reich. Der erste Präsident des unabhängigen Griechenlands, Ioannis Kapodistrias, war vor 1827 außenpolitischer Staatssekretär im Dienste des Zaren. In Athen gab es eine »russische Partei«, die für eine enge Anlehnung an Sankt Petersburg lobbyierte. Griechen wanderten nach Russland aus und machten Karriere.
    Iwan Sawidis, der griechische Russe, saß viele Jahre lang für die Partei Einiges Russland von Wladimir Putin in der Duma. Er kennt den russischen Präsidenten gut und kritisiert, dass alle Entscheidungen über Griechenland heute in der EU getroffen würden. Und da bestimme Deutschland. »Das hat Griechenland sehr geschadet«, sagt er. Russland hingegen wolle Griechenland schützen, sagt Sawidis. Und Russland habe viel zu bieten.
    Was? »Schnee und Frost«, sagt er und lächelt. »Dazu Öl und Gas und viel Geld.«
    In Griechenland steht die staatliche Energieindustrie zum Verkauf. Auf Druck der EU muss die Regierung ihre Aktienmehrheit am griechischen Gasversorger Depa, am Gasnetzbetreiber Desfa und die Beteiligung am Ölkonzern Hellenic Petroleum (Elpe) verkaufen. Die Russen gehören neben Japanern, Italienern und Aserbaidschanern zu den wichtigsten Bietern.
    Gazprom ist schon lange im griechischen Geschäft. Es waren Russen, welche die Gaspipeline von Bulgarien in südliche Richtung nach Athen bauten. Heute liefert der russische Monopolist drei Viertel der griechischen Erdgasimporte.
    Nun droht der russische Anteil durch Importe aus Aserbaidschan und dem Nordirak gesenkt zu werden. Das könnte Gazprom nur durch eine Übernahme der Depa und womöglich auch noch des Gasnetzes rechtzeitig verhindern.
    Hier ist Europas Problem: Auf der einen Seite wollen EU und EZB eine schnelle Privatisierung griechischer Staatsbetriebe, um den Athener Haushalt zu entschulden. Auf der anderen Seite könnten die Europäer damit die griechische Energieindustrie russischer Kontrolle ausliefern. Dann würde ein neuer russischer Offshorepark entstehen, ein zweites Zypern.



    Privatisierung Russen gehen auf Einkaufstour in GriechenlandSeite 2/2: Urlaub macht Lust auf mehr als nur ein Fremdenzimmer

    Die EU-Kommission ist schon längere Zeit gegen Gazproms Expansionsstrategie in Europa. Sie ermittelt seit dem Sommer gegen den fortgesetzten Missbrauch der Marktmacht durch Gazprom in Ostmitteleuropa.
    In diesem Verfahren kann die EU-Kommission empfindliche Strafen verhängen oder auch den Kauf weiterer europäischer Energiebetriebe blockieren. Gazprom muss also vorsichtig taktieren. Eine Lösung für die Russen könnte ein Bündnis mit europäischen Energiekonzernen sein. Gegen gemeinsame Investitionen etwa von Italienern und Russen könnte auch Brüssel nichts mehr einwenden.
    Die Folgen würden weit über Griechenland hinausgehen. Wenn Aserbaidschan Erdgas über die Türkei und Italien nach Europa liefern wollte, wäre das griechische Gasnetz ein Teil dieser Exportroute. Gazprom säße da gern irgendwo dazwischen. Vermutete Gasvorkommen im Mittelmeer um Griechenland herum versprechen große Einnahmen in der Zukunft. Vor den ionischen Inseln wird bereits gebohrt. Auch vor Kreta und im östlichen Mittelmeer sollen weitere Gasfelder liegen. Ein Filetstück für die ausländischen Bieter ist Hellenic Petroleum. Der Mineralölkonzern kontrolliert etwa zwei Drittel der griechischen Raffineriekapazität und 15 Prozent der Tankstellen. Griechische Raffinerien versorgen Mittelmeerländer, die wie Libyen zwar Rohöl, aber nicht genügend Raffinerien haben, und die Flotten von Nato-Staaten.
    Wie schnell die Russen zuschlagen können, zeigen sie dieser Tage auf der Halbinsel Chalkidiki in Nordgriechenland. Anders als in Spanien oder Italien sind in Griechenland viele Strände noch nicht mit vielstöckigen Betonfestungen verbarrikadiert. Man hat hier kleiner gebaut – oder noch gar nicht.
    Auf der Schnellstraße von Thessaloniki nach Chalkidiki stehen große Werbeposter ausschließlich auf Russisch: »Ihr Häuschen am Meer! Russisch sprechende Makler und Notare stehen Ihnen zur Verfügung.« Die Fahrt führt an Pinienwäldern, Getreidefeldern und atemberaubenden Küsten vorbei. Griechische Makler wissen genau, dass hier noch viel gebaut und verkauft werden kann.
    »Die Russen schwärmen für Chalkidiki«, sagt der Makler Georgios Varelas von der Firma Remax. »Der Mönchsberg Athos liegt hier gleich um die Ecke, mit seinem russischen Kloster. Das ist für sie wie ein Zuhause.« Viele Russen kommen als Touristen. Die Zahl der russischen Besucher Griechenlands hat sich seit 2005 vervierfacht, auf eine Million pro Jahr.
    Russen kaufen Hotels
    Der Urlaub macht Lust auf mehr als nur ein Fremdenzimmer. Reiche Russen würden sich Villen und Strandpaläste kaufen, sagt Varelas. Und Größeres: Vor Kurzem sei das Hotel Potidea Palace für 13 Millionen Euro an einen russischen Investor gegangen. Das Portes Beach Hotel habe einen anderen Russen nur 10 Millionen gekostet. In ganz Griechenland stehen derzeit rund 1.200 Hotels zum Verkauf.
    Strände, Hotels, Energiefirmen, Gasnetze, die Staatsbahnen, Häfen, ehemalige Flughäfen – so viel Griechenland wurde noch nie zu Markte getragen.
    Hinzu kommt der Zeitdruck, die Staatsbetriebe zu privatisieren, um den Haushalt schnell zu entlasten. Der konservative Premierminister Antonis Samaras hatte zu Jahresbeginn in Moskau einen gelungenen Auftritt: Er wurde als Freund empfangen. Die Russen empfanden den früheren sozialistischen Regierungschef Giorgos Papandreou, der besser Englisch als Griechisch spricht, stets als zu proamerikanisch, besonders in Pipeline-Fragen.
    Ganz leicht wird es mit Samaras aber auch nicht werden: Er studierte in Amerika und hat Angela Merkel in seiner kurzen Amtszeit schon zwei Mal getroffen, in Berlin und Athen. Eine neue Begegnung mit Putin ist aus russischer Sicht überfällig.
    Generell sehen Griechen russische Investitionen in ihrem Land positiv. Die Zahl der Russischschüler steigt. Derzeit füllt der Spielfilm Gott liebt Kaviar die Kinos: Darin spielt ein russischer Graf mit griechischen Wurzeln namens Iwan Varvakis einen spendablen Schwarzmeerhelden.
    Nach dem Fußballspiel spricht Iwan Sawidis ein paar Warnungen an die Griechen aus: Vorsicht vor der EU! Niemand könne mit dem Hochtechnologieland Deutschland mithalten. Schon gar nicht die Griechen. Mit den aufgezwungenen Kürzungen der vergangenen Jahre habe die EU in Griechenland »Verbrechen« begangen. Sawidis sagt, er habe Präsident Putin gebeten, sich gerade in der Krise nicht abzuwenden und Griechenland zu besuchen. Putin sei gläubig und orthodox. »Er kann gar nicht anders, als Griechenland zu lieben.«

  5. #2165
    economicos
    Zitat Zitat von Greekleon Beitrag anzeigen
    Russen gehen auf Einkaufstour in Griechenland

    Russische Investoren schlagen in Griechenland zu. Sie kaufen nicht nur Hotels, sondern wollen auch in den Energiemarkt einsteigen. Die EU ist skeptisch.
    © George Foteades/Getty Images
    Strand in Chalkidiki in Griechenland (Archiv)

    Eigentlich spielen an diesem Abend die Clubs in der griechischen Fußball-Superliga um die Meisterschaft. Aber diesmal spielen die Russen mit: In Thessaloniki sitzt oben, auf der Ehrentribüne, Iwan Ignatjewitsch Sawidis.
    Ein Oligarch aus Russland.
    Anzeige


    Unruhig rutscht er auf dem Sitz herum, bis der PAOK Thessaloniki sich mit einem hart erkämpften 1:0 von den Fans verabschiedet. PAOK ist sein Verein. Vor knapp drei Monaten hat er die Mehrheit an dem griechischen Traditionsclub gekauft.
    Nach dem Spiel sitzt Sawidis in seinem getäfelten Büro direkt unter der Tribüne. Ein Kraftpaket, klein, untersetzt, drahtig. Der Russe trägt Designerhemd, Lederjacke, Jeans und Designerschuhe, dazu einen grauen Fünftagebart. Er hält nicht viel von langem Höflichkeitenaustausch, sondern setzt sich sofort an den Tisch: »Los geht’s.«
    Bei sich zu Hause in Moskau ist der 53-Jährige der wohl einflussreichste Russe griechischer Herkunft. Ein Geschäftsmann aus Rostow, der sich in den achtziger Jahren vom Arbeiter in einer Tabakfabrik bis zum Aufsichtsratsvorsitzenden der Agrokom-Gruppe hochgearbeitet hat. Heute gehört der Tabak- und Fleischkonzern seiner Frau, und Herr Sawidis konzentriert sich auf die Politik und seine Auslandsgeschäfte.
    Für die Russen ist die hellenische Krise eine große Gelegenheit. Im nahen Zypern sind sie schon seit fast 20 Jahren große Investoren, jetzt wenden sie sich dem Nachbarland zu, wo reihenweise Industriebetriebe und Immobilien zum Verkauf stehen. Für den Investor Sawidis ist Griechenland »eine hochemotionale Sache«, ein Land, dem er helfen will, wieder profitabel zu werden. Der sonnendurchflutete Staat im Süden biete ihm außerdem die perfekte »Balance zwischen Geschäft und Seelenheil«. Er hat nicht nur in den Fußball investiert, sondern auch zum Beispiel in die Restaurierung einiger Kirchen.
    Engagement mit Tradition
    Es ist ein Engagement mit Tradition. In der Neuzeit verstand sich das orthodoxe Russland als Beschützer der orthodoxen Griechen gegen das übermächtige Osmanische Reich. Der erste Präsident des unabhängigen Griechenlands, Ioannis Kapodistrias, war vor 1827 außenpolitischer Staatssekretär im Dienste des Zaren. In Athen gab es eine »russische Partei«, die für eine enge Anlehnung an Sankt Petersburg lobbyierte. Griechen wanderten nach Russland aus und machten Karriere.
    Iwan Sawidis, der griechische Russe, saß viele Jahre lang für die Partei Einiges Russland von Wladimir Putin in der Duma. Er kennt den russischen Präsidenten gut und kritisiert, dass alle Entscheidungen über Griechenland heute in der EU getroffen würden. Und da bestimme Deutschland. »Das hat Griechenland sehr geschadet«, sagt er. Russland hingegen wolle Griechenland schützen, sagt Sawidis. Und Russland habe viel zu bieten.
    Was? »Schnee und Frost«, sagt er und lächelt. »Dazu Öl und Gas und viel Geld.«
    In Griechenland steht die staatliche Energieindustrie zum Verkauf. Auf Druck der EU muss die Regierung ihre Aktienmehrheit am griechischen Gasversorger Depa, am Gasnetzbetreiber Desfa und die Beteiligung am Ölkonzern Hellenic Petroleum (Elpe) verkaufen. Die Russen gehören neben Japanern, Italienern und Aserbaidschanern zu den wichtigsten Bietern.
    Gazprom ist schon lange im griechischen Geschäft. Es waren Russen, welche die Gaspipeline von Bulgarien in südliche Richtung nach Athen bauten. Heute liefert der russische Monopolist drei Viertel der griechischen Erdgasimporte.
    Nun droht der russische Anteil durch Importe aus Aserbaidschan und dem Nordirak gesenkt zu werden. Das könnte Gazprom nur durch eine Übernahme der Depa und womöglich auch noch des Gasnetzes rechtzeitig verhindern.
    Hier ist Europas Problem: Auf der einen Seite wollen EU und EZB eine schnelle Privatisierung griechischer Staatsbetriebe, um den Athener Haushalt zu entschulden. Auf der anderen Seite könnten die Europäer damit die griechische Energieindustrie russischer Kontrolle ausliefern. Dann würde ein neuer russischer Offshorepark entstehen, ein zweites Zypern.



    Privatisierung Russen gehen auf Einkaufstour in GriechenlandSeite 2/2: Urlaub macht Lust auf mehr als nur ein Fremdenzimmer

    Die EU-Kommission ist schon längere Zeit gegen Gazproms Expansionsstrategie in Europa. Sie ermittelt seit dem Sommer gegen den fortgesetzten Missbrauch der Marktmacht durch Gazprom in Ostmitteleuropa.
    In diesem Verfahren kann die EU-Kommission empfindliche Strafen verhängen oder auch den Kauf weiterer europäischer Energiebetriebe blockieren. Gazprom muss also vorsichtig taktieren. Eine Lösung für die Russen könnte ein Bündnis mit europäischen Energiekonzernen sein. Gegen gemeinsame Investitionen etwa von Italienern und Russen könnte auch Brüssel nichts mehr einwenden.
    Die Folgen würden weit über Griechenland hinausgehen. Wenn Aserbaidschan Erdgas über die Türkei und Italien nach Europa liefern wollte, wäre das griechische Gasnetz ein Teil dieser Exportroute. Gazprom säße da gern irgendwo dazwischen. Vermutete Gasvorkommen im Mittelmeer um Griechenland herum versprechen große Einnahmen in der Zukunft. Vor den ionischen Inseln wird bereits gebohrt. Auch vor Kreta und im östlichen Mittelmeer sollen weitere Gasfelder liegen. Ein Filetstück für die ausländischen Bieter ist Hellenic Petroleum. Der Mineralölkonzern kontrolliert etwa zwei Drittel der griechischen Raffineriekapazität und 15 Prozent der Tankstellen. Griechische Raffinerien versorgen Mittelmeerländer, die wie Libyen zwar Rohöl, aber nicht genügend Raffinerien haben, und die Flotten von Nato-Staaten.
    Wie schnell die Russen zuschlagen können, zeigen sie dieser Tage auf der Halbinsel Chalkidiki in Nordgriechenland. Anders als in Spanien oder Italien sind in Griechenland viele Strände noch nicht mit vielstöckigen Betonfestungen verbarrikadiert. Man hat hier kleiner gebaut – oder noch gar nicht.
    Auf der Schnellstraße von Thessaloniki nach Chalkidiki stehen große Werbeposter ausschließlich auf Russisch: »Ihr Häuschen am Meer! Russisch sprechende Makler und Notare stehen Ihnen zur Verfügung.« Die Fahrt führt an Pinienwäldern, Getreidefeldern und atemberaubenden Küsten vorbei. Griechische Makler wissen genau, dass hier noch viel gebaut und verkauft werden kann.
    »Die Russen schwärmen für Chalkidiki«, sagt der Makler Georgios Varelas von der Firma Remax. »Der Mönchsberg Athos liegt hier gleich um die Ecke, mit seinem russischen Kloster. Das ist für sie wie ein Zuhause.« Viele Russen kommen als Touristen. Die Zahl der russischen Besucher Griechenlands hat sich seit 2005 vervierfacht, auf eine Million pro Jahr.
    Russen kaufen Hotels
    Der Urlaub macht Lust auf mehr als nur ein Fremdenzimmer. Reiche Russen würden sich Villen und Strandpaläste kaufen, sagt Varelas. Und Größeres: Vor Kurzem sei das Hotel Potidea Palace für 13 Millionen Euro an einen russischen Investor gegangen. Das Portes Beach Hotel habe einen anderen Russen nur 10 Millionen gekostet. In ganz Griechenland stehen derzeit rund 1.200 Hotels zum Verkauf.
    Strände, Hotels, Energiefirmen, Gasnetze, die Staatsbahnen, Häfen, ehemalige Flughäfen – so viel Griechenland wurde noch nie zu Markte getragen.
    Hinzu kommt der Zeitdruck, die Staatsbetriebe zu privatisieren, um den Haushalt schnell zu entlasten. Der konservative Premierminister Antonis Samaras hatte zu Jahresbeginn in Moskau einen gelungenen Auftritt: Er wurde als Freund empfangen. Die Russen empfanden den früheren sozialistischen Regierungschef Giorgos Papandreou, der besser Englisch als Griechisch spricht, stets als zu proamerikanisch, besonders in Pipeline-Fragen.
    Ganz leicht wird es mit Samaras aber auch nicht werden: Er studierte in Amerika und hat Angela Merkel in seiner kurzen Amtszeit schon zwei Mal getroffen, in Berlin und Athen. Eine neue Begegnung mit Putin ist aus russischer Sicht überfällig.
    Generell sehen Griechen russische Investitionen in ihrem Land positiv. Die Zahl der Russischschüler steigt. Derzeit füllt der Spielfilm Gott liebt Kaviar die Kinos: Darin spielt ein russischer Graf mit griechischen Wurzeln namens Iwan Varvakis einen spendablen Schwarzmeerhelden.
    Nach dem Fußballspiel spricht Iwan Sawidis ein paar Warnungen an die Griechen aus: Vorsicht vor der EU! Niemand könne mit dem Hochtechnologieland Deutschland mithalten. Schon gar nicht die Griechen. Mit den aufgezwungenen Kürzungen der vergangenen Jahre habe die EU in Griechenland »Verbrechen« begangen. Sawidis sagt, er habe Präsident Putin gebeten, sich gerade in der Krise nicht abzuwenden und Griechenland zu besuchen. Putin sei gläubig und orthodox. »Er kann gar nicht anders, als Griechenland zu lieben.«
    sawidis ist pontier . er hat auch gemeinsam mit einem guten Freund von mein Vater eine Grosse Fleischerei in menidi (bei Athen) eröffnet und die läuft seit Jahre gut

    - - - Aktualisiert - - -

    wir sollten weiter mit russland viel enger zusammenarbeiten, sowas kann man nur begruessen.

  6. #2166

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    Zitat Zitat von Greekleon Beitrag anzeigen
    Kala tha kanate na min apantate otan anigi sizitisis.Kai akoma pio kalytera tha kanate ama den benate sto thread tou pou anikse ja tha Katehomena.
    Σ' αυτό διαφωνώ, εκεί που λέει μαλακίες είναι καλά να το δείχνουμε κιόλας, γιατί υπάρχουν άλλοι που μπορεί να τον πάρουν σοβαρά. Χωρίς πολλή συζήτηση, απλά δείχνοντας τί δεν στέκει απ' αυτά που λέει.

  7. #2167
    Avatar von Dikefalos

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    Zitat Zitat von Afroasiatis Beitrag anzeigen
    Σ' αυτό διαφωνώ, εκεί που λέει μαλακίες είναι καλά να το δείχνουμε κιόλας, γιατί υπάρχουν άλλοι που μπορεί να τον πάρουν σοβαρά. Χωρίς πολλή συζήτηση, απλά δείχνοντας τί δεν στέκει απ' αυτά που λέει.
    Opos to blepei o kathenas.Gia esena san kyprio eine dedomeno na symbarastathis tin logiki,oso afora tha themata tis patridos sou.Alla ego to blepeo kai allios me tin apopsi oti ean kathese kai asholiese me to pseudokratos.....eine san na dehese tin yparksi tou.
    Katarhin.....o legomenos synomilitis sou apo tin apenanti pleura ,eine ena apo tha atoma pou den tha eprepe na asholiese.

  8. #2168
    Avatar von Bacerll

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  9. #2169
    economicos
    Griechenland zieht Truppen aus Afghanistan ab




    Das griechische Verteidigungsministerium hat den Abzug aller seiner Einheiten aus Afghanistan beendet. Kabul haben alle Militärs der Sonderabteilung verlassen, sie haben alle materielle Mittel abtransportiert, teilte das Verteidigungsministerium mit.
    Die Mission der griechischen Streitkräfte, die am 17. Februar 2002 startete, wird somit beendet. Das Verteidigungsministerium ziehe die Truppen wegen Verkürzung des Militärhaushalts ab, um Geld zu sparen. 2011 wurden 6,8 Millionen Euro für die Militärmission in Kabul ausgegeben, 2010 waren es 7,7 Millionen Euro, heißt es in der Mitteilung des Verteidigungsministeriums.


    Griechenland zieht Truppen aus Afghanistan ab : Stimme Russlands

    - - - Aktualisiert - - -


    Griechenland lädt Putin und Lawrow nach Athen ein

    Griechenlands Außenminister Dimitris Avramopoulos hat Russlands Präsident Wladimir Putin und Außenminister Sergej Lawrow nach Athen eingeladen.

    Das teilte das griechische Außenamt am Dienstag mit. Avramopoulos habe die Einladungen Lawrow am Rande einer Sitzung des Russland-NATO-Rates in Brüssel überreicht.

    Athen rechnet damit, dass Lawrow bereits in nächster Zeit Griechenland besuchen und ein Programm gemeinsamer Handlungen für 2013/2015 unterzeichnen wird. Griechenland hoffe auf "substantielle Schritte" zur weiteren Festigung der bilateralen Beziehungen zu Russland, hieß es.

    Dem griechischen Außenministerium zufolge erörterten Avramopoulos und Lawrow diverse regionale Probleme und tauschten Meinungen über die Kooperation Russlands mit der EU und der NATO aus. "Griechenland ist ein unbeirrter Befürworter einer Annäherung Russlands an diese beiden Organisationen", betonte das Außenamt.

    http://de.ria.ru/politics/20121204/265070578.html

  10. #2170
    Avatar von Dikefalos

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    Με τον αγωγό Ελλάδος-Ισραήλ-Κύπρου
    12/16/2012 - 16:32
    5

    Σε ενεργειακό κόμβο της Μεσογείου αναμένεται να αναδειχθεί η Κρήτη, ακόμη και εντός του 2018, αν υλοποιηθεί ο αγωγός φυσικού αερίου Ελλάδας - Κύπρου. Απαραίτητη προϋπόθεση για το έργο αυτό είναι να ληφθούν έγκαιρα οι αποφάσεις όπως επεσήμανε χθες ο υφυπουργός Περιβάλλοντος, Ενέργειας και Κλιματικής Αλλαγής, κ. Α. Παπαγεωργίου, μιλώντας στην ευρωμεσογειακή διάσκεψη υπουργών για θέματα ενέργειας στην Κύπρο αναφέρει το ΑΠΕ-ΜΠΕ .
    «Οικονομικές μελέτες που διεξήχθησαν αποτιμούν το έργο ως εμπορικά βιώσιμο, με βάση τις ανάγκες της ευρωπαϊκής αγοράς και την οικονομική αποτίμηση των κοιτασμάτων της Ανατολικής Μεσογείου», ανέφερε ο υφυπουργός.
    Μέσω του αγωγού αυτού, μέχρι και 8 δισ. κυβικά μέτρα αερίου ετησίως θα μπορούσαν να μεταφέρονται στην Κρήτη και από εκεί, μέσα από την ηπειρωτική Ελλάδα, είτε προς την Ιταλία με τον υποθαλάσσιο αγωγό POSEIDON, είτε προς τη Βουλγαρία με τον IGB που προωθείται παράλληλα.
    «Η τελική μελέτη σκοπιμότητας που θα χρειαστεί να εκπονηθεί, είναι αυτή που θα δείξει τη βέλτιστη όδευση», τόνισε ο κ. Παπαγεωργίου, υπογραμμίζοντας παράλληλα ότι η μεταφορά του αερίου μέσω αγωγού είναι μία από τις λύσεις που θα εξεταστούν, αλλά όχι η μόνη και ότι θα πρέπει επίσης να διερευνηθεί η μεταφορά σε υγροποιημένη μορφή. Σημείωσε ακόμη ότι ο καθορισμός των σχεδιαζόμενων έργων για την Ανατολική Μεσόγειο ως Κοινού Ενδιαφέροντος θα επιτρέψει καλύτερους όρους συγχρηματοδότησης από την Ε.Ε. και ιδιωτικούς χρηματοδοτικούς φορείς και θα καταστήσει τα έργα αυτά υλοποιήσιμα.
    Για την ηλεκτρική διασύνδεση των δύο χωρών και του Ισραήλ ο υφυπουργός ανέφερε ότι Ελλάδα, Κύπρος και Ισραήλ συνεργάζονται για την υλοποίηση του EuroAsia Interconnector. Στο πλαίσιο αυτό, στις 19 Δεκεμβρίου θα συναντηθεί η Επιτροπή Εμπειρογνωμόνων στο Ισραήλ για τις τεχνικές πλευρές του θέματος.
    Τέλος ο κ. Παπαγεωργίου ανακοίνωσε ότι σύντομα θα ανακοινωθεί η short list των εταιρειών που προχωρούν στην επόμενη φάση του διαγωνισμού για έρευνες υδρογονανθράκων σε Ηπειρο, Πατραϊκό Κόλπο και Κατάκολο, ενώ ως τα τέλη Ιανουαρίου θα συνεχιστούν οι σεισμικές έρευνες της Νορβηγικής PGS για υδρογονάνθρακες στη Δυτική και Νότια Ελλάδα «ώστε να μπορέσουμε στη συνέχεια να εξάγουμε κάποια πρώτα συμπεράσματα για τη δυνατότητα αξιοποίησης των εγχώριων κοιτασμάτων και να προχωρήσουμε σε έναν νέο γύρο αδειοδότησης στα μέσα του 2014».

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