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Wirtschaft Griechenlands - Οικονομία της Ελλάδας - Economy of Greece

Erstellt von Dikefalos, 07.06.2011, 14:51 Uhr · 5.521 Antworten · 296.573 Aufrufe

  1. #2801
    Yunan
    Griechenland: Ein Herz für Reeder

    Wassilis Aswestopoulos 18.10.2013
    Athen befindet sich erneut im Clinch mit der Troika. Wer kontrolliert die Prüfer?

    Etwas anders als sonst gibt sich die Regierung Samaras diesmal entschlossen, sich nicht allen Forderungen der Troika zu unterwefen. So genannte horizontale Maßnahmen, sprich das planlose Kürzen von Löhnen und Renten bei gleichzeitiger Erhöhung von Kopfsteuern, schließt Samaras kategorisch aus. Er weiß allerdings, dass unter den gegebenen Umständen sonst seine Parlamentsmehrheit in Gefahr wäre. Schließlich zeigen die endgültigen Wirtschaftszahlen für 2012, dass die Rezession mit dem Rettungsplan der Troika erneut 6,4 Prozent betrug. Samaras spielt offen mit der Androhung von Neuwahlen, was den Koalitionspartner PASOK bereits in Alarm versetzt hat.
    Samaras sucht eine politische Lösung
    Parallel zu den Ankündigungen für Neuwahlen gibt sich Samaras selbstbewusst als Macher. Er plant in Interviews bereits bis zum Ende der aktuellen Legislaturperiode und verkündet Linderung der Leiden für die Armen. Dafür möchte der Premier 70 Prozent des in diesem Jahr erwirtschafteten Primärüberschusses des Staatsetats verwenden. Samaras und Stournaras sprechen momentan von 500 Millionen Euro Primärüberschuss. Unter einem Primärüberschuss verstehen die Staatsökonomen einen vor der Altschuldenabzahlung manifestierten Kassenüberschuss.
    Vor Monaten noch war von knapp drei Milliarden Euro die Rede. Doch selbst der kleinere Primärüberschuss wird vielerorts, nicht nur von der Troika, angezweifelt. Außer den üblichen Stimmen der Opposition werden auch von der unabhängigen wissenschaftlichen Rechnungsstelle des griechischen Parlaments Einwände erhoben.

    Zwischen Regierung und Troika sorgt vor allem die Haushaltsberechnungsmethode für Zank. Die Troika sieht für das kommende Jahr ein Haushaltsloch in der Größenordnung von drei Milliarden Euro, die Regierung dagegen kalkuliert mit bis zu 500 Millionen Euro. Samaras Androhung von Neuwahlen zielt auf nichts anderes ab, als eine, wie es in Athen heißt, politische Lösung für das griechische Etatproblem zu finden. Das klingt ebenso wie die Erklärung für Griechenlands Beitritt zur Eurozone. Auch damals war es eine politische Entscheidung, zu deren Folgen auch aus Griechenland Warnungen kamen.
    Beim aktuellen politischen Poker hat Samaras zumindest einige Trümpfe in der Hand. Denn außer den Griechen selbst produziert auch die Troika zahlreiche Schildbürgerstreiche. Samaras kann aber momentan weder auf eine politische Lösung noch auf eine schärfere Überwachung der Troika durch die Politik hoffen. Denn für beide Angelegenheiten liegt das letzte Wort in Berlin. Und dort herrschen Koalitionsverhandlungen. Somit kommentiert in Berlin niemand, dass es in Griechenland statt einer umweltfreundlichen Energiewende im besten Fall ein rigoroses Abholzen der verbliebenen Wälder geben wird.
    Finanzminister Stournaras. Bild: W. Aswestopoulos
    Griechenland holzt weiter ab
    Seit 2011 hatte das Finanzministerium sukzessive die Heizölbesteuerung angehoben. Vorgebliches Ziel war es, den Schwarzhandel einzudämmen. Das Öl für die Schifffahrt ließ man jedoch unangetastet. An die offensichtlich ebenfalls am Schmuggel verdienenden Raffinerien trauten sich weder Regierung noch Troika ran (Morddrohung wegen eines Berichts über Dieselschmuggel). Weiterhin bekommen auch die ohnehin von Einkommenssteuern verschonten Reeder ihren Kraftstoff steuerfrei, während die Bürger für einen Liter Heizöl den Preis für Diesel zahlen müssen.
    Bei Preisen von 1,31 Euro bis 1,41 Euro pro Liter ist dies den meisten kaum möglich. Wie kalt es im Urlaubsland werden kann, konnten die Einwohner von Florina in Nordgriechenland bereits Anfang Oktober berichten. Sie meldeten Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes. Im nordgriechischen Nevrokopi, nahe der Stadt Drama herrschen im Winter traditionell Temperaturen um minus achtzehn Grad. Kurz, es gibt im Land zahlreiche Regionen, in denen für die Beheizung einer Bleibe von 80 qm 2.500 Liter Heizöl pro Wintersaison nötig sind. Bei einem Mindestlohn von unter 500 Euro für Arbeiter und einer landesweiten Arbeitslosenquote von knapp 27 Prozent kann sich jeder ausrechnen, dass allein die Heizung mehr als die Hälfte des Einkommens kosten kann.
    In ihrer Not hatten viele im letzten Jahr in provisorisch installierten Kanonenöfen alles verfeuert, was brennbar war. Nicht selten landeten Plastikflaschen, aber auch lackierte Hölzer im Feuer. Über Großstädten wie Athen bildeten sich im relativ milden Winter 2012/13 wochenlang Smogwolken, die von Augenbrennen, Atemnot bis hin zu Kreislaufproblemen nahezu die gesamte Bandbreite der akuten medizinischen Notfälle auslösten. Beim Kassensturz musste das Finanzministerium kleinlaut eingestehen, dass es statt Mehreinnahmen einen Einnahmeausfall in achtstelliger Höhe hinnehmen musste. Reihenweise meldeten zudem Heizölhändler Konkurs an.
    Smogwolke über Athen im letzten Winter. Bild: W. Aswestopoulos
    Als einzige soziale Gegenmaßnahme hatte der Finanzminister im letzten Jahr versprochen, sozial schwachen Familien eine Rückerstattung zu gewähren. Viele, die darauf vertrauten und nach einer Zusage ihres Antrags Heizöl orderten, warten immer noch auf die Begleichung der Rechnung. Zudem ergibt sich aus den Kriterien für die Rückerstattung vor allem in Mehrfamilienhäusern ein Problem. Die meisten verfügen nur über Zentralheizungssysteme. Da hilft es kaum, wenn ein Teil der Mietparteien eine Zusage für die Rückerstattung erhält. Denn die übrigen Bewohner sind größtenteils nicht gewillt, dass teure Brennmaterial mit zu finanzieren. Kurzum, die Maßnahme kann mit Fug und Recht als gescheitert angesehen werden.
    Dabei kommt hinzu, dass mittlerweile sämtliche Zapfstellen im Land an ein zentral verwaltetes Computersystem mit dem Namen Hephaistos angeschlossen sind. Kein einziger Liter kann ohne Meldung ans Finanzministerium verkauft werden. Ohne Kontrolle verbleiben lediglich, wie immer, die Reeder. 26 Parlamentarier der Nea Dimokratia ersuchten daher Finanzminister Stournaras, endlich den Fehler einzusehen und zu korrigieren.
    Der parteilose Stournaras blieb hart. Sein Vize Christos Staikouras hörte dagegen auf seine Parteifreunde und wagte einen Alleingang. Er beantragte bei der Troika die Minderung der Steuer auf Heizöl um 15 Prozent und scheiterte. Die Troika erweiterte lediglich den Personenkreis, der bei entsprechender Vorauszahlung auf eine Rückerstattung hoffen könnte Die Nea Dimokratia hingegen fühlt sich brüskiert. Hatte man sich doch den Kampf um bezahlbares Heizöl auf die Parteifahnen geschrieben. Nicht zuletzt deshalb droht Samaras nun offen mit dem Bruch, wie auch der von einem seiner Vertrauten, Failos Kranidiotis, mitbetreute Webdienst Antinews verkündete.
    Steuerfreie Reeder noch mehr fördern
    Ein Herz für Reeder zeigte die Troika noch an einer weiteren Stelle. Anstatt nach Wegen zu suchen, die Schiffseigner endlich zu besteuern, drängt sie darauf, diesen noch mehr Zugeständnisse zu machen.
    Die Sicherheitsbestimmungen für Schiffsbesatzungen sollen gelockert werden, damit Schiffe mit weniger Matrosen auskommen können. Dass damit das Heer der Arbeitslosen weiterhin erhöht würde und dass die Steuerfreiheit der Reeder ursprünglich mit deren Rolle als Arbeitgeber gekoppelt wurde, interessiert die Prüfer nicht. Welchen Sinn die Gewinnmaximierung steuerfreier Unternehmer bei gleichzeitiger Minderung der Steuerzahler macht, können sie ebenfalls nicht erklären.
    Bislang verweigert Marineminister Miltiadis Varvitsiotis der Forderung die Zustimmung. Ohne Herz für Reiche ist er aber nicht. Denn Varvitsiotis möchte im Sinn eines freien Wettbewerbs die jüngst erst eingeführten Luxussteuern für Yachten kippen.
    Den Reedern möchte er auf anderen Wegen Geld zukommen lassen. Varvitsiotis meint, dass es ungerecht sei, wenn der öffentliche Nahverkehr über Land mit 400 Millionen Euro gefördert wird, die Seefahrt zu entlegenen Inseln dagegen nur mit 80 Millionen Euro pro Jahr.
    Wirtschaftsminister Chatzidakis. Bild: w. Aswestopoulos
    Die Troika verlangt, die EU verweigert
    Wie Odysseus auf See, zwischen Scylla and Charybdis muss sich Wirtschaftsminister Kostis Chatzidakis fühlen. Die Troika verlangt von ihm eine sofortige Privatisierung der Staatsbahn OSE. Chatzidakis unternahm alles, um diese Forderung zu erfüllen. Denn ohne den Verkauf möchte die Troika die nächste Tranche verweigern.
    Leider aber fand sich nur ein Interessent. Das wiederum brachte die Wettbewerbskommission der EU auf den Plan. Sie verweigert dem Deal die Zustimmung. Dass die Wettbewerbskommission der EU faktisch selbst zur aus EU, EZB und IWF bestehenden Troika zählt, möchte keine der Parteien einsehen. Zudem möchte die EU von der OSE Gelder zurück. Die Bahnbetreiber konnten geförderte Bauprojekte nicht rechtzeitig fertig stellen. Kunststück, die Bauprojekte waren zuletzt 2011 wegen des Sparzwangs eingefroren worden.

    Griechenland: Ein Herz für Reeder | Telepolis

  2. #2802
    Avatar von Dikefalos

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    Sparerfolg: Griechenland verringert Haushaltsdefizit drastisch

    Die griechische Regierung kann einen spektakulären Erfolg im Kampf um solide Staatsfinanzen verzeichnen: In den ersten neun Monaten dieses Jahres erreichte der Staat einen Primärüberschuss von 2,6 Milliarden Euro. Das Haushaltsdefizit fiel mit 2,7 Milliarden Euro deutlich geringer aus als geplant.

    DPA
    Finanzminister Stournaras: Überraschend hoher Primärüberschuss


    Athen - Der griechische Staat hat von Januar bis September deutlich mehr eingenommen, als er eigentlich für seine Aufgaben benötigt. In diesem Zeitraum erwirtschaftete der Euro-Krisenstaat dem Finanzministerium in Athen zufolge einen Primärüberschuss von 2,62 Milliarden Euro. Bei dieser Messgröße werden die Kosten für die Zinsen nicht berücksichtigt, die der Staat an seine Gläubiger zahlen muss. Rechnet man diese Zinslast ein, erzielte Griechenland ein Defizit im Etat in Höhe von 2,67 Milliarden Euro.

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    Damit hat Griechenland bei der Haushaltskonsolidierung erstaunliche Forschritte gemacht. Wie aus einer Mitteilung des Finanzministeriums hervorgeht, war für die ersten neun Monate dieses Jahres eigentlich ein Primärdefizit von 2,9 Milliarden Euro eingeplant gewesen. Insgesamt sollte das Haushaltsminus in diesem Zeitraum bei 8,3 Milliarden Euro liegen, also rund 5,5 Milliarden höher als es nun ausfiel. Noch im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres hatte der Staat noch ein Minus von 12,72 Milliarden Euro erzielt. Weniger Ausgaben, mehr Einnahmen
    Auch für das Gesamtjahr 2013 rechnet Griechenlands Finanzminister Yannis Stournaras mit einem Primärüberschuss. Dies soll der Regierung in Athen helfen, weitere Hilfen von den internationalen Partnern zu bekommen - die inzwischen allgemein als notwendig angesehen werden.
    Hauptgrund für die überraschend guten Haushaltszahlen war der Sparkurs der Regierung. Die Ausgaben fielen um rund 3,5 Milliarden Euro geringer aus als geplant, gleichzeitig nahm Griechenland 1,4 Milliarden Euro mehr ein.
    Für das kommende Jahr rechnet die griechische Regierung erneut mit einem klaren Primärüberschuss in Milliardenhöhe. Zudem wird erwartet, dass die Wirtschaft des Landes nach jahrelanger Rezession 2014 wieder leicht wachsen wird.

  3. #2803
    Avatar von Afro

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  4. #2804
    Avatar von Zoran

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    Skandal: Griechenland hat wohl erneut die Defizit-Zahlen manipuliertSkandal: Griechenland hat wohl erneut die Defizit-Zahlen manipuliert

  5. #2805
    Avatar von Makedonec do Koska

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    Zitat Zitat von Zoran Beitrag anzeigen
    Skandal: Griechenland hat wohl erneut die Defizit-Zahlen manipuliertSkandal: Griechenland hat wohl erneut die Defizit-Zahlen manipuliert


    Der bedeutende Schweizer Historiker Jacob Burckhardt (1818 - 1897) schrieb in seiner Griechischen Kulturgeschichte:

    "Leider sind die Griechen, sobald sie nur schreiben konnten, ein Volk von Fälschern gewesen."


  6. #2806
    Avatar von Paokaras

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    Zitat Zitat von Macedonian-Pride Beitrag anzeigen
    Der bedeutende Schweizer Historiker Jacob Burckhardt (1818 - 1897) schrieb in seiner Griechischen Kulturgeschichte:

    "Leider sind die Griechen, sobald sie nur schreiben konnten, ein Volk von Fälschern gewesen."


    Du zitierst immer noch diesen Rassisten?

  7. #2807
    Avatar von Makedonec do Koska

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    Zitat Zitat von Paokaras Beitrag anzeigen
    Du zitierst immer noch diesen Rassisten?

    Ob er ein Rassist ist, keine Ahnung, ich kenne ihn nicht, ich weiß nur dass er die Wahrheit spricht

  8. #2808
    Avatar von TuAF

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    Anwerbung von Fachkräften: Türkei will 7000 griechische Ärzte ins Land holen

    Deutsch Türkische Nachrichten | 29.10.13, 12:49
    Der türkische Gesundheitsminister Mehmet Müezzinoğlu hat 7000 Ärzte aus Griechenland zum Arbeiten in die Türkei eingeladen. Die Mediziner aus dem Nachbarland ziehen aufgrund der sich immer weiter verschärfenden Wirtschaftskrise in ihrem Land einen Umzug in Betracht. Auf Wohlwollen stößt diese Einladung allerdings nicht bei allen.

    Gesundheitstourismus soll weiter wachsen

    Müezzinoğlu zufolge sei es für die Türkei aufgrund des vorherrschenden Ärztemangels von immenser Bedeutung auf dem medizinischen Sektor voran zu kommen. Insbesondere im Auge hat der Politiker dabei den Gesundheitstourismus. Derzeit avanciert die Türkei zum neuen Hotspot für Medizin-Touristen (mehr hier). 2012 seien rund 480.000 Ausländer in die Türkei gereist, um sich hier medizinisch behandeln zu lassen. In diesem Jahr sollen es bis zu 500.000 werden. Ein Ende der Fahnenstange ist hier nach Ansicht von Müezzinoğlu allerdings noch lange nicht erreicht. In den kommenden fünf Jahren wolle er diese Zahlen um 25, 50 und dann um 70 Prozent steigern.


    Anwerbung von Fachkräften: Türkei will 7000 griechische Ärzte ins Land holen | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN




    wenn sie integrationswillig sind und den sprachtest bestehen steht einer aufenhaltsgehnemigung nichts im weg fur die griechischen gastarbeiter mediziner..



  9. #2809
    Avatar von Dikefalos

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    30.10.2013 14:10
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    • -A +A


    Σημάδια ανάκαμψης στέλνουν οι μεγάλες επιχειρήσεις της χώρας, οι οποίες μετά από ένα μεγάλο διάστημα δυσκολιών αφήνουν πίσω τους τα αρνητικά αποτελέσματα και είναι έτοιμες να εισέλθουν σε έναν νέο κύκλο ανόδου συμπαρασύροντας την ελληνική οικονομία.
    Σύμφωνα με τα αποτελέσματα έρευνας της ICAP που παρουσιάζει η «Ημερησία», οι πεντακόσιες πιο κερδοφόρες εταιρείες της χώρας κατάφεραν πέρυσι να ενισχύσουν σημαντικά τα λειτουργικά τους κέρδη και να βελτιώσουν τον κύκλο εργασιών τους, αφού πέτυχαν να βάλουν τέλος στις ζημίες προ φόρων.
    Παράγοντες της αγοράς τονίζουν πως τώρα είναι η στιγμή, όπου η εμπιστοσύνη στην ελληνική οικονομία αποκαθίσταται σταδιακά στις διεθνείς αγορές, να εντατικοποιηθούν οι προσπάθειες για την αποκατάσταση της ομαλότητας στην «πραγματική» οικονομία, με έμφαση στην τόνωση της ρευστότητας και στην προώθηση των μεταρρυθμίσεων στον δημόσιο τομέα.
    Πιο αναλυτικά, ο συνολικός κύκλος εργασιών για τις πεντακόσιες πιο κερδοφόρες εταιρείες το 2012 ανήλθε σε 94,1 δισ. ευρώ από 90 δισ. ευρώ το 2011, σημειώνοντας αύξηση 4,5%, ενώ τα συνολικά κέρδη EBITDA αυξήθηκαν εντυπωσιακά, κατά 44,3%.
    Επίσης, τα κέρδη πριν από τους φόρους διαμορφώθηκαν σε 2,44 δισ. ευρώ έναντι σημαντικών ζημιών που είχαν καταγράψει το προηγούμενο έτος, ενώ αξίζει να σημειωθεί ότι η εξέλιξη της κερδοφορίας των εταιρειών της κατάταξης είναι οπωσδήποτε πολύ καλύτερη σε σύγκριση με το σύνολο των ελληνικών εταιρειών, στις οποίες διαπιστώνεται μεν ότι τα συνολικά κέρδη EBITDA επανέκαμψαν με θετικό πρόσημο (ήταν αρνητικά το 2011), ωστόσο το τελικό τους καθαρό αποτέλεσμα (Κ.Π.Φ.) παρέμεινε ζημιογόνο, το 2012. Αξίζει, επίσης, να αναφερθεί ότι με βάση τα κέρδη προ φόρου (2012), από τις 500 εταιρείες το 77,6% ήταν κερδοφόρες, ενώ οι λοιπές ήταν ζημιογόνες.
    Ενδιαφέρον παρουσιάζει η κορυφή της κατάταξης των εταιρειών κατά το 2012. Συγκεκριμένα, παρατηρείται ότι στην πρώτη εικοσάδα (top 20) των πλέον κερδοφόρων εταιρειών (βάσει EBITDA) η πλειονότητα παρέμεινε σταθερή, με τις 16 από τις 20 εταιρείες να εμφανίζονται στην κορυφή τόσο το 2012 όσο και το 2011, σημειώνοντας απλά κάποια εναλλαγή στις θέσεις της κατάταξης. Αναφορικά με τη συμμετοχή των επί μέρους τομέων στη «σύνθεση» της πρώτης εικοσάδας εταιρειών, το 2012 συμμετείχαν δώδεκα εταιρείες του τομέα «Λοιπών Υπηρεσιών», δύο βιομηχανίες, τρεις εμπορικές εταιρείες και από μία εταιρεία των λοιπών τομέων.
    Κορυφαία κερδοφόρα εταιρεία για το 2012 ανεδείχθη η ΔΕΗ Α.Ε., η οποία επανήλθε στην κορυφή επιτυγχάνοντας θεαματική βελτίωση των κερδών EBITDA (+52,2%), εκτοπίζοντας έτσι στη δεύτερη θέση την ΟΠΑΠ Α.Ε. λόγω υποχώρησης της κερδοφορίας της (μείωση κερδών EBITDA κατά 8,5%). Νεοεισερχόμενες εταιρείες στο «Top 20» είναι μία εταιρεία του τομέα «Λοιπών Υπηρεσιών» (WIND ΕΛΛΑΣ Τηλεπικοινωνίες Α.Ε.), μία εμπορική (ΓΕΝΕΣΙΣ ΦΑΡΜΑ Α.Ε.), μία ασφαλιστική (ΕΘΝΙΚΗ ΑΕΕΓΑ) και μία από τον τομέα τουρισμού (OLYMPIC A.E.). Επισημαίνεται ότι το κατώτατο όριο κερδών EBITDA προκειμένου να συμπεριληφθεί μία επιχείρηση στις πεντακόσιες πιο κερδοφόρες εταιρείες το 2012 διαμορφώθηκε σε 3,41 εκατ. ευρώ, μέγεθος σαφώς κατώτερο σε σχέση με παλαιότερα έτη. Είναι ενδεικτικό ότι το όριο αυτό ήταν 5,9 εκατ. ευρώ το 2007.







  10. #2810
    Avatar von Afro

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    Zitat Zitat von TuAF Beitrag anzeigen
    Anwerbung von Fachkräften: Türkei will 7000 griechische Ärzte ins Land holen

    Deutsch Türkische Nachrichten | 29.10.13, 12:49
    Der türkische Gesundheitsminister Mehmet Müezzinoğlu hat 7000 Ärzte aus Griechenland zum Arbeiten in die Türkei eingeladen. Die Mediziner aus dem Nachbarland ziehen aufgrund der sich immer weiter verschärfenden Wirtschaftskrise in ihrem Land einen Umzug in Betracht. Auf Wohlwollen stößt diese Einladung allerdings nicht bei allen.

    Gesundheitstourismus soll weiter wachsen

    Müezzinoğlu zufolge sei es für die Türkei aufgrund des vorherrschenden Ärztemangels von immenser Bedeutung auf dem medizinischen Sektor voran zu kommen. Insbesondere im Auge hat der Politiker dabei den Gesundheitstourismus. Derzeit avanciert die Türkei zum neuen Hotspot für Medizin-Touristen (mehr hier). 2012 seien rund 480.000 Ausländer in die Türkei gereist, um sich hier medizinisch behandeln zu lassen. In diesem Jahr sollen es bis zu 500.000 werden. Ein Ende der Fahnenstange ist hier nach Ansicht von Müezzinoğlu allerdings noch lange nicht erreicht. In den kommenden fünf Jahren wolle er diese Zahlen um 25, 50 und dann um 70 Prozent steigern.


    Anwerbung von Fachkräften: Türkei will 7000 griechische Ärzte ins Land holen | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN




    wenn sie integrationswillig sind und den sprachtest bestehen steht einer aufenhaltsgehnemigung nichts im weg fur die griechischen gastarbeiter mediziner..



    Ha ha ha Griechische Ärzte in ein Verhungertes Land ,wie die Zusammengebastelte Türkei

    das ich nicht Lache
    Euer Erdowitz die Lachnummer.

    Und vor allem,
    muss du erst Lernen dich in Deutschland zu Integrieren
    du Kotzbrocken.

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