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Wirtschaft Griechenlands - Οικονομία της Ελλάδας - Economy of Greece

Erstellt von Dikefalos, 07.06.2011, 15:51 Uhr · 6.270 Antworten · 334.364 Aufrufe

  1. #3901
    Avatar von Dikefalos

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    Paul Krugman fragt sich, ob aus der erneuten Krise in Griechenland wenigstens diesmal die richtige Lehre gezogen werden wird.Die griechische Fiskalkrise brach vor fünf Jahren aus und ihre Auswirkungen verursachen Europa und der Welt weiterhin ernsthaften Schaden. Ich beziehe mich jedoch nicht auf die Nebenwirkungen, die Sie im Sinn haben – Ausweitung des Niveaus der Rezession der großen Krise Griechenlands oder wirtschaftliche “Infizierung” anderer Schuldner.Das katastrophalste Resultat der griechischen Krise war, dass sie die Wirtschaftspolitik verzerrte, da – angeblich – ernsthafte Menschen aus aller Welt sich sputeten, die falsche Lehre zu ziehen. Jetzt scheint Griechenland sich wieder in einer Krise zu befinden. Werden wir diesmal die richtige Lehre ziehen?Griechenland stellte eine Warnung an die übrigen Länder dar

    Was bei dem vorherigen Mal geschah, war – wie Sie sich vielleicht erinnern – die Ausnutzung des Leidens Griechenlands, damit sich das wirtschaftliche Thema ändert. Plötzlich hatten wir uns alle mit den Haushaltsdefiziten zu beschäftigen, selbst wenn die Finanzierungskosten sich auf historisch niedrigen Niveaus befanden, und mit der Reduzierung der staatlichen Ausgaben, trotz der Massenarbeitslosigkeit. Weil, wenn wir dies nicht täten, wir jederzeit zu einem Griechenland werden könnten. “Griechenland stellt eine Warnung dafür dar, was in den Ländern passiert, die ihre Seriosität verlieren“, betonte der britische Premierminister David Cameron, während er 2010 Austeritätspolitiken bekannt gab. “Wir befinden uns auf dem selben Weg mit Griechenland“, erklärte der Sprecher Paul Ryan, der in dem m selben Jahr Vorsitzender des parlamentarischen Haushaltsausschusses wurde.Die Wahrheit ist, dass Großbritannien und die USA, die sich in ihrer eigenen Währung Geld leihen, in nichts Griechenland ähneln. Wenn Sie dies 2010 glaubten, hätten die unglaublich niedrigen Zinssätze und die niedrige Inflation Sie mit den Jahren überzeugt haben müssen. Und das Beispiel Griechenlands und der anderen europäischen Länder, die verpflichtet wurden, strenge Austeritätsmaßnahmen zu ergreifen, hätte Sie ebenfalls überzeugen müssen, dass die Kürzung der Ausgaben in einer rezessiven Wirtschaft eine schlechte Idee ist, wenn sie vermieden werden kann. Dies gilt auch für die angeblichen “Success Stories” – Irland beispielsweise hat wieder ein Wachstum, jedoch weiterhin fast 11% Arbeitslosigkeit und die doppelte Quote unter jungen Menschen.Auch die Verwüstung in Griechenland stellt ein furchterregendes Schauspiel dar. Diverse Publikationen vertreten, das Land sei ein “Simulant”, der die harten Maßnahmen ablehnt, welche sein Zustand erfordert. In Wirklichkeit hat es ungeheure Angleichungsmaßnahmen umgesetzt – indem es stark die Beschäftigung und Bezüge im öffentlichen Dienst reduzierte, die öffentlichen (Sozial-) Programme beschnitt und die Steuern erhöhte. Um sich eine Vorstellung von dem Grad der Austerität zu machen: er entspräche der Umsetzung einer Senkung der Ausgaben und Erhöhung der Steuern in Höhe von jährlich 1 Billiarde Dollar in den USA. Parallel sind die Löhne auf dem privaten Sektor “versenkt” worden. Und trotz all diesem bleiben ein Viertel der Arbeitskräfte Griechenlands und die Hälfte der jungen Leute arbeitslos.Gleichzeitig hat sich die Lage der Verschuldung Griechenlands verschlimmert, mit dem Verhältnis der öffentlichen Verschuldung zu dem BIP auf Rekordhöhe – hauptsächlich wegen eines gesunkenen BIP und nicht einer gestiegenen Verschuldung – und dem Auftreten eines großen Problems privater Verschuldung, dank der Deflation und der Krise. Es gibt auch gewisse positive Punkte: die Wirtschaft wächst wieder etwas, hautsächlich dank der Wiederbelebung des Tourismus. Allgemein sind jedoch Jahre des Elends mit einem sehr geringen Resultat verstrichen.SYRIZA ist im Vergleich zu anderen radikalen Gruppierungen harmlos

    Das Bemerkenswerte mit all diesem als gegeben ist die Bereitschaft der griechischen Bürger, die Positionen der politischen Welt zu akzeptieren, die Strapazen seien erforderlich und werden schließlich zu einem Aufschwung führen. Und die in den letzten Tagen in Europa in Erscheinung getretenen Neuigkeiten sind, dass die Griechenland möglicherweise an ihren Grenzen angelangt sind. Die Einzelheiten sind komplex, grundsätzlich versucht die gegenwärtige Regierung jedoch ein reichlich verzweifeltes politisches Manöver, um die allgemeinen Wahlen hinauszuschieben. Und wenn es ihr misslingt, wird der Sieger dieser Wahlen die SYRIZA sein, eine Partei der Linken, die eine Neuverhandlung der Austeritätsprogramms gefordert hat, was zu einem Bruch mit Deutschland und dem Ausscheiden aus dem Euro führen könnte.Der signifikante Punkt ist hier, dass es nicht nur die Griechen sind, die außerordentlich verärgert sind und es nicht mehr aushalten. Sehen Sie Frankreich, wo Marine Le Pen, Vorsitzender der immigrantenfeindlichen National Front, in den Demoskopien die traditionellen Kandidaten sowohl der Rechten als auch der Linken übertrifft. Sehen Sie Italien, wo ungefähr die Hälfte der Wähler radikale Bewegungen wie Northern League und Five-Star Movement unterstützen. Sehen Sie Großbritannien, wo sowohl immigrantenfeindliche Politiker als auch schottische Autonomisten die politische Ordnung bedrohen.Es wäre fürchterlich, wenn – überraschenderweise mit Ausnahme die SYRIZA, die relativ harmlos erscheint – irgendeine dieser Gruppierungen es schaffen würde, an die Macht zu kommen. Es existiert jedoch ein Grund, aus dem sie sich im Aufstieg befinden. Dies geschieht, wenn eine Elite ihren Anspruch auf die Macht einfordert, basierend auf ihrer angeblichen Qualifizierung, ihrem Wissen darüber, was zu geschehen hat – und im weiteren Lauf beweist, in Wirklichkeit weder zu wissen, was sie tut, aber auch ideologisch zu verrannt zu sein, um aus ihren Fehlern zu lernen.Ich weiß nicht, wie sich die Dinge in Griechenland entwickeln werden. In seiner politischen Unruhe existiert jedoch eine wirkliche Lehre, die sehr viel signifikanter ist als die falsche Lehre, die viele aus seinen speziellen volkswirtschaftlichen Leiden zogen.

  2. #3902
    Avatar von Bacerll

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    Αύξηση των εισπράξεων κατά 4,8% για τις εξαγωγικές επιχειρήσεις



    ?????? ??? ?????????? ???? 4,8% ??? ??? ?????????? ???????????? | ???????????? | ? ??????????

  3. #3903
    Avatar von bahro

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    Hyundai Hyundai Hyundai Hyundai Hyundai Hyundai Hyundai Hyundai

  4. #3904
    Avatar von Zeus

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  5. #3905
    Avatar von Dikefalos

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    Schäuble wird die Wehrmacht schicken

    - - - Aktualisiert - - -

    http://www.onvista.de/news/griechenl...eitert-1990031

  6. #3906
    Avatar von Zeus

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    Ich hätte vom DAX irgendwie mehr Fallen erwartet. Da passierte aber ja kaum etwas.

  7. #3907
    Avatar von Hellenic-Pride

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    Na, das kann heikel werden ... ich sehe schon die Weltuntergangsszenarien der deutschen Presse schon vor mir ...

  8. #3908
    Avatar von Dikefalos

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    Zitat Zitat von Zeus Beitrag anzeigen
    Ich hätte vom DAX irgendwie mehr Fallen erwartet. Da passierte aber ja kaum etwas.
    Das große heulen geht erst ab den 7 Januar....wenn die ganzen Fond und Hedje Manager von Ihren St Moritz und Aspen Urlaub kommen.Die umsätze an diesen tagen sind sehr gering.

  9. #3909

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    In Deutschland sind die Kurse nachbörslich auch runter gegangen. Mit dem Euro werden sie das auch weiter tun, in Griechenland, in Deutschland und wohl auch in den meisten anderen Staaten der Euro-Zone. Das soll keine Panikmache oder Schwarzmalerei sein. Nein, an der Börse wird es für Privatanleger wie uns endlich wieder "Kaufkurse" geben. Das ist doch schön!


    Frohes Neues Jahr!

  10. #3910
    Avatar von Dikefalos

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    Auf einmal sprechen viele über einen schuldenschnitt......


    ΕΥΘΥΝΕΣ ΣΤΟΝ Α.ΣΑΜΑΡΑ ΠΟΥ ΠΡΟΚΑΛΕΣΕ ΠΡΟΩΡΕΣ ΕΚΛΟΓΕΣ
    Bloomberg και FT μιλούν τώρα για το αυτονόητο: "Μη βιώσιμο το ελληνικό χρέος, πρέπει να διαγραφεί" - Τι άλλαξε;
    09:50
    30/12/2014
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    Το χρέος της Ελλάδας είναι μη βιώσιμο και πρέπει να υπάρξει διαγραφή του αναφέρουν σε δημοσιεύματα τους τόσο οι Financial Times όσο και το Bloomberg επικρίνοντας την τρόικα και την ελληνική κυβέρνηση για τους χειρισμούς τους. Επισημαίνουν δηλαδή τώρα το αυτονόητο, πώς το "βουνό" χρέος της Ελλάδας δεν μπορεί να αποπληρωθεί και σημειώνουν πρός τους δανειστές πώς θα πρέπει να λάβουν σοβαρά υπόψη τους το αίτημα του ΣΥΡΙΖΑ για χαλάρωση των μέτρων, ώστε το πολιτικό δράμα στην Ελλάδα να μην εξελιχθεί σε οικονομική κρίση για την Ευρωζώνη.
    «Με την Ελλάδα να παραμένει σε καθεστώς επιτήρησης η τρόικα θα πρέπει να διαγράψει ένα μεγάλο κομμάτι από το χρέος των 322 δισ. ευρώ της χώρας», σημειώνει το πρακτορείο Bloomberg και προσθέτει πως αν και το κόστος της διαγραφής χρεών θα βαρύνει τους φορολογούμενους της ευρωζώνης, ωστόσο είναι «η καλύτερη εναλλακτική λύση που υπάρχει στον ορίζοντα».
    Αλλά και οι Financial Times σημειώνουν πως οι υφεσιακές πολιτικές με τις οποίες η ευρωζώνη επέλεξε να αντιμετωπίσει την κρίση είναι λανθασμένες, κάτι που όπως υποστηρίζει φαίνεται από την πορεία των περιθωριακών κομμάτων ανά την Ευρώπη, αλλά και τη χθεσινή ψηφοφορία που οδήγησε στην «κατάρρευση» της ελληνικής κυβέρνησης.
    Ειδικά το πρακτορείο Bloomberg είναι η δεύτερη φορά μέσα σε πολύ μικρό χρονικό διάστημα που παίρνει θέση για το ελληνικό ζήτημα (με μαγάλη καθυστέρηση και κινδυνολογώντας στο παρελθόν όπως όλα τα διεθνή ΜΜΕ είναι η αλήθεια), προτρέποντας την τρόικα να προχωρήσει στην περιβόητη διαγραφή χρέους, ως μια λύση που θα σώσει τη χώρα από περαιτέρω (άλυτα) προβλήματα.
    «Η απόφαση του ελληνικού κοινοβουλίου να προκαλέσει εκλογές, απορρίπτοντας τον προεδρικό υποψήφιο του Αντώνη Σαμαρά, ρίχνει ξανά την Ευρώπη σε αναταραχή», αναφέρει το δημοσιεύμα και συνεχίζει, «κι όμως, η Ευρώπη μπορεί να αποτρέψει την πλήρη άνθιση αυτής της υπαρξιακής κρίσης γνωρίζοντας πως η Ελλάδα δεν αυτοτραυματίζεται, αλλά βιώνει έναν πραγματικό πόνο, τη στιγμή μάλιστα που η κόπωση από τη λιτότητα είναι ένα ζήτημα που αντιμετωπίζεται σε πολλά μέλη της Ευρωζώνης».

    Το Bloomberg σημειώνει πως αν αναλάβει τη διακυβέρνηση ο Αλέξης Τσίπρας, τότε οι Ευρωπαίοι θα πρέπει να λάβουν σοβαρά υπόψη τους τις προθέσεις του χαλάρωμα των περικοπών των κρατικών δαπανών, έτσι ώστε να σταματήσει η «ανθρωπιστική κρίση» στην Ελλάδα. Επομένως η λύση είναι: «να υπάρξει μια υπαναχώρηση της Ευρώπης, αντί να περιμένει την Ελλάδα να βγει από το ευρώ. Το χρέος της χώρας είναι μη βιώσιμο, επομένως θα πρέπει να της συγχωρεθεί ένα μέρος της. Η οικονομική τρύπα στην οποία έχει πέσει η Ελλάδα είναι βαθιά».
    Προς επίρρωση των επιχειρημάτων του, ο συντάκτης του δημοσιεύματος θυμίζει την καταστατική αρχή που διέπει την Ευρώπη, έτσι όπως αυτή μορφοποιήθηκε στο Μάαστριχτ το 1992. Καμία χώρα δεν μπορεί να έχει χρέος που θα υπερβαίνει το 60% του ΑΕΠ της. «Στην Ελλάδα το χρέος είναι τρεις φορές μεγαλύτερο. Οι ηγέτες της ΕΕ το γνωρίζουν αυτό, αλλά οι προηγούμενες αποτυχίες τους να τιμωρήσουν τα ελλείμματα της Γερμανίας και της Γαλλίας, καθιστούν την όποια απόφαση αδύνατη».

    Με τα τριετή ομόλογα να σκαρφαλώσουν κοντά στην περιοχή του 12% και τους επενδυτές ομολόγων να πιέζουν, η όποια ελπίδα είχε η Ελλάδα να επιστρέψει στις αγορές εξανεμίζεται, σημειώνει ο Γκίλμπερτ. Και αυτό εντάθηκε από τη στιγμή που ο Σαμαράς έφερε νωρίτερα την εκλογή Προέδρου και κορυφώθηκε με την απόφαση της βουλής να πάει σε εκλογές.
    Άρα, όλα τα γεγονότα οδηγούν ξανά στην αρχή του βασικού επιχειρήματος για διαγραφή σημαντικού μέρους του ελληνικού χρέους. Ο Γκίμπερτ σημειώνει: «Η επικείμενη εκλογική μάχη θα αναζωπυρώσει την αναταραχή και θα απειλήσει το ευρώ. Το πρόγραμμα επενδύσεων που ανακοίνωσε πρόσφατα ο Γιούνκερ (ύψους 35 δισ. ευρώ), είναι μια σιωπηρή αναγνώριση, από πλευράς ΕΕ, ότι πρέπει να κάνει περισσότερο για να τονώσει την ανάπτυξη εντός της Ευρωζώνης. Αυτό το συναίσθημα πρέπει να αντικατοπτρίζεται και στις μελλοντικές συζητήσεις που θα έχουν οι διεθνείς δανειστές με τους μελλοντικούς ηγέτες της Ελλάδας, τη στιγμή μάλιστα που η κούραση του εκλογικού σώματος αυξάνεται επιίνδυνα λόγω της λιτότητας».
    Αυτό που πρέπει να κάνουν οι «απαράτσικ» της ΕΕ είναι να λάβουν σοβαρά υπόψιν τους τα αιτήματα του ΣΥΡΙΖΑ για χαλάρωση της οικονομικής πολιτικής. Σε αντίθετη περίπτωση το πολιτικό δράμα θα οδηγήσει σε οικονομική κρίση. Αν η Ελλάδα αποχαιρετήσει το ευρώ, θα θέσει σε αμφισβήτηση τα διαπιστευτήρια και των άλλων μελών της Ένωσης.
    "Ναι, είναι μια φρικτή λύση, δεδομένου ότι το κόστος διαγραφής θα πέσει στις πλάτες των φορολογούμενων της Ευρωπής, αλλά είναι η καλύτερη εναλλακτική λύση που υπάρχει στον ορίζοντα", καταλήγει το Bloomberg.

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