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Wirtschaft Griechenlands - Οικονομία της Ελλάδας - Economy of Greece

Erstellt von Dikefalos, 07.06.2011, 15:51 Uhr · 6.082 Antworten · 320.994 Aufrufe

  1. #4191
    Avatar von Hellenic-Pride

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    Zitat Zitat von Zeus Beitrag anzeigen
    Aber hier zeigt sich mal wieder die Unprofessionalität der Regierung. Wusste Varoufakis nicht mehr, dass er 2013 the finger to Germany gestickt hat? Besonders frech ist sogar, dass er von Jauch eine Entschuldigung gefordert hat, nachdem Jan Böhmermann das „Geheimniss aufgelöste“ und sagte, dass sie das modifiziert hätten.
    Er hätte es einfach zugeben sollen. Dass er es in der Sendung geleugnet hat, war ein sehr falscher Schachzug. Mit dem Finger meinte er ja nicht die Deutschen, sondern die deutsche Politik bzgl. der Sparreformen Griechenlands, was ja völlig korrekt ist.

  2. #4192
    Avatar von Heraclius

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    Zitat Zitat von Hellenic-Pride Beitrag anzeigen
    Er hätte es einfach zugeben sollen. Dass er es in der Sendung geleugnet hat, war ein sehr falscher Schachzug. Mit dem Finger meinte er ja nicht die Deutschen, sondern die deutsche Politik bzgl. der Sparreformen Griechenlands, was ja völlig korrekt ist.



    Was hätte er denn zugeben sollen? Es hieß doch, dass der Stinkefinger im Video ein Fake sei.

    Heraclius

  3. #4193
    Avatar von Hellenic-Pride

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    Zitat Zitat von Heraclius Beitrag anzeigen
    Was hätte er denn zugeben sollen? Es hieß doch, dass der Stinkefinger im Video ein Fake sei.

    Heraclius
    Du meinst das von Böhmermann? Das von Böhmermann ist Satire, file. Wenn du sogar genau hinguckst, siehst du dass der Ausschnitt ohne den Mittelfinger bearbeitet ist (im Halsbereich). Den Stinkefinger gab es also ...

  4. #4194
    Avatar von Dikefalos

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    Griechenland erleichtert Steuernachzahlungen76 Milliarden Euro schulden die Griechen dem Fiskus. Ein neues Gesetz gewährt Steuersündern Strafnachlässe und mehr Zeit, ihre Steuerschulden zu begleichen.
    Aktualisiert 21. März 2015 12:21 Uhr 218 Kommentare

















    Eine Jacht läuft in der Marina von Alimos, Griechenlands größtem Jachthafen, ein. | © Yorgos Karahalis / reuters

    Die griechische Regierung hat die Begleichung von Steuerschulden vereinfacht. Das Parlament in Athen verabschiedete ein Gesetz von Finanzminister Yanis Varoufakis, das erhebliche Erleichterungen für Personen und Unternehmen vorsieht, die mit ihren Steuern sowie Zahlungen an Sozialkassen in Rückstand geraten sind.

    Steuerschulden können jetzt beispielsweise in 100 Raten zurückgezahlt werden. Steuerzahlern, die bis Ende März ihre Schulden begleichen, werden Bußgelder und Verzugszinsen erlassen. Damit soll es für Steuerhinterzieher einfacher und attraktiver werden, ihre Schuld beim Fiskus straffrei auszugleichen.


    Die Regierung hofft so auf zusätzliche Einnahmen von bis zu 8,9 Milliarden Euro. Insgesamt schulden laut Varoufakis rund 3,7 Millionen Griechen und 447.000 Unternehmen dem Staat etwa 76 Milliarden Euro – das entspricht 42 Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes. Für das Gesetz stimmten außer den Regierungsparteien auch die sozialistische Pasok und die konservative Nea Dimokratia.
    Das Gesetz gehört zu einem Reformpaket, mit dem die neue Regierung unter Führung der Linkspartei Syriza die Wirtschaft ankurbeln will. Ziel der Regierung war es dabei auch, eine "neue Kultur der Einhaltung der Steuervorschriften" zu schaffen. Vor wenigen Tagen hatte sie auch ein Gesetz zur Armutsbekämpfung erlassen. Es sieht die Ausgabe von Lebensmittelmarken und kostenlose Stromversorgung für Bedürftige vor.
    Das Eintreiben von Steuern gehört auch zu den Kernforderungen der internationalen Geldgeber an das Krisenland. Beim EU-Gipfel in Brüssel hatte sich die zuletzt stark getrübte Stimmung verbessert: Ministerpräsident Alexis Tsipras hatte den Europartnern dort zugesagt, die geplanten Reformen durchzusetzen. Die Europartner sicherten Athen zu, so rasch wie möglich die dringend benötigten Milliardenkredite zu überweisen.

  5. #4195

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    Zitat Zitat von Iron Beitrag anzeigen
    Hab mich tot gelacht wegen dem Video ^^ Euer Finanzminister ist ein Guter!
    Gut, besser, Paulaner


  6. #4196
    Avatar von Lorne Malvo

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    Zitat Zitat von Hellenic-Pride Beitrag anzeigen
    Er hätte es einfach zugeben sollen. Dass er es in der Sendung geleugnet hat, war ein sehr falscher Schachzug. Mit dem Finger meinte er ja nicht die Deutschen, sondern die deutsche Politik bzgl. der Sparreformen Griechenlands, was ja völlig korrekt ist.
    Die Aktion von Böhmermann ist genial. Und am Ende formuliert er es sehr treffend: Mit dieser völlig aus dem Zusammenhang gerissenen Geste wollte man Varoufakis bloß vorführen (Varoufakis sagt nämlich "(...) Warum hat die griechische Regierung der deutschen nicht den Mittelfinger gezeigt (...)" und macht dazu die entsprechende Geste, d.h. es war rein rhetorisch). Professioneller Journalismus sieht anders aus, das ist eher billige Stimmungsmache a la Fox News oder BILD. Und Varoufakis hat natürlich gemerkt, dass man ihn vorführen möchte, und hat entsprechend aufgebracht reagiert. Dass er dann sagt, er habe den Stinkefinger nie wirklich gezeigt, obwohl er es doch getan hat, ist bloß eine Randnotiz, wie auch die Geste an sich es war.

  7. #4197

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    Was jetzt, war damals der Stinkefinger oder doch nicht? Also ich meine die Geste, die Bedeutung ist mir egal.

  8. #4198
    Avatar von Lorne Malvo

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    Zitat Zitat von Zvicrrani Beitrag anzeigen
    Was jetzt, war damals der Stinkefinger oder doch nicht? Also ich meine die Geste, die Bedeutung ist mir egal.
    Ja, er hat ihn gezeigt.

  9. #4199
    Avatar von Dikefalos

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    China verschafft Griechenland Verhandlungsspielraum

    23. März 2015 / Aufrufe: 2.314
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    China verschafft Griechenland mit einem Sofortkredit in Höhe von 8 Milliarden Euro Spielraum bei den Verhandlungen mit seinen Partnern und Gläubigern.Griechenlands Liquidität wurde für die kommenden sechs Monate durch weitere chinesische Kredittranchen sichergestellt. Europas Medien warnen allerdings vor unkalkulierbaren Risiken für die Europäische Union! – Sie können darauf warten…Spielen wir dieses Szenario kurz durch:China droht mit politischer Irritation und Restriktionen

    China hat seinen griechischen Fuß schon längst in die europäische Tür gestellt (z. B. Distributionszentrum im Hafen von Piräus / COSCO). Die eingeräumte Kreditlinie (mit langfristigem Ziel) ist ein weiteres chinesisches Investment in eine “europäische Zukunft”, und das zu günstigen Konditionen und mit hohen Sicherheiten in Form griechischer Liegenschaften, Unternehmens- und Infrastrukturanteilen.Griechenland bleibt selbstverständlich im Euro-Raum – warum auch sollten sie die Drachme wieder einführen?! – und verschafft sich so den zuvor ohne Erfolg von der Eurogruppe erbetenen Verhandlungsspielraum. Die Zustimmung zur Politik der neuen “Tsipras-Regierung” tangiert in der griechischen Bevölkerung 90%. Würde am nächsten Sonntag gewählt, würde die SYRIZA über 50% der Stimmen erhalten, die Verfassungsmehrheit liegt im Bereich der statistischen Unschärfe.Die bislang so komfortable Dreigespann der Troika (IWF, EZB und europäische Kommission) wird zum schnittigen chinesischen “Vierspänner”. Der chinesische Vertreter in der “Gläubigerversammlung” besteht auf einer innereuropäischen Lösung der Krise des EU-Mitglieds Griechenland und droht anderenfalls mit “politischer Irritation” und Handelsrestriktionen.Die Finanzmärkte preisen die neuen Risiken ein. Ratingagenturen arbeiten unter Hochdruck an der Neubewertung der EU-Staaten und der Bankenlandschaft. Investitionen im “Land der Morgenröte” stehen erneut auf dem Prüfstand. Konzerne sehen sich gezwungen, massive Rückstellungen in den nächsten Quartalsbilanzen zu bilden. Die Leitbörsen Dow Jones, London Stock Exchange (LSE) und DAX reagieren zunehmend nervös.Die Exportwirtschaft der Exportweltmeister sieht bangen Zeiten entgegen. Das Problem des innereuropäischen Ausgleichs der Exportquoten und der Leistungsbilanzen löst sich quasi von allein: Die Starken schwächeln und nähern sich den “faulen PIIGS-Staaten” an.Obama ruft zu Besonnenheit und rascher Einigung auf!

    Kabarettisten und Karikaturisten überschlagen sich bei der Interpretation des Themas “Die europäische Rache für die anglo-amerikanische Banken- und Finanzkrise“.Die Euro-Gruppe gerät unter massiven Zugzwang und die Europäische Union ist wieder einmal auf die eigene Unzulänglichkeit verwiesen: Wir sind nicht in der Lage rasch, undogmatisch, angemessen und bedarfsadäquat nachhaltige Lösungen für anstehende Probleme anzubieten – von Konjunkturmaßnahmen und der Finanzmarktregulierung, dem Angleich der Unternehmensbesteuerung, dem Aufbau europäischer Infrastrukturen und der Sicherung einer europäischen Energieversorgung, über die Einwanderungspolitik und Flüchtlingshilfe, bis hin zu Cybernet-Sicherheit und russischer Provokation …Erst jetzt wird der verzweifelte Ruf nach dem “Grexit” (Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro-Raum) wirklich verständlich. Wir alle haben ihn irrtümlich als Drohung an Griechenland interpretiert! Tatsächlich war es der Ausdruck einer vagen, europäischen Hoffnung: “Griechenland weg, europäische Probleme weg!“Und im halbdunklen Hintergrund ein Chor zunehmend ermatteter, leicht zerzauster Papageien: “….äge sind zu errrfüllen, pacta sunt serrrvanda, …äge sind zu errrfüllen, pacta sunt serrrrvanda, …äge sind zu errrfüllen, pacta sunt serrrva …

  10. #4200

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