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Wirtschaft Griechenlands - Οικονομία της Ελλάδας - Economy of Greece

Erstellt von Dikefalos, 07.06.2011, 15:51 Uhr · 6.263 Antworten · 334.196 Aufrufe

  1. #4901
    Avatar von ZX 7R

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    Auf welchem Platz ist Sylt und Rügen?

  2. #4902
    Avatar von Nikos

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    Ohne die Griechen läuft in der weltweiten Schifffahrt gar nichts. Steuern zahlen die Reeder aus Tradition nicht.
    Eine von Griechen dominierte Welt-Industrie, von der die Heimat keinen Cent sieht.

    Warum ausgerechnet Griechenland die Schifffahrt dominiert - DIE WELT

  3. #4903
    Avatar von ZX 7R

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    Zitat Zitat von Nikos Beitrag anzeigen
    Eine von Griechen dominierte Welt-Industrie, von der die Heimat keinen Cent sieht.

    Warum ausgerechnet Griechenland die Schifffahrt dominiert - DIE WELT


    In Deutschland werden die deutschen Reeder steuerlich genau so behandelt wie in Griechenland.

  4. #4904
    Avatar von Tigerfish

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    Gibt es ein Grund, warum das Engagement von Athina für ihre Heimat so dünn ist?

    Ich kann mich auch irren.

  5. #4905
    Avatar von naturalflavor

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    Zitat Zitat von ZX 7R Beitrag anzeigen
    In Deutschland werden die deutschen Reeder steuerlich genau so behandelt wie in Griechenland.
    Der Unterschied ist nur Deutschland kann sich das leisten aber Hellas?

  6. #4906
    Avatar von ZX 7R

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    Zitat Zitat von naturalflavor Beitrag anzeigen
    Der Unterschied ist nur Deutschland kann sich das leisten aber Hellas?

    Weisst Du, dass man schneller die Fahne auf einem Frachter wechseln kann als ein Nummernschild an einem Auto?

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von naturalflavor Beitrag anzeigen
    Der Unterschied ist nur Deutschland kann sich das leisten aber Hellas?

    Übrigens......Europa kann sich aber auch nicht leisten, das zB. IKEA in ganz Europa nur 50000€ Steuern abdrückt, bei dem Umsatz was sie machen.

  7. #4907

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    Tourismustrends: Kunden von TUI fliegen weiter auf Griechenland - KURIER.at
    Kunden von TUI fliegen weiter auf Griechenland


    Bei Spanienreisen gibt es starke Zuwächse, Griechenland bleibt die Nummer eins.

    20.06.2016, 14:33

    Beim größten österreichischen Reiseveranstalter TUI hat sich Griechenland den Angaben des Reisekonzerns zufolge als beliebteste Urlaubsdestination durchgesetzt. Die Nachfrage nach Urlaub in der Türkei, Ägypten und Tunesien ist hingegen infolge von politischen Terroranschlägen und Flüchtlingskrise eingebrochen.
    In Griechenland gab es Zuwächse bei den Inseln Kreta, Korfu und auch Karpathos, Santorin und Mykonos.
    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von Nikos Beitrag anzeigen
    Eine von Griechen dominierte Welt-Industrie, von der die Heimat keinen Cent sieht.

    Warum ausgerechnet Griechenland die Schifffahrt dominiert - DIE WELT

    Jeder weiß das die Rederein bei Steuererhöhungen schneller weg sind als du kucken kannst.(die deutsche presse hofft wahrscheinlich das sie dann unter deutscher flagge fahren)

    Wären die griechischen Politiker keine (schon seid 2000 Jahren) korrupten Säcke hätte Onassis aus Chalkidiki und anderen Destinationen in Griechenland ein zweites Monaco gemacht. Immerhin hat er Monaco zu dem gemacht was es heute ist. Die griechischen Politiker wollten aber zu viel Schmiergeld von Onassis.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Aristoteles_Onassis
    "In das bis in die 1950er Jahre marode Fürstentum Monaco investierte Onassis in Hotels, Villen und Apartmenthäuser, mit dem Zweck den Standort für den Jet-Set attraktiv zu machen.[5] Trotz des Militärputsches 1967 in Griechenland behielt Onassis gute Kontakte zur griechischen Regierung. Eigentlich wollte er beträchtliche Summen in Griechenland investieren, konnte sich aber mit der Junta nicht einigen. Auch mit der nachfolgenden Regierung unter Konstantinos Karamanlis hatte Onassis Schwierigkeiten."
    Die Stavros Niarchos Foundation (ein weiterer Reederer) investiert auch grade knapp eine Milliarde in Griechenland.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Stavro...hos_Foundation
    "The Foundation’s largest single gift ($796 million) is the Stavros Niarchos Foundation Cultural Center (SNFCC), in Athens, a project which includes the construction and complete outfitting of new facilities for the National Library of Greece and the Greek National Opera, as well as the creation of the 170,000 m² Stavros Niarchos Park.

    The SNF, concerned with the continuing socio-economic crisis in Greece, announced in January 2012 a grant initiative of additional $130 million (€100 million) over three years to help ease the adverse effects of the deepening crisis while in October 2013, the Foundation announced a new long-term initiative, Recharging the Youth, to help create new opportunities for Greece’s younger generations, committing an additional $130 million (€100 million) to help the future prospects of young people, who are severely impacted by critically high unemployment rates."

  8. #4908
    Avatar von ZX 7R

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    Zitat Zitat von Poliorketes Beitrag anzeigen
    Tourismustrends: Kunden von TUI fliegen weiter auf Griechenland - KURIER.at


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    Jeder weiß das die Rederein bei Steuererhöhungen schneller weg sind als du kucken kannst.(die deutsche presse hofft wahrscheinlich das sie dann unter deutscher flagge fahren)

    Wären die griechischen Politiker keine (schon seid 2000 Jahren) korrupten Säcke hätte Onassis aus Chalkidiki und anderen Destinationen in Griechenland ein zweites Monaco gemacht. Immerhin hat er Monaco zu dem gemacht was es heute ist. Die griechischen Politiker wollten aber zu viel Schmiergeld von Onassis.




    Die Stavros Niarchos Foundation (ein weiterer Reederer) investiert auch grade knapp eine Milliarde in Griechenland.

    DAs unterschreib ich.......als mein Vater mitte der 60´er Jahre nach Griechenland geschickt worden ist um die Produktion von Lodenfrey dort hin zu verlagern war es das selbe Spiel......selbst der Bahnhofsvorsteher wollte sein Schmiergeld.


    die Produktion ging erst nach Malta und in die Türkei....hernach natürlich gingen die auch nach China.

    Wir sollten uns nicht wundern.

  9. #4909
    Avatar von Dikefalos

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    Zitat Zitat von Poliorketes Beitrag anzeigen
    Tourismustrends: Kunden von TUI fliegen weiter auf Griechenland - KURIER.at


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    Jeder weiß das die Rederein bei Steuererhöhungen schneller weg sind als du kucken kannst.(die deutsche presse hofft wahrscheinlich das sie dann unter deutscher flagge fahren)

    Wären die griechischen Politiker keine (schon seid 2000 Jahren) korrupten Säcke hätte Onassis aus Chalkidiki und anderen Destinationen in Griechenland ein zweites Monaco gemacht. Immerhin hat er Monaco zu dem gemacht was es heute ist. Die griechischen Politiker wollten aber zu viel Schmiergeld von Onassis.




    Die Stavros Niarchos Foundation (ein weiterer Reederer) investiert auch grade knapp eine Milliarde in Griechenland.
    Wenn man ehrlich ist......müssen wir normaler weise Erdogan gleich mit Rehagel setzen.Schließlich haben wir ihn diesen enormen Tourismus andrang zu verdanken......dank seine Idiotischen Regionalpolitik










    Translate this page:
    Κλαίνε με “μαύρο δάκρυ” στην Τουρκία λόγω του εμπάργκο που επιβλήθηκε από την Ρωσία στον τουρισμό. Θερινά θέρετρα έχουν υποστεί τεράστια οικονομική ζημιά, πολλές τουριστικές επιχειρήσεις είναι στα πρόθυρα της κατάρρευσης, ενώ πολλές ακόμη δεν άνοιξαν. Κι αυτό όχι μόνο του ρωσικού εμπάργκο, αλλά και της έκρυθμης κατάστασης στο εσωτερικό της Τουρκίας μετά τις συνεχείς βομβιστικές επιθέσεις.
    Το τουρκικό θέρετρο της Αττάλειας που άλλοτε έσφυζε από Ρώσους τουρίστες φέτος είναι άδειο. Ο αριθμός τους, σε σύγκριση με το προηγούμενο έτος, μειώθηκε κατά 98%, ενώ ο συνολικός αριθμός των τουριστών αντιστοιχεί με το 59% των περυσινών.
    Αυτό είναι αποτέλεσμα της πολιτικής του Ρ. Τ. Ερντογάν που έχει αντιπαρατεθεί με την Μόσχα αγνοώντας τις συνέπειες των πράξεων του όχι μόνο σε οικονομικό επίπεδο (και αυτό έχει αρχίσει να φαίνεται), αλλά και σε γεωστρατηγικό επίπεδο. Η Τουρκία έχει υποστεί μία μεγάλη ήττα και αυτό φάνηκε στη συνέχεια της κατάρριψης του Su-24 στη Συρία.
    Για να επανέλθουμε όμως στο θέμα του τουρισμού, ιδιαίτερα εμφανής στα θέρετρα της γειτονικής χώρας είναι οι παραθεριστές από την Ουκρανία. Είναι η χώρα την οποία η Άγκυρα στήριξε στον πόλεμο κατά της Ρωσίας και συνεχίζει. Πληρώνει όμως και το σχετικό αντίτιμο, αφού οι Ουκρανοί τουρίστες είναι πολύ λιγότεροι και βεβαίως δεν έχουν τα χρήματα να ξοδέψουν όπως οι Ρωσοι.
    «Έχουμε τουρίστες μόνο από την Ουκρανία αυτό το έτος. Πολλές επιχειρήσεις κατά πάσα πιθανότητα θα είναι κλειστές. Μερικά καταστήματα έχουν κλείσει, το ίδιο έκαναν και ορισμένα ξενοδοχεία. Τα υπόλοιπα λειτουργούν με πολλά προβλήματα», ανέφερε ο οδηγός από την Αττάλεια, Αλίμ Σακίμ,
    Οι εκπρόσωποι της τουρκικής τουριστικής βιομηχανίας λένε ότι προσπαθούν να προωθήσουν τις εναλλακτικές αγορές πακέτων μετά την κρίση στις τουρκο-ρωσικές σχέσεις. Ωστόσο, τα σχέδια δεν φαίνονται ελκυστικά λόγω των πολλών τρομοκρατικών επιθέσεων.
    Η τουρκική εφημερίδα «Hürriyet Daily News» αναφερόμενη στο θέμα, έχει τίτλο «Η Ατάλλεια βιώνει το “Μαύρο Ιούνιο” χωρίς τους Ρώσους» και σημειώνει ότι η μείωση των Ρώσων τουριστών σε σχέση με πέρυσι έχει φθάσει στο 98,5%.
    Κερδισμένη από την κρίση στις σχέσεις Τουρκίας και Ρωσίας βγαίνει η Ελλάδα, αλλά και η Κύπρος που βλέπουν τον τουρισμό να ενισχύεται με τους Ρώσους να τις προτιμούν ολοένα και περισσότερο για να περάσουν τις διακοπές τους. Ειδικά προορισμοί όπως η Χαλκιδική και νησιά των Κυκλάδων έχουν κατακλυστεί από τουρίστες.
    Αν δε, είχαν επιλυθεί τα προβλήματα με την χορήγηση βίζας στους Ρώσους τουρίστες νωρίτερα τώρα τα πράγματα θα ήταν πολύ καλύτερα. Σε κάθε περίπτωση πάντως γίνεται λόγος για ρεκόρ αφίξεων από την Ρωσία και όχι μόνο

  10. #4910
    Avatar von Tigerfish

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    Zitat Zitat von Dikefalos Beitrag anzeigen
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    Κλαίνε με “μαύρο δάκρυ” στην Τουρκία λόγω του εμπάργκο που επιβλήθηκε από την Ρωσία στον τουρισμό. Θερινά θέρετρα έχουν υποστεί τεράστια οικονομική ζημιά, πολλές τουριστικές επιχειρήσεις είναι στα πρόθυρα της κατάρρευσης, ενώ πολλές ακόμη δεν άνοιξαν. Κι αυτό όχι μόνο του ρωσικού εμπάργκο, αλλά και της έκρυθμης κατάστασης στο εσωτερικό της Τουρκίας μετά τις συνεχείς βομβιστικές επιθέσεις.
    Το τουρκικό θέρετρο της Αττάλειας που άλλοτε έσφυζε από Ρώσους τουρίστες φέτος είναι άδειο. Ο αριθμός τους, σε σύγκριση με το προηγούμενο έτος, μειώθηκε κατά 98%, ενώ ο συνολικός αριθμός των τουριστών αντιστοιχεί με το 59% των περυσινών.
    Αυτό είναι αποτέλεσμα της πολιτικής του Ρ. Τ. Ερντογάν που έχει αντιπαρατεθεί με την Μόσχα αγνοώντας τις συνέπειες των πράξεων του όχι μόνο σε οικονομικό επίπεδο (και αυτό έχει αρχίσει να φαίνεται), αλλά και σε γεωστρατηγικό επίπεδο. Η Τουρκία έχει υποστεί μία μεγάλη ήττα και αυτό φάνηκε στη συνέχεια της κατάρριψης του Su-24 στη Συρία.
    Για να επανέλθουμε όμως στο θέμα του τουρισμού, ιδιαίτερα εμφανής στα θέρετρα της γειτονικής χώρας είναι οι παραθεριστές από την Ουκρανία. Είναι η χώρα την οποία η Άγκυρα στήριξε στον πόλεμο κατά της Ρωσίας και συνεχίζει. Πληρώνει όμως και το σχετικό αντίτιμο, αφού οι Ουκρανοί τουρίστες είναι πολύ λιγότεροι και βεβαίως δεν έχουν τα χρήματα να ξοδέψουν όπως οι Ρωσοι.
    «Έχουμε τουρίστες μόνο από την Ουκρανία αυτό το έτος. Πολλές επιχειρήσεις κατά πάσα πιθανότητα θα είναι κλειστές. Μερικά καταστήματα έχουν κλείσει, το ίδιο έκαναν και ορισμένα ξενοδοχεία. Τα υπόλοιπα λειτουργούν με πολλά προβλήματα», ανέφερε ο οδηγός από την Αττάλεια, Αλίμ Σακίμ,
    Οι εκπρόσωποι της τουρκικής τουριστικής βιομηχανίας λένε ότι προσπαθούν να προωθήσουν τις εναλλακτικές αγορές πακέτων μετά την κρίση στις τουρκο-ρωσικές σχέσεις. Ωστόσο, τα σχέδια δεν φαίνονται ελκυστικά λόγω των πολλών τρομοκρατικών επιθέσεων.
    Η τουρκική εφημερίδα «Hürriyet Daily News» αναφερόμενη στο θέμα, έχει τίτλο «Η Ατάλλεια βιώνει το “Μαύρο Ιούνιο” χωρίς τους Ρώσους» και σημειώνει ότι η μείωση των Ρώσων τουριστών σε σχέση με πέρυσι έχει φθάσει στο 98,5%.
    Κερδισμένη από την κρίση στις σχέσεις Τουρκίας και Ρωσίας βγαίνει η Ελλάδα, αλλά και η Κύπρος που βλέπουν τον τουρισμό να ενισχύεται με τους Ρώσους να τις προτιμούν ολοένα και περισσότερο για να περάσουν τις διακοπές τους. Ειδικά προορισμοί όπως η Χαλκιδική και νησιά των Κυκλάδων έχουν κατακλυστεί από τουρίστες.
    Αν δε, είχαν επιλυθεί τα προβλήματα με την χορήγηση βίζας στους Ρώσους τουρίστες νωρίτερα τώρα τα πράγματα θα ήταν πολύ καλύτερα. Σε κάθε περίπτωση πάντως γίνεται λόγος για ρεκόρ αφίξεων από την Ρωσία και όχι μόνο

    Urlaub in KrisenländernTui-Vorstand: "Die Türkei kommt wieder"

    Die Terroranschläge in Urlaubsgebieten haben die Touristen verunsichert. Auch die Deutschen meiden Länder wie die Türkei und Ägypten. Die Reiseveranstalter beobachten die Lage genau, Tui-Vorstand Sebastian Ebel gibt sich in Sachen Türkei vorsichtig optimistisch.

    Der Terror trifft den Tourismus. Ganz besonders die Länder, in denen bereits Anschläge verübt worden sind. Tunesien, Ägypten, Türkei - alle diese Urlaubsgebiete leiden unter der anhaltenden Terror-Angst der Urlauber. Der Gäste aus Europa buchen lieber Spanien oder andere Länder, vermeintlich sichere Ziele für den Familienurlaub. Sebastian Ebel, Vorsitzender der Geschäftsführung von Tui Deutschland, erklärt im Interview, wie die aktuelle Buchungslage für die Krisenländer aussieht.

    Die Türkei ist derzeit ein Sorgenkind. Im Februar wurde der Buchungsrückgang für den Sommer bei Tui auf minus 40 Prozent beziffert. Sie haben gesagt, man sehe derzeit eine "Stabilisierungstendenz". Was bedeutet das?
    Sebastian Ebel: Das heißt, dass wir einen kleinen Aufholeffekt sehen. Wie weit der trägt, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Denn ein Großteil ist noch an Kapazität da, um zu buchen. Wir sehen schon, dass die Produkte dort aufgrund ihres hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnisses jetzt wieder stärker nachgefragt werden. Damit hat die Türkei über Jahrzehnte bei den Kunden gepunktet. Und deshalb bin ich davon überzeugt, dass die Türkei ein starkes Comeback feiern wird.
    Sebastian Ebel ist Vorsitzender der Geschäftsführung von Tui Deutschland.(Foto: dpa-tmn)
    Wann ist es so weit, lässt sich das abschätzen?
    Das hängt von vielen äußeren Faktoren ab, die wir nicht beeinflussen können. Von daher ist es schwierig, eine zuverlässige Prognose abzugeben. Aber die positiven Grundvoraussetzungen sind da. Und das wird dazu führen, dass die Türkei wieder kommt. Wann, wird man sehen.
    Und wie ist die Lage in Tunesien: Haben Sie dort das Angebot zurückgefahren?



    Unsere eigenen Clubanlagen von Robinson und Magic Life auf Djerba sind nach wie vor in Betrieb. Wir bekennen uns auch in schwierigen Zeiten zu dem Land. Aber der Nachfragerückgang hat Tunesien am stärksten getroffen. Das Angebotportfolio ist weiterhin sehr groß. Allerdings liegen die Buchungen deutlich niedriger.
    In Ägypten eröffnen Sie nun ein neues Familienhotel: Ergibt das zurzeit tatsächlich Sinn oder haben nicht gerade auch Familien momentan eher Angst, dorthin zu reisen?
    Wir haben mit Ägypten eine hervorragende Winter-Destination, da gibt es wenige Urlaubsregionen, die ein vergleichbares Preis-Leistungs-Verhältnis haben. Natürlich hat Ägypten auch in der Vergangenheit große Auf und Abs gehabt, aber auch da bin ich sehr zuversichtlich, dass die Nachfrage zurückkommt.
    Sie steigern nun die Kapazitäten anderswo, etwa auf den Kanaren oder in Spanien. Nun sind das schon sehr beliebte Destinationen. Kann man sich dort überhaupt noch so viel steigern, dass man die Rückgänge ausgleichen kann?
    Aus Kapazitätssicht ist es schon herausfordernd, das, was man auf der einen Seite verliert, in den anderen Gebieten komplett unterzubringen - auch wenn uns das bislang gut gelingt. Aber es gibt auch "neue" Gebiete, wie die Kapverden, die sehr stark davon profitieren und noch genug Kapazität haben. Wir sehen schon, dass sich die Nachfrage ihre Wege in andere Destinationen sucht.

    Ist der Ausbau im Drei-Sterne-Segment Teil der Strategie, die Kapazitäten woanders zu erhöhen - also etwa auch neue Kundengruppen zu gewinnen?
    Wir bauen vor allem konsequent und kontinuierlich die Anzahl unserer eigenen und exklusiven Hotelprodukte weiter aus. Dazu ergänzen wir unser Produktprogramm dort, wo wir noch weiße Flecken auf der touristischen Landkarte haben.
    Quelle: n-tv.de , dpa




    Urlaub in Krisenländern: Tui-Vorstand: "Die Türkei kommt wieder" - n-tv.de

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