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Wirtschaft Serbiens - Privreda Srbije - Economy of Serbia

Erstellt von TigerS, 15.02.2012, 07:56 Uhr · 207 Antworten · 32.349 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von TigerS

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    Serbien: Stahlwerk Smederevo findet keinen Käufer

    n Serbien ist nun bereits die dritte Ausschreibung für den Verkauf des staatlichen Stahlwerkes in Smederevo seit Anfang 2012 gescheitert. Die Angebotsfrist ist gestern, Donnerstag, abgelaufen, der einzige Kaufinteressent, der russische Güterwaggonerzeuger Uralvagonzavod, hat aber laut serbischen Medienberichten kein Angebot abgegeben.

    Die serbische Regierung hatte das 2003 an US Steel um 23 Millionen Dollar verkaufte Stahlwerk um einen Dollar wieder zurückgekauft. Allein 2011 soll der Betriebsverlust des Stahlwerks 200 Millionen US-Dollar betragen haben.

    Finanzminister Mladjan Dinkic hat unterdessen einen Rettungsplan für das Stahlwerk in Smederevo in Sicht gestellt, ohne jedoch Einzelheiten zu enthüllen.

    Stahlindustrie: Serbien: Stahlwerk Smederevo findet keinen Käufer « INDUSTRIEMAGAZIN - Das Magazin für Ihren unternehmerischen Erfolg


    gruß

  2. #122
    Avatar von TigerS

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    Stadler flirtet in Serbien

    Die Serbische Staatsbahn ŽS hat bei Stadler Rail 21 elektrische FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug) für den S-Bahn-Verkehr in der Region Belgrad bestellt. Der Vertrag mit einem Volumen von rund EURO 100 Mio. wurde heute in Belgrad unterschrieben. Die Finanzierung des Auftrages erfolgt über die EBRD in London (Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung). Die Fahrzeuge werden zwischen Herbst 2014 und Spätsommer 2015 im 2-Wochen-Takt ausgeliefert. Die Züge sind dank geringem Energieverbrauch sehr umweltfreundlich.

    Am 04.03.2013 haben in Belgrad am Hauptsitz der Serbischen Staatsbahn ŽS Dragoljub Simonović, Generaldirektor der ŽS und Peter Jenelten, Executive Vice President Marketing & Sales von Stadler Rail, den Vertrag für die Beschaffung der 21 neuen Züge unterzeichnet. Bei diesen handelt es sich um 4-teilige FLIRT der neuesten Generation. Auf der Basis des in den letzten 10 Jahren über 800-fach verkauften FLIRT hat Stadler die nächste Generation FLIRT3 entwickelt. In dieser neuen Zugsfamilie gibt es verschiedene modular aufgebaute Unterfamilien. Peter Jenelten freut sich sehr über diesen Auftrag: "Wir sind stolz, dass wir diese EBRD finanzierte Ausschreibung gewinnen konnten. Mit den neuen FLIRT Zügen wird die serbische Staatsbahn ŽS einen neuen Standard im Regionalverkehr setzen. Und für uns ist es der erste FLIRT Auftrag in Südosteuropa.“

    Die erste Komposition wird im Herbst 2014 ausgeliefert. 10 Wochen nach Auslieferung des ersten Fahrzeuges beginnt die Serienauslieferung der restlichen 20 Züge im 2-Wochen-Takt. Somit wird das letzte Fahrzeug im Spätsommer 2015 ausgeliefert.
    Stadler flirtet in Serbien



    gruß

  3. #123
    Avatar von AlbaJews

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    Gab es nicht letztens ein Skandal wo Serbien versucht hat uns zu Vergiften?

  4. #124
    Avatar von TigerS

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    sag blos nichts falsches!! sonst geb ich dir Serbischen Mais zum essen




    gruß

  5. #125
    Avatar von TigerS

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    Russland senkt Preis für langfristige Gaslieferungen nach Serbien

    Moskau und Belgrad haben einen zehnjährigen Vertrag unterzeichnet, der die Senkung des Preises für russische Gaslieferungen nach Serbien von 399 auf 370 US-Dollar pro 1000 Kubikmeter vorsieht, sagte am Donnerstag der Assistent des Ministers für Energie Petar Stanojevic auf der Tagung des parlamentarischen Ausschusses für Wirtschaft.
    Ihm zufolge haben Unternehmen Srbijagas und Gazprom letzte Woche eine entsprechende Vereinbarung signiert. "Der langfristige Vertrag über Gaslieferungen wird es Serbien ermöglichen, fünf Milliarden Kubikmeter von russischem Gas jährlich zu kaufen, was um 2,5 Mal mehr als heutzutage ist", betonte Stanojevic.

    Russland senkt Preis für langfristige Gaslieferungen nach Serbien: Stimme Russlands

    gruß

    - - - Aktualisiert - - -

    Ministerin warnte vergeblich vor Tierfutter aus Serbien

    Noch im Oktober warnte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) vor möglicherweise belastetem Tierfutter aus Serbien. Vergeblich, wie der jüngste Futtermittelskandal zeigte. Leidtragender ist ein Schmallenberger Milchviehbetrieb. Er muss nun vorerst seine Milch vernichten.

    Das ist bedauerlich, aber ich kann es nicht ändern.“ So reagiert Hugo Thesing, Geschäftsführer des Mischfutterherstellers ForFarmers Thesing in Rees am Niederrhein auf die erhöhten Aflatoxin-Werte in der Rohmilch des Schmallenberger Betriebes. Er hatte den Hof direkt mit Mischfutter beliefert und sich am 27. Februar beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz selbst angezeigt, mit dem Schimmelpilzgift Aflatoxin belasteten Mais aus Serbien erhalten, weiterverarbeitet und ausgeliefert zu haben - 200 Tonnen einer Charge von 1050 Tonnen, wie es in einer Mitteilung des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes Südwestfalen in Olpe heißt.

    Den Angaben zufolge hatte er die Eigenkontrolle am 21. Februar genommen, der Befund stand am 26. Februar fest, am 28 Februar wurden alle Auslieferungen gestoppt. Da war es für den Schmallenberger Hof schon zu spät. „Das Sauerland ist ein starkes Absatzgebiet für uns“, berichtet Thesing und schätzt die Zahl seiner Direktabnehmer in der Region auf 100 bis 150. Je ein weiterer Abnahmebetrieb befinden sich in den Kreisen Wesel und Borken sowie in Rheinland-Pfalz. Dass weitere Höfe betroffen sind, glaubt Thesing nicht, kann es aber nicht hundertprozentig ausschließen.
    Hohe Geldstrafe droht

    Ihm droht nun eine hohe Geldstrafe wegen eines eingeleiteten Ordnungswidrigkeitenverfahrens. Einmal, weil er bis zum 28.2. noch Futtermittel ausgeliefert hat und eine Lieferliste nachgefordert werden musste, erläutert Wilhelm Deitermann, Pressesprecher des Landesverbraucherministeriums in Düsseldorf. Noch im Oktober habe Bundesministerin Aigner alle Futtermittel-Generalimporteure vor möglicherweise hoch belastetem Mischfutter aus Serbien gewarnt - vergeblich.


    Auch wenn die Grenzwerte deutlich überschritten worden sind: Für die Verbraucher habe keine Gefahr bestanden, betont Thomas Delker, Leiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes im Hochsauerlandkreis. Die Milch nämlich ist nicht direkt vom Hof an Kunden verkauft worden. Und falls belastete Rohmilch an die Molkerei geliefert worden ist, dann sei sie so stark mit anderer Milch verdünnt worden, dass kein Risiko mehr für die Kunden bestehe.
    Der Kreis ist am vergangenen Montagnachmittag vom NRW-Landesamt für Verbraucherschutz darüber informiert worden, dass belastetes Futter ins Hochsauerland geliefert worden ist. Daraufhin hat die Behörde eine Probe entnommen und untersuchen lassen. Das Ergebnis wurde dem Kreisveterinäramt am Dienstagabend um 21.30 Uhr mitgeteilt.
    Keine Pflicht zur Information

    Eine Pflicht des Veterinäramtes, die Verbraucher darüber zu informieren, von welchem Hof die Milch kommt, besteht Thomas Delker zufolge nicht. Zwar könnten Verbraucher laut Gesetz beantragen, Informationen über Verstöße gegen das Lebensmittelrecht zu bekommen. Ein solcher Verstoß liege in diesem Fall jedoch nicht vor, denn der Bauer habe schließlich nicht absichtlich belastetes Futtermittel eingekauft, so Delker.


    Er sei im Gegenteil durch das vorläufige Verbot seine Milch abzugeben, selbst „erheblich geschädigt“, so Delker. Milch darf der Landwirt nämlich erst dann wieder ausliefern, wenn die Grenzwerte unterschritten sind. Bis dahin muss er seine Erzeugnisse als „Risikomaterial“ in der Tierkörperbeseitungsanlage entsorgen lassen.
    Warum aber ist im Hochsauerland der Grenzwert um so viel mehr überschritten worden als in Niedersachsen? Offenbar, so Thomas Delker, ist auf diesem Hof anders als in Niedersachsen eine Kraftfuttermischung mit einem sehr hohen Maisanteil verfüttert worden.
    Kritiker sehen sich bestätigt

    Kritiker der gegenwärtigen deutschen und EU-Agrarpolitik sehen sich bestätigt. Michael Alterauge, Milchviehhalter aus Drolshagen, beschreibt das Dilemma: „Wir geben unseren guten Mais in die Biogasanlagen und sind auf Zukäufe aus dem Ausland angewiesen.“ Daran verdienten die Händler. „Wir brauchen die doppelte landwirtschaftliche Nutzfläche von Deutschland außerhalb der EU, um innerhalb der EU die Tiere satt zu machen.“

    http://www.derwesten.de/region/sauer-und-siegerland/ministerin-warnte-vergeblich-vor-tierfutter-aus-serbien-id7697679.html

    gruß

  6. #126

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    Zitat Zitat von Arafat Beitrag anzeigen
    Gab es nicht letztens ein Skandal wo Serbien versucht hat uns zu Vergiften?
    Du meinst den Mais-Skandal ja. Aber soweit ich weiss, sollte es bei den Menschen keinen Schaden auswirken. (Hier bin ich eben nicht sicher, evt. hab ich mich damals auch verlesen, wenns nicht stimmt dann verbessert mich ). Die Tiere haben davon Schaden bekommen. Naja schade, damit wird der Verkauf von serbischen Mais sicher abnehmen -.-

  7. #127
    Avatar von donmarkos

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    B92 - Video - Ugovor Trepe i amerke kompanije NGP
    Die Serbische Regierung und die Amerikanische Firma NGP haben einen technischen Vertrag unterschrieben, welcher neue Investitionen in den Bergbaukomplex Trepca vorsieht.
    Der Status des Berbaukomplexes ist derzeit nicht konkret definiert und die Firma befindet sich in der umstrukturierung.
    Erst nach einer genauerern Analyse wird die höhe der Investitionen bekannt sein.

    Ich hoffe dass dies endlich ein kleiner Schritt nach vorn sein wird in unserer südlichen Provinz und das auch Albaner und Serben endlich nen Job kriegen.

  8. #128
    Avatar von Singidun

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  9. #129
    Avatar von BIG-Eagle

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    Zitat Zitat von donmarkos Beitrag anzeigen
    B92 - Video - Ugovor Trepe i amerke kompanije NGP
    Die Serbische Regierung und die Amerikanische Firma NGP haben einen technischen Vertrag unterschrieben, welcher neue Investitionen in den Bergbaukomplex Trepca vorsieht.
    Der Status des Berbaukomplexes ist derzeit nicht konkret definiert und die Firma befindet sich in der umstrukturierung.
    Erst nach einer genauerern Analyse wird die höhe der Investitionen bekannt sein.

    Ich hoffe dass dies endlich ein kleiner Schritt nach vorn sein wird in unserer südlichen Provinz und das auch Albaner und Serben endlich nen Job kriegen.
    Das Abkommen wurde für illegal erklärt und hat keinerlei Auswirkung auf Trepca. Das US Department of State hat angekündigt, dass Trepca auf kosovarischem Territorium liegt und man sich daher an die Regierung des Kosovo in Prishtina wenden muss, wenn man was in den Bergbaukomplex investieren möchte.

    Dachtest du etwa, dass Serbien noch Souveränität in Kosovo besitzt?

  10. #130
    Avatar von donmarkos

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    Es wurde für illegal erklärt von einem "illegalen" staat , hah welche ironie ...
    das hat nix mit souveränität zu tun , mehrheitlicher eigentümer des bergbaukomplexes sind serbische firmen/ banken in zentral serbien, die wiederrum dem staat gehören. Das steht alles schwarz auf weiß , demnach müssen investoren die serbische regierung kontaktieren und nicht die kosovarischen terroristen

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