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Wirtschaft Serbiens - Privreda Srbije - Economy of Serbia

Erstellt von TigerS, 15.02.2012, 07:56 Uhr · 207 Antworten · 32.974 Aufrufe

  1. #201
    Avatar von Dissention

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    Zitat Zitat von Hamburg1711 Beitrag anzeigen
    wieso bevorzugst du lieber arab. Investoren als türk.
    Was ist der Unterschied
    beantwortest du Fragen immer mit Gegenfragen? Ansonsten Post 190.

  2. #202
    Avatar von Singidun

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    Bauarbeiten für Gaspipeline in Serbien begonnen

    In Serbien wurden gestern Nachmittag die Bauarbeiten am Gaspipelineprojekt „South Stream“ offiziell aufgenommen. Die Baukosten des 421 Kilometer langen Pipelineabschnitts durch Serbien werden nach den jüngsten Angaben der Regierung in Belgrad auf 1,9 Mrd. Euro geschätzt.

    Für den Bau der Pipeline ist die in der Schweiz registrierte Firma South Stream Serbia zuständig, die vom russischen Gasriesen Gasprom und der serbischen Srbijagas gegründet wurde und an der die Russen mit 51 Prozent beteiligt sind. Belgrad erwartet, dass bei den Bauarbeiten etwa 25.000 Mitarbeiter serbischer Baufirmen direkt beschäftigt sein werden, indirekt bis zu 100.000.

    Abzweigung nach Kroatien und Bosnien-Herzegowina

    Laut früheren Ankündigungen von Srbijagas-Chef Dusan Bajatovic wird Gasprom Serbien für den ersten Teil der Bauarbeiten einen Kredit über 175 Mio. Euro gewähren, der nach der Fertigstellung über die Transportgebühren getilgt werden soll. Weitere 300 Mio. Euro für die Bauarbeiten im Jahr 2014 sollen von Gasprom kommen. Serbien wird mit weiteren 75 Mio. Euro aufkommen.

    Die Kapazität der Pipeline durch Serbien soll 41 Mrd. Kubikmeter Gas betragen, wobei Gasprom die gesamte Kapazität für 25 Jahre pachten will. Aus Serbien ist eine Abzweigung nach Kroatien und eine nach Bosnien-Herzegowina geplant. Eine dritte nach Mazedonien wird erwogen.

  3. #203
    Avatar von Singidun

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    So steht EU-Kandidat Serbien wirtschaftlich da

    Ein Überblick über wirtschaftliche Stärken und Schwächen des 7,3 Millionen Einwohner zählenden Landes Serbien.

    Berlin. Serbien könnte das 29. Mitgliedsland der Europäischen Union werden. Am 21. Januar beginnen die Beitrittsgespräche. Es folgt ein Überblick über wirtschaftliche Stärken und Schwächen des 7,3 Millionen Einwohner zählenden Landes:

    WACHSTUM

    Mit zwei Prozent wächst Serbien im zu Ende gehenden Jahr so schnell wie kaum ein anderes europäisches Land. Allerdings dürfte sich der Wert nach einer Prognose der Regierung 2014 halbieren. Ein Grund dafür ist der Sparzwang des Staates. Die hohe Inflation von rund 8,5 Prozent drückt die Kaufkraft, weshalb der private Konsum, der für drei Viertel des Bruttoinlandsproduktes steht, schrumpften dürfte.

    WETTBEWERBSFÄHIGKEIT

    Im Standortvergleich des Weltwirtschaftsforums kommt Serbien gerade einmal auf Rang 101 - hinter Ländern wie Nicaragua und Guatemala. Als größte Probleme gelten Korruption, übermäßige Bürokratie, ein schlechter Zugang zu Krediten sowie eine instabile Regierung und eine oft mangelhafte Infrastruktur. Pluspunkte sind günstige Lohnkosten und attraktive Steuersätze. Transparency International listet Serbien in seinem Korruptionswahrnehmungsindex auf Platz 72 und damit hinter Staaten wie Lesotho oder Namibia.

    FINANZEN

    Um die Finanzen des osteuropäischen Landes ist es nicht besonders gut bestellt. Die Neuverschuldung dürfte der Regierung zufolge im kommenden Jahr bei 7,1 Prozent der Wirtschaftskraft liegen und damit die höchste in der Region sein. Die EU-Regeln erlauben eigentlich nur drei Prozent. Der Schuldenberg dürfte auf knapp 66 Prozent des Bruttoinlandsproduktes anwachsen. Hier sieht die EU ein Limit von 60 Prozent vor, das aber auch vom wirtschaftlich robusten Deutschland und vielen anderen Ländern weit übertroffen wird.

    HANDEL MIT DEUTSCHLAND

    Deutschland ist der wichtigste Handelspartner des Balkan-Staates. 2012 wurden Waren im Wert von 1,5 Milliarden Euro dorthin geliefert, die Importe lagen bei knapp einer Milliarde Euro. Deutschland bezieht vor allem Elektrotechnik, Maschinen und Nahrungsmittel aus Serbien. Geliefert werden vor allem Fahrzeuge, Maschinen und Chemieprodukte.

  4. #204

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    Zitat Zitat von Singidunum Beitrag anzeigen
    Ein Überblick über wirtschaftliche Stärken und Schwächen des 7,3 Millionen Einwohner zählenden Landes Serbien.

    Berlin. Serbien könnte das 29. Mitgliedsland der Europäischen Union werden. Am 21. Januar beginnen die Beitrittsgespräche. Es folgt ein Überblick über wirtschaftliche Stärken und Schwächen des 7,3 Millionen Einwohner zählenden Landes:

    WACHSTUM

    Mit zwei Prozent wächst Serbien im zu Ende gehenden Jahr so schnell wie kaum ein anderes europäisches Land. Allerdings dürfte sich der Wert nach einer Prognose der Regierung 2014 halbieren. Ein Grund dafür ist der Sparzwang des Staates. Die hohe Inflation von rund 8,5 Prozent drückt die Kaufkraft, weshalb der private Konsum, der für drei Viertel des Bruttoinlandsproduktes steht, schrumpften dürfte.


    Das BIP ist immer noch unter dem Stand vor dem Zerfall der des Ostblockes bzw. exyugo Zeit. Es herrscht eine hohe Arbeitslosigkeit und eine Schattenwirtschaft. Die Firmen haben Probleme Kredite zu bekommen bzw. ihr Geld von den Kunden zu erhalten.Der Lebenstsandard jedenfalls im Großraum Belgrad sind hoch. Die Mieten nicht im Verhältnis zum Einkommen, jeden falls im Großraum Belgrad , während es im Suüden eine regelrechte Landflucht gibt. Aus verschiedenen Grüden hat es eine teilweise entindustrialiserung stattgefunden.
    Die South Stream Pipeline wird Serbien einen wirtschaftlichen Impuls geben. Das wird für einen Boom und unter Umstanden einen nachhaltigen Wachstum ermöglichen


    WETTBEWERBSFÄHIGKEIT

    Im Standortvergleich des Weltwirtschaftsforums kommt Serbien gerade einmal auf Rang 101 - hinter Ländern wie Nicaragua und Guatemala. Als größte Probleme gelten Korruption, übermäßige Bürokratie, ein schlechter Zugang zu Krediten sowie eine instabile Regierung und eine oft mangelhafte Infrastruktur. Pluspunkte sind günstige Lohnkosten und attraktive Steuersätze. Transparency International listet Serbien in seinem Korruptionswahrnehmungsindex auf Platz 72 und damit hinter Staaten wie Lesotho oder Namibia.


    Und gut ausgebildete Leute bzw. Facharbeiter. Korruption ist leider ein großes Thema. Gunstige Flächen bzw. Areale.

    FINANZEN

    Um die Finanzen des osteuropäischen Landes ist es nicht besonders gut bestellt. Die Neuverschuldung dürfte der Regierung zufolge im kommenden Jahr bei 7,1 Prozent der Wirtschaftskraft liegen und damit die höchste in der Region sein. Die EU-Regeln erlauben eigentlich nur drei Prozent. Der Schuldenberg dürfte auf knapp 66 Prozent des Bruttoinlandsproduktes anwachsen. Hier sieht die EU ein Limit von 60 Prozent vor, das aber auch vom wirtschaftlich robusten Deutschland und vielen anderen Ländern weit übertroffen wird.

    Serbien stand schon einpaar mal vor dem Bankrott, jedenfalls wurde das lautstark von Dacic und Vucic kommuniziert.
    Ohne die Kredite aus Russland hatte Serbien massive Probleme


    HANDEL MIT DEUTSCHLAND

    Deutschland ist der wichtigste Handelspartner des Balkan-Staates. 2012 wurden Waren im Wert von 1,5 Milliarden Euro dorthin geliefert, die Importe lagen bei knapp einer Milliarde Euro. Deutschland bezieht vor allem Elektrotechnik, Maschinen und Nahrungsmittel aus Serbien. Geliefert werden vor allem Fahrzeuge, Maschinen und Chemieprodukte.

    Türkei ist auch ein großer Handelspartner und starke Investor. Wie auch UAE.

    Serbien ist ein traditionelles Transitland.
    Alle wichtigen Handelsroten in Südosteuropa führen uber Serbien.
    Die Zukunft für Serbien sehe ich eher positv wenn Serbien seine Hausaufgaben macht und die Regierung stabil bleibt.

  5. #205

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    tote hose hier
    Anleihen-Investoren flüchten nach Osteuropa(Serbien)
    http://www.wiwo.de/balkan-statt-brexit-anleihen-investoren-fluechten-nach-osteuropa/13563894.html

    verzweiflung oder gier?

  6. #206
    Avatar von daro

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    DANAS U "BLICU" Tre?ina Srbije ?ivi od kladionice

    Interesantes aus der serbischen Wirtschaft, leider sind die Kroaten in dem Zweig nicht viel besser

  7. #207
    Avatar von Tigerfish

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    Zitat Zitat von Singidun Beitrag anzeigen
    In Serbien wurden gestern Nachmittag die Bauarbeiten am Gaspipelineprojekt „South Stream“ offiziell aufgenommen. Die Baukosten des 421 Kilometer langen Pipelineabschnitts durch Serbien werden nach den jüngsten Angaben der Regierung in Belgrad auf 1,9 Mrd. Euro geschätzt.

    Für den Bau der Pipeline ist die in der Schweiz registrierte Firma South Stream Serbia zuständig, die vom russischen Gasriesen Gasprom und der serbischen Srbijagas gegründet wurde und an der die Russen mit 51 Prozent beteiligt sind. Belgrad erwartet, dass bei den Bauarbeiten etwa 25.000 Mitarbeiter serbischer Baufirmen direkt beschäftigt sein werden, indirekt bis zu 100.000.

    Abzweigung nach Kroatien und Bosnien-Herzegowina

    Laut früheren Ankündigungen von Srbijagas-Chef Dusan Bajatovic wird Gasprom Serbien für den ersten Teil der Bauarbeiten einen Kredit über 175 Mio. Euro gewähren, der nach der Fertigstellung über die Transportgebühren getilgt werden soll. Weitere 300 Mio. Euro für die Bauarbeiten im Jahr 2014 sollen von Gasprom kommen. Serbien wird mit weiteren 75 Mio. Euro aufkommen.

    Die Kapazität der Pipeline durch Serbien soll 41 Mrd. Kubikmeter Gas betragen, wobei Gasprom die
    gesamte Kapazität für 25 Jahre pachten will. Aus Serbien ist eine Abzweigung nach Kroatien und eine nach Bosnien-Herzegowina geplant. Eine dritte nach Mazedonien wird erwogen.
    South Stream wird umgetauft in Turkish Stream. Ich befürchte, dass die Verlegung der Rohre ein Millionengrab geworden ist.

  8. #208
    Avatar von NovaKula

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    Zitat Zitat von daro Beitrag anzeigen
    DANAS U "BLICU" Tre?ina Srbije ?ivi od kladionice

    Interesantes aus der serbischen Wirtschaft, leider sind die Kroaten in dem Zweig nicht viel besser
    überrascht mich nicht

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