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Wirtschaft Serbiens - Privreda Srbije - Economy of Serbia

Erstellt von TigerS, 15.02.2012, 07:56 Uhr · 207 Antworten · 32.306 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von TigerS

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    Serbien. Die Infrastruktur soll EU-reif werden. Der Tiefbau soll daher um fast 20 Prozent zulegen. Österreichs Unternehmen naschen mit.


    Belgrad. Der serbischen Bauwirtschaft winkt ein vielversprechendes Jahr: Das in Budapest ansässige und auf Osteuropa spezialisierte Forschungsinstitut Buildecon sagt der Branche heuer ein zweistelliges Wachstum vorher (siehe Grafik). Am meisten schlägt dabei zu Buche, dass sich Serbien, seit Kurzem offizieller EU-Beitrittskandidat, für die Aufnahme in der Union offenbar fein herausputzen will.

    So sieht Buildecon das größte Wachstum im Bereich Tiefbau: Dieser ist 2011 um voraussichtlich 19 Prozent gewachsen (die endgültigen Zahlen liegen noch nicht vor) und soll heuer abermals um 19 Prozent zulegen. Als Grund werden die hohen Investitionen der Regierung in den Schienen-und Straßenausbau genannt. Aber auch der Wohnungsbau sowie der übrige Hochbau sollten sich erholen: Im Bereich kommerzielle Bauten, wo es in den Jahren 2009 und 2010 dramatische Einbrüche gab, erwarten die Experten in ein Wachstum von rund fünf Prozent.

    Erfahrungen gemischt

    Von diesem Aufwärtstrend profitieren auch österreichische Unternehmen. Kürzlich hat etwa der Baukonzern Porr einen Kredit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) erhalten. Dieser ist zweckgebunden zur Errichtung eines Schwellenwerks in der Stadt Svilajnac etwa 100 Kilometer südlich von Belgrad. Laut Porr-Chef Karl-Heinz Strauss wird das Werk den Ausbau des Korridor X, der Teil der transeuropäischen Netze ist, beschleunigen.

    In Summe allerdings haben die Österreicher in Serbien nicht nur positive Erfahrungen gemacht. Dieser Tage hat in Paris ein Schiedsgerichtsverfahren begonnen, bei dem ein Konsortium aus Porr und Alpine von der serbischen Regierung 71 Millionen €Schadenersatz fordert. Hintergrund sind Streitigkeiten über die finanziellen Bedingungen im Zusammenhang mit der Vertragsauflösung für ein Autobahnprojekt aus dem Jahr 2007.

    Für Serbien ist die Erholung der Bauwirtschaft dringend nötig. Schließlich ist sie nahezu die einzige Branche mit positiven Prognosen. Vladimir Gligorov, Balkanexperte am WIIW, erwartet in Summe lediglich ein Wirtschaftswachstum von plus/minus null. Und er betont: "Auf dem Niveau von 2008 ist auch die Bauwirtschaft noch nicht."


    Serbien: Am Bau winkt ein gutes Jahr

    gruß

  2. #62
    Avatar von TigerS

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    Staatliche Förderbank aws leitet das EU-Projekt "SEE-IFA Network" um neue Instrumente zu entwickeln und einzuführen und exportiert Know how zum Aufbau von Förderinstitutionen
    Wien (awsg) - Die aws ist Lead Partner des EU-kofinanzierten "SEE-IFA Network" Projektes. Vertreter von Innovations- und Finanzierungagenturen aus zehn Staaten trafen am Freitag, den 16. März 2012 zur Abschlussveranstaltung in der aws zusammen. Das 2009 gestartete und EU-geförderte Projekt SEE-IFA-Network zielt auf den Know-how-Transfer und die Stärkung der Innovationskraft von Unternehmern und KMU in Südosteuropa ab. Daran waren Vertreter aus Kroatien, Serbien, Mazedonien (FYROM), Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Slowenien, Italien und Griechenland beteiligt. Die austria wirtschaftsservice (aws) leitete das Projekt.

    Ziel des Projektes ist es kleinen und mittleren Unternehmen in Südosteuropa den Zugang zu Finanzierungsmitteln für innovative Projekte zu erleichtern sowie das Innovations-Know-how und die Dienstleistungsqualität der nationalen Agenturen zu erhöhen. Marktlücken sollen durch die Entwicklung zusätzlicher Instrumente sowie den Aufbau von Institutionen mit Innovationsfokus möglichst geschlossen werden.

    Konkrete Ergebnisse des Projektes: Neue Instrumente und Trainings Die Initiative konnte beispielsweise die Entwicklung eines Angebots von Kreditausfallsgarantien zur Finanzierung innovativer Investitionen und Betriebsmittel in der Region Varazdin/Kroatien gemeinsam mit weiteren regionalen Entwicklungsagenturen, die zusätzlich durch einen Beratungs-Scheck zur Projektbeurteilung unterstützten.

    Auch in der serbischen Republik Vojvodina wird an der Bereitstellung eines "Seed Funds" für innovative Investitionen und innovationsorientierte Start-ups gearbeitet. Um darüber hinaus das bisher in der serbischen Provinz nur verstreut vorhandene Know-how zur Beurteilung und Unterstützung von Innovationen zu bündeln, wurde im Rahmen des SEE-IFA-Network Projektes die Errichtung einer Innovationsplattform initiiert, konzipiert und unterstützt, an der die maßgebenden öffentlichen und privaten Einrichtungen der Region beteiligt sind.

    In Mazedonien (FYROM) konnte die Gründung und das Portfolio einer bereits von der ADA unterstützten Institution vorangetrieben werden, die Know-how zur Innovationsförderung und -beurteilung in Form von Services für Unternehmen und öffentliche Hand sowie Schulungen und Beratungsleistungen für KMU und Unternehmer zur Verfügung stellt.

    Im Rahmen des Projektes fanden zur Unterstützung der Nachhaltigkeit dieser Ergebnisse auch umfangreiche Training-Aktivitäten statt.

    aws-Geschäftsführer Johann Moser unterstreicht: "Es ist eine besondere Freude für mich zu sehen, wie das aws-Instrumentarium und heimische Innovationsförderungskonzepte im Rahmen des Projektes auf andere Länder übertragen werden konnten. Darüberhinaus haben Mitarbeiter der Förderagenturen aus Kroatien, Serbien und Mazedonien jeweils 6 Monate in der aws verbracht und wurden von uns umfassend eingeschult. Sie werden das angelernte Wissen in den Partnerorganisationen bzw. den neu errichteten Einrichtungen umsetzen. Der aws ist es ein besonderes Anliegen unser Förder-Know how an unsere internationalen Partner weiterzugeben".

    Zusätzlich wurde im Rahmen des EU-Projektes die Machbarkeit eines grenzüberschreitenden Fonds für Technologieentwicklung und Patentvermarktung geprüft. Auf Basis der Evaluierung von Pilotprojekten aus den Partnerländern werden Empfehlungen an die EU zur Fondstruktur, zur finanziellen Unterstützung und zur Weiterentwicklung eines "Cross-Border-Patent-Funds" weitergegeben.

    Ländervernetzung
    Südosteuropa ist durch starke Entwicklungsunterschiede der einzelnen Länder gekennzeichnet. Technologie und Innovation muss häufig importiert werden. Durch stärkere Vernetzung und besseren Zugang zu den europäischen Partnern soll der Wirtschaftsraum nachhaltig gestärkt werden.

    aws-Geschäftsführer Bernhard Sagmeister ergänzt: "Für mich ist insbesondere wichtig, dass die aws mit diesem EU-Projekt greifbare Ergebnisse erzielen konnte. Das unterstreicht den guten Ruf, den die aws international genießt. Eine verbesserte Struktur für Innovationen und eine Stärkung des Wirtschaftsraums Südosteuropa kommt neben den jeweiligen Ländern auch Österreich zugute. Unternehmen, die in Südosteuropa expandieren, sollen von der Förder-Infrastruktur in den jeweiligen Ländern profitieren."

    Über Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws)
    Die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) ist die Förderbank des Bundes. Als Spezialbank im öffentlichen Eigentum ist sie auf Unternehmensfinanzierung mit Schwerpunkt Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ausgerichtet. Die aws sorgt für Wachstums- und Entwicklungschancen dort, wo der freie Markt diese nicht in vollem Umfang garantieren kann: durch Vergabe von Zuschüssen, zinsgünstige Kredite, durch die Übernahme von Haftungen, durch Eigenkapital sowie durch Begleitung und Beratung.

    Österreich Journal


    gruß

  3. #63

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    Serbien auf der Jagd nach Investoren




    Belgrad. Serbien hat nach einer Bewertung seines Ratings durch die Agentur Standard & Poor 's den Status von BB/B behalten. Das ist nach Kriterien des Hauses zwar Junk, doch die Aussichten in Serbien wurden als stabil bezeichnet. Die größte Gefahr stelle der wirtschaftliche Druck in der Euro-Zone dar, doch der EU-Kandidatenstatus sei ein Anreiz für ausländische Investoren, hielt S& P fest.
    Nach den Wahlen am 6. Mai solle sich das Land aber dringend der fiskalen Konsolidierung und Strukturreformen annehmen, mahnte das Ratingunternehmen.
    Neue Fabriken
    Wahlen und Investitionen sind das Stichwort und dieser Tage allgegenwärtig in Serbien. Präsident Boris Tadic, dessen Demokratische Partei (DS) um die Bestätigung als Regierungspartei kämpft, verglich die jüngste Investitionen des deutschen Strumpfherstellers Falke im südserbischen Leskovac mit einem "Tor im Fußball".
    Auch der Möbelriese Ikea kam dem serbischen Präsidenten gerade recht, obwohl das erste Möbelhaus des schwedischen Herstellers erst Ende 2013 eröffnen soll. Insgesamt sollen in Serbien fünf Geschäfte eröffnen und mehr als 6500 Arbeitsplätze schaffen. Die Genehmigungen sollen "so schnell wie möglich" erteilt werden, teilte das Präsidentenbüro mit.
    Ikea-Geschäftsführer Mikael Ohlsson absolvierte vergangene Woche eine kleine Balkan-Tour und war auch im Nachbarland Kroatien, um dort den Baubeginn des ersten Ikeas voranzutreiben. Die Schweden warten in Kroatien, wie berichtet, seit dem Jahr 2008 darauf, endlich mit dem Bau beginnen zu können.

  4. #64

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    Zlato, jadarit i škriljci brišu dug

    Izvor: Alo Beograd -- Srbija je zemlja bogata ležištima raznih mineralnih sirovina. Ipak, ta ležišta su do danas nedovoljno ispitana.

    Upravo zbog toga je naša zemlja trenutno zanimljivo igralište svim stranim kompanijama koje imaju novca da ih istražuju.
    Mnoge poznate svetske geološke i rudarske kompanije vršljaju po lokalitetima u Srbiji i istražnim bušenjima pokušavaju da pronađu, a zatim i dokažu isplativost eskploatacije raznih ruda bogatih mineralnim sirovinama.
    Zbog tih istražnih bušenja otkrivene su ogromne količine zlata u Istočnoj Srbiji, nikla na Mokroj gori, ali i do sada svetu nepoznata ruda jadarit, koja se može naći jedino u našoj zemlji.

    Doktor Vladimir Simić iz departmana za ležišta mineralnih sirovina na Rudarsko-geološkom fakultetu u Beogradu kaže da su "od kraja osamdesetih godina u Srbiji zapostavljena istraživanja na potencijalno dobrim mineralnim ležištima. Dok su se ekspolatacijom već postojećih ležišta zalihe ruda i minerala smanjivale, nije se ulagalo u istraživanje novih".

    "Trenutno u Srbiji ima potencijala za istraživanje novih ležišta zlata, bakra, ali i nikla, čija istraživanja na Mokroj gori neopravdano opstruišu ekolozi i čuvari parka prirode. Tu su uvek i velika ležišta nemetala Ibarskog basena kod Raške, ali i magnezita, koji je veliki potencijal Srbije, ali su njegova eksploatacija i dalje istraživanje ležišta zaustavljeni zbog loše privatizacije kraljevačkog Magnohroma“, navodi on
    Rudni potencijali Srbije

    - Zlato - plemeniti skupoceni metal čije se rezerve na području istočne Srbije procenjuju i na više milijardi dolara
    - Bakar - velike zalihe ovog metala u Boru i Majdanpeku, ali i potencijalne na zapadu Srbije, mogu nesmetano godinama da snabdevaju topionice
    - Mineralne i termalne vode - naša zemlja se nalazi u samom vrhu liste zemalja bogatih izvorima kvalitetne mineralne i termalne vode. Srbija flašira preko 400 miliona tona litara mineralnih voda godišnje, a u fabrikama vode u Srbiji radi oko 10.000 ljudi
    - Nikl - metal koji se nalazi u ogromnim količinama na ležištima Mokre gore, čije rezerve sa skupocenom platinom se procenjuju na 7,5 milijardi dolara

    - Molibden - redak i cenjen metal čija su ležišta u Srbiji druga po zalihama u Evropi, odmah iza Norveške. Najveću primenu ima u vojnoj industriji, a najveća nalazišta su na jugu Srbije i Kosmetu.

    - Magnezit - visokoprimenjljiv mineral koji se koristi u građevinarstvu, medicini, za pravljenje termoizolacija, u vojnoj industriji. Velika nalazišta ovog nemetala u Srbiji su Badanja, Gornji Milanovac, Čačak i Kraljevo

    - Jadarit - pronađen u okolini Loznice, poznat kao srpski kriptonit, u sebi sadrži mnogo litijuma, koji se koristi za proizvodnju baterija, i zbog toga je na ceni na svetskom tržištu. Navodno ga u Srbiji ima 114,6 miliona tona i spekuliše se da se njegova vrednost meri milijardama

    - Uljni škriljci - ležišta kod Aleksinca bi mogla godišnje da donesu Srbiji između 500.000 i 600.000 tona sirove nafte

    - Hrizopras - redak dragi kamen koji je pored Australije i Poljske pronađen samo još na Kosmetu. Zanimljive količine hrizoprasa nalaze se u blizini Prištine, na ležištu Goles, a cena tog kamena u svetu iznosi od 200 do 300 dolara po kilogramu

  5. #65

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    Falke nimmt neues Werk in Serbien in Betrieb




    Dienstag, 20 März 2012 Die Falke Gruppe hat vergangenen Freitag eine neue Produktionsstätte im serbischen Leskovac eröffnet. In dem 16.500 Quadratmeter umfassenden Werk, das zu den modernsten Strickfabriken der Welt zählt, werden künftig Strick- und Feinstrümpfe gefertigt. Das Investitionsvolumen liegt bei über zehn Millionen Euro. Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Produkten von Falke und Burlington entschied sich der Strumpfhersteller aus Schmallenberg zu einer umfassenden Neuordnung seiner Produktionsstätten. Neben den bestehenden Standorten in Deutschland, Südafrika, Portugal, der Slowakei und Tunesien werden in Serbien bis zu 15 Millionen Paar Strümpfe und Feinstrumpfhosen im Jahr produziert. Falke will mittelfristig bis zu 600 Mitarbeiter an seinem neuen Produktionsstandort beschäftigen und somit zu einem der größten Arbeitgeber der Region werden.

  6. #66

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    Swarovski baut Werk in Serbien

    Swarovski wird in Subotica in Serbien ein Werk errichten. Den Vertrag über die Grundstücksabtretung haben Markus Langes-Swarovski und der Bürgermeister der Stadt am Dienstag im Beisein des serbischen Staatspräsidenten unterzeichnet.
    Dieser Gang nach Serbien ist für Swarovski ein weiterer Schritt zum Aufbau eines weltweiten Netzwerkes an Produktionsstandorten. Subotica ist die nördlichste Stadt Serbiens, im Grenzgebiet zu Ungarn mit einer guten Autobahnanbindung Richtung Tirol. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war die Stadt sogar nach Maria Theresia benannt, und das Rathaus spiegelt noch die Habsburger Monarchie wider. Der Glanz der Stadt ist durch den Zerfall Jugoslawiens stark verblasst, zum Aufschwung und Wiederaufstieg soll auch Swarovski beitragen.
    ORF
    Die Altstadt von Subotica

    ORF
    Auf diesem Acker entsteht das Werk


    Stadt finanziert die Infrastruktur

    Auf einem Gelände außerhalb der Stadt will Swarovski in der ersten Phase eine 15.000 Quadratmeter große Halle errichten, bis 2016 sollen 600 Mitarbeiter beschäftigt werden. Geplant sind Investitionen von 15 Millionen Euro. Die komplette Infrastruktur von der Zufahrtsstraße bis zum Internet finanziert die Stadt Subotica.
    Markus Langes-Swarovski, Mitglied der Geschäftsführung, sagt, man habe in Subotica eine sehr gute Infrastruktur gefunden und eine extrem professionelle Betreuung der Regierung.
    ORF
    Markus Langes-Swarovski


    Wattens bleibt wichtigster Standort

    Wattens bleibe der wichtigste Standort, sagt Markus Langes-Swarovski. Durch das globale Produktionsnetzwerk werde man mehr Stabilität zusammenbringen. In der Zeit in der man in Subotica 15 Millionen investiere, werde man in der gleichen Zeit mehr als 100 Millionen investieren um den Standort Watten zu modernisieren.
    Die Unterzeichnung der Grundstücksübergabe fand in Belgrad übrigens im Beisein von Staatspräsident Boris Tadic statt. In Serbien wird Anfang Mai das Parlament neu gewählt, und in Wahlkampfzeiten sonnen sich Politiker auch in Serbien gern im Licht ausländischer Investoren. Präsent ist Swarovski bereits seit Jahren in Belgrad, allerdings nur durch Schmuckgeschäfte. Doch ab 2013 wird das anders, weil dann mit dem Bau des Werks in Subotica begonnen wird.

  7. #67
    Avatar von TigerS

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    SERBIEN: SCHULDENKRISE DROHT
    Categories: Europa, Serbien
    Author: Adam Jakubowski
    Durch den Wahlkampf für den im Mai anstehenden Urnengang droht Serbien, wertvolle Zeit im Kampf gegen die drohende Zahlungsunfähigkeit zu verlieren. Gleichzeitig verschenkt das Land damit auch den geldpolitischen Spielraum, den die erfolgreiche Zurückführung der Inflation an sich bieten könnte.

    So hat sich die Teuerungsrate zwischen April und Dezember 2011 auf 7 Prozent mehr als halbiert, was der Zentralbank ermöglicht hat, die Leitzinsen in mehreren Schritten auf zuletzt 9,5 Prozent zu senken. Doch eine weitere geldpolitische Lockerung scheint derzeit entgegen den noch bis zuletzt bestehenden Hoffnungen nicht mehr wahrscheinlich. Zu sehr wurde die Zentralbank durch die Pläne der wichtigsten Parteien aufgeschreckt, deren Wahlprogramme Ausgabenerhöhungen, Steuersenkungen und eine Anhebung des Mindestlohns vorsehen. Da auch die steile Abwertung des Dinars, der allein seit Anfang Februar gegenüber dem Euro rund 5 Prozent eingebüßt hat, für Inflationsdruck sorgt, ist von ihr keine weitere Hilfe zu erwarten. Dabei hätte sie die serbische Wirtschaft dringend nötig. Das diesjährige Wachstum wird auf nur noch 0,5 Prozent geschätzt, die Arbeitslosigkeit liegt über 24 Prozent, das Leistungsdefizit bei 9 und das erwartete Haushaltsdefizit (noch ohne die neuen Programme) bei 5,2 Prozent. Um diese Defizite zu finanzieren, ist das Balkanland dringend auf Hilfe des IWF angewiesen, der allerdings seine Kreditzusagen in Anbetracht der mangelnden fiskalischen Disziplin eingefroren hat. Eine explosive Mischung.

    Serbien: Schuldenkrise droht | AKTIEN-GLOBAL

    gruß

  8. #68

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    Mitas will Serbien-Reifenfabrik mit 3,5 Millionen Euro erweitern

    21.03.2012


    Der tschechische Reifenhersteller und Landwirtschaftsreifenspezialist Mitas will seine Fabrik im serbischen Ruma erweitern. Wie das Unternehmen dazu mitteilt, wolle man dazu jetzt 3,5 Millionen Euro in die Radialreifenfertigung investieren. Laut Mitas-CEO Jaroslav Cechura liege die Fabrik strategisch günstig, um den russischen Reifenmarkt zu bedienen. Die Fabrik war 1981 entstanden, ging 2003 an die US-amerikanische Galaxy Tire & Wheel Inc., die später zu GPX International Tire Corp. wurde; nach deren Insolvenz hatte Mitas die Fabrik 2008 gekauft. Die Fabrik ist mit der ISO-9001-Zertifizierung ausgestattet und soll noch im Laufe dieses Jahres auch die ISO-14001-Zertifizierung erhalten. Mitas hatte erst im Januar eine neugebaute Reifenfabrik in den USA in Betrieb genommen. Darüber hinaus betreibt Mitas als Mitglieder der CGS-Gruppe drei Reifenfabriken in Tschechien. ab

  9. #69

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    Italijani kod Palme prave cirade

    Izvor: Tanjug Jagodina -- Italijanska kompanija "Andrea Konfecioni" počela je izgradnju fabrike cirada za automobile u Jagodini, u koju će uložiti devet miliona evra.

    Potpredsednica Vlade uručila je ugovor o bespovratnim sredstvima toj kompaniji, koja će zahvaljujući Programu podrške investitorima, izgraditi potpuno novu fabriku i zaposliti 500 radnika. Kompanija je dobila 9.000 evra po svakom novootvorenom radnom mestu.
    Fabrika površine 8.000 kvadratnih metara, smeštena je u Industrijskoj zoni, nekoliko stotina metara od međunardonog autoputa Beograd - Niš i biće završena za 120 dana. Radove izvodi preduzeće "Neimar" iz Jagodine, a ovo će biti peta i najveća fabrika ovog preduzeća u svetu.
    Gradonačelnik Jagodine Dragan Marković Palma je istakao da je današnji dan veliki za Jagodinu, imajući u vidu da će na ovoj lokaciji do 2015. godine raditi najmanje 4.000 ljudi. "Za one koji neće raditi u ovoj fabrici obezbedili smo subvenicije od 3.000 do 7.000 evra, bespovratnih sredstava iz budžeta grada za otvaranje porodičnioh radnji", rekao je Marković i napomenuo da će konkurs za ova sredstva biti raspisan 1. juna i trajati dva meseca. On je pozvao investitore da dođu u Srbiju jer "Srbija ima dobar geografski položaj, dobre stručnjake, radan i vredan narod i nudi najbolje uslove u Evropi".
    Italijanska kompanija "Andrea Konfecioni" proizvodi cirade za zaštitu vozila i motora, a njeni klijenti su Audi, BMW, Peugeot, Citroen, Fiat, Alfa Romeo, Aston Marti, Ford, Porše, Suzuki...

    Kalanović je tom prilikom izjavila da Srbija mora brže i snažnije da stvara radna mesta, svuda da dovodi investitore u interesu bolje Srbije.

    Ona je podsetila da su investitori došli u Jagodinu "jer su imali gde da dođu", jer je Jagodina pre pet godina napravila kvalitetan program zapošljavanja, jedan od najboljih.

    Na 150 hektara tadašnje ledine, uz podršku tadašnjeg NIP-a od dva miliona evra i uz veliko zalaganje lokalne samouprave, izgrađena je industrijska zona, jedna od najatraktivnijih lokacija za koju se nadam da će biti brzo popunjena, kazala je potpredsednica Vlade.

    "Dok su se drugi gradonačelnici sa mnom takmičili oko asfaltiranja lokalnih puteva, grad Jagodina je izašao sa vrlo ambicioznim predlogom, izgradnje jedne moderne Industrijske zone, na autoputu u srcu Srbije", napomenula je ona i ukazala da bez saradnje republičke i lokalne samouprave nema mogućnosti da se Industrijske zone pune i dolaze investotori.

    "Neophodno je da imamo kvalitetne lokalne samouprave, gradove i opštine, efikasnu lokalnu administraciju, da imamo ljude koji su posvećeni boljem životu, koje su birali njihovi sugradjani a ne da imamo partijske nameštenike", rekla je Kalanović i dodala da ona tako shvata decentralizaciju.
    Suvlasnica Kompanije "Andrea Konfecioni" Paola Taveli je podsetila da je u decembru prošle godine potpisan Memorandum o razumevanju i dodala da je veoma zadovoljna što je ovako brzo došlo do realizacije dogovora. Ona je najavila da će fabrika već u julu otvoriti prva radna mesta i zaposliti, za mnogo kraće vreme od najavljenog, svih 500 radnika.

  10. #70

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    Danijeli ulaže u Srbiji 500 mil EUR

    Izvor: Blic Beograd -- Italijanska kompanija Danijeli, veliki proizvođač opreme i proizvodnih linija za industriju gvožđa i čelika, uložiće uskoro 500 miliona evra u Srbiji.
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    Kako piše Blic, predsednik Srbije Boris Tadić izjavio je u utorak u Arilju da su pri kraju razgovori sa jednom kompanijom za proizvodnju čelika, koja će Srbiji omogućiti izvoz od 750 miliona evra.
    "To će biti veliki doprinos i industriji Fijat i imaćemo zatvorenu sistem proizvodnje, a sa druge strane biće veliki doprinos izvozu, jer se radi o proizvodnji vrednoj između 750 miliona i milijardu evra, a u budućnosti i više ako se izmene okolnosti na tržištima", poručio je on.
    Tadić je u decembru prošle godine u Italiji razgovarao sa predsednikom Borda direktora kompanije Danijeli Đanpjetrom Benedetijem o mogućnosti da ta kompanija podigne u Srbiji fabriku specijalnih čeličnih proizvoda. Krajem prošle godine u medijima su se pojavili i navodi da Danijeli planira da na 120 hektara pored Save u Šapcu podigne modernu čeličanu.
    Italijanska grupa Danijeli, koja osim u matičnoj zemlji posluje u SAD, Holandiji, Nemačkoj, Švedskoj, Velikoj Britaniji, Francuskoj, Indiji, Tajlandu, Kini, Austriji, Vijetnamu i Japanu bavi se planiranjem, gradnjom i ugradnjom mašina i postrojenja u metalskoj industiji po sistemu ključ u ruke.

    Danijeli pokriva ceo proizvodni ciklus - od rude do gotovih proizvoda od čelika. Kompanija zapošljava 9.392 ljudi i prošle godine je ostvarila profit pre oporezivanja od 386 miliona evra.

    Ulaganje italijanskog investitora u Srbiju vredeće pola milijarde evra i biće to najveća grinfild investicija do sada, najavljeno je ranije iz Agencije za strana ulaganja i promociju izvoza (SIEPA).

    U tom slučaju, Danijeli bi s proizvodnjom od 750.000 do milijardu evra godišnje učestvovao u srpskom izvozu sa više od 13 odsto, čime bi postao ubedljivo najveći pojedinačni izvoznik. Trenutno tu poziciju drži Železara Smederevo, bivši Ju-Es stil, koji učestvuje sa oko 10 odsto u ukupnom domaćem izvozu.

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