BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 114 von 299 ErsteErste ... 1464104110111112113114115116117118124164214 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1.131 bis 1.140 von 2982

Wirtschaft der Türkei - Türkiye Ekonomisi - Economy of Turkey

Erstellt von Popeye, 24.12.2007, 03:46 Uhr · 2.981 Antworten · 252.308 Aufrufe

  1. #1131
    Avatar von kewell

    Registriert seit
    06.06.2011
    Beiträge
    7.921

    Daumen hoch

    Weltwirtschaftsforum

    Türkei trumpft in Davos auf

    © Bild: 2012 Bloomberg/Kerem Uzel

    Auch dieses Jahr nutzen viele Nationen das Weltwirtschaftsforum, um Standortpolitik zu betreiben. Die Türken versuchen, ihr angekratztes Image wieder aufzubessern. von Sven Clausen Davos

    Noch mehr europäisches Selbstbewusstsein als die Deutschen legen in Davos nur die Türken an den Tag. In einer Debatte über die Zukunft der Euro-Zone hielt sich Egemen Bagis, der EU-Minister des aufstrebenden Landes, nicht lange mit diplomatischer Zurückhaltung auf. Es sei jetzt mal Zeit für Zuversicht, sagte er. Ein neues Europa sei möglich, rief er dem Plenum zu. Eines mit einer jungen Bevölkerung, Wachstum und einer Nähe zu wichtigen Energiequellen. Und das könne dann natürlich nur ein neues Europa mit der Türkei sein. Denn genau das biete sein Land.

    Den prallen Optimismus stützte einige Stunden später der Vizepremier. Die Wirtschaft werde in diesem Jahr um vier Prozent wachsen, sagte Ali Babacan, wiederholte damit alte Prognosen und widersprach deutlich pessimistischeren Annahmen des Internationalen Währungsfonds. Der IWF ging zuletzt von einem Wachstum von nur noch rund einem Prozent aus - nach 8,3 Prozent 2011.

    Auch im Kleinen verkündeten die Türken Großes. Der türkische Milliardär Ferit Sahenk kündigte Investitionen zwischen 200 und 300 Mio. Dollar in Griechenlands Marinewirtschaft an. Und auch einer anderen notleidenden europäischen Branche will sich der Aufsichtsratschef des Mischkonzerns Dogus annehmen. Er plane, in Osteuropa Anteile an Banken zu übernehmen, sagte er in Davos.

    EU-Minister Bagis hatte eine Begründung für die neue Stärke seines Landes und schlug der EU vor, aus den türkischen Erfahrungen zu lernen. Im Grunde sei es ganz einfach gewesen: Die Türkei habe sich zuerst einer politischen Reform unterzogen, angestoßen durch die EU, um irgendwann einmal Beitrittsverhandlungen starten zu können.

    Danach habe der IWF sein Land zu ökonomischen Reformen gezwungen. Das sei hart gewesen, aber auch kein Drama. "Ihr hattet härtere Zeiten, wir hatten härtere Zeiten", sagte er. "Europa ist immer noch der beste Ort auf der Welt. Und deswegen will mein Land auch weiter beitreten." Was Bagis verschwieg: Eine rechte Not verspürt Istanbul inzwischen nicht mehr. Der Mitgliedsantrag ist zwar weiterhin aktiv, sein Regierungschef Recep Tayyip Erdogan verfolgt ihn aber nur noch halbherzig.

    Immerhin stünden die Chancen der Türken gut, sich bei etwaigen Verhandlungen nicht mehr mit Themen wie gemeinsamen Werten und Großideen für das gemeinsame Europa herumschlagen zu müssen. Denn viele Regierungschefs haben die ideelle Aufladung der EU inzwischen zur Schwärmerei erklärt.
    Weltwirtschaftsforum: Türkei trumpft in Davos auf | FTD.de

  2. #1132
    Avatar von Katana

    Registriert seit
    04.06.2011
    Beiträge
    3.543
    Istanbul will als Finanzplatz New York und London ablösen



    Auf 2,5 Millionen Quadratmetern wird in Istanbul eine „türkische Wall Street“ gebaut. Dazu kommen 45 neue Shoppingcenter im gesamten Land. Wer all diese Immobilien mieten oder kaufen soll, das ist angesichts hoher Schulden, weniger Krediten und rückläufigen Verkaufszahlen ungewiss.



    Der türkische Minister für Umwelt und Städtebau, Erdoğan Bayraktar, wird eine „türkische Wall Street“ auf 2,5 Millionen Quadratmetern in Istanbul errichten lassen. „560.000 Quadratmeter werden Büros einnehmen, 90.000 Quadratmeter Einkaufsmöglichkeiten und 70.000 Quadratmeter ist Hotels vorbehalten,“ sagt Bayraktar. Hinzu kämen noch Wohnungen und Dienstleistungseinrichtungen. Der Baubeginn werde „bald“ erfolgen. Gebaut und finanziert wird das Projekt von türkischen Unternehmen in Zusammenarbeit mit ausländischen Investoren, berichtet CNN Türk.
    Diese Ankündigung kommt zu einer Zeit, in der sich das Wachstum der türkischen Baubranche verlangsamt und die Immobilien-Verkaufszahlen rückläufig sind. Gleichzeitig sind die Türken stark verschuldet und die Banken vergeben immer weniger Kredite (mehr dazu hier). Wer also in all diese Büros, Wohnungen und Läden einziehen soll, das ist noch ungewiss.


    Das „Wall Street“-Projekt ist nämlich bei weitem nicht das einzige Bauvorhaben. Alleine im Jahr 2012 sollen in der Türkei 45 Shoppingcenter eröffnet werden, die zwischen vier und fünf Milliarden US-Dollar kosten. Somit wird die Türkei Ende 2012 auf 340 Shoppingcenter mit einer Einkaufsfläche von insgesamt neun Millionen Quadratmeter kommen, sagt Hakan Kodal, Chef der Bauträger der türkischen Einkaufszentren, in der Zeitung Dunya.
    Kein Grund, den Optimismus der türkischen Regierung zu mindern: Das Istanbuler Finanzzentrum werde größer als das in New York, London oder Dubai. „Istanbul bildet seit Jahrhunderten eine Brücke zwischen Ost und West. Nun wird Istanbul wieder das Finanzzentrum der Welt“, sagte Bayraktar.
    Bei der Planung habe man sich von der Architektur des Großen Basars (trk. Kapalıçarşı) und des Topkapı-Palastes inspirieren lassen. Die Hürriyet berichtet, im Mittelpunkt des geplanten Finanzzentrums werde eine moderne Kopie des Großen Basars entstehen (dabei müssen die Architekten darauf achten, dass die Skyline von
    Istanbul so bleibt wie sie ist – mehr hier).
    In ihrer Argumentation geht die türkische Regierung von großer Nachfrage nach Immobilien in Istanbul aus. Denn auf lange Sicht werde sich am Bosporus viel verändern und die großen Banken und Bankenverbände nicht mehr wie bisher ihren Hauptsitz in Ankara haben, sondern alle nach Istanbul siedeln.
    Istanbul will als Finanzplatz New York und London ablösen | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN

  3. #1133
    Can

    Registriert seit
    15.12.2011
    Beiträge
    461
    Türkischer Technologiepark beliefert weltweite Marken mit High-Tech

    01.02.2012


    Habertürk – Die türkische Organisation METUTECH unter der Leitung der Technischen Universität des Nahen Ostens (METU – ODTÜ) hat sich mit seinen innovativen und hoch entwickelten Ergebnissen eine profilierte Kundschaft erworben. Zu den Kunden der 253 Technologieunternehmen unter dem Dach des Parks gehören die Flugzeughersteller Airbus und Boeing und der Motorproduzent Rolls-Royce.

    Ein großer Teil der Firmen bei METUTECH beschäftige sich mit Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in den Bereichen IT, Elektronik, Rüstung, Telekommunikation und Biotechnologie, so der stellvertretende Geschäftsführer von METUTECH, Ufuk Batum. Zurzeit werden in dem Park unter anderem ein Motor für alternative Brennstoffe in Zusammenarbeit mit Rolls-Royce, Software und Elektronik für Flugzeuge von Airbus, Boeing und Sikorsky entwickelt. Auch Leistungstestsysteme für die Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA) und das israelische Wingate Institute zählten zu den Exportgütern von METUTECH, sagt Batum.

    56 % der 253 Firmen in dem Park sind im Bereich IT tätig, 22 % im Bereich Elektronik, 6 % im Bereich Telekommunikation und 2 % in der medizinischen Forschung. Die restlichen 14 % sind mit verschiedenen Forschungs- und Entwicklungsstudien befasst, unter anderem in den Bereichen Materialwissenschaft, Luftfahrt, Energie, Automobile und Umwelttechnologien. METUTECH-Unternehmen haben Exporte im Wert von über 200 Millionen US-Dollar verzeichnet und mehr als 200 Patente eingereicht.

  4. #1134
    Can

    Registriert seit
    15.12.2011
    Beiträge
    461
    Acht türkische Banken unter den wertvollsten der Welt

    01.02.2012


    Zaman – Mit Gewinnen in Höhe von 20 Milliarden türkischen Lira (ca. 11,3 Milliarden US-Dollar) waren türkische Banken 2011 sehr erfolgreich, im Gegensatz zu den Banken in Europa, die von der Finanzkrise in der Eurozone stark betroffen waren.

    Die Londoner Beratungsgruppe Brand Finance führte in ihrer jährlichen Übersicht über die besten Bankmarken der Welt auch acht türkische Banken auf. Dabei ist die Akbank mit einem Markenwert von 1,58 Milliarden US-Dollar die Bank mit dem größten Wert. Die Bank erreichte den 96. Platz in der Top-100-Liste. Isbank, Garanti Bank, Yapi Kredi Bank, Halkbank, VakifBank, Finansbank und DenizBank erlangten Plätze unter den Top 500 mit einem Gesamtmarkenwert von 7,9 Milliarden US-Dollar.

  5. #1135
    Can

    Registriert seit
    15.12.2011
    Beiträge
    461
    Deutsch-türkische Partnerschaft für Solarenergiegewinnung

    02.02.2012


    Sabah – Das deutsche Solarenergieunternehmen Gehrlicher Solar AG und das türkische Energieunternehmen Merk Solar Enerji haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam Photovoltaikprojekte in der Türkei entwickeln. Das gleichberechtigte Joint Venture unter dem Namen „Gehrlicher Merk Solar Enerji“ soll in Solarfarmprojekte in den östlichen und südlichen Teilen der Türkei investieren und über den Einzelhandel vertriebene Solarenergielösungen für Privathäuser entwickeln.

    In einer gemeinsamen Erklärung gaben Vertreter beider Unternehmen in der Zentrale des neuen Unternehmens in Istanbul bekannt, dass ihre Aktivitäten die Entwicklung von Photovoltaikprojekten, EPC-Dienstleistungen, Finanzierung und Betrieb einschlössen.

    Gehrlicher Merk Solar Enerji ziele darauf ab, den Hauptanteil am Solarenergiemarkt der Türkei zu erlangen, der bis 2015 eine Gesamtleistung von 600 MW erreichen solle, sagte Murad Baltacı, der CEO der Akfel-Gruppe. Das Unternehmen werde die sonnigen türkischen Ägäis- und Mittelmeerregionen sowie Ost- und Südanatolien über Verteilungskanäle erreichen und strebe derzeit lokale Partnerschaften für Projekte unter 500 KWh an. Für die Stromerzeugung bis zu 500 KWh aus erneuerbaren Quellen sind nach den Regeln der türkischen Energiemarktaufsichtsbehörde (EMRA – EPDK) keine Lizenzen erforderlich.

    Der CEO von Gehrlicher, Klaus Gehrlicher, ging auf die Attraktivität der Türkei als Solarenergiemarkt ein und lobte die vorausschauende Haltung der türkischen Regierung für die Einführung eines Einspeisungstarifs für erneuerbare Energien, der nahe an dem allgemeinen Stromtarif liegt. „Das schnelle Wachstum der Türkei und die steigende Stromnachfrage machen das Land zu einem sehr attraktiven Markt für Solarenergie. Die Förderpolitik der türkischen Regierung für Investitionen in erneuerbare Energien ist mit dem neuen Einspeisungstarif den notwendigen Bedingungen für ein nachhaltiges Marktwachstum einen großen Schritt näher gekommen“, so Gehrlicher.

    Die Türkei will bis 2023 eine Gesamtkapazität von 100.000 MW erreichen, die zu einem Drittel mit erneuerbaren Energiequellen erzeugt werden soll. Photovoltaikprojekte sollen 9000 MW von der Gesamtkapazität ausmachen.

  6. #1136
    Can

    Registriert seit
    15.12.2011
    Beiträge
    461
    Toyo Kohan schließt sich mit türkischem Stahlhersteller Tosyali zusammen

    03.02.2012


    Milliyet – Der japanische Stahlhersteller Toyo Kohan und der türkische Flachstahl- und Stahlrohrproduzent Tosyali Holding haben sich auf die Gründung eines Joint Venture geeinigt. Es sollen Metalle für ein breites Spektrum an Industriezweigen geliefert werden, darunter der Automobilsektor, elektrische Haushaltsgeräte und IT-Produkte.

    Die Vereinbarung wurde in einer Erklärung der Tosyali Holding am Donnerstag bekannt gegeben. Das Tosyali soll danach einen Anteil von 51 % am Joint Venture halten, während der Rest in das Eigentum von Toyo Kohan übergeht. Die gemeinsame Investition von Tosyali und Toyo wird mithilfe der Agentur für Wirtschafts- und Investitionsförderung der Türkei (ISPAT) umgesetzt. Als Standort ist Osmaniye in der Südtürkei vorgesehen. Die Einrichtung soll den Inlandsmarkt beliefern und in die Umgebungsmärkte in Europa, dem Kaukasus, Nordafrika und dem Nahen Osten exportieren.

    Das türkisch-japanische Joint Venture sei darauf ausgelegt, die Abhängigkeit der Türkei von ausländischen Lieferanten bei High-Tech-Stahlprodukten abzubauen, hieß es in der Erklärung.

  7. #1137
    Can

    Registriert seit
    15.12.2011
    Beiträge
    461
    Renault investiert weiter in Türkei, zieht Produktion von leichten Nutzfahrzeugen in Betracht

    03.02.2012


    Dünya – Der französische Autohersteller Renault plant Investitionen in Höhe von 254 Millionen US-Dollar in seinen Produktionsanlagen in der Türkei. Dabei sollen mehr als 100 Millionen US-Dollar in die Herstellung von Motor- und Getriebeelementen fließen. Als einer der führenden Hersteller von Pkw in der Türkei denkt das Unternehmen auch über eine Erweiterung des Produktionsumfangs um ein leichtes Nutzfahrzeug nach.

    Für 2012 plant das Unternehmen, das in der Türkei eine Partnerschaft mit der Oyak Holding eingegangen ist, in seinem Werk in Bursa mit der Produktion eines neuen Clio 4-Superminis und eines überarbeiteten Megane 3 mit Steilheck zu beginnen. Das Werk ist das weltweit zweitgrößte des Unternehmens und weist eine Produktionskapazität von 360.000 Fahrzeugen pro Jahr auf.

    „Die Investitionen von Renault in der Türkei überstiegen 2011 176 Millionen US-Dollar, und wir planen für dieses Jahr einen Betrag von 254 Millionen US-Dollar“, sagte der Geschäftsführer von Oyak Renault, Tarik Tunalioglu auf einer Pressekonferenz gegenüber Reportern. „Ein Anteil von etwas mehr als 100 Millionen US-Dollar dieses Betrags werden für die Herstellung von Motor- und Getriebeelementen in der Türkei verwendet“, so Tunalioglu. Die Türkei werde das Pilotenland für die Produktion des neuen Clio 4-Modells sein, das erstmalig auf dem diesjährigen Autosalon im September in Genf präsentiert werden soll.

    Eine Führungskraft von Oyak Renault deutete außerdem Pläne an, die Produktionslinie des Unternehmens in der Türkei um ein leichtes Nutzfahrzeug zu erweitern. „Renault möchte seinen Marktanteil in den Segmenten der Tätigkeit auf 20 % erhöhen. Zurzeit haben wir einen Marktanteil von 16,4 %. In diesem Zusammenhang würde die Produktion eines leichten Nutzfahrzeugs einen großen Auftrieb bedeuten“, bemerkte er.

    „Wir sehen die Türkei als Produktionsbasis für leichte Nutzfahrzeuge an, die sich im türkischen Markt ebenfalls sehr gut verkaufen.“

  8. #1138
    Can

    Registriert seit
    15.12.2011
    Beiträge
    461
    Istanbul erwägt Börsengang für Parkdienstunternehmen

    06.02.2012


    Sabah – Die Großstadtverwaltung Istanbul (IBB) erwägt derzeit, Anteile ihres erfolgreichen Parkdienstunternehmens ISPARK (Istanbuler Parkbetriebe) an die Öffentlichkeit abzugeben. ISPARK verwaltet die geschlossenen und Straßenparkbereiche der bevölkerungsreichsten Stadt der Türkei, die der IBB angehören.

    In seiner siebenjährigen Geschichte der Verwaltung von Parkbereichen in den 28 Bezirken Istanbuls mit mehr als 2.000 Beschäftigten hat das Unternehmen einen geschätzten Wert von 4 Milliarden Euro erreicht. Das ausländische Interesse an dem Unternehmen wird ebenfalls als hoch eingeschätzt. Die Dienstleistungen des Unternehmens sollen demnächst um Hafenparkplätze, Hubschrauberlandeplätze, Taxihaltestellen und Stadt-Shuttles erweitert werden.

    In der ersten Jahreshälfte 2011 privatisierte die IBB die Fährgesellschaft Istanbul (IDO) für 861 Millionen US-Dollar. Die Betriebsrechte für das Unternehmen gingen an die Joint-Venture-Gruppe Tepe-Akfen-Souther-Sera, die das höchste Angebot abgab. Ein weiteres Unternehmen der Stadtverwaltung, die Erdgas-Vertriebsgesellschaft Istanbul (IGDAS), soll ebenfalls 2012 privatisiert werden.

  9. #1139
    Can

    Registriert seit
    15.12.2011
    Beiträge
    461
    Automobile und Chemikalien unter den bevorzugten Sektoren im neuen Anreizprogramm der Türkei

    06.02.2012


    Dünya – Das neue, derzeit in der Entwicklung befindliche Anreizprogramm der Türkei soll bestimmte Sektoren wie Automobile, Chemikalien, Luftfahrt und Elektronik bevorzugt behandeln, um die lokale Produktion in ausschlaggebenden Branchen zu verbessern. Dies sagt der türkische Wirtschaftsminister Zafer Caglayan. Caglayan rief bei einer Rede auf dem vom türkischen Rat für Außenwirtschaftsangelegenheiten (DEIK) organisierten Treffen der türkischen und südkoreanischen CEOs zu besseren und ausgewogeneren Handelsbeziehungen zwischen der Türkei und Südkorea auf.

    Vor dem südkoreanischen Publikum, dem auch der Präsident Südkoreas Lee Myung-bak angehörte, erklärte der Minister, das neue, in diesem Monat vorgestellte Anreizprogramm werde Unternehmen in Bereichen wie Automobilen, Chemikalien, Luftfahrt und Elektronik besondere Vorteile bieten. „Südkoreanische Unternehmen sind herzlich eingeladen, die zahlreichen Vorteile für Investitionen im Fertigungsbereich zu nutzen und in der Türkei zu investieren, um ihre Wettbewerbsposition in den Märkten der Welt zu stärken“, so der Minister. Er forderte die Südkoreaner nachdrücklich auf, die Türkei bevorzugt als Investitionsstandort zu nutzen.

    Der südkoreanische Präsident Lee Myung-bak sagte, das wirtschaftliche Abschneiden der Türkei angesichts der weltweiten Finanzkrise sei bewundernswert, und das Land könne mit seinem konsistenten Wachstum zu einer der wichtigsten Wirtschaftsmächte der Welt werden. „Das Freihandelsabkommen zwischen der Türkei und Südkorea wird die Wirtschaftsbeziehungen stärken“, sagte der Präsident über das derzeit von den beiden Ländern verhandelte Freihandelsabkommen.

  10. #1140
    Can

    Registriert seit
    15.12.2011
    Beiträge
    461
    Venture Capital aus Bahrain investiert in türkischen Fruchtsafthersteller

    07.02.2012


    Zaman/Sabah – Die Venture Capital Bank und die Bank Alkhair aus Bahrain haben 65 % der Anteile des türkischen Fruchtsaftherstellers Göknur Gida für 100 Millionen US-Dollar aufgekauft. Das Abkommen wurde im Rahmen des ersten Wirtschaftsforums zwischen der Türkei und dem Golf-Kooperationsrat (GKR) in Istanbul unterzeichnet. Rund 30 Millionen US-Dollar von dieser Investition sollen zur Erhöhung des Kapitals von Göknur Gida aufgewendet werden, das Getränke in mehr als 50 Länder exportiert.

    Das Partnerschaftsabkommen ist das erste Abkommen im Rahmen der letztes Jahr zwischen der Agentur für Wirtschafts- und Investitionsförderung der Türkei (ISPAT) und dem Wirtschaftsentwicklungsgremium Bahrain unterzeichneten Absichtserklärung. Bei der Unterzeichnung anwesend waren der türkische Wirtschaftsminister Zafer Caglayan, der Zoll- und Handelsminister Hayati Yazici, der Präsident des Verbands der Handelskammern und Warenbörsen der Türkei (TOBB) M. Rifat Hisarciklioglu, der Vorsitzende des Verbands der Handelskammern der GKR-Länder Shaikh Saleh Kamel und der stellvertretende GKR-Staatssekretär für Wirtschaftsangelegenheiten Abdullah Bin Juma Al-Shibli. Dem ersten Schritt des Unternehmens aus Bahrain in der Türkei sollen neue Investitionen im Lebensmittelsektor folgen. Auch eine Expansion in die Bereiche Immobilien und Pharma ist wahrscheinlich. Darüber hinaus plant das Unternehmen, sich an städtischen Umgestaltungsprojekten für die Restaurierung alter Gebäude zu beteiligen.

    In den letzten zehn Jahren hat die Türkei mehr als 10 Milliarden US-Dollar an Investitionen aus den Golfländern erhalten, wie die Beratungsgruppe Gulf-Turk Capital aussagt. In den nächsten drei bis fünf Jahren wird eine Verdreifachung dieses Betrags in dem Land durch lohnenswerte Investitionsprojekte erwartet. Es ist bekannt, dass Golf-Fonds Interesse an Urbanisierungs-, Energie-, Gesundheits-, Immobilien-, Fertigungs- und Infrastrukturprojekten in der Türkei gezeigt haben.

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 5296
    Letzter Beitrag: 05.12.2016, 20:38
  2. Antworten: 158
    Letzter Beitrag: 08.11.2016, 16:46
  3. Antworten: 207
    Letzter Beitrag: 07.08.2016, 20:11
  4. Antworten: 1125
    Letzter Beitrag: 13.07.2016, 01:21
  5. Wirtschaft der Türkei - Türkiye Ekonomisi - Economy of Turkey
    Von Kelebek im Forum Die Wirtschaftskrise
    Antworten: 680
    Letzter Beitrag: 29.05.2011, 15:16