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Wirtschaft der Türkei - Türkiye Ekonomisi - Economy of Turkey

Erstellt von Popeye, 24.12.2007, 03:46 Uhr · 2.976 Antworten · 251.830 Aufrufe

  1. #1141
    Can

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    Türkei unter den Top 10 Europas bei Windkraft

    07.02.2012


    Milliyet – Mit den im letzten Jahr eingerichteten neuen Windfarmen stieg die Windkraftkapazität der Türkei um 470 MW auf insgesamt 1.799 MW. Dies gab die European Wind Energy Association (EWEA) bekannt. Durch den Anstieg um 36 % befindet sich die Türkei jetzt erstmals unter den Top 10 der europäischen Windkraftproduzenten. Die beiden größten Windkraftproduzenten Europas sind Deutschland und Spanien.

    Die Türkei hat sich zunehmend erneuerbaren Quellen zugewendet, um die florierende Wirtschaft versorgen zu können. In den nächsten zehn Jahren soll der Anteil der Windkraft an der Gesamtkapazität exponentiell zunehmen. Bis 2023 plant das Land, 20.000 MW aus Windfarmen zu generieren.

  2. #1142
    Can

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    Siemens steigert F&E-Einsatz in Türkei, bereitet sich auf weitere Investitionen vor

    07.02.2012


    Milliyet – Der deutsche Industrieriese Siemens plant eine starke Erhöhung seiner Investitionen in der Türkei. Einzelheiten sollen nach einem Besuch auf Führungsebene im nächsten Juni in Istanbul bekannt gegeben werden, so der Generaldirektor von Siemens Turkey, Huseyin Gelis.

    „Siemens bereitet sich auf weitere Investitionen vor. Unabhängig von der Finanzkrise in Europa beobachten wir Investitionsmöglichkeiten in der Türkei genau“, sagte Gelis gegenüber Pressevertretern. Ein Besuch der Türkei auf Führungsebene solle eine Entscheidung über die Investitionspläne des Unternehmens für das Land in den nächsten vier Jahren bringen. „Das Hauptthema werden Investitionsmöglichkeiten in der Türkei sein“, betonte er.

    „Die Forschungs- und Entwicklungsmitarbeiter von Siemens Turkey sind auf 100 Menschen angewachsen. Nur vier Jahre zuvor waren es noch 20. Siemens Turkey versetzt Ingenieure nach Deutschland, um den Bedarf an Talenten zu decken. Siemens Turkey schult mindestens 10 Ingenieure, die dann in die Siemens-Zentrale versetzt werden“, bemerkte er.

    Mit einer mehr als hundertjährigen Geschichte ist Siemens eines der ältesten ausländischen Unternehmen, die im türkischen Markt aktiv sind. Das Unternehmen stellt in der Türkei elektrische Schalttafeln her und ist auch in den Sektoren Industrie, Energie und Gesundheit tätig.

  3. #1143
    Can

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    Hilton will in zwei Jahren 13 neue Hotels in Türkei bauen

    08.02.2012


    Zaman – Die internationale Hotelkette Hilton Worldwide gab Pläne bekannt, 13 neue Hotels in der Türkei zu eröffnen. Damit würde es in dem Land 33 Einrichtungen der Marke Hilton geben. Die Position der Türkei als Brücke zwischen Ost und West sowie die wachsende Beliebtheit des Landes als Urlaubsziel haben bereits Nikki Beach Hotels, MGM, Emaar, Bvlgari, Armani, Jumeriah, Shangri-La, Mandarin, Rezidor, Wyndam Hotels, Soho House und andere zu Investitionen in den vielen Städten der Türkei überzeugt. Allein Istanbul wird in den nächsten zwei Jahren 100 neue Hotels bekommen, von denen rund 40 in der 5-Sterne-Klasse liegen. Die Gesamtbettenkapazität der Stadt beträgt damit 100.000.

    Hilton Worldwide verfügt derzeit über 20 Hotels in dem Land und plant, diese Zahl bis Ende 2013 auf 33 zu erhöhen, wie das Unternehmen auf der CATHIC (Central Asia and Turkey Hotel Investment Conference) 2012 sagte. Didier Martin, der stellvertretende Präsident bei Hilton Worldwide für den Betrieb in Osteuropa, Israel, Russland und die Türkei, hob hervor, dass Hilton im letzten Jahr acht neue Hotels in der Türkei eröffnet hat, darunter Garden Inn-Hotels in Urfa und Mardin in der südöstlichen Türkei.

    „2011 erreichte der türkische Anteil an den weltweiten Hoteleröffnungen von Hilton 5 %. Bis Ende 2013 wird es in der Türkei 33 Hilton-Hotels mit insgesamt 7.000 Zimmern geben“, sagte Martin.

    Hilton Worldwide ist seit 1955 in der Türkei vertreten, zunächst mit der Eröffnung des berühmten Hilton Istanbul, das zu den ersten internationalen Investitionen des Unternehmens gehörte.

  4. #1144
    Can

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    Industrieproduktion im Dezember 2011 übertrifft Erwartungen

    08.02.2012


    Dünya – Die Industrieproduktion der Türkei wuchs im Dezember um 3,7 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Dies geht aus kürzlich veröffentlichten Daten hervor. Während noch im November eine Steigerung von 8,4 % verzeichnet wurde, betrug die erwartete Wachstumsrate wegen des jährlichen Basiseffekts nur 2,3 %. Im Durchschnitt stieg die Jahresindustrieproduktion des Landes um 8,9 %.

    Saisonbereinigt wuchs die Industrieproduktion im Dezember um 3,8 % im Jahresvergleich und um 2,7 % gegenüber dem Vormonat.

    Die größte Produktionssteigerung im Dezember fand bei den Strom- und Gasversorgern statt, die 10,3 % im Jahresvergleich erreichten, gefolgt von einer Steigerung von 6,7 % im Bergbau- und Steinbruchsektor und 2,7 % im Fertigungssektor.

  5. #1145
    Avatar von Indianer

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    aus welchem land kommen die meisten, ausländischen investoren?

  6. #1146
    Avatar von liberitas

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    Türkische Landwirtschaft steckt tief in der Krise

    Landwirtschaft. Strukturelle Probleme und hohe Düngemittelpreise setzen der türkischen Landwirtschaft zu.

    Türkische Landwirtschaft steckt tief in der Krise

    Türkei an der Zinsfront unangenehm verwundbar

    Zinsen. Die Türkei muss mehr als 15 Prozent seiner Steuereinnahmen für Zinszahlungen aufwenden.

    Türkei an der Zinsfront unangenehm verwundbar

  7. #1147
    Avatar von Indianer

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  8. #1148
    Avatar von Indianer

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  9. #1149
    Avatar von Leonidas300

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    Erdoğans Zinspolitik hält die Zinssätze für Privathaushalte derzeit auf einem relativ niedrigen Niveau. „Das hat die türkischen Haushalte und Kleinunternehmen bislang vor der Pleite bewahrt“, sagt Mert Yildiz von Renaissance Capital (Yildiz hatte auch kürzlich behauptet, dass türkische Volkswirte die türkische Wirtschaftsleistung verlässlich schlechter einschätzen als ihre ausländischen Kollegen – mehr hier). „Viele Haushalte und Firmen sind praktisch pleite“. Der Grund seien die niedrigen Einkommen gepaart mit hohen Schulden. „Ein starker Anstieg der Zinsen würde bedeuten, dass diese verschuldeten Haushalte und Firmen einen Massenbankrott auslösen würden.“

    Die niedrigen Zinssätze hatten zu einem Kreditboom bei ärmeren Türken geführt, sagt Yildiz. Etwa 55 % aller Kredite in der Türkei werden an Menschen mit einem Einkommen von weniger als 1.200 US-Dollar pro Monat vergeben. Türkische Banken haben 2011 die meisten Kredite aller Schwellenländer vergeben und damit die Verschuldung der Türken verdoppelt. Seit Januar 2012 sind die Kreditvergaben aber um 27 % eingebrochen.

    Zahlungsunfähige Haushalte würden auch sofort eine Kettenreaktion am Immobilienmarkt mit sich bringen: Denn somit könnten auch die Kreditraten für den Haus- oder Wohnungskredit nicht mehr abgezahlt werden. Immer weniger Türken würden auch selbst in Immobilien investieren, was wiederum die Immobilienpreise nach unten treiben würde. Damit käme es rasch zu einem Platzen der türkischen Immobilienblase (mehr hier).

    „Gleichzeitig könnten die niedrigen Zinsen zu einer weiter ansteigenden Inflationsrate führen“, sagt Yildiz (er könnte damit Recht behalten, denn im Januar 2012 hat die türkische Inflationsrate mit 10,61 % den höchsten Wert seit mehr als drei Jahren erreicht – mehr hier). Die türkische Zentralbank hatte den Hauptzinssatz seit August 2011 auf einem Rekordtiefstand von 5,75 % belassen, um das Wachstum im Land anzukurbeln. Währenddessen ließ die Zentralbank aber die Refinanzierungskosten der Banken variieren, um das Leistungsbilanzdefizit und die Inflationsrate unter Kontrolle zu bringen. Und jede Zinserhöhung wurden von den Banken naturgemäß an die Kunden weiter gereicht.

    Erdoğans Wirtschaftstheorie basiert aber auf der Annahme, dass niedrige Zinsen auch niedrigere Inflationsraten mit sich bringen (dieser These widersprechen viele Experten). Er fordert daher regelmäßig ein niedriges Zinsniveau und verdächtigt sogar eine „Zinslobby“ hinter den Zinsanstiegen. Diese „Lobby“ versuche nämlich, die Türkei zu höheren Zinssätzen zu zwingen. Damit können dann höhere Gewinne eingefahren werden (mehr hier).

    Yildiz geht davon aus, dass aufgrund des politischen Drucks von Erdoğan auf die Zentralbank die Zinssätze auch noch länger auf einem niedrigen Niveau bleiben werden. Denn Erdoğan scheint gut zu wissen, welche Folgen hohe Zinssätze für die Türken hätten. Unter diesem Gesichtspunkt ist es verständlich, dass er alles dagegen tut, um diese niedrig zu halten – oder die Schuld am Anstieg zumindest anderen unterschiebt.

    Mehr zum Thema:
    Istanbul will als Finanzplatz New York und London ablösen
    Landflucht: Die türkischen Bauern sterben aus
    Krise erreicht türkischen Automarkt

  10. #1150
    Avatar von Leonidas300

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    Erdoğans Zinspolitik hält die Zinssätze für Privathaushalte derzeit auf einem relativ niedrigen Niveau. „Das hat die türkischen Haushalte und Kleinunternehmen bislang vor der Pleite bewahrt“, sagt Mert Yildiz von Renaissance Capital (Yildiz hatte auch kürzlich behauptet, dass türkische Volkswirte die türkische Wirtschaftsleistung verlässlich schlechter einschätzen als ihre ausländischen Kollegen – mehr hier). „Viele Haushalte und Firmen sind praktisch pleite“. Der Grund seien die niedrigen Einkommen gepaart mit hohen Schulden. „Ein starker Anstieg der Zinsen würde bedeuten, dass diese verschuldeten Haushalte und Firmen einen Massenbankrott auslösen würden.“

    Die niedrigen Zinssätze hatten zu einem Kreditboom bei ärmeren Türken geführt, sagt Yildiz. Etwa 55 % aller Kredite in der Türkei werden an Menschen mit einem Einkommen von weniger als 1.200 US-Dollar pro Monat vergeben. Türkische Banken haben 2011 die meisten Kredite aller Schwellenländer vergeben und damit die Verschuldung der Türken verdoppelt. Seit Januar 2012 sind die Kreditvergaben aber um 27 % eingebrochen.

    Zahlungsunfähige Haushalte würden auch sofort eine Kettenreaktion am Immobilienmarkt mit sich bringen: Denn somit könnten auch die Kreditraten für den Haus- oder Wohnungskredit nicht mehr abgezahlt werden. Immer weniger Türken würden auch selbst in Immobilien investieren, was wiederum die Immobilienpreise nach unten treiben würde. Damit käme es rasch zu einem Platzen der türkischen Immobilienblase (mehr hier).

    „Gleichzeitig könnten die niedrigen Zinsen zu einer weiter ansteigenden Inflationsrate führen“, sagt Yildiz (er könnte damit Recht behalten, denn im Januar 2012 hat die türkische Inflationsrate mit 10,61 % den höchsten Wert seit mehr als drei Jahren erreicht – mehr hier). Die türkische Zentralbank hatte den Hauptzinssatz seit August 2011 auf einem Rekordtiefstand von 5,75 % belassen, um das Wachstum im Land anzukurbeln. Währenddessen ließ die Zentralbank aber die Refinanzierungskosten der Banken variieren, um das Leistungsbilanzdefizit und die Inflationsrate unter Kontrolle zu bringen. Und jede Zinserhöhung wurden von den Banken naturgemäß an die Kunden weiter gereicht.

    Erdoğans Wirtschaftstheorie basiert aber auf der Annahme, dass niedrige Zinsen auch niedrigere Inflationsraten mit sich bringen (dieser These widersprechen viele Experten). Er fordert daher regelmäßig ein niedriges Zinsniveau und verdächtigt sogar eine „Zinslobby“ hinter den Zinsanstiegen. Diese „Lobby“ versuche nämlich, die Türkei zu höheren Zinssätzen zu zwingen. Damit können dann höhere Gewinne eingefahren werden (mehr hier).

    Yildiz geht davon aus, dass aufgrund des politischen Drucks von Erdoğan auf die Zentralbank die Zinssätze auch noch länger auf einem niedrigen Niveau bleiben werden. Denn Erdoğan scheint gut zu wissen, welche Folgen hohe Zinssätze für die Türken hätten. Unter diesem Gesichtspunkt ist es verständlich, dass er alles dagegen tut, um diese niedrig zu halten – oder die Schuld am Anstieg zumindest anderen unterschiebt.

    Mehr zum Thema:
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