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Wirtschaft der Türkei - Türkiye Ekonomisi - Economy of Turkey

Erstellt von Popeye, 24.12.2007, 03:46 Uhr · 2.971 Antworten · 251.443 Aufrufe

  1. #1551
    Avatar von hippokrates

    Registriert seit
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    Beiträge
    13.176
    Hört auf euch gegenseitig anzuzicken und bleibt beim Thema.

    Türkei: Ökonom erwartet Platzen der Immobilien-Blase
    Daron Acemoğlu vom MIT sieht in der Türkei Paralellen zu den vergangenen Immobilienkrisen in Spanien und den USA. Auch in der Türkei drohe die Immobilienblase zu platzen. Wenn die türkische Wirtschaft dadurch geschwächt würde, sei auch die europäische Finanzkrise eine große Gefahr für das Land.
    Türkei: Ökonom erwartet Platzen der Immobilien-Blase | DEUTSCHE MITTELSTANDS NACHRICHTEN


    Hippokrates

  2. #1552
    Avatar von Salvador

    Registriert seit
    13.05.2011
    Beiträge
    3.335
    Zitat Zitat von Greekleon Beitrag anzeigen
    Ja klar mein kleiner baklava.Aussenpolitisch läuft es so gut....das ihr mit iran und syrien blutsbrüderschaft schließt.
    syrien hat schon immer mit dem iran sypatisiert das ist kein neues phänomen.

    Militärisch läuft es so gut....das die türkische army 2012 über 150 tote und tausende von verletzten solWirtschaftlich bewegt ihr euch in einer akuten blase die jederzeit platzen kann....und wenn du die weit oberen postings gelesen hast,wirst du leicht erkennen das etliche türken in bittere armut leben,obwohl daten zu beklagen hat.
    aus einem guten grund. Bei einem gerillakrieg weiß man nie wo und wann man attackiert wird. mehr als die Hälfte der verstorben soldaten kammen nicht umsleben bei einer totalen konfrantion sonder durch interhältige minnen die an denn straßen ränden platziert wurden.

    Wirtschaftlich bewegt ihr euch in einer akuten blase die jederzeit platzen kann
    Die blase ist schon längst vorbei. Türkei hat eine wachstums bilanz von 2.5%.

    ....und wenn du die weit oberen postings gelesen hast,wirst du leicht erkennen das etliche türken in bittere armut leben,obwohl einer wie du von süperpower sprichst.In einer gesunden wirtschaft würde es eine stabilen mittelstand geben....und davon seit ihr weit entfernt.
    das eine schießt nicht das andere aus. bestes beispiel amerika sind einer größten Supermächte aber dennoch leben mehr als 30-40% der bevölkerung under der armut grenze.
    nach deiner meinung kann und sollte sowas nicht geht aber wie man sieht es geht wenn man auf demm globalen markt etwas zusagen hat.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrich...-essensmarken/

    Träum weiter kleiner.......und kümmert dich mehr um deine heimat als um meine.[/QUOTE]

  3. #1553
    Avatar von Dikefalos

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    Beiträge
    10.979
    Gefahren des Türkei-Aufschwungs Erst Boom, dann Knall

    Aus Istanbul berichtet Oliver Trenkamp


    SPIEGEL ONLINE


    Größenwahn am Bosporus: Mit immer neuen Mega-Projekten befeuert Premier Erdogan den türkischen Boom. Doch Ökonomen und Geschäftsleute fürchten, dass die Wirtschaft heißläuft. Folgt auf den beispiellosen Aufschwung ein brutaler Absturz?


    Sie tragen Uniformen, die aussehen, als stammten sie aus dem Kostümfundus, aber sie sollen den neuen türkischen Wohlstand verteidigen: An den Eingängen vor dem Istanbuler Einkaufszentrum Kanyon stehen Wachleute und durchleuchten Taschen und Rucksäcke, schicken Kunden durch Scanner-Schleusen, als beträte man die Sicherheitszone eines Flughafens.




    Die Angst vor Anschlägen, wie vor wenigen Tagen in Ankara oder im vergangenen Herbst am Taksim-Platz, ist groß. Doch es sind weniger solche Attacken, die den beispiellosen türkischen Aufschwung der vergangenen Jahre bedrohen. Der Boom selbst könnte das Problem sein. Geschäftsleute und Ökonomen sorgen sich: Wie nachhaltig wirtschaftet die Türkei? Wie lange kann es gutgehen, mehr zu importieren als zu exportieren und so immer neue Schulden anzuhäufen? Wächst die Wirtschaft zu schnell? Droht die Implosion?
    Es gibt Dutzende Zentren wie das Kanyon, allein in Istanbul; eine Shopping-Mall mit angeschlossener Kinokuppel, Feinkost-Supermarkt, Bio-Bistros und Hunderten Büros; es steht in Levent, dem Finanzviertel. Der Aufschwung hat eine Mittelschicht hervorgebracht, die konsumieren will. Die großen Investmentbanken haben hier in einem Hochhaus ihre türkischen Außenposten errichtet, Merrill Lynch, UBS, JP Morgan; zur Börse ist es nicht weit.
    "Wir haben nicht so viele Spielzeuge", sagt ein Banker
    Drinnen, hinter den Sicherheitsschleusen, sitzt einer der Banker bei einem Glas Tee, hellblaues Hemd, randlose Brille; iPhone und Hausausweis vor sich auf dem Tisch. Seinen Namen will er nicht veröffentlicht sehen, er spricht nicht offiziell für seine Firma. Einerseits sagt er, alles laufe stabil - die Regierung habe nach der letzten großen Krise die richtigen Maßnahmen ergriffen. Die Banken würden streng reguliert, seien vergleichsweise kapitalstark, faule Papiere gebe es kaum: "Wir haben nicht so viele Spielzeuge, die gefährlich werden können." Das sorgt für Vertrauen: In der vergangenen Woche stufte die Rating-Agentur Standard & Poor's die Türkei hoch, was die regierungsfreundliche Zeitung "Zaman" mit dem Wort "endlich" kommentierte.
    Doch andererseits sorgt auch den Banker, was Ökonomen ein Handelsbilanzdefizit nennen. Seit Jahren führt die Türkei mehr Güter und Dienstleistungen ein, als sie ans Ausland verkauft - und macht so Schulden. Das liegt zum einen am steigenden privaten Konsum, zum anderen aber auch an der Struktur der türkischen Wirtschaft: Das Land muss nicht nur Öl importieren, sondern, um überhaupt etwas produzieren zu können, viele andere Rohstoffe und Vorprodukte. "Wir führen mittlerweile sogar Getreide ein", sagt der Banker, "das schmerzt mich, wir hatten eine große Landwirtschaft".
    Die Unwucht bei Ex- und Importen macht die Türkei anfällig für Paniken auf den Finanzmärkten: Wenn die Investoren nervös werden und ihr Geld plötzlich abziehen, droht der Absturz. Der "Economist" führt die Türkei auf den vorderen Plätzen einer Liste mit Schwellenländern, deren Wirtschaft zu überhitzen droht.
    Höher, schneller, weiter - Antrieb für den Aufschwung
    Die Regierung von Premier Recep Tayyip Erdogan will den Boom jedoch weiter befeuern - auch mit megalomanischen Bauvorhaben. Immer neue Hochhäuser lässt sie errichten, etwa den "Saphir von Istanbul", das höchste Gebäude der Türkei, 261 Meter misst es vom Boden bis zur Antennenspitze. Ein Schnellbahnnetz soll sich bald durch die Türkei ziehen. Und im Wahlkampf kündigte Erdogan an, einen zweiten Bosporus ausheben zu lassen, einen gigantischen Kanal, der Marmarameer und Schwarzes Meer verbindet, 50 Kilometer lang, 150 Meter breit. Zum 100. Jahrestag der türkischen Republik 2023 sollen er und die Bahntrassen fertig sein.
    Erdogan verspricht seinen Wählern, dass sie alle reich sein werden, dass sich ihr Verdienst verdreifacht, dass ihr Land bald zu den zehn größten Wirtschaftsnationen der Welt gehört.
    Aber kann das klappen? "Wenn ich ein ausländischer Investor wäre, ich würde der Türkei nicht trauen", sagt Mehmet Inhan, 53, Hauptgeschäftsführer eines Internet-Unternehmens und Wirtschaftsdozent an der Bosporus-Universität. Er kann sich noch gut an die letzte große Krise von 2001 erinnern: Als die Aktienkurse einbrachen, saß er zusammen mit seinem Geschäftspartner im Büro, sie betrieben eine Unternehmensberatung, gegründet mit Risikokapital. Das Telefon habe geklingelt, ein Kunde kündigte seinen Vertrag, dann der nächste, dann wieder. Am Ende des Tages hatten sie keine Aufträge mehr. "Wir haben nur noch gelacht", sagt Inhan, vor Verzweiflung.
    Neue Länder, neue Märkte
    Aber die Türken seien krisenerfahren: "Wir machen irgendwie immer weiter, auch wenn es wehtut." Er suchte sich einen neuen Job, schlug sich durch, jetzt baut er gerade einen Buchversand mit auf.
    Mit harten Reformen schaffte es auch das ganze Land, sich wieder aufzuraffen - und versucht mittlerweile, neue Märkte zu erschließen, vor allem im Nahen Osten und in Afrika. Die Türkei öffnet Botschaften und Konsulate, um neue Kontakte aufzubauen und alte zu pflegen. Gerade erst reise Erdogan durch die Länder des arabischen Frühlings. Mit den neuen libyschen Machthabern hoffen die Türken wieder ins Geschäft zu kommen - immerhin bekamen türkische Firmen schon unter Gaddafi die größten Bau-Aufträge.
    Aber noch ist die EU, vor allem Deutschland, der wichtigste Handelspartner der Türkei, ein Handelspartner, der durch seine tiefste Krise taumelt. "Die Nachfrage nach türkischen Produkten wird schon bald zurückgehen", fürchtet Inhan.
    Sollte der Boom tatsächlich zum Knall werden, wird die Krise allerdings auf andere Weise ihren Anfang nehmen als vor zehn Jahren. Damals reichte eine Lappalie, um alles zusammenbrechen zu lassen: Staatspräsident und Regierungschef stritten darum, ob die Korruption hart genug bekämpft wurde. Die Kurse brachen ein, Investoren zogen Milliarden aus der Türkei ab, schließlich zerbrach die Regierung.







    Die Türkei von 2011 ist politisch weitaus stabiler, Erdogans AKP ging erneut gestärkt aus den letzten Wahlen hervor. "Das macht Entscheidungen schneller und verlässlicher", sagt der Banker im Kanyon-Center. Allerdings wächst bei vielen Geschäftsleuten die Furcht vor politischem Druck - und davor, dass nur jene profitable Aufträge bekommen, die den Premier und seine Politik unterstützen. Die Ängste sind nicht unbegründet. Als der Unternehmerverband Tüsiad sich nicht für Erdogans Verfassungsreform aussprechen wollte, drohte der Premier damit, den Verband zu eliminieren. Die Firmenchefs dürften sich nicht wundern, sollte die Regierung stumm bleiben, wenn die Unternehmer bei ihr anklopfen würden.
    Denn eines verteidigt Erdogan härter als den Boom der Türkei: seine Macht

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von De_La_GreCo Beitrag anzeigen
    Und ihr seid auch nicht viel besser als Sie. So bleibt das nur lächerliches Ping Pong getue.....Was juckt euch die Wirtschaft bzw die Probleme der Türkei???Umgekehrt an die Fyromskis,Türken, Albaner und Bosnier, was jucken euch Griechenlands Probleme???
    Die probleme der türkei gehen mir überhaupt nichts an.....da mir die türkei nicht interessiert.
    Hier geht es nur um hyene tuaf.....die meint das die türkei was besseres ist als Griechenland.Ab und zu musst du diesen döddel solche beitrage vorm gesichtsgulasch knallen,damit er auf den boden der tatsachen kommt.
    Er pralllt rum als ob die türkei das mass aller dinge ist....und vergisst dabei das etliche leute hier einige links mehr in ihren favoriten liste haben als das balkanforum so das sie über einige dinge gut informiert sind.

  4. #1554
    Avatar von Toruko-jin

    Registriert seit
    22.04.2012
    Beiträge
    15.171
    Um einiges klarzustellen: Es stimmt schon, dass vieles hier in der Türkei über Schulden leauft aber es sind zum einen nur die privaten Haushalte betroffen, die sehr leicht in die richtige Richtung gelenkt werden können, zum anderen ist die betroffene Masse nicht gross genug, um eine Krise zu entfachen.

    auf staatlicher Basis liegt die Verschuldung bei 36% gemessen am BIP.

    • Türkei - Staatsverschuldung in Relation zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2012 | Statistik

    Oh, und noch etwas... natürlich wird eine Krise die Türkei treffen aber erst in den neachsten 10 Jahren und die wird bei weitem nicht so verheerend sein wie das in GR der Fall war.
    Bezüglich der Bauindustrie kann ich das eine sagen: man hat sehr viele Haeuser gebaut, die noch verkauft werden sollen, deswegen hat man beschlossen den Auslaendern Land zu verkaufen. In 3 Monaten hat man 400.000m2 Wohnungsfaeche verkauft.
    Bei der Syrienfrage hat sich die AKP massivst verschaetzt aber es geht in erster Linie um den Iran, wenn sie es schaffen, die Hisbollah zu isolieren, dann wird Israel freies Geleit haben den Iran anzugreifen, spaetestens dann wird Schluss sein mit Assad.

    Ich muss euch Gr leider enttauschen, es wird noch lange dauern bis eure Gebete erhört werden.

  5. #1555
    Kejo
    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Das Thema wurde hier schon vor Wochen abgefrühstückt
    Richtig, ich kann mich noch daran erinnern, Blacki.

  6. #1556

    Registriert seit
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    4.270

    TC Orman ve Su İşleri Bakanlığı'nın dünyada ilk kez deniz yüzeyinin 250 metre altından borularla su taşınmasını sağlayacağı KKTC Su Temin Projesi'nde ihalelerin tamamlandığı bildirildi.
    [...]
    HABER KKTC | KIBRIS Haberleri | KKTC Haberleri | KKTC Gazeteleri - KKTC Su Temin Projesi'nde ihalelerin tamamland







    Umarım proje en kısa zamanda biter ve KKTC'nin su sorunu giderilir.

  7. #1557
    Avatar von kewell

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    06.06.2011
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    7.921
    Türkei Gericht bestätigt lebenslange Haftstrafen für Staatsbeamte


    Sie folterten den linken Aktivisten Engin Ceber zu Tode - dafür müssen drei türkische Beamte lebenslang in Haft. Ein Istanbuler Gericht bestätigte die Urteile. Der Prozess ist bemerkenswert - harte Strafen gegen Staatsdiener sind in der Türkei selten.

    Istanbul - In einem historisch bedeutsamen Prozess hat ein Istanbuler Gericht die Verurteilung von drei Staatsbeamten wegen Folter bestätigt. Das Gericht verhängte in dem wiederaufgenommenen Verfahren lebenslange Haftstrafen gegen einen Gefängnisdirektor und zwei Vollzugsbeamte wegen des Foltertodes des Linksaktivisten Engin Ceber im Jahr 2008. Ein Anwalt von Cebers Familie begrüßte die Entscheidung am Dienstag als richtungsweisend.Türkei: Gericht bestätigt Urteil gegen Beamte wegen Foltertod - SPIEGEL ONLINE

  8. #1558

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    6.317
    Zuletzte war die bilaterela Zusammenarbeit geprägt durch gezielte Förderung kommunaler Infrastruktur sowie kleiner und mittlerer Betriebe durch technische Beratung und Kreditprogramme. Sie hatte sich auf die weniger entwickelten Provinzen konzentriert.Deutschland streicht Türkei die Entwicklungshilfe

    Deutschland beendet nach Jahrzehnten die Entwicklungsarbeit mit der Türkei. Das Land steht längst auf eigenen Füßen. Trotzdem sollen noch fast 100 Millionen restliche Euro an den Bosporus fließen.Deutschland beendet die klassische Entwicklungszusammenarbeit mit der Türkei.

    Das Entwicklungsministerium und das türkische Schatzamt trafen eine gemeinsame Entscheidung über die noch zur Verfügung stehenden Restmittel der finanziellen Zusammenarbeit in Höhe von gut 92,5 Millionen Euro: Sie werden in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien eingesetzt, wie das Ministerium am Dienstag in Berlin mitteilte.

    Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz erklärte: "Mit der Türkei ist – nach China – ein weiteres ehemaliges Partnerland aufgrund erfolgreicher dynamischer Entwicklung aus der klassischen deutschen bilateralen Entwicklungskooperation ausgeschieden."

    Herausragende Position in der Entwicklungsarbeit


    Die Türkei war mehr als 50 Jahre lang Kooperationsland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.

    Nach 50 Jahren: Deutschland streicht Türkei die Entwicklungshilfe - Nachrichten Politik - Ausland - DIE WELT

    In der deutschen Entwicklungspolitik hat die Türkei von Anfang an eine herausragende Position innegehabt: Das Land am Bosporus war nach Indien und Ägypten mit Abstand drittgrößter Empfänger finanzieller und technischer Unterstützung. Gemessen an den Finanzzusagen war Deutschland der größte Geber der Türkei.

    Grund für die besondere Bedeutung der Türkei waren die historisch gewachsenen Beziehungen zwischen beiden Ländern. Außerdem hat und hatte die Türkei eine nicht unerhebliche geostrategische Bedeutung für Europa und gilt als Stabilitätsanker in einer instabilen Region.

  9. #1559
    Avatar von TuAF

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    Kreditvergabe: Die Türkei leiht Ägypten eine Milliarde US-Dollar


    Die Türkei will die ägyptische Regierung mit einem Kredit über eine Milliarde Dollar unterstützen. Angestrebt ist eine Verdreifachung des Handelsvolumens auf zehn Milliarden Dollar. Die politische Unsicherheit in Ägypten könnte allerdings türkische Investistionen gefährden.

    Der ägyptische Präsident Mohamed Morsi war am vergangenen Sonntag nach Ankara gereist, um seinen türkischen Amtskollegen Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan zu treffen (die ägyptische Jugend evaluiert ihren Präsidenten im Internet – mehr hier). Im Rahmen dieses Treffens wurde Ägypten ein Kredit von einer Milliarde US-Dollar zugesagt. Dies geht aus der Pressemitteilung des stellvertretenden türkischen Ministerpräsidenten Ali Babacan hervor.
    Darüber hinaus soll ein Finanzierungsrahmen von ebenfalls einer Milliarde US-Dollar von der türkischen Eximbank vorbereitet werden. Damit sollen Dienstleistungen und Warenexporte aus der Türkei nach Ägypten finanziert werden.
    Der türkische Wirtschaftsminister Zafer Çağlayan beziffert unterdessen das Handelsvolumen beider Länder in den ersten acht Monaten des Jahres auf 3,5 Milliarden US-Dollar. Für die Zukunft ist er positiv gestimmt und erwartet in Kürze eine knappe Verdreifachung des Handelsvolumen auf zehn Milliarden US-Dollar, wie die türkische Tageszeitung “Hürriyet” berichtet.
    Dennoch bleibt ein politisches Risiko bestehen: Die politische Kluft zwischen der ägyptischen Armee und dem Präsidenten Morsi ist noch nicht überwunden. Eine ungewisse Zukunft steht dem Land deshalb noch bevor, die die türkischen Invesitionen gefährden könnte (die Türkei taugt dem Land offenbar nicht als Vorbild – mehr hier).


    Kreditvergabe: Die Türkei leiht Ägypten eine Milliarde US-Dollar | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN

  10. #1560
    Avatar von TuAF

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    Schweiz: Türkische Urlauber sollen Tourismus retten

    In die Schweiz zieht es eigentlich in erster Linie europäische Touristen. Weil diese jedoch neuerdings weitgehend ausbleiben, will die Schweiz für sich als Urlaubsland nun sogar in der Türkei und im fernen Indonesien werben.

    ie Schweiz, das Land von Heidi und Bergkäse, konnte bisher eher Urlauber aus den europäischen Nachbarländer für sich begeistern (diese zieht es nun jedoch vor allem in Länder außerhalb der EU – mehr hier). Doch nun bleiben die Fans von unberührter Natur und nostalgischem Charme offenbar derart stark aus, dass die Eidgenossen völlig neue Wege gehen. In der Türkei und in Indonesien hoffen sie jetzt ihre neue Zielgruppe zu finden.
    Der starke Schweizer Franken und die Finanzkrise sorgen offenbar dafür, dass die Schweiz als Urlaubsziel nicht mehr sonderlich beliebt ist (auch die Touristen-Zahlen in der Türkei gehen leicht zurück – mehr hier). Der Tourismus steckt in der Krise. 7,2 Prozent weniger Gäste verzeichneten die Hotels nach Angaben des Bundesamts für Statistik im Juli im Vergleich zum Vorjahr.
    Der Branche geht es so schlecht, dass die Regierung nun um finanzielle Mittel für ein „Notprogramm“ gebeten worden sei, wie Peter Vollmer, Vizepräsident des Marketingverbands Schweiz Tourismus, dem Schweizer Tagesanzeiger erklärte. Zu diesem Programm gehöre Schweiz-Werbung in der Türkei und Indonesien. Die beiden Länder sind von der Finanzkrise weitgehend unverschont geblieben.
    „Beide Länder haben eine sehr zahlreiche Bevölkerung und wiesen in den letzten Jahren ein starkes Wirtschaftswachstum auf“, so Vollmer. Ziel sei es demnach, die „Abhängigkeit von Touristen aus Europa“ zu reduzieren.

    Schweiz: Türkische Urlauber sollen Tourismus retten | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN

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