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Wirtschaft der Türkei - Türkiye Ekonomisi - Economy of Turkey

Erstellt von Popeye, 24.12.2007, 03:46 Uhr · 2.971 Antworten · 251.674 Aufrufe

  1. #1711
    Avatar von Toruko-jin

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    Zitat Zitat von talkischeap Beitrag anzeigen
    Crytek Continues to Expand with the Arrival of Crytek Istanbul





    Crytek GmbH today announced the official opening of Crytek Istanbul, the eighth addition to their worldwide family of studios. The official launch of Crytek Istanbul took place at the city’s Çırağan Palace, with Turkey’s Minister of Science, Industry and Technology, Nihat Ergün, in attendence to welcome the announcement.
    Supporting the growth of Crytek’s free-to-play business, Crytek Istanbul will focus their energy on Crytek’s Warface and GFACE brands, as well as overseeing the growth of the CryENGINE® business in Turkey, and the MENA (Middle East and North Africa) region.
    Cevat Yerli, CEO of Crytek GmbH, expressed his excitement at the unveiling of the new office. “Crytek Istanbul not only opens the door to further growth, it represents reinvestment in a country that has special bonds for us as a company. We have had ambitions and aspirations to invest in Turkey for a long time and believe the moment is now right to bring those plans to fruition. From day one, we will work hard to make a positive impact in Turkey and further solidify Crytek’s reputation for quality and innovation.”
    Serhat Bekdemir, Managing Director of Crytek Istanbul, highlighted Turkey’s rich potential. “Crytek’s decision to establish a permanent base in Turkey underscores the company’s commitment to leading the way into promising new territories. As a growing video game market, Turkey is the perfect place for Crytek to expand its profile and establish bonds with a whole new set of enthusiastic players, developers and business partners.”
    The studio’s arrival also marks a return to the roots of Avni, Cevat and Faruk Yerli; the three Turkish brothers who founded Crytek in 1999.


    Crytek Continues to Expand with the Arrival of Crytek Istanbul | Crytek




    Nazar degmesin
    Ben de Yerli kardeşler her yere el attı (Ukrayna, Macaristan...) neden Türkiyeye gelmiyorlar diyordum... Neyse hoş gelmişler.... sonunda...

  2. #1712
    Avatar von TuAF

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    Waffenimporte: Türkei zum drittgrößten Kunden im Nahen Osten aufgestiegen

    Deutsch Türkische Nachrichten | Veröffentlicht: 19.03.13, 13:07
    Die Türkei hat in den vergangenen Jahren bei den Waffenimporten ordentlich zugelegt. Derzeit rangiert sie im Nahen Osten auf Platz drei. Übertroffen werden die Türken nur durch Saudi Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (UAE). Es wurde insbesondere in die Luft- und Seestreitkräfte investiert.






    Die Türkei ist der drittgrößte Waffen-Importeur des Nahen Ostens. Zwischen 2008 und 2012 sind 17 Prozent aller Waffenverkäufe in den Nahen Osten in die Türkei gegangen. Saudi Arabien liegt mit 18 Prozent an zweiter Stelle und die Vereinigten Arabischen Emirate (UAE) sind mit 19 Prozent Spitzenreiter. Hinter der Türkei liegt als Viertplatzierter der Irak mit 10 Prozent. Das geht aus einer aktuellen Studie des Internationalen Stockholmer Friedensforschungsinstitut (SIPRI) hervor.
    Dabei hat die Türkei alleine zwischen 2011 und 2012 insgesamt 1340 Flugzeuge, Helikopter sowie Ausrüstungen für die Luftstreitkräfte, 109 Panzerfahrzeuge, 168 großkalibrige Geschütze und Geschütztypen sowie Raketen, 70 Triebwerke, 81 Raketen, 241 Sonden und 160 Schiffe sowie Ausrüstungen für die Seestreifkräfte erhalten.
    Aus Deutschland wurden insgesamt 56 Leopard-2A4 Panzer und eine Reihe von Dieselmotoren verschiedenster Typen gekauft. Aus den Niederlanden wurden hauptsächlich Suchradare gekauft. Bei den Importen aus den USA ist auffällig, dass die Türkei vor allem in ihre Luftstreitkräfte und Luftabwehr investiert hat. Weitere Lieferanten waren Frankreich, Israel, Italien, Kanada, Norwegen, Saudi Arabien, die Niederlande, Südkorea und Spanien.


    Waffenimporte: Türkei zum drittgrößten Kunden im Nahen Osten aufgestiegen | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN

  3. #1713
    Avatar von TuAF

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    :

    Türkei hofft auf Rückkehr der israelischen Urlauber

    All-inclusive in der Türkei - das war für israelische Touristen lange der Traumurlaub schlechthin. Doch mit der Erstürmung der "Mavi Marmara" begann eine diplomatische und touristische Eiszeit. Nun hat sich Netanjahu entschuldigt - und türkische Hoteliers hoffen auf einen Ansturm aus Israel.


    iele Israelis können es kaum erwarten. Sie wollen zurück an die Traumstrände der Türkei, die sie drei Jahre lang gemieden haben. Dort werden sie bereits sehnsüchtig erwartet, wie die Betreiberin des Hotels Spice aus Antalya im israelischen Fernsehen voller Pathos bekundet: "Auf, meine Freunde, meine Schwestern, meine Brüder. Wir freuen uns auf euch", beteuert die Hotelmanagerin. "Wo wart ihr drei Jahre lang? Wir wollen, dass ihr wiederkommt und eure Brüder und Schwestern in der Türkei besucht."
    Schon sind die Last-Minute-Angebote für die letzten Passahfesttage am bevorstehenden Wochenende ausgebucht. Für den kommenden Sommer und Herbst rechnen israelische Reiseunternehmen mit einem kräftigen Zuwachs, wie diese Mitarbeiterin eines Reisebüros bestätigt: "Es ist einer der sichersten Plätze der Welt, und was die Kunden dort bekommen, ist das Geld wirklich wert", sagt sie. Sie hätten schon viele Buchungen für die Feiertage. Auch sie selbst habe eine Reise für sich und ihre Familie gebucht. Das Interesse sei wirklich sehr groß.

    Türkei hofft auf Rückkehr der israelischen Urlauber | tagesschau.de



  4. #1714
    Avatar von Rivaille

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    Zunehmendes Vertrauen: Standard & Poor’s stuft Türkei nach oben

    Die internationale Kredit-Ratingagentur Standard & Poor’s hat die Kreditwürdigkeit der Türkei um eine Stufe auf BB + hochgestuft. Der jetzige Schritt wird als Zeichen des wachsenden Vertrauens in die türkische Wirtschaft gewertet.
    Standard & Poor’s gibt das langfristige Fremdwährungsrating der Türkei nun mit BB+ an. Der wirtschaftliche Ausblick wird als stabil bewertet. Das berichtet die türkische Zeitung Zaman. In einer am vergangenen Mittwoch veröffentlichten Erklärung betonte S & P, dass die Türkei in den Prozess der Neuausrichtung ihrer Wirtschaft wäre.
    Einen positiven Effekt auf die Bewertung des Landes würde zudem die Lösung der Kurdenfrage sein. Demnach würden Fortschritte in der Kurdenfrage auch zu einem Rückgang bei den sicherheitsrelevanten Ausgaben führen und zugleich den grenzüberschreitenden Handel in der Türkei erhöhen.
    Der türkische Finanzminister Mehmet Şimşek nahm die Heraufstufung wohlwollend zur Kenntnis. Im Gespräch mit dem privaten TV-Sender NTV bezeichnete er die Entscheidung als erfreulich, betonte jedoch, dass die Türkei seiner Ansicht nach eine höhere Einstufung verdiene. -Als BB+ werden spekulative Anlagen bezeichnet. Bei Verschlechterung der Lage ist mit Ausfällen zu rechnen.
    Standard & Poor’s und Erdogan auf Konfrontationskurs

    Im vergangenen Januar erklärte Standard & Poor’s die Türkei auch ohne eine vertragliche Grundlage bewerten wollen (Kreditnoten vergeben Ratingagenturen gegen Zahlung einer vertraglich festgelegten jährlichen Gebühr). Umfassende Dienste solle die Türkei hingegen nicht in Anspruch nehmen können. Im Mai 2012 stufte Standard & Poor’s die Kreditwürdigkeit der Türkei von positiv auf stabil ab. Als Grund wurde das Handelsbilanzdefizit der türkischen Republik angegeben (mehr hier).
    Der türkische Premier Recep Tayyip Erdogan reagierte damals erbost und äußerte sein Unverständnis über die Herabstufung seines Landes, während Griechenland gleichzeitig hochgestuft wurde. Anschließend ließ er verkünden, dass man den jährlichen Vertrag auslaufen lassen wolle. Hohe Schulden und geringe Exportzahlen der Türkei hatten zu einer Herabstufung der Kreditwürdigkeit geführt. Erdogan bezeichnete das als „ideologische Entscheidung“.
    Bewertung durch Fitch sorgt für Aufschwung

    Im vergangenen November mischte sich dann die Ratingagentur Fitch ein und stufte die Kreditwürdigkeit der Türkei erstmals seit 18 Jahren wieder herauf (mehr hier). Der „Investment Grade“-Status türkischer Staatsanleihen lautete damit „durchschnittlich gute Anlage“ und „investitionswürdig”, nachdem sie zuvor noch die ganze Zeit über als hochspekulative beziehungsweise als Ramsch bewertet worden waren. Daraufhin erreichten die Aktienkurse in Istanbul ein Rekordhoch. Moody’s hielt sich Ende Januar noch bedeckt. Die Ratingagentur hatte verkündet, dass es derzeit weder zu einer Herauf- noch Herabstufung der türkischen Bonität kommt. Jedoch ist die Ausgangslage für eine künftige Heraufstufung durchaus stabil (mehrhier).
    Zunehmendes Vertrauen: Standard & Poor’s stuft Türkei nach oben | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN



  5. #1715
    Avatar von BlackJack

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    Wow, nicht schlecht ... wie viele Wochen/Monate haben wir von keiner einzigen Hochstufung gehört?

  6. #1716
    Avatar von Timur

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    Das türkische Wirtschaftswachstum ist 2012 um 6,6 Prozent gesunken. Die Wirtschafts-Konjunktur verlor damit erheblich an Schwung. Das Türkische Statistikamt (TÜIK) sagt, dass es enorme Ausfälle beim Außen- und Innenhandel gab.

    Türkei: Rapider Rückgang beim Wirtschaftswachstum 2012 | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN

  7. #1717
    Avatar von Salvador

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    Keine Weltmarke in Sicht: Türkische Wirtschaft muss sich ins Zeug legen

    Die Türkei kann derzeit nicht mit eigenen Produkt-Marken brillieren. Unter den ersten 500 wertvollsten Marken der Welt, ist nicht eine einzige türkische Marke zu finden. Der türkische Wirtschafts-Wissenschaftler Serdar Pirtini meint, dass es unter diesen Voraussetzungen sehr schwer sein werde, die wirtschaftlichen Ziele für 2023 zu erreichen.



    Die Türkei belegt in der Rangliste der 100 wertvollsten Länder-Marken den 19. Platz. Das zeigt sich beim aktuellen Marken-Check der Beratungsgesellschaft Brand Finance. Doch keine einzige türkische Produkt-Marke hat es unter die ersten 500 Welt-Marken geschafft.
    Dabei hat der Faktor der Produkt-Marken einen großen Einfluss auf das Wohlstands-Niveau von Ländern. „So wird es sehr schwer werden, die zehntgrößte Wirtschaft der Welt zu werden“, zitiert die Hürriyet den Wirtschafts-Dozenten an der Marmara-Universität, Serdar Pirtini. Denn jenes Ziel sei unter den gegebenen Umständen nahezu unerreichbar.
    Die Türkei plant ihre aktuelle Export-Rate im Wert von 150 Milliarden Dollar, bis 2023 auf 500 Milliarden Dollar zu erhöhen. „Wenn du keine Marke hast, dann hast du nichts. Die einzige Alternative, die dir bleibt ist der Verkauf von Produkten zu niedrigen Preisen“, meint Pirtini. Ein Land könne nur zu einer Macht aufsteigen, wenn sie über wertvolle Marken verfüge. Das sei in der Türkei nicht der Fall.
    Doch der Bau von eigenen Flugzeugen und Autos ist schon in Planung. Vergangenes Jahr beschlossen türkische Unternehmer auf einem Wirtschafts-Gipfel in Bursa, in den kommenden Jahren eine türkische Automarke, auf den Markt zu bringen (mehr hier).
    Hyundai Assan Otomotive Turkey CEO Ali Kibar meinte, es sei ein „längerfristiges Unternehmen“, doch schon in den kommenden zwei bis drei Jahren sei es möglich, das erste türkische Auto der Öffentlichkeit zu präsentieren. 2011 erklärte der türkische Verteidigungsminister Ismet Yılmaz, dass ein erstes türkisches Flugzeug in Eskişehir oder Ankara hergestellt werden soll (mehr hier).
    Derzeit gehen 51 Prozent aller Marken auf der Welt auf das Konto der US-Amerikaner. Deutschland ist mit 9 Prozent zweitplatziert und Großbritannien liegt mit 5 Prozent auf dem dritten Platz. Das Marktforschungsinstitut Interbrand stufte 2012 Coca Cola als die weltweit wertvollste Marke ein. Für Millward Brown war Apple die wervollste Marke.

    Keine Weltmarke in Sicht: Türkische Wirtschaft muss sich ins Zeug legen | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN

    yola devam, durmak yok.
    Erdogan und seine AKP

  8. #1718

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    Einwanderung: Türkei will keine Fachkräfte nach Deutschland schicken

    Der türkische Industrie-Minister Nihat Ergün sagt zu deutschen Wirtschafts-Vertretern: Es gibt kein neues Anwerbeabkommen mit Deutschland. Die Türkei braucht alle Fach- und Arbeitskräfte. Stattdessen soll Deutschland seinem Land Fachkräfte schicken.
    Einwanderung: Türkei will keine Fachkräfte nach Deutschland schicken | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN

    - - - Aktualisiert - - -

    Nordirak hängt Deutschland ab

    Exportland Türkei


    Die Türkei erlebt ein Exportwachstum. Eine Studie der Bahçeşehir Universität kommt nun zu dem Schluss, dass der Nordirak bald der größte Auslandsmarkt der Türkei werden könnte – und somit Deutschland von diesem Platz verdrängen würde.

    Eine am Donnerstag veröffentlichter Studie des „Center for Economic and Social Research“ (BETAM) der Istanbuler Bahçeşehir Universität prognostiziert, dass die im Nordirak liegende Autonome Region Kurdistan innerhalb der nächsten drei Jahre zum größten Auslandsmarkt der Türkei werden wird.

    http://dtj-online.de/news/detail/1986/exportland_turkei.html

  9. #1719
    Avatar von kewell

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    341 proje raftan iniyor

    Barış havası milyon dolarlık 341 projeyi raftan indiriyor. Van turizmin merkezi, Erciş Venedik, Şırnak baraj cenneti olacak. Batman ise yeşille anılacak
    Çözüm süreci Güneydoğu ve Doğu Anadolu'da rafa kaldırılan projelere de umut oldu. Kalkınma ve Ekonomi Bakanlıkları'nın verilerine göre, sadece 2013'te Güneydoğu Anadolu'da 341 proje start alacak. Her biri en az 10 milyon dolarlık olan projeler bölgedeki illerin kaderini değiştirecek. Yatırımlarda aslan payını depremin yaralarını sarmaya çalışan Van alıyor. Şehirde çözüm süreciyle hız kazanan, toplam 20 bin kişiye istihdam sağlayacak üç altın projenin heyecanı yaşanıyor. İlki Tekstilkent Projesi. Bu projeyle 13 bin kişiye istihdam sağlanması planlanıyor. Van'ın ikinci altın projesi ise Tuşba Fuar ve Kongre Merkezi. İnşaat tamamlandığında şehri bu alanda bölgesel liderliğe taşıyacak. Üçüncü projesi de bölgenin enerji ihtiyacına çözüm olacak. 350 milyon euroya mal olacak güneş enerjisi santraliyle Van, bu sektörde en yüksek kapasiteye sahip il olmayı hedefliyor.

    ŞIRNAK BARAJ VE YOL CENNETİ
    Şırnak baraj ve yol çalışmalarıyla gündemde. Tamamlanacak 7 barajın maliyeti 207 milyon lirayı buluyor. Şehirde son dönemde lüks AVM ve otel yatırımları da öne çıkıyor. Batman'da şehir merkezinde yükselen otel ve rezidanslar da dikkat çekiyor. Ancak bu şehrin gündeminde 20 dönüm üzerine kurulacak dev bir yeşil alan projesi var. Nisanda temeli atılacak proje Batman'a nefes aldıracak.

    YAŞLILAR ÖLMEDEN BU İŞ BİTSİN
    Güneydoğu'da kahvelerde konuşulan konulara da kulak misafiri olduk. Diyarbakır'da gençlerin uğrak yeri olan mekânlarda politik ve ekonomik tartışmalar yaşanırken, yaşlıların gittiği kahvelerde ise sağduyu hakim. Yaşı büyük olanların ortak görüşü şu: "Biz ölmeden barış sağlansın." Gençlerin daha heyecanlı olduğunu anlatan Diyarbakır'ın önde gelen isimleri "Biz barış için acele edilmesi gerektiğini düşünüyoruz. Çünkü Şerafettin Elçi gibi isimlerin sayısı azalıyor" diyor.

    ERCİŞ'E VENEDİK GELİYOR
    Erciş de yeni projelerden nasibini alacak. Çevre ve Şehircilik Bakanlığı tarafından hazırlanan yeni imar planıyla, Erciş adeta Venedik gibi ünlü bir merkeze dönüşecek. Bölgede lüks yatlar için bir marina, plaj ve Dalyan gibi kent içi su kanalları yapılacak. Tekneler Erciş'in içine doğru girebilecek.

    GELECEK ADINA UMUTLUYUZ
    Van Ticaret ve Sanayi Odası Yönetim Kurulu Başkan Yardımcısı Mustafa Kantarcıoğlu, şehrin gelecek adına umutlandığını belirterek "Biz kurum olarak altın projeler üretmeye devam edeceğiz. Türkiye olarak bu sorundan çok çektik. İnşallah barış süreci olumlu sonuçlanır. O zaman hep birlikte bu ülkenin kalkınması, gelişmesi, zenginleşmesi için gayret gösteririz" ifadesini kullandı.
    341 proje raftan iniyor - Sabah - 06 Nisan 2013
    Güzel haberlere devam...

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  10. #1720
    Avatar von Toruko-jin

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    Die Türkei wirbt um die gut ausgebildeten Deutschtürken. Und viele Fachkräfte folgen dem Ruf: Sie ziehen in die Heimat der Eltern, weil sie dort bessere Chancen für eine Unternehmensgründung sehen.
    "Ich bereue es nicht eine Sekunde", sagt Dilek Keser über die Entscheidung, die sie vor anderthalb Jahren getroffen hat. Damals kehrte sie Deutschland den Rücken und entschied sich für ein neues Leben in der Türkei. Nach ihrem Wirtschaftsmanagement-Studium hatte sie zehn Jahre lang als Geschäftsführerin eines Unternehmens gearbeitet. Doch sie sei mit ihren beruflichen Zukunftsperspektiven nicht zufrieden gewesen, so die 36-jährige Deutschtürkin aus Hannover im Gespräch mit der DW.
    Dilek Keser ist von Hannover nach Istanbul gezogen
    Heute hat Dilek Keser ihre eigene Firma für Hausverwaltung in Istanbul. Sie kümmert sich um Immobilien ausländischer Investoren aus Europa und den USA. Es ist eine deutsch-türkische Firma, mit der Keser sowohl Euro als auch türkische Lira verdient. "Anfangs war es mir wichtig, weiterhin europäisches Geld zu verdienen. Doch jetzt könnte ich auch darauf verzichten", so Keser. Durch ihre deutsche Ausbildung und ihre Deutsch-, Türkisch- und Englischkenntnisse habe sie auf dem Arbeitsmarkt in der Türkei besonders gute Chancen.
    "Deutschland soll der Türkei Fachkräfte schicken"
    Viele Deutschtürken zieht es - wie Dilek Keser - in die alte Heimat der Eltern und Großeltern. Die Wanderungsstatistik des Statistischen Bundesamts zeigt, dass zum Beispiel im Jahr 2011 knapp 31.000 Menschen aus der Türkei nach Deutschland gekommen sind - 33.000 haben hingegen die Bundesrepublik in Richtung Türkei verlassen. Der Trend besteht seit 2006 ungebrochen.
    Einer der Hauptgründe ist der wirtschaftliche Erfolg der Türkei und die damit verbundenen guten Jobmöglichkeiten. Der türkische Industrieminister Nihat Ergün erklärte vor Kurzem bei einem Besuch in Berlin, wo er für die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in seinem Heimatland warb: "Deutschland soll der Türkei Fachkräfte schicken und nicht andersherum." Natürlich seien auch deutsche Bürger ohne türkische Wurzeln willkommen.
    Seit dem Abschluss des Anwerbeabkommens von 1961 bis zum Anwerbestopp im Jahr 1973 kamen bis zu 750.000 Türken in die Bundesrepublik, um dort zu arbeiten. Wegen dieser großen Zahl an Arbeitnehmern, die die Türkei dadurch verloren hat, spricht sich Ergün gegen ein weiteres Anwerbeabkommen mit Deutschland aus.
    Deutschtürken als Wirtschaftsmotor
    Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan plant, aus seinem Land eine der größten Volkswirtschaften der Welt zu machen - das soll spätestens bis 2023 realisiert werden. 2011 verzeichnete die Türkei ein Wirtschaftswachstum von 8,5 Prozent. Vor allem der türkische Bau- und Energiesektor boomt. Doch wegen der schlechten Lage der Wirtschaft in der EU "wird 2013 ein kritisches Jahr für die Türkei", sagt Sinan Ulgen, Vorsitzender des Zentrums für wirtschaftliche und außenpolitische Studien (EDAM) in Istanbul im DW-Gespräch. "Immerhin gehen 40 Prozent des türkischen Exports in die EU und 85 Prozent der ausländischen Direktinvestitionen in der Türkei stammen aus der EU", so Ulgen.
    Der Wirtschaftsboom zieht viele Deutschtürken in die Heimat der Eltern
    Doch gerade in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten spielen türkische Arbeitskräfte aus Deutschland eine große Rolle, betont Ulgen: "Die Türkei hofft auf das Know-How der Türkischstämmigen, die ihre Ausbildung in Deutschland genossen haben. Allein schon aufgrund ihrer besseren finanziellen Situation sind sie eher in der Lage, eigene Unternehmen in der Türkei zu gründen und Arbeitsplätze zu schaffen." Durch ihre facettenreiche Wirtschaft biete die Türkei Unternehmensgründern bessere Bedingungen als Deutschland, meint er.
    Das kann Tolga Sandikci bestätigen. Der gebürtige Münchener und ehemalige Betriebsleiter ist vor fünf Jahren in die Türkei gezogen. Heute hat er eine eigene Firma in Istanbul und verkauft Eisplatten zum Schlittschuhlaufen. "Nach nur drei Monaten hatte ich bereits um die 400 Bestellungen. In Deutschland wäre meine Firma nie so schnell gewachsen", so Sandikci. "In der Türkei gibt es so viele Geschäftsideen, die das Land noch braucht." Der Unternehmer warnt aber auch vor naivem Optimismus: "Die Mentalitätsunterschiede sind groß. Erst seit ich in der Türkei lebe, merke ich, wie deutsch ich bin". Die Gefahr, im Geschäftsbereich betrogen zu werden, sei hier größer als in Deutschland, meint Sandikci.
    Warnung vor wirtschaftlicher Blase
    Außerdem habe auch der Boom in der Türkei seine Schattenseiten, warnt der türkische Ökonom und Wirtschaftsjournalist Mustafa Sönmez. "Die ausländischen Investitionen im Baugewerbe verursachen eine gefährliche Blase", so der türkische Ökonom. Deshalb müsse die Türkei diesen Sektor verkleinern und dafür den Industriesektor ausbauen, der stark vernachlässigt werde. "Wir sind ein Importland, müssen uns aber viel mehr um den Export bemühen, damit die türkische Wirtschaft nicht ganz so verwundbar ist", rät der Ökonom. Diese Probleme seien dringender als das Anwerben von in Deutschland ausgebildeten Arbeitskräften für die Türkei.
    Falls sich die Aussichten in der Türkei wieder verschlechtern oder die Mentalitätsunterschiede zu schwer zu überbrücken sind, haben Deutschtürken aber immer noch einen großen Vorteil. "Ich kann jederzeit zurück nach Deutschland", sagt Unternehmer Sandikci. Zwei Heimatländer zu haben, sei "ein Segen".

    Braindrain in Richtung Türkei | Wirtschaft | DW.DE | 10.04.2013

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