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Wirtschaft der Türkei - Türkiye Ekonomisi - Economy of Turkey

Erstellt von Popeye, 24.12.2007, 03:46 Uhr · 2.981 Antworten · 252.489 Aufrufe

  1. #1791
    Avatar von Mordy

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    Türkische Tourismuseinnahmen wachsen im ersten Halbjahr um 28 Prozent

    Yeni Safak – Eines der beliebtesten Touristikziele weltweit, die Türkei, erzielte dank Besucherzahlen in Millionenhöhe in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Umsatz von 13,5 Milliarden TRY (etwa 6,9 Milliarden US-Dollar). Erträge durch Tourismus, der nicht selten als Branche ohne finanzielle Grenzen bezeichnet wird, verzeichneten einen Zuwachs von 28,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
    Türkeibesucher aus dem Ausland, die einen Anteil von 84,6 Prozent der Landesbesucher im Zeitraum Januar bis Juni stellen, gaben durchschnittlich 817 Dollar aus, während im Ausland lebende Landsleute mit einem Anteil von 15,4 Prozent sämtlicher Besucher das Land um durchschnittlich 1389 Dollar pro Kopf bereicherten. Dies belegen kürzlich veröffentlichte Zahlen des türkischen Statistikinstitutes TurkStat.

    Bei einem stetigen Zuwachs ausländischer Besucher – im Zeitraum 2007 – 2012 durchschnittlich 8,2 Prozent – rangiert die Türkei laut „Tourism Highlights 2012 Edition“ der United Nations World Tourism Organization (UNWTO) auf Platz 6 der beliebtesten Touristenziele weltweit. 2012 strömten insgesamt 31,8 Millionen Besucher aus dem Ausland in das Mittelmeerland, sorgten für einen Gesamtumsatz von 23,4 Milliarden US-Dollar.

    Das Land rechnet laut 10. Fünfjahresentwicklungsplan der Regierung im Zeitraum 2014 – 2018 bei einem Zuwachs auf 48,5 Millionen Touristen mit 45 Milliarden US-Dollar Tourismuseinnahmen per annum.

    Türkische Tourismuseinnahmen wachsen im ersten Halbjahr um 28 Prozent - Invest in Turkey

  2. #1792
    Avatar von Elk873

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    Zitat Zitat von Mordy Beitrag anzeigen
    Türkische Tourismuseinnahmen wachsen im ersten Halbjahr um 28 Prozent

    Yeni Safak – Eines der beliebtesten Touristikziele weltweit, die Türkei, erzielte dank Besucherzahlen in Millionenhöhe in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Umsatz von 13,5 Milliarden TRY (etwa 6,9 Milliarden US-Dollar). Erträge durch Tourismus, der nicht selten als Branche ohne finanzielle Grenzen bezeichnet wird, verzeichneten einen Zuwachs von 28,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
    Türkeibesucher aus dem Ausland, die einen Anteil von 84,6 Prozent der Landesbesucher im Zeitraum Januar bis Juni stellen, gaben durchschnittlich 817 Dollar aus, während im Ausland lebende Landsleute mit einem Anteil von 15,4 Prozent sämtlicher Besucher das Land um durchschnittlich 1389 Dollar pro Kopf bereicherten. Dies belegen kürzlich veröffentlichte Zahlen des türkischen Statistikinstitutes TurkStat.

    Bei einem stetigen Zuwachs ausländischer Besucher – im Zeitraum 2007 – 2012 durchschnittlich 8,2 Prozent – rangiert die Türkei laut „Tourism Highlights 2012 Edition“ der United Nations World Tourism Organization (UNWTO) auf Platz 6 der beliebtesten Touristenziele weltweit. 2012 strömten insgesamt 31,8 Millionen Besucher aus dem Ausland in das Mittelmeerland, sorgten für einen Gesamtumsatz von 23,4 Milliarden US-Dollar.

    Das Land rechnet laut 10. Fünfjahresentwicklungsplan der Regierung im Zeitraum 2014 – 2018 bei einem Zuwachs auf 48,5 Millionen Touristen mit 45 Milliarden US-Dollar Tourismuseinnahmen per annum.

    Türkische Tourismuseinnahmen wachsen im ersten Halbjahr um 28 Prozent - Invest in Turkey




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  3. #1793

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    Ja weil in Ägypten gerade die hölle los ist, tut das der Türkei gut. Haben sie auch dringend nötig mit 3x mehr schulden als vor 10 Jahren und mit der verschuldung des Volkes an die Banken will ich erst garnicht anfangen.

  4. #1794

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    Zitat Zitat von Gaelo Beitrag anzeigen
    Ja weil in Ägypten gerade die hölle los ist, tut das der Türkei gut. Haben sie auch dringend nötig mit 3x mehr schulden als vor 10 Jahren und mit der verschuldung des Volkes an die Banken will ich erst garnicht anfangen.
    Solange die Wirtschft gut wächst und man Schuden nicht mit neuen Schulden begleicht ist alles in ordnung.Die neuen Schulden waren aber notwendig um die Infrastruktur flott zu machen und ein großteil des Geldes das in der Planung der Regierung vorgesehen ist wurden noch garnicht ausgegeben weil die Projekte noch nicht abgeschlosssen sind.Die verschuldung des Volkes stimmt zwar das sie in die Kredit falle tapen aber am ende des Monats könen die ihre Schulden doch bezahlen frag mich nicht wie es geht einfach da die Türkische Schatten Wrtschft so groß ist.

  5. #1795
    Avatar von TuAF

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    Mehr als 10 Millionen Gäste: Istanbul gehört zu den sechs meistbesuchtesten Städten der Welt

    Die türkische Millionenstadt Istanbul rangiert auf Platz sechs der meistbesuchtesten Städte der Welt. Mehr als zehn Millionen Gäste tauchen Jahr für Jahr in die spannende Mischung aus Tradition und Moderne ein. Angeführt wird das Ranking der BBC von der Mega-Metropole Thailands: Bangkok.


    Sie ist die einzige Stadt auf zwei Kontinenten und fast 14 Millionen Einwohner stark. Mehr als 2500 Jahre Geschichte ruhen auf ihren eindrucksvollen Schultern. Und mittlerweile, so scheint es, gibt es für internationale Touristen kaum einen attraktiveren Ort. Wie der MasterCard Global Destination Cities Index hervorgebracht hat, rangiert die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei derzeit auf Platz sechs der meistbesuchtesten Städte der Welt. Jährlich treffen sich hier 10,37 Millionen Gäste.
    Überholt wurde die türkische Destination dabei nur von einigen wenigen nicht minder eindrucksvollen Destinationen. Auf Platz eins des von der britischen BBC zusammengestellten Rankings findet sich in diesem Jahr Bangkok. 15,98 Millionen Besucher strömen jährlich hierher. Nun will man zudem von den türkischen Protesten profitieren (mehr hier). Mit 15,96 Millionen nicht viel weniger Gäste empfängt London. Auf Platz drei rangiert das romantische Paris mit 13,92 Besuchern. Auf Rang vier schafft es Singapur mit 11,75 Millionen Touristen. Toppen kann Istanbul schließlich nur noch New York mit 11,52 Millionen Besuchern jährlich.


    Mehr als 10 Millionen Gäste: Istanbul gehört zu den sechs meistbesuchtesten Städten der Welt | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN

  6. #1796
    Avatar von TuAF

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    airbus kommt nach turkisch-thrakien

    Airbus: Millioneninvestition in der Türkei geplant

    Erst der Mega-Deal mit Turkish Airlines, jetzt eine Ausweitung des Engagements in der Türkei. Der französische Flugzeugbauer Airbus orientiert sich immer mehr Richtung Süden. Ein entsprechendes Grundstück für eine neue Produktionsstätte hat das Unternehmen bereits erworben. Und schon in den kommenden Monaten soll es los gehen.

    weiter lesen : Airbus: Millioneninvestition in der Türkei geplant | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN

  7. #1797
    Avatar von Elk873

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    Übertroffene Erwartungen: Türkische Industrieproduktion steigt an

    Die Türkei konnte im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Anstieg ihrer Industrieproduktion verzeichnen. Doch US-Analyst Nouriel Roubini warnt weiterhin vor einem Crash. Grund für Roubinis Besorgnis ist die türkische Abhängigkeit von kurzfristigem Kapital.
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    Die türkische Industrieproduktion ist im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,2 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat verzeichnete sie einen Anstieg in Höhe von 1,4 Prozent.
    Während der Bergbau um 2,1 Prozent und die Energieproduktion um 0,5 Prozent zurückgingen, hatte die Gesamtproduktion einen Anstieg in Höhe von 5,4 Prozent zu verzeichnen. Das geht aus den aktuellen Daten des Türkischen Statistikamts (TÜIK)hervor.
    Noch im März 2013 war die Industrieproduktion im Vergleich zum Vormonat Februar um 0,9 Prozent zurückgegangen (mehr hier).
    Der Anteil der Industrie an der türkischen Wirtschaft beträgt 28,1 Prozent. Auf die Agrarwirtschaft fallen 8,9 Prozent. Der Dienstleistungssektor hat mit 63 Prozent den größten Anteil an der Wirtschaft.
    Zuvor hatte US-Wirtschaftsanalyst Nouriel Roubini gesagt, dass er dem anhaltenden Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern misstraue. Grund für seine Besorgnis seien die Defizite in den Leistungsbilanzen der Länder.
    So habe die Türkei eine gefährliche Abhängigkeit hinsichtlich der riskantesten Arten von ausländischem Kapital entwickelt und taumelt in eine Krise (mehr hier). Die Türkei ist abhängig von kurzfristigem Kapital.
    Übertroffene Erwartungen: Türkische Industrieproduktion steigt an | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN


  8. #1798
    Avatar von TuAF

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    Türkei will 2023 weltweit führende Exportnation werden

    Die Türkei plant ihren jährlichen Export bis zum Jahr 2023 auf 500 Milliarden US-Dollar anzuheben. Sie möchte zu den zehn größten Volkswirtschaften der Welt werden. Doch auch das politische System soll reformiert werden.

    Die türkische Regierung möchte die Exportziele der Türkei bis 2023 einhalten. Der Präsident der Industrie- und Handelskammer von Adiyaman, Mustafa Uslu, geht fest davon aus, dass die Türkei zu ihrem hundertjährigen Jubiläum unter den zehn größten Volkswirtschaften rangiert.
    Im vergangenen Jahr gab Ministerpräsident Erdogan das türkische Exportziel für 2023 bekannt. Im Rahmen einer Preisverleihung des Verbandes türkischer Exporteure (TIM) wurde ein Exportvolumen von 500 Milliarden Dollar als Ziel veranschlagt. 2012 wurden Waren und Dienstleistungen im Wert von 152,6 Milliarden Dollar exportiert, sodass bis 2023 eine Vervierfachung des Exports notwendig wäre.
    Um das Ziel zu erreichen, haben das Wirtschaftsministerium und der TIM im letzten Jahr einen strategischen Plan mit dem Namen “Türkische Exportstrategie bis 2023″formuliert. Demnach soll die Türkei ihren Anteil am weltweiten Export auf 1,5 Prozent erhöhen.
    Im März war Vizepremier Bülent Arınç Gastredner bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin und berichtete über das „Ziel 2023“. Es gehe in diesem Zusammenhang auch um Arbeitsmarktpolitik und die Reform des politischen Systems der Türkei.
    Das Land möchte 40 Prozent aller türkischen Frauen in den Arbeitsmarkt eingliedern. Das weibliche Geschlecht sei auf dem türkischen Arbeitsmarkt noch zu wenig vertreten. Es gehe der AKP um die bestmögliche Nutzung von Humankapital. Nur so könne das Wirtschaftswachstum der Türkei auch in Zukunft gesichert werden.

    http://www.deutsch-tuerkische-nachri...nation-werden/

  9. #1799
    Avatar von Lilith

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    Führende Exportnation bis 2023? Klingt sehr ambitiös, wenn man mal bedenkt, wie die Außenhandelsbilanz aussieht. Aber mal sehen.

    Späte Einsicht in der Türkei

    Mittwoch, 17. Juli, 06:00


    Die kränkelnde Lira bereitet der türkischen Zentralbank Sorgen. (Bild: Reuters)
    Mit fehlendem Erfolg hat die türkische Zentralbank seit Mitte Juni am Devisenmarkt gegen den steten Sinkflug der Lira interveniert. Nun wird endlich erkannt, dass zur Verhinderung einer Kapitalflucht kein Weg an Zinserhöhungen vorbeiführt.

    Thomas Fuster, Wien

    Die türkische Wirtschaft ist in den vergangenen eineinhalb Monaten arg unter die Räder geraten. Wie die meisten Schwellenmärkte leidet das Land zum einen unter der vage angedeuteten Korrektur der extrem expansiven Geldpolitik in den USA, zumal das viele Gratisgeld bisher nicht zuletzt auch in Richtung Bosporus floss. Zum andern hat der Konflikt rund um den Gezi-Park und die Konfrontationspolitik von Regierungschef Erdogan zu einer Wiederentdeckung des politischen Risikos geführt, nach einer für die Türkei ungewohnt langen Phase politischer Stabilität. Bemerkbar machten sich diese beiden Faktoren jüngst in einer markanten Abschwächung der türkischen Lira und in einem Höhenflug der Renditen auf türkischen Staatsanleihen.

    Vergeudung knapper Reserven

    Sorgen bereitet der Zentralbank in erster Linie die kränkelnde Lira. Diese ist gegenüber dem Dollar auf ein Rekordtief gefallen und hat seit Anfang Jahr gegen 9% an Wert verloren. Der potenzielle Schaden ist beträchtlich: So kämpft die Türkei seit Jahren mit einer tiefroten Handels- und Leistungsbilanz. Über die Abschwächung der Heimwährung verteuern sich nun die Einfuhren zusätzlich, wobei die Inflation im Juni mit 8,3% bereits das höchste Niveau seit neun Monaten erreicht hat. Die schwache Lira, die steigende Inflation und das anhaltend hohe Kreditwachstum verschärfen zudem das aussenwirtschaftliche Ungleichgewicht, das sich in einem Anstieg des Leistungsbilanzdefizits um 22% in den Monaten Januar bis Mai spiegelt.
    Die Antwort auf diese Rahmendaten wäre eigentlich naheliegend, nämlich eine Zinserhöhung. Die türkische Zentralbank schlug bisher aber einen anderen Weg ein. Sie hat die Schwindsucht der Lira mit direkten Interventionen am Devisenmarkt zu bekämpfen versucht. Zu diesem Zweck warf die Währungsbehörde seit dem 11. Juni 6,4 Mrd. $ auf den Markt. Eine Trendumkehr konnte dieses viele Geld aber nicht bewirken. Die einzige konkrete Folge ist das rasche Schmelzen der ohnehin nicht allzu üppig dotierten Devisenreserven; so sind diese Reserven laut Schätzungen unabhängiger Ökonomen schon unter 40 Mrd. $ gesunken; allzu lange lassen sich die Devisenmarktinterventionen also nicht aufrechterhalten.
    Anfang dieser Woche hat die Zentralbank erstmals indirekt ihr Scheitern eingestanden. In einem aussergewöhnlichen Schritt bereitet sie den Markt in einer schriftlichen Stellungnahme nun auf das nächste Treffen des geldpolitischen Rates vom 23. Juli vor. Darin wird festgehalten, dass an diesem Treffen auch eine Ausweitung des Zinskorridors auf die Traktandenliste gesetzt werde. Diese verbale Intervention kann nur dahingehend interpretiert werden, dass endlich auch die Zentralbank das Unabwendbare einsieht und eine Zinserhöhung ins Auge fasst. Die Reaktionen des Marktes legen dabei den Schluss nahe, dass nicht mit einer homöopathischen Dosis gerechnet wird, sondern mit einer Erhöhung der oberen Grenze des Zinsbandes – sie liegt derzeit bei 6,5% – um bis zu 100 Basispunkte.
    Erdogans abstruse Theorien

    Die Ankündigung der Notenbank ist nicht nur makroökonomisch, sondern auch innenpolitisch bedeutsam. So emanzipiert sich die Bank mit ihrem Schritt zumindest teilweise von Erdogan. Dieser hatte in den vergangenen Wochen wiederholt seine Verschwörungstheorie unter die Leute gebracht, wonach eine klandestine «Zinslobby» die Türkei durch eine Erhöhung der Geldmarktsätze in die Knie zu zwingen versuche. Das Zögern der Zentralbank, auf den Sinkflug der Lira endlich mit der naheliegendsten Rezeptur zu reagieren, liess bisweilen den Verdacht aufkommen, dass die Währungshüter beim Thema Zinserhöhung vorab den Groll Erdogans fürchten; dem frommen Muslim gelten Zinsen nämlich seit je als eher suspektes Instrument.
    Der Glaubwürdigkeit der Zentralbank und der makroökonomischen Stabilität der Türkei wäre eine rasche Zinserhöhung – die erste seit Oktober 2011 – denn auch dienlich. Zwar haben ausländische Investoren bisher erst einen vergleichsweise kleinen Teil ihrer in den vergangenen Jahren in die Türkei transferierten Gelder wieder aus dem Land abgezogen. Durch die jüngste Schwäche der Lira haben die Investitionen in lokalen Aktien und Anleihen aber bereits stark an Wert verloren, so dass ein unkontrollierbarer Abfluss ausländischer Anlagen als durchaus reale Gefahr erscheint. Mit Blick auf das türkische Leistungsbilanzdefizit, das seit Jahren primär durch kurzfristige Portfolioinvestitionen finanziert wird, käme dies einer Bruchlandung der Türkei gleich.

    Zinserhöhungen in Sicht: Späte Einsicht in der Türkei - Wirtschaftsnachrichten Nachrichten - NZZ.ch



  10. #1800

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