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Wirtschaft der Türkei - Türkiye Ekonomisi - Economy of Turkey

Erstellt von Popeye, 24.12.2007, 03:46 Uhr · 2.971 Antworten · 251.439 Aufrufe

  1. #1961

    Registriert seit
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    Bitte keine Verschwörungstheorien. Hier geht es um die türkische Wirtschaft und nicht um den Syrien Konflikt.

  2. #1962

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    1.589
    Erdo


    WIRTSCHAFT
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    Erdoğan hatte gewarnt: Zinserhöhung kann Kapitalflucht nicht stoppen
    Deutsch Türkische Nachrichten | 29.01.14, 17:34
    Offenbar hat Premier Erdoğan mit seiner Warnung vor einer Leitzins-Erhöhung Recht behalten. Das sei keine nachhaltige Lösung und könne sich sogar noch negativer auswirken. Die Notenbank entschied sich gegen diesen Vorschlag. Doch die massive Zinserhöhung kann den Kapitalabfluss nicht stoppen.

    Erdoğan möchte eine exportorientierte türkische Industrie schaffen. (Screenshot via Facebook)
    Erdoğan möchte eine exportorientierte türkische Industrie schaffen. (Screenshot via Facebook)

    Premierminister Erdoğan hat offenbar mit seiner Warnung vor einer Leitzinserhöhung Recht gehabt. Nach der Zinserhöhung gewann die Türkische Lira wieder an Wert. Der Lira-Kurs zum Dollar ging zunächst von 2,39 auf 2,1619 zurück. Anschließend verlor sie wieder an Wert und fiel im Laufe des stiegt auf einen Kurs von 2,32. „Die Verzweiflungsaktion der türkischen Zentralbank hat nur kurzzeitig für Erleichterung gesorgt“, zitiert n-tv einen Börsenhändler.

    Auslöser der Zinserhöhung ist der unaufhaltsame Währungsverfall der Türkischen Lira gewesen. Am Montag lag die Türkische Lira zum US-Dollar noch bei einem Kurs von 2,33. Im Laufe des Tages fiel sie auf ein Rekordtief von 2,39. Der Kapitalabfluss aus der Türkei wird somit anhalten. Notenbank-Chef Erdem Başçı ist ein entschiedener Gegner von Kapitalverkehrs-Kontrollen.

    Zuvor sagte Erdoğan, dass er nach wie vor gegen eine Zinserhöhung sei. Für ihn sei eine Zinserhöhung keine nachhaltige Lösung. „Wenn ich mich nun dazu äußere, wird man mir diesmal vorwerfen, dass ich die Notenbank beeinflussen möchte“, zitiert die Zeitung Radikal den Premier. Er teile lediglich seine Ansichten. Die Zentralbank könne sich frei entscheiden. Doch dann müsse sie auch die volle Verantwortung für mögliche negative Auswirkungen tragen. Offenbar glaubt er nicht daran, dass die Kapitalflucht mit einer Zinserhöhung gestoppt werden kann.

    Seine Partei sei dabei, die Türkei in eine Exportwirtschaft umzugestalten. Aktuell sei das Land abhängig von strategisch wichtigen Gütern. „Unser größtes Problem ist die Abhängigkeit von Energie-Importen. Im vergangenen Jahr haben wir für Erdgas und Erdöl insgesamt 60 Milliarden US-Dollar ausgegeben“, so Erdoğan. Der Währungsverfall der Lira hatte die Energie-Importe in den vergangenen Wochen verteuert.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von IceCold53 Beitrag anzeigen
    Erdo


    WIRTSCHAFT
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    Erdoğan hatte gewarnt: Zinserhöhung kann Kapitalflucht nicht stoppen
    Deutsch Türkische Nachrichten | 29.01.14, 17:34
    Offenbar hat Premier Erdoğan mit seiner Warnung vor einer Leitzins-Erhöhung Recht behalten. Das sei keine nachhaltige Lösung und könne sich sogar noch negativer auswirken. Die Notenbank entschied sich gegen diesen Vorschlag. Doch die massive Zinserhöhung kann den Kapitalabfluss nicht stoppen.

    Erdoğan möchte eine exportorientierte türkische Industrie schaffen. (Screenshot via Facebook)
    Erdoğan möchte eine exportorientierte türkische Industrie schaffen. (Screenshot via Facebook)

    Premierminister Erdoğan hat offenbar mit seiner Warnung vor einer Leitzinserhöhung Recht gehabt. Nach der Zinserhöhung gewann die Türkische Lira wieder an Wert. Der Lira-Kurs zum Dollar ging zunächst von 2,39 auf 2,1619 zurück. Anschließend verlor sie wieder an Wert und fiel im Laufe des stiegt auf einen Kurs von 2,32. „Die Verzweiflungsaktion der türkischen Zentralbank hat nur kurzzeitig für Erleichterung gesorgt“, zitiert n-tv einen Börsenhändler.

    Auslöser der Zinserhöhung ist der unaufhaltsame Währungsverfall der Türkischen Lira gewesen. Am Montag lag die Türkische Lira zum US-Dollar noch bei einem Kurs von 2,33. Im Laufe des Tages fiel sie auf ein Rekordtief von 2,39. Der Kapitalabfluss aus der Türkei wird somit anhalten. Notenbank-Chef Erdem Başçı ist ein entschiedener Gegner von Kapitalverkehrs-Kontrollen.

    Zuvor sagte Erdoğan, dass er nach wie vor gegen eine Zinserhöhung sei. Für ihn sei eine Zinserhöhung keine nachhaltige Lösung. „Wenn ich mich nun dazu äußere, wird man mir diesmal vorwerfen, dass ich die Notenbank beeinflussen möchte“, zitiert die Zeitung Radikal den Premier. Er teile lediglich seine Ansichten. Die Zentralbank könne sich frei entscheiden. Doch dann müsse sie auch die volle Verantwortung für mögliche negative Auswirkungen tragen. Offenbar glaubt er nicht daran, dass die Kapitalflucht mit einer Zinserhöhung gestoppt werden kann.

    Seine Partei sei dabei, die Türkei in eine Exportwirtschaft umzugestalten. Aktuell sei das Land abhängig von strategisch wichtigen Gütern. „Unser größtes Problem ist die Abhängigkeit von Energie-Importen. Im vergangenen Jahr haben wir für Erdgas und Erdöl insgesamt 60 Milliarden US-Dollar ausgegeben“, so Erdoğan. Der Währungsverfall der Lira hatte die Energie-Importe in den vergangenen Wochen verteuert.
    Einer sehr wichtiger Satz: „Wenn ich mich nun dazu äußere, wird man mir diesmal vorwerfen, dass ich die Notenbank beeinflussen möchte“, zitiert die Zeitung Radikal den Premier.

    Seine Partei sei dabei, die Türkei in eine Exportwirtschaft umzugestalten.

  3. #1963

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    1.589
    Französischer Energie-Konzern baut Stellung in der Türkei aus | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN
    Die franzosen bauen ein akw in sinop.. schön und gut aber warum in einem erdbeben gefährdeten gebiet???

  4. #1964
    Avatar von Mordy

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    273
    WIRTSCHAFT: EXPORT ERREICHT NEUES REKORDHOCH

    Der Export hat mit einem Wachstum von 9,6 Prozent im Januar ein Rekordhoch verzeichnet.

    Der Export hat im Januar mit einem Wachstum von 9,6 Prozent in Höhe von 12,15 Milliarden Dollar ein Rekordhoch verzeichnet. Das teilten der Vorsitzende des Exporteuren-Verbands Mehmet Büyükeksi und Wirtschaftsminister, Nihat Zeybekc in Gaziantep mit. Den größten Anteil der gesamten Exportsumme bilden mit 1,6 Milliarden US-Dollar Produkte der Textilien- und Fertigkleidungsindustrie, gefolgt von der Automobilindustrie mit 1,587 Milliarden Dollar. An dritter Stelle kommen chemische Produkte im Wert von 1,404 Milliarden Dollar. Der größte Anstieg beim Export wurde im Januar mit 64 Produkten bei Tabakwaren und 48 Produkten in der Verteidigungs- und Luftfahrtindustrie verwirklicht. Am meisten wurden die Produkte der Reihe nach Deutschland, den Irak und Großbritannien ausgeführt.

    Wirtschaft: Export erreicht neues Rekordhoch/TRT - Deutsch

  5. #1965
    Avatar von der skythe

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    Zitat Zitat von DocGonzo Beitrag anzeigen
    Erst wenn es deinen amerikanischen herren in den Kram passt düerft ihr krieg spielen.
    Wann checkst Du endlich das Du auch im gleichen Bot bist.
    Wenn Du so weiter machst,Mann über Bord

  6. #1966
    Avatar von TuAF

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    Beliebtestes Touristenziel 2013: Topkapı Palast schlägt die Hagia Sophia

    Deutsch Türkische Nachrichten | 11.02.14, 13:18
    Fast 30 Millionen Besucher haben sich im Jahr 2013 in den Bann türkischer Museen ziehen lassen. Dem türkischen Reiseagenturenverband (TÜRSAB) zufolge stand in dieser Zeit der Topkapı Palast besonders hoch im Kurs. Der Bau konnte den höchsten Anstieg der Besucherzahlen verzeichnen und verwies damit die nicht minder bekannte Hagia Sophia auf Platz zwei.





    Nach zwei Jahren hinter der Hagia Sophia, schafft es der Topkapı Palast 2013 ganz nach oben aufs Treppchen. (Foto: Flickr/Topkapı Palast by Dzingharova CC BY 2.0)

    Immense Anziehungskraft hat dem türkischen Reiseagenturenverband (TÜRSAB) zufolge vor allem der Harem des Topkapı Palastes. Erstmals wurde hier im Jahr 2013 die magische Besucherzahl von einer Million überschritten. Insgesamt kamen 3,397 Millionen Gäste. Nach 2011 und 2012 schiebt sich nun der Topkapı Palast auf der Liste der meistbesuchtesten Museen an die Stelle der Hagia Sophia, die es auf gut 3,2 Millionen Gäste brachte.
    TÜRSAB unterhält derzeit 50 Museen in der Türkei. 105 Museen und antiken Stätten wurden bisher modernisiert. Allein im Jahr 2013 kamen so Einnahmen von 263,3 Millionen Lira, umgerechnet rund 87,4 Millionen Euro. Das berichtet die türkische Zeitung Hürriyet.
    Zogen die türkischen Museen und antiken Stätten zu Beginn des Jahrtausends rund sieben Millionen Besucher jährlich, waren es bis zum Ende des Jahres 2013 ganze 29,533 Millionen. Den Daten von TÜRSAB und dem Kultur-und Tourismusministerium zufolge, waren 69 Prozent der Besucher Ausländer und 31 Prozent türkische Staatsangehörige.
    44 Prozent aller Museumsbesuche fanden im vergangenen Jahr in der Region Istanbul statt. 8,9 Millionen Menschen besuchten die Museen in dieser Gegend. Ihr folgen die Ägäis und Seldschuken mit 2,9 Millionen Besuchern. Kappadokien schafft es mit 2,5 Millionen Besucher auf Rang drei. 1,9 Millionen Besucher zog es nach Antalya, in die anatolische Region 1,2 Millionen.
    Fast 75 Prozent aller Museumsbesuche liefen über Veranstalter oder über Ticket-Verkäufe an den Eingängen. Die übrigen 25 Prozent waren entweder kostenlose Besichtigungen oder liefen über so genannte Müzekarts.
    Die Museen-Bericht zeigt aber auch, dass die antiken Städte an der Küste des Mittelmeeres im Jahr 2013 die niedrigste Zahl an Besuchern vorzuweisen hatten. Der wichtigste Grund dafür sind die hohen Temperaturen in der Region während der Tageszeit. Diese Orte sind entsprechend auch nicht in den Reiseprogrammen von Tourismusagenturen enthalten.


    Beliebtestes Touristenziel 2013: Topkap

  7. #1967

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    FED: Türkei hat größte Verwundbarkeit unter den Schwellenländern

    Deutsch Türkische Nachrichten | 13.02.14, 10:08
    Analysten der US-Notenbank (FED) haben die wirtschaftliche Verwundbarkeit in 15 großen Schwellenländern untersucht. Ihr Ergebnis: Die türkische Wirtschaft ist am anfälligsten, gefolgt von Brasilien und Indien.

    FED: Türkei hat größte Verwundbarkeit unter den Schwellenländern | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN

  8. #1968
    Avatar von Nikos

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    Zitat Zitat von talkischeap Beitrag anzeigen
    FED: Türkei hat größte Verwundbarkeit unter den Schwellenländern

    Deutsch Türkische Nachrichten | 13.02.14, 10:08
    Analysten der US-Notenbank (FED) haben die wirtschaftliche Verwundbarkeit in 15 großen Schwellenländern untersucht. Ihr Ergebnis: Die türkische Wirtschaft ist am anfälligsten, gefolgt von Brasilien und Indien.

    FED: Türkei hat größte Verwundbarkeit unter den Schwellenländern | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN
    Warum versucht die TR Regierung nicht wenigstens das Leistungsbilanzdefizit in den Griff zu kriegen?
    Ihr habt noch die Chance es langsam und Kontrolliert zu machen. Wenn diese Blase erst einmal platzt
    und solche Maßnahmen plötzlich kommen, wird es die TR Wirtschaft hart treffen, genau wie in GR.

  9. #1969

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    kann mal einer kurz sagen worums heute hier ging ?


  10. #1970
    Avatar von Tigerfish

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    Zitat Zitat von Nikos Beitrag anzeigen
    Warum versucht die TR Regierung nicht wenigstens das Leistungsbilanzdefizit in den Griff zu kriegen?
    Ihr habt noch die Chance es langsam und Kontrolliert zu machen. Wenn diese Blase erst einmal platzt
    und solche Maßnahmen plötzlich kommen, wird es die TR Wirtschaft hart treffen, genau wie in GR.

    Wenn in der Türkei wie in" guten alten Zeiten" wieder mehr Chaos herrscht und mit der wankenden Stabilität die Leitzinsen höher werden, dann lohnt es sich für einige Investoren in der Türkei einzusteigen. Die Untersuchungen der Analzysten der westlichen Notenbanken entsprechen vielmehr ihrer Wunschvorstellungen als rationelle Ergebnisse.

    Das Leistungsbilanzdefizit wird neben dem Import vom fossilen Brennstoff vor allem durch Konsumgüter verstärkt. Das Defizit hat sich seit mehr als 30 Jahren
    kaum verändert; im Gegenteil das ist sogar noch gestiegen. Scheint aber für den Wirtschaftsaufschwung in den letzten Jahren kaum was angehabt zu haben, kompensiert durch Auslandsinvestitionen und Einahmen durch den Fremdenverkehr.

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