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Wirtschaft der Türkei - Türkiye Ekonomisi - Economy of Turkey

Erstellt von Popeye, 24.12.2007, 03:46 Uhr · 2.971 Antworten · 251.702 Aufrufe

  1. #2001
    Avatar von TuAF

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    US-Konzern Cargill möchte den Nahen Osten über Türkei erobern

    Deutsch Türkische Nachrichten | 26.04.14, 09:24
    Nach Monsanto will sich nun auch der US-Agrarkonzern Cargill auf dem türkischen Markt etablieren. Über die Türkei soll der Export von pharmazeutischen Hilfsmitteln in den Nahen Osten und Europa abgewickelt werden. Der Konzern kauft Ackerland auf. Doch Bauern und Umweltschützer protestieren.


    Abdullah Gül hatte 2008 eine Gesetzesvorlage zum Vorteil des US-Konzern Cargill unterzeichnet. (Foto: Flickr/ President Abdullah Gül by Chatham





    Der amerikanische Agrar-Konzern Cargill ist in der Türkei auf Expansions-Kurs und hat das Chemieunternehmen Alemdar Kimya aufgekauft. Er plant eine zusätzliche Investition in Höhe von 50 Millionen US-Dollar. Der türkische Cargill-Vertreter Murat Tarakçıoğlu sagt, dass die Türkei in der gesamten Region immer mehr an Bedeutung gewinne.
    „Die Türkei wird im Bereich der pharmazeutischen Hilfsmittel, die aus Pflanzen gewonnen werden, zum wichtigsten Technologie- und Exportstandort der Region werden“, zitiert die Zeitung Milliyet Tarakçıoğlu. Im Fokus des Exports stehe der Nahe Osten, Nordafrika und Europa.
    Doch in der Türkei ist das Unternehmen hochumstritten. Cargill hat es vor allem auf das türkische Ackerland abgesehen. Im Jahr 1998 gründete der Konzern eine Fabrik in Bursa. Die Anlage befand sich auf einem Gebiet, die gesetzlich ihren Ackerland-Charakter behalten musste. Die Lizenz für die Errichtung der Fabrik erhielt das Unternehmen vom zuständigen Gouverneur. Doch die Staatsanwaltschaft erhob Anklage gegen den Gouverneur und die Lizenz wurde aufgekündigt.
    Im Jahr 2005 entschied das AKP-Regierungskabinett, den Status des geschützten Ackerlands in eine „private Industrie-Zone“ umzufunktionieren. Das in der Türkei als Cargill-Gesetz bekannte Vorhaben wurde 2008 vom Parlament verabschiedet und von Präsident Abdullah Gül unterzeichnet, berichtet NTVMSNBC. Bauernverbände in der Türkei sahen in dieser Prozedur eine offenkundige Vorteilsgewährung für Cargill. Das Gesetz stelle einen Verstoß gegen das Gleichheitsgebot der türkischen Verfassung dar.
    Der Umweltschutz-Verein Doğa berichtet, dass die Cargill-Fabrik in Bursa täglich 6000 Liter Wasser verbrauche. Das sei mehr als 75.000 Menschen in dem anliegenden Landkreis verbrauchen würden.
    Es wundert nicht, dass der US-Konzern Cargill seine Exportwirtschaft in die Türkei verlegen möchte. Dort genießt der Konzern offenbar große Vorteile.
    Der Ex-Präsident der Generalversammlung der Vereinten Nationen, Miguel D’Escoto Brockmann, sagte 2008 auf der Überprüfungskonferenz zu den Millenniums-Entwicklungszielen, dass Monsanto und Cargill von den Nahrungsmittel-Krisen in der Welt profitieren würden. Sie gehören zu den Kontrolleuren der Getreidemärkte. Im Jahr der Nahrungskrise 2007 habe Monsanto seinen Gewinn um 45 und Cargill seinen Gewinn um 60 Prozent gesteigert.


    US-Konzern Cargill möchte den Nahen Osten über Türkei erobern | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN

  2. #2002
    Avatar von TuAF

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    Erdgas: Türkei und Russland bauen Blue-Strea​m-Pipeline aus

    Deutsch Türkische Nachrichten | 28.04.14, 18:08
    Die Blue-Stream-Pipeline steht vor einer Kapazitäts-Erweiterung. Darauf haben sich der Vize-Chef von Gazprom und das türkische Energieministerium in Ankara geeinigt. Somit wird mehr russisches Erdgas in die Türkei fließen. Doch die Erdoğan-Regierung fordert auch eine Preissenkung.



    Die türkische Regierung verlangt niedrigere Erdgaspreise von Russland. (Screenshot via Youtube)

    Die Türkei und Russland haben eine Kapazitäts-Erweiterung der Blue-Stream-Pipeline beschlossen. Die Pipeline verläuft von der Region Stawropol über Samsun nach Ankara.
    Aktuell fließen über die Blue-Stream jährlich bis zu 16 Milliarden Kubikmeter Erdgas direkt in die Türkei. Dieser Anteil soll auf 19 Milliarden Kubikmeter erhöht werden, sagte der türkische Energieminister Taner Yıldız Reuters Africa.
    Die Türkei gibt jährlich 60 Milliarden US-Dollar für Energie-Importe aus. Das macht den größten Anteil am Handelsbilanzdefizit des Landes aus. Ankara verlangt eine Preissenkung von Moskau. Doch der Gazprom-Vize Alexander Medwedew wehrt sich gegen diese Forderung. Yıldız sagt, dass Neuverhandlungen über die Erdgaspreise vertraglich festgelegt seien. Die Türkei habe das Recht, Ansprüche geltend zu machen.
    Im vergangenen Jahr hat die Türkei insgesamt 45,2 Milliarde Kubikmeter Erdgas importiert. Etwa 60 Prozent der Erdgas-Importe stammen aus Russland und 25 Prozent aus dem Iran. Die restlichen Importe bezieht die Türkei aus dem Aserbaidschan, Nigeria und Algerien, berichtet die Zeitung Türkiye.
    Für 1000 Kubikmeter russisches Erdgas bezahlt das Land durchschnittlich 425 US-Dollar. An den Iran gehen per 1000 Kubikmeter durchschnittlich 490 US-Dollar und beim Aserbaidschan liegt der Preis bei 335 US-Dollar. Damit bezahlt die Türkei den höchsten Preis für Erdgas aus dem Iran.
    Doch auch Teheran ist in Preis-Fragen nicht kompromissbereit. Im März sagte der Chef der staatliche National Iranian Gas Company (NIGC), Hamid Reza Araqi, dass es unter „keinen Umständen“ Preissenkungen geben werde (mehr hier).
    Die Blue-Stream-Pipeline wurde 1999 vom russischen Energie-Riesen Gazprom, dem italienischen Energie-Konzern ENI und dem türkischen Staat gebaut. Eigentümer der Pipeline ist die in den Niederlanden eingetragene Blue Stream Pipeline BV. Dabei handelt es sich um ein Joint Venture zwischen Gazprom und ENI.
    Doch das Eigentumsrecht von Blue Stream Pipeline BV bezieht sich lediglich bis zur türkischen Grenze. Ab Samsun gehört die Pipeline dem türkischen Energiekonzern BOTAŞ, berichtet hydrocarbons-technology.com.


    Erdgas: Türkei und Russland bauen Blue-Strea?m-Pipeline aus | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN

  3. #2003
    Avatar von Tigerfish

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    Ich finde es fernab von dem europäischen Bla Bla sehr gut, daß die Türkei trotz der Haltung des Westens Russland gegenüber ihre wirtschaftliche Beziehungen weiter ausbaut.

  4. #2004
    Avatar von Zakkum

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    Zitat Zitat von TuAF Beitrag anzeigen
    Erdgas: Türkei und Russland bauen Blue-Strea​m-Pipeline aus

    Deutsch Türkische Nachrichten | 28.04.14, 18:08
    Die Blue-Stream-Pipeline steht vor einer Kapazitäts-Erweiterung. Darauf haben sich der Vize-Chef von Gazprom und das türkische Energieministerium in Ankara geeinigt. Somit wird mehr russisches Erdgas in die Türkei fließen. Doch die Erdoğan-Regierung fordert auch eine Preissenkung.



    Die türkische Regierung verlangt niedrigere Erdgaspreise von Russland. (Screenshot via Youtube)

    Die Türkei und Russland haben eine Kapazitäts-Erweiterung der Blue-Stream-Pipeline beschlossen. Die Pipeline verläuft von der Region Stawropol über Samsun nach Ankara.
    Aktuell fließen über die Blue-Stream jährlich bis zu 16 Milliarden Kubikmeter Erdgas direkt in die Türkei. Dieser Anteil soll auf 19 Milliarden Kubikmeter erhöht werden, sagte der türkische Energieminister Taner Yıldız Reuters Africa.
    Die Türkei gibt jährlich 60 Milliarden US-Dollar für Energie-Importe aus. Das macht den größten Anteil am Handelsbilanzdefizit des Landes aus. Ankara verlangt eine Preissenkung von Moskau. Doch der Gazprom-Vize Alexander Medwedew wehrt sich gegen diese Forderung. Yıldız sagt, dass Neuverhandlungen über die Erdgaspreise vertraglich festgelegt seien. Die Türkei habe das Recht, Ansprüche geltend zu machen.
    Im vergangenen Jahr hat die Türkei insgesamt 45,2 Milliarde Kubikmeter Erdgas importiert. Etwa 60 Prozent der Erdgas-Importe stammen aus Russland und 25 Prozent aus dem Iran. Die restlichen Importe bezieht die Türkei aus dem Aserbaidschan, Nigeria und Algerien, berichtet die Zeitung Türkiye.
    Für 1000 Kubikmeter russisches Erdgas bezahlt das Land durchschnittlich 425 US-Dollar. An den Iran gehen per 1000 Kubikmeter durchschnittlich 490 US-Dollar und beim Aserbaidschan liegt der Preis bei 335 US-Dollar. Damit bezahlt die Türkei den höchsten Preis für Erdgas aus dem Iran.
    Doch auch Teheran ist in Preis-Fragen nicht kompromissbereit. Im März sagte der Chef der staatliche National Iranian Gas Company (NIGC), Hamid Reza Araqi, dass es unter „keinen Umständen“ Preissenkungen geben werde (mehr hier).
    Die Blue-Stream-Pipeline wurde 1999 vom russischen Energie-Riesen Gazprom, dem italienischen Energie-Konzern ENI und dem türkischen Staat gebaut. Eigentümer der Pipeline ist die in den Niederlanden eingetragene Blue Stream Pipeline BV. Dabei handelt es sich um ein Joint Venture zwischen Gazprom und ENI.
    Doch das Eigentumsrecht von Blue Stream Pipeline BV bezieht sich lediglich bis zur türkischen Grenze. Ab Samsun gehört die Pipeline dem türkischen Energiekonzern BOTAŞ, berichtet hydrocarbons-technology.com.


    Erdgas: Türkei und Russland bauen Blue-Strea?m-Pipeline aus | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN
    Unglaublich, dass wir an iran am meisten bezahlen, obwohl es immer wieder probleme gab bei der Lieferung. Man sollte mehr aus Aserbaidschan liefern lassen. Oder mehr auf Sonnenenergie setzen.

  5. #2005
    Avatar von TuAF

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    immer mehr iraner und israelis kommen als touristen nach antalya zum vergleich zum letzten jahr sind die zahlen der iranischen touristen um 446 % und der israelis um 164% angestiegen.

    Iranians, Israelis rush to Antalya

    ANTALYA
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    Antalya has lured 1.32 million tourists in the first four months, while Israeli and Iranian visitors led the increase. DHA Photo


    The first four months of the year saw a rise in Iranian and Israeli tourists to Turkey’s southern holiday mecca of Antalya.

    According to a report released in May by the Antalya Touristic Hotels and Businesses Union, the number of Iranian tourists who visited Antalya skyrocketed by 464 percent between January and April, while visitors from Israel soared by 146 percent.

    The number of Iranian visitors surpassed 53,000, whereas the number of Israelis visiting Antalya was more than 39,000.

    The rise in Iranian and Israeli visitors outstripped some of the top Antalya-loving countries during the period, in which the overall number of foreign visitors rose 5.1 percent to 1.32 million.

    During the same period, the number of German tourists dropped by 4.4 percent to 466,816 visitors. Another major market, Russia, continued to grow with a 17.9 percent rise to over 210,000 visitors.
    Antalya also managed to expand in attracting tourists from the Netherlands and Britain, which sent around 4 percent more tourists to the southern Turkish province.

    Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu’s apology to Turkish Prime Minister Recep Tayyip Erdoğan last year over the Mavi Marmara incident gave a boost to Turkey’s allure for Israeli holiday markets.
    Iranians, Israelis rush to Antalya - TOURISM

  6. #2006
    Avatar von Tigerfish

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    Vor allem in Manavgat und Alanya kannste jüdische Touristen antreffen. Besonders in Manavgat, die ihnen die Wasserfälle besonders angetan haben. Ich finde gut, daß sich die beziehungen beider Länder zumindest auf kultureller Ebene verbessern.

  7. #2007
    Avatar von TuAF

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    Energie-Knowhow: Türkei sucht sich Hilfe in Norwegen

    Deutsch Türkische Nachrichten | 08.05.14, 18:04
    Die staatliche türkische Ölgesellschaft TPAO will offenbar den norwegischen Ölkonzern Statoil für eine Partnerschaft gewinnen. Im Blick haben die Türkei dabei die Tiefsee-Ölförderung sowie Produktionsprojekte im Schwarzen Meer und Mittelmeer.




    Energieversorgung Share on print Share on email More Sharing Services

    Energie-Knowhow: Türkei sucht sich Hilfe in Norwegen

    Deutsch Türkische Nachrichten | 08.05.14, 18:04
    Die staatliche türkische Ölgesellschaft TPAO will offenbar den norwegischen Ölkonzern Statoil für eine Partnerschaft gewinnen. Im Blick haben die Türkei dabei die Tiefsee-Ölförderung sowie Produktionsprojekte im Schwarzen Meer und Mittelmeer.







    Mit norwegischer Unterstützung will sich die Türkei neue Energiequellen erschließen. (Foto: Flickr/thistle alpha by crawfish head CC BY 2.0)

    Eine Gruppe von TPAO-Vertretern unter der Leitung von Generalmanager Besim Sisman soll sich bereits mit einem Team der norwegischen Statoil getroffen haben. Mit dabei gewesen sein soll auch Geir Westgaard, Vize-Präsident für Global Business Strategie und Entwicklung, sowie Demet Derbil, Statoils Generalmanager in Ankara.
    Hintergrund des Gesprächs ist einmal mehr die hohe Abhängigkeit der Türkei von ausländischer Energie. Um eine höhere Diversifikation zu erreichen, möchte das Land seine inländische Produktion von Erdöl und Erdgas ankurbeln. Diese deckt derzeit nur etwa sechs Prozent des gesamten Energieverbrauchs, so das Nachrichtenportal Worldbulletin. Durch eine Steigerung der seismischen und Explorationsaktivitäten soll dieser Anteil künftig nach oben schnellen.
    Dem Blatt zufolge erwägt die türkische TPAO eine Ausweitung ihrer Bemühungen in der Tiefsee-Exploration. Auf diese Weise hofft man, neue Quellen zu entdecken und sich diese zu erschließen. Das Interesse des Unternehmens für Tiefseeexplorationen sei aufgekommen, da die Produktion an Land mittlerweile nicht mehr in der Lage sei, die Energienachfrage der Nation zu decken und in Folge zu immer weiteren Energieimporten führt.
    Statoil und die TPAO sollen nun über verschiedene Möglichkeiten einer Partnerschaft gesprochen haben, einschließlich der Exploration im Schwarzen Meer und im Mittelmeer. Gerade in der Tiefsee bringt Statoil umfangreiche Erfahrungen und Know-how mit.
    Bei einem Staatsbesuch in Oslo Anfang Mai bekräftigte der türkische Energieminister nun noch einmal den Willen der Türkei zur Kooperation. Außerdem wolle man mit Norwegen auch auf dem aserbaidschanischen Schah Denis-Feld zusammenarbeiten. Statoil hält hier immerhin 25,5 Prozent, Türkiye Petrolleri gehören derzeit neun Prozent. Vorstellbar ist für die Türkei auch eine Zusammenarbeit bei der Trans Adriatic Pipeline (TAP). Hier halten die Norweger ebenfalls 20 Prozent. Im Zuge seiner Visite in Norwegen erklärte Yildiz den Statoil-Vertretern zudem, dass die Türkei einen Statoil-Export von verflüssigtem Erdgas in die Türkei wünscht. Im Gespräch ist ein Volumen von bis zu sechs Milliarden Kubikmeter.
    Aufgrund der Krim-Krise gelten sowohl die Türkei als auch Norwegen derzeit als mögliche Ausweichoptionen Europas, um die eigene Energieversorgung sicherzustellen (mehr hier). Die Sorge wächst, dass die Spannungen dazu führen könnten, dass die Erdgas-Schotten der Pipelines durch die Ukraine gen Europa dicht gemacht werden könnten (mehr hier). Die Türkei wird als zuverlässige alternative Energie-Route für Pipelines betrachtet, die Ressourcen vom kaspischen und nahöstlichen Raum nach Europa transportieren sollen. Norwegen hingegen gilt als zuverlässiger Lieferant von Erdgas und Öl, die aus ihren Offshore-Bohrungen gen Kontinent fließen.
    Statoil ist ein norwegisches multinationales Öl-und Gasunternehmen mit Aktivitäten in 36 Ländern und 23.000 Mitarbeitern. Das Unternehmen gilt als die weltweit elftgrößte Öl- und Gasgesellschaft und als sechsundzwanzig größtes Unternehmen nach Profit in der Welt. Die norwegische Regierung hält 67 Prozent der Aktien des Unternehmens. Die Beteiligung wird vom norwegischen Ministerium für Erdöl und Energie verwaltet.

    Energie-Knowhow: Türkei sucht sich Hilfe in Norwegen | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN

  8. #2008
    Avatar von TuAF

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    in der türkei werden dieses jahr 43 millionen touristen erwartet..

    bu sezon 43 milyon turist 36 milyar dolar getirecek






    TÜRSAB Başkanı Başaran Ulusoy, turizm sezonunda 43 milyon turist ile 36 milyar dolarlık gelir hedefine yürüdüklerini söyledi.


    Bu sezon 43 milyon turist 36 milyar dolar getirecek - TG

    und dann noch diese gute news



    Ford eröffnet neues Werk in der Türkei

    Deutsch Türische Nachrichten | Veröffentlicht: 26.05.14, 12:15 | Aktualisiert: 26.05.14, 12:29
    Der amerikanische Autohersteller Ford wird zwei neue Modelle in der Türkei herstellen. Das Projekt geht aus dem Joint Venture mit der türkischen Koç Holding hervor. Bei der Eröffnungsfeier eines neuen Autowerks war auch Premier Tayyip Edoğan zu Gast.



    Ford eröffnet neues Werk in der Türkei | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN

  9. #2009
    Avatar von der skythe

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    EU-TÜRKEI


    Wirtschafts-Professor: „Die Türkei benötigt die EU nicht mehr“

    Deutsch Türkische Nachrichten | Veröffentlicht: 13.05.14, 10:20
    Der Rektor der Universität der Türkischen Luftfahrtgesellschaft (THK), Professor Dr. Ünal Ban, sagt, dass die Türkei die EU nicht mehr benötige. In seiner Argumentation stützt sich Ban auf handfeste Zahlen und Statistiken und vergleicht die Wirtschaftsleistung der EU mit der Türkei.





    Themen: AKP, EU, EU-Beitritt, Prof. Dr. Ünal Ban, THK, Türkei, Weltwirtschaftsleistung
    Nach Ansicht von Professor Dr. Ünal Ban überstrahlt die Türkei so manches EU-Mitglied. (Foto: Flickr/Turkish deLIGHT bylaszlo-photo CC BY 2.0)

    Die Türkei ist heute die 16. stärkste Wirtschaftsnation der Welt. Wäre das Land ein EU-Mitglied, hätte sie die sechs stärkste Wirtschaft in der Union. Zwar hätten die Beitrittsverhandlungen zur Demokratisierung beigetragen. Doch die Türkei habe viele EU-Länder wirtschaftlich und sozial längst abgehängt, sagt Ban. Wenn das Land dieses Tempo beibehalte, würde es in zehn Jahren unter den wirtschaftlich zehn stärksten Nationen sein.
    Die EU trage 14,2 Prozent der Weltwirtschaftsleistung mit gerade einmal sieben bis acht Prozent der Weltbevölkerung (507 Mio.).
    In den Jahren 1990 bis 2001 habe die Türkei ein geringes Wachstum gehabt. Hinzu kamen eine hohe Verschuldung, ungerechte Einkommensverteilung und eine hohe Inflation. Die Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung (AKP) kam 2001 an die Macht und führte wirtschaftliche Reformprogramme durch. Das Ergebnis war ein Wirtschaftswachstum von 5,3 Prozent im Jahr 2003; 9,4 Prozent Wachstum im Jahr 2004; 8,4 Prozent 2005 und 6,9 Prozent 2006.
    Türkei weit unter den geforderten Maastricht-Kriterien

    Die Türkei zähle zu den am schnellsten wachsenden Ländern weltweit, so Ban im Interview mit Sabah. Betrug im Jahr 2001 das Pro-Kopf-Einkommen 3.000 Dollar, so erhöhte sich dieser Wert auf über 10.000 Dollar im Jahr 2012. Mit einer Schuldenquote von 36,2 Prozent liege die Türkei weit unter den geforderten Maastricht-Kriterien von 60 Prozent. „Wir wissen, dass einige EU-Mitglieder sich nicht an die Maastrichter Kriterien halten können.“
    Im Vergleich zu vielen EU-Mitgliedern stehe die Türkei mit ihrem geringen Haushaltsdefizit von 1,1 Prozent sehr gut da. Zum Vergleich: Griechenland zwölf Prozent; Großbritannien zwölf Prozent; Polen zehn Prozent. Gleichzeitig habe sich die öffentliche Verschuldung dezimiert, während bei den europäischen Staaten eine Erhöhung zu beobachten sei.
    In den 1990er Jahren musste die Türkei an den Finanzmärkten hohe Zinsen zahlen. Die Türkische Lira habe an Wert verloren und die Inflationsrate sei gestiegen. 2001 betrug die Inflationsrate 68,5 Prozent. 2004 wurde nach 34 Jahren zum ersten Mal eine einstellige Inflationsrate von 9,4 Prozent erreicht. 2010 betrug die Inflation 6,4 Prozent. 2012 nur noch 6,16 Prozent. Damit habe man die niedrigste Inflation seit 1968.
    Im Hinblick auf die Jugendarbeitslosigkeit sagt Ban: „Wir haben wahrlich eine Situation, um die uns die Welt beneidet. Wir haben die EU überholt.“ Insbesondere der wirtschaftliche Halt und die Geldpolitik hätten dazu geführt. Die südlichen Länder der EU hätten eine Arbeitslosenquote von 25 Prozent. Dabei sei die Jugendarbeitslosigkeit zu beachten: Griechenland 27,5 Prozent, Spanien 25,8 Prozent und Portugal 15,7 Prozent. Türkei stehe mit seinen derzeit 9,9 Prozent relativ gut da und entwickle sich auch in eine gute Richtung.
    Der Anteil an der älteren Bevölkerung liege in Europa zwischen 23 und 24 Prozent. Dies hätte erhebliche Auswirkungen auf die sozialen Kassen. Dies werde in den kommenden Jahren umso stärker zu spüren sein. „Die Türkei hat in diesem Sinne sehr viel Glück. Diese Chance müssen wir sehr gut verwerten“, sagt Ban und verweist auf die Rede Erdoğans, in dem er drei Kinder pro Haushalt fordert.
    EU-Beitritt bringt nur kurzfristigen Erfolg

    Aufgrund dieser Zahlen kommt Ban zu dem Ergebnis, dass die Türkei die EU nicht mehr benötige (mehr hier). Er sagt, dass die Türkei ihre wirtschaftliche Stärke einbüße, wenn sie augenblicklich der EU beitrete. Länder, die der EU beitraten, hätten kurzfristige Erfolge erzielen können. Schaue man sich jedoch die mittel- und langfristigen Erfolge an, so blieben diese aus. „Europa hat zurzeit nur ein Zentrum für die Produktion, und das ist Deutschland“, sagt Ban weiter. Während viele Länder wackelten, wäre Deutschland stabil geblieben und habe sogar andere Länder retten müssen. Ban mahnt die Türkei zur Vorsicht. Zwar würde die Türkei die ersten Jahre von einem Beitritt profitieren. Doch könnte die Wirtschaft in den darauffolgenden Jahren einbrechen. „Aus diesem Grund müssen wir sehr vorsichtig sein“, sagt Ban.
    War die EU für die Türkei das gelobte Land, so ist mittlerweile ein Abrücken von diesem Bild zu beobachten. Kritische Stimmen, die sich gegen die EU wenden, häufen sich in jüngster Zeit (mehr hier).
    Abkehr von der EU schadet beiden

    Die Zahlen die Ban hier vorlegt, betreffen aber nur die Türkei und ihre Innenpolitik. Erst wenn man sie in einem größeren Kontext betrachtet, vervollständigt sich das Bild. Die Türkei hat zwar wirtschaftlich einen beachtlichen Wandel vorzuweisen. Doch allein aus dem Binnenmarkt ist das Wachstum nicht zu erklären. Die türkische Wirtschaft profitiert erheblich von der Zusammenarbeit mit den europäischen Ländern. Da ist zum einen die Europäische Zollunion zu nennen, was die Ausfuhrkosten senkt.
    Weiter ist die Ein- und Ausfuhr von Waren aus der EU in den letzten Jahren jeweils gewachsen. Im Jahr 2012 erreichte das Einfuhrvolumen aus der EU einen Wert von 47,8 Mrd. Euro. Im Gegenzug wurden Waren im Wert von 75,2 Mrd. Euro nach Europa exportiert. Dies ergibt einen Saldo von 27,4 Mrd. Euro. Deutschlands Anteil an der Einfuhr ist übrigens auf 12,0 Mrd. Euro, und die Ausfuhr auf 20,1 Mrd. Euro zu beziffern. Einen großen Teil machen die deutschen Maschinen aus, was die türkische Wirtschaft am Leben hält.
    39,8 Prozent der Ausführe im ersten Halbjahr 2013 gingen in die EU, Tendenz steigend. Deutschland investierte im Jahr 2011 insgesamt 7.483 Mrd. Euro in die Türkei.
    Angesichts dieser Zahlen kann man nicht sagen, wer wen benötigt oder nicht. Fakt ist, dass beide Seiten erheblich von der Zusammenarbeit profitieren. Und eine Abkehr der Zusammenarbeit beiden Schaden würde.


  10. #2010
    Avatar von TuAF

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    Weltbank: Weiterhin positive Entwicklung der türkischen Wirtschaft

    Die Weltbank hat einen Bericht über die türkische Wirtschaft veröffentlicht. Die Türkei habe sich zu einem einkommensstarken Land Entwickelt. Dies liege besonders an dem konkurrenzfähigen Exportmarkt.


    Die Politik setzt auf den Export

    Die politischen Entscheidungsträger wüssten um die Wichtigkeit der Exporte für die wirtschaftliche Entwicklung. Aus diesem Grund stärkten sie die Konkurrenzfähigkeit der Exporte (mehr hier). Damit kämen sie ihrem Ziel, bis 2023 unter die zehn wirtschaftsstärksten Staaten zu kommen, näher.
    Raiser stellt die Frage: Wie hoch sind die Chancen auf Erfolge? Die Türkei sei in der letzten Dekade relativ erfolgreich gewesen. Dazu wertete er statistische Daten aus: Die Exporte seien in den 2000ern jährlich um durchschnittlich 15,3 Prozent gestiegen- doppelt so viel wie in den anderen OECD-Ländern. Sechs Prozentpunkte über dem Weltmarkt und nur vier unter dem von China. Der Anteil der Türkei am globalen Weltmarkt sei zwischen 2002 und 2009 um 60 Prozent gestiegen (von 0,53 auf 0,82 Prozent).
    Raiser hebt hervor, dass die Türkei ihre Exportmöglichkeiten gebessert und die Qualität ihrer Produkte verbessert habe. Dies sei jedoch nur mit der Handelsintegration mit Europa möglich gewesen, zitiert ihn Sabah Daily News. Besondere Auswirkung auf diese Entwicklung habe dabei die Zollunion zwischen der Türkei und der EU gehabt (mehr hier). Der Wegfall von tariflichen und nicht-tariflichen Kosten habe einen signifikanten Einfluss auf die Modernisierung der türkischen Industrie gehabt. Dadurch sei der Export in Drittländer gestiegen. Zu den neuen Märkten gehörten der Mittle Osten und Afrika. Derzeit wirbt die Türkei um Investitionen aus diesen Regionen (mehr hier).
    Neue Exportmärkte bedeuten höhere Einkommen

    Die erfolgreiche Vielfalt auf dem Markt habe die Türkei damit erreicht, indem sie „europäische Qualität zu türkischen Preisen“ verkauft habe. Mit der Nähe zum größten und anspruchsvollsten Markt könne die Türkei nun weiter hohe Einkommen generieren.
    Der Bericht der Weltbank fördert noch etwas Weiteres zu Tage: Das Wachstum wäre sogar höher ausgefallen, wenn das Land aus einer größeren Produktvielfalt hätte schöpfen können. Während man vom niedrigen auf mittlerer Wachstumsebene aufgestiegen sei, sei man nicht auf den am schnellsten wachsenden Märkten präsent gewesen. Der Türkei rät der in Kiel studierte Raiser weiterhin in hochwertigere und schneller wachsende Märkte einzusteigen. Zudem müssten sich mehr Unternehmen am Exportmarkt beteiligen.


    Weltbank: Weiterhin positive Entwicklung der türkischen Wirtschaft | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN

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