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Ergebnis 2.021 bis 2.030 von 2972

Wirtschaft der Türkei - Türkiye Ekonomisi - Economy of Turkey

Erstellt von Popeye, 24.12.2007, 03:46 Uhr · 2.971 Antworten · 251.692 Aufrufe

  1. #2021
    Avatar von Cebrail

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    R-Pharm gibt Biotech-Investition in der Türkei grünes Licht
    24.06.2014


    Sabah – Das russische Pharmaunternehmen R-Pharm hat der geplanten 100 Mio. Euro Investition in der Türkei grünes Licht gegeben. Die Investition von R-Pharm umfasst einen Biotechnologie-Herstellungsbetrieb in der Türkei, der sowohl den Binnenmarkt als auch regionale Märkte beliefern soll.


    Die Baukosten des Werks, das Ende 2017 in Produktion gehen soll, werden zu Beginn 30 Mio. Euro betragen, so der CEO von R-Pharm, Vasily Ignatyev. „R-Pharm wird bis Ende 2018 insgesamt 100 Mio. Euro in seine türkischen Geschäfte investieren,“ merkte er an.
    Das Unternehmen hat 2013 TR-Pharm, eine Tochtergesellschaft mit Sitz in Istanbul gegründet, die Produkte in der Türkei, dem Nahen Osten und Nordafrika vermarkten soll.

  2. #2022
    Avatar von Usakli

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    Countdown für YHT läuft






    Der Countdown für den Hochgeschwindigkeitszug zwischen Ankara und Istanbul läuft.

    Der Countdown für den Hochgeschwindigkeitszug zwischen Ankara und Istanbul läuft. Der Hochgeschwindigkeitszug soll am 5 Juli zeremoniell auch mit Teilnahme von Ministerpräsident Erdoğan eingeweiht werden. Die Fahrt von Ankara nach Istanbul soll im Komfort eines Flugzeugs sein. Der Hochgeschwindigkeitszug wird die Fahrtdauer zwischen beiden Städten auf drei Stunden verkürzen. Der Hochgeschwindigkeitszug wird auch an Marmaray angeschlossen, wodurch eine ununterbrochene Reise von Asien nach Europa möglich sein wird.

    Countdown für YHT läuft

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    Export im Mai gestiegen






    Das Türkische Statistikamt hat die vorläufigen Außenhandelszahlen bekanntgegeben.

    Der Export ist im Mai dieses Jahres ums 3,6 Prozent gestiegen und der Import um 10,3 Prozent gesunken.

    Das Türkische Statistikamt gab die in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Zoll und Handel vorbereiteten vorläufigen Außenhandelszahlen bekannt. Das Außenhandelsdefizit der Türkei ging demnach auf 7 Milliarden 108 Millionen Dollar zurück. Der Export stieg im Mai Vergleich zum Vormonat um 3,6 Prozent und erreichte 13 Milliarden 750 Millionen Dollar. Der Import hingegen ging um 10,3 Prozent, auf 20 Milliarden 859 Millionen Dollar zurück.

    Das Außenhandelsdefizit habe sich demnach verringert. Im Mai ging das Defizit um 28,7 Prozent, auf 7 Milliarden 108 Millionen Dollar zurück. Der Export in die Europäische Union dagegen sei um 16 Prozent gestiegen. Im Export liege Deutschland und im Import China an erster Stelle, heißt es weiter.



  3. #2023
    Avatar von Usakli

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    Weltbank korrigiert Wachstumsprognose der Türkei

    01.07.2014, von Ali Özkök



    Die aufstrebende Türkei zeigt sich unnachgiebig. Nachdem die Weltbank bis vor Kurzem noch von deutlich weniger Wachstum ausging, revidierte die Institution ihre Prognose nun deutlich nach oben. Das Land könnte 2014 um 3,5 Prozent wachsen.
    Grund für die erhebliche Revision des BIP-Wachstums seien die starken Quartalszahlen, die die Türkei, trotz schwächelnder Währung in Folge einer zunehmenden Reduzierung US-amerikanischer Geldschwämme durch die FED, lieferte. Insbesondere hohe Exportzahlen, die dagegen von der schwachen Lira profitieren konnten, sowie eine anhaltend stabile Konsumnachfrage, überzeugten die Analysten von der Weltbankgruppe, ihre Prognose für das Schwellenland um mehr als ein Prozent anzuheben. Die anatolische Wirtschaft wuchs in den Monaten Januar, Februar und März um 4,3 Prozent. Damit aktualisierte die Weltbank eine eigene Studie vom 11. Juni, die eine Wachstumsrate von lediglich 2,4 Prozent erwartete.

    Trotz hoher Inflation, türkische Wirtschaft überzeugt
    Auf einer Konferenz zur globalen Wirtschaftsentwicklung, die am 23. Juni in Istanbul stattfand, zeichnete die Bank ein starkes Bild von der türkischen Wirtschaft. Auf der Konferenz wurde festgehalten, dass sich die Wirtschaft infolge der Protestwellen, die durch den geplanten Umbau des Istanbuler Gezi-Parks im Mai 2013 ausgelöst wurden, wieder stabilisieren konnte. Beobachter trauen dem aufstrebenden Schwellenland vor der Haustür Europas gar erneute Wachstumsraten von weit über happy wheels der 4-Prozent-Marke zu. Das wird vor allem die AKP-Regierung unter Premierminister Erdogan freuen, denn sie rechnet, in Zeiten wichtiger politischer Wahlgänge, fest mit Erfolgen der türkischen Wirtschaft. Jose Guilherme Reis, Ökonom der Weltbank, erklärte auf der „Global Economic Prospects Conference“, dass sich die Türkei der sich zunehmend positiv entwickelnden Lage auf den Weltmärkten anschließt. Die Konferenz wurde auf Einladung sowie in Kooperation mit der türkischen Industrie- und Wirtschaftsvereinigung in Istanbul abgehalten.
    Das internationale Gremium hob zudem den Rückgang des Leistungsbilanzdefizits der Türkei positiv hervor, das im März 2014 auf 6,2 Prozent des BIP fiel, nachdem es im Vorjahr noch bei 6,7 Prozent lag. Auch die sinkende Arbeitslosigkeit, die auf knapp 9 Prozent fiel, wurde von der Weltbank unmissverständlich gelobt. Die Inflationsrate lag, entgegen der von der türkischen Zentralbank angezielten 5 Prozent-Marke, bei 9,7 Prozent. Laut Weltbank-Bericht, werde die hohe Inflationsrate die Wirtschaftspolitik in Ankara noch vor wichtige Herausforderungen stellen.
    Insgesamt stufte die Weltbank die internationale Wachstumsentwicklung noch schwach ein, allerdings mit deutlichen Erholungstendenzen. Im Januar senkte die Bank die Wachstumsaussichten der Weltwirtschaft von 5,3 auf 4,8 Prozent. Schlechtwettereffekte, die die US-Wirtschaft zu Beginn des Jahres größtenteils trafen, sowie Konsequenzen aus der Ukraine-Krise erklären die pessimistische Haltung der Weltbank zu Beginn des Jahres. (e-konomi.de)

    Weltbank korrigiert Wachstumsprognose der Türkei | DEUTSCH TÜRKISCHE ZEITUNG

  4. #2024
    Avatar von Usakli

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    Trotz WM-Effekt rechnet die Türkei mit Besucherrekord

    Die Hauptreisezeit in der Türkei hat gerade begonnen. In diesem Jahr wird im Land mit einem neuen Besucherrekord gerechnet. Allerdings gibt es mehrere Effekte, die 2014 zu einem besonderen Reisejahr machen. (Foto: dha)

    Von Hasan Kahveci | 03.07.2014 08:55

    31 Grad in Istanbul, 37 Grad in Izmir und stolze 39 Grad in Antalya. Der Sommer hat die Türkei fest im Griff. An den Sandstränden tummeln sich schon seit Wochen die Touristen aus dem Ausland und machen selbst unter der prallen Mittagssonne oft all jene Dinge, die Einheimische bei diesen Temperaturen nie machen würden. Dennoch dürfte es dieses Jahr noch gemächlich beginnen. Denn es gibt auch im Tourismus einen WM-Effekt. Viele Reisende aus Mittel- und Westeuropa würden erst kurzfristig für die Zeit nach der Fußball-Weltmeisterschaft ihren Urlaub planen, erklärte ein TUI-Sprecher vor wenigen Tagen. Die Fußball-WM will man doch lieber zu Hause genießen und dann erst den verdienten Jahresurlaub antreten. Darüber hinaus lagen die Osterfeiertage und dementsprechend auch die Pfingstferien in diesem Jahr recht spät. Das und das Entzerren der Schulferien in den Bundesländern dürfte die Hauptreisezeit nach hinten verschieben.

    Unruhen in anderen Ländern begünstigen türkischen TourismusDennoch bleibt die Türkei eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen. Nach Spanien und Italien belegt das Land den dritten Platz in der Gunst. Darauf deuten auch 2014 die Frühbuchungen hin, wie es aus der Branche heißt. In den vergangenen Jahren profitierte man in der Türkei aber auch von all den Konfliktherden rund ums Mittelmeer. Gerade die politischen Entwicklungen in Ägypten und Tunesien bescherten zusätzliche Besucher und Einnahmen. Dazu kam, dass die Deutschen mit Blick auf Streiks und mögliche Ressentiments wegen der Eurokrise ihren Liebling Hellas verschmähten. In diesem Jahr dürfte der Effekt aber nicht so groß sein, denn Griechenland ist wieder im Kommen, wie es aus der Branche heißt. DER-Touristik spricht in Bezug auf das Land gar von einem „Comeback“.

    Der Lira-EffektDas Reiseland Türkei hatte sich schon 2013 von den Unruhen rund um die Gezi-Park-Proteste unbeeindruckt gezeigt. Da gab es lediglich in und rund um Istanbul eine kurze Buchungsdelle im Frühjahr, die aber schnell ausgebügelt wurde. Laut dem Veranstalter Thomas Cook ist das Land insgesamt sehr beliebt. Insbesondere besserer Service, die neueren Hotels und die All-Inclusive-Angebote seien weiterhin das beste Lockmittel für die Sonnenhungrigen. Das gelte speziell für Reisende aus Mitteleuropa. Daneben dürfte in dieser Saison erstmals der Lira-Effekt messbar werden. Da die türkische Währung im Vergleich zum Vorjahr deutlich an Wert verloren hat, hat man gegenüber den Euroland-Destinationen einen zusätzlichen Vorteil bei den Kosten. Hinzu kommt allerdings, dass die Preise der Hotels zum Teil signifikant gesunken sind. Das dürfte auch die Gesamteinnahmen der türkischen Reiseindustrie drücken.

    Inlandstouristen werden wichtigerIm Land selbst gibt man sich ebenfalls optimistisch. Die Türkiye Seyahat Acentaları Birliği (TÜRSAB), der Verband der türkischen Reiseagenturen, rechnet mit einem Plus von 7 bis 8 Prozent in diesem Jahr. 42 bis 43 Millionen Touristen aus dem Ausland sollen für volle Kassen bei Hoteliers und Veranstaltern sorgen. Eine immer wichtigere Rolle spielen dabei die Inlandstouristen, die sich jedes Jahr immer zahlreicher auf den Weg machen. TÜRSAB erwartet mit rund 14 Millionen Inlandsreisenden eine neue Bestmarke. Die Auslandstürken sind zudem ein wichtiger und verlässlicher Faktor, da sie aus aller Herren Länder in die Heimat ihrer Vorfahren kommen. In diesem Jahr dürften sie wieder mindestens 1 Milliarden Euro im Lande lassen, so die Schätzungen.
    Der Süden des Landes, insbesondere die Provinz Antalya, hat sich zum Hot-Spot für Urlauber aus der Ukraine und Russland sowie dem Nahen Osten entwickelt. Wer seine Speisekarte abends im Restaurant mit kyrillischen Buchstaben lesen will, ist in Antalya und den dutzenden kleinen Touristenorten in der Umgebung bestens aufgehoben. Dabei hat die aktuelle Krise in der Ostukraine bisher noch keinen negativen Effekt auf die Reisefreudigkeit der Osteuropäer. Hoteliers aus Antalya berichten von einer Auslastung von 60 Prozent und mehr im Frühjahr sowie von aktuell rund 90 Prozent. Damit liege man voll im Soll. Die russische Klientel hat eine besondere Bedeutung für die Region. Sie bevorzugt in der Regel höherwertige Hotels. Die Mehrheit der 270 5-Sterne-Hotels in der Provinz Antalya lebt von den Gästen aus Städten wie Moskau, Donezk oder St. Petersburg.

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  5. #2025
    Avatar von Usakli

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    ISIS-Vormarsch: Auswirkungen auf Türkische Wirtschaft schlimmer als US-Invasion 2003

    Kurzfristig hat der Vormarsch der extremistischen ISIS im Irak noch keine großen Auswirkungen auf den Ölpreis oder die türkische Wirtschaft gehabt. Dies kann sich jedoch schon bald ändern, befürchten namhafte Wirtschaftsexperten. (Foto: reuters)





    Von DTJ-ONLINE | 04.07.2014 16:46

    Der Vormarsch des „Islamischen Staates im Irak und in Syrien“ (ISIS, mittlerweile nur noch IS) führt auch unter den Verantwortlichen in Wirtschaft und Finanzwesen zu wachsender Sorge. Der Energiemarkt könnte durch die Entwicklungen in gravierender Weise beeinträchtigt werden, wird befürchtet, zumal der Irak der zweitgrößte Ölproduzent innerhalb der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist.
    Die annähernd 150 Milliarden Barrel Öl, die jährlich im Irak produziert werden, machen 9% der gesamten Ölfördermenge aller OPEC-Staaten aus. Es ist davon auszugehen, dass die Erfolge des ISIS den Ölpreis massiv ansteigen lassen werden. Mittlerweile wurde außerdem bekannt, dass der ISIS nach der Eroberung von Ölanlagen selbst illegal irakisches Öl verkauft.
    Die chaotische Situation im Irak hat auch die türkischen Finanzmärkte in Mitleidenschaft gezogen und zu einem Verfall der türkischen Lira gegenüber dem Dollar geführt. So stand die Lira auf dem internationalen Devisenmarkt plötzlich bei 2,15 US$. Außerdem sollen einem Bericht der in Istanbul ansässigen Süleyman Şah Universität zufolge auch die Rohölpreise und der türkische Außenhandel in negativer Weise beeinflusst werden.



    Rückt ISIS in den Süden vor, steigt der Ölpreis sprunghaft an
    Dem Bericht zufolge soll jeder Dollar mehr an Ölpreis die türkische Wirtschaft mit zusätzlichen 300 Mio. US$ belasten, was sich auf das derzeitige Außenhandelsdefizit und die Inflationshöhen auswirken soll. Die Unruhen im Irak sollen zudem den Exportmarkt ins Nachbarland schwächen.
    Die schlechte Infrastruktur und die Instabilität in der Region haben es verhindert, dass der Irak seine Ölreserven effizient nutzen kann. Obwohl die irakische Ölproduktion im Laufe der vorangegangenen fünf Jahre um 30% gestiegen war, macht sie lediglich 3,6% der Weltproduktion aus.
    Dem Bericht zufolge sei der Großteil der Ölfelder und Fördereinrichtungen im Süden des Landes zu finden. „Deshalb hat die Einnahme Mossuls durch ISIS den Ölpreis anfangs nicht beeinflusst. Sollte ISIS jedoch beginnen, in den Süden des Landes vorzurücken, wäre ein Anstieg der Preise auf 115-120 US$ keine Überraschung“, heißt es weiter.
    Außerdem sei, so der Bericht, der Irak nach Deutschland der zweitgrößte Markt für türkische Exporte. „Die Exporte der Türkei in den Irak belaufen sich derzeit auf etwa 12 Milliarden US$. Dieser Umfang wird durch die Kampfhandlungen beeinträchtigt werden und die türkische Wirtschaft schwächen“, stellen die Forscher fest.
    Vor allem türkische Exporteure nehmen diese Entwicklung ernst. Ein führender Offizieller der Türkischen Exporteursversammlung (TİM) übt Kritik an der türkischen Außenpolitik und befürchtet, dass die türkischen Exporteure den Preis für diese bezahlen würden. Denn durch die Konflikte in Syrien und nun auch im Irak sind die Handelsrouten nach Süden vorerst unpassierbar.



    Auswirkungen auf Türkische Wirtschaft schlimmer als US-Invasion 2003
    Der Präsident der Vereinigung der Textil- und Bekleidungsexporteure Istanbuls (İHKİB), Hikmet Tanrıverdi, geht davon aus, dass das Erstarken des ISIS im Irak eine größere Auswirkung auf die türkische Wirtschaft haben würden als die US-Invasion im Jahre 2003. „Mit einer Steigerung von 12,4% ist der Textilsektor führend unter den Exporten“, betont Tanrıverdi. „Unsere Textilexporte stehen derzeit insgesamt bei 17,3 Mrd. US$ und könnten noch 20 Mrd. US$ erreichen; der Irak beunruhigt uns jedoch alle, weil dies einer unserer wichtigsten Märkte ist.“
    In den Irak gingen im letzten Jahr Exporte im Umfang von 12 Mrd. US$, zu diesen steuerte der Textilsektor 580 Mio. US$ bei. Hikmet Tanrıverdi berichtet, dass in den ersten fünf Monaten des Jahres Textilien für insgesamt 277 Mio. US$ in das krisengeschüttelte Nachbarland gegangen seien, was einem Plus von 28,5% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspreche.

    Trucker haben Angst um ihre Sicherheit
    Sein Stellvertreter Mustafa Çıkrıkçıoğlu stimmte mit ihm im Wunsch überein, alle Probleme im Irak mögen in absehbarer Zeit enden. „Wir mögen die Effekte jetzt noch nicht bemerken, aber ich mache mir Sorgen, dass wir bald erkennen könnten, wie sehr uns diese Probleme schaden“, betonte er.
    Die Sektion der Transporteurskammer in Gaziantep berichtete, dass türkische LKW-Fahrer sich immer öfter weigern, Lieferungen in den Irak zu bringen, weil der ISIS eine derartige Gefahr innerhalb der Region bedeuten würde. Nach der Entführung von 32 Truckern durch die ISIS am 10. Juni sei die Angst um die eigene körperliche Unversehrtheit zu groß.
    „Wir können wegen der Sicherheitsbedenken keine Güter in die irakische Region bringen. Dies stellt für jeden Exporteur in die betroffene Region ein großes Problem dar“, betont Zafer Aydıngüler, der Vorsitzende der Kammer.

    ISIS-Vormarsch: Auswirkungen auf Türkische Wirtschaft schlimmer als US-Invasion 2003 | DTJ ONLINE

  6. #2026
    Avatar von Usakli

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    Handel zwischen der Türkei und Israel intensiv wie noch nie

    Politisch ist die Normalisierung des Verhältnisses zwischen der Türkei und Israel zum Teil noch etwas langwierig. Wirtschaftlich hingegen ist das Verhältnis zwischen den beiden Mittelmeeranrainerstaaten im Nahen Osten besser als je zuvor. (Foto: rtr)


    Von DTJ-ONLINE | 06.07.2014 09:23



    Wie das Nachrichtenportal i24news.tv unter Berufung auf das Israelische Wirtschaftsministerium berichtet, hat das Exportvolumen israelischer Waren und Dienstleistungen in die Türkei im ersten Quartal den Rekordwert des Vorjahres übertroffen. Gleichzeitig wären die Importe aus der Türkei um 21% angestiegen. Sollte der Trend des ersten Quartals übers Jahr hinweg anhalten, würde der Rekordwert des Jahres 2013 gebrochen werden.

    Das Gesamtvolumen der israelischen Exporte in die Türkei belief sich in den ersten drei Monaten des Jahres auf insgesamt 949,2 Mio. US$, in der Gegenrichtung exportierte die Türkei Güter für insgesamt 956 Mio. US$ nach Israel.
    Hauptsächlich fragen türkische Geschäftspartner in Israel Chemieprodukte nach, auch Kunststoffe und Gummi seien stark gefragt. Israel wiederum importiert aus der Türkei vor allem Plastik und Gummi, Mineralien, Textilien, Beton, Asbest, Keramik, Industrieglas und Autos.
    „Die Handelsbeziehungen zwischen Israel und der Türkei wachsen stetig“, betonte Ehud Cohen, der Vorsitzende der Abteilung für Außenhandel im israelischen Wirtschaftsministerium. „Die Außenhandelsadministration hat sich zum Ziel gesetzt, Exporte in die Türkei zu steigern und türkische Firmen zu Investitionen in Israel zu ermuntern.“



    Politische Normalisierung in die Nähe gerückt
    2010 hatten sich die diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern dramatisch verschlechtert, nachdem zehn türkische Staatsbürger nach der Erstürmung des Aktivistenschiffes „Mavi Marmara“ durch israelische Sicherheitskräfte starben. Die Aktivisten hatten zuvor versucht, die Gaza-Blockade zu durchbrechen.
    2013 wurde unter Vermittlung durch US-Präsident Barack Obama ein Abkommen zwischen der Türkei und Israel geschlossen, das unter anderem eine Entschuldigung und die Bereitschaft zur Entschädigung der Angehörigen der Getöteten beinhaltete. Im April 2014 sprach Premierminister Erdoğan gegenüber NBC TV davon, dass eine Vereinbarung hinsichtlich dieser Entschädigungszahlung erreicht worden wäre.
    Seither spricht Erdoğan davon, dass sich die Beziehungen zwischen beiden Ländern auf dem Wege der Normalisierung befänden.
    Außenminister Ahmet Davutoğlu sprach im Mai davon, dass die Gespräche zwischen beiden Ländern „ein bestimmtes Level“ erreicht hätten und man „die Probleme substanziell überwunden“ habe. „Unsere Kollegen fahren mit den Gesprächen fort. Ich möchte unterstreichen, dass es positive Entwicklungen gegeben habe“, betonte Davutoğlu damals in einer Pressekonferenz.

  7. #2027
    Avatar von Tigerfish

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    Kapitalanlagen: Ausländische Investitionen in die Türkei nehmen zu

    Deutsch Türische Nachrichten | 25.06.14, 22:42
    Investoren aus dem Ausland sehen in der Türkei ein lohnendes Geschäft. Die Investitionssumme ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das Wachstumspotential ist aber offenbar noch nicht ausgeschöpft.







    2013 flossen von ausländischen Investoren 12,9 Milliarden US-Dollar in die Türkei. Einem Bericht zufolge belegt das Land damit Platz 22 auf der Welt. Vertreter meinen, damit sei das Potential noch nicht ausgeschöpft.
    Die Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) stellte am 24. Juni ihren Bericht für weltweite Investitionen vor. Demnach bekäme die Türkei aus den westasiatischen Ländern die meisten ausländischen Direktinvestitionen (FDI). Auf der Rangliste der entwickelten Länder belegt die Türkei Platz elf.
    Im Vergleich zu 2012 konnte die Türkei zwei Plätze gut machen. Damals kamen sie mit 13,2 Milliarden US-Dollar an FDI auf Platz 22 (mehr hier).
    Akın Kozanoğlu, stellverstretender Vorsitzender des Weltverbands für Investitionen (YASED), sagte, die FDI 2013 seien im Vergleich zum Vorjahr nicht signifikant gestiegen. Man habe aufgrund der geopolitischen Herausforderungen nicht das Mögliche erreicht, berichtet Hürriyet Daily News.
    Die Türkei habe die Möglichkeit, „mehr Investitionen zu erhalten, als sie es bislang taten“, so Kozanoğlu. Die Türkei habe einen „erfolgreichen Trend“. Doch bleiben weitere FDIs wegen den Unruhen in der Region aus, so das Blatt weiter.
    Die Türkei könne wie Spanien ungefähr 38 Milliarden US-Dollar an FDI anlocken. Spanien mit den meisten FDIs in Europa, liege an keiner riskanten Region.
    Der YASED-Vertreter stellte eine positive Entwicklung in Aussicht. In den ersten vier Monaten seien die Investitionen um 46 Prozent auf 5,1 Milliarden US-Dollar gestiegen. Dies könne noch in diesem Jahr bis auf 16 Milliarden US-Dollar klettern.
    Seit einiger Zeit wirbt die Türkei bei ausländischen Investoren für ihr Land. Gerade bei den benachbarten Ländern des Nahen Ostens wurden Investoren gelockt. Dafür lud die Türkei ihre Gäste zu einem türkisch-arabischen Wirtschaftsforum ein (mehr hier). Die Bemühungen und Reformen scheinen sich auszuzahlen, da man selbst in eigene Projekte wie Infrastruktur investiert (mehr hier).

    Kapitalanlagen: Ausländische Investitionen in die Türkei nehmen zu | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN

    Die Türkei ist und bleibt ein beliebtes ökonomisches Ziel

  8. #2028
    Avatar von Usakli

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    Türkei und Japan wollen Wirtschaftspartnerschaft






    Wirtschaftsminister Nihat Zeybekçi wies daraufhin, dass die technischen Gespräche des beim Japan-Besuch auf Anordnung von Ministerpräsident Erdoğan und seinem japanischen Amtskollegen Shinzo Abe im Januar auf die Tagesordnung gekommene Wirtschaftspartnerschaftsvertrags abgeschlossen worden sind.

    Die Türkei und Japan sind fest entschlossen, ihre Handelbeziehungen auf wirtschaftliche Partnerschaft auszubauen. In diesem Zusammenhang haben sich die Wirtschaftsminister beider Länder darauf geeinigt, dass die diesbezüglichen Verhandlungen im September beginnen. Wirtschaftsminister Nihat Zeybekçi wies daraufhin, dass die technischen Gespräche des beim Japan-Besuch auf Anordnung von Ministerpräsident Erdoğan und seinem japanischen Amtskollegen Shinzo Abe im Januar auf die Tagesordnung gekommene Wirtschaftspartnerschaftsvertrags abgeschlossen worden sind. Zeybekçi trat nach dem Gespräch zwischen den Delegationen auf dem "türkisch-japanischen Geschäftsforum" mit dem japanischen Minister für Industrie-Handel und Wirtschaft Toshimitsu Montegi vor die Presse.
    Zeybekçi fügte folgendes hinzu, "Heute haben wir uns auf den Verhandlungsprozess im September zielend, geeinigt und dies zur Sprache gebracht. Ich glaube, dass nach diesen Gesprächen die Beziehungen zwischen der Türkei und Japan sich auf die Drittstaaten reflektieren und durch Zusammenarbeit mit Drittstaaten sich weiter entfalten werden. Der japanische Minister seinerseits sagte, dass er der erste die Türkei besuchende Wirtschaftsminister sei. Er sei zufrieden über die heutigen beiden Sitzungen und den erzielten Fortschritt. Montegi wies daraufhin, dass für den Beginn der Verhandlungen in diesem Jahr man sich geeinigt hat

    Türkei und Japan wollen Wirtschaftspartnerschaft

  9. #2029

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  10. #2030
    Avatar von Usakli

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    Inflationserwartung gleich geblieben








    Der Zentralbankpräsident Erdem Başçı hat den dritten Inflationsrapport für das laufende Jahr bekannt gegeben.

    Die Inflationserwartung ist nicht geändert worden. Der Zentralbankpräsident Erdem Başçı hat den dritten Inflationsrapport für das laufende Jahr bekannt gegeben. Demnach schätzt die Zentalbank die Inflationsrate wie im April zum Jahresende zwischen 6,7 und 8,5 Prozent. Der Zentralbankpräsident hat die Inflationserwartung für das Jahr 2015 zwischen 3,8 und 6,7 Prozent angegeben. Başçı hat darauf hingewiesen, dass die jährliche Inflationsrate wegen der nachhaltigen Wirkung bei den Wechselkursen und des negativen Verlaufs bei den Lebensmittelpreisen deutlich über dem angesetzten Ziel von 5 Prozent herauskommen wird.

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