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Wirtschaft der Türkei - Türkiye Ekonomisi - Economy of Turkey

Erstellt von Popeye, 24.12.2007, 03:46 Uhr · 2.981 Antworten · 252.270 Aufrufe

  1. #2321
    Avatar von ZX 7R

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    Ist so was nicht gefährlich? Ist dort nicht so ne Erdbebenzone?

  2. #2322
    Avatar von Luciano

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    Normalerweise ja wenn die das Erdbebensicher machen.

  3. #2323
    Avatar von ZX 7R

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    Zitat Zitat von Chen Zen Beitrag anzeigen
    Normalerweise ja wenn die das Erdbebensicher machen.
    Erdbebensichere Röhre unterm Meer? Hm...... Da fahr ich lieber Brücken oder Fähren.

  4. #2324
    Avatar von Tigerfish

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    Zitat Zitat von ZX 7R Beitrag anzeigen
    Ist so was nicht gefährlich? Ist dort nicht so ne Erdbebenzone?
    Auf diesem Hotspot leben mehr als 20 Millionen Menschen. Vor allem das Marmara-Becken ist eine tickende Zeitbombe, aus deren Spalten ständig Methangase austreten. Aus diesem laufen Stabilisierungsprojekte in Istanbul auf Hochtouren.
    Ich kann die Bedenken von Kritikern bei heiklen Bauvorhaben auf tektonischen Unruheherden gut nachvollziehen, werden aber bei Planungen und Modellversuchen mehrfach simuliert und einkalkuliert, wie bei der Errichtung den Hängebrücken über dem Bosporus.

  5. #2325
    Avatar von ZX 7R

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    Für'n Motorradfahrer wär da schon n reiz...... so voll offen ohne Tüten den Tunnel nehmen.

  6. #2326
    Avatar von Tigerfish

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    Zitat Zitat von ZX 7R Beitrag anzeigen
    Für'n Motorradfahrer wär da schon n reiz...... so voll offen ohne Tüten den Tunnel nehmen.


    Komm zu meiner Heimatregion. Die ist viel aufregender als jeder Bosporustunnel

  7. #2327
    Avatar von ZX 7R

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    Zitat Zitat von Tigerfish Beitrag anzeigen


    Komm zu meiner Heimatregion. Die ist viel aufregender als jeder Bosporustunnel
    Da steckt bestimmt viel Wahrheit drin.

  8. #2328
    Amarok
    Rubrik:Wirtschaft mit Herz!

    An diesem türkischen Imbiss hängt ein Schild. Es verschlägt jedem den Atem, der es liest.


    Mehmet Kürüc, ein 45-jähriger Münchner Imbissbetreiber, geht einen ganz besonderen Weg. Mehr davon und unsere Welt wäre einen riesengroßen Schritt weiter.

    Mehmet (links im Bild), den alle nur liebevoll Memo nennen, war früher erfolgreicher Unternehmer in der türkischen Metropole Istanbul. Doch zwei gescheiterte Ehen und der schleichende Niedergang seiner Firma hinterließen tiefe Spuren. Er war so mittellos und verzweifelt, dass er sogar das Sparschwein seiner Kinder schlachten musste, um an Kleingeld zu kommen. Mit einiger Ungewissheit wagte er schließlich den Schritt nach Deutschland und eröffnete ein Imbisslokal in München. So langsam kehrt in Memo der Lebensmut zurück und die Dinge nehmen ihren Lauf. Was sich anhört wie eine ganz normale Geschichte eines Kleinunternehmers, wird schließlich zu einer Herzensangelegenheit.



    Denn Memo tut etwas, dass sich nicht viele trauen würden. Weil er selbst nur zu genau weiß, wie es sich anfühlt, wenn man nichts hat, hing er dieses Schild an die Tür seines Geschäfts:



    Die Reaktionen auf diese Worte sind überwältigend. Es sind selten mehr als drei oder vier Leute pro Tag, die das Angebot von Memo in Anspruch nehmen und meist bezahlen sie ihre Zeche dann einfach später. Aber allein die Geste führt dazu, dass viele Menschen Memo sofort ins Herz geschlossen haben und ihn zu seinem besonderen Weg gratulieren. Er hingegen findet daran nichts Weltbewegendes und sagt nur schulterzuckend: "Meine Tat hier ist nichts Großartiges. Jeder Budenbesitzer, jeder Restaurantbesitzer kann sich so etwas ganz locker leisten. Das kostet einen fast gar nichts. Also mit kleinen Gesten kann man wirklich ganz große Freude bereiten." Er achtet sehr genau darauf, dass kein Alkohol verschenkt wird, daran liegt ihm Einiges.

    Ende März schließt Memo nun leider seinen Imbiss, weil er zurück in die Türkei muss, um seine kranke Mutter zu pflegen. Doch zuvor soll es noch einmal eine große Abschiedsparty geben und alle seine Freunde sind herzlich eingeladen. Er übergab das Geschäft einem neuen Betreiber, allerdings nur unter dieser einen Bedingung: Das Schild muss bleiben! Und so wird es auch sein...

  9. #2329
    Avatar von Balta

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    5.252
    Gehst auch in Raten?

  10. #2330
    Avatar von TuAF

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    7.830
    Tourismus

    Türkei im Aufschwung: 5,52 Prozent mehr Gäste im Jahr 2014

    Deutsch Türkische Nachrichten | 05.03.15, 16:37
    Die Türkei kann auf ein erfolgreiches Urlaubsjahr 2014 zurückblicken. Fast 40 Millionen ausländische Gäste verbrachten hier die schönste Zeit des Jahres. Das entspricht einem Plus von 5,52 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nach wie vor gehört das Land auch zu den beliebtesten Destinationen der Deutschen. Um den insgesamt positiven Trend beizubehalten, sucht die Regierung nach Möglichkeiten, weitere Urlauber anzuziehen.




    Themen: Ägäis, Antalya, Deutsche, Ferien, ITB Berlin, Kultur, Strand, Tahsin Yilmaz, Tourismus, Türkei, Urlaub
    „Das Bild, das viele deutsche Urlauber von der Türkei haben, ist noch lückenhaft“, so Dr. Tahsin Yılmaz, Botschaftsrat für Kultur in der Botschaft der Republik Türkei in Berlin. (Foto: Flickr/ Beach scene with random blonde walking by David Precious CC BY 2.0)

    Nach Angaben der Stiftung für Zukunftsfragen (Auslandsreiseziele 2014) liegt die Türkei derzeit auf dem dritten Platz der beliebtesten europäischen Reiseziele. Diese Beliebtheit zeige sich auch an den Besucherzahlen, wie an der ITB Berlin bekannt wurde. Rund 36,8 Millionen Gäste aus der ganzen Welt reisten 2014 in die Türkei. Das sind 5,52 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Besonders deutsche Urlauber wählten die Türkei als Reiseziel und sorgten für einen deutlichen Zuwachs: Insgesamt entschieden sich 5,2 Millionen, das sind 4,1 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr, für einen Türkei-Urlaub und blieben im Durchschnitt acht Nächte.
    Die beliebtesten Reiseziele des vergangenen Jahres waren Istanbul mit 11,8 Millionen Gäste aus aller Welt, Antalya (11,5 Millionen), sowie die türkische Ägäis (3,2 Millionen). Aber auch Kappadokien, die Schwarzmeer- und die östliche Mittelmeerküste gewännen immer mehr an Bedeutung, heißt es in einer den Deutsch Türkischen Nachrichten vorliegenden Mitteilung.
    „Dass die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind, freut uns natürlich sehr“, so Dr. Tahsin Yılmaz, Botschaftsrat für Kultur in der Botschaft der Republik Türkei in Berlin. „Dieser Zuwachs unterstreicht wiederum die Wettbewerbsfähigkeit der Türkei im internationalen Tourismuswettbewerb. Unser Land hat als Reiseland sehr großes Potential, welches wir weiterhin ausbauen wollen. Unser Ziel ist es, unser Land im touristischen Bereich weiterzuentwickeln.“
    Die Aussichten auf das Reisejahr 2015 werden in der Hauptstadt als optimistisch bezeichnet: Eine entscheidende Rolle spiele dabei die Urlaubslust der Deutschen. Sie würden für 2015 planen, mehr zu reisen und mehr Geld auszugeben (FUR Studie Urlaubsreisetrends 2015). Dabei bleibe die Türkei mit seiner Vielfältigkeit eine der vier Top-Destinationen deutscher Urlauber und biete zudem das beste Preis-Leistungs-Verhältnis der Mittelmeerländer (mehr hier).
    „Neben den ausgezeichneten Golfplätze und Stränden von Antalya und dem trendigen Städtereiseziel Istanbul mit zahlreichen Kulturveranstaltungen sowie attraktiven Shopping-Möglichkeiten, hat unser Land dank seiner historischen und kulturellen Vielfalt noch so viel mehr zu bieten. Dies wollen wir in diesem Jahr verstärkt kommunizieren. Wir möchten das Bewusstsein der Urlauber auch für die anderen Seiten der Türkei stärken und ihnen die Geschichte, Kultur und Kunst sowie die vielfältige Gastronomie, die Gastfreundschaft der Menschen, ihre Traditionen und Werte nahebringen“, sagt Dr. Tahsin Yilmaz.
    Er fügt außerdem hinzu: „Das Bild, das viele deutsche Urlauber von der Türkei haben, ist noch lückenhaft. Unsere Aufgabe besteht darin, die Wahrnehmung zu ändern. Tourismus sollte auch in diesem Sinne betrachtet werden. Darüber hinaus müssen wir vermitteln, dass die Urlauber in unserem Land jede Art von Urlaub machen können, sogar Skifahren. Mit der Erschließung von bislang touristisch unbekannten Regionen, erweitert sich außerdem auch die Vielfalt der touristischen Angebote. Dafür verbessern wir auch die Infrastruktur in diesen Regionen.“
    Vor allem die türkische Ägäis solle stärker in den Fokus der Kommunikation gerückt werden, denn gerade an der Küste 150 Kilometer jeweils nördlich und südlich von Izmir lägen unglaubliche Kulturschätze der Türkei, nicht nur die berühmten Ausgrabungsstätten wie Pergamon, Ephesus oder Troja, heißt es weiter.
    Auch die türkische Regierung ist sich der Potentiale bewusst und will das Tourismusgeschäft weiter ankurbeln. Für Schlagzeilen sorgte entsprechend die jüngste Ideen der Regierung, Touristen ins Land zu locken. Wie Anfang Februar bekannt wurde, hatte sich die türkische Regierung wenige Monate vor Start der Haupturlaubssaison über neue Anreize für Reiseveranstalter und Fluggesellschaften beraten. Grund soll ein Rückgang der Frühbuchungen für 2015 gewesen sein. Ziel ist es, die hiesigen Tourismus-Einnahmen trotz der Probleme in den Nachbarländern anzukurbeln. Besondere Sorgen macht der Türkei dabei die Wirtschaftskrise in Russland und die damit einhergehende Abwertung des Rubel (mehr hier).
    Angekurbelt werden sollen der Tourismus nun mit einer ganzen Reihe von Maßnahmen. „Der Tourismus ist einer der führenden Industriezweige in der Türkei. Doch es scheint so, dass wir in diesem Jahr ernsthafte Probleme im Tourismus bekommen werden“, so Davutoğlu kurz nach dem Treffen. Im Rahmen der neuen Maßnahmen sei auch vorgesehen, allen Passagierflugzeugen aus Russland und dem Iran für die kommenden zwei Monate 6000 US-Dollar zu zahlen, um so einen Beitrag zu den Kraftstoffausgaben zu leisten. Für den Premier eine durchaus sinnige Maßnahme. Er argumentiert: „Auf diese Weise verhindern wir die Stornierung von Flügen.“ Ebenso könnte dadurch etwas Last von den Reiseveranstaltern genommen werden, die überdies großzügige Kredite in Anspruch nehmen könnten.
    Der Umsatz des türkischen Tourismussektors stieg im Jahr 2014 nach Angaben des Türkischen Statistik Instituts (TÜİK) um 6,4 Prozent auf 34,3 Milliarden US-Dollar. Das letzte Quartal dämpfte jedoch den positiven Gesamteindruck. In diesem Zeitraum fielen die Einnahmen auf 7,67 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Rückgang um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

    Türkei im Aufschwung: 5,52 Prozent mehr Gäste im Jahr 2014 | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN

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