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Wirtschaft der Türkei - Türkiye Ekonomisi - Economy of Turkey

Erstellt von Popeye, 24.12.2007, 03:46 Uhr · 2.972 Antworten · 251.736 Aufrufe

  1. #2831
    Avatar von Rafi

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    Zitat Zitat von Zakkum Beitrag anzeigen
    Rating-Agentur: Standard &Poor's bezeichnet Türkei jetzt als «Hochrisiko»-Land - NZZ Wirtschaft



    Wie eine Mücke verhalten sich diese "gekauften" Rating-Agenturen. Direkte Wirtschaftskontakte sind viel wichtiger als diese Rating Agenturen. Die Türkei muss im Hochtempo mit Russland, Iran, Irak, Georgien, China, Aserbaidschan sowie mit Zentralasien die Wirtschaftsbeziehungen schnell vertiefen.
    Diese Rating Agenturen sind nicht gekauft, sondern ein Werkzeug für ausländischen Investoren um sich zu orientieren wo sich Investitionen lohnen und Rendite gewährt ist. Das hat mit Erdis Spruch: "wir sind doch kein Mitglied bei euch, also haltet euch raus", nichts zu tun. Erschreckend, dass das ein Staatschef nicht kapiert.

    Ist wie mit der Schufa, hast du einen negativen Eintrag, dann hast du Pech. Oder du bewährst dich, dann gehts wieder bergauf.

    Auch die von dir genannten Länder sind davon abhängig und stehen bis auf China nicht viel besser da. Wie willst du denn mit diesen Staaten, die selbst im Rating unten stehen Wirtschaftsbeziehungen pflegen ohne ausländische Investoren? Direkte Wirtschaft braucht direkt Geld, es sei denn du druckst es selbst.

    Credit Rating - Countries - List

  2. #2832
    Avatar von Amarok

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    Türkei: Putsch-Versuch kostet Wirtschaft mindestens 90 Milliarden Euro

    Die türkische Regierung beziffert die unmittelbaren Kosten des gescheiterten Putsches auf mindestens 90 Milliarden Euro. Schwerer einzuschätzen sind die langfristigen Auswirkungen auf die Wirtschaft: die Herabstufung der Kreditwürdigkeit durch die Ratingagentur S&P könnte Investoren von Engagements in der Türkei abschrecken.





    Der Putschversuch in der Türkei hat die Wirtschaft des Landes nach Regierungsangaben Milliarden gekostet. Wenn alles zusammengerechnet werde, ergebe sich ein Betrag von „mindestens 300 Milliarden Lira“ (90 Milliarden Euro), sagte Handelsminister Bülent Tüfenkci laut Presseberichten am Dienstag. Er zählte demnach unter anderem „Kampfflieger, Kampfhubschrauber, Waffen, Bomben“ und zerstörte Gebäude auf. Hinzu kämen abgesagte Warenbestellungen und Reisen aus dem Ausland.

    Die Gesamtsumme könne mittelfristig noch steigen, sagte Tüfenkci. „Leider haben die Putschisten die Türkei wie ein Dritte-Welt-Land aussehen lassen, mit Panzern auf den Straßen“, beklagte er.

    Dem Minister zufolge wurden nach dem Putschversuch eine Million Reservierungen im Tourismussektor zurückgezogen. Dies ist Tüfenkcis Worten nach aber vor allem darauf zurückzuführen, dass die Regierung rund drei Millionen Beamten den Urlaub strich. Für die Tourismusbranche in der Türkei ist das ein weiterer Rückschlag. Vor dem Hintergrund mehrerer Anschläge sowie Spannungen mit Russland war die Zahl der ausländischen Gäste in dem Land im Juni um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gefallen. Wie genau sich der Mitte Juli erfolgte Putschversuch auf die Branche auswirkt, bleibt abzuwarten.

    Die langfristigen ökonomischen Auswirkungen des Putschversuchs und der darauffolgenden Säuberungen im Staat sind bislang nicht absehbar. Die Rating-Agentur Standard & Poor’s (S&P) hatte die Türkei am Montag als Hochrisiko-Land eingestuft. Zuvor wurden Investoren bereits vor einem „ziemlich hohen Risiko“ gewarnt. Die neue Risikobewertung folgt auf Drohungen der türkischen Regierung, die sich lautstark über „fehlerhafte Entscheidungen“ der internationalen Rating-Agenturen beschwert hatte. Zuvor hatten türkische Medien berichtet, dass westliche Finanzkreise einen „Wirtschafts-Krieg“ gegen die Türkei planen, um eine Kapitalflucht aus dem Land auszulösen.

    Eine Herabstufung der Bonität verteuert die Kapitalaufnahme eines Landes an den Finanzmärkten und hält internationale Investoren tendenziell von neuen Engagements ab.

    http://www.deutsch-tuerkische-nachri...lliarden-euro/

  3. #2833
    Avatar von hirndominanz

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    Zitat Zitat von Amarok Beitrag anzeigen
    Türkei: Putsch-Versuch kostet Wirtschaft mindestens 90 Milliarden Euro

    Die türkische Regierung beziffert die unmittelbaren Kosten des gescheiterten Putsches auf mindestens 90 Milliarden Euro. Schwerer einzuschätzen sind die langfristigen Auswirkungen auf die Wirtschaft: die Herabstufung der Kreditwürdigkeit durch die Ratingagentur S&P könnte Investoren von Engagements in der Türkei abschrecken.





    Der Putschversuch in der Türkei hat die Wirtschaft des Landes nach Regierungsangaben Milliarden gekostet. Wenn alles zusammengerechnet werde, ergebe sich ein Betrag von „mindestens 300 Milliarden Lira“ (90 Milliarden Euro), sagte Handelsminister Bülent Tüfenkci laut Presseberichten am Dienstag. Er zählte demnach unter anderem „Kampfflieger, Kampfhubschrauber, Waffen, Bomben“ und zerstörte Gebäude auf. Hinzu kämen abgesagte Warenbestellungen und Reisen aus dem Ausland.

    Die Gesamtsumme könne mittelfristig noch steigen, sagte Tüfenkci. „Leider haben die Putschisten die Türkei wie ein Dritte-Welt-Land aussehen lassen, mit Panzern auf den Straßen“, beklagte er.

    Dem Minister zufolge wurden nach dem Putschversuch eine Million Reservierungen im Tourismussektor zurückgezogen. Dies ist Tüfenkcis Worten nach aber vor allem darauf zurückzuführen, dass die Regierung rund drei Millionen Beamten den Urlaub strich. Für die Tourismusbranche in der Türkei ist das ein weiterer Rückschlag. Vor dem Hintergrund mehrerer Anschläge sowie Spannungen mit Russland war die Zahl der ausländischen Gäste in dem Land im Juni um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gefallen. Wie genau sich der Mitte Juli erfolgte Putschversuch auf die Branche auswirkt, bleibt abzuwarten.

    Die langfristigen ökonomischen Auswirkungen des Putschversuchs und der darauffolgenden Säuberungen im Staat sind bislang nicht absehbar. Die Rating-Agentur Standard & Poor’s (S&P) hatte die Türkei am Montag als Hochrisiko-Land eingestuft. Zuvor wurden Investoren bereits vor einem „ziemlich hohen Risiko“ gewarnt. Die neue Risikobewertung folgt auf Drohungen der türkischen Regierung, die sich lautstark über „fehlerhafte Entscheidungen“ der internationalen Rating-Agenturen beschwert hatte. Zuvor hatten türkische Medien berichtet, dass westliche Finanzkreise einen „Wirtschafts-Krieg“ gegen die Türkei planen, um eine Kapitalflucht aus dem Land auszulösen.

    Eine Herabstufung der Bonität verteuert die Kapitalaufnahme eines Landes an den Finanzmärkten und hält internationale Investoren tendenziell von neuen Engagements ab.

    http://www.deutsch-tuerkische-nachri...lliarden-euro/




    .... die Toten werden erst am Ende gezählt, sagte der General und schoß sich in den Kopf ......

  4. #2834
    Avatar von Zakkum

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    İşte Türkiye'nin beyin gücü! TÜBİTAK, beyin göçünün peşine düştü

    Gittikleri ülkelerde dünyanın dev şirketlerini teknoloji ve bilimde öne çıkaran bin 335 Türk bilim adamına ulaştı. "İlk kez aranıyoruz" diyen beyinler, Türkiye'nin beyin gücü olacak.

    Türkiye'nin kalkınmasını yavaşlatan engeller arasında sayılan beyin göçü, beyin gücüne dönüşüyor. TÜBİTAK, dünyanın dört bir yanında görev yapan Türk bilim insanlarını bir 'veri tabanında' buluşturmak için yürüttüğü çalışmaları tamamladı. NASA'dan General Elektric'e, Harvard Üniversitesi'nden Oxford Üniversitesi'ne, Yahoo'dan Google'a, Microsoft'tan Boeing'e kadar dünyanın önde gelen üniversite, firma ve araştırma merkezlerinde görev yapan bin 335 Türk bilim insanı, 'veri tabanına' girdi.

    TEMMUZDA KARA VERİLDİ

    Türkiye'den yurtdışına giden beyinlerin peşine düşen Bilim, Sanayi ve Teknoloji Bakanlığı, bu amaçla ilk olarak geçtiğimiz temmuz ayında bilimsel çalışmalarını yurtdışında sürdüren önemli isimleri İstanbul'da toplayıp kurultay düzenledi. Kurultay, yurtdışındaki Türk bilim insanları arasında işbirliği kurulması, ilişkilerin sürekli hale getirilmesi ve Türkiye'deki araştırmalara katkı sağlaması amacıyla bir veri tabanı hazırlanması kararına vardı. TÜBİTAK, kurultayın hemen ardından harekete geçip 5 aylık çalışma sonunda 47 ülkeden bin 335 Türk bilim insanının bilgisine ulaştı. Veri tabanı her yıl güncellenerek havuz daha da genişletilecek.

    ‘NETWORK OLUŞTURACAĞIZ’

    Beyin göçü operasyonunu başlatan Bilim, Sanayi ve Teknoloji Bakanı Nihat Ergün, temas kurdukları bu beyinlerin hem bulundukları ülkelerde hem de Türkiye'de yapacakları araştırmalardan istifade etmek istediklerini söyledi. Onları beyin göçü değil, beyin gücü olarak gördüklerini ifade eden Ergün, "Onlar bizim dünyanın değişik yerlerindeki beyin gücümüz. Bilim insanlarımızı hem kendi aralarında hem Türkiye ile aralarında bir network oluşturmak istiyoruz. Ulaştığımız insanlar heyecanlanıyorlar ve ilk defa Türkiye'den kendilerinin arandığını söylüyorlar" diye konuştu.

    EN ÇOK BİLİM İNSANIMIZ ABD’DE

    Yurtdışındaki Türk bilim insanlarının ülkelere göre dağılımına bakıldığında ilk sırayı ABD alıyor. Bilim insanlarının yüzde 49'u (652) ABD'de, yüzde 11'i (145) Almanya'da, yüzde 7.5'i (101) Kanada'da görev yapıyor. Bu ülkeleri İngiltere, Fransa, İsviçre, Hollanda, Avustralya, Japonya, Norveç, İspanya, Belçika, Suudi Arabistan, Avusturya, Danimarka, İsveç, İtalya, Birleşik Arap Emirlikleri ve diğer ülkeler takip ediyor. Araştırmacıların yüzde 37'si mühendislik ve teknoloji, yüzde 27'si doğa bilimleri, yüzde 18'i sosyal bilimler, yüzde 13'ü tıp ve sağlık, yüzde 4'ü beşeri bilimler, yüzde 1'i ise zirai bilimler alanında faaliyet gösteriyor. Araştırmacıların yüzde 76'sı üniversitelerde, yüzde 12'si araştırma merkezlerinde, yüzde 10'u özel sektörde, yüzde 1'i kamu kurumu, yüzde 1'i de uluslararası kuruluşlarda görev yapıyor. Araştırmacıların yüzde 87'si doktora veya tıpta uzmanlık, yüzde 10'u yüksek lisans, yüzde 3'ü lisans derecesine sahip.

    47 ülkedeki örnek Türklerden bazıları
    Göç eden beyinlerden bazı isimlerin çalıştıkları firma ve bölümleri şöyle:

    Samet Ayhan (Bilgisayar ve Bilişim Bilimleri): Boeing

    Gökhan Tur (Bilgisayar ve Bilişim Bilimleri): Microsoft

    Süleyman Akif Gökoğlu (Makine Mühendisliği): NASA

    İbrahim Üçok. (Malzeme Mühendisliği): General Electric

    Dilan Görür (Matematik) Yahoo

    İrfan Bulu (Fiziki Bilimler) : Harvard Üniversitesi

    Kemal Altıntaş (Elektrik-Elektronik Mühendisliği, Bilişim Mühendisliği): LG Elektronik

    Olcay Sertel (Elektrik-Elektronik Mühendisliği, Bilişim Mühendisliği): Google

    Oğuz Demirci ( Medikal Mühendisliği): Goodyear

    Okan Vural (Bilgisayar ve Bilişim Bilimleri): Siemens

    Furkan Eke (Elektrik-Elektronik Mühendisliği): BMW

    Selman Akbulut (Matematik): Michigan State Üniversitesi

    Güner Arslan (Bilgisayar ve Bilişim Bilimleri): Silicon Laboratories

    Mehmet Balman (Bilgisayar ve bilişim bilimleri): Lawrence Berkeley National Lab

    İsmail Parsa (Bilgisayar ve Bilişim Bilimleri): Amazon.com

    Selçuk Talay (Bilgisayar ve Bilişim Bilimleri): Yale Üniversitesi

    Ertan Eryılmaz (Biyolojik Bilimler): Albert Einstein College of Medicine

    Uygar Evren Avcı (Elektrik-Elektronik Mühendisliği): İntel Corporation

    Cüneyt Taşkıran (Elektrik-Elektronik Mühendisliği): Motorola

    İsmail Çiçek (Makine Mühendisliği): United States Air Force

    Hüseyin Erdim (Makine Mühendisliği): Mitsubishi Electric Research Laboratories

    İbrahim Sedat Güneş (Malzeme Mühendisliği): 3M Corporate Research


    --------------------------------

    hadi hepsini Türkiye'ye cagirin, herkes is basina!




  5. #2835
    Avatar von Cebrail

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    Zitat Zitat von Rafi Beitrag anzeigen
    Diese Rating Agenturen sind nicht gekauft, sondern ein Werkzeug für ausländischen Investoren um sich zu orientieren wo sich Investitionen lohnen und Rendite gewährt ist. Das hat mit Erdis Spruch: "wir sind doch kein Mitglied bei euch, also haltet euch raus", nichts zu tun. Erschreckend, dass das ein Staatschef nicht kapiert.

    Ist wie mit der Schufa, hast du einen negativen Eintrag, dann hast du Pech. Oder du bewährst dich, dann gehts wieder bergauf.

    Auch die von dir genannten Länder sind davon abhängig und stehen bis auf China nicht viel besser da. Wie willst du denn mit diesen Staaten, die selbst im Rating unten stehen Wirtschaftsbeziehungen pflegen ohne ausländische Investoren? Direkte Wirtschaft braucht direkt Geld, es sei denn du druckst es selbst.

    Credit Rating - Countries - List
    Völlig falscher Vergleich. Rating Agenturen werden auch genutzt um Staaten abzustufen (abzustrafen) wenn damit politische Ziele verfolgt werden sollen.

  6. #2836
    Avatar von Indianer

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    Zitat Zitat von Cebrail Beitrag anzeigen
    Völlig falscher Vergleich. Rating Agenturen werden auch genutzt um Staaten abzustufen (abzustrafen) wenn damit politische Ziele verfolgt werden sollen.
    wenn du nur rafi`s posting verstanden hättest.....

    wenn es politische Änderungen gibt, dann findet ja die neue Einstufung statt.
    man überträgt die politsche Änderung auf die stärke des Risiko, für ausländische Investoren.
    der eine wird hoch gestuft, der andere runter gestuft.
    der herunter gestufte empfindet das als Bestrafung, was es im enddefekt ja auch ist.
    der hochgestufte wird jedoch belohnt.


    im übrigen vollkommen vergleichbar mit schufa.
    ein eintrag ist nicht nur ein eintrag.
    bei meinen vertägen unterschreibt der kunde eine einwilligungserklärung zur schufa Auskunft.
    für mich ist nicht nur ein eintrag zu sehen, sondern auch Einstufung des Risikos.
    nicht jeder schufa eintrag führt zur Ablehnung.
    nur wenn es tief rot ist.

  7. #2837
    Avatar von TuAF

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    Russland und Türkei wollen Wirtschaft in der Region ankurbeln

    Russland und die Türkei wollen wirtschaftliche Projekte realisieren, die auch für Nachbarstaaten wie Bulgarien attraktiv sind. Mit Aussagen zum Syrien-Konflikt hielten sich die Präsidenten Putin und Erdogan allerdings bedeckt.

    Im Zusammenhang mit dem russischen Jet-Abschuss sagte Erdogan, dass die Gülen-Bewegung es darauf angelegt hat, die türkisch-russischen Beziehungen nachhaltig zu stören, berichtet Haberturk. Zuvor wurden drei türkische Piloten von der Polizei festgenommen, die am Jet-Abschuss beteiligt gewesen sein sollen. Sie sollen Mitglieder der Gülen-Bewegung sein.
    Zu den russisch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen sagte der türkische Staatschef, dass im Jahr 2008 der bilaterale Handel bei 38 Milliarden Dollar lag. Dieser sei nach dem Jet-Abschuss auf 24 Milliarden Dollar zurückgegangen. Putin und er hätten sich auf ein Ziel von 100 Milliarden Dollar beim bilateralen Handel geeinigt.
    Der Kreml-Chef bestätigte Erdogans Aussagen. Putin wörtlich: „Der Bausektor ist die Lokomotive der türkisch-russischen Wirtschaftsbeziehungen. Wir sind bereit, die Wirtschaftsbeziehungen auf diesem Gebiet so schnell wie möglich wiederzubeleben. Wir haben in der vergangenen Zeit einen 23- bis 26-prozentigen Rückgang bei den Wirtschaftsbeziehungen gehabt. Es kommt eine schwierige Zeit auf uns zu, um dieses Potenzial vollständig auszuschöpfen. Bis zum Jahr 2019 werden wir eine Reihe von Wirtschaftsprojekten ins Leben rufen. Die türkische Seite hat ohnehin in vielen Bereichen damit begonnen, ihre Zusagen zu geben – wie beispielsweise bei der Errichtung eines AKWs oder bei Turkish Stream. Die Wiederbelebung des Tourismus wird eine bestimmte Zeit in Anspruch nehmen, weil zuerst die Sicherheit der russischen Touristen gewährleistet werden muss. Doch das wird lösbar sein.“
    Auf Nachfrage der Pressevertreter, ob auch über den Syrien-Konflikt gesprochen wurde, wollten die Staatsmänner keine klaren Aussagen treffen, berichtet Kommersant.
    Erdogan sagte: „Bei dem heutigen Treffen haben wir das noch nicht erörtert. Nach der Pressekonferenz werden wir erneut zusammenkommen, um darüber zu diskutieren.“
    Putin sagte: „Ich schließe mich den Worten vom ehrenwerten Erdogan an. Wie ihr wisst, haben wir bezüglich der Syrien-Krise Meinungsunterschiede. Wir haben beschlossen, bei einem weiteren Treffen auf der Ministerialebene darüber zu diskutieren. Demokratische Veränderungen können nur mit demokratischen Mitteln herbeigeführt werden. Es ist möglich, dass wir zusammenfinden. Wir haben dasselbe Ziel, nämlich den Syrien-Konflikt zu lösen. Ausgehend von dieser Tatsache glaube ich, dass wir eine Lösung finden werden. Bei unseren Beziehungen mit der Türkei geht es nicht nur um Pragmatik, sondern um die Umsetzung einer langfristigen nachbarschaftlichen Beziehung.“
    Zum Bereich der Energiepolitik und den Pipelinebau sagte Putin: „Wir lehnen es ab, wirtschaftliche Fragen zu politisieren. Bei South Stream haben wir bedenken, was die Belieferung der Kunden anbetrifft. Das EU-Parlament hat Beschlüsse getroffen, die dieses Projekt verhindern sollen. Mit Bulgarien konnten wir keine Einigung erzielen. Bulgarien möchte nun zum Projekt zurückkehren. Aufgrund der Tatsache, dass unsere europäischen Partner sich gegen South Stream entschieden haben, verzeichneten wir hohe Einbußen. Wir haben ein Bedürfnis nach einer rechtlichen Absicherung. Doch diese liegt nicht vor.
    Turkish Stream ist keine Alternative zu South Stream. Ein Teil von Turkish Stream war für die Belieferung des türkischen Markts gedacht. Heute haben wir uns in diesem Rahmen besprochen. Turkish Stream kann innerhalb kürzester Zeit umgesetzt werden. Die zweite Richtung von Turkish Stream zeigt nach Europa. Wir sind bereit, mit unseren türkischen Partnern auch darüber zu verhaneln. Doch dann müssen dem alle Seiten ihre Zustimmung geben,
    Der Unterschied zwischen South Stream und Turkish Stream ist der, dass die türkische Seite trotz der Krise zwischen beiden Ländern es niemals unterlassen hat, an dem Projekt weiterzuarbeiten.
    Erdogan sagte: „Das AKW-Projekt Akkuyu ist ein strategisches Projekt. Unsere Verhandlungen liefen in diese Richtung. Wir werden wir schnelle Entscheidungen fällen, um keine Zeit zu verlieren. Das Projekt wird auch vom staatlichen Subventionsgesetz profitieren. Bei Turkish Stream wird es zwei Pipelines geben. Von diesen Pipelines wird sowohl die Türkei als auch Europa profitieren. Die Umsetzung von Turkish Stream hat Priorität.



    http://www.deutsch-tuerkische-nachri...ion-ankurbeln/

    - - - Aktualisiert - - -

    Russland und Türkei wollen Wirtschaft in der Region ankurbeln

    Russland und die Türkei wollen wirtschaftliche Projekte realisieren, die auch für Nachbarstaaten wie Bulgarien attraktiv sind. Mit Aussagen zum Syrien-Konflikt hielten sich die Präsidenten Putin und Erdogan allerdings bedeckt.

    Im Zusammenhang mit dem russischen Jet-Abschuss sagte Erdogan, dass die Gülen-Bewegung es darauf angelegt hat, die türkisch-russischen Beziehungen nachhaltig zu stören, berichtet Haberturk. Zuvor wurden drei türkische Piloten von der Polizei festgenommen, die am Jet-Abschuss beteiligt gewesen sein sollen. Sie sollen Mitglieder der Gülen-Bewegung sein.
    Zu den russisch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen sagte der türkische Staatschef, dass im Jahr 2008 der bilaterale Handel bei 38 Milliarden Dollar lag. Dieser sei nach dem Jet-Abschuss auf 24 Milliarden Dollar zurückgegangen. Putin und er hätten sich auf ein Ziel von 100 Milliarden Dollar beim bilateralen Handel geeinigt.
    Der Kreml-Chef bestätigte Erdogans Aussagen. Putin wörtlich: „Der Bausektor ist die Lokomotive der türkisch-russischen Wirtschaftsbeziehungen. Wir sind bereit, die Wirtschaftsbeziehungen auf diesem Gebiet so schnell wie möglich wiederzubeleben. Wir haben in der vergangenen Zeit einen 23- bis 26-prozentigen Rückgang bei den Wirtschaftsbeziehungen gehabt. Es kommt eine schwierige Zeit auf uns zu, um dieses Potenzial vollständig auszuschöpfen. Bis zum Jahr 2019 werden wir eine Reihe von Wirtschaftsprojekten ins Leben rufen. Die türkische Seite hat ohnehin in vielen Bereichen damit begonnen, ihre Zusagen zu geben – wie beispielsweise bei der Errichtung eines AKWs oder bei Turkish Stream. Die Wiederbelebung des Tourismus wird eine bestimmte Zeit in Anspruch nehmen, weil zuerst die Sicherheit der russischen Touristen gewährleistet werden muss. Doch das wird lösbar sein.“
    Auf Nachfrage der Pressevertreter, ob auch über den Syrien-Konflikt gesprochen wurde, wollten die Staatsmänner keine klaren Aussagen treffen, berichtet Kommersant.
    Erdogan sagte: „Bei dem heutigen Treffen haben wir das noch nicht erörtert. Nach der Pressekonferenz werden wir erneut zusammenkommen, um darüber zu diskutieren.“
    Putin sagte: „Ich schließe mich den Worten vom ehrenwerten Erdogan an. Wie ihr wisst, haben wir bezüglich der Syrien-Krise Meinungsunterschiede. Wir haben beschlossen, bei einem weiteren Treffen auf der Ministerialebene darüber zu diskutieren. Demokratische Veränderungen können nur mit demokratischen Mitteln herbeigeführt werden. Es ist möglich, dass wir zusammenfinden. Wir haben dasselbe Ziel, nämlich den Syrien-Konflikt zu lösen. Ausgehend von dieser Tatsache glaube ich, dass wir eine Lösung finden werden. Bei unseren Beziehungen mit der Türkei geht es nicht nur um Pragmatik, sondern um die Umsetzung einer langfristigen nachbarschaftlichen Beziehung.“
    Zum Bereich der Energiepolitik und den Pipelinebau sagte Putin: „Wir lehnen es ab, wirtschaftliche Fragen zu politisieren. Bei South Stream haben wir bedenken, was die Belieferung der Kunden anbetrifft. Das EU-Parlament hat Beschlüsse getroffen, die dieses Projekt verhindern sollen. Mit Bulgarien konnten wir keine Einigung erzielen. Bulgarien möchte nun zum Projekt zurückkehren. Aufgrund der Tatsache, dass unsere europäischen Partner sich gegen South Stream entschieden haben, verzeichneten wir hohe Einbußen. Wir haben ein Bedürfnis nach einer rechtlichen Absicherung. Doch diese liegt nicht vor.
    Turkish Stream ist keine Alternative zu South Stream. Ein Teil von Turkish Stream war für die Belieferung des türkischen Markts gedacht. Heute haben wir uns in diesem Rahmen besprochen. Turkish Stream kann innerhalb kürzester Zeit umgesetzt werden. Die zweite Richtung von Turkish Stream zeigt nach Europa. Wir sind bereit, mit unseren türkischen Partnern auch darüber zu verhaneln. Doch dann müssen dem alle Seiten ihre Zustimmung geben,
    Der Unterschied zwischen South Stream und Turkish Stream ist der, dass die türkische Seite trotz der Krise zwischen beiden Ländern es niemals unterlassen hat, an dem Projekt weiterzuarbeiten.
    Erdogan sagte: „Das AKW-Projekt Akkuyu ist ein strategisches Projekt. Unsere Verhandlungen liefen in diese Richtung. Wir werden wir schnelle Entscheidungen fällen, um keine Zeit zu verlieren. Das Projekt wird auch vom staatlichen Subventionsgesetz profitieren. Bei Turkish Stream wird es zwei Pipelines geben. Von diesen Pipelines wird sowohl die Türkei als auch Europa profitieren. Die Umsetzung von Turkish Stream hat Priorität.



    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2016/08/527348/russland-und-tuerkei-wollen-wirtschaft-in-der-region-ankurbeln/

  8. #2838
    Avatar von Cebrail

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    Zitat Zitat von Indianer Beitrag anzeigen
    wenn du nur rafi`s posting verstanden hättest.....

    wenn es politische Änderungen gibt, dann findet ja die neue Einstufung statt.
    man überträgt die politsche Änderung auf die stärke des Risiko, für ausländische Investoren.
    der eine wird hoch gestuft, der andere runter gestuft.
    der herunter gestufte empfindet das als Bestrafung, was es im enddefekt ja auch ist.
    der hochgestufte wird jedoch belohnt.


    im übrigen vollkommen vergleichbar mit schufa.
    ein eintrag ist nicht nur ein eintrag.
    bei meinen vertägen unterschreibt der kunde eine einwilligungserklärung zur schufa Auskunft.
    für mich ist nicht nur ein eintrag zu sehen, sondern auch Einstufung des Risikos.
    nicht jeder schufa eintrag führt zur Ablehnung.
    nur wenn es tief rot ist.
    Du scheinst nicht viel von politischen Machtistrumenten zu verstehen. Die Schufa ist mehr oder minder unabhängig und handelt nicht politisch. Die Entscheidungsträger der Ratingagenturen hingegen sind sehr wohl abhängig. Sie bekommen eine Order wie die Einstufung einzelner Staaten zu erfolgen hat. Warum glaubst du wollen wir hier in Europa eine eigene 'unabhängige' Ratingagentur installieren? Nicht anders verhält es sich mit dem IWF. Im Grunde genommen ist sie ein Inkassodienst der Finanzmächte.

  9. #2839
    Avatar von Indianer

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    Zitat Zitat von Cebrail Beitrag anzeigen
    Du scheinst nicht viel von politischen Machtistrumenten zu verstehen. Die Schufa ist mehr oder minder unabhängig und handelt nicht politisch. Die Entscheidungsträger der Ratingagenturen hingegen sind sehr wohl abhängig. Sie bekommen eine Order wie die Einstufung einzelner Staaten zu erfolgen hat. Warum glaubst du wollen wir hier in Europa eine eigene 'unabhängige' Ratingagentur installieren? Nicht anders verhält es sich mit dem IWF. Im Grunde genommen ist sie ein Inkassodienst der Finanzmächte.

    gib mir deine Daten und versuch dann 14 tage später einen Kredit bei deiner bank zu bekommen.

  10. #2840
    Avatar von Amarok

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    Türkische Industrie ist seit Anfang 2016 um 4,3 Prozent gewachsen


    Der türkische Industrieminister hat bekannt gegeben, dass der Industriesektor der Wirtschaft in der ersten Hälfte dieses Jahres um 4,3 Prozent wuchs.

    Faruk Özlü sagte in einer amtlichen Mitteilung am Montag, dass die Industrieproduktion der Türkei alleine im Juni um 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum anstieg. Die Zahlen wurden vom Statistikamt der Türkei (TurkStat) veröffentlicht.

    Laut dem Minister befindet sich die türkische Industrie auf Wachstumskurs, obwohl sie leicht unter den Erwartungen landete.
    „Das Industriewachstum der ersten sechs Monate dieses Jahr, welches trotz Unsicherheiten auf Übersee und Tumulte in der Türkei umgesetzt wurde, ist ein Indikator für die rasante Wachstumsgeschichte dieses Landes“, sagte er.

    Türkische Industrie ist seit Anfang 2016 um 4,3 Prozent gewachsen - eurasianews

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