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Wirtschaft der Türkei - Türkiye Ekonomisi - Economy of Turkey

Erstellt von Popeye, 24.12.2007, 03:46 Uhr · 2.981 Antworten · 252.404 Aufrufe

  1. #971
    Avatar von kewell

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    Das Wunder vom Bosporus

    Das Wunder vom Bosporus

    26.07.2011, 15:10 Uhr
    Lange Zeit machte die Türkei mit politischem Streit und Finanzkrisen von sich reden. Doch das ist jetzt vorbei – das Land erlebt einen rasanten Aufschwung. Davon können auch Anleger profitieren.

    Ein Ötanker befährt den Bosporus vor dem Altstadtbezirk von Istanbul. Quelle: AP
    Istanbul.Die Türkei werde eines Tages das „China Europas“, schwärmte Ömer Sabanci 2006. Nur fünf Jahre später soll der türkische Unternehmer Recht bekommen: Nachdem die türkische Wirtschaft 2010 um fast neun Prozent gewachsen ist, legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal dieses Jahres sogar um elf Prozent zu. Damit verzeichnete die Türkei das stärkste Wachstum unter den größeren Ländern weltweit, noch vor China (9,7 Prozent).


    Die Türkei schreibt so eine beeindruckende Erfolgsstory fort. In den vergangenen zehn Jahren ist die Wirtschaft im Schnitt um jeweils fünf Prozent gewachsen, trotz eines Einbruchs in den Krisenjahren 2008 und 2009. Das Pro-Kopf-Einkommen hat sich in dieser Zeit von 3 000 auf 10 000 Dollar mehr als verdreifacht. Der Boom ging einher mit einer Konsolidierung der öffentlichen Finanzen; die Staatsverschuldung wurde von über 80 auf 42 Prozent des BIP abgetragen, das Haushaltsdefizit dürfte in diesem Jahr zwei Prozent des BIP entsprechen – Zahlen, von denen viele Euro-Staaten träumen.

    Türkei-InvestmentsAuf die Auswahl kommt es an

    Die türkische Wirtschaft wuchs im vergangenen Jahr um neun Prozent. Das ist mehr als alle europäischen Volkswirtschaften zu leisten vermochten.

    Getragen wird das Wachstum vor allem von privaten Investitionen und dem Binnenkonsum. Am stärksten konnten zuletzt der Groß- und Einzelhandel sowie die Bauwirtschaft zulegen. Größtes Kapital des Landes ist seine junge Bevölkerung. Das Durchschnittsalter liegt bei 29 Jahren, 40 sind es im Rest Europas. Bis zum Jahr 2050 wird die Bevölkerungszahl von 73 auf voraussichtlich 100 Millionen steigen. Schon diese Zunahme lässt ein überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum erwarten. Nach einer Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird das türkische BIP zwischen 2011 und 2016 um 45,3 Prozent wachsen.


    Bis in die 1980er-Jahre war die Türkei ein agrarisch geprägtes Land. Aber inzwischen steuert die Industrie rund dreimal so viel zum BIP bei wie die Landwirtschaft. Auch ausländische Investoren haben längst die Wachstumspotenziale des Landes erkannt. In der Türkei arbeiten rund 27 000 ausländische Unternehmen, darunter etwa 4 300 Firmen mit deutscher Kapitalbeteiligung. Die Geschichte von Siemens und der Deutschen Bank in der Türkei etwa reicht zurück bis ins Osmanenreich.


    Die Automobilhersteller MAN und Mercedes produzieren seit Mitte der 1960er-Jahre in Anatolien. Interessant sei der Standort Türkei vor allem wegen „einer Vielzahl von sehr gut ausgebildeten und hoch motivierten Mitarbeitern, wettbewerbsfähigen Kostenstrukturen und hoher Produktivität“, sagt Wolf-Dieter Kurz, CEO von Mercedes-Benz Türk. Auch Zulieferer Bosch expandiert: „Bis 2013 werden wir weitere 400 Millionen Euro investieren und unsere Mitarbeiterzahl von 9 000 auf 11 000 steigern“, sagt Hermann Butz, Türkeichef von Bosch.
    Anlagechancen: Das Wunder vom Bosporus - Zertifikate - Finanzen - Handelsblatt

  2. #972
    TurkishRevenger
    Aserbaidschan plant Großinvestitionen in türkische Petrochemie

    Aserbaidschan hat in die türkische Wirtschaft bereits mehr als vier Milliarden US-Dollar investiert. In den nächsten Jahren will Baku dem aserbaidschanischen Präsident Ilham Alijew zufolge weitere sechs Milliarden allein in die Petrochemie investieren. Das gab Alijew am Donnerstag am Rande seiner Verhandlungen mit dem türkischen Premier Recep Tayyip Erdogan bekannt.Laut Erdogan machte der bilaterale Handel beider Länder im vergangenen Jahr 2,5 Milliarden Dollar aus. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres seien es schon 1,4 Milliarden Dollar. Bis Jahresende wollen die Türkei und Aserbaidschan den bilateralen Handel auf etwa drei Milliarden Dollar steigern.


    Aserbaidschan plant Groinvestitionen in trkische Petrochemie

  3. #973

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    türkische wirtschaft wird bald gestoppt

  4. #974
    Avatar von Katana

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    Zitat Zitat von asklepios Beitrag anzeigen
    türkische wirtschaft wird bald gestoppt
    Erkläre mal was du meinst.

  5. #975

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    Zitat Zitat von asklepios Beitrag anzeigen
    türkische wirtschaft wird bald gestoppt

  6. #976
    Avatar von Katana

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    Farkimiz Budur


    Ege’nin incisi güzel İzmir’imiz 15 Mayıs 1919’da başlayan Yunan işgalinden 9 Eylül 1922 tarihinde kurtuldu. 30 Ağustos günü Dumlupınar’da Büyük Zaferi kazanan Ordularımız bir hamlede Afyon Cephesinden Ege’ye, Akdeniz’e, Marmara’ya ulaştılar.

    9 Eylül sabahı İzmir’e ilk önce süvarilerimiz, yani atlı birliklerimiz girdi. Vilayet Konağına Türk Bayrağını çekmek Yüzbaşı Şerafettin Beye nasip oldu. Bunun anısı olarak, Başkomutan ATATÜRK tarafından kendisine, Buhara Cumhuriyetinden gönderilen çok değerli bir kılıç armağan edildi. 1934 yılında Soyadı Yasası kabul edilince de, Şerafettin Bey’e “İzmir” soyadı verildi.

    ATATÜRK 9 Eylül günü ikindi vaktinde, yanında İsmet (İnönü) ve Fevzi (Çakmak) Paşalar olduğu halde, Belkahve’deki gözetleme yerine geldi. Ordularımızın hareketlerini dürbünle izledi. Özellikle, Kadifekale’ye Türk Bayrağının yeniden çekilmiş olduğunu görünce, çok sevindi. Savaşın tüm yorgunluklarından arınıverdi.

    Başkomutanlık Karargahı (o zamanki adı Nif olan) Kemalpaşa’da kurulmuştu. ATATÜRK ve arkadaşları geceyi Kemalpaşa’da geçirerek, 10 Eylül Pazar sabahı İzmir’e hareket ettiler. İzmir halkı tarafından büyük bir coşkuyla karşılandılar. İlk önce Vilayete gidildi. ATATÜRK öğleden sonra Karşıyaka’ya geçti. Seçkin bir Süvari Birliği kendisine eşlik ediyordu.

    ATATÜRK Karşıyaka’da İplikçizade Köşkü’nde konaklayacaktı. Şimdilerde Karşıyaka Evlendirme Dairesinin karşısında, Yalı’daki 380 Numaralı Çağlayan Apartmanının olduğu yerde bulunan bu köşkün güzelliği dillere destandı. Girişte kadınlı, erkekli muazzam bir topluluk birikmişti. ATATÜRK onları selamlayarak köşke yöneldiğinde yüzü asıldı. Kaşlarını çattı. Çünkü, geçeceği yerde boylu boyunca bir Yunan Bayrağı seriliydi. Karşılayıcılara bunun nedenini sordu. Onlar da, “Yunan Kralı Konstantin’in 1921 yılında İzmir’e geldiğinde bu köşkte ağırlandığını; yere serilen Türk Bayrağını çiğneyerek içeri girdiğini” anlattılar.

    ATATÜRK’ün yanıtı kısa ve kesindi: “Yunan Kralı hata etmiş. Çünkü, bayrak bir milletin onurudur. Ben bu hatayı tekrarlamam” diyerek, yerdeki bayrağı kaldırttı. Köşkün bembeyaz mermerlerinde ilerleyerek, içeri girdi.

  7. #977
    Avatar von Katana

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    TURKEY FTW

    Das Wirtschaftswachstum der Türkei im Zeitraum 2011 bis 2016 wird nach Daten des IWF das der Nachbarländer deutlich übersteigen. Die Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der Türkei in den nächsten fünf Jahren, das auf rund 45,3 % geschätzt wird, lässt das auf 33,3 % geschätzte durchschnittliche Wachstum der Umgebungsländer weit hinter sich.

    Nach Prognosen des IWF wird das BIP der Türkei bis 2016 den Wert von 1,159 Milliarden US-Dollar in heutigen Preisen erreichen, während das Gesamt-BIP der Umgebungsländer sich auf 1,407 Milliarden US-Dollar beläuft.

    Unter den Nachbarländern der Türkei weist Griechenland mit erwarteten 12 % die niedrigste Wachstumsrate zwischen 2011 und 2016 auf, während der südliche Nachbar Irak mit einer Rate von 81,4 % wachsen soll. Für die anderen angrenzenden Länder wird im gegebenen Zeitraum ein Wachstum von 52,3 % in Syrien, 34,1 % im Iran, 33,1 % in Aserbaidschan, 32,8 % in Bulgarien, 30,3 % in Armenien und 21,7 % in Georgien erwartet.

  8. #978
    Avatar von liberitas

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    Kein normaler Mensch wird behaupten können, dass die türkische Wirtschaft nicht boomt und die Wachstumsprognosen nicht gut ausschauen.

  9. #979
    Avatar von Firtina

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    das die wirtschaft immer mehr wächst ist natürlich sehr gut.. nur finde ich das nicht nur großstädte wie istanbul , izmir ... davon profitieren sollten.. es sollte auch in die städte im osten der türkei investiert werden( hakkari, van ... usw. ) ich vermisse einen generellen aufschwung.. ich vermute mal das am ende die reichen reicher und die armen ärmer werden ..

  10. #980
    Avatar von Leonidas300

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    FINANZMÄRKTE

    Türkische Zentralbank verwirrt mit Senkung des Leitzinses

    Deutsch Türkische Nachrichten, Regina Körner | Veröffentlicht: 05.08.11, 17:30 | Aktualisiert: 06.08.11, 09:39 | 1 Kommentar
    Auf den Börsen ging es in der vergangenen Woche vor allem abwärts. Die türkische Zentralbank überraschte die Welt durch eine Senkung der Leitzinsen. Beobachter rätseln über die Ursachen für diesen Schritt.

    Empfehlen8



    Themen: Börse, Finanzpolitik, Leitzins, Lombardsatz, Moody’s, Nihat Ergun, Rezession, Staatsverschuldung, TCMB, Türkei, Türkische Zentralbank
    Wird die Taktik der Türkischen Zentralbank aufgehen? Experten sind sich da nicht so sicher. (Foto: ddp images)

    Weltweit brachen gestern und heute die Börsenkurse ein: Laut Spiegel verlor der Nikkei in Tokio 3,7 Prozent. Die Börse in Hongkong fiel sogar um 4,7 Prozent, die Aktien in Shanghai notierten 1,7 Prozent im Minus. Der Markt in Sydney verbuchte ein Minus von 4,0 Prozent, die Börse in Seoul von 3,7 Prozent. Der DAX brach am Freitag zeitweise um mehr als 4% ein. Während Analysten noch bemüht sind, die Gründe zu benennen, verwirrte die Türkische Zentralbank (TCMB) die Finanzmärkte laut Presseberichten zusätzlich durch eine überraschende Senkung des kurzfristigen Leitzinses von 6,25% auf 5,75%.Auf ihrer Internetseite hat die TCMB diesen Schritt mit Sorgen um die Staatsverschuldungskrisen in Europa und die gedämpften globalen Wachstumserwartungen begründet. Um den Abwärtstrend in der kurzfristigen Zinsentwicklung abzubremsen, erhöhte die TCMB außerdem den Tagesleihzins von 1,5% auf 5%, während der Lombardsatz (den von der Zentralbank festgesetzten Zinssatz, zu dem sich Banken bei den Zentralbanken Geld leihen können) weiterhin bei 9% bleibt. Insgesamt will die TCMB so das Risiko einer Rezession in der Türkei mit ihrer schnell wachsenden Wirtschaft vermindern.
    Türkischer Zentralbank Wachstum wichtiger als Preisstabilität?

    Kritiker beurteilen den Schritt allerdings als kontraproduktiv. Damit würden bisherige Anstrengungen, die brodelnde Wirtschaftsentwicklung durch gezielte finanzpolitische Maßnahmen zu beruhigen, untergraben. Hürriyet Daily News berichtet, Wirtschaftsexperten würden den Schritt so interpretieren, dass der TCMB wirtschaftliches Wachstum wichtiger sei, als Preisstabilität.
    Das türkische Wirtschaftswachstum betrug 2010 mit 8,9% deutlich mehr, als erwartet. Allerdings warnte die Ratingagentur Moody’s diese Woche, dass die stetig wachsende Staatsverschuldung und das Ungleichgewicht zwischen Exporten und heimischem Konsum die erwarteten Wachstumsraten beeinträchtigen könnten: Die Wirtschaft zeigt leichte Anzeichen einer Überhitzung. In diesem Jahr dürfte das Kreditvolumen um fast 40 Prozent gegenüber dem letzten Jahr zunehmen. Grund dafür sind die starke private Konsumnachfrage und intensive Investitionstätigkeit. Gleichzeitig hat die türkische Lira im letzten Jahr rund 16% gegenüber Dollar und Euro verloren.
    Gezieltes Handeln der Regierung, um Türkei zu schützen

    Das Wall Street Journal berichtet, am Freitag haben der türkische Finanz-, Wirtschafts- und Industrieminister der Öffentlichkeit nacheinander versichert, es bestünde kein Grund zur Panik. Die türkische Regierung und Zentralbank würden gezielt handeln, um zu verhindern, dass die Türkei von weiteren globalen Einbrüchen in Mitleidenschaft gezogen würde.
    „Wir können keine Entwicklungen zulassen, die eine Rezession in der Türkei verursachen würden“, sagte Industrieminister Nihat Ergun bei einer Pressekonferenz in Ankara. Man sei sich innerhalb der Regierung über eine straffe Finanzpolitik einig, um einen Anstieg des Preisniveaus zu verhindern.
    Ob dies durch billigeres Geld erreicht werden kann, darf Experten zufolge allerdings bezweifelt werden.

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