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Wirtschaftshilfe: Balkanforum hilf den Griechen

Erstellt von Albokings24, 12.06.2012, 13:22 Uhr · 44 Antworten · 3.965 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von El Greco

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    Manche machen sich über die lage hier unten kustig obwohl sie wissen das die wirtschaften ihre Länder von Griechenland abhängig sind ...

  2. #32
    Avatar von El Greco

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    1.746
    Ein Euro-Austritt Griechenlands würde auch die Nachbarn des Landes in den Abgrund reißen: Auslandsbanken und Handelsströme von Südosteuropa wären direkt betroffen. Die Währungen von Rumänien und Serbien sind bereits im Sinkflug. von Hubert Beyerle, Sarajevo


    Ein Ausstieg Griechenlands aus dem Euro droht die Nachbarländer in Südosteuropa mit in den Abwärtsstrudel zu ziehen. Die frei schwankenden Währungen von Rumänien und Serbien sind bereits seit Monaten im Sinkflug und auf Langzeittiefs. Vor allem die Dominanz griechischer Banken in den Nachbarstaaten entwickelt sich nun zur Hypothek. Mit fast 70 Mrd. Euro halten griechische Banken rund 15 Prozent des Grundkapitals aller Balkanbanken.
    Dass ein sogenannter "Grexit" die anderen Krisenstaaten der Euro-Zone, also Portugal, Italien, Spanien oder auch Zypern belastet, wird seit Längerem befürchtet. Die Auswirkungen auf die unmittelbaren Nachbarländer Griechenlands dürften aber noch deutlicher ausfallen: Denn hier sind Auslandsbanken und die Handelsströme direkt betroffen.
    Griechenland spielte in den vergangenen 20 Jahren eine regionale Führungsrolle auf dem Balkan und hat das bis 2008 auch immer stolz betont. Ein relevanter Faktor sind griechische Banken und andere Unternehmen außer in Zypern in Bulgarien, Rumänien, FYROM, Albanien und Serbien. In Bulgarien etwa machten Kredite griechischer Banken zuletzt 31 Prozent des BIPs aus. Bislang profitierten diese Banken teilweise noch von der Flucht griechischer Spargelder ins Ausland. Doch das droht nun ins Gegenteil umzuschlagen.

    Die Osteuropa-Bank EBRD bemüht sich daher bereits seit einiger Zeit um einen "Verteidigungsring" um Griechenland herum. "Wir sind da schon seit einiger Zeit aktiv", sagt Erik Berglof, Chefvolkswirt der Entwicklungsbank. Dass bislang in den Nachbarländern kaum Ersparnisse abgezogen wurden, deutet er als Erfolg. "Es zeigt, dass der Verteidigungsring glaubwürdig ist. Aber wir müssen mehr tun, damit er glaubwürdig bleibt." Diesem Ziel diene die Initiative Vienna 2.0, in Anlehnung an die als erfolgreich geltende Initiative aus dem Jahre 2009, einer Vereinbarung mit österreichischen Banken, kein Geld aus Osteuropa abzuziehen - was auch zwei Jahre lang funktioniert hat. "Südosteuropa reagiert besonders empfindlich auf Entwicklungen in der Euro-Zone, vor allem wegen der hohen Bedeutung der griechischen Banken in dieser Region", so Berglof.
    Wie dramatisch die Folgen eines Grexit tatsächlich sein werden, ist allerdings offen: "Ein Ausstieg aus dem Euro dürfte negative, aber keine katastrophalen Folgen für die Nachbarländer haben", sagte Marin Lessenski vom Thinktank European Policies Initiative in Sofia. "Die sichtbarsten Effekte dürften im Bankensektor zu sehen sein. Auch wenn es den lokalen Auslandstochterbanken gut geht, könnten die griechischen Zentralen dennoch irgendwann gezwungen sein, sie zu verkaufen."

    Am heftigsten dürfte ein Grexit Zypern treffen. Das Land ist das Offshore-Bankenzentrum Griechenlands. In den Balkanstaaten sind griechische Banken aber für die Kreditversorgung wichtig:"Griechische Banken leiden schon jetzt schwer unter dem vergangenen Schuldenschnitt", sagt Professor Franz-Lothar Altmann von der Südosteuropa-Gesellschaft und Professor an der Uni Bukarest. "Sie dürften wohl ihre Auslandssegmente auflösen. Diese spielen dort aber eine wichtige Rolle bei der Kreditversorgung der lokalen Wirtschaft."
    Insgesamt haben griechische Banken rund 850 Filialen in den Balkanstaaten eröffnet. Aktuelle Zahlen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) belegen, dass die griechischen Banken ihre Auslandskredite zwischen Dezember 2009 und Dezember 2011 um 94,9 Mrd. Dollar oder 40 Prozent reduzierten. Ein Großteil davon dürfte außer in Zypern in Nachbarstaaten ausgelegt gewesen sein.
    "Ob österreichische Institute den Ausstieg kompensieren werden, ist fraglich", sagt Altmann. Denn auch Österreichs Banken reduzieren derzeit ihr Osteuropa-Engagement wegen Vorschriften der EU-Bankenaufsicht EBA und ihrer eigenen Notenbank.
    Schon jetzt spüren die Exporteure der Nachbarländer die schwere Rezession in Griechenland. "Die Exporte nach Griechenland gehen wegen der dort sinkenden Kaufkraft zurück", sagte Lessenski. Der Verlust des nahen und bis dato wohlhabenden Absatzmarktes Griechenlands werde schmerzhaft sein, allerdings zeichneten sich bereits Alternativen ab.

    Vor allem Bulgarien hat starke Handelsbeziehungen mit Griechenland. Es steht dort an fünfter Stelle als Exportmarkt. Exporte nach Griechenland machen knapp acht Prozent der bulgarischen Gesamtexporte aus. Im vergangenen Jahrzehnt hatten sich die bulgarischen Ausfuhren nach Griechenland verdreifacht, aber seit 2008 sinken sie.
    In Mazedonien sind vor allem griechischen Investoren sichtbar: Hier waren vor Ausbruch der Krise 280 griechische Unternehmen aktiv, die 20.000 Menschen beschäftigten - und das in einem Land mit zwei Millionen Einwohnern und einer Arbeitslosenquote von 31 Prozent.
    Allerdings könnten die Nachbarn paradoxerweise auch von der Krise profitieren. So haben vergangenes Jahr 800 bis 1000 griechische Unternehmen ihren Sitz nach Bulgarien verlagert, um drohenden Steuererhöhungen und der Unsicherheit zu entgehen. "Einige bulgarische Banken berichten über massive Konteneröffnungen im Süden nahe der Grenze. Der kurze Ausflug über die Grenze in den sicheren Hafen Bulgarien ist offenbar verlockend", so Altmann.





    Euro-Krise: Osteuropa zittert vor der Drachme | FTD.de

  3. #33
    Avatar von Toruko-jin

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    22.04.2012
    Beiträge
    21.065
    körler, sagirlar birbirlerini agirlar.

  4. #34
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Ob das Land runtergewirtschaftet wurde oder ob es wichtig für die Existenz der EU ist, sind zwei unterschiedliche paar Schuhe. Das eine hat nichts mir dem anderen zu tun. Vollkommen gleich wie sehr das Land heruntergewirtschaftet wurde, wirtschaftlich hat das Land noch nie eine große Rolle gespielt. Die griechische Wirtschaftsleistung machte vor der Krise gerade einmal 2-3% des EU-BIP aus. Das ist ein weiterer Beleg dafür, dass Griechenland mehr Symbolstellung als sonst etwas hat. Zum einen aufgrund seiner Geschichte, zum anderen weil es Auslöser einer Kettenreaktion wäre, die der EU das Genick brechen würde.

    Ganz so einfach ist die Sache mit dem Herunterwirtschaften auch nicht. Man wusste schon 2003/04, dass Griechenland Bilanzen gefälscht hatte um in den Euro-Raum zu kommen (natürlich ohne Volksabstimmung). Goldman Sachs stand der griechischen Regierung bei diesen Bilanzfälschungen treu zur Seite während Deutschland, Frankreich und die USA ihre Waffen nach Griechenland exportierten und Großaufträge in Infrastruktur bekamen wie sonst keine anderen Länder oder Firmen. Der größte Abnehmer deutscher Waffen war und ist immer noch Griechenland und als Papandreou 2010 nach Brüssel fuhr um unter den "Rettungsschirm" zu kommen, kam er direkt mit zwei deutschen U-Booten im Gepäck nach Griechenland zurück. So sehen die Dinge aus.

    Aber ich stimme dir zu: Griechenland sollte sofort raus aus der EU, denn mir ist vollkommen egal was mit Europa danach passiert und wie sie sich zerfleischen werden.




    Klar, nachdem Jugoslawien Liberalisierungen auf Anordnung des IWF und der Weltbank durchsetzen musste um an Kredite zu kommen.
    Deswegen kam es auch zu Massenarbeitslosigkeit und letztendlich zu den Kriegen.
    Man wußte es seit der Gründug der EU...

  5. #35
    Yunan
    Schuster dir deine Wahrheit zusammen. Man wusste es, Schröder wusste es, Sarkozy wusste es, alle wussten es. Jetzt tut man so entrüstet. Miese Heuchelei.

  6. #36
    Kejo
    Das ist doch ein Scherzthread?

  7. #37
    Avatar von Arnie Cunningham

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    219
    Die Wahrheit ist, dass die Griechen ein Status erreicht haben, den seine Nachbarn nicht erreichen können und immer mit den selben Thema kommen, wegen ihrern Minderwertigkeits Koplexen. Vielleicht ist der griechische Staat eine Ente, aber die Griechen sind es nicht. Neid und Missgunst, ist hier deutlich zu sehen. Schaut euch den Balkan oder die Türkei und den nahen Osten an. Sie sind jeden Tag in negativen Schlagzeilen, was noch schlimmer als eine Wirtschaftskriese ist ,die in Wahrheit keine ist und nur von den Medien künstlich hoch gepuscht wird. Also leiten wir eure Spenden gerne weiter an die,die es nötiger haben.

  8. #38
    Avatar von Furyc

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    18.580
    Zitat Zitat von Yunan Beitrag anzeigen
    Schuster dir deine Wahrheit zusammen. Man wusste es, Schröder wusste es, Sarkozy wusste es, alle wussten es. Jetzt tut man so entrüstet. Miese Heuchelei.
    Dss deutsche Volk, als jene, die jetzt mit die Zeche zahlt, wusste es nicht. So oder so ist die heutige Situation einercsau-mäßigen Politik zu vrdanken, die europaweit praktiziert wurde und wird.

  9. #39
    Mulinho
    Zitat Zitat von Fury Beitrag anzeigen
    Dss deutsche Volk, als jene, die jetzt mit die Zeche zahlt, wusste es nicht. So oder so ist die heutige Situation einercsau-mäßigen Politik zu vrdanken, die europaweit praktiziert wurde und wird.
    Zeche? Ich bitte dich, es sind KREDITE die vergeben werden und zwar mit INTERESTS

    Das arme Deutsche Volk Pro Kopf zahlen sie vielleicht am wenigsten verglichen mit ihren Nachbarländern. Aber heulen am meisten rum

  10. #40
    Avatar von Furyc

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    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    Zeche? Ich bitte dich, es sind KREDITE die vergeben werden und zwar mit INTERESTS

    Das arme Deutsche Volk Pro Kopf zahlen sie vielleicht am wenigsten verglichen mit ihren Nachbarländern. Aber heulen am meisten rum
    Siehs mal so: ich sehe alles aus der Perspektive eines Steuerzahlers, der Millionen und Milliarden hinterher winkt, die ins Ausland verschwinden, während im Inland genug Löcher mit diesem Geld hätten gestopft werden könnten. Da will wahres Mitgefühl oder gar Verständnis für die Situation der nahezu bankrotten Länder, die Nutznießer sind, so gar nicht aufkommen.

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