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1/7 der Frauen = Nutten ????

Erstellt von Zurich, 01.12.2009, 20:57 Uhr · 409 Antworten · 22.635 Aufrufe

  1. #361
    Avatar von Bambi

    Registriert seit
    16.06.2008
    Beiträge
    37.047
    Zitat Zitat von schnüffel-hundi-hund Beitrag anzeigen
    Geht doch...

    Aber davon auszugehen, eine Prostituierte koenne/duerfe nie nein sagen ist naiv. Klar wenn eine im Dreckspuff arbeitet oder eh gezwungen wird, dann glaub ich nicht, dass sie viel zu melden hat.
    Allerdings.... Puffs und Zuhaelter sind eh am sterben, da spielt sich mittlerweile ne ganze Menge im Inet ab.
    Auch das ne Prostituierte 30 mal am Tag rangenommen wird...ich mein der Tag hat doch 24 Stunden. Nicht alle Prostituierten gehen fuer 30 Euro vom Bahnhof mit.
    Wenn die fuer ne Nummer nen 100er nimmt (was bestimmt nicht viel ist) kannst du dir ja ausrechnen, was sie im Monat hat, wenn sie 2 am Tag ran nimmt...
    Sie kann nicht unbegrenzt nein sagen. Nicht mal bei der Hälfte der Männer, bei WEITEM nicht. Jedenfalls, wenn sie im Puff arbeitet. Bei den Flatratepuffs ist's noch schlimmer. Das heißt, wenn sie ein Tagessoll von 10 Typen hat, darf sie vllt bei 2-3 nein sagen. Und 7-8 Männer am Tag ist immer noch verdammt viel, wenn man bedenkt, dass es schon nach 3-4 Mal Sex körperlich eher unangenehm wird.

    Ist aber auch mit Ausgaben verbunden, wenn man's professionell macht. Die meisten wollen sowas nich daheim machen, was verständlich ist. Bei dem Typen geht's auch oft nicht, wegen Ehefrau und so. Es gibt dann so Frauen, die mieten sich monatlich Zimmer in gewissen Etablissements. Das geht dann auf deren Kappe, weil der Mann nich auch noch sowas zahlt. Da geht dann schon was flöten. Zusätzlich dann noch Unterwäsche/Kondome/sonstige Verhütungsmittel/Anfahrt zum Zimmer, welches sich oft aus Imagegründen nich in der Heimatstadt befindet...es geht doch mehr Geld ab als man denkt.

  2. #362
    Avatar von schnüffel-hundi-hund

    Registriert seit
    04.12.2008
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    1.805
    Muss in die Haja

  3. #363
    kaurin
    Zitat Zitat von schnüffel-hundi-hund Beitrag anzeigen
    Beim Bund verpflichten lassen wuerde ich echt uebel nehmen.
    Freiwillig in den Krieg ziehen. Schliesser im Knast oder Leute die den Hebel an nem E-Stuhl betaetigen... da gibts bestimmt noch so einiges.
    Generell saemtliche Betrueger find ich auch schlimmer. Prostituierte bieten eine ehrliche Dienstleistung an, das ist aufrichtiger als bei so manch angesehenem Beruf...

    Wenn mein Kind mir mal sagt, er/sie ist bei ner Bank und hat gerade ein Vermoegen damit verdient, 500 Rentnern den Lebendsabend zu versauen, wuerde ich dies viel uebler nehmen...
    Deine grundsätzliche Ablehnung gegenüber Gewalt und Kriminalität find ich gut.

    Im Grunde nennst du aber hier
    auch nicht viele Möglichkeiten und es wird deutlich worauf ich (und glaub paar andere) hinaus wollten, das man es eben doch nicht so achtet oder eben in Ordnung findet wie eben "normale" Berufe (Bankkauffrau, Verkäuferin etc.) Ansonsten häte man ja so eine Einordnung gar nicht gemacht.

    Gut, im du nanntest ja glaub ich die Sicherheit als Grund (weswegen du wohl auch Schließer im Knast oben nennst?). Aber das sagt ja auch aus das du eben von unserer Gesellschaft so wie sie ist ausgehst (wo es eben Verbrechen, Vorurteile etc. gibt) und da kommen einfach die gesellschaftlichen Aspekte dieses Berufs mit ins Spiel. Sie wird eben in der gesellschaft ins Abseits gestoßen... und sowas kann man doch wenig gut heißen?

    Ich meine wenn du dir schon Sorgen machst dann würdest du doch keinen Beruf gutheißen welcher sie in gesellschaftliche Abseits stößt?

    Natürlich kann bzw. ist die Gesellschaft hier anzugreifen. Aber die Situation der Prostituirten wird es kaum bessern.

    Dazu kommt eben dass, wie ich glaube, eine komplette Gleichstellung bzw. volle Akzeptanz gar nicht zu erreichen ist. Hier ist in 2 Teile zu Unterscheiden:
    Zum einen das was wir Heute eher haben, die Verurteilung der Prostituierten als Menschen, dass man sie eben als nicht als Menschen achtet und nicht als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft anerkennt. Dies kann man kritisieren, es ist zu kritisieren und es sollte nicht so sein, daher ist also dagegen vorzugehen.

    Wobei ich dies schon doch für eine utopische Vorstellung halte.

    Aber zum anderen
    kommt dazu noch die Akzeptanz jedes einzelnen Menschen gegen über diesen Beruf ins Spiel. Es müsste eigentlich jeder dies so akzeptieren das er/sie keine Probleme mit einer/m Prostituierten hätte. Also auch heiraten.

    Hierfür müsste man jedoch
    wiederrum die Ganze gesellschaftliche Sicht der Sexualität ändern. Und zwar dahingehend das es eben nicht mit "zwei sich liebenden" verbunden wird, was schon durch jeden Zeichentrick etc. vermittelt wird, sondern lediglich als Bedürfnis welches jeder hat und welches gestillt werden muss, betrachtet wird. Denn ansonsten ansonsten kommt es eben so dass auch jemand der Prostituierte vollkommen als Menschen und gesellschaftlich akzeptiert und achtet, aber allein dadurch das er sie/ihn als Partner eben aus dem Grund ablehnt weil sie/er Prostituierte/r ist und er/sie damit nicht klar kommt, trotzdem diesen Beruf ins „Abseits“ stellt. Und wenn nur 20% so denken, also damit nicht klar kommen, ist es im Endeffekt trotzdem Diskriminierung.

    Also auch in so einer Gesellschaft gäbe es keine vollkommene
    Gleichstellung und Akzeptanz des Berufes. Aber wie will man das verhindern außer eben vielleicht durch komplette „neu Erschaffung“ einer Gesellschaft welche eben Sex nicht mit Liebe und Intimität verbindet. Aber das ist ja wiederum so utopisch (wobei es fraglich ist ob es utopisch wäre) dass man sich gleich eine Welt wünschen kann in der Prostitution überhaupt nicht nötig ist.
    Also kann man einfach sagen das innerhalb unserer Gesellschaft dieser Beruf nie komplette Gleichstellung und Achtung finden wird wie andere Berufe.

    Und nur darum gehts es mir wesewegen ich eben sage das ich es nicht so "achte" (also den Beruf), weil ich eben meinen Kindern es nicht als was "totales normales" verkaufen würde. Ausser eben vielleicht in einer anderen Welt.


  4. #364
    Avatar von schnüffel-hundi-hund

    Registriert seit
    04.12.2008
    Beiträge
    1.805
    Zitat Zitat von kaurin Beitrag anzeigen
    Deine grundsätzliche Ablehnung gegenüber Gewalt und Kriminalität find ich gut.

    Im Grunde nennst du aber hier
    auch nicht viele Möglichkeiten und es wird deutlich worauf ich (und glaub paar andere) hinaus wollten, das man es eben doch nicht so achtet oder eben in Ordnung findet wie eben "normale" Berufe (Bankkauffrau, Verkäuferin etc.) Ansonsten häte man ja so eine Einordnung gar nicht gemacht.

    Gut, im du nanntest ja glaub ich die Sicherheit als Grund (weswegen du wohl auch Schließer im Knast oben nennst?). Aber das sagt ja auch aus das du eben von unserer Gesellschaft so wie sie ist ausgehst (wo es eben Verbrechen, Vorurteile etc. gibt) und da kommen einfach die gesellschaftlichen Aspekte dieses Berufs mit ins Spiel. Sie wird eben in der gesellschaft ins Abseits gestoßen... und sowas kann man doch wenig gut heißen?

    Ich meine wenn du dir schon Sorgen machst dann würdest du doch keinen Beruf gutheißen welcher sie in gesellschaftliche Abseits stößt?

    Also nochmal, es wuerde mir sicherlich nicht darum gehen, was andere Leute dazu denken. Wenn irgendwann mal mein Sohn zu mir kommt und sagt, "du Papa ich werd Schauspieler, weil ich find den Tom Hanks so toll", dann schrillen bei mir genau so die Alarmglocken. Die meisten Schauspieler stehen im Abseits, sind arm, alkoholiker, koennen fuer ihren Lebensunterhalt kaum aufkommen und werden nicht richtig ernst genommen. Ich wuerde mir dann auch Sorgen um ihn machen. Es geht wirklich allein darum, dass ich mein Kind nicht in Gefahr sehen moechte, nicht darum was andere denken.
    Schreibe es der Vorsicht wegen nochmal auf:
    Ich respektiere eine Hure 100% genau so wie einen Lehrer, einen Bullen, einen Baecker, einen Gebaeudereiniger, einen Schauspieler, einen Handwerker usw. Im Grunde genommen sollte mein Kind (wie jeder andere Mensch auch) den Beruf lernen und machen, den er/sie wirklich gerne machen moechte. Mir wird nicht viel uebrig bleiben, als dies zu respektieren und mein Kind da zu helfen wo ich helfen kann. Letzten Endes habe ich da nichts zu entscheiden...
    Ich meine du interpretierst da etwas zu arg hinein und reitest vorwiegend auf dieser "was waere wenn deine kinder" und "wuerdest du eine...heiraten" Nummer herum.




    Zitat Zitat von kaurin Beitrag anzeigen
    Natürlich kann bzw. ist die Gesellschaft hier anzugreifen. Aber die Situation der Prostituirten wird es kaum bessern.

    Dazu kommt eben dass, wie ich glaube, eine komplette Gleichstellung bzw. volle Akzeptanz gar nicht zu erreichen ist. Hier ist in 2 Teile zu Unterscheiden:
    Zum einen das was wir Heute eher haben, die Verurteilung der Prostituierten als Menschen, dass man sie eben als nicht als Menschen achtet und nicht als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft anerkennt. Dies kann man kritisieren, es ist zu kritisieren und es sollte nicht so sein, daher ist also dagegen vorzugehen.

    Wobei ich dies schon doch für eine utopische Vorstellung halte.

    Aber zum anderen
    kommt dazu noch die Akzeptanz jedes einzelnen Menschen gegen über diesen Beruf ins Spiel. Es müsste eigentlich jeder dies so akzeptieren das er/sie keine Probleme mit einer/m Prostituierten hätte. Also auch heiraten.
    Da hat sich schon eine Menge getan, du solltest viel optimistischer sein.
    Vor 30 Jahren waere eine Pornodarstellerin (ist nichts anderes als ne Hure) im TV niemlas zu einer halbwegs angesehenen Persoenlichkeit geworden.
    Vor 30 Jahren haette eine Sibel Kekili kaum eine Chance gehabt noch mal die Kurve in der Kariereleiter zu bekommen.
    In den USA sind Pornodarstellerinnen richtig gesellschaftstauglich geworden, das war alles mal anders. Ganz allgemein hat sich der Umgang mit Sexualitaet veraendert. Sexualitaet und die Kaeuflichkeit von Sex sind selbstverstaendlicher geworden.
    Ich denke hier im Forum wird ein leicht rueckstaendiger Eindruck suggeriert, weil wenige aus groesseren Staedten kommen.
    Die letzten Tage habe ich hier doch irgendwie die Provinz heraus gelesen. Ich weiss einfach, dass es schon einige Leute gibt, die da viel unverkrampfter mit umgehen und Prostitution selbstverstaendlich anerkennen. Zu dem was ich hier die letzten Tage so gelesen habe....
    Man kann den Bauern aus dem Dorf holen.
    Aber das Dorf kriegt niemand aus dem Bauern heraus...





    Zitat Zitat von kaurin Beitrag anzeigen
    Hierfür müsste man jedoch wiederrum die Ganze gesellschaftliche Sicht der Sexualität ändern. Und zwar dahingehend das es eben nicht mit "zwei sich liebenden" verbunden wird, was schon durch jeden Zeichentrick etc. vermittelt wird, sondern lediglich als Bedürfnis welches jeder hat und welches gestillt werden muss, betrachtet wird. Denn ansonsten ansonsten kommt es eben so dass auch jemand der Prostituierte vollkommen als Menschen und gesellschaftlich akzeptiert und achtet, aber allein dadurch das er sie/ihn als Partner eben aus dem Grund ablehnt weil sie/er Prostituierte/r ist und er/sie damit nicht klar kommt, trotzdem diesen Beruf ins „Abseits“ stellt. Und wenn nur 20% so denken, also damit nicht klar kommen, ist es im Endeffekt trotzdem Diskriminierung.
    Auch da ist schon ne Menge am Laufen. Im Forum kriegt man das vielleicht nicht mit, weil 20jaehrige oder Teenies einfach nicht die noetige Erfahrung haben. Lass die mal 20 Jahre versuchen ihr Glueck allein mit einer Person zu finden und dann sieht man ja, wieviele noch an 2 sich Liebende glauben.
    Unsere Generation besteht zu einem grossen Teil aus Scheidungskindern. Heute kommt kaum jemand mehr allein mit einem Partner aus. Dieses Bild, welches uns die Kriche ueber so lange Zeit (auch mit Gewalt) eingetrichtert hat, broeckelt gewaltig, vielleicht weil es gar nicht den wahren Beduerfnissen aller Menschen entspricht...





    Zitat Zitat von kaurin Beitrag anzeigen
    Also auch in so einer Gesellschaft gäbe es keine vollkommene Gleichstellung und Akzeptanz des Berufes. Aber wie will man das verhindern außer eben vielleicht durch komplette „neu Erschaffung“ einer Gesellschaft welche eben Sex nicht mit Liebe und Intimität verbindet. Aber das ist ja wiederum so utopisch (wobei es fraglich ist ob es utopisch wäre) dass man sich gleich eine Welt wünschen kann in der Prostitution überhaupt nicht nötig ist.
    Also kann man einfach sagen das innerhalb unserer Gesellschaft dieser Beruf nie komplette Gleichstellung und Achtung finden wird wie andere Berufe.

    Und nur darum gehts es mir wesewegen ich eben sage das ich es nicht so "achte" (also den Beruf), weil ich eben meinen Kindern es nicht als was "totales normales" verkaufen würde. Ausser eben vielleicht in einer anderen Welt.

    Du machst da gerade nen Denkfehler.
    Auch die Diskriminierung der Schwarzen ist in den USA noch nicht aus allen Koepfen und vielleicht wird man dies auch nie erreichen. Deswegen sei es auch nicht erstrebenswert dagegen anzugehen, da schwarze wohl niemals ueberall angesehen sein werden. Also sollte mein Kind sich nicht mit einem schwarzen paaren, weil es doch Vorbehalte gibt.So in etwa deine Argumentation. Um Kultur muss man kaempfen.
    Auch dieses ewige rumreiten auf diesem Heiratsding. Voellig albern, hab ich gestern auch schon gesagt...
    Du koppelst das was du schaetzt und achtest allein darauf, wie andere es schaetzen und achten. Will nicht sagen, dies waere falsch oder richtig, aber ich mache es halt nicht so...

    Wenn es dir darum geht, dass die Mehrheit keine hohe Meinung von Prostituierten hat (wie bei Schneeflocke gestern), kann ich dich beruhigen. Niemand hat dir widersprochen, im Gegenteil. Es geht allein darum, ob das so ok ist. Und ich denke das ist es nicht, ich denke man muss da eindeutig kaempfen, gegen alte diskriminiernde Ansichten angehen und die Leute aufklaeren, zeigen wie selbstvestaendlich man damit umgehen kann. Denn eins ist klar, Prostitution wird es immer geben, Huren wird es immer geben. Die Frage ist nur, wie sehr sie sich auch in Zukunft noch der Oeffentlichkeit entziehen und ein Doppelleben annehmen muessen, oder ob ihnen mehr Recht auf Akzeptanz eingeraeumt wird. Ich sehe da eine positive Tendenz, jedoch nicht hier im Forum.
    Wenn man sagt, es wuerde sich nicht lohnen zu kaeempfen, weil die Gesellschaft sei nun mal so und so, dann braucht man auch keine Kritik an ihr auszusprchen, weil diese dann keinen Sinn hat...
    Du meinst einerseits man muesse die Gesellschaft allgemein kritisieren, jedoch den Beruf der Prostituierten nicht ahcten wie einen anderen, da die Gesellschaft ihn nie richtig akzeptieren wird. Wozu soll man sie dann kritisieren. Und weshalb durchloechert man mich dann, von wegen ich wuerde es nicht ehrlich meinen. Das Paradoxon und die Doppelmoral befinden sich genau auf der anderen Seite...

  5. #365
    Fan Noli
    Zitat Zitat von Blonde_diva Beitrag anzeigen
    Wie man so schön sagt, viele Wege führen nach Rom.
    Ebenso viele führen eine Frau ins Rotlichtgewerbe und einen Mann zu Ihr.

    Es gibt leider immernoch viele Frauen/Kinder (sogar schon Männer) die zu sexuellen Taten gezwungen werden.
    Es gibt aber auch solche die sexgeil sind und sichdenken warum soll ich einen abschleppen wen ich auch dabei abkassieren kann.
    Wie willst du das als Mann erkennen? In einer Not (wen dir mit de Tod deiner Liebsten gedroht wird) ist jeder Mensch in der Lage zu Schauspielern.
    Nun wie will der Mann erkennen das es erzwungen wurde was ihm angeboten wird? Kann er nicht, genau so wenig wie er einen vorgetäuschten Orgasmus erkennen kann.
    Das bei einer Umfrage so ein Ergebniss rauskommt ist doch klar. Wann mir nicht vorstellen das jemand der gezwungen wird überhaupt mitsprechen kann, oder jemand aus irgendeinem Grund sein einzig "gebliebenes Geheimniss" der Öffendlichkeit Preis gibt. Also ist es doch leichter zu sagen ich habe Spass daran. Oder nicht?

    Es gibt sicherlich auch Frauen die es aus "gedachter Not" mal "probieren" und dan mal wieder und wieder.... weil Sie auch denken; tja ich bin was Wert, man zahlt für mich und andere machen es um sonst.

    Ich finde es aber auch falsch das man den Mann immer als den Bössen dastellt.
    Es gibt viele die verarscht werden. Man kann mir nicht erzählen das eine Frau für eine Stunde kassiert und dann mit ihm eine stunde bleibt. Da verarscht sie ihn ja schon, oder nicht?
    Es gibt sicherlich x-beispiele.
    Schlussendlich hatt jeder seinen Preis, nur ist der eine mit Geld käuflich und der andere mit was anderem.
    Das jemand seinen Körper hergibt schockiert mich keine bisschen. Denn selbst die Stars und Sternchen zu denen man aufblickt und sie beneidet, geben sehr viel intimes preis. Warum stört es dann niemanden? Wenn eine Schauspielerin sich auszieht im Film, dann ist es normal. Es gibt so eines Sprichwort: I poznate manekenke naplacuju za Sex.
    Nun wer ist der schlimmere die Frau die Sex anbietet oder der Mann der Sex möchte?

    Was ich jedoch abartig und schlimm finde;
    Man sieht immer mehr die Werbungen, der Salons, welche für gunge Mädchen werben. Fast schon Kinder. In den meisten Fällen (ca. 90%) sind diese Frauen zwar nicht so jung wie angegeben aber sehen sehr jung aus. wer geht zu Ihnen? ja, Phädophile. Sie werden zwar verarscht das die Frauen das sind was sie vorgeben, was ich nicht schlimm finde. Man kann sagen, dass ist doch gut, dann vergreifen sie sich nicht an Kindern. Falsch, irgendwann reicht das Geld nicht für einen Besuch bei der Dame, oder Ihnen reicht das "Spiel" nichtmehr und die landen dan bei den unschuldigen Kindern und finden es normal.
    Genau so könnte man sagen Prostitution ist okey weill es weniger vergewaltigungen gibt, sehe ich nicht so, irgendwann hatt der Mann alles ausprobiert und es wurde ihm vorgetäuscht das es gut war, Spass gemacht hatt und sogar alles normal ist. Dann will er noch mehr; eine die er eben nicht bekommen kann, oder einfach nur vergewaltigen... und er wird es machen und als normal sehen.
    Was will man machen? Verboten wird es sicherlich nicht, den der Stadt profitiert zu sehr davon. Es ist nicht wenig Geld was da an Bussen und Steuergeld aus dem Gewerbe kommt. Man kann nur persönlich die Augen offen halten und eingreifen oder helfen wen man es als nötig hält.

    Sha de Lin ich finde es von dir nicht okey das du ander Familienmitglieder da reinziehst. Ist doch toll das der seiner Schwester und Frau immer die Möglichkeiten gibt aus dem Leben was zu machen um dort nicht zu landen.
    Und es ist doch auch gut das er den Frauen die es wirklich so wollen den Respekt gibt und sagt es ist okey.
    Was ist nun dein Problem?
    Es ist jedenfalls was dran wie es aussieht. Nach EU-Studie vor einem halben Jahr oder so hat Schweden die mit Abstand höchste Vergewaltigungsrate (bzw. hat sich in den letzten Jahren drastisch erhöht) innerhalb der EU. In Schweden ist schon seit einigen Jahren Prostitution verboten. Übrigens auch in den USA ist (abgesehen von ein paar kleinen Ausnahmen) Prostitution verboten und die haben auch eine viel höhere Vergewaltigungsrate als EU-Durchschnitt.

  6. #366
    Avatar von Duušer

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    Beiträge
    4.820
    Zitat Zitat von James Bond Beitrag anzeigen
    Es ist jedenfalls was dran wie es aussieht. Nach EU-Studie vor einem halben Jahr oder so hat Schweden die mit Abstand höchste Vergewaltigungsrate (bzw. hat sich in den letzten Jahren drastisch erhöht) innerhalb der EU. In Schweden ist schon seit einigen Jahren Prostitution verboten. Übrigens auch in den USA ist (abgesehen von ein paar kleinen Ausnahmen) Prostitution verboten und die haben auch eine viel höhere Vergewaltigungsrate als EU-Durchschnitt.
    In den USA ist das mit den Bundesstaaten aber auch immer verschieden mit der Sache Prostitution und anderer Verbote, Gesetze usw. (die bis ins lächerliche gehen aber bleiben wir beim Thema...). Ist genau wie in der Schweiz mit den einzelnen Kantonen die haben auch verschiedene Gesetze für Alk beispielsweise

  7. #367
    kaurin
    Zitat Zitat von schnüffel-hundi-hund Beitrag anzeigen
    Also nochmal, es wuerde mir sicherlich nicht darum gehen, was andere Leute dazu denken. Wenn irgendwann mal mein Sohn zu mir kommt und sagt, "du Papa ich werd Schauspieler, weil ich find den Tom Hanks so toll", dann schrillen bei mir genau so die Alarmglocken. Die meisten Schauspieler stehen im Abseits, sind arm, alkoholiker, koennen fuer ihren Lebensunterhalt kaum aufkommen und werden nicht richtig ernst genommen. Ich wuerde mir dann auch Sorgen um ihn machen. Es geht wirklich allein darum, dass ich mein Kind nicht in Gefahr sehen moechte, nicht darum was andere denken.
    Schreibe es der Vorsicht wegen nochmal auf:
    Ich respektiere eine Hure 100% genau so wie einen Lehrer, einen Bullen, einen Baecker, einen Gebaeudereiniger, einen Schauspieler, einen Handwerker usw. Im Grunde genommen sollte mein Kind (wie jeder andere Mensch auch) den Beruf lernen und machen, den er/sie wirklich gerne machen moechte. Mir wird nicht viel uebrig bleiben, als dies zu respektieren und mein Kind da zu helfen wo ich helfen kann. Letzten Endes habe ich da nichts zu entscheiden...
    Ich meine du interpretierst da etwas zu arg hinein und reitest vorwiegend auf dieser "was waere wenn deine kinder" und "wuerdest du eine...heiraten" Nummer herum.
    Vorweg: ich weiß nicht wie nachvollziehbar mein Text für andere ist, ich weiß ja was ich sagen wollte, ich weiß leider ncht ob auch gut rüberkommt was ich eben sagen will. Aber etwas Kritik: Teilweise sprichst du Sachen an wo ich es so gar nicht dargestellt und unterstellt mir quasi eine bestimmte Meinung. Versuch einfach mal von vorne herein nicht "ablehndend bzw. er sieht es so" Ansicht zu lesen....... Aber gut... nun zu den einzelnen Punkten

    Zu dem letzten(markierten Satz): Eben nicht, ich interpretiere da nichts rein. Ich sage kanz klar das bei mir da eine Wendung statt findet bzw. eine neue "Ebene" beginnt. Eine Prostituierte (ich kürze ab jetzt mit PST ab) in der Gesellschaft und als Mensch (als Solcher, vom Wert her) akzeptiere ich sie auch volkommen. ich hätte keine Probleme mit einer PST Nachbarin, guten Freundin (nicht Partnerin) etc.

    Ich könnte eben genau das gleiche sagen wie du und es hätte volle Gültigkeit bis es eben um mich persönlich ginge, also im Bezug auf meine Frau.

    Das wegen spreche ich eben genau dieen Punkt an. Weil hier bei mir (persönlich) die Wende beginnt.

    Und es ist meiner Meinung nach unehrlich zu sagen: "Ich respektiere etwas zu 100%", wenn ich aber eben nicht mit einer PST selber zusammen sein könnte.

    Zu den Kindern.
    Du weichst mir hier zu schnell auf "Wenn sie es mal wünscht". Da sage ich nichts anderes. Sollte es meine Tochter mal machen, werde ich sie bestimmt nicht abstoßen.

    Aber hier muss ich ganz klar sagen das ich meiner 17. jährigen Tochter welche vielelicht gerade kein Job findet nicht sagen würde: "Hej bist ja eigentlich ganz hübsch, könntest bestimmt als PST gutes Geld machen"

    Und zwar nicht nur wegen der Sicherheit, sondern, wie gesagt, weil ich selber mit einer PST nicht verheiratet sein könnte. Also könnte ich es meiner Tochter nicht so verkaufen als wäre es ein total normaler Job denn ich wie alle anderen achte aber gleichzeitig ihr sagen. "ich wäre nicht mit deiner Mutter zusammen wenn sie eine PST wäre"

    DAS wäre Doppelmoral!

    Allgemein bei der Erziehung. k.A. deine 5 jährige Tochter kommt aus dem Kindergarten und sagt und sagt. "Pappi heute wollte mich so ein junge küssen" sagst du ihr dann: "Ach lass ihn verlang aber 5 € pro Kuss" :mrgree:
    Oder der junge mir 5€ gekommen wäre und ein Kuss dafür verlangt hätte hättest ihr gesagt sie soll es annehmen?

    Gut die Beispiele sind vielleicht nicht ganz korrekt. Aber verstehst du worauf ich hinaus möchte. Du prägst dein kind eben Ganz früh bevor es mal "wirklich selber" entscheidet. und hier stellt sich die Frage wie du sie erziehst.

    Bringst du ihr bei das es was Intimes ist das man mit jemanden Teilt den man "mag" oder das dies was völlig normals wie mit andander im Sandkasten spielen ist.... weil wenn du hier nun sagst "Das tut man nicht mit jedem" ...wie kann man später dan was anderes verlangen?

    Daher sage ich das es nur ehrlich ist wenn man tatsächlich 100% steht und es bei seiner Frau akzeptiert und auch seine Kinder von klein auf so erzieht.

    Ausser eben man ist unehrlich. Erzieht zuerst seine Kinder so das man ihnen zu verstehen gibt das man nicht mit jedem herummachen soll und dies nicht einfach Geld tut aber eben später sie so erziehst das sie nichts gegen Menschen haben es eben doch tun und im Grunde denkst "Gott sei dank sind sie es nicht selber geworden".

    Natürlich ist es gut sie so zu erziehen das sie nicht solche Menschen verurteilen aber trotzdem kann man hier meiner Meinung nach nicht von ehrlicher 100% Akzeptanz sprechen.

    Zitat Zitat von schnüffel-hundi-hund Beitrag anzeigen
    Da hat sich schon eine Menge getan, du solltest viel optimistischer sein.
    Vor 30 Jahren waere eine Pornodarstellerin (ist nichts anderes als ne Hure) im TV niemlas zu einer halbwegs angesehenen Persoenlichkeit geworden.
    Vor 30 Jahren haette eine Sibel Kekili kaum eine Chance gehabt noch mal die Kurve in der Kariereleiter zu bekommen.
    In den USA sind Pornodarstellerinnen richtig gesellschaftstauglich geworden, das war alles mal anders. Ganz allgemein hat sich der Umgang mit Sexualitaet veraendert. Sexualitaet und die Kaeuflichkeit von Sex sind selbstverstaendlicher geworden.
    Ich denke hier im Forum wird ein leicht rueckstaendiger Eindruck suggeriert, weil wenige aus groesseren Staedten kommen.
    Die letzten Tage habe ich hier doch irgendwie die Provinz heraus gelesen. Ich weiss einfach, dass es schon einige Leute gibt, die da viel unverkrampfter mit umgehen und Prostitution selbstverstaendlich anerkennen. Zu dem was ich hier die letzten Tage so gelesen habe....
    Man kann den Bauern aus dem Dorf holen.
    Aber das Dorf kriegt niemand aus dem Bauern heraus...
    Also du scheinst irgendwie von vorne bis hinten nicht verstanden zu haben worauf ich hinaus möchte.

    Wenn ich sage ich "achte" den Beruf nicht wie alle anderen bezieht sich das nicht auf meine Akzeptanz innerhalb der Gesellschaft. Was eigentlich o aus dem Text hervorgeht.

    Wie gesagt. Ich persönlich könnte es bei meiner Frau nicht akzeptieren. Hier ist bei mir der "Wendepunkt"

    Für mich ist es aber eben nicht ehrlich wenn einer sagt ich akzeptiere und respektiere es zu 100% wenn er es eben nicht auch bei seiner Frau akzeptiert und auch seine Kinder nach dem erzieht. Daher sprach ich dich eben auf diesen Punkt an.

    Denn gegen die Gesellschaftliche Verurteulung habe ich mich selber ausgesprochen. Ich nehme mir gar nicht das Recht Menschen in irgendeiner weise zu verurteilen die dies machen. Und finde auch das dies keiner machen darf.

    Ich nehme mir nur das recht zu sagen das ich mit einer Frau die das macht nicht zusammen sein könnte und sie auch nicht heiraten könnte.

    Da sprach ich eben von der 2. Teilung (überlesen oder nicht verstanden?).
    Da ist keine Doppelmoral sondern Ehrlichkeit.

    Solange ich eben nicht persönlich betroffen bin, spielt es für mich auch keine Rolle. Da gehts mir wie auch bei vielen anderen Sachen. Ich selber stehe auch nicht auf Sadomaso, solange alles einvernehmlich passiert sehe ich überhaupt kein Recht bei mir dies zu verurteilen.

    Ich neheme mir nur das Recht eben zu sagen das ICH es nicht machen möchte.

    Und ich finde es dann nicht ok wenn einer kommen würde und sagt: "Du bist so unaufgeschlossen und intolerant"

    Also nach dem Prinzip: Als torenater und aufgeschlosserner Mensch müsste ich es gut finden.

    So ähnlich sehe ich gerade die Argumentation in diesem Fall. Als ob es falsch von mir wär,e Probelme damit zu haben das meine Frau täglich mit mehreren anderen Männern schläft.


    Zitat Zitat von schnüffel-hundi-hund Beitrag anzeigen
    Auch da ist schon ne Menge am Laufen. Im Forum kriegt man das vielleicht nicht mit, weil 20jaehrige oder Teenies einfach nicht die noetige Erfahrung haben. Lass die mal 20 Jahre versuchen ihr Glueck allein mit einer Person zu finden und dann sieht man ja, wieviele noch an 2 sich Liebende glauben.
    Unsere Generation besteht zu einem grossen Teil aus Scheidungskindern. Heute kommt kaum jemand mehr allein mit einem Partner aus. Dieses Bild, welches uns die Kriche ueber so lange Zeit (auch mit Gewalt) eingetrichtert hat, broeckelt gewaltig, vielleicht weil es gar nicht den wahren Beduerfnissen aller Menschen entspricht...
    Auch hier hast die meiner Meinung nach nicht richtig getroffen.

    Aber zuerst zu dem : "
    weil es gar nicht den wahren Beduerfnissen aller Menschen entspricht"


    ja habe ich denn je was anderes behauptet? gerade darauf möchte ich eigentlich hinaus. Es kann doch nicht sein das man meint das in einer aufgeklärten und offenen Gesellschaft keiner ein Problem damit haben sollte wenn seine eigene Frau eine PST ist. Die welche so sind, also keine Probleme damit haben, dürfen natürlich nicht verurteilt werden aber die "Anderen" eben so wenig. Darum geht es mir.

    Und nun zu den oben:
    1. Die Kirche bzw. allg. die Religion hat nur aufgeriffen was schon irgendwie vorherrschte. Die "Idee" einer Frau und von einem Mann (oder zumindest das die Frauen welche dem einem Mann "gehören" nicht von anderen "angefasst" werden) wurde ja nicht von unserer heutigen Kirche erst in die Welt gebracht.
    Wie viele Kulturen auf der Welt gibt es den wo dies völlig normal ist, es also kein festen Partner gibt?

    2. Gerade früher hatten die Beziehungen oft kaum was mit "Liebe" zu tun, selbst wenn eine Frau wüsste das ihr man ins Bordell geht, hätte sie ihn nicht verlassen. Ob wegen dem Glauben oder Gesellschaft (beim Adel z.B., war sowieso nur wegen der Macht etc.)

    3. Somit kann man doch das gerade Heute "Liebe" (und ich rede nicht von dieser märchenhaften Liebe) mehr Wert hat. Nur weil sich Heute mehr Menschen Scheiden heißt dies also noch lange nicht das es ihnen nichts auchmacht wenn sie betrogen werden bzw. der eigene Partner anderen für Sex zahlt. Eher im Gegenteil, früher ließ man sich eben nicht gleich scheiden wenn man betrogen wurde. Heute ist dies eben anders. Wird man betrogen oder hat die Beziehung an Reiz (um nicht Liebe zu sagen) verloren, ist Schluss)

    Ich kenne eigentlich niemanden der sagt das es ihm/ihr egal wäre wenn der Partner noch mit anderen schläft.

    Du scheinst mir hier irgendwie offene Sexualität mit einer Art "Gefühlslosigkeit" zu verbinden.

    Allgemein versucht du hier eine Rationalität einzubringen... aber seit wann sind Gefühle rational? Sie sind irrational udn Gefühle sind nun mal stark mit der Intimität verbunden... und dieser Beruf... trifft hier einfach eben ein Bereich wo bei vielen einfach keine rationale Betrachtweise möglich ist.
    (mich eingeschlossen)

    Ganz ehrlich, (dies musst du mir hier nicht beantworten, ist nur für dich selber)

    Du hast ne Freundin, ihr seid irgendwo Abends verabredet. Du kommst da an und siehst deine Freundin mit einem rum machen. Sie sagt dir das nichts wirklich dabei war sie hatte bloß gerade das Bedürfnis danach.

    So wie du jetzt rüberkommst, müsste es dir absolut nichts ausmachen. Falls doch...... dann hast eben genau das geliche Problem wie ich.

    Zitat Zitat von schnüffel-hundi-hund Beitrag anzeigen
    Du machst da gerade nen Denkfehler.
    Auch die Diskriminierung der Schwarzen ist in den USA noch nicht aus allen Koepfen und vielleicht wird man dies auch nie erreichen. Deswegen sei es auch nicht erstrebenswert dagegen anzugehen, da schwarze wohl niemals ueberall angesehen sein werden. Also sollte mein Kind sich nicht mit einem schwarzen paaren, weil es doch Vorbehalte gibt.So in etwa deine Argumentation. Um Kultur muss man kaempfen.
    Auch dieses ewige rumreiten auf diesem Heiratsding. Voellig albern, hab ich gestern auch schon gesagt...
    Du koppelst das was du schaetzt und achtest allein darauf, wie andere es schaetzen und achten. Will nicht sagen, dies waere falsch oder richtig, aber ich mache es halt nicht so...
    Zeig mir mal bitte wo ich das sage bzw. welche Passage diese Interpretation zulässt?

    Zum letzteren: Ich sage lediglich das es nicht egal ist was die Gesellschaft denkt.Nicht das ich eine allgemeinvorherrschende Meinung nicht bekämpfe wenn ich denke das sie nicht ok ist.

    Es ist völlig was anderes zu sagen mir nicht egal was die Gesellschaft denkt als zu sagen es ist mir wichtig denkt (im Hinblick darauf das man sich davon leitet, danach richtet).

    Denn ich finde es nicht richtig zu sagen: "Es ist mir egal was die Gesellschaft denkt" aber sich gleichzeitig darüber aufregen und meinen es kritisieren und in Frage stellen zu können.

    Das Beispiel mit den Schwarzen passt nicht. Hier gibts ja nur die unbegründete geschellschaftliche Verurteilung. wo ich ja sagte das ich komplett dagegen bin.

    Bei dem Beruf PST ist dies aber so das selbst in einer Gesellschaft wo dieser beruf nicht so verurteilt wäre wie Heute. Kann ich meiner Tochter eben nicht sagen ich respektiere es vollkommen würde aber eine BST nicht heiraten.

    Darum geht es mir.

    Zitat Zitat von schnüffel-hundi-hund Beitrag anzeigen
    Wenn es dir darum geht, dass die Mehrheit keine hohe Meinung von Prostituierten hat (wie bei Schneeflocke gestern), kann ich dich beruhigen. Niemand hat dir widersprochen, im Gegenteil. Es geht allein darum, ob das so ok ist. Und ich denke das ist es nicht, ich denke man muss da eindeutig kaempfen, gegen alte diskriminiernde Ansichten angehen und die Leute aufklaeren, zeigen wie selbstvestaendlich man damit umgehen kann. Denn eins ist klar, Prostitution wird es immer geben, Huren wird es immer geben. Die Frage ist nur, wie sehr sie sich auch in Zukunft noch der Oeffentlichkeit entziehen und ein Doppelleben annehmen muessen, oder ob ihnen mehr Recht auf Akzeptanz eingeraeumt wird. Ich sehe da eine positive Tendenz, jedoch nicht hier im Forum.
    Wenn man sagt, es wuerde sich nicht lohnen zu kaeempfen, weil die Gesellschaft sei nun mal so und so, dann braucht man auch keine Kritik an ihr auszusprchen, weil diese dann keinen Sinn hat...
    Du meinst einerseits man muesse die Gesellschaft allgemein kritisieren, jedoch den Beruf der Prostituierten nicht ahcten wie einen anderen, da die Gesellschaft ihn nie richtig akzeptieren wird. Wozu soll man sie dann kritisieren. Und weshalb durchloechert man mich dann, von wegen ich wuerde es nicht ehrlich meinen. Das Paradoxon und die Doppelmoral befinden sich genau auf der anderen Seite...
    Also insgesamt wohl oft genung gesagt das ich die verurteilung nicht ok finde. Und wo meine Trennlinie ist.

    Aber was ich mit das dieer Beruf "wohl nie völlige Akzeptanz erreicht" meinte ist das sobald eben einige (in meinem Bsp. 20%) ein Problem damit haben das der eigene Partner ein/eine PST ist, kommt der Beruf automatisch ins gesellschaftliche Abseits. Den die einzelnen Menschen bilden ja die Gesellschaft.
    Dies heißt allerdings nicht das man den beruf verurteilen darf.

    In diesem Fall heißt es einfach das bei den PST die Partnerwahl sich eben auf dann die restlichen 80% reduziert.

    Dies könnte man eigentlich auf so einiges und auch andere Berufe auslegen. Alledings glaube ich das es hier doch wegen den beschriebenen mehr als 20% gibt welche ein Problem damit haben.

    Dauaruf will ich hinaus. Eigentlich findet ja nichts wirklich 100% Akzeptanz aber in diesem Fall ist es eine merkliche Mehrheit.

    Ich glaube das meinen auch eben einige User hier.

    Ich meine halt nur ich könnte etwas 100% respektieren, achten wenn ich es auch tatsächlich sowohl innerhalb der Gesellschaft als auch privat ganz akzeptiere.

    Wenn du unter 100% Respekt einfach nur meinst das du diese Menschen nicht verurteilst... ist dies einfach ein Problem mit der Wort/Begriff Verständnis.

    Nun..... kannst mich also nur deswegen verurteilen weil ich persönlich nicht mit einer PST zusammen sein könnte.....

  8. #368
    Avatar von Bambi

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    16.06.2008
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    @ kaurin
    megagut, damit dürfte alles gesagt sein...wenn auch EXTREM lang

  9. #369
    kaurin
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    @ kaurin
    megagut, damit dürfte alles gesagt sein...wenn auch EXTREM lang
    ja hast schon alles gelesen??

    Sagt doch habe hohe Ziele.... bicu novi Platon ili Kant

  10. #370
    Avatar von Bambi

    Registriert seit
    16.06.2008
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    Zitat Zitat von kaurin Beitrag anzeigen
    ja hast schon alles gelesen??

    Sagt doch habe hohe Ziele.... bicu novi Platon ili Kant
    ja ich les sehr schnell, hab keine 5 Min gebraucht...du hast echt was drauf, auch in anderen Threads

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