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Aachen im Blutrausch

Erstellt von Marcin, 20.02.2012, 12:25 Uhr · 3 Antworten · 1.055 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Marcin

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    Aachen im Blutrausch

    Die Achse des Guten: Aachen im Blutrausch

    Frau Scheidt springt im Dreieck, die Aachener Nachrichten springen Frau Scheidt bei, und die Helden vom Aachener Friedenspreis kommen den Aachener Nachrichten zur Hilfe, die sich gegen eine infame jüdisch-zionistische Attacke zur Wehr setzen. Wie es sich für eine intakte AA-Gruppe gehört, wobei AA in diesem Falle nicht die ehrenwerten Anonymen Alkoholiker meint, sondern die Aachener Antisemiten Camarilla, abgekürzt AAC.

    Die Stellungnahme im “Aachener Friedensmagazin” ist ein Dokument pathologischer Unschuld. Sie enthält u.a. ein Zitat, mit dem eindeutig bewiesen wird, dass Scheidt gar nicht eine Antisemitin sein kann, sogar wenn sie es möchte: “"Wer Scheidt kennt, weiß wie idiotisch die Behauptung ist.” Ja, so reagiert jede Mutter auf den Vorwurf, ihr Sohn würde mit Drogen handeln: “Ich kenn doch meinen Klaus-Dieter, der macht so was nicht!”

    Ebenso putzig ist die Behauptung, der Aachener Friedenspreis habe sich “in einem eigenen Beitrag entschieden von dieser Karikatur” distanziert. Die Distanzierung von Walter Herrmann und der von ihm ausgestellten “Karikatur” fiel so aufwendig und umfassend aus, dass die Damen und Herren vom Aachener Friedenspreis nicht mehr die Kraft hatten, Herrmann den ihm zuerkannten Preis abzuerkennen. Was sie auch nicht über sich brachten, nachdem sich ein anderer Antisemit, den sie für seine Friedensarbeit geehrt hatten, als ein Hochstapler und Titelbetrüger erwiesen hatte. Sie haben einfach nachträglich den Dr. aus der Urkunde gestrichen. Und diese beiden Galgenvögel sind mitnichten die einzigen Antisemiten unter den Empfängern des Aachener Friedenspreises.

    Wozu freilich die “Distanzierung” diente, so sie denn stattgefunden hatte, wird ein paar Zeilen später klar:

    Für den langjährigen Friedenspreis-Vorsitzenden Otmar Steinbicker ist der Fall Herrmann besonders heikel. Die Friedensbewegung müsse sich «klar und deutlich abgrenzen, um sich die Kritikfähigkeit an der israelischen Politik zu erhalten», sagt er. Herrmanns Karikaturen seien «geschmacklos», sie helfen nur denjenigen, die «eine ernsthafte Debatte über israelische Kriegsverbrechen in Gaza verhindern und durch eine Debatte über Antisemitismus ersetzen wollen».

    Man distanziert sich also von einem blöden und plumpen Antisemiten, nicht weil er ein blöder und plumper Antisemit ist, sondern “um sich die Kritikfähigkeit an der israelischen Politik zu erhalten”, also um den eigenen, etwas feineren Antisemitismus umso unbekümmerter ausleben zu können. Nicht einmal in diesem Zusammenhang mochten die Edel-Antisemiten von der AAC die “Karikaturen” als das bezeichnen, was sie waren: antisemitischer Dreck. Sie beließen es bei dem Adjektiv “geschmacklos”. Aber “Geschmacklosigkeit” ist weder anstößig noch verboten. Jedes zweite Produkt im Kunst-und Kulturbetrieb ist “geschmacklos”, und oft sind es die besten.

    Und wie entschieden sich Frau Scheidt von den “geschmacklosen” Karikaturen des Walter Herrmann distanzierte, konnte man am 20.12. in der Aachener Zeitung, dem Schwesterblatt der Aachener Nachrichten, nachlesen. Das Blatt zitierte die grüne Bürgermeisterin, in direkter und indirekter Rede, mit diesen Sätzen:

    “Ich habe davor gewarnt, Herrn Broder g”, sagte sie der AZ am Dienstag. Sie sei daher der Verleihung fern geblieben. “Aber nach dem, was ich über die Äußerungen von Herrn Broder - und auch von Festredner Ralph Giordano -bei der Veranstaltung gelesen habe, kann ich nur sagen: So etwas können wir hier in Aachen wirklich nicht gebrauchen.” Leider habe der bekannte Journalist Broder sich in jüngerer Zeit vor allem durch “üble Hetze” gegenüber Israel-Kritikern hervorgetan - etwa, als er den Initiator der “Kölner Klagemauer” wegen dessen umstrittener satirischer Attacken auf die israelische Regierung mit dem berüchtigten NS-Parteiorgan “Der Stürmer” gleichgesetzt habe. In Aachen habe er zudem gegen das “alternative, friedensbewegte rote Pack” polemisiert, das Israel stets dämonisiere.

    Von dieser Darstellung hat sich Frau Scheidt nie distanziert. Sie hatte Herrmann zu einem “Israel-Kritiker” befördert und den von ihm präsentierten Dreck zu einer “satirischen Attacke auf die israelische Regierung” veredelt. Aber wer sie kennt, weiß, wie “idiotisch die Behauptung” ist, sie könnte eine Antisemitin sein.

    In einem Punkt muss ich freilich den Lautsprechern der AAC leider zustimmen. Ich habe mich in der Tat dazu “hinreißen” lassen, den Bericht des Aachener Redakteurs (der AZ) “mit zwei Fotos eines Anus” zu verlinken. Und dafür bitte ich alle Arschlöcher dieser Welt, die tagtäglich eine nützliche Arbeit verrichten, aufrichtig um Entschuldigung.

  2. #2
    Avatar von Lahutari

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  3. #3
    Avatar von Deimos

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  4. #4
    Avatar von Marcin

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    Die Achse des Guten: Ab nach Aachen!

    Ab nach Aachen!

    Beim Aachener Friedenspreis (AFP) sucht man nach einem würdigen Kandidaten für die nächste Preisverleihung. Wie wir spätestens seit der letzten Wahl des Bundespräsidenten wissen, ist die allgemeine Personaldecke in Deutschland recht dünn. Walter Herrmann und Reuven Moskowitz waren schon dran. Uri Avnery und Mitri Raheb ("Jesus war ein Palästinenser") ebenso, eigentlich wären jetzt Alfred Grosser und Felicia Langer an der Reihe. Ich hätte da einen noch besseren Vorschlag: Dr. H.R.G., mi dem ich grade einen kleinen Notenwechsel hatte:

    Hallo Mr. Broder,
    Sie nennen sich Vorbild für eine multikulturelle Gesellschaft und
    kandidieren gemeinsam mit einem Araber für das Amt des Bundespräsidenten
    in Deutschland?


    Sie, Mr. Broder, sind doch israelischer Staatsbürger, dann nehmen Sie doch
    bitte Stellung zu folgendem Zitat, während Sie bequem im vorderen Abteil
    des Buses sitzen, streng getrennt nach Geschlechtern:

    Hebron in der Westbank ist eine Stadt, die sich die Juden durch die
    Vertreibung (ethnische Säuberung) der Palästinenser „einverleibt“
    haben. Die jüdische Apartheid-Stadtkarte von Hebron zeigt lila Straßen,
    wo keine palästinensischen Autos erlaubt sind, gelbe Straßen, auf denen
    keine palästinensischen Geschäfte erlaubt sind und rote Straßen, auf
    denen keine Palästinenser berechtigt sind, zu Fuß zu gehen.

    Und wenn wir schon bei Toleranz sind, dann bitten Sie doch Ihren
    Mitbewerber zu folgendem Zitat Stellung zu nehmen:

    Der Islam schreibt vor, beide Beteiligten einer homosexuellen Beziehung
    umzubringen. Als Tötungsmethoden wurden explizit genannt: Verbrennen,
    Steinigen oder von einem Gebäude herunterstoßen.

    Ich fühle mich von Ihrem Kumpel direkt bedroht, weil ich Schwul bin und in
    einer eingetragenen Lebenspartnerschaft mit einem Süd-Koreaner lebe.

    Mit nicht so freundlichen Grüßen und einer Stellungnahme Ihrerseits
    harrend,

    Dr. H.R. G


    dafür, dass sie schwul sind, können sie nix. dafür, dass sie blöd wie eine amöbe sind, schon eher.
    woher wissen sie, dass ich israelischer staatsbürger bin?
    und woher wissen sie, dass hamed sie umbringen möchte?
    und könnten sie mir mal die karte von hebron schicken, wo eine ethnische säuberung dazu geführt hat, dass 150.000 araber unter ein paar hundert juden leben?
    “schwul” ist übrigens ein adjektiv, wie blond oder schlank, man schreibt es mit kleinem s. in rechtschreibung haben sie ihren dr. wohl nicht gemacht.

    Es ist eine bekannte Tatsache, dass ca. 95% der Juden eindeutig KEINE semitischen Wurzeln haben.

    Die Palästinenser sind Semiten
    Die Araber sind (oft) Semiten
    Fast alle Juden sind HUNNEN
    Fuer einen Hunnen aus “Israel” hast du eine zu grosse Schnauze.

    Lies mal bei Jonathan Freedland, a Guardian columnist, who visited Hebron recently and published a piece called “This Is Israel? Not the One I Love” in London’s Jewish Chronicle, den ich fuer dich, du dummes Hunnenschwein, uebersetzt habe.

    He (Friedland) added, “I watched an old man, a bag of cement on his shoulder, ascend a steep bypass staircase because his feet were forbidden from going any farther along the road. Those unlucky enough to live on a red road have had their front doors sealed: They have to leave their own houses by a back door and climb out via a ladder. All this has made life so impossible that an estimated 42 percent of the families who once lived in this central part of town have now moved out.”

    Israelis walk on streets full of vile anti-Arab graffiti and shuttered Arab stores daubed with Stars of David. “To see that cherished symbol used to spit in the eye of a population hounded out of their homes is chilling,” Freedland writes.

    Setz dich hinten in den Bus, du kleine Nutte.

    Hitler war ein beschnittenes Schwein, offensichtlich der Lehrmeister des bescnittenen Judenpacks.

    Lass dich von Hamed in den Arsch ficken und anschliessend springt ihr gemeinsam in den Tod.

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