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Ändert Allah seine Meinung?

Erstellt von -Troy-, 09.07.2009, 02:31 Uhr · 125 Antworten · 5.874 Aufrufe

  1. #121
    Avatar von Ottoman

    Registriert seit
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    Beiträge
    5.958
    Zitat Zitat von TeslaNikola Beitrag anzeigen
    anstatt zu beleidigen mal ganz einfach: wie interpretierst du die suren?
    ich habe keine lust mehr dem Troy die wahrheit zu schreiben weil er es nicht wissen möchte, ich habe in sehr vielen themen mit ihm über suren diskutiert.

    Er holt sich die Suren von den Wahabiten, die haben einige suren falsch übersetzt, ein wort verdreht oder anders ins deutsche übersetzt bedeuted einen fatalen fehler den jeder so intepretieren kann wie man will.

    Ich habe dem Troy schon desöfteren suren übersetzt, ich sage ihm ich habe den koran gelesen in arabisch, türkisch, englisch, deutsch er stempelt mich als lügner ab, dann habe ich natürlich keine lust mehr mit ihm sachlich zu diskutieren.

    Ausserdem habe ich Ihm schon Beweise geliefert das die Wahabiten seite falsch übersetzt hat, aber er holt immer noch suren von dort.

  2. #122
    GjergjKastrioti
    Zitat Zitat von Ottoman Beitrag anzeigen
    ich habe keine lust mehr dem Troy die wahrheit zu schreiben weil er es nicht wissen möchte, ich habe in sehr vielen themen mit ihm über suren diskutiert.

    Er holt sich die Suren von den Wahabiten, die haben einige suren falsch übersetzt, ein wort verdreht oder anders ins deutsche übersetzt bedeuted einen fatalen fehler den jeder so intepretieren kann wie man will.

    Ich habe dem Troy schon desöfteren suren übersetzt, ich sage ihm ich habe den koran gelesen in arabisch, türkisch, englisch, deutsch er stempelt mich als lügner ab, dann habe ich natürlich keine lust mehr mit ihm sachlich zu diskutieren.

    Ausserdem habe ich Ihm schon Beweise geliefert das die Wahabiten seite falsch übersetzt hat, aber er holt immer noch suren von dort.
    ajajaj zeig doch einfach deine sichtweise, dem tesla :

  3. #123
    GjergjKastrioti
    Zitat von -Troy-
    Da du es immer noch nicht begriffen hast und wohl auch nicht begreifen kannst.

    Mich hat ein muslimischer User darum gebeten diesen Thread zu erstellen, da er sich über dieses Thema informieren wollte.

    Dich hat hier niemand angesprochen, ich kenne deine radikal fundamentalistische Sichtweise des Islam und deine Befürwortung der Hinrichtung von Menschen wie mir oder Apostaten.
    wo bleibt denn jetzt mein antwort, wo ich das geschrieben haben soll

  4. #124
    Avatar von Ottoman

    Registriert seit
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    5.958
    zu mal er ja das ganze mit Alkohol beweisen möchte.

    Der Wein der Im Koran steht hat mit dem Wein den wir kennen rein garnichts zu tun.
    Das wort wein im arabischen hat eine andere Bedeutung als das wort im deutschen wenn man es direkt überstzt denkt man das Wein erlaubt ist, mit solchen wortspielen kann man das schön verdrehen, oder ich denke eher das dies unwissenheit ist...

    Den Gläubigen wird sogar flüsse im paradies wo wein fliesst versprochen..(kein alkohol)
    (47Muhammed.15)

  5. #125

    Registriert seit
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    58

    Idee

    Zitat Zitat von -Troy- Beitrag anzeigen
    Ja, der Koran wurde nicht an einem Tag "offenbart".

    Aber wo ist das Problem? War Alkohol vorher was Gutes und hat es Allah deshalb erlaubt und später dann etwas vom Satan erschaffenes?

    Selam verehrter Kollege

    Wir sind uns doch einig das Alkohol nicht gerade gut ist, weder für eine Gesellschaft noch für einen selber.

    Wie schon erwähnt wurde der Koran ja in Zeitlichen Abständen niedergesant. So mussten z.B die gläubigen Muslime nicht von anfang an beten.
    Als es dann offenbart wurde und die Leute dies dann begannen zu praktizieren, kamen manche besoffen,angetrungen zum Gebet. Dem entsprächend konnten sie ihr gebet nicht korrekt ausführen, was auch Mohamed (s) bemerkte, und im dann das Alkoholverbot allmählich von Allah niedergesant wurde.

    Und im Quran:
    Sure 2, 219

    Sie werden dich befragen nach dem Wein und dem Glücksspiel. Sprich: In beiden liegt großes Übel und Nutzen für die Menschen. Ihr übel ist jedoch größer als ihr Nutzenfür die Menschen......

    oder hier:

    Sure 5, 90-91

    O ihr die glaubt! Siehe Berauschendes, GLücksspiele, Opfersteine und Lospfeile sind ein Greuel, Satans Werk. Meidet sie, auf daß es euch wohlergehe.
    Der Satan will durch Berauschendes und Spiel zwischen euch nur Feindschaft und Hass säen und euch von dem Gedanken an Allah und dem Gebet abhalten. Wollt ihr deshalb nicht davon abhalten?



    Das Alkoholverbot im Islam

    Dr. Christine Schirrmacher
    Prolog

    Zwar kannten und schätzten die vorislamischen Araber alkoholische Getränke, ihr Genuß wird aber im Koran und der islamischen Überlieferung im Laufe der Zeit immer schärfer verurteilt.

    Kapitalverbrechen

    Alkoholgenuß gilt im Islam eigentlich als Kapitalverbrechen, das gemäß der Scharia mit 40-80 Schlägen bestraft werden soll. Allerdings kommt diese Bestrafung kaum einmal zur Anwendung. Konflikte stehen für gläubige Muslime nicht nur beim Besuch von Restaurants und Betriebsfesten, sondern u.U. auch bei der Verschreibung von Medikamenten, die in Alkoholsubstanzen gelöst sind.
    Wie auch in anderen Bereichen hat allem Anschein nach auch beim Thema „Alkoholverbot“ im Islam eine allmähliche Entwicklung vom allgemein verbreiteten Alkoholgenuß bis hin zu seiner scharfen Verurteilung stattgefunden.
    Alkohol in der vor- und frühislamische Zeit
    Wie wir aus der vor- und frühislamischen Dichtung wissen, wurden bei den vorislamischen Arabern Wein und alkoholische Getränke geschätzt, Betrunkensein jedoch geächtet. Auch in der Frühzeit des Islam wurde der Weingenuß scheinbar noch nicht rundheraus verurteilt. Dattel-, Trauben-, Honigwein, sowie alkoholische Getränke aus Weizen, Gerste und Hirse waren in frühislamischer Zeit wohl im gesamten arabischen Raum bekannt, Weinschenken wurden gerne besucht und Glücksspiele gespielt.

    Koran und Alkoholgenuß

    In einem frühen Text benennt der Koran ausdrücklich die „Weinstöcke“ als Schöpfung Gottes: „Er ist es, der aus den Wolken Wasser herniederkommen läßt ... Damit läßt er das Getreide wachsen, und die Ölbäume, Dattelpalmen und Weinstöcke ...“ (16,10-11). Den Gläubigen werden im Paradies nicht nur Früchte (Granatäpfel, Trauben und Datteln; 55,68) und Fleisch versprochen, sondern auch „Ströme von Wasser, Milch, Wein und Honig“ (47,15). Korankommentatoren haben allerdings hervorgehoben, daß der Wein des Paradieses nicht berauscht machen werde.
    Später verurteilt der Koran zunächst ein Übermaß an berauschendem Getränk: Sure 4,43 warnt vor dem Betrunkensein beim Gebet, und einige frühe Korankommentatoren berichten, daß die Prophetengefährten Trinkgelage abhielten und ihnen anschließend Fehler im rituellen Gebet unterliefen. Sure 2,219 räumt noch ein, daß Wein und Losspiel zwar bisweilen Nutzen bringen können, daß aber die Sünde hierbei größer sei als der Nutzen. Nach Sure 5,90-91, der mit etwa im Jahr 626 zuletzt offenbarten Koranstelle zum Thema Alkohol, sind „Wein, Glücksspiel, Opfersteine und Lospfeile ... ein Greuel und des Satans Werk!“, denn, so die Begründung, „der Satan will durch Wein und Glücksspiel nur Feindschaft und Haß zwischen euch aufkommen lasssen und euch so vom Gedenken Gottes und vom Gebet abhalten.“


    Hadith und Alkoholgenuß

    Diese abschließende ablehnende Haltung findet sich auch in der Überlieferung wieder. Der Traditionssammler Bukhari berichtet, daß der Engel Gabriel Muhammad bei seiner Himmelsreise zwei Trinkgefäße angeboten habe, eines mit Milch, eines mit Alkohol. Nachdem Muhammad das Gefäß mit Milch ergriffen hatte, sagte Gabriel: „Hättest du den Alkohol genommen, so wäre deine umma (= Gemeinde) irregegangen!“ Und der berühmte iranische Theologe al-Ghazali (1059-1111) betont, daß niemand seine Tochter an einen Weintrinker verheiraten dürfe: „Wer daher seine Tochter einem brutalen Menschen, einem Sünder, Ketzer oder Weintrinker zur Frau gibt, der versündigt sich gegen seine Religion und zieht sich den Zorn Gottes des Allmächtigen zu“.

    Islamische Theologie und Alkoholgenuß

    Zwar hat sich eine Minderheit der muslimischen Theologen für die Auffassung ausgesprochen, daß nur ein Übermaß an Wein verboten sei, das berauscht macht, nicht aber der Wein an sich. Wieder andere Theologen argumentierten, daß in den genannten Koranversen nicht der arab. Rechtsbegriff „verboten“ (haram) vorkomme und daher gehöre der Wein nicht zu den verbotenen Dingen, allenfalls zu den „verwerflichen“ (Recht).
    Durchgesetzt hat sich jedoch die Auffassung, daß der Genuß von Wein für Muslime verboten ist und darüberhinaus, daß alles auf andere Weise Berauschende wie z. B. Drogen, in gleicher Weise.

    Islamische Dogmatik und Alkoholgenuß

    Daher wird der Alkoholgenuß in der islamischen Dogmatik als schwere Sünde betrachtet. Nach einigen Überlieferungen sollen schon die ersten Kalifen den Weingenuß scharf verurteilt haben. Weingenuß gehört mit Ehebruch und Unzucht, Verleumdung wegen Unzucht, schwerem Diebstahl, schwerem Straßen- und Raubmord nach der Scharia zu den sogenannten fünf hadd-Vergehen, den Kapitalverbrechen. Allerdings nennt der Koran kein konkretes Strafmaß für den Weingenuß. Die Überlieferung fordert 40 (an anderen Stellen 80) Schläge, wobei allerdings für alle Kapitalvergehen zwei Zeugen vorhanden sein müssen (bei Ehebruch sogar vier) und diese Strafen der Scharia nirgends in der islamischen Welt in vollem Umfang zur Anwendung kommen. Der Anspruch des Alkoholverbotes wird aber theoretisch in vollem Umfang beibehalten.
    Reformtheologen, die dafür eintreten, daß der Koran alles Wissen und die Ergebnisse jeden Wissenschaftszweiges bereits enthalte, führen aus, daß das Alkoholverbot nur vernünftig und heute wissenschaftlich belegbar sei. Teile des islamischen Fundamentalismus fordern eine Rückkehr aller Muslime zur strikten Befolgung der Scharia. Unter Verweis auf seine gesundheits- und gesellschaftszersetzenden Kräfte verlangen sie eine völlige Verbannung des Alkohols aus der Gesellschaft, der aus dem Westen in die islamische Welt importiert worden sei.
    Einige Apologeten der Ahmadiyya-Bewegung meinen, die Wurzel dieses Übels bei Jesus Christus selbst gefunden zu haben, da er selbst Alkohol trank und durch den Gebrauch des Weins beim Abendmahl der Trunksucht Vorschub geleistet habe.
    Islam und Alkoholgenuß im Laufe der Geschichte
    Zwar soll das Weinverbot in der Frühzeit des Islam streng beachtet und mit dem festgesetzten Strafmaß bestraft worden sein, aber schon die ersten Kalifen und insbesondere einige Umayyadenkalifen des 8. Jahrhunderts lockerten diese Bestimmungen in der Praxis.


    In der islamischen Geschichte gab es Zeiten der rigiden Handhabung des Weinverbots sowie Zeiten der Duldung des Weinhandels (vor allem durch Juden und Christen) und -konsums, da dieser für Herrscher auch hohe Steuereinnahmen bedeuteten.
    Nicht nur in vorislamischer, sondern auch in islamischer Zeit gibt es eine Weinpoesie und darin in nicht geringer Zahl emphatische Preislieder auf den Wein und seine positiven Wirkungen.
    Zahlreiche Mystiker haben das Berauschtsein von der Liebe Gottes in der Ekstase positiv mit dem durch Alkohol verursachten Rausch verglichen.
    Um den strikten Forderungen von Koran und Überlieferung Genüge zu tun, müßte also überall in der islamischen Welt der Alkoholgenuß ebenso wie das Verschenken und Annehmen von Alkohol, absolut verboten sein. Tatsächlich ist heute in den meisten islamischen Ländern Alkohol für Muslime und sowie Nichtmuslime erhältlich, nur in ganz wenigen Ländern ist er auf die von Ausländern frequentierten Hotels beschränkt. Für Ägypten belegt eine Feldstudie, daß zum Fest des Fastenbrechens der Genuß von Alkohol durchaus üblich sein soll.

    Aus christlicher Sicht

    Auch die Behandlung des in Koran und Überlieferung recht absolut formulierten Alkoholverbots einschließlich der Androhung von Kapitalstrafen bis 80 Schlägen und seine gleichzeitige Umgehung, Liberalisierung und z. T. sogar öffentliche Mißachtung zeigt eine gewisse Zweigleisigkeit bei der Durchsetzung des hohen Anspruchs des islamischen Rechts. Einerseits ist die Verurteilung des Alkoholgenusses in Koran und Überlieferung eindeutig, andererseits die Duldung von Weinlokalen und die Weinpoesie. Wohl niemals in der islamischen Geschichte ist das absolute Alkohlverbot strikt zur Anwendung gekommen.

  6. #126
    Avatar von -Troy-

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    Zitat Zitat von Jaz Beitrag anzeigen
    Selam verehrter Kollege

    Wir sind uns doch einig das Alkohol nicht gerade gut ist, weder für eine Gesellschaft noch für einen selber.

    Wie schon erwähnt wurde der Koran ja in Zeitlichen Abständen niedergesant. So mussten z.B die gläubigen Muslime nicht von anfang an beten.
    Als es dann offenbart wurde und die Leute dies dann begannen zu praktizieren, kamen manche besoffen,angetrungen zum Gebet. Dem entsprächend konnten sie ihr gebet nicht korrekt ausführen, was auch Mohamed (s) bemerkte, und im dann das Alkoholverbot allmählich von Allah niedergesant wurde.

    Und im Quran:
    Sure 2, 219

    Sie werden dich befragen nach dem Wein und dem Glücksspiel. Sprich: In beiden liegt großes Übel und Nutzen für die Menschen. Ihr übel ist jedoch größer als ihr Nutzenfür die Menschen......

    oder hier:

    Sure 5, 90-91

    O ihr die glaubt! Siehe Berauschendes, GLücksspiele, Opfersteine und Lospfeile sind ein Greuel, Satans Werk. Meidet sie, auf daß es euch wohlergehe.
    Der Satan will durch Berauschendes und Spiel zwischen euch nur Feindschaft und Hass säen und euch von dem Gedanken an Allah und dem Gebet abhalten. Wollt ihr deshalb nicht davon abhalten?

    Ich habe diese Verse ja selbst gepostet.

    Es geht um Folgendes.

    Die Betrachtung von Alkohol im Koran ändert sich im Laufe der chronoligisch offenbarten Suren.

    Während es am Anfang es Gutes ist, wird es nachher etwas Schlechtes.

    Und wenn du auch noch sagst, dass Beten am Anfang keine Pflicht war, dann steht es mit einer anderen islamischen Vorstellung im Widerspruch.

    Es heißt nämlich, dass der Koran ein Buch ist, dass immer existiert hat zusammen mit Allah.
    Und alle anderen Propheten haben vorher ebenfalls den Koran erhalten. Und zwar Wort für Wort.
    Demnach hätte Allah Beten zur Pflicht gemacht, beim nächsten Propheten dann wieder erlassen und wieder zur Pflicht.

    Es kommt noch hinzu, dass Jesus die Offenbarung bereits bei seiner Geburt erhalten haben soll. Also an einem Stück alles. Wieso sollte in dieser Offenbarung nun einmal Alkohol etwas gutes und dann etwas schlechtes?

    Ich erwarte nicht, dass du Frage wirklich zufriedenstellend beantworten kannst.

    Aber schreibe doch wenigstens deine eigenen Gedanken dazu.

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