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Albanerin wegen Kopftuch aus Hörsaal geschmissen

Erstellt von Timur, 12.01.2012, 22:13 Uhr · 220 Antworten · 17.149 Aufrufe

  1. #191
    Avatar von Lazarat

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    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Weil du gerade da warst und dich aufgeregt hast....
    Er hat die Religion beleidigt auf eine sehr eklige Weise, hab kein Bock das zu übersetzen, so wie ich es gesagt habe sollte es reichen

  2. #192

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    Zitat Zitat von Bobiç Beitrag anzeigen
    Wurdest wohl zu oft verschlagen wie es aussieht, du armes Kind
    Hape gojen n'Internet sa t'mujshe, se n'Realitet ndryshe asht ftyra mutit
    Halt einfach die Pfoten still, du siehst doch, dass es dir nicht bekommt, wenn ich zurückbeleidige. Meine letzte Warnung.

  3. #193

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    Zitat Zitat von Adem Beitrag anzeigen
    Artoni du scheinst echt ein Opfer zu sein
    Halt dich einfach zurück.

  4. #194
    Avatar von Cobra

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    Ihr unterlasst jetzt alle euere Beleidigungen sonst dürft ihr euch aus dem Thread verabschieden.
    Kindergarten fängt morgen früh wieder an!

  5. #195
    Avatar von Lazarat

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    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Ihr unterlasst jetzt alle euere Beleidigungen sonst dürft ihr euch aus dem Thread verabschieden.
    Kindergarten fängt morgen früh wieder an!
    Niemand hat hier beleidigt bis der kam, nimm einfach den da raus und lösch all diese komments ab dort wo er kam und die Sache ist erledigt

  6. #196

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    Zitat Zitat von Bobiç Beitrag anzeigen
    Thuji qatine ku po shahet ka feja, e jo mue ose ktynve tjerve, se sa per ndryshe shka menojn kta ktu me ni forum t'pshurrt sma nin leshi..
    Ihr habt das ja in der Hand. Ihr braucht die Religion nicht zum Anlass nehmen, um die demokratische Ordnung zu beleidigen, und schon habt ihr eure Religion von der (Zurück)Beledigung frei gehalten.

    Allah ist nichts mehr als eine von vielleicht Millionen "Heiligtümern" auf der gesamten Welt. Wollt ihr euer Heiligtum nicht beleidigt haben, müsst ihr die Heiligtümer anderer auch von Beleidigungen frei halten. Ganz normale Denkgesetze. Ich lasse nicht zu, dass zu meiner Lebzeit, in meiner Umgebung an sowas gescheitert wird. : pp

  7. #197

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    Zitat Zitat von artoni Beitrag anzeigen
    Nichts für ungut, aber sas ist doch keine Antwort.

    Natürlich sagt mir Religionsfreiheit etwas. Sie ist in Artikel 4 des Grundgesetzes geregelt. Sie erfasst die Freiheit sowohl zur Religionsaussübung als auch zur Religionsbekundung. Aber die Religionsfreiheit ist nicht das einzige Verfassungsgut in unserem Lande. Daneben gibt es die Rechte anderer sowie die Rechte des Staates. Solche Rechte müssen miteinander im Einklang gebracht werden. Das eine darf nicht das andere völlig aufheben. Solche Rechte Dritter oder des Staates sind:

    1. Wahrung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung (Artikeln 20, 21 Grundgesetz);
    2. Negative Religionsfreiheit (Artikel 4 GG);
    3. Neutralitätsgebot des Staates (verfassungsimmanentes Gut);
    4. Elterliches Erziehungsrecht (Artikel 6 GG);
    5. Wissenschaftsfreiheit (Artikel 5 GG).

    Alle diese Werte/Güter kollidieren im Kopftuchfall mit der Religionsfreiheit.
    Sie müssen daher allesamt miteinander im Einklang gebracht werden. Das heißt, die Religionsfreiheit muss derart zurücktreten, dass sie in ihrem Wesen nicht eingeschränkt wird, die anderen Güter/Rechte aber auch in ihrem Wesen gewahrt werden können.

    Was hältst du hiervon?
    Die gleiche Frage gilt auch für die Kollegin, die dasselbe Argument (die Religionsfreiheit) eingebracht hat.
    Das ist es vielleicht auch nur nach deiner Ansicht nach... was siehst du denn in einem Kopftuch dass du der Meinung bist es würde mit diesen Gesetzen kollidieren?

    Du machst aus dem Kopftuch ein Symbol das es eben so nicht ist.

  8. #198

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    Zitat Zitat von meraklija Beitrag anzeigen
    Das ist es vielleicht auch nur nach deiner Ansicht nach... was siehst du denn in einem Kopftuch dass du der Meinung bist es würde mit diesen Gesetzen kollidieren?

    Du machst aus dem Kopftuch ein Symbol das es eben so nicht ist.
    Danke für die Rückkehr zum Thema. Ich gebe dir Beispiele zu den einzelnen Verfassungsgütern:

    1. Die Demokratie sieht vor, dass Menschen Menschen wählen, um Regeln und Wertungen zu schaffen, die alle Fragen/Probleme/Wünsche/Ziele der Gesellschaft verfolgen. Der Islam sieht sowas nicht vor. Er lässt nicht zu, dass Menschen über irgendwelche Fragen bestimmen, sondern verlangt, dass die von Kuran gegebenen Antworten auf diese Fragen übernommen werden. Insoweit haben wir zwischen einer Kopftuch tragenden Studentin und künftigen Parlamentarierin eine Kollision zu dem Verfassungsgut "freiheitliche demokratische Grundordnung". Das ist nur eines der 1000 möglichen Kollisionsbeispiele.

    2. Ich als Kommilitone der Kopftuch tragenden Studentin fühle mich in meiner negativen Religionsfreiheit beeinträchtigt, wenn mir ständig jemand über den Weg läuft, der ein Kopftuch trägt. Die negative Religionsfreiheit besagt, dass man nicht gezwungen werden darf, Teil irgendwelcher Religionsausübungen zu werden. Oder anderes Beispiel: Ich als Schüler einer Kopftuch tragenden Lehrerin (die die Studentin ja werden wird), fühle mich in der negativen Religionsfreiheit beeinträchtigt, wenn mich eine Kopftuch tragende Lehrerin unterrichtet.

    3. Der Staat ist verpflichtet, seine Insitutionen, zu denen auch die Unis und die Schulen zählen, frei von Religionen zu halten (Neutralitätsgebot des Staates). Ein Lehrer ist ein Beamter und damit ein Staatsteil. Trägt ein Lehrer das Kopftuch, so trägt zugleich der Staat das Kopftuch.

    4. Als Elternteil habe ich das Recht, meine Kinder so zu erziehen, wie ich es für richtig erachte. Ich erachte es nicht für richtig, meine Kinder von dem Islam im Umterricht zu beeinflussen. Eine Kopftuch tragende Lehrerin würde dies aber tun - mein Kind islamisch beeinflussen.

    5. Die Wissenschaftsfreiheit schreibt dem Staat vor, die Wissenschaft nicht zu ersticken, sondern ihr die nötige Freiheit zu gewähren, sich zu festigen und fortzuentwickeln. Eine Kopftuch tragende Lehrerin oder Professorin (die die Studentin ja werden wird) lehrt, dass das Universum von Allah geschaffen wurde. Dies erstickt die Wissenschaft der Astronomie und Weltraumforschung im Keim.

    Wie gesagt, es können tausende Beispielsfälle gebildet werden. Die vorstehend benannten habe ich nur in der Schnelle gebildet. Es sollte nicht am einzelnen Wort festgehalten Werden, sondern der hinter dem Beispiel erklärte Sinn und Zweck zugrunde gelegt werden. Anderenfalls bilde ich neue, absolut trifftige Beispiele.

  9. #199

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    Zitat Zitat von artoni Beitrag anzeigen
    Danke für die Rückkehr zum Thema. Ich gebe dir Beispiele zu den einzelnen Verfassungsgütern:

    1. Die Demokratie sieht vor, dass Menschen Menschen wählen, um Regeln und Wertungen zu schaffen, die alle Fragen/Probleme/Wünsche/Ziele der Gesellschaft verfolgen. Der Islam sieht sowas nicht vor. Er lässt nicht zu, dass Menschen über irgendwelche Fragen bestimmen, sondern verlangt, dass die von Kuran gegebenen Antworten auf diese Fragen übernommen werden. Insoweit haben wir zwischen einer Kopftuch tragenden Studentin und künftigen Parlamentarierin eine Kollision zu dem Verfassungsgut "freiheitliche demokratische Grundordnung". Das ist nur eines der 1000 möglichen Kollisionsbeispiele.
    Daher spricht man auch von der Religionsausübung innerhalb der demokratischen Gesetze. Bei vielen klappt es doch.

    Mann muss ja nicht gleich von irgendeiner radikalen Auslegung gehen.
    Wenn man es so streng sieht wäre wohl jede Religion ein Problem. (Ist eine Annahme, überprüft habe ichs logischerweise nun nicht)


    Zitat Zitat von artoni Beitrag anzeigen

    2. Ich als Kommilitone der Kopftuch tragenden Studentin fühle mich in meiner negativen Religionsfreiheit beeinträchtigt, wenn mir ständig jemand über den Weg läuft, der ein Kopftuch trägt. Die negative Religionsfreiheit besagt, dass man nicht gezwungen werden darf, Teil irgendwelcher Religionsausübungen zu werden. Oder anderes Beispiel: Ich als Schüler einer Kopftuch tragenden Lehrerin (die die Studentin ja werden wird), fühle mich in der negativen Religionsfreiheit beeinträchtigt, wenn mich eine Kopftuch tragende Lehrerin unterrichtet.
    Ok bei der Lehrerin, könnte ich es noch leicht verstehen. Aber dann müssten auch die Kreuze von den Wenden z.B. in Bayern zahlreich vorzufinden, verschwinden.

    Und was wäre dann mit Kreuzketten bei den Lehrern?

    Und bei den Studenten und Schülern... was bitte stört dich daran was andere privatpersonen tragen?

    Symbole welche nicht als "gesetzeswidrig" gelten, darf jeder tragen wie es ihm beliebt!
    Das was du da verlangst kommt einer "Hexenverfolgung" gleich... wenn jeder einem vorwerfen kann man würde "demokratiefeindliche" Symbole tragen.

    Zitat Zitat von artoni Beitrag anzeigen
    3. Der Staat ist verpflichtet, seine Insitutionen, zu denen auch die Unis und die Schulen zählen, frei von Religionen zu halten (Neutralitätsgebot des Staates). Ein Lehrer ist ein Beamter und damit ein Staatsteil. Trägt ein Lehrer das Kopftuch, so trägt zugleich der Staat das Kopftuch.
    ?

    Keine Ahnung wovn du da redest. In DE gibt es Religionsunterricht, wie erwähnt in manchen Bundesländern Kreuze an Wenden, eine Partei wie die CDU, an der Unis gibt es r.k., ev. , jüdische und nun auch islamische Theologie usw. usf.


    Zitat Zitat von artoni Beitrag anzeigen
    4. Als Elternteil habe ich das Recht, meine Kinder so zu erziehen, wie ich es für richtig erachte. Ich erachte es nicht für richtig, meine Kinder von dem Islam im Umterricht zu beeinflussen. Eine Kopftuch tragende Lehrerin würde dies aber tun - mein Kind islamisch beeinflussen.
    Vielleicht solltest du dann auswandern in eine Gesellschaft wo keine >Religionsfreiheit< gibt um nicht zufällig gläubigen Menschen zu begegnen.

    Zitat Zitat von artoni Beitrag anzeigen
    5. Die Wissenschaftsfreiheit schreibt dem Staat vor, die Wissenschaft nicht zu ersticken, sondern ihr die nötige Freiheit zu gewähren, sich zu festigen und fortzuentwickeln. Eine Kopftuch tragende Lehrerin oder Professorin (die die Studentin ja werden wird) lehrt, dass das Universum von Allah geschaffen wurde. Dies erstickt die Wissenschaft der Astronomie und Weltraumforschung im Keim.

    Wie gesagt, es können tausende Beispielsfälle gebildet werden. Die vorstehend benannten habe ich nur in der Schnelle gebildet. Es sollte nicht am einzelnen Wort festgehalten Werden, sondern der hinter dem Beispiel erklärte Sinn und Zweck zugrunde gelegt werden. Anderenfalls bilde ich neue, absolut trifftige Beispiele.
    Alles das was du da erzählst ist einfach nicht der Realität entsprechend!

    Eine Person ist durchaus in der Lage ihre private Einstellung/Überzeugung und die von ihr in der Arbeit verlangten zu trennen. Nichts mehr verlangt der Staat.

    Dazu gehst du zu sehr davon aus das alle irgendwie deine Art/Sicht des Islams haben... dabei können sie eine völlig andere Interpretation haben so das Forschung, Wissen, Demokratie alles dem Glauben nicht widerspricht.

  10. #200

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    Zitat Zitat von meraklija Beitrag anzeigen
    Daher spricht man auch von der Religionsausübung innerhalb der demokratischen Gesetze. Bei vielen klappt es doch.
    Ja genau das. Religionsausübung nur innerhalb der demokratischen Gesetze. Nicht Demokratie innerhalb des islamischen Gesetze.

    Aber lässt der Islam zu, dass Demokratie in der von mir beschriebenen Weise herrscht?

    Antworte zu dieser Frage, ich beantworte anschließend jeden weiteren Satz von dir. Wenn du mit Nein antwtrtest, sag mir dann bitte, wie es für dich persönlich gerecht ist, mit solch einer Religion zu verfahren? Soll eine solche Religion dennoch toleriert werden? Kann ich dich angreifen und von dir Toleranz gegenüber meinem Verhalten verlangen? Gibt es dann einen Unterschied zwischen Islam und Nazionalsozialismus (im Bezug auf Angriff auf die verfassungsmäßige Ordnung)?

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