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Albanisch-Christliche Gemeinschaft

Erstellt von Rockabilly, 31.05.2011, 09:50 Uhr · 306 Antworten · 34.510 Aufrufe

  1. #241

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  2. #242
    Avatar von Rockabilly

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    Zitat Zitat von Ardian Beitrag anzeigen
    heute sind 95% in rugova gläubige muslime!!

    Ja, deswegen habe sie ja auch die Kirche dort gebaut. ^^

  3. #243
    Avatar von Rockabilly

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    Zitat Zitat von Gentos Beitrag anzeigen

    Der ehemalige User Napster war ja auch Kelmend und ist ja zum katholischen Glauben konvertiert, oder?

  4. #244
    Avatar von Rockabilly

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    Zitat Zitat von Gentos Beitrag anzeigen
    Ist doch egal, wir sind 1.

    Rugova ist echt die schönste Region im Kosovo.

  5. #245

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    Zitat Zitat von Dhampir Beitrag anzeigen
    Rugova ist echt die schönste Region im Kosovo.
    Ja. Edhe pse sjom kon ... du me vizitu.

  6. #246
    Avatar von Rockabilly

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    Christliche Hilfe in Albanien für körperlich behinderte Menschen


  7. #247
    Avatar von Rockabilly

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    Zitat Zitat von Gentos Beitrag anzeigen
    Ja. Edhe pse sjom kon ... du me vizitu.
    T`thehet qafa tu i kshyr bjeshkt ^^

  8. #248
    Avatar von Rockabilly

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  9. #249
    Avatar von Rockabilly

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    Johannes Paul II und Mutter Theresa in Albanien


  10. #250
    Avatar von Rockabilly

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    Die katholische Kirche in Albanien


    „Auf dem langen Weg der katholischen Kirche in Albanien gab es Momente vielsprechender Vitalität sowie schwierige von Hindernissen und Verfolgung gekennzeichnete Zeiten. Man denke etwa an die lange türkische Herrschaft, die 450 Jahre lang den Glauben der Katholiken Albaniens hart auf die Probe stellte, oder die jüngste Vergangenheit, in der die kommunistische Diktatur sie gezwungen hat, ein halbes Jahrhundert lang im Untergrund zu leben.“, sagte Johannes Paul II bei seiner Ansprache an die albanischen Bischöfe bei ihrem Ad-Limina-Besuch im Jahre 2001.

    Das Siedlungsgebiet der Albaner

    Das zusammenhängende Siedlungsgebiet der Albaner ist westentlich größer als das Territorium des Staates, der heute ihren Namen trägt. Es greift nach Osten in den Raum des ehemaligen Jugoslawien hinein, im Süden erfaßt es Teile des heutigen Nordgriechenland. Geschlossene albanische Siedlungsgebiete gibt es auch in der Diaspora - in Süditalien, im südlichen Griechenland, im türkischen Ostthrakien. Mit mehr als 5 Millionen nehem die Albaner quantitativ den 6. Platz unter den Balkanvölkern ein.


    Kirche im Land der Albaner


    Erste Spuren von menschlicher Besiedlung auf dem Gebiet des heutigen Staates Albanien stammen aus der Altsteinzeit. Den Funden aus Xara südlich von Saranda und Gajtan bei Shkodra wird ein Alter von bis zu 100.000 Jahren zugeordnet.

    In der Antike war der westliche Balkan und damit auch das Gebiet des heutigen Albanien vovr illyrischen Stämmen besiedelt, die vermutlich zu den Vorfahren der Albaner gehören.
    In der albanischen Forschung wird die illyrische Abstammung nicht diskutiert, sie gilt als eine unumstrittene Tatsache. Nach albanischer Auffassung siedelten die Albaner immer schon dort, wo sie sich heute befinden, und zwar auf dem ganzen Territorium der Republik Albanien und in den albanischen Gebieten Jugoslawiens.

    Anfänge des Christentums in Illyrien / Albanien


    Das Christentum hat sich in Albanien früh ausgebreitet. Der Apostel Paulus hat nach eigener Aussage das Evangelium bis nach Illyrien gebracht: „So habe ich von Jerusalem aus in weitem Umkreis bis nach Illyrien überallhin das Evangelium Christi gebracht“ (Röm 15,19)

    Die erste christliche Gemeinde Illyriens entstand durch die Mission des Apostels Paulus in Durrës, und nach altkirchlicher Tradition soll Apollos der erste Bischof in Durrës gewesen sein. Archäologische Funde von christlichen Sakralbauten aus dem 4. Jahrhundert geben sichere Hinweise über die Ausbreitung des Christentums im Gebiet des heutigen Albaniens.

    In dieser Zeit war der christliche Glaube bereits römische Staatsreligion. Die staatlichen Provinzen waren mit den Grenzen der Erzdözesen weitgehend deckungsgleich. Als 395 das Römische Reich in eine westliche (lateinische) und eine östliche (griechische) Hälfte geteilt wurde, fiel der nördliche Teil Albaniens an das Westreich, der Süden an das Oströmische bzw. Byzantinische Reich. Deshalb ist unter den christlichen Konfessionen bis heute die katholische Kirche in Nordalbanien die kominierende. im Süden dagegen gibt es vor allem orthodoxe Christen.

    Albanien - Teil des Byzantinischen Reiches


    Nach dem Zerfall des Weströmischen Reiches gehörte das Gebiet des heutigen Albanien zum Byzantinischen Reich. Am Ende der Völkerwanderung siedelten sich in weiten Teilen Albaniens auch Slawen an. Zahlreiche slawische Ortsnamen erinnern bis heute daran. Mittel - und Südalbanien waren ab Ende des 9. Jahrhunderts Teil des Bulgarischen Reiches. Zwischen den Jahren 980 und 1014 wurden die albanische Gebiete von den Byzantinern teilweise zurückerobert. Im 11. Jahrhundert führten mehrere Kriegszüge süditalienischer Normannenheere in Richtung Tessaloniki durch Albanien. Die Normannen konnten sich aber nicht auf Dauer an der albanischen Küste behaupten.

    Im Jahr 1190 gelang es Archon von Kruja, seinen Amtsbezirk von den Byzantinern unabhängig zu machen. Zum ersten Mal begründete ein albanischer Adliger ein eigenes Fürstentum. das bis 1216 existierte.

    Jahrhunderte der Zersplitterung und des Niedergangs


    Zwischen 1343 und 1347 konnte der serbische Zar Stefan Dusan das Gebiet des heutigen Albanien seinem Reich angliedern. Schon bald nach seinem Tod im Jahr 1355 gewannen die lokalen Fürsten ihre Unabhängigkeit zurück. Der Katholizismus überdauerte die kurzlebige Herrschaft des serbischen Zaren Stefan Dusan über den Norden Albaniens unbeschadet. Als mit dem Tod des Zaren das serbische Reich zerfiel, eroberten Angehörige der Adelsfamilie Ballsha die Macht in der Zeta und Nordalbanien. Die Familie Ballsha traten 1368 von der Orthodoxie zur römisch-katholischen Kirche über. In diese Zeit fällt auch die Gründung des katholischen Bistums Lezha.

    Die Osmanen dringen nach Europa vor


    Ab 1392 sicherte sich Venedig die Herrschaft über verschiedene Orte in Albanien und setzte sich für die Abwehr der Osmanen ein. Denn Bürgerkriege und Thronkämpfe im Byzantinischen Reich brachten in der erste Hälfte des 14. Jahrhunderts die Osmanen nach Europa. Zunächst wurden die Türken als Hilfstruppen herbeigerufen. Im Jahr 1354 aber kamen sie unaufgefordert, eroberten Adrianopel und machten es zum neuen Mittelpunkt ihres Staates. Byzanz war jetzt vom westlichen Europa abgeschnitten und musste den Osmanen Tribut zahlen. Im Jahre 1389 wurdne die Serben von den Türken auf dem Amselfeld (Fushë Kosove ) geschlagen, wenig später wurde Bulgarien türkische Provinz und die Walachei tributpflichtig. Die osmanischen Erfolge erklären sich aus einer straffen Führung, der Notwendigkeit Beute zu machen, um Militär und Verwaltung zu versorgen und dem Drang den Islam auszubreiten. Dabei profitierten die Türken davon, dass der Balkan zersplittert war, wirtschaftlich am Boden lag, in manchen Landesteilen die Pest wütete und die Bauern von großen Grundbesitzern ausgebeutet wurden.

    Ende des 14. Jahrhunderts drangen die osmanischen Truppen zum ersten Mal in die albanisch besiedelten Länder vor. Die osmanische Eroberung jener Gebiete geschah etappenweise und wurde erst Jahrzehnte später abgeschlossen. Die Fürstentümer und Feudalherrschaften in Epirus und Südalbanien mussten bereits zu Beginn des 15. Jahrhunderts die Oberherrschaft des Sultans anerkennen. Vlora und Berat wurden 1417 erobert, Janina folgte 1430.


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