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Albanische Einwanderer in Athen: Warten auf das Ende der Krise

Erstellt von Karim-Benzema, 15.10.2010, 11:06 Uhr · 148 Antworten · 9.492 Aufrufe

  1. #141
    Karim-Benzema
    Die Korruption ist das große Problem. Das ist tödlich !

  2. #142
    Avatar von H3llas

    Registriert seit
    18.04.2010
    Beiträge
    16.644
    viele kennen das system nicht in griechenland,
    ein albaner der seit 20 jahren da lebt und arbeitet, wird anhang seine letzten 10 jahre bewertet was fuer eine Rente er erhalten wird.

    das heisst...

    ein albaner der 55 ist kann nicht einfach Retur nach albanien, sonst verliert er seine ganze Rente und Abloese die er in paar jahren erhalten wuerde.

  3. #143
    Karim-Benzema
    Zitat Zitat von H3llas Beitrag anzeigen
    viele kennen das system nicht in griechenland,
    ein albaner der seit 20 jahren da lebt und arbeitet, wird anhang seine letzten 10 jahre bewertet was fuer eine Rente er erhalten wird.

    das heisst...

    ein albaner der 55 ist kann nicht einfach Retur nach albanien, sonst verliert er seine ganze Rente und Abloese die er in paar jahren erhalten wuerde.

    Die Rente scheint wohl ein Problem sein.
    Aber trotzdem kommen viele Albaner in den Sommermonaten nach Albanien und bleiben dann da bis ein zu einem halben Jahr

  4. #144
    Karim-Benzema
    Griechenland - Die große Krise - ? in Griechenland - Goethe-Institut 

    Überall sieht man sie, die „Zu vermieten“-Schilder: an Türen, Mauern, Säulen, Haltestellen. Wirtschaftsmigranten prägten zwanzig Jahre lang das Athener Stadtbild. Nun kehren sie in ihre Heimat zurück.

    Tag für Tag leeren sich die Stadtviertel Athens, die ungefähr zwei Jahrzehnte lang die Wirtschaftsmigranten beherbergt hatten, und das Gesicht der Stadtmitte verändert sich. Überall sieht man Schilder mit „zu vermieten“, an Türen, Mauern, Säulen, Haltestellen, Fenstern, Balkontüren. Albanische Staatsangehörige verlassen Griechenland, um ihre Ersparnisse in ihrer Heimat zu investieren. Polen, Bulgaren und Rumänen kehren in ihre Heimatländer zurück, die mittlerweile Mitglied der Europäischen Union geworden sind. Der fragwürdig gewordene Tageslohn treibt selbst die asiatischen Einwanderer zur Rückkehr.


    Die Stadtviertel in Attika leeren sich bereits …

    Sie sammeln ihr Hab und Gut zusammen, lassen die Rollläden in ihren Wohnungen herunter, nehmen ihr Herz in die Hand und kaufen sich ein „One-Way“-Ticket. Es handelt sich um Wirtschaftsmigranten, die zu Beginn der neunziger Jahre in unser Land gekommen waren, es aber aufgrund der Wirtschaftskrise seit letztem Jahr massenhaft wieder verlassen. Die Stadtviertel, in denen sie gewöhnlich wohnten, leeren sich bereits. In Neapoli, in Kypseli, in den Gegenden um den Omonia- und den Viktoriaplatz, an der Heiligen Panteleimonas Kirche und in Patissia schmücken Schilder mit „zu vermieten“ jeden Winkel. Kleine, dunkle Behausungen, Keller- und Parterregeschosse, Einzimmerwohnungen, die Jahre lang die eingewanderten Bewohner unserer Stadt beherbergt hatten, warten heute mühsam auf die nächsten Mieter.

    Die größte Abwanderung hat die zahlreiche, albanische Gemeinde zu verzeichnen. Der Rückgang der Aktivität im Baugewerbe bedeutet einen harten Schlag für sie. In vielen Vierteln begleiten die Männer ihre Kinder zu den Spielplätzen oder verbringen ihren Tag im Café, da es keine Arbeit auf dem Bau gibt. Ihre Frauen, die normalerweise als Hilfspersonal arbeiten, „spüren“ mittlerweile die wirtschaftliche Mittellosigkeit der griechischen Gesellschaft an den häufigen Absagen ihrer Arbeitgeber. „Viele begannen schon letztes Jahr an eine Rückkehr in die Heimat zu denken, aber die Kinder, die in die griechische Schule gehen und oftmals nicht albanisch sprechen, stellen einen Hemmfaktor dar“, bemerkt ein Gemeindemitglied.


    Auffangstrukturen für Rückkehrer

    Am Ende des Schuljahres jedoch haben sich viele zu dieser großen Entscheidung durchgerungen. „Zuerst geht einer der beiden Elternteile – derjenige, der arbeitslos ist – nach Albanien, um dort die Situation zu sondieren; manche bleiben versuchsweise den ganzen Sommer dort, vor allem diejenigen, die Besitz haben“, erzählt dasselbe Gemeindemitglied. Gleichzeitig beginnt die auf die Bedürfnisse ihrer im Ausland lebenden Staatsangehörigen genau achtende albanische Regierung, Auffangstrukturen für ihre Rückkehr in die Heimat vorzubereiten. „Die Autoritäten betreiben eine Politik, die zur Heimkehr anreizt“, bemerkt Flutura Tafilaku vom Verband Albanischer Vereine. Natürlich träumen die meisten Heimkehrer von einer höheren Lebensqualität für sich und ihre Familien und streben danach, Lohnabhängigkeit zu vermeiden, da die Gehälter in Albanien nach wie vor sehr niedrig sind. Bezeichnenderweise beschreibt Frau Tafilaku „viele Hektar verlassenen Anbaugebietes auf dem Land, da alle in der Stadt leben und dort Geschäfte machen wollen, wobei ihre Ersparnisse den Grundstock bilden.“ Manche sind bereits zur Tat geschritten. „Viele Albaner haben in Küstengebieten investiert, sie bauen dort Mietwohnungen und kehren jetzt zurück, um den Betrieb aufzunehmen oder weitere Wohnungen zu bauen", erklärt Tsanetos Antypas, Vorsitzender der NGO Praksis, der Zeitung Kathimerini. „In Europa gelten albanische Ferienorte als billige Reiseziele.“ Er nimmt an, dass von den 500.000 Albanern, die Schätzungen zufolge in unserem Land leben, seit 2004 ungefähr 50.000 ausgereist sind. Und das wird sich fortsetzen … Viele schauen auch gen Westen. Die albanische Journalistin Frida Bedaj weist darauf hin, dass „ein großer Teil unserer Landsmänner die Absicht hat, in den Westen auszuwandern, nach Kanada oder in die USA.“

    Fluchttendenz bei allen Migranten
    Aber nicht nur Albaner stellen fest, dass ein Verbleib in Griechenland für sie keinen Sinn mehr hat. Rumänen, Bulgaren und Polen, europäische Bürger seit der Erweiterung der Europäischen Union, verlassen Griechenland im Konjunkturrückgang und kehren in ihre Heimatländer zurück, in denen aufgrund ihres Beitrittes in die Europäische Union hohes Wirtschaftswachstum herrscht. „Es ist mittlerweile eindeutig, dass sie dort größere Berufschancen haben,“ bemerkt Tsanetos Antypas.

    Eine „Fluchttendenz“ bekunden auch asiatische Migranten, die sehen, dass aus ihrer festen Anstellung ein Teilzeitjob wird und so ihre Aufenthaltsgenehmigung in Gefahr gerät. Aus Indien, Pakistan und Bangladesch waren Männer im Arbeitsalter nach Griechenland gekommen, die vielköpfige Familien zurückgelassen hatten. „Anfangs besuchten sie ihre Familie alle drei Jahre, manchmal sogar jährlich, für einen Monat“, erklärt Tsanetos Antypas. „Dieses Jahr hat ein Drittel all derjenigen, die sich zum üblichen Familienbesuch aufgemacht haben, kein Rückflugticket gekauft.“

  5. #145

    Registriert seit
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    Beiträge
    7.427
    Zitat Zitat von AlbNYC Beitrag anzeigen
    Ich schrieb doch das macht der griechische Staat, nicht die Menschen die Albaner die da wohnen. Sie wollen nur den griechischen EU Pass sonst wollen sie nichts.


    Man Man Man bist du dumm was soll ich denn sonst sein?
    Das stimmt so nicht ganz. Viele Albaner haben ihre Namen schon in Albanien in griechische geändert (v.a. in Südalbanien), damit sie in Griechenland leben können.

    Quelle: Wikipedia.
    "Seit den 1990er Jahren ist zu beobachten, dass sich immer mehr Menschen im Süden Albaniens als Griechen bekennen und sogar ihren muslimischen Namen gegen einen christlichen oder griechischen tauschen. Sie erhoffen sich damit zumeist, ein Visum für Griechenland zu erhalten."

  6. #146
    Avatar von Lahutari

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    5.050
    Die größte Abwanderung hat die zahlreiche, albanische Gemeinde zu verzeichnen
    Gut integrierte Kinder
    "Integriert"

  7. #147
    Avatar von Macedonian

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    24.05.2005
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    5.739
    Zitat Zitat von AlbNYC Beitrag anzeigen
    Ja das Gesundheitssystem ist in Albanien scheisse

    Es gibt moderne Kliniken

    BSP: Hygeia Krankenhaus (modernste in Albanien mit ausgebildeten Ärtzen)

    Der Rest ist meistens Shit.

    Nicht das sie schlecht ausgestattet sind aber die Ärzte dort sind nicht so gut ausgebildet könnte man meinen.

    Und selber zahlen muss man da alles...Sonst stirbt man
    Apropos: Der albanische Musikstar Aurela Gace hat dort ihr Kind zur Welt gebracht.




    Macedonian

  8. #148
    Avatar von Macedonian

    Registriert seit
    24.05.2005
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    5.739
    Zitat Zitat von AlbNYC Beitrag anzeigen
    Griechen kommen auch nach Albanien weil die Preise deutlich tiefer sind und man viel Sparen kann. Zudem exportiert man auch Ernteprodukte als griechische Produkte die man dort gekauft hat.
    Das ist korrekt. Das passiert auch mit tr. Oliven, welche anschließend kalt gepresst und zu ''gr.'' Olivenöl verarbeitet werden. Beruht aber auf Gegenseitigkeit. Viele ''ital.'' Oliven und Olivenöl stammen aus Griechenland.



    Macedonian

  9. #149
    Karim-Benzema
    Zitat Zitat von AlbaMuslims Beitrag anzeigen
    Das stimmt so nicht ganz. Viele Albaner haben ihre Namen schon in Albanien in griechische geändert (v.a. in Südalbanien), damit sie in Griechenland leben können.

    Quelle: Wikipedia.
    "Seit den 1990er Jahren ist zu beobachten, dass sich immer mehr Menschen im Süden Albaniens als Griechen bekennen und sogar ihren muslimischen Namen gegen einen christlichen oder griechischen tauschen. Sie erhoffen sich damit zumeist, ein Visum für Griechenland zu erhalten."

    Auch so. Dann aber hdie griechische Form.

    Zum Beispiel heisst ein orthodoxer Albaner Vangjeli.

    im griechischen Vangelis oder Evangelos

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