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"Alles was von meiner Familie übrig blieb, ist Papier"

Erstellt von Lance Strongo, 18.08.2011, 21:35 Uhr · 8 Antworten · 735 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Lance Strongo

    Registriert seit
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    Beiträge
    5.424

    Frage "Alles was von meiner Familie übrig blieb, ist Papier"

    Hier ein Bericht vom Standard. Es geht um eine kleine Gruppe Juden, denen die Kompensationszahlung Österreichs an Holocaustopfer (20.000 Familien wurden 210 Mio. Dollar zugesprochen)
    Lest HIER selbst weiter. Und möge die Diskussion beginnen. Aber bitte bleibt sachlich, ich weiß wie wenig die Juden hier gemocht werden.

  2. #2

    Registriert seit
    15.04.2011
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    2.418
    Zitat Zitat von Lance Uppercut Beitrag anzeigen
    Hier ein Bericht vom Standard. Es geht um eine kleine Gruppe Juden, denen die Kompensationszahlung Österreichs an Holocaustopfer (20.000 Familien wurden 210 Mio. Dollar zugesprochen)
    Lest HIER selbst weiter. Und möge die Diskussion beginnen. Aber bitte bleibt sachlich, ich weiß wie wenig die Juden hier gemocht werden.


    juden hasser, schwulen hasser, samoti hasser voll das nazi forum

  3. #3
    Avatar von Lance Strongo

    Registriert seit
    16.07.2009
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    5.424
    Zitat Zitat von ZakZak Beitrag anzeigen
    juden hasser, schwulen hasser, samoti hasser voll das nazi forum
    Such dir einen anderen Thread du Dankeschlampe.

  4. #4

    Registriert seit
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    2.418
    Zitat Zitat von Lance Uppercut Beitrag anzeigen
    Such dir einen anderen Thread du Dankeschlampe.

    wenn dan biaatch du unhold ,,I,,

  5. #5

    Registriert seit
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    9.280
    Insgesamt würden ihnen die geforderten 1,5 Milliarden plus 1 Prozent Zinssatz zustehen, erklärt er. „Gerecht wären vier oder fünf Prozent Zinsen. Aber uns ist klar, dass Österreich bei der heutigen wirtschaftlichen Lage keine fünf Milliarden Dollar aufbringen kann“







    Was soll man dazu noch sagen ?

  6. #6
    Avatar von Bambi

    Registriert seit
    16.06.2008
    Beiträge
    37.047
    okay...schwierig.

    Einerseits kann ich sein Leid (auch wenn ich es nie, in 100 Jahren nicht, werde nachfühlen können, wie es ist) und den darauf basierenden Wunsch nach Wiedergutmachung verstehen. Seine Familie hat Unvorstellbares durchgemacht und er möchte, dass dafür jemand "belangt" wird.

    Andererseits frage ich mich, ob das der richtige Weg ist. Geld heilt keine Wunden, keine Verluste. Er hat da sehr viel Energie in etwas gesteckt, das a) aussichtslos ist und b) niemanden zurückholen bzw c) die Verantwortlichen von damals nicht treffen wird. All diese Energie hätte er für anderes nutzen können, zb durch ein Engagement, das die Erinnerung an den Holocaust lebendig hält, im weitesten Sinn. Dafür gibt es viele Möglichkeiten, einfach nach dem Motto "Wenn ich es nicht ungeschehen machen kann, trage ich meinen Teil dazu bei, dass es nie wieder passieren wird."

    Ich finde, gerade in dieser Sache, die Diskussion um Begriffe wie Schuld, Wiedergutmachung, Verantwortung sehr, sehr schwierig. Und ganz schlimm finde ich diese "Sich-Reinwasch-Mentalität", von wegen "wir waren doch damals nicht dabei, was können wir dafür, den Juden wird immer noch zu sehr alles reingeschoben". Natürlich hat kaum jemand heutzutage eine Schuld. Wohl aber hat JEDER eine Verantwortung, als Mensch, unabhängig von Herkunft, nämlich dass sich durch das Wachhalten dieser Erinnerung und der Verständigung zwischen den Kulturen und Religionen so etwas nie wiederholen kann. Und von dieser Verantwortung hat sich NIEMAND zu befreien.

  7. #7
    Alejo
    Holocaust Überlebende sollten schon entschädigt werden, aber in dem Fall noch mehr fordern und wollen, obwohl man schon genug hat, ist mehr als falsch und sollte auch keine Zustimmung der österreichischen Regierung bekommen. Das grenzt schon an Missbrauch seiner Rolle für Reichtum.

  8. #8
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    okay...schwierig.

    Einerseits kann ich sein Leid (auch wenn ich es nie, in 100 Jahren nicht, werde nachfühlen können, wie es ist) und den darauf basierenden Wunsch nach Wiedergutmachung verstehen. Seine Familie hat Unvorstellbares durchgemacht und er möchte, dass dafür jemand "belangt" wird.

    Andererseits frage ich mich, ob das der richtige Weg ist. Geld heilt keine Wunden, keine Verluste. Er hat da sehr viel Energie in etwas gesteckt, das a) aussichtslos ist und b) niemanden zurückholen bzw c) die Verantwortlichen von damals nicht treffen wird. All diese Energie hätte er für anderes nutzen können, zb durch ein Engagement, das die Erinnerung an den Holocaust lebendig hält, im weitesten Sinn. Dafür gibt es viele Möglichkeiten, einfach nach dem Motto "Wenn ich es nicht ungeschehen machen kann, trage ich meinen Teil dazu bei, dass es nie wieder passieren wird."

    Ich finde, gerade in dieser Sache, die Diskussion um Begriffe wie Schuld, Wiedergutmachung, Verantwortung sehr, sehr schwierig. Und ganz schlimm finde ich diese "Sich-Reinwasch-Mentalität", von wegen "wir waren doch damals nicht dabei, was können wir dafür, den Juden wird immer noch zu sehr alles reingeschoben". Natürlich hat kaum jemand heutzutage eine Schuld. Wohl aber hat JEDER eine Verantwortung, als Mensch, unabhängig von Herkunft, nämlich dass sich durch das Wachhalten dieser Erinnerung und der Verständigung zwischen den Kulturen und Religionen so etwas nie wiederholen kann. Und von dieser Verantwortung hat sich NIEMAND zu befreien.
    Ich finde es auf jeden Fall richtig, dass diese Leute es versuchen- auch wenn die Aussichten auf Erfolg völlig unrealistisch sind, und die Entschädigung aller opfer des dritten Reiches, die Anspruch auf Entschädigung hätten, Europas Wirtschaft kollabieren lassen würden

    Man sollte einfach immer wieder daran erinnern, welche Wege die Vermögenswerte gegangen sind... Hier geht es ja um Grundstücke u.ä.- noch wesentlich interessanter wäre für mich, welchen Weg all die Lebensversicherungen u.ä. gegangen sind.

  9. #9
    Ferdydurke
    ...und der Holocaust hat genug Menschen hervorgebracht, die so traumatisiert sind, dass sie bis heute nur mit Überleben beschäftigt sind. Und wenn jemand dazu seinen täglichen Kampf gegen Windmülen braucht, dann ist das auch O.K....

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