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Ein Anstifter zum Mord als "Vorbild"??

Erstellt von Bekir68, 15.04.2012, 18:29 Uhr · 249 Antworten · 10.689 Aufrufe

  1. #131
    Avatar von Furyc

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    Zitat Zitat von Shan De Lin Beitrag anzeigen
    Was ist an verteidigungskriegen denn verwerflich, oh man es war krieg damals? will man hier allenernstes verurteilen dass sich die muslime damals gegen ihre angreifer gewehrt haben

    lauter gutmenschen hier, die könnten keiner fliege was zu leide tun, ich wette sie würden sogar dann nicht kämpfen wenn man ihre familien niedermetzeln würde, neeeiiin ich bin doch ein friedliebender mensch. Arabien damals war ein land wo sich viele stämme gegenseitig bekämpft haben somit wurde auch die muslimische gemeinde bekämpft, und deswegen haben die muslime dann natürlich auch gekämpft, ist doch nicht verwunderlich, hätten die sich auslöschen lassen.

    und ich hab irgendwas von eroberung von medina gelesen?

    ja mohammed ist mit seiner gemeinde aus mekka nach medina geflohen um dort die bevölkerung anzugreifen und zu erobern

    Zugegeben, war knapp. Hast aber trotzdem am Thema vorbei geschrieben.

    Niemand stempelt hier einen Verteidigungskrieg als verwerflich ab. Es geht lediglich darum, ob Mo nun gekämpft hat oder nicht. Und da sind einige deiner Glaubensbrüder wohl zwiegespalten.

  2. #132
    Shan De Lin
    die rückeroberung mekkas war im übrigen friedlich. ob mekka kapituliert hat weil sie militärisch unterlegen waren, oder aus welchem grund auch immer, aber es gab hier keine gewaltsame einnahme der stadt. wieso ist das so schwer zu glauben.

  3. #133
    Shan De Lin
    Zitat Zitat von Fury Beitrag anzeigen
    Zugegeben, war knapp. Hast aber trotzdem am Thema vorbei geschrieben.

    Niemand stempelt hier einen Verteidigungskrieg als verwerflich ab. Es geht lediglich darum, ob Mo nun gekämpft hat oder nicht. Und da sind einige deiner Glaubensbrüder wohl zwiegespalten.

    spielt doch keine rolle ob er selber gekämpft hat oder nicht, er hat die gemeinde damals befehligt und es ist lächerlich hier zu unterstellen dass er ständig andere angegriffen hat und ein agressor war. Wenn du doch geschichte studierst und dich für dieses thema intressierst dann müsstest du auch wissen dass arabien damals voller verfeindeter stämme war die sich alle gegenseitig bekämpft haben und mekka ein wichtiges handelszentrum damals war und die herrscher von mekka mohammed als politische bedrohung angesehen haben, daher auch die flucht, in mekka gab es keine kämpfe. Es ging einfach nur um machtansprüche und die wachsende muslimische gemeinde wurde nunmal als bedrohung angesehen, weil diese eigene gesetze und regeln hatte.

    mohammed hat keine expansionskriege geführt, es war mehr ein überlebenskampf.

    die expansion fing erst nach mohammeds tod an, und diese hatte keinen religiösen grund sondern war wirtschaftlicher natur, weil leute ihren machtbereich ausweiten wollten.

  4. #134
    Avatar von AlbaJews

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    Zitat Zitat von Shan De Lin Beitrag anzeigen
    die rückeroberung mekkas war im übrigen friedlich. ob mekka kapituliert hat weil sie militärisch unterlegen waren, oder aus welchem grund auch immer, aber es gab hier keine gewaltsame einnahme der stadt. wieso ist das so schwer zu glauben.

    Conquest of Mecca - Wikipedia, the free encyclopedia

  5. #135
    Shan De Lin
    kann mir jetzt mal bitte wer eine deutsche version von diesem hadith mit der bint marwan zeigen?

    ich finde ihn nicht, in der sahih buchari datenbank find ich auch nix.

  6. #136
    Avatar von AlbaJews

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    Zitat Zitat von Shan De Lin Beitrag anzeigen
    kann mir jetzt mal bitte wer eine deutsche version von diesem hadith mit der bint marwan zeigen?

    ich finde ihn nicht, in der sahih buchari datenbank find ich auch nix.
    sowas vielleicht? Die Tötung von Abu \0Afak und Asma\0 bint Marwan?

  7. #137
    Avatar von -Troy-

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    Zitat Zitat von Catty Beitrag anzeigen
    fury, im koran steht drin, dass mohammed (saas) nur ein mensch wie wir war und nicht, dass er ein halbgott oder dergleichen war, wie troy es hinstellen möchte.
    Hast du den Koran gelesen? Nö...

    Ich hab hier schon mal 30 Koranverse gepostet, die alles belegen.

    Und außerdem meine kleine Catty, weißt du genau, dass Mohammed als perfektes Vorbild gilt. Das ist der Grund weshalb es überhaupt Muslime gibt und Muslime sich heute einen Bart wachsen lassen und dann glauben deswegen bessere Menschen zu sein.

    Also was soll dein Posting, wenn du doch absolut keine Ahnung hast?

  8. #138
    Avatar von -Troy-

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    Und übrigens... Mohammed hat sich nie einfach nur verteidigen müssen. Oder ist zumindest der einzige, der sich verteidigt und dabei Städte und Königreiche erobert.

    Aus Mekka ist er geflohen nachdem man versucht hatte ihn umzubringen und er wusste, dass er in Medina mehr Anhänger besitzt. Vorher hatte er einige seiner Widersacher umbringen lassen und Unruhe in Mekka gestiftet. Mekka war vorher eine Stadt in der über 100 Götter angebetet wurden. Mohammed hat all diesen Leuten mit der Hölle gedroht und jeden, der direkt schlecht über ihn gesprochen hat, umbringen lassen.

    In Medina sammelte er seine Leute und stellte eine kleine Truppe von etwa 300 Mann an. Damit fing er an die Karawanen der Mekkaner zu überfallen. Bei einem dieser Überfalle hatte eine mekkanische Karawane unverhofft militärische Begleitung. Mohammed griff trotzdem an und gewann diese Schlacht, diese wird im Koran erwähnt.
    Anschließend wollten sich die Mekkaner rächen. Mohammed ritt aus und den Mekkanern entgegen zu gehen, dabei verließen ihn jedoch einige seiner Männer und kehrten auf halbem Wege nach Medina zurück. Dies wird ebenfalls im Koran beschrieben. Hier wird der Begriff "Heuchler" geprägt und Mohammed droht den Leuten, die nicht kämpfen wollen mit der schlimmsten Hölle und das sie stärker bestraft werden als die Ungläubigen.
    Anschließend kommt es zur Grabenschlacht in Medina, die deshalb so heißt weil Mohammed einen Graben um Medina errichten lies um die Stadt halten zu können. Die Mekkaner töten dabei genauso viele Männer wie sie vorher verloren haben. Mohammed wird verwundet aber am Leben gelassen.
    Nachdem die Schlacht vorbei ist nimmt sich Mohammed die Banu Quraiza vor, er unterstellt ihnen die Mekkaner während der Belagerung mit Lebensmittel versorgt zu haben, obwohl sie vorher beim Ausheben des Grabens mitgeholfen haben. Die Banu Quraiza ein jüdischer Stamm ergeben sich und machen Mohammed das Angebot die Stadt zu verlassen und all ihr tragbares Gut mitzunehmen. Mohammed lehnt ab. Dann machen sie ihm das Angebot ohne ihr Hab und Gut zu fliehen. Mohammed lehnt wieder ab und überlässt die Entscheidung was sie mit den Juden machen sollen einem ihrer Feinde und Mohammeds engen Verbündeten, der bereits verletzt ist und kurze Zeit später stirbt. Der entscheidet alle Männer hinzurichten und die Frauen und Kinder zu versklaven. Mohammed willigt ein und befiehlt die Hinrichtung sofort durchzuführen.
    Anschließend beschließt Mohammed einen zehnjährigen Frieden mit den Mekkanern. Mohammed ermahnt seine Anhänger immer nach verlorenen Schlachten oder wenn er in Bedrängnis ist Allah Geld zu geben (steht öfter im Koran), dass er natürlich selbst behält. Mit der Beute aus den Karawanen und der Zakat vergößert er ständig seine Armee. Aus den 300 Mann sind mittlerweile einige Tausend geworden.
    Anschließend gibt es einen Konflikt zwischen Verbündeten Mohammeds und Verbündeten der Mekkaner, weil ein Anhänger des mit Mohammed verbündeten Stammes jemanden umgebracht hat aus dem Stamm, der mit Mekka verbündet ist. Mohammed nutzt dies um den 10 jährigen Frieden mit Mekka zu brechen und fällt in Mekka während der heiligen Monate ein, Mohammed bekomtm die Anweisung seinen Friedensvertrag zu brechen angeblich von Allah und deshalb steht auch das im Koran.
    Mohammed marschiert während eines heiligen Monats in Mekka ein. Nachdem Mohammed die Zeit genutzt hat seine Armee weiter zu vergrößern und die Mekkaner aufgrund ihres Glaubens sich nicht wehren bleiben größere Schlachten aus. Mohammed lässt anschließend seine ehemaligen Feinde hinrichten, wenn sie nicht schon vorher geflohen sind und zerstört alle Götterstatuen in der Kabaa und macht sie zu einer allein islamischen heiligen Stätte, nachdem die Mekanner ihm vorher gestattet haben zu pilgern und zu beten wie allen anderen Gläubigen auch.
    Mohammeds Armee hat nun über 10.000 Mann und er greift benachbarte Königreiche an. Dabei macht er jedem das Angebot den Islam anzunehmen (wörtlich überesetzt "sich zu unterwerfen") oder sie hinzurichten und zu versklaven. Mohammed vergrößert sein Reich und dehnt es bis auf die gesamte arabische Halbinsel aus. Gleichzeitig verschwinden die Juden und Sabäer aus Arabien.
    Kurz vor seinem Tod greift Mohammed das byzantinische Reich an, das bis dahin keinen Kontakt mit Mohammed hatte. Er marschiert mit einer Armee von 300.000 Mann nach Tabouk, dass die Byzantiner kampflos aufgeben, der Grund dafür ist unbekannt. Mohammeds letzte Worte waren ein Befehl an seine Anhänger Konstantinopel einzunehmen.

    Nach Mohammeds Tod setzten seine Nachfolger die Eroberungsfeldzüge fort. Sie eroberten in nur 100 Jahren ganz Nordafrika, Persien, den nahen Osten und Spanien. Übergriffe auf Frankreich und Italien sollten scheitern.

  9. #139
    Avatar von Furyc

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    18.580
    Zitat Zitat von Shan De Lin Beitrag anzeigen
    spielt doch keine rolle ob er selber gekämpft hat oder nicht, er hat die gemeinde damals befehligt und es ist lächerlich hier zu unterstellen dass er ständig andere angegriffen hat und ein agressor war. Wenn du doch geschichte studierst und dich für dieses thema intressierst dann müsstest du auch wissen dass arabien damals voller verfeindeter stämme war die sich alle gegenseitig bekämpft haben und mekka ein wichtiges handelszentrum damals war und die herrscher von mekka mohammed als politische bedrohung angesehen haben, daher auch die flucht, in mekka gab es keine kämpfe. Es ging einfach nur um machtansprüche und die wachsende muslimische gemeinde wurde nunmal als bedrohung angesehen, weil diese eigene gesetze und regeln hatte.

    mohammed hat keine expansionskriege geführt, es war mehr ein überlebenskampf.

    die expansion fing erst nach mohammeds tod an, und diese hatte keinen religiösen grund sondern war wirtschaftlicher natur, weil leute ihren machtbereich ausweiten wollten.
    Natürlich ist die Frage relevant ob er selbst gekämpft hat. Erstens, weils darum in diesem Thread geht. Zweitens weil dieser Umstand von einigen vehemment bestritten wird. Und eben weil ich Geschichtsinteressiert bin und dies u.a. auch zu meinem Studiumsinhalt gemacht habe, interessiert mich die Logik, wie eine durchaus wichtige Stadt wie Mekka in Zeiten von Krieg und Fehden tatsächlich freiwillig die "Flinte ins Korn wirft", wie es einige hier behaupten. Diese Ansicht ist schon ziemlich abwegig, eben weil -wie du richtig beschrieben hast- die Zeiten hart waren.

  10. #140
    Shan De Lin
    Zitat Zitat von Fury Beitrag anzeigen
    Natürlich ist die Frage relevant ob er selbst gekämpft hat. Erstens, weils darum in diesem Thread geht. Zweitens weil dieser Umstand von einigen vehemment bestritten wird. Und eben weil ich Geschichtsinteressiert bin und dies u.a. auch zu meinem Studiumsinhalt gemacht habe, interessiert mich die Logik, wie eine durchaus wichtige Stadt wie Mekka in Zeiten von Krieg und Fehden tatsächlich freiwillig die "Flinte ins Korn wirft", wie es einige hier behaupten. Diese Ansicht ist schon ziemlich abwegig, eben weil -wie du richtig beschrieben hast- die Zeiten hart waren.
    das thema ist hier dass man einen anstifter zum mord als vorbild nimmt. Unter anderem wird auch dieses beispiel mit asma bint marwan gebracht, ich habe bis jetzt keine deutsche quelle dazu gefunden, ich hab nichtmal gefunden in was für nem hadith das denn stehen soll? das ganze ist schon recht komisch irgendwie. Es gab genug städte in der geschichte die freiwillig kapituliert haben, wieso sollte es bei mekka also so abwegig sein, vielleicht wurde ja ein friedensvertrag ausgehandelt. nur weil die zeiten hart waren heisst es nicht gleich dass man sich immer ohne ausnahme gegenseitig niedermetzeln muss und nicht imstande ist sich zu einigen.

    Im Jahre 630 wurde Mekka von den Muslimen unblutig eingenommen. Muhammad nahm keine Rache für Verfolgung, Vertreibung und selbst Folter, die die Muslime in Mekka hatten erdulden müssen. Er vergab seinen früheren Feinden und starb friedlich im Jahre 632.
    Biographie ORF Religion

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