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ARD schockt mit Doku: So werden deutsche Schüler von Ausländern terrorisiert

Erstellt von Cobra, 22.07.2010, 08:04 Uhr · 282 Antworten · 20.066 Aufrufe

  1. #251
    Avatar von Cobra

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    Zitat Zitat von Palladino Beitrag anzeigen
    als Klugscheißer solltest gerade du niemanden betiteln

    haha du bist ja ein ganz pfiffiger, das Wort Essen ist nicht einmal in dem Video gefallen soweit ich gut zugehört habe, es ging um den Raum von Berlin. Das in Berlin es solche großfamilien gibt ist mir bekannt, natürlich. Aber von deiner Mafiageschichte glaube ich dir trotzdem kein Wort was angeblich früher bei euch passiert ist. Soweit ich weiß, sind erst später Leute aus diesen Ländern wie Saudi Arabien, Oman, Jordanien oder Libanon gekommen also erzähl mir hier nicht wie alt du bist wenn du willst das ich dir das glaube was du erzählst. Die ersten Migranten stammten aus Ländern wie Italien oder dem damaligen Jugoslawien, erst dannach kamen auch Türken und viele Osteuropäer da in Osteuropa erst später die Grenzen eröffnet wurden, wobei es in den 20er Jahren, also um 1920 rum viele Leute aus Polen und Ukraine hier gab. Libanesen und andere sind meiner meinung nach erst später hierhergekommen, habe allerdings auch gehört, das es einige gibt aus diesen Ländern die Mist bauen, dennoch sind nicht alle schlecht die hier leben.
    Ein kleiner Junge in der Pubertät glaubt mir nicht. Du hast mir gerade den Lebenswillen genommen

    Schau mal in die Tags von dem Video und rate warum dort Essen steht?

    Aber du hast recht, alles erfunden.

    P.S. Das hier ist übrigens auch der betreffende Clan.


  2. #252
    Avatar von Palladino

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    Zitat Zitat von dobrinje Beitrag anzeigen
    Ein kleiner Junge in der Pubertät glaubt mir nicht. Du hast mir gerade den Lebenswillen genommen

    Schau mal in die Tags von dem Video und rate warum dort Essen steht?

    Aber du hast recht, alles erfunden.

    P.S. Das hier ist übrigens auch der betreffende Clan.


    langsam gehst du mir mit deinem Pubertätsgelaber auf die Nerven!

    du schreibst genauso wie dieser dumme User Cobra damals und machst genau die gleichen Kommentare

  3. #253

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    Ausrufezeichen Heisig: Mehr als eine Richterin

    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Ich denke, die "Migrationsdiskussion" wird in einer Weise geführt, die nicht zielführend ist. Es geht in erster Linie um soziale Integration, und das sollte auch ausgesprochen werden. Mein Sohn wird ebenfalls als "Migrantenkind" geführt, was mich regelmäßig schockiert, weil er hier geboren ist, das Deutsche eindeutig die Sprache ist, die er besser beherrscht, und er mit Sicherheit den Klassendurchschnitt nicht senkt. Was aber zur Folge hat, daß Erzieher Bögen über seine sprachlichen Fähigkeiten ausfüllen mußten, und er sich Stunden seines Lebens in Förderkursen gelangweilt hat (von denen ich übrigens nichts wußte).

    Der Ausländeranteil ist weniger das Problem, als das Übergewicht EINER homogenen Gruppe. Also- wenn ein Drittel einer Klasse albanisch, türkisch, russisch ist oder meinetwegen aus einheimischen Zigeunern besteht, wird das mit Sicherheit die Gefahr der Absonderung bringen. Ich selber habe eine Klasse besucht, in der der "Migrantenanteil" bei über 60% Prozent lag- allerdings war keine Gruppe mit mehr als zwei Schülern vertreten, der Anteil von Schülern aus sozial schwachen Familien war gering. Das Klassenklima war gut, tolerant und unproblematisch.

    Eigentlich gibt es einfache Möglichkeiten, Schüler undLehrer zu unterstützen- Schulbusse. In Krefeld wurden die Schüler aus einem in erster Linie von Einwanderern bewohnten Vierteln auf mehrere Schulen verteilt. So hatte jedes Kind die Möglichkeit, in einem sozial gemischt Umfeld zu lernen, in dem Deutsch die in erster Linie gesprochene Sprache war.

    Das Problem ist die Unfähigkeit der Politiker, in längeren Zeiträumen als einer Wahlperiode zu denken, das Erziehungsystem fordert jedoch eine langfristige Planung. An einer Schule, wo eine Bekannte unterrrichtet, kam es zu Drohungen von Eltern gegen Lehrer. Es würde zweitausend Euro Kosten, die Schule mit Türen auszustatten, die nur von innen ohne Schlüssel zu öffnen sind, und so die Sicherheit von Schülern und Lehrern gewährleisten, und verhindern, daß Konflikte von außen in das Gebäude getragen werden.

    Diese zweitausend Euro werden nicht zur Verfügung gestellt. Und das ist nur ein Beispiel von vielen. Auch Kinder aus schwierigen Umfeldern könnten abgefangen werden, wenn rechtzeitig in adäquate Betreuung investiert wird, oder entsprechende gesetzliche Grundlagen geschaffen werden- bereits im Kindergartenalter oder noch früher. Aber dazu wäre es wichtig, das Politiker das Gespräch mit Menschen suchen, die direkten Zugang zu dem Umfeld dieser Kinder haben- Lehrer, Erzieher, Sozialarbeiter, Jugendrichter, Polizisten. Denn die wissen oft sehr genau, woran es mangelt.
    ich werde später dazu antworten.
    -

    Soeben bei der ZDF-Sendung ASPEKTE ein sehr interessanter Beitrag, der sehr gut zu diesem Thema passt und ihn sogar qualitativ nach vorne bringt:
    -
    Mehr als eine Richterin - ZDF.de
    23.07.2010
    -

    Bildquelle dpa
    Sie wollte etwas verändern: Kirsten Heisig.
    -
    aspekte
    Mehr als eine Richterin
    Kirsten Heisigs Vermächtnis: "Das Ende der Geduld"


    Vor drei Wochen hat sich Deutschland bekannteste Jugendrichterin Kirsten Heisig das Leben genommen. Ihre Motive sind völlig unklar. Niemand, der sie kannte, versteht, warum ausgerechnet diese energische und starke Frau den Freitod wählte. Noch kurz vor ihrem Selbstmord reichte sie beim Herder-Verlag ein Buchmanuskript ein.

    Noch am Tage ihres Todes telefonierte Kirsten Heisig mit ihrem Lektor, um letzte Änderungen durchzugeben. Jetzt liest sich ihr Buch "Das Ende der Geduld", das am kommenden Montag, 26. Juli, erscheint, wie das Vermächtnis einer erstaunlichen Frau. Denn eigentlich war Kirsten Heisig bloß eine einfache Berliner Amtsrichterin.

    "Neuköllner Modell"

    Doch sie wollte nicht mit ansehen, wie Zuständigkeitsbereich, das Problem-Viertel Neukölln, immer tiefer in Gewalt und Kriminalität versinkt. Sie wollte etwas verändern. Gegen massiven Widerstand innerhalb des Justizapparats setzte sie das "Neuköllner Modell" durch. Es sieht vor, dass jugendliche Straftäter schneller als bislang vor Gericht gestellt und verurteilt werden, um bei ihnen einen pädagogischen Effekt zu erzielen, eine Art Warnschuss.
    -
    -

    dpa
    Kirsten Heisig im Februar in einem interkulturellen Elternzentrum in Berlin-Neukölln
    -
    Wer Kirsten Heisigs Erfahrungsbericht aus der Praxis liest, der muss einsehen, dass sie ohne falsche Rücksichtnahmen auf Missstände aufmerksam machte, dass sie aber keineswegs die Hardlinerin war, als die sie in der Presse gerne dargestellt wird. Im Gegenteil: Kirsten Heisig war beseelt von dem vom erzieherischen Auftrag des Jugendstrafgesetzes. Sie wollte, wie sie schreibt, den jugendlichen Straftätern "die Chance eröffnen, ein Leben ohne Straftaten zu führen". Und sie wollte verhindern, dass die Jugendlichen überhaupt straffällig werden.

    Immer auf der Suche nach Verbündeten

    "Vorbeugen statt Verurteilen" lautete ihre Devise. Dafür zog sie rastlos durch Neukölln, sprach mit Polizei, Jugendamt, Migrantenverbänden und Eltern - immer auf der Suche nach Verbündeten. Heisigs Botschaft: Es bleibt nur noch wenig Zeit, um die Probleme in den sozialen Brennpunkten zu lösen. Wir haben mit Mitstreiter wie dem Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky, der Autorin Güner Balci und dem Psychologen Kazim Edogan gesprochen und stellen ihr streitbares und aufrüttelndes Buch vor.
    -
    Das Buch von Frau Richterin Heisig

    Herder
    Das Ende der Geduld

    Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter
    von Kirsten Heisig
    208 Seiten
    Herder Verlag
    -
    Der Beitrag als Mediathek-Video:
    Kirsten Heisigs Buch ist ihr Vermchtnis - aspekte - ZDFmediathek - ZDF Mediathek

  4. #254
    Avatar von LaReineMarieAntoinette

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    Zitat Zitat von dobrinje Beitrag anzeigen
    Echt? Schon mal verprügelt worden hier? Würd ja gerne wissen wie das funktioniert.

    Das Balkanforum hat einen Vorteil:

    Einfach die Adresse nicht in den Browser tippen und dein Problem ist gelöst

    Nein das nicht, ich würde es aber einigen hier zutrauen, wenn es gehen würde. Ich meinte eher den Rest. Schule kann man auch wechseln. Aber man sollte sich nicht immer von allen was bieten lassen und was dagegen tun.

  5. #255

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    383
    Man weiss wirklich nicht in welcher Welt manche Leben, da sieht man wieder wie Volksnah diese Politker sind die Kriegen ja garnichts mehr mit. Als ob das was neues ist das ist hier schon in DEutshland seit mindestes 5 jahren so

  6. #256
    Avatar von Cobra

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    Zitat Zitat von Palladino Beitrag anzeigen
    langsam gehst du mir mit deinem Pubertätsgelaber auf die Nerven!

    du schreibst genauso wie dieser dumme User Cobra damals und machst genau die gleichen Kommentare
    Toller Beitrag zum Thema. Argumente ausgegangen?

    Wäre echt schön wenn du nicht sofort jeden USer anfahren und beleidigen würdest, wie ich es hier von dir in jedem BEitrag lese.

    Du hast deine Meinung dazu gesagt, fertig. Weiterer Spamm ist nicht nötig

  7. #257

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    Ausrufezeichen An deutschen Schulen wird deutsch gesprochen

    ein früheres Interview bringe ich ein, und meine, daß dieser sich sehr gut eignet, um einen kleinen Vergleich zu starten, ob die politischen Ziele umgesetzt wurden bzw. die Betroffenen sich im Sinne der beauftragten Staatslenker sich in die eingeborene Gesellschaft eingegliedert haben.

    Ich bin mir sicher, daß, äusserte sich in diesem Forum gar mancher gleich Dr. Schäuble, dieser sofort eine Warnung / Verwarnung / Sperre wegen Hetze bekäme.

    So sehr trägt ein im Kopf entstandenes Wirrmodel zur Realitätsverklärung dazu bei, die Dinge und Realitäten nicht mehr beim Namen nennen zu dürfen - oder schlimmer noch nicht mehr zu können - daß nur noch rosarotes und nichtssagendes Schönwettergefasel herauskommt, was die betroffenen Menschen weiter in die Misere treibt.

    Schönredner machen sich schuldig, aber es interessiert sie nicht weiter, da die breite Masse für ihre Unfähigkeit aufzukommen hat.

    Trotz allem wäre es mehr als interessant, einen anonymen Dr. Schäuble hier im Forum zu haben, der dann aufgrund seiner Meinung gleich als Hetzer, Rassist, Faschist oder - da deutsch - als Nazi kategorisiert würde, natürlich von (wir wissen alle, wer gemeint sein könnte).

    -

    "An deutschen Schulen wird deutsch gesprochen"
    Bundesinnenminister Dr. Schäuble im Interview mit Stern.de am 13.03.2008
    Datum:13.03.2008

    Stern: Herr Schäuble, müssen sich die Deutschen zurzeit vor Terroranschlägen fürchten?

    Schäuble: Alle Fachleute sagen, dass wir im Fadenkreuz des internationalen Terrorismus sind. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es leider nicht. Unsere Sicherheitsbehörden sind vorbereitet und gut aufgestellt.

    Stern: Am Donnerstag tagt zum dritten Mal die Islamkonferenz, die Sie im September 2006 ins Leben gerufen haben. Hilft diese Konferenz, die Terrorgefahr zu mindern?

    Schäuble: Die Gefahr geht von islamistischen Netzwerken aus. Und es wäre völlig falsch, die Muslime in Deutschland unter Generalverdacht zu stellen. Die muslimischen Verbände in der Bundesrepublik haben immer zur Gewaltlosigkeit aufgerufen.

    Stern: Gleichwohl fühlen sich nicht alle Teilnehmer ans Grundgesetz gebunden. Im Islamrat ist zum Beispiel auch Milli Göris vertreten, eine Gemeinschaft, die Sie vom Verfassungsschutz beobachten lassen.

    Schäuble: Milli Görres ist eine Strömung im Islamrat und der Islamrat ist bei der Deutschen Islamkonferenz vertreten. Aber dies darf uns nicht an dem Dialog mit dem Islamrat hindern. Schließlich sitzt ja auch die Linkspartei im Bundestag und wird auch vom Verfassungsschutz beobachtet.

    Stern: Verträgt sich der Islam überhaupt mit unserem Grundgesetz?

    Schäuble: Die meisten Muslime leben in voller Übereinstimmung mit dem Grundgesetz in diesem Land. Wer dies nicht tut, kann nicht hier bleiben.

    Stern: Tatsache ist, dass viele der 3,5 Millionen Muslime hier in einer parallelen Welt leben.

    Schäuble: Nur für einen kleinen Teil trifft das zu. Da müssen wir helfen, dass auch dieser Teil sich in unserer Welt zurechtfindet.

    Stern: Die Frage ist: Wie?

    Schäuble: Aufgabe der Politik ist es, den Menschen die Möglichkeit zu geben, Meinungsverschiedenheiten friedlich und rechtstaatlich zu regeln. Und wir müssen zum Beispiel den muslimischen Kindern bessere Chance verschaffen. Natürlich haben wir da Defizite. Aber die Islamkonferenz gibt die Gelegenheit, die Probleme offen zu diskutieren.

    Stern: Trotzdem hat es die Konferenz noch immer nicht geschafft, dass der Zentralrat der Muslime die Gleichberechtigung von Mann und Frau akzeptiert, der Scharia abschwört und die Steinigung ächtet. Das tut der Zentralrat nicht.

    Schäuble: Doch. Wir werden auf der Islamkonferenz ein Thesenpapier vorlegen, in dem die Teilnehmer die Normen unseres Grundgesetzes als Grundlage des Zusammenlebens anerkennen.

    Stern: Wird es eine Verpflichtung der Teilnehmer auf diese Normen geben?

    Schäuble: Ich lese Ihnen vor, was wir dazu vorbereitet haben - und diesen Passus werden wir in einer Erklärung wohl auch so verabschieden. "Die Integration verlangt von denen in Deutschland lebenden Muslimen die aktive Bereitschaft zum Erwerb und Gebrauch der deutschen Sprache und darüber hinaus die vollständige Beachtung der deutschen Rechtsordnung und der Werteordnung des Grundgesetzes."

    Stern: Die Muslime in Deutschland drängen auf islamischen Religionsunterricht. Wird es den an deutschen Schulen geben?

    Schäuble: Wenn Muslime sagen, wir möchten Religionsunterricht, so wie für Katholiken und Protestanten oder Juden, dann muss der Innenminister sagen, dass ihn das Grundgesetz zur Neutralität verpflichtet. Wir haben Religionsfreiheit. Also gilt die Gleichbehandlung und so kann auch islamischer Religionsunterricht eingeführt werden. Allerdings müssen die Muslime die Voraussetzungen dafür selbst schaffen, dass sie als Religionsgemeinschaft anerkannt werden. Wenn dies gelingt, sind die Bundesländer meiner Überzeugung nach dazu bereit.

    Stern: Wird dies ein Thema auf der Islamkonferenz sein?

    Schäuble: Wir werden auf der Islamkonferenz Handreichungen liefern, die die organisatorischen und inhaltlichen Anforderungen der Unterrichtseinführung präzisieren. Wir sind da seit 2006 einen guten Schritt weiter gekommen.

    Stern: Wird dieser Unterricht auch auf türkisch oder arabisch abgehalten werden?

    Schäuble: An deutschen Schulen wird grundsätzlich deutsch gesprochen.

    Stern: Haben Sie ein Interesse daran, dass an den Schulen eine friedliche Auslegung des Islam gelehrt wird?

    Schäuble: Ja unbedingt. Für Hassprediger gibt es keinen Raum an deutschen Schulen.

    Stern: Andererseits sträuben sich gerade muslimische Eltern, ihre Kinder vollständig in das Unterrichtsprogramm zu integrieren. Zum Beispiel schicken sie ihre Töchter nur ungern oder gar nicht zum Sport- und Schwimmunterricht.

    Schäuble: Wissen Sie: Unsere Rechtsordnung verhindert nicht, dass man dagegen verstoßen kann, seien es nun Muslime oder auch Nicht-Muslime. Wir bestehen allerdings mit aller Entschiedenheit darauf - im Sinne der Gleichheit von Mann und Frau sowie gleicher Lebenschancen - dass muslimische Mädchen am Sport- und Schwimmunterricht teilnehmen.

    Stern: Sowie am Sexualkundeunterricht?

    Schäuble: Auch am Sexualkundeunterricht. Das sehen die Lehrpläne an deutschen Schulen eben vor und ich meine, dass hat sich bewährt. Wer nicht will, dass seine Tochter unter diesen Bedingungen aufwächst, wer diese Bedingungen vielleicht sogar für unerträglich hält, der muss sich entscheiden und dorthin gehen, wo seine Tochter so aufwachsen kann, wie er es sich vorstellt.

    Stern: Ihr Vorgänger Schily hat mit Blick auf die Muslime gesagt, "die beste Integration ist Assimilation." Stimmen Sie dem zu?

    Schäuble: Die freiwillige Anpassung an unser Land ist das Ziel der Integration. Wenn viele Muslime hier heimisch werden und unser Leben bereichern - und ich gehe davon aus, dass Schily das so gemeint hat -, dann stimme ich völlig mit ihm überein. Es darf keinen Zwang geben. Das funktioniert nicht.

    Stern: Aber sie werden immer seltener heimisch. Die dritte Generation der Einwanderer ist schlechter integriert als die erste.

    Schäuble: Das kann man so nicht sagen. Ein Teil ist hervorragend integriert, zum Beispiel gibt es viele erfolgreiche Unternehmer mit Migrationshintergrund in Deutschland. Aber: Die ausländischen Arbeitnehmer, die wir angeworben haben, in den 60er Jahren, haben Kinder, die in einer kulturellen Unsicherheit aufgewachsen sind. Wird diese Unsicherheit nicht aufgehoben, verstärkt sie sich im Laufe der Zeit. Deswegen war es richtig, dass die Kanzlerin gesagt hat: Jetzt ist Schluss, jetzt müssen wir was verändern. Nun haben wir den Integrationsgipfel und die Islamkonferenz. Als ich das Projekt im Bundestag vorgestellt habe, sagte die Fraktionsvorsitzende der Grünen: Das hätte uns auch einfallen können. Ich erwiderte: Ja, stimmt, früher wäre besser gewesen.

    Stern: Ist das Integrationsproblem nicht eigentlich ein soziales Problem?

    Schäuble: Vielleicht haben wir nur zu wenig Jobs für Geringqualifizierte.
    Wir brauchen mehr Qualifikation. Es kann nicht sein, dass ein wachsender Teil der Jugendlichen nicht einmal den Hauptschulabschluss schafft. Um unseren Wohlstand zu halten, benötigen wir gut ausgebildete Menschen.

    Stern: Muss die Zuwanderung also so gestaltet sein, dass die Bundesrepublik nur noch gut Qualifizierte ins Land lässt?

    Schäuble: Damit lösen wir nicht die Probleme. Wir müssen weiter an den Qualifikationsdefiziten und Integrationsdefiziten arbeiten. Wir dürfen die Menschen damit nicht allein lassen. Richtig ist aber auch: Durch die Auswirkungen der demographischen Entwicklung haben wir schon jetzt einen Mangel an qualifizierten Arbeitkräften - dieses Problem wird sich verschärfen. Deswegen müssen wir uns auch für die Zuwanderung von Qualifizierten behutsam öffnen.

    Stern: Ist Integration ein Thema, mit dem sich 2009 Wähler gewinnen lassen?

    Schäuble: Ich würde als Partei immer diejenige wählen, von denen ich das Gefühl habe, sie gehen ein Problem entschlossen an.

    Stern: Bislang hat die CDU unter Ausländern in Deutschland bei Wahlen ziemlich schlecht abgeschnitten. Spielt das im Hinterkopf eine Rolle bei Ihnen?

    Schäuble: Mein Hinterkopf ist der Kernbereich meiner Privatsphäre. Aber ich sage Ihnen folgendes: Mein Verständnis von Politik ist, dass ich möglichst gute Lösungen anbieten will.

    Stern: War die doppelte Staatsbürgerschaft nicht eine dieser guten Lösungen?

    Schäuble: Dieses Spiel von rot-grün haben wir gestoppt und das war richtig. Ich kann den Menschen die Entscheidung nicht ersparen, ob ihre Kinder eines Tages Deutsche oder Türken sein sollen. Das ist eine Entscheidung, die man treffen muss. Wer hier politisch mitentscheiden will, muss deutscher Staatsbürger sein.

    Stern: Hat Ihnen Hessens Ministerpräsident Roland Koch mit seinem Wahlkampf in die Suppe gespuckt bei Ihren Bemühungen um Integration?

    Schäuble: Nein. Erstens ist Roland Koch missverstanden worden

    Stern: mehrere Wochen lang?

    Schäuble: Zweitens hat er nach der Wahl gesagt, dass er nicht ganz unschuldig daran ist, dass er missverstanden wurde. Drittens werden solche Themen im Wahlkampf emotionaler diskutiert als sonst. Viertens muss man nach dem Wahlkampf wieder seine Pflicht tun und fünftens muss man provozierende Journalistenfragen so beantworten, wie ich das gerade getan habe.

    Stern: Koch versucht gerade verzweifelt denen Grünen-Chef Tarik Al Wazir in seinen politischen Pläne zu integrieren - ausgerechtet jenen Mann, den er vorher verunglimpft hat.

    Schäuble: Übrigens: Ich bin ein großer Anhänger von Karl Popper. Nach seinen Worten liegt die Stärke von freiheitlichen Gesellschaften darin, dass sie Irrtümer korrigieren können, dass sie aus Fehlern lernen. Ich würde abraten, Menschen zu wählen, die immer sagen, sie hätten alles richtig gemacht. Wie es zum Beispiel der SPD-Vorsitzende Kurt Beck gerade gemacht hat.

    Stern: Das Thema Integration ist eines, das Deutschland noch Jahre beschäftigen wird. Also müssten Sie eigentlich noch eine Legislaturperiode dran hängen.

    Schäuble: Das ist eine langfristige Aufgabe. Aber ich werde auch die Islamkonferenz nicht zum Anlass nehmen, um über meine politische Zukunft zu sinnieren. Mir macht Politik Freude, amtsmüde bin ich nicht. Und wenn ich mir die demografische Entwicklung in Deutschland so anschaue, dann kann ich nicht erkennen, warum es keinen Sinn haben sollte, wenn 70-jährige, wenn sie fit sind, im Parlament sitzen.
    -
    Interview: Lutz Kinkel, Frank Thomsen, Hans Peter Schütz
    BMI - BMI in den Medien / Interviews -"An deutschen Schulen wird deutsch gesprochen"

  8. #258
    RheinMoselSaar
    Zitat Zitat von Emir Beitrag anzeigen
    Ich würde jetzt gerne ein Video posten wo diese Kanaks fertig gemacht werden, leider darf ich das net ^^
    Ich habe selber einen Migrationshintergrund. Und ich hasse es, wenn Möchtegerngangsters (das ist noch nett ausgedrückt) mit Migrationshintergrund Deutsche ohne Migrationshintergrund drangsalieren.

    Die gehen auch nicht allein auf Deutsche zu, sondern kommen meist in Überzahl.

    Da sind meist Freunde etc. dabei. Nicht selbten gehört ein Klappmesser zum Waffenarsenal. Auch wenn der Thread knapp zwei Jahre lang in der Versenkung war, wollte ich meine Meinung hier reinbringen.

    PS: Bin frei von Vorurteilen. Und pauschalisiert hab ich auch nicht.

  9. #259
    Avatar von Duušer

    Registriert seit
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    4.820
    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen


    Nachdem man die Beiden getrennte hatte, rannte Bilal weg, Oliver ging zum Unterricht. In der letzten Stunde stürmte eine Horde Libanesen das Klassenzimmer, darunter der Vater des Jungen mit einem Messer. Nur mit einem Sprung durch das Fenster konnte Oliver sich retten, dort kam zum Glück die von jemandem alamierte Polizei.

    Zu dem Zeitpunkt war ich in der 6. Klasse!

    Jetzt sag du mir, was sollen die Deutschen ihren Kinder beibringen?
    Feiges rechtes Gesindel, an die Wand stellen und abknallen scheiss drauf ob das Jugendliche sind. Vorallem der Vater

  10. #260
    Avatar von Muratoğlu

    Registriert seit
    30.09.2010
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    4.724
    Zitat Zitat von RheinMoselSaar Beitrag anzeigen
    Ich habe selber einen Migrationshintergrund. Und ich hasse es, wenn Möchtegerngangsters (das ist noch nett ausgedrückt) mit Migrationshintergrund Deutsche ohne Migrationshintergrund drangsalieren.

    Die gehen auch nicht allein auf Deutsche zu, sondern kommen meist in Überzahl.

    Da sind meist Freunde etc. dabei. Nicht selbten gehört ein Klappmesser zum Waffenarsenal. Auch wenn der Thread knapp zwei Jahre lang in der Versenkung war, wollte ich meine Meinung hier reinbringen.

    PS: Bin frei von Vorurteilen. Und pauschalisiert hab ich auch nicht.
    Deutsche trauen sich ja nichtmal in Gruppen.

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