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Atheismus ?

Erstellt von Kenan, 07.06.2010, 22:23 Uhr · 347 Antworten · 13.090 Aufrufe

  1. #261
    Avatar von Lido

    Registriert seit
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    Beiträge
    3.058
    Wie soll ich denn was so wertschätzen wie das menschliche Bewusstsein, wenn ich weiss das nichtmal dieses ewig und unveränderlich ist??? Das Bewusstsein ist doch nichts Gott gegebenes, wenn ein winziger Parasit in der Lage ist deine Persönlichkeit, die natürlich jeder von uns als unangreifbar ansieht, durch Einnistung in bestimmte Hirnareale dermaßen zu verändern, dass als selbstverständlich angesehene Charakterzüge sich schlagartig ändern? Das ist der Fall! oder dass durch elektrische Stimulation gerichtet Gefühle erzeugt werden können, oder dass durch schwere Unfälle am Schädel Menschen gefühlsunfähig werden? Bewusstsein, Emotionen, Verstand machen uns zwar so besonders in dem Sinne, sind aber nichts essenzielles was wir in Kontext mit Gott und unserer "Schöpfung" setzen können!

  2. #262
    Avatar von BlackJack

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    11.10.2009
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    Zitat Zitat von Steinzeitkulturist Beitrag anzeigen
    Tut mir Leid, provozieren wollte ich nicht. Es war nicht meine Absicht, zu beleidigen.
    doch das war es und du setzt sogar noch einen drauf

    Ich habe niemals behauptet, alle Atheisten handelten oder dächten nach der von mir beschriebenen Weise. Ich habe lediglich den Atheismus erklärt, wie er meiner Meinung nach ist, nicht seine Vertreter.
    Was für eine gequirlte Scheiße was ist denn bitte der Atheismus ohne Atheisten? Kann ein "Atheismus" ohne Vertreter denken oder handeln?


    Ich schreibe im Folgenden aus der atheistischen Sichtweise:

    Was du hier aufzählst sind alles hormon- und triebbedingte Reaktionen ohne jegliche Bedeutung, nichts weiter als chemische Reaktionen, die dir ein Gefühl vermitteln zu leben und für den Fortbestand der Menschheit von Nutzen sind.
    Das sind naturwissenschaftliche Tatsachen, willst du sie leugnen?
    das sind nachweislich die selben biologischen und chemischen Prozesse die in jedem höheren Lebewesen stattfinden, es gibt keine technische Möglichkeit oder Tests zur Unterscheidung des Bewusstseins bzw. Unterbewusstseins von Atheisten und Religiösen, warum sollte ich das leugnen?

    Man kann als Atheist natürlich einen Sinn sehen in Freundschaft und Liebe. Aus atheistischer Sichtweise ist dies jedoch genauso sinnvoll, wie den Sinn des Lebens in der Reaktion von Natrium und Chlor zu sehen (auch eine chemische Reaktion).
    Der Glaubende sieht Alles mit anderen Augen.
    Es gibt keinen Test, weder biologisch noch psychologisch, der nachweisen könnte, dass ein Religiöser z.B. seine Kinder anders oder mehr liebt oder jemanden nicht liebt als ein Atheist. Nicht mal die abgedrehtesten Religionen (vlt. mit Ausnahme von Scientoilogy ) haben solche Nachweise

    Nach deiner Sichtweise bist du eben, wie alle anderen Menschen, die dir lieb und teuer sind, ein Zufallsprodukt, ein multifunktionaler Zellhaufen. Ich zwinge dich nicht, daran zu glauben. Das tust du selbst.
    Aber das spielt im Zusammenleben keine Rolle, weder ein Religiöser noch ein Atheist sehen den gegenüber als Zellhaufen. Auch ist kein Mensch ein "Zufallsprodukt" und Zellhaufen, sonst könnte er ja als Aschenbecher oder Kaktus geboren werden, aber das ist auch bei Atheisten noch nie beobachtet worden. Wenn ich um mich schaue sehe ich verschiedene Menschen, manche sind mir lieb, manche weniger, manche kenne ich nicht, was tue ich also selbst?

    Die Regeln der Evolution sind einfach und die Natur hat kein Interesse an den Problemen, Wünschen und Freuden des menschlichen Daseins. Nimm es, wie ein Mann oder ändere deine Ansichten.
    Auch das gilt im Resultat nachweislich für Atheisten und Religiöse, z.B. bei Massenunfällen oder Tsunamis gibt es keinen Hinweis dafür, dass Religiöse ressistenter sind, sie sterben im Schnitt genauso häufig wie Atheisten


    Ich sags ja, nur dummes Zeug eines Kreationisten, hoffe du verziehst dich jetzt aus dem thread, das ist ja nicht mehr auszuhalten

  3. #263
    Avatar von Straßenfeger

    Registriert seit
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    669
    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Wie es sich für Kreationisten gehört hast du außer Blödsinn nichts zur Diskussion beigetragen. Wovon auch immer wir abstammen, es war nicht hirnlos, jede einzelne Nervenzelle, die sich später zum Großhirn entwickelt hat ist weit wertvoller und kraftvoller als irgend eines deiner Gebete.

    Unterlasse es, in diesem Zusammenhang Namen von Wissenschaftlern für deine Zwecke zu missbrauchen. Wissenschaft ist ergebnisoffen, sie kann falsifiziert werden, Religion nicht (viele haben es versucht und verloren dabei ihr Leben)


    Es spiel keine Rolle wie oft und wie und wohin religiöse Schriften übersetzt, geändert oder nicht geändert wurden, sie bleiben lediglich die Grundlage des Glaubens und werden dadurch nicht mehr oder weniger wertvoll.
    Anscheinend scheint dir mein "Blödsinn" nicht zu passen, sonst würdest du dich nicht derart aufregen.

    Lass doch die Haarspalterei. Wenn ich schreibe "hirnloser Primat", meine ich damit "hinrnlos" im Sinne von "dumm" und nicht "ohne ein Gehirn".

    Ich habe nicht vor, Wissenschaftler zu "missbrauchen". Ich wollte lediglich verdeutlichen, dass nicht jeder Gottgläubiger automatisch dumm ist und sich nur selbst betrügt, wie manche es hier hinstellen.

    Dem Rest deiner Aussage stimme ich zu.

  4. #264
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Steinzeitkulturist Beitrag anzeigen
    Ich wollte lediglich verdeutlichen, dass nicht jeder Gottgläubiger automatisch dumm ist und sich nur selbst betrügt, wie manche es hier hinstellen.
    also das kann man ja wohl auch anders machen, und nein, ich halte Gottgläubige nicht grundsätzlich für dumm, wie würde das aussehen, ca. 90% meiner Familie und 100% meiner nahen Vorfahren ist religiös


    EDIT
    ich bin auch kein Atheist, muss aber in diesem Fall solidarisch sein weil du sie unangemessen angegriffen und versucht hast, sie im "Wert" zu verringern

  5. #265
    Avatar von Straßenfeger

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    doch das war es und du setzt sogar noch einen drauf


    Was für eine gequirlte Scheiße was ist denn bitte der Atheismus ohne Atheisten? Kann ein "Atheismus" ohne Vertreter denken oder handeln?
    Wenn ich eine Lehre kritisiere, heißt das nicht, dass ich deren Vertreter ebenfalls kritisiere oder sogar verachte.
    Ich kann eine Sichtweise verachten, ohne die Person, die diese Sichtweise unterstützt zu hassen.
    Ich bin gegen den Atheismus, aber ich habe nichts gegen Atheisten.

    Dass bei dir in diesem Fall die Grenzen verschwimmen, merkt man an deinem gehässigen Schreibstil.

    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Es gibt keinen Test, weder biologisch noch psychologisch, der nachweisen könnte, dass ein Religiöser z.B. seine Kinder anders oder mehr liebt oder jemanden nicht liebt als ein Atheist. Nicht mal die abgedrehtesten Religionen (vlt. mit Ausnahme von Scientoilogy ) haben solche Nachweise
    Ich weiß, aber das meine ich damit nicht. Der Unterschied besteht in der Sinnfrage.
    Liebe und Freundschaft macht beispielsweise Sinn als gottgegebene Gabe, aber nicht als Produkt einer zufälligen Entwicklung.
    Lies dir meinen Text nochmals durch. Ich beziehe mich nicht auf unterschiedliche Auswirkungen bei Religiösen oder Atheisten, sondern allein darauf, dass solcherlei Gefühle aus der atheistischen Sichtweise keinen Sinn ergeben, aus der religiösen aber sehr wohl.

    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    doch das war es und du setzt sogar noch einen drauf
    Ich sags ja, nur dummes Zeug eines Kreationisten, hoffe du verziehst dich jetzt aus dem thread, das ist ja nicht mehr auszuhalten
    Dann zieh doch mit deiner Klage vor das Bundesverfassungsgericht und frag', ob sie bezüglich Artikel 5 für dich nicht eine Ausnahme machen könnten.

    Reg dich erst einmal ab. Kein Grund, sauer zu werden.

  6. #266
    aylina
    ich bin weder atheist noch ein besonders gläubiger mensch...
    wie ich schon geschrieben habe glaube ich an eine höhere macht ohne sie zu personifizieren... mein sohn hat als kind an gott geglaubt (ich muß ihn mal fragen ob er das immer noch tut)... mich hat das nie gestört weil jeder von uns an das glauben soll was er möchte... natürlich klingt die geschichte von adam und eva für viele komisch und auch maria und josef lassen bei vielen nur ein stirnrunzeln übrig...
    einige user hier schreiben auch sachlich und gut aber hört doch endlich auf euch gegeseitig vom "glauben" oder "atheismus" überzeugen zu wollen... das ist so wie man einem blinden versucht farben zu erklären...
    irgendwie vermisse ich auf beiden seiten toleranz & akzeptanz...

  7. #267
    Avatar von BlackJack

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    Zitat Zitat von Steinzeitkulturist Beitrag anzeigen
    Wenn ich eine Lehre kritisiere, heißt das nicht, dass ich deren Vertreter ebenfalls kritisiere oder sogar verachte.
    Ich kann eine Sichtweise verachten, ohne die Person, die diese Sichtweise unterstützt zu hassen.
    Ich bin gegen den Atheismus, aber ich habe nichts gegen Atheisten.
    Atheismus ist keine Lehre, es gibt keine Atheismusbibeln und Korane, keine Atheismuskirchen usw. Wie kommst du also auf die Idee dagegen zu sein??

    Ich weiß, aber das meine ich damit nicht. Der Unterschied besteht in der Sinnfrage.
    Liebe und Freundschaft macht beispielsweise Sinn als gottgegebene Gabe, aber nicht als Produkt einer zufälligen Entwicklung.
    Lies dir meinen Text nochmals durch. Ich beziehe mich nicht auf unterschiedliche Auswirkungen bei Religiösen oder Atheisten, sondern allein darauf, dass solcherlei Gefühle aus der atheistischen Sichtweise keinen Sinn ergeben, aus der religiösen aber sehr wohl.
    Verstehst du denn nicht dass das Problem darin liegt, eine Sinnfrage nur bei Atheisten zu stellen? Diese Differenzierung macht keinen Sinn, wenn Gott dich erschaffen hat dann hat er auch mich erschaffen, mit den grundsätzlich gleichen Attributen und Fähigkeiten, egal wer woran glaubt. Auch ein Massenmörder der sich dem Teufel verschrieben hat wurde dann von Gott erschaffen.

  8. #268
    Theodisk
    Atheismus kann man meiner Meinung nach nicht als Religion definieren. Viel mehr ist es das Vertrauen an das geistige Gut der Wissenschaft und Apellation an den menschlichen Verstand. Im Grunde alles was man sehen und anfassen kann. Man glaubt an nichts was nicht physikalisch erklärbar ist und außerhalb der Vorstellungskraft des Menschen liegt.

    Wobei man das Gute im Menschen wohl nicht gut wissenschaftlich belegen kann. Es ist scheinbar an den Verstand des Überlebens geknüpft, der sozialen Umgang als positiven Weg sieht, wobei die Ausbeutung und Versklavung anderer als das negative Gegenteil empfunden wird. Da der Verstand aber von Erfahrung und Gefühlen geprägt ist, kann die Wahrnehmung vom vermeintlichen "Gut und Böse" verschieden sein...

  9. #269

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    Beiträge
    18.841
    Zitat Zitat von DZEKO Beitrag anzeigen
    Manche Beiträge von den "Atheisten" hier sind genau so dumm wie die von Fanatikern.

    na na na

  10. #270
    Avatar von Straßenfeger

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    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Atheismus ist keine Lehre, es gibt keine Atheismusbibeln und Korane, keine Atheismuskirchen usw. Wie kommst du also auf die Idee dagegen zu sein??
    Da kann man sich darüber streiten, den Atheismus als Lehre zu bezeichnen. Atheismusbibeln gibt es genug. Ich denke da beispielsweise an Dawkins "Gotteswahn".
    Wenn dir der Begriff "Lehre" nicht passt, ersetze ihn halt durch "Einstellung".
    An meiner Aussage ändert das nichts, da brauchen keine Prinzipien geritten zu werden.

    Zitat Zitat von BlackJack Beitrag anzeigen
    Verstehst du denn nicht dass das Problem darin liegt, eine Sinnfrage nur bei Atheisten zu stellen? Diese Differenzierung macht keinen Sinn, wenn Gott dich erschaffen hat dann hat er auch mich erschaffen, mit den grundsätzlich gleichen Attributen und Fähigkeiten, egal wer woran glaubt. Auch ein Massenmörder der sich dem Teufel verschrieben hat wurde dann von Gott erschaffen.
    Ich fürchte, ich habe da nicht verständlich genug formuliert. Wir reden aneinander vorbei.

    Zitat:
    "Auch ein Atheist sieht es z.B. als sinnvoll an, Freunde und Familie zu haben, zu lieben, zu begehren, zu schaffen usw."

    Man muss den Gedanken nur zu Ende denken.
    Gefühle wie Liebe, Freundschaft, Begehren, usw. entstehen durch chemische Reaktionen im Gehirn.
    Ein Atheist, der also sagt, Freunde, Freude, Liebe wären der Sinn des Lebens, muss sich eingestehen, dass sein Sinn des Lebens auf chemischen Reaktionen aufbaut.

    Eine Wasserstoff-Sauerstoff-Reaktion stellt für mich, genauso wie kleine flitzende Elektronen und Nervensignale im Gehirn, aber keinen Sinn des Lebens dar.

    Besteht der Sinn des Lebens etwa aus Endorphinschüben und Glücksgefühlen?
    Besteht der Sinn des Lebens gar aus Arterhaltung durch Vermehrung und Anpassung?
    Oder ist da doch mehr?

    Das sind die Fragen, die ein Atheist sich stellen darf.



    Jetzt das Ganze aus der religiösen Perspektive:

    Gefühle wie Liebe, Freundschaft, Begehren, usw. entstehen durch chemische Reaktionen im Gehirn. Das gilt selbstverständlich auch für Gläubige!

    Diese Dinge wurden uns geschenkt. Es ist nicht selbstverständlich, Gefühle zu empfinden oder eine Vorstellung von gut und böse, gemein und hilfsbereit, usw. zu besitzen.

    Seien wir doch ehrlich: Liebe wäre aus biologischer Sicht eigentlich überflüssig. Wir bräuchten keine Liebe, um unsere Art zu erhalten. Im Gegenteil: Liebe hält oft sogar davor zurück, sich wahllos zu vermehren. Ohne Liebe wäre die Welt doch viel unkomplizierter. Liebe treibt zu unüberlegten Entscheidungen, auch zum Selbstmord. Liebe ist eigentlich ineffektiv, aber schön.

    Wieso sollten wir Gutes und Böses unterscheiden können. Wieso haben wir Mitleid? Haben denn Tiere Mitleid mit ihrer Nahrung? Haben denn Tiere Ehrfurcht, Ehrfurcht vor schönen Landschaften, imposanten Gebirgen und sonstigen Naturerscheinungen?
    Wieso sollte der Mensch Ehrfurcht haben? Und wieso empfinden wir Landschaften überhaupt als schön? Wieso haben wir ein Gespür für Freiheit, wenn wir auf einem grünen Hügel unter Palmen liegen und langsam der im Meer versinkenden Sonne nachschauen, wärend eine sanfte, kühle Brise die frische Seeluft herüberweht, die wir tief, tief einatmen?

    Das wäre aus biologischer Sicht alles unnötig.
    Aber es macht das Leben interessanter und schöner. Es ist ein Geschenk.
    Es ist Teil, aber nicht Sinn, des Lebens.
    Wäre es nicht sinnvoll, dafür zu danken?


    Abschließend sei noch gesagt, bevor sich irgendjemand missverstanden fühlt, dass ich aus meiner Sichtweise heraus schreibe.

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