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Baustopp für Kölner Moschee

Erstellt von Lance Strongo, 11.11.2011, 14:27 Uhr · 175 Antworten · 10.354 Aufrufe

  1. #11

    Registriert seit
    18.03.2008
    Beiträge
    20.935
    Bitte, selbst wenn (was absoluter Schwachsinn ist) ein Christogramm oder sonstige christliche Symbole da eingebaut wären!, die Moscheearchitektur wurde doch von östlichen Kirchen übernommen, aber da ist es ok oder was?

    Einfach nur lächerlich diese Vorwürfe.

    Ach ja, ich finde das Design gelungen. Ich würde auch Sozial- und Jugendzentren solch eine imposante und harmonische Architektur verleihen anstatt irgendwelche kalten Backsteinblöcke dafür zu nutzen

    Aber hier geht es wahrscheinlich weniger um die Architektur und um Baumängel als eher um Ankara, dass Angst davor hat, dass das Zusammenleben und ein europäischer toleranter Islam Erfolg haben könnte, wo sie weniger Einfluss haben.

    Erdogan hat ja vor der "Assimilation" gewarnt.

  2. #12
    Avatar von kewell

    Registriert seit
    06.06.2011
    Beiträge
    8.225
    Pressemitteilungen der DITIB


    Pressemitteilung
    2011-10-27
    Kündigung des Vertrag aus wichtigem Grund In der Presse ist in den vergangenen Tagen viel spekuliert worden, warum die DiTiB den Architektenvertrag mit Herrn Böhm fristlos aus wichtigem Grund gekündigt hat. Herr Böhm erklärt, dass man nur seiner eigenen Kündigung zuvorkommen habe wollen, weil die DiTiB nicht mehr bereit sei, Architektenhonorar zu zahlen.

    Um weiteren Spekulationen vorzubeugen, hat die DiTiB einen Presse-Termin einberufen, um die Gründe für die Kündigung zu erläutern. Es ist an dieser Stelle nicht möglich, auf alle Einzelheiten einzugehen, insbesondere nicht die juristischen Hintergründe bis ins letzte Detail zu erklären. Sodass werden hier nur einige herausragende Punkte genannt, welche die DiTiB letzten Endes veranlasst haben, die Kündigung des Vertrag aus wichtigem Grund auszusprechen.

    Ein Architekt, der die Planung und Überwachung eines Bauvorhabens übernimmt, ist der sog. Sachwalter des Bauherren, der alles tun muss, um das Interesse seines Bauherren an einer wirtschaftlichen, termingerechten und qualitativ einwandfreien Umsetzung des Vorhabens zu wahren, und zwar insbesondere dann, wenn – wie hier – nur ein bestimmtes Budget zur Verfügung steht und feste Terminvorgabe existieren.

    Die DiTiB hatte Anfang dieses Jahres festgestellt, dass die mit Herrn Böhm vereinbarten Ziele nicht mehr erreicht werden konnten. Termine mussten immer nach hinten verschoben werden, die Kosten explodierten und es zeichneten sich gravierende Baumängel ab, genannt seien die Farbabweichungen bei den Kuppelschalen, die Abweichungen der Außenschalen um 23cm in der Symmetrie, falsch montierte Stahlunterkonstruktionen zur Aufnahme der Glasfassade, aus dem Lot gehenden Betonschalen im Eingangsbereich des Gebetsraums usw.

    Das hat die DiTiB veranlasst, zunächst die Spezialisten des Sachverständigenbüros arndt plus mit dem qualitativen Projektmanagement, später auch die Kanzlei Buse Heberer Fromm mit dem juristischen Projektmanagement zu beauftragen. Dabei ist festgestellt worden, dass die Terminverschiebungen, die Kostenexplosionen und die zahlreichen Mängel vielfach auf Fehler des Architekturbüros Böhm zurückzuführen waren. Herr Böhm und sein Team waren insbesondere nicht in der Lage, den eigenen qualitativen Anspruch seines Entwurfs gerecht zu werden, sodass neben den vermeidbaren Mängeln, die für sich gesehen schon ärgerlich genug sind, auch die Termine und die Kosten außer Kontrolle gerieten.

    Ein Beispiel: Als die Kuppelschalen im Sommer des vergangenen Jahres errichtet wurden, ist dem Rohbauer ein Fehler unterlaufen, es gab Maßabweichungen gegenüber der Planung von bis zu 23 cm. Der Rohbauer hat seinen Fehler zugegeben, der Architekt hat den Bauherren allerdings nicht informiert, sondern den Rohbauer mit dem Fehler weiterarbeiten lassen. Das für sich genommen ist schon ein Unding. Wenn aber der Architekt die Maßabweichungen dann nicht bei der Vergabe der Nachfolgegewerke, also den Fassadenbauern berücksichtigt, wird alles noch viel schlimmer. Der Fassadenbauer erklärt, mit den ursprünglichen Maßangaben geplant und vorgefertigt zu haben, und stellt nun berechtigte Mehrforderungen von aktuell € 352.437,07. Diese Mehrkosten sind ausschließlich auf die Maßabweichungen zurückzuführen, die der Architekt bei der Ausschreibung der Fassade nicht berücksichtigt hat.

    U. a. wegen derartiger Fehler hatte die DiTiB Herrn Böhm unter Kündigungsandrohung aufgefordert, die Planung zu aktualisieren, die hierzu gesetzte Frist ist allerdings fruchtlos verstrichen, so dass die Gefahr besteht, dass auch an anderen Stellen ein Schaden zum Nachteil der DiTiB infolge unzureichender Leistungen des Architekten entsteht.

    So sind z.B. zahlreiche Planungsdetails nicht aktualisiert, d. h. an zahlreichen Stellen wird abweichend von der ursprünglichen Planung gebaut. Das für sich genommen ist noch nichts Ungewöhnliches. Es kommt häufig vor, dass Handwerker eigene Planungsvorschläge machen. Aufgabe des Architekten ist es dann allerdings, diese Vorschläge technisch zu überprüfen und dann in die Planung zu integrieren. Herr Böhm hatte die Vorschläge von Handwerkern dagegen kritiklos übernommen. Der Rohbauer hatte u. a. vorgeschlagen, die Treppenstufen der großen Freitreppe nicht auf Mörtel, sondern auf Gummi-polstern zu lagern. Herr Böhm hatte diesem Sondervorschlag zugestimmt, ohne aber seine eigenen Planung zu aktualisieren und die technischen Anforderungen an den Vorschlag festzulegen. Die DiTiB weiß jetzt nicht, was eigentlich vereinbart ist. Was aber noch viel schlimmer wiegt, ist der Umstand, dass die unterbliebene technische Überprüfung des Vorschlages dazu geführt hat, dass die Treppenstufen jetzt nicht lagesicher sind. Eine solcher Arbeitsweise kann ein Bauherr nicht hinnehmen und sehenden Auges tolerieren, dass die unzulängliche Arbeitsweise des Architekten Mehrkosten und Verzögerungen beim Baufortschritt verursacht.

    Eine der zentralen Aufgaben des Architekten ist es, dort einzuschreiten, wo bereits Mängel entstanden sind und für deren Beseitigung zu sorgen. Die zahlreichen Mängel am Rohbau ließen den Verdacht aufkommen, dass das Architekturbüro Böhm dieser Aufgabe nicht gewachsen war. Dieser Verdacht hat sich bestätigt: Herr Böhm hatte 80 Mängel am Rohbau beanstandet, die Sachverständigen von arndt plus haben demgegenüber über 2.000 Mängel gefunden.

    Im Rahmen der regelmäßigen Baustellenbegehungen hat das Team von arndt plus das Architekturbüro auf die gravierendsten Punkte hingewiesen und darum gebeten, dass diesen Mängelpunkten nachgegangen werde. Es gibt insgesamt 70 derartige „Qualitätskontrollen“, die Herr Böhm bis heute komplett ignoriert, sodass jetzt erhebliche Folgeschäden drohen. Es sind genau diese Sachverhalte, die dazu führen, dass Kosten explodieren und Termine außer Kontrolle geraten.

    Die DiTiB hatte bereits im Juli diese Punkte moniert und den Architekten unter Kündigungsandrohung zur Nachbesserung aufgefordert. Herr Böhm hatte also seine Chance gehabt, diese aber nicht genutzt. Herr Böhm zeigte sich uneinsichtig und stellte sogar – allerdings ohne Begründung – die Forderung auf, dass die DiTiB auf Ansprüche wegen der fehlenden Reaktion auf die Qualitätskontrollen verzichten möge, deren schwerwiegende Auswirkungen soeben dargestellt wurden.

    Um eine Eskalation zu vermeiden, hatte die DiTiB im August 2011 Herrn Böhm angeboten, den Vertrag unter Ausklammerung von Haftungsfragen für bereits entstandene Mängel einvernehmlich aufzuheben. Herr Böhm hätte die künstlerische Bauoberleitung behalten und die Möglichkeit gehabt, gesichts-wahrend in der Außendarstellung im Projekt zu bleiben. Auch diese Chance hat Herr Böhm vertan, indem er die bis vor wenigen Wochen verhandelte einvernehmliche Aufhebung von der Bezahlung seiner völlig überzogenen, zusätzlichen Honorarforderungen in Höhe von über € 250.000,00 abhängig gemacht hat. Eine sachverständige Bewertung der Leistungen von Herrn Böhm hat dagegen ergeben, dass Herr Böhm bei weitem weniger geleistet hat, als er mit seinen Honorarforderungen geltend macht.

    Die Behauptung, die DiTiB sei mit ihrer Kündigung lediglich der eigenen Kündigung wegen Zahlungsverzuges zuvor gekommen, hat daher mit Sache nichts zu tun, zumal der Bauherr ein sogenanntes Zurückbehaltungsrecht gegenüber einer Architektenhonorarforderung wegen eigener Schadensersatzansprüche gegen den Architekten hat. Die DiTiB hat zahlreiche solcher Ansprüche, etwa wegen erheblicher Farbunterschiede bei den Kuppelschalen. Herr Böhm hat in seinem Leistungsverzeichnis zentralen Wert auf die einheitliche Farbgebung gelegt, er hat aber die eigenen Vorgaben offenbar nicht überwacht. Auch bei Eingehung von vielen Kompromissen wird die Sanierung im siebenstelligen Bereich liegen.

    Wenn ein Architekt nur unzureichend nachbessert, so dass Kosten und Termine explodieren, und dann auch noch mit der Kündigung droht, muss er sich nicht wundern, wenn ihm selbst gekündigt wird. Die Uneinsichtigkeit des Architekten und seine fehlende Bereitschaft, eigene Fehler einzugestehen bzw. nachzubessern, waren der Anlass für die Kündigung. Angesichts der gravierenden Konsequenzen in der Vergangenheit und in der Zukunft, konnte die DiTiB die Arbeitsweise des Architekturbüros Böhm nicht mehr hinnehmen.

    Die Versuche von Herrn Böhm, von den Baumängeln abzulenken, indem er den neuen Vorstand zu Sündenbock zu erklären, ist eine durchschaubare Strategie, die durch die Presse allzu unreflektiert aufgegriffen wird. Dies bedauern wir. Es ist angebracht, verschiedene Ansätze in der Diskussion auseinander zu halten. Den Strang der bautechnischen Mängel mit anderen Strängen zu vermengen und damit die Baufrage ideologisch aufzuladen und damit haltlose Vorwürfe und Unterstellungen in einer untragbaren Weise zu verbreiten. Im Übrigen hatte sich die DITIB bereits im Juni 2008 bezüglich des Innenbaus in einer Pressemeldung geäußert. Zitat:

    Für die Innengestaltung wird DITIB einen Innenarchitekten beauftragen. Herr Böhm ist kein Innenarchitekt und die Innenarchitektur ist naturgemäß nicht von dem beauftragten Leistungsumfang erfasst. Anders als die Presseberichte hat sich die DITIB bisher weder für einen bestimmten Innenarchitekten noch für eine bestimmte Form der Innenarchitektur festgelegt.


    Unser Fazit: Als Künstler hat Herr Böhm brilliert, als Baumeister hat er leider versagt.
    DITIB Trkisch-Islamische Union der Anstalt fr Religion e.V.

    Es sind gravierende Baumängel vorhanden. Aus ihrer Presseerklärung geht hervor, dass sie ein Gutachten haben erstellen lassen.

  3. #13
    Avatar von VardarSkopje

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    5.064
    Die haben Glück überhaupt ne Moschee bauen zu dürfen .... sicher über son kack aufregen
    Sofort abreißen.

  4. #14
    Avatar von hippokrates

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    Zitat Zitat von Muratoğlu Beitrag anzeigen
    Du gefällst mir auch nicht, darf ich dich abreißen?
    Wenn du es schaffst, bitteschön.




    Hippokrates

  5. #15
    Avatar von Muratoğlu

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    4.724
    Zitat Zitat von Mastakilla Beitrag anzeigen
    Bitte, selbst wenn (was absoluter Schwachsinn ist) ein Christogramm oder sonstige christliche Symbole da eingebaut wären!, die Moscheearchitektur wurde doch von östlichen Kirchen übernommen, aber da ist es ok oder was?

    Einfach nur lächerlich diese Vorwürfe.

    Ach ja, ich finde das Design gelungen. Ich würde auch Sozial- und Jugendzentren solch eine imposante und harmonische Architektur verleihen anstatt irgendwelche kalten Backsteinblöcke dafür zu nutzen

    Aber hier geht es wahrscheinlich weniger um die Architektur und um Baumängel als eher um Ankara, dass Angst davor hat, dass das Zusammenleben und ein europäischer toleranter Islam Erfolg haben könnte, wo sie weniger Einfluss haben.

    Erdogan hat ja vor der "Assimilation" gewarnt.
    Ach nein, hast du dir das Video denn nicht angesehen? Es wird stark davon ausgegangen, dass DITIB ihn los haben wollte, auch schon davor, es war also mehr oder weniger nur ein schlechter Vorwand.

    Zitat Zitat von hippokrates Beitrag anzeigen
    Wenn du es schaffst, bitteschön.




    Hippokrates
    Kein Problem.

  6. #16
    BHF

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    131
    Zitat Zitat von hippokrates Beitrag anzeigen
    Gefällt mir nicht. Ganz einfach.



    Hippokrates
    mir und vielen anderen usern hier gefällt es auch nicht das unsere steuergelder die wir zahlen in euer land gepumpt werden,
    aber trotzdem müssen wir es akzeptieren



    BHF

  7. #17
    Avatar von hippokrates

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    Zitat Zitat von BHF Beitrag anzeigen
    mir und vielen anderen usern hier gefällt es auch nicht das unsere steuergelder die wir zahlen in euer land gepumt werden,
    aber trotzdem müssen wir es akzeptieren



    BHF
    Musst du nicht. Du kannst genauso auf die Strasse rausgehen und dagegen protesieren, anstatt mit deinem fetten Arsch die Couch aufzuwärmen.

    Ich sag dir einfach meine Meinung, dass ich einen Abriss dieser überdimesional großen Zwiebel begrüße.


    Hippokrates

  8. #18
    Avatar von hippokrates

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    13.211
    Zitat Zitat von Muratoğlu Beitrag anzeigen
    Kein Problem.
    Sag mir nur bescheid, wenn du da bist, damit ich dich nicht verpasse.



    Hippokrates

  9. #19
    Avatar von hippokrates

    Registriert seit
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    13.211
    Zitat Zitat von VardarSkopje Beitrag anzeigen
    Sofort abreißen.



    Hippokrates

  10. #20
    Grasdackel
    Zitat Zitat von VardarSkopje Beitrag anzeigen
    Die haben Glück überhaupt ne Moschee bauen zu dürfen .... sicher über son kack aufregen
    Sofort abreißen.

    Die haben kein Glück, sondern die haben ein Recht darauf eine Moschee zu bauen.
    Wir sind schliesslich hier in Deutschland und nicht im Arabien.

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