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Beerdigung im Islam

Erstellt von Bambi, 02.05.2011, 21:11 Uhr · 28 Antworten · 4.750 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Bambi

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    Beiträge
    37.047

    Beerdigung im Islam

    ich bitte um ernste Antworten mit irgendeiner Quelle, egal ob Koran oder Hadith. Kein Spam und kein Rotz. Also von meinem Vater schon wusste ich, dass im Islam Beerdigungen nur im "klassischen" Stil erlaubt sind, eben mit Grab und auf Land und alles. Nun heißt es aber bei Bin Laden, er sei nach islamischer Tradition per Seebestattung beerdigt worden. Yeah right. Nunja, jetzt lese ich gerade bei New York Times mit wo es heißt, es gäbe im Islam die Verpflichtung, einem Verstorbenen innerhalb von 24 h beizusetzen und anders, also auf Land, hätten sie das nicht geschafft, keine Genehmigung bekommen etc. Gibt es WIRKLICH ein solches 24 h-Gebot? Was ist davon zu halten? So langsam finde ich diese Osama-Kiste echt etwas SEHR komisch.

  2. #2

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    Beiträge
    9.979
    jepp, antwort kommt noch wollte nur den platz reservieren

    edit:

    Islamische Bestattung [Bearbeiten]

    Im Islam gibt es genaue Regeln für die Begleitung beim Sterben.[5] Die Gebete, die rituelle Waschung des Leichnams und die Beerdigung sind im Ablauf festgeschrieben. Der oder die Sterbende soll in ruhiger, respektvoller Weise an das Glaubensbekenntnis erinnert werden: »Es gibt keine Gottheit außer Allah, Mohammed ist sein Prophet.« Der Leichnam einer Frau soll von Frauen, der eines Mannes von Männern gewaschen werden. Anschließend wird er in Leinentücher gewickelt. In diesen Tüchern, also ohne Sarg, soll er ins Grab gelegt werden. Rechtsseitig oder auf dem Rücken liegend geht die Blickrichtung nach Mekka. Die Bestattung soll unverzüglich, möglichst noch am Sterbetag, erfolgen. Die Achtung vor dem Toten erfordert die Bestattung vor allen anderen Geschäften. Am Grab soll jede Geschäftigkeit unterbleiben, die Totenruhe sowie die Vermeidung von Personenkult haben Vorrang. Nahezu jede Form des Grabschmucks und der Grabpflege haben zu unterbleiben. Für gläubige Muslime ist die Erdbestattung die einzig mögliche Bestattungsform. Die Feuerbestattung ist im Islam nicht zugelassen.

    Die Bestattungsriten erklären sich aus Zeit der Verkündung des Koran, als die arabischen Völker als Hirten und Nomaden in Steppen- und Wüstengebieten lebten. In Deutschland kollidieren die islamischen Bestattungsbräuche mit den rechtlichen, meist staatlichen Regeln einer Gesellschaft mit christlicher Tradition.

    Die erste Generation muslimischer Migranten hatte noch starke Bindungen zu ihrer Heimat. Seit den 1970er Jahren sind Erwachsene aus der geschlossenen islamischen Kultur nach Deutschland gezogen. Den Widersprüchen zwischen islamischer Tradition und deutschen Vorschriften ausweichend ließen die Angehörigen in der Regel den Leichnam überführen. Im Heimatland wurde traditionell begraben. Mit der zunehmenden Zahl muslimischer Migranten in Deutschland entstand der Wunsch nach einer Bestattung in Deutschland. Dennoch bestanden die muslimischen Regeln für die Bestattung. Ab Ende der 1990er Jahre entstanden islamische Gräberfelder auf deutschen Friedhöfen.
    Islamische Regeln
    Grundsätzlich ist die abweichende islamische Tradition zu beachten.
    Die Bestattung sollte am Todestag stattfinden können.
    Der Friedhof benötigt einen Raum für die rituelle Waschung.
    Der Raum für die Trauerfeier muss frei von christlichen Symbolen sein: kein Kreuz, kein auferstandener Christus.
    Das Gräberfeld muss ermöglichen, dass der Tote mit dem Gesicht nach Mekka (Qibla) weist. Der Winkel ist auf den Bruchteil des Grades, also auf Minuten genau, einzuhalten.
    Die Grabstätte muss in „jungfräulicher“ Erde stattfinden, in der noch keine andere Bestattung stattgefunden hat.
    Es ist ein „ewiges Ruherecht“ vorzusehen.
    Grabschmuck oder Grabpflege sind nicht üblich.
    Es wird nur im leinenen Leichentuch bestattet.
    Unbegrenzte Liegefrist
    Die auf deutschen Friedhöfen gesetzlichen Ruhefristen stehen den islamischen Regeln entgegen. Das Nutzungsende könnte auf Antrag jeweils verlängert werden. Dabei ist darauf zu achten, dass von Beginn an verlängerbare Grabstellen gewählt werden. Eine streng „ewige Nutzung“ ist so nicht gewährleistet. Die Religionsvorschriften schreiben zwar die ewige Ruhe nur symbolisch vor. Es darf aber keine Fläche sein, die zukünftig nicht pietätsbefangen wäre, also sonstig genutzt wird. Auf islamischen Grabfeldern sollte dies gewährleistet sein.
    Tagesgenaue Bestattung
    Das islamische Gebot, noch am Sterbetag zu bestatten, widerspricht der gesetzlichen, also unabhängig vom Friedhof bestehenden, Vorschrift, nach dem Tod eine Wartezeit bis zur Bestattung einzuhalten, in der Regel mindestens 48 Stunden.
    Sarglose Bestattung
    Nach deutschen Bestattungsgesetzen besteht neben dem Friedhofszwang eine Sargpflicht für Erdbestattungen. Dies kollidiert mit den religiösen Vorschriften. Meist wird in der Praxis der Leichnam bis unmittelbar ans Grab in einem Sarg transportiert, dann ohne Sarg, nur in den Leichentüchern, ins Grab gelegt. Prinzipiell sind Einzelgenehmigungen aus religiösen Gründen von der jeweils zuständigen Behörde, meist dem Gesundheitsamt, möglich.

    Das Land Berlin lockert mit dem „Gesetz zur Integration und Partizipation“ durch die Abschaffung der Sargpflicht. Diese Regelung ist an keine bestimmte Religion gebunden. Voraussetzung ist aber, dass auf dem Friedhof ein Grabfeld für die sarglose Bestattung ausgewiesen wird. Die Entscheidung über die Ausweisung entsprechender Grabfelder liegt in der Zuständigkeit der jeweiligen Friedhofsträger. § 18 des Berliner Bestattungsgesetzes soll dahingehend geändert werden: „abweichend von der Pflicht…, in einem Sarg zu bestatten, können Leichen aus religiösen Gründen auf vom Friedhofsträger bestimmten Grabfeldern in einem Leichentuch ohne Sarg erdbestattet werden“.[6]

    Gesonderte Bestattungsunternehmen sind in der Lage die Grundsätze zu erfüllen. Sie verfügen oft über die notwendigen Einzelgenehmigungen. Sind besondere Grabfelder für islamische Bestattungen geschaffen, kann man davon ausgehen, dass die Einhaltung der Bestattungsregeln möglich ist.

    link: http://de.wikipedia.org/wiki/Bestatt...che_Bestattung

  3. #3

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    die haben den nicht beerdigt da er garnicht tot ist

    Wers glaubt ist selber Schuld dass man Ihn nach den Regeln des Islams beerdigt obwohl ihn kein Mensch als Moslem sieht und er auch keiner ist bei den Taten die er getan hat .

    Euch kann man auch allenn Scheiß erzählen und ihr würdet es glauben , bestimmt hockt er gerade vorm TV und lacht sich kaputt darüber wie die Leute feiern dass er tot sei obwohl das nicht ist

  4. #4

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    hier eine andere quelle:

    Der Tod eines Menschen bedeutet für den Verstorbenen den Übertritt in das Jenseits, wo er auf das Gericht Gottes am Jüngsten Tag wartet, um ins Paradies oder in die Hölle einzugehen. Der Tod ist Übergang, was sich auch in den Bestattungsriten spiegelt.
    Vorbereitung auf den Tod

    Kündigt sich das Ende des Lebens an, soll der Sterbende nicht mehr alleine gelassen werden. Es gilt als gutes Werk, sich beim Sterbenden zu versammeln, ihn an seine guten Taten und das Glück des Lebens zu erinnern, damit er die Welt in Dankbarkeit vor Gott verlässt. Die am Totenbett Versammelten bitten Gott um die Vergebung der Sünden des Sterbenden und versuchen.
    Wenn der Tod unmittelbar bevorsteht, soll der Sterbende nach Möglichkeit so gelegt werden, dass sein Gesicht nach Mekka schaut. Die Trauergemeinde spricht das Glaubensbekenntnis, auch in der Hoffnung, dass es der Sterbende noch mitbeten kann und er mit diesen Worten - "Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah" - sein Leben beendet.
    Trauerriten und Bestattung

    Unmittelbar nach dem Eintreten des Todes wird der Verstorbene gewaschen. Dabei handelt es sich um Ganzkörperwaschung nach den rituellen Vorschriften. Bei Frauen wird die Waschung von von Frauen, bei Männern von Männern durchgeführt; meist von Verwandten des / der Toten. Danach werden die Körperöffnungen verschlossen. Schließlich wird der / die Tote in weiße Tücher gewickelt; bei Gläubigen, die die Wallfahrt nach Mekka unternommen haben, soll es das Wallfahrtsgewand sein.
    Die Bestattung soll möglichst schnell erfolgen: Bei Eintritt des Todes am Vormittag noch am selben, ansonsten am darauf folgenden Tag. Der Verstorbene wird möglichst zu Fuß auf den Friedhof gebracht - auch die Totenengel begleiten den Verstorbenen zu Fuß -, falls dies nicht schon vorher zur Durchführung der Waschungen in der Friedhofshalle geschehen ist. Viele Muslime betrachten es als eine besondere Ehre, den Toten zu zum Grab zu tragen und dabei sein Gewand zu berühren - meist sind es Männer, die den Toten tragen, wie die Grablegung selbst Aufgabe der Männer ist.
    Vor der Grablegung werden die Totengebete gesprochen, die aus einer Folge von Glaubensbekenntnis (Schahada), Gebet der 1. Sure des Koran, Bitt- und Fürbittengebeten bestehen und mit dem Friedensgruß abgeschlossen werden. Danach folgt die Grablegung. Der Tote soll so auf seine rechte Seite gelegt werden, dass sein Gesicht nach Mekka schauen kann. Die Trauergemeinde schließt das Grab, indem sie Erde in die Totengrube füllen; dabei wird Sure 20,55 gesprochen: "Aus ihr [Erde] haben Wir euch erschaffen, und in sie lassen Wir euch zurückkehren, und aus ihr bringen Wir euch ein anderes Mal hervor." Nach der Grablegung versammelt sich die Gemeinde zu einem gemeinsamen Mahl.
    Trauerzeiten und Klage über den Toten

    Es beginnt eine dreitätige Trauerzeit, in der die Angehörigen Beileidsbesuche abstatten, Gebete sprechen und aus dem Koran rezitieren. In den 40 Tagen nach dem Tod sollen die engsten Verwandten eine aus dunklen Farben bestehende Trauerkleidung tragen. Hochzeiten, aber auch andere Aktivitäten wie der Besuch von Musik- und Tanzveranstaltungen sollen vermieden werden. Diese 40 Tage währende Trauerzeit wird durch ein Essen in der Familie, den Besuch des Grabes und dem Verteilen von Spenden beendet. Nach Ablauf eines Jahres nach dem Tod, dem Ende der offiziellen Trauerzeit, wird dies noch einmal wiederholt.
    Fernsehbilder von aufgebrachten Männern im Gefolge eines Trauerzuges zum Friedhof und von laut wehklagenden Frauen legen nahe, dass im Islam eine intensive Totenklage stattfindet. Nach Koran und Tradition jedoch ist den Gläubigen Zurückhaltung in der Klage um den Verstorbenen geboten: "Der Tote wird gestraft für die Klagen, die seine Familie für ihn veranstaltet" - so soll es Mohammed gesagt haben. Und weiter: "Ich habe ihnen verboten zu weinen, aber sie gehorchen mir nicht. Mein Gott, sie sind stärker als ich - oder als wir" (Hadith, überliefert nach al-Buchari). Daraus wird gemeinhin abgeleitet, dass der Islam die Trauer und die Klage über den Verstorbenen als Ausdruck menschlicher Empfindungen akzeptiert und anerkennt, dass der Tod einen Verlust für die Hinterbliebenen bedeutet. Im Vordergrund sollte der jedoch Gedanke stehen, dass der Verstorbene durch seinen Tod einen Schritt hin auf seinem Weg zu Allah gehen kann - und dass die Hinterbliebenen diesen Weg durch Gebete und Fürbitten unterstützen können.

    Islam: Tod, Gericht und Paradies | Informationsplattform Religion

  5. #5

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    Die angebliche Seebestattung des Leichnams von Terrorchef Osama bin Laden widerspricht nach Auffassung eines hochrangigen sunnitischen Religionsgelehrten den islamischen Sitten. Der Islam sei "ganz und gar gegen" diese Form der Beisetzung, sagte Mahmud Asab, Berater des ägyptischen Religionsführers Ahmed el Tajeb, am Montag in Kairo der Nachrichtenagentur AFP. Nach islamischer Sitte müssten Tote beerdigt werden. Nur in Notfällen wie etwa einem Schiffsunglück seien Seebestattungen zulässig, sagte Asab und kündigte dazu auch eine offizielle Erklärung El Tajebs an.

    Seebestattung gegen islamische Sitte | STERN.DE

    tja,

  6. #6

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    die meinten kein Land der Welt hätte ihn aufgenommen angeblich...........

    Bananenrepublik Eulexia Kosovo hätte den doch umsonst aufgenommen und in Prishtina neben Parlament Gebäude beerdigt

  7. #7
    Avatar von Bambi

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    wozu denn Genehmigung, sie sind die fucking USA, sie dürfen ALLES!


  8. #8
    Babsi
    So fängts an, erst werden die Terroristen im Meer versenkt, dann der Giftmüll verklappt, wo soll das noch alles hinführen?

  9. #9
    Ado

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    8.973
    Wenn jemand schlau genug wäre den Sarg zu suchen und nachzuschauen, ob er wirklich da drin ist

  10. #10

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    Zitat Zitat von Ado Beitrag anzeigen
    Wenn jemand schlau genug wäre den Sarg zu suchen und nachzuschauen, ob er wirklich da drin ist

    haha ich wette wenn das jemand versucht und die anfrägt sagen sie ja den haben wir 12 000 meter ins meer versenkt also in die tiefste stelle ne da wo keiner hinkommt

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