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Bektashi-Orden

Erstellt von Albanesi, 24.11.2004, 20:19 Uhr · 24 Antworten · 4.863 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    14.07.2004
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    Bektashi-Orden

    Der Auftrag Bektashi ist ein Auftrag Sufi Dervish, der in einen frommen Abschnitt entwickelt hat. Er wurde im 13. Jahrhundert durch ein Persien n Hajji Bektash Wali gegründet. Jedoch erreichte er seine endgültige Form in der Türkei das 16. Jahrhundert . Das Bektashi sind ein "extremer" Auftrag Shia. Der Hero Ali und der Prophet Muhammad Shia werden zum gleichen Niveau erhöht und eine Dreiheit zusammen mit Allah bilden . In Balkan s bestimmte christliche wurde die Praxis angenommen: confessions wurden gegeben und Brot wurde ritually geteilt. Frauen nehmen an den Ritualen entlang seitlichen Männern teil; und Wein, obgleich betrachtetes haram durch die meisten Moslems s häufig benutzt wird. Der Auftrag Bektashi fand fast die ganze seine Unterstützung in der Türkei und in den Balkan besonders Albanien . Jedoch waren das Bektashi über ihren Zahlen hinaus wichtig, weil sie das Janissaries beherrschten . 1925, als rk Kemal Atat alle Aufträge Sufi in der Türkei am meisten der Führung Bektasi verschoben von der Türkei nach Albanien verbot und Headquarters in Tirana aufstellte . Jedoch wurden diese Headquarters 1967 geschlossen, als die albanische Regierung alle Religion verbot. Bis zum dieser Zeit jedoch hatte Bektashi von einem Auftrag in einen Abschnitt entwickelt. Ungefähr 20% von Albanern sind Bektashi. Einige wichtige Dichter werden betrachtet, Bektashi, wie Yunus Emre gewesen zu sein ; jedoch wird die Zahl vermutlich ein wenig übertrieben. Es ist unwahrscheinlich, zum Beispiel daß Ismail ich ein Bektashi war.


    http://www.bektashi.net/


    Albanien hat immer ein wenig von einem Geheimnis vielen in der westlichen Welt geschienen, versteckt hinter dem Eisenvorhang für viele Jahre und nur erschlossen zum Westen in den letzten 10 Jahren oder so. Es ist jedoch ein hoher und kommender gerader Norden des Balkan von Landes Griechenland und Süden von Kosovo. Es ist noch das armste Land in Europa aber das unglaublich schön, gebirgig mit einem aufzuladenden Mittelmeerklima. Albanische traditionelle Kultur, eine interessante Mischung des Ostens und Westen ist reichlich vorhanden und Fluß zusammen mit den newfoundpraktischen des Westens.

    Zusammen mit Tirana das Kapital jetzt hat einem Überfluß an den Internet-Kaffee, ein französisches patisserie, irische Publikationen und so weiter das Jostling traditionelle Kaffee und Stäbe. Die kleineren Städte und Städte von in des Lebens ist weniger schnelles geschritten und Reste die Ottoman Ära und Communism sind überall. Mit 60 Prozent seiner Bevölkerungsmoslems, ist Albanien islamischer Zustand Europe?s nur überwiegend. Die orthodoxen Christen, wohnend meistens in Südalbanien, bilden 20 Prozent von der Bevölkerung, und römische Katholische, hauptsächlich im Norden, bilden andere 10 Prozent. Fromme Abteilungen in Albanien sind nicht bedeutend, und fromme Toleranz ist so, daß Mitglieder der gleichen Familie manchmal unterschiedlichen Religionen gehören. Die meisten moslemischen Albaner sind traditionelles Sunnites, aber ungefähr ein viertel gehört dem Abschnitt Bektashi, ein toleranter, unorthodoxer Auftrag. Die kommunistische Regierung ächtete alle Religionen 1967 und zuerst bildete Albanien das atheistische Land der world?s offiziell. Orte der Anbetung waren geschlossen, wurde Kircheeigenschaft konfisziert, wurden fromme Dienstleistungen verboten, und fromme Praktiker wurden verfolgt. Das Verbot auf Religion wurde 1990 angehoben. Viele Kirchen und mosques sind umgebaut worden oder wieder geöffnet worden, und eine wachsende Anzahl von Leuten drücken frommen Glauben aus. Albanien war ein dem festen Verfechter des neuen Krieges den Irak und die gesendeten Soldaten zum Unterstützen in die US und britische Truppen.

    Die Notwendigkeit am englischen Sprachunterricht in Albanien ist extrem wichtig und die englische Sprache ist ein lebenswichtiges Werkzeug in der Integration Albania?s mit dem Westen. Die Grundlagensprachschulen in Albanien?Praktikimi I Gjuhes? LSIA? eine gemeinnützige Nächstenliebe No.37, die in Albanien und in Großbritannien gegründet wurde, wurde an April 1994 gegründet. Unsere Haupttätigkeit unterrichtet Englisch, kostenlos oder so billig, wie möglich, z.Z. Gebühren das Äquivalent von ungefähr 7 US-Dollar pro Monat für englische Kurse nicht zu den albanischen Kursteilnehmern übersteigen, die zwischen 10 und 18 gealtert werden, und die Erwachsenen alles Alters. Die Schule hat Niederlassungen in 16 anderen Städte einschließlich, in Durres, Kruje Berat, Kucove und Shijak, außer Tirana. Wir haben herum 3.500 Kursteilnehmer, mit uns z.Z. zu studieren und haben über 12.000 unterrichtet, da wir uns zuerst öffneten. Die Nachfrage nach unseren Kursen erhöht jeden Tag.

    ....
    Unsere Schulen beschäftigen ca. 120 Lehrer, die an unseren Lehrkörpern, zusammen mit administrativem Personal, am Schutz und an den Reinigungsmitteln, die eine Gesamtmenge von Stab 176 bilden unterrichten.
    Das Netz der Schulen stellt eine wundervolle Gelegenheit zu den gebürtigen englischen Lautsprechern zur Verfügung, die in Albanien wohnen und arbeiten möchten. Während die Majorität des Personals Albaner die Schulen, beim Suchen, seine Zahlen des fremden Personals zu erweitern und in die US und Großbritannien nach neuen Lehrern sind schauen. Jedermann, das schaute, um in diesem sonnigen, freundlichen und kulturell verschiedenen Land zu entgehen und zu leben, würde von der LSIA-Familie begrüßt.

    Die Bewegung vom Westen nach Albanien ist recht direkt aber schwierig und belohnend. Die Hauptsprache, die hier gesprochen wird, ist Albaner, wurde Grieche häufig im Süden gesprochen und Italiener und Englisch wird in zunehmendem Maße die zweiten Sprachen der jungen Albaner. Die Position des Landes bildet Zugang zu Südeuropa verhältnismäßig einfach durch Überland beide und Luftverkehrslinien mit Fähren von Durres zu Italien und zu den Bussen und zu den Booten im Süden zu Griechenland und zu den Bussen von Tirana zu Kosovo, zu Macedonia und zu Montenegro.

    Ein fremder Lehrer, der nach Albanien umzieht, um mit uns zu unterrichten, wird mit lokaler privater Anpassung und ausgezeichneten lokalen einem Gehalt, das mit herum 200 US-Dollar ein Monat gleichwertig ist versehen, der ziemlich genügend ist, an zu leben und eine zu genießen Selbst. Die Schule bietet auch ausgezeichnete Karriereaussichten und eine Wahrscheinlichkeit an, zukünftig mit einbezogen von LSIA zu denen aktiv zu erhalten, die den Beweggrund und die Inspiration haben.

    Albanien ist ein Safe und unglaublich ein gastfreundliches Land, das die zunehmenden Zahlen Ausländern begrüßt, die kommen, hier zu arbeiten. Jedermann, das interessiert ist, an, mit uns zu arbeiten oder alles über Albanien wissen möchte, sollte mit LSIA in Verbindung treten.


    http://translate.google.com/translat...lr%3D%26sa%3DG

  2. #2
    Avatar von lupo-de-mare

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    11.988
    Der Bektashi Orden ist durchaus eine interessante Sache in Albanien. Leider bin ich nicht so gut informiert, über derartige Dinge.

  3. #3

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    4.214

    Bektaschi

    http://www.albanien.ch/nla/Art175.html

    Bektaschi
    Der moslemische Bektaschi-Orden war in Albanien von grossem Einfluss

    Während der Zwischenkriegszeit waren rund 70 Prozent der Albaner mohammedanisch. Viele konvertierten während der osmanischen Besatzung, da sie als Christen insbesondere steuerlichen Nachteilen ausgesetzt waren. Das friedliche Nebeneinander verschiedener Religionen und die grosse Zahl Konvertierter war wohl mitunter ein Grund, dass sich in Albanien viele dem toleranten Derwisch-Orden des Hadschi Bektasch Veli anschlossen. Die Anhänger der Bektaschi sollen bis 20 Prozent der Gesamtbevölkerung ausgemacht haben und im Süden des Landes sogar bis 90 Prozent aller Muslime.

    Das Bektaschitum, in dem sich Ähnlichkeiten zum Buddhismus und zu vor-islamischen Heiligenkulten findet, lehrt in vielen Punkten genau das Gegenteil von dem, was wir gemeinhin mit dem Islam verbinden: Die Bektaschi sind nicht fanatisch, sondern tolerant auch gegenüber anderen Religionen, Alkohol ist erlaubt, Frauen müssen sich nicht verhüllen, und beim Gebet muss sich der Gläubige nicht in Richtung Mekka wenden. Daneben sind Bescheidenheit, Brüderlichkeit, Einfachkeit und praktische Wohltat zentrale Prinzipien des Bektaschitums. Als Bektaschi konnten die konvertierten Albaner also die Vorteile der Religionszugehörigkeit zum Islam geniessen, ohne nach den strengen Regeln der Moslems leben zu müssen.

    Vor der Erklärung zum atheistischen Staat gab es in Albanien rund 300 Klöster und Tekken (Religionshäuser der Bektaschi). Die Tekken sind äusserlich meist schlicht, im Inneren aber oft üppig ausgestattet. Die bekanntesten Tekken, die das Religionsverbot überlebten, sind die Mohammed-Tekke (der Helveti) im Zentrum Berats und die Teqeja e Dollmes in der Burg von Kruja. Die Geistlichen des Bektaschitums nennen sich »Baba«.

    Vom Gründer des Ordens, Haddschi Bektasch Veli, ist nicht viel bekannt. Er wurde im 13. Jahrhundert in Persien geboren, soll dann als einer der Anführer die Türken nach Kleinasien geleitet haben. Seine Spuren hat er aber insbesondere als religiöser Anführer, eine Art Heiliger, hinterlassen. In dieser Zeit der türkischen Neuordnung in Kleinasien versuchte er, die noch verbliebenen heidnischen Türken und Einheimischen zu besseren Muslimen zu machen. Schon im 13. Jahrhundert soll der Derwisch Sari Sallteku, der bei Kruja einen Drachen tötete, die sieben ersten Tekken Albaniens gegründet haben. Die »Lehre Bektaschis« hingegen wurde erst im 16. Jahrhundert vollendet. Einige Bektaschi, die sogenannten Derwische, lebten in Klöstern, die über fast ganz Albanien verteilt waren. Das Mutterkloster des Ordens war in Anatolien.

    In der osmanischen Gesellschaft waren die Bektaschi schon früh einflussreich. Vor allem im militärischen Bereich übernahmen die den Bektaschi zugeordneten Truppen der Janitscharen eine zentrale Rolle. Mit der Gründung der Türkischen Republik 1925 wurden sämtliche Derwisch-Orden verboten. Die Bektaschi konnten seither nur noch im Untergrund tätig sein. Das Zentrum der Bektaschi war fortan in Tirana, was dem Orden in Albanien weitere Bedeutung gab. Auch heute hat sich das Welt-Zentrum des Bektaschitums wieder in Tirana niedergelassen.

    In Albanien übernahmen die Bektaschi oft führende Rollen, wie auch albanische Bektaschi im Rest des osmanischen Reiches bedeutende Posten einnahmen. Ali Pascha von Tepelena bekannte sich beispielsweise zum Orden. Insbesondere während der Rilindja, der nationalen Wiedergeburt, waren die Derwisch-Klöster Treffpunkte der Nationalisten. Die Frashëri-Brüder, literarische und politische Propagandisten der Unabhängigkeit, waren ebenfalls Bektaschi. Naim Frashëri setzte sich unter anderem auch für eine Trennung vom anatolischen Mutterkloster und für das Albanische als Kultsprache ein. Die Trennung erfolgte 1922. Sieben Jahre später wurde das Bektaschitum vom Staat als autonom innerhalb der muslimischen Gemeinschaft anerkannt.

    Die kommunistische Periode hat kaum ein bekennender Baba oder Derwisch überlebt. Auch von den Tekkes und Klöstern in Albanien blieb nicht viel übrig. In neuster Zeit ist das Bektaschitum nicht wieder gross aufgelebt, obwohl das Zentrum der Weltgemeinde wieder in Tirana lokalisiert ist. Die meisten Moslems bekennen sich nicht mehr zum Bektaschi-Orden, weil die Re-Islamisierung hauptsächlich durch die Türkei, Saudi-Arabien und Kuwait finanziert wird und nicht durch die weltweit zerstreute Bektaschi-Bewegung. Die jungen moslemischen Albaner haben kaum Zugang zum Bektaschitum, und der Orden wird kaum mehr seine grosse Bedeutung erlangen.

    Lars Haefner

  4. #4

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    4.214
    Der Schiitismus ..und die daraus hergeleitenden Aleviten und Bektashis ist leider in Albanien des Aussterbens bedroht....in der Türkei weiss ich nicht von denn Aeviten viel..Tatsache ist das es meistens Kurden sind..eigentlich wird diese Gruppe in meisten hanafitischen sunnitischen Umfeld nicht anerkannt...in der islamischen Welt

    Die Bektashi ...geniesen nur eine Autonomie untern denn Sunniten in Albanien..während die anderen Religionsgemeinschaften wie sunnitischer Islam hannafitischer Richtung , orthodoxes Christentum und der katholische Christentum voll anerkannt und unabhängig sind...

  5. #5
    Avatar von Louis_Vuitton

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    751
    Ömm, sorry.
    Der Haci Bektashi Orden ist Sufi.

    nUr m4l 5o,


    Armando

  6. #6
    VaLeNtInA
    Noch eine andere Frage:

    Was genau sind Bektaschi? Wie sind die entstanden und warum ist ihr Zentrum (soweit ich mich nicht irre) in Albanien?

  7. #7
    pqrs
    Das Zentrum der Bektasch ist aber in Anatolien.

  8. #8
    VaLeNtInA
    Ich kann nur sagen was ich gelesen habe, und laut eines Berichtes soll das Zentrum angeblich in Albanien liegen :? Was mich aber selber wunder, frag mich warum mmh?

    Ja aber was ist das genau für eine Religionsrichting, und warum sind so viele Albaner Bektaschi? Wie ist es dazu gekommen? :?

  9. #9
    pqrs
    Ok Valentina, hab mich geirrt, hier aus Wikipedia, lies dir mal das durch :wink:

    Die Bektaschi-Tariqa ist einer der größten und einflussreichsten islamischer Derwisch-Orden in Anatolien und auf dem Balkan. Als Gründer gilt traditionell der in Persien geborene Sufi Haddschi Bektasch Veli (auch Haci Bektaş Veli; † 1270). Ihr Zentrum hat die Gemeinschaft heute in Albanien.
    Inhaltsverzeichnis

    * 1 Struktur
    * 2 Aufgabe
    * 3 Geschichte
    * 4 Literatur
    * 5 Weblinks



    Struktur

    Die Bektaschi betreiben Religionshäuser (Tekken) und Klöster, in denen Derwische leben. Das Oberhaupt der Bektaschi-Tariqa ist der (Groß)-Dede, Dede bedeutet soviel wie Großvater. Der nächste Rang ist der des Baba (Vater), der die Aufgaben Predigt und Seelsorge innehat. Die mittlere Station ist die des Derwisch, dieser kann wie der Baba verheiratet sein oder ein zölibatäres Leben führen. Am Ende der Hierarchie steht das normal initiierte Mitglied, der Muhibb (Liebender). Derzeit werden die Bektaschi von Dedebaba Reshat Bardhi geleitet. Er residiert in Tirana.
    [Bearbeiten]

    Aufgabe

    Als wichtige Aufgabe sah der Orden die Missionierung der zum Teil noch immer heidnischen Türken. Der Bektaschieorden bot der ländlichen Bevölkerung eine undogmatische, unorthodoxe und unkonventionelle Religionsausübung an, da die strikte und systematische Form des orthodoxen Islams zugunsten einer der a

    natolischen Bevölkerung angepasseten Form evolutioniert wurde.

    So war das Gebet, das Beten, nicht mehr an gewisse Tageszeiten angelehnt, sondern konzentrierte sich auf gewisse Abendstunden, in denen die Arbeit ruhte und die Gläubigen sich in kontemplativer Hingabe den Zeremonien des Cems geistig öffnen konnten.
    In diesem Ritus wurde durch Gesang, durch Musik und durch die Rezitation von Hymnen und Heldensagen in Begleitung des Sazinstruments eine mystische Stimmung geschaffen, in deren Verlauf die Menschen - Frauen und Männer, Junge und Alte, Arme und Reiche - in eine Stimmung des Eins-Seins (El ele ve el hakka) versetzt wurden und in dem alle unterschiedlos und gemeinsam ihre Hände dem Schöpfer (Hak-Tanri-Allah) entgegenstreckten.

    Der Semahtanz, der rituelle Tanz der Aleviten und Bektaschiten, der innerhalb der Cemzeremonie stattfindet, bildet den physisch-geistigen Ausdruck und die Mimese des Menschen ab, die Natur nachzuahmen und durch den Tanz das ewige Wiederkehren aller Schöpfungen auszudrücken, denn im Semahtanz drehen sich Frauen und Männer (als Sinnbild der antagonistischen und sich dennoch bedingender Gegensätzlichkeiten) im Kreis und bilden in diesem Ritus symbolisch den Umlauf der Planenten um die Sonne (Dede-geistig/religiöses Oberhaupt der Aleviten) nach.
    [Bearbeiten]

    Geschichte

    Der Orden der Bektaschi entstand in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts im seldschukisch beherrschten Kleinasien. Die Lehre und Gebetspraxis der Gemeinschaft geht auf Haddschi Bektasch Veli zurück. Er wanderte ursprünglich wohl als Yesevi-Derwisch aus seiner persischen Heimat nach Anatolien aus. Die Angehörigen des nach ihm benannten Ordens verehren ihn als Gründer der Gemeinschaft; wahrscheinlicher ist, dass sich erst frühe Anhänger von Haddschi Bektasch Veli zu einem Orden formten.

    Zur Zeit der Seldschuken traten die Bektaschis oftmals als „Gegengewicht“ zu den Mevlevis auf. Während erstere als starke Vertreter der armen Landbevölkerung auftraten, hatten letztere aufgrund ihrer eher philosphischen Lehre enge Verbindungen zu den oberen Schichten.

    Die Bektaschi waren in osmanischer Zeit stark bei den Janitscharen verankert. Vom 16. Jahrhundert an lebten Bektaschi-Sheikhs in der Nähe der Janitscharen-Garnisonen, um dort die Soldaten geistig zu leiten. Letztere brachten den Orden vor dem 17. Jahrhundert auch nach Albanien. Im Jahre 1826 erlitten die Bektaschi sowohl in Albanien wie auch in Anatolien einen herben Rückschlag, als Sultan Mahmud II. die Janitscharentruppe auflöste und die Schließung aller Bektaschi-Tekes im Reich anordnete. In Albanien lebte der Orden nach dem Tod dieses Sultans aber schnell wieder auf und erreichte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts seine höchste Blüte bei den Albanern. 15 Prozent der Bevölkerung bekannten sich zu den Bektaschi. In den Balkankriegen (1912/13) wurden 80 Prozent der Tekkes in Epirus und Südalbanien von den Griechen zerstört. Von diesem Schlag konnte sich der Orden nur schwer wieder erholen.

    Bis zum Verbot aller Derwisch-Orden in der Türkei durch den Staatsgründer Atatürk im Jahr 1925 hatte der Orden sein Zentrum in Anatolien, danach in Albanien (Tirana). Seitdem sind die meisten Bektaschi Albaner. Mitte der 40er Jahre gab es in Albanien etwa 280 Babas und einfache Derwische und in den 60er Jahren immer noch fünfzig Bektaschi-Tekkes mit ungefähr achtzig Derwischen. Nach der Erklärung Albaniens zum ersten atheistischen Staat der Welt im Jahr 1967 wurden die meisten heiligen Stätten der Bektaschi zerstört. Viele Mitglieder wurden ins Gefängnis geworfen. Bis zum Zusammenbruch der kommunistischen Diktatur hatten nur fünf Babas und ein Derwisch überlebt. Lediglich sechs Tekkes, die noch als Kultgebäude erkennbar waren.

    Vor dem Zweiten Weltkrieg emigrierte Bektaschi führten die Tradition des Ordens in den USA fort. Die amerikanische Tekke ist 1954 in Detroit eingerichtet worden. Nach der Aufhebung des Religionsverbots in Albanien (1990) wurde das Weltzentrum der Bektaschi wieder in Tirana eingerichtet.

  10. #10
    VaLeNtInA
    Oh ja hätt mal selbst da nachgucken sollen, Danke :wink:

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