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Die Beschneidung- Eine Große Sünde!

Erstellt von ching chong, 16.07.2011, 07:43 Uhr · 260 Antworten · 12.520 Aufrufe

  1. #251
    Avatar von Lumara

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    Will ja nichts sagen, aber ich find beschnitten schöner bei Männern heuaheuahaha

  2. #252
    Avatar von Cobra

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    Zitat Zitat von Lance Uppercut Beitrag anzeigen
    Es war schon vorher da und wurde übernommen.
    Ursprung und ritueller Sinn der Beschneidung

    Der Ursprung des Brauchs der Beschneidung ist weitgehend ungeklärt. Vermutlich haben patriarchale Stammesgesellschaften die Beschneidung beider Geschlechter eingeführt. Älteste Überlieferungen des Rituals deuten auf Volksgruppen, die in ariden, wüstenähnlichen Regionen lebten. Die Nomaden insbesondere Nord- und Ostafrikas sowie Australiens und deren Nachfolgereligionen sind auch heute noch die Träger der religiösen Beschneidung.


    Medizinhistoriker vermuten, dass bereits im Altertum die Beschneidung zur Kontrolle des Geschlechtslebens der Sklaven und der Unterschicht dienen sollte, ohne gleichzeitig die Fruchtbarkeit zu beeinflussen. Religionsgeschichtlich kann eine Erklärung des Brauchs als Ablösung vom Menschenopfer gesehen werden. In vorgeschichtlicher Zeit wurden den Göttern, die besänftigt und milde gestimmt werden sollten, Menschen als Opfer dargebracht. Auch war die Kastration von unterworfenen Feinden und Sklaven üblich. Im Zuge religiöser Umbrüche opferte man schließlich nurmehr etwas von jenem Teil des Mannes, der für die Weitergabe des Lebens zuständig und sogar der Ursprungsort für neues Leben war und damit Gott beziehungsweise den Göttern am nächsten stand. Diese Reform war ein Pars pro toto-Opfer, das in der biblischen Tradition – und für den skizzierten Zusammenhang von Menschenopfer (hier Opferung des Sohnes Isaak) Beschneidung und Fruchtbarkeit exemplarisch – Abraham als erster vornahm (Gen 17,12 EU).


    Die rituelle oder religiöse Beschneidung in der Pubertät stellt bei beiden Geschlechtern einen Initiationsritus dar. Der heranwachsende Mensch wird in die Gemeinschaft aufgenommen, indem er bewusst in eine Krisensituation gebracht wird, in der er „sich bewähren“ und als „vollwertiges Mitglied“ erweisen soll. Oft muss er dabei eine Reihe von schmerzhaften oder demütigenden Prüfungen ablegen. So stellt die Beschneidung bei den Bambara und den Dogon im westafrikanischen Mali einen Mannbarkeitsritus dar, der die ursprüngliche Androgynität, als „verhexte Weiblichkeit“ durch die Vorhaut symbolisiert, aufheben soll.[5]





    Neben der Beschneidung der Vorhaut des Mannes gibt es verschiedene Formen von operativen Eingriffen am Penis, die im Rahmen derartiger Initiationsriten bei verschiedenen Naturvölkern auch heute noch praktiziert werden. Bei den Aborigines, den australischen Ureinwohnern, sowie auf mehreren Inseln des Westpazifischen Ozeans ist es Brauch, jungen Männern einige Wochen nach Entfernung der Vorhaut den Penis aufzuschlitzen, was eine vollständige oder partielle Spaltung der Harnröhre bewirkt, die sogenannte Subinzision. In Indonesien werden den Jungen zu Beginn der Pubertät Bambus- oder Metallkugeln, so genannte Implants, in den Penisschaft oder die Eichel eingesetzt.

  3. #253
    Avatar von Lance Strongo

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    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    Ursprung und ritueller Sinn der Beschneidung

    Der Ursprung des Brauchs der Beschneidung ist weitgehend ungeklärt. Vermutlich haben patriarchale Stammesgesellschaften die Beschneidung beider Geschlechter eingeführt. Älteste Überlieferungen des Rituals deuten auf Volksgruppen, die in ariden, wüstenähnlichen Regionen lebten. Die Nomaden insbesondere Nord- und Ostafrikas sowie Australiens und deren Nachfolgereligionen sind auch heute noch die Träger der religiösen Beschneidung.


    Medizinhistoriker vermuten, dass bereits im Altertum die Beschneidung zur Kontrolle des Geschlechtslebens der Sklaven und der Unterschicht dienen sollte, ohne gleichzeitig die Fruchtbarkeit zu beeinflussen. Religionsgeschichtlich kann eine Erklärung des Brauchs als Ablösung vom Menschenopfer gesehen werden. In vorgeschichtlicher Zeit wurden den Göttern, die besänftigt und milde gestimmt werden sollten, Menschen als Opfer dargebracht. Auch war die Kastration von unterworfenen Feinden und Sklaven üblich. Im Zuge religiöser Umbrüche opferte man schließlich nurmehr etwas von jenem Teil des Mannes, der für die Weitergabe des Lebens zuständig und sogar der Ursprungsort für neues Leben war und damit Gott beziehungsweise den Göttern am nächsten stand. Diese Reform war ein Pars pro toto-Opfer, das in der biblischen Tradition – und für den skizzierten Zusammenhang von Menschenopfer (hier Opferung des Sohnes Isaak) Beschneidung und Fruchtbarkeit exemplarisch – Abraham als erster vornahm (Gen 17,12 EU).


    Die rituelle oder religiöse Beschneidung in der Pubertät stellt bei beiden Geschlechtern einen Initiationsritus dar. Der heranwachsende Mensch wird in die Gemeinschaft aufgenommen, indem er bewusst in eine Krisensituation gebracht wird, in der er „sich bewähren“ und als „vollwertiges Mitglied“ erweisen soll. Oft muss er dabei eine Reihe von schmerzhaften oder demütigenden Prüfungen ablegen. So stellt die Beschneidung bei den Bambara und den Dogon im westafrikanischen Mali einen Mannbarkeitsritus dar, der die ursprüngliche Androgynität, als „verhexte Weiblichkeit“ durch die Vorhaut symbolisiert, aufheben soll.[5]





    Neben der Beschneidung der Vorhaut des Mannes gibt es verschiedene Formen von operativen Eingriffen am Penis, die im Rahmen derartiger Initiationsriten bei verschiedenen Naturvölkern auch heute noch praktiziert werden. Bei den Aborigines, den australischen Ureinwohnern, sowie auf mehreren Inseln des Westpazifischen Ozeans ist es Brauch, jungen Männern einige Wochen nach Entfernung der Vorhaut den Penis aufzuschlitzen, was eine vollständige oder partielle Spaltung der Harnröhre bewirkt, die sogenannte Subinzision. In Indonesien werden den Jungen zu Beginn der Pubertät Bambus- oder Metallkugeln, so genannte Implants, in den Penisschaft oder die Eichel eingesetzt.
    Ich hab es mit einem Satz geschafft. ^^

  4. #254
    Avatar von Cobra

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    Zitat Zitat von Lance Uppercut Beitrag anzeigen
    Ich hab es mit einem Satz geschafft. ^^
    und ich mit einem Mausklick

  5. #255
    Avatar von Lance Strongo

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    Zitat Zitat von Cobra Beitrag anzeigen
    und ich mit einem Mausklick
    Wenn du es mit einem schaffst, dann rat ich dir eine eigene Softwarefirma zu gründen.

  6. #256
    Avatar von Cobra

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    Zitat Zitat von Lance Uppercut Beitrag anzeigen
    Wenn du es mit einem schaffst, dann rat ich dir eine eigene Softwarefirma zu gründen.
    Ein Mausklick zum markieren + strg-C....bleibt bei einem Mausklick

  7. #257
    Avatar von piran

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    Die Beschneidung ist in der Thora als Gesetz bei den Juden verankert

    Im Koran steht die Beschneidung nicht und ist somiet eigentlich kein muslimischer Ritus

  8. #258
    Avatar von Cobra

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    Zitat Zitat von piran Beitrag anzeigen
    Die Beschneidung ist in der Thora als Gesetz bei den Juden verankert

    Im Koran steht die Beschneidung nicht und ist somiet eigentlich kein muslimischer Ritus
    Nicht ganz richtig

    Islam




    Der Prophet Mohammed kam laut einer Überlieferung ohne oder zumindest mit einer sehr kurzen Vorhaut zur Welt. Dem bereits vor-islamischen Brauch auf der arabischen Halbinsel entsprechend, wird die Beschneidung heute noch bei Muslimen als ein Zeichen der Religionszugehörigkeit im Kindesalter – bis zum Alter von 13 Jahren – durchgeführt.

    Oft ist dieses Ereignis ein großes Familienfest.
    Die Beschneidung des männlichen Geschlechtsteils und damit Entfernung der Vorhaut ist für die muslimischen Männer Pflicht und wird in der Regel bei männlichen muslimischen Kindern schon frühzeitig – oft als Baby – von den Eltern veranlasst. Bei später konvertierten Muslimen kann dies durch einen einfachen Eingriff mit örtlicher Betäubung nachgeholt werden. Die Beschneidung ist Voraussetzung für die Gültigkeit des Umkreisens der Kaaba bei der Pilgerfahrt und der Wallfahrt. Es entspricht dem Vorbild der Propheten beschnitten zu sein. Es gilt als eines der Zeichen des Prophetentums, dass die Propheten bereits beschnitten – also ohne Vorhaut – geboren werden.


    In manchen Ländern (z. B. der Türkei) werden Jungen erst im späteren Kindesalter beschnitten und die Zeremonie mit einer großen Familienfeier verbunden, wobei sich islamische Elemente mit traditionellen Elementen mischen.


    Die Beschneidung wird im Koran nicht explizit erwähnt und lässt sich lediglich aus der Anweisung, der Religion Abrahams zu folgen, ableiten:
    Sprich:‚Was Gott sagt, ist die Wahrheit. Folgt dem Weg Abrahams, des Hanifen! Er glaubte innig an Gott, Dem er keine anderen Gottheiten zugesellte.
    – Koran 3:95
    Die Beschneidung ist aber ausdrücklich in der Sunna beschrieben und wird heute meist als integraler Bestandteil des Islams angesehen, da sie für die rituelle Reinheit (Tahāra) unverzichtbar ist. Die Gültigkeit ritueller Handlungen, wie etwa des fünfmal täglichen Gebets (Salat), hängt von der rituellen Reinheit des Betenden ab. Die islamischen Rechtsschulen haben die männliche Beschneidung zur Pflicht (wadschib) erklärt.
    Aussage Mohammeds in einem Hadith:
    Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Zur Fitra (natürlichen Veranlagung) gehören fünf Dinge: Die Beschneidung (der Männer/Jungen), das Abrasieren der Schamhaare, das Schneiden der (Finger- und Fuß-) Nägel, das Auszupfen (bzw. Rasieren) der Achselhaare und das Kurzschneiden des Schnurrbarts.
    – Sahih Muslim: Buch 2, Nummer 495, 496[9]

  9. #259
    Avatar von драгињо

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    3.478
    Zitat Zitat von Azzlack Beitrag anzeigen
    Perfekt mein ich nicht, sondern der perfekteste
    aber naja das ist jetzt ein anderes Thema.

    Es gehört zur Hygiene.
    Meiner Meinung nach, gibt es einfach Sachen, die er uns überlassen hat, um zu sehen, ob wir Menschen diesen Worten glauben oder nicht.
    Es ist kein Stück des Gliedes was entfernt wird,
    sondern ein Stück Haut. Ich finde es ist eine Kleinigkeit.
    Das Leben hier auf der Erde ist nur ein Test.

    Bei den Christen gibt es auch ein verruecktes Ritual der Hygiene wegen....man DUSCHT !!!...

    Immer hoert man das Argument der Hygiene bei der Beschneidung !? Das kann ja wohl nicht alles sein.

    Im Islam ist das ein sehr wichtiges Ritual aehnlich wie die Taufe, und ist auch ok fuer mich,ob man dass den Jungs zumutet ist deren Sache, aber immer dieses Hygiene-Gelaber

  10. #260
    Avatar von hippokrates

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    Beiträge
    13.211
    Zitat Zitat von Shan De Lin Beitrag anzeigen
    Also eine Beschneidung als Verstümmelung anzusehen find ich schon recht übertrieben, da hier keine körperliche Behinderung entsteht oder sonst irgendein Schaden entsteht. Viele sagen ja (auch männer) dass es für sie vorteile hat.
    Mir sind keine körperlichen oder psychischen Schäden bekannt die aufgrund der beschneidung entstehen deswegen sehe ich darin auch kein problem.
    Und die kinder werden bis sie erwachsen sind nicht gefragt was sie wollen, ist nunmal so, sie kriegen nunmal die lebensweise beigebracht welche die eltern für richtig halten, das ist bei jeder familie so der fall, oder willst du mir erzählen du fragst deine kinder "hey du also ich hab die und die weltanschauung, ist die für dich in ordnung, oder soll ich dir eine andre beibringen?"
    Ob du es für übertrieben hälst, ist nicht von Bedeutung, da es laut Definition eine Verstümmelung ist.

    Wenn ich dir beide Ohren abschneide, entsteht auch keine großartige Behinderung; du würdest weiterhin hören können. Ich glaub aber kaum, dass du es zulassen würdest.

    Mädchen im Kindesalter werden in Afrika auch nicht gefragt, ob sie beschnitten werden wollen. Trotzdem hinkt dein Erklärungsversuch die Eltern zu rechtfertigen. Eltern können genauso falsche Entscheidungen treffen, wie jeder weitere Mensch. Wir reden hier nicht über Weltanschauungen, sondern über irreversible Eingriffe.



    Hippokrates

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