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Bildungsbericht: Jeder Sechste ohne Berufsabschluss

Erstellt von Fan Noli, 17.06.2010, 14:06 Uhr · 54 Antworten · 2.770 Aufrufe

  1. #1
    Fan Noli

    Bildungsbericht: Jeder Sechste ohne Berufsabschluss

    Jeder sechste junge Mensch in Deutschland zwischen 20 und 30 Jahren hat keinen Berufsabschluss und befindet sich auch nicht mehr in Bildungsmaßnahmen. Dies sind laut dem neuen Bildungsbericht von Bund und Ländern 17 Prozent dieser Altersgruppe.

    Der Bericht mit dem Titel „Bildung in Deutschland 2010“ liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Besonders dramatisch ist die Situation für 20- bis 30-Jährige mit Migrationshintergrund, von denen über 30 Prozent ohne Berufsabschluss sind und sich auch nicht mehr weiterqualifizieren. Bei jungen Frauen türkischer Herkunft in dieser Altersgruppe sind es sogar 47,5 Prozent.

    Der Bericht soll an diesem Donnerstag gemeinsam von Bundesbildungsministerium und Kultusministerkonferenz (KMK) vorgestellt werden. Er wurde von einer Wissenschaftlergruppe unter Federführung des Bildungsforschers Horst Weishaupt (Frankfurt/M.) erstellt. An diesem Mittwoch will das Bundeskabinett Eingliederungshilfen für lernschwächere Jugendliche in die Berufsausbildung beschließen.

    Mit 17 Prozent unter den 20- bis 30-Jährigen hat die Zahl der Ungelernten in Deutschland offensichtlich einen neuen Höchststand erreicht. In dem neuen Bund-Länder-Bericht wird diese Quote für das Jahr 2008 ausgewiesen. 2007 waren dies laut einem früheren Regierungsbericht erst 15,2 Prozent. Dies waren 1,5 Millionen junge Menschen.

    Angesichts der steigenden Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt warnen die Wissenschaftler vor einer verhängnisvollen Entwicklung. Für Personen ohne abgeschlossene Ausbildung „dürfte es in Zukunft noch schwerer werden, einen Arbeitsplatz zu finden“. Nach einer Prognose wird das Arbeitskräfte-Angebot von Ungelernten den tatsächlichen Bedarf in den kommenden 15 Jahren dauerhaft um 1,3 Millionen übersteigen.

    Vor allem Hauptschüler haben Probleme, einen Ausbildungsplatz zu finden. Trotz der von Bundesregierung und Wirtschaft signalisierten Entspannung auf dem Lehrstellenmarkt landet nach wie vor jeder zweite Hauptschüler mit Abschluss nach Schulabgang zunächst in einer sogenannten Warteschleife des Übergangssystems. Von den Hauptschülern ohne Abschluss sind dies laut Bericht mehr als drei Viertel.

    Das seit Jahren von Bund und Ländern proklamierte Ziel, die Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss zu halbieren, wird vor allem im Osten nur schleppend angegangen. Bundesweit sank die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss von 8,5 Prozent (2004) auf 7,4 (2008). Dies waren immerhin noch rund 65 000 Schüler. Im Westen liegt die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss jetzt bei 6,7, im Osten dagegen bei 11,6 Prozent. In Mecklenburg-Vorpommern wird der Spitzen- Negativwert von 17,9 Prozent erreicht. Ins Auge springen auch die hohen Negativ-Quoten aus Sachsen-Anhalt (12,1) und Sachsen (11,8).

    Laut Bericht wächst in Deutschland fast jeder dritte Schüler in einer „sozialen, finanziellen oder kulturellen Risikolage“ auf. Dies sind gut 29 Prozent der 13,6 Millionen Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren. Die größte Gruppe davon – knapp 25 Prozent – ist vom „Armutsrisiko“ betroffen, weil ihre Eltern über weniger als 60 Prozent des üblichen Familieneinkommens verfügen und damit die „Armutsgefährdungsgrenze“ überschreiten. Bei Kindern mit Migrationshintergrund lag das Risiko mit 35 Prozent deutlich höher.

    Bei knapp elf Prozent geht kein Elternteil einer Beschäftigung nach („soziales Risiko“). 13 Prozent der Kinder wuchsen 2008 bei Eltern auf, die keine abgeschlossene Berufsausbildung oder nur geringe Schulbildung haben („Risiko der Bildungsferne“).

    Bildung: Bildungsbericht: Jeder Sechste ohne Berufsabschluss - Deutschland - FOCUS Online

    ---------------

    Das hat sicher nichts mit dem Islam und der Rolle der Frau zu tun. Einfach nur irrsinnig auf solche Gedanken zu kommen, diese entbehren doch jeglicher Grundlage.

  2. #2

    Registriert seit
    22.01.2010
    Beiträge
    1.703
    Zitat Zitat von Fan Noli Beitrag anzeigen
    Jeder sechste junge Mensch in Deutschland zwischen 20 und 30 Jahren hat keinen Berufsabschluss und befindet sich auch nicht mehr in Bildungsmaßnahmen. Dies sind laut dem neuen Bildungsbericht von Bund und Ländern 17 Prozent dieser Altersgruppe.

    Der Bericht mit dem Titel „Bildung in Deutschland 2010“ liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Besonders dramatisch ist die Situation für 20- bis 30-Jährige mit Migrationshintergrund, von denen über 30 Prozent ohne Berufsabschluss sind und sich auch nicht mehr weiterqualifizieren. Bei jungen Frauen türkischer Herkunft in dieser Altersgruppe sind es sogar 47,5 Prozent.

    Der Bericht soll an diesem Donnerstag gemeinsam von Bundesbildungsministerium und Kultusministerkonferenz (KMK) vorgestellt werden. Er wurde von einer Wissenschaftlergruppe unter Federführung des Bildungsforschers Horst Weishaupt (Frankfurt/M.) erstellt. An diesem Mittwoch will das Bundeskabinett Eingliederungshilfen für lernschwächere Jugendliche in die Berufsausbildung beschließen.

    Mit 17 Prozent unter den 20- bis 30-Jährigen hat die Zahl der Ungelernten in Deutschland offensichtlich einen neuen Höchststand erreicht. In dem neuen Bund-Länder-Bericht wird diese Quote für das Jahr 2008 ausgewiesen. 2007 waren dies laut einem früheren Regierungsbericht erst 15,2 Prozent. Dies waren 1,5 Millionen junge Menschen.

    Angesichts der steigenden Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt warnen die Wissenschaftler vor einer verhängnisvollen Entwicklung. Für Personen ohne abgeschlossene Ausbildung „dürfte es in Zukunft noch schwerer werden, einen Arbeitsplatz zu finden“. Nach einer Prognose wird das Arbeitskräfte-Angebot von Ungelernten den tatsächlichen Bedarf in den kommenden 15 Jahren dauerhaft um 1,3 Millionen übersteigen.

    Vor allem Hauptschüler haben Probleme, einen Ausbildungsplatz zu finden. Trotz der von Bundesregierung und Wirtschaft signalisierten Entspannung auf dem Lehrstellenmarkt landet nach wie vor jeder zweite Hauptschüler mit Abschluss nach Schulabgang zunächst in einer sogenannten Warteschleife des Übergangssystems. Von den Hauptschülern ohne Abschluss sind dies laut Bericht mehr als drei Viertel.

    Das seit Jahren von Bund und Ländern proklamierte Ziel, die Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss zu halbieren, wird vor allem im Osten nur schleppend angegangen. Bundesweit sank die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss von 8,5 Prozent (2004) auf 7,4 (2008). Dies waren immerhin noch rund 65 000 Schüler. Im Westen liegt die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss jetzt bei 6,7, im Osten dagegen bei 11,6 Prozent. In Mecklenburg-Vorpommern wird der Spitzen- Negativwert von 17,9 Prozent erreicht. Ins Auge springen auch die hohen Negativ-Quoten aus Sachsen-Anhalt (12,1) und Sachsen (11,8).

    Laut Bericht wächst in Deutschland fast jeder dritte Schüler in einer „sozialen, finanziellen oder kulturellen Risikolage“ auf. Dies sind gut 29 Prozent der 13,6 Millionen Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren. Die größte Gruppe davon – knapp 25 Prozent – ist vom „Armutsrisiko“ betroffen, weil ihre Eltern über weniger als 60 Prozent des üblichen Familieneinkommens verfügen und damit die „Armutsgefährdungsgrenze“ überschreiten. Bei Kindern mit Migrationshintergrund lag das Risiko mit 35 Prozent deutlich höher.

    Bei knapp elf Prozent geht kein Elternteil einer Beschäftigung nach („soziales Risiko“). 13 Prozent der Kinder wuchsen 2008 bei Eltern auf, die keine abgeschlossene Berufsausbildung oder nur geringe Schulbildung haben („Risiko der Bildungsferne“).

    Bildung: Bildungsbericht: Jeder Sechste ohne Berufsabschluss - Deutschland - FOCUS Online

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    Das hat sicher nichts mit dem Islam und der Rolle der Frau zu tun. Einfach nur irrsinnig auf solche Gedanken zu kommen, diese entbehren doch jeglicher Grundlage.
    hec shko fshi qyrrat e tua

  3. #3
    Avatar von Bambi

    Registriert seit
    16.06.2008
    Beiträge
    37.047
    Das ist doch keine exklusiv türkische Angelegenheit, sondern überall so, wo patriarchalische Strukturen vorherrschen, zb auch in Lateinamerika, ja selbst in Italien, wo Karrierefrauen von der Machokultur ins lächerliche gezogen werden.

  4. #4
    Fan Noli
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    Das ist doch keine exklusiv türkische Angelegenheit, sondern überall so, wo patriarchalische Strukturen vorherrschen, zb auch in Lateinamerika, ja selbst in Italien, wo Karrierefrauen von der Machokultur ins lächerliche gezogen werden.
    Du versuchst hier ein anderes Thema daraus zu machen und hast wie oft kaum Ahnung worüber du redest. Denn wenn es nach Führungspositionen von Frauen geht, ist Deutschland ganz hinten. Da liegen selbst Länder wie die Türkei vor Deutschland.

  5. #5
    All Eyez on Me
    Zitat Zitat von Fan Noli Beitrag anzeigen
    Du versuchst hier ein anderes Thema daraus zu machen und hast wie oft kaum Ahnung worüber du redest. Denn wenn es nach Führungspositionen von Frauen geht, ist Deutschland ganz hinten. Da liegen selbst Länder wie die Türkei vor Deutschland.


    wieso hast du dann den textabschnitt worüber über die türken geht fett markiert

  6. #6
    Mulinho
    In Deutschland sind es die Türken und in der Schweiz sind es die Yugos und Albaner.

    Albaner und allg. Yugos sind ja sooooooo muslimisch und deshalb auch im Durchschnitt weniger gebildet als Schweizer

    Der Glaube könnte ein Grund sein, aber sicher nicht der wichtigste. Dass in D vor allem die Türken betroffen sind, liegt aber sicher nicht nur am Islam.

  7. #7
    Avatar von Bambi

    Registriert seit
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    Beiträge
    37.047
    Zitat Zitat von Fan Noli Beitrag anzeigen
    Du versuchst hier ein anderes Thema daraus zu machen und hast wie oft kaum Ahnung worüber du redest. Denn wenn es nach Führungspositionen von Frauen geht, ist Deutschland ganz hinten. Da liegen selbst Länder wie die Türkei vor Deutschland.
    Ach tatsächlich?
    Eine Frau ohne Abschluss wird auch keine Karriere machen. Das hängt sehr oft damit zusammen, dass diese Frauen jung heiraten und dann alles andere hintendran stellen. Bei diesen 47% Türkinnen wäre interessant gewesen zu wissen, wieviele von denen verheiratet sind. Würde man dann schauen, wieviele Frauen zwischen 20-30 in anderen Ländern verheiratet sind, würde sich mit Sicherheit dasselbe Phänomen herausstellen.

  8. #8
    Fan Noli
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    Ach tatsächlich?
    Eine Frau ohne Abschluss wird auch keine Karriere machen. Das hängt sehr oft damit zusammen, dass diese Frauen jung heiraten und dann alles andere hintendran stellen. Bei diesen 47% Türkinnen wäre interessant gewesen zu wissen, wieviele von denen verheiratet sind. Würde man dann schauen, wieviele Frauen zwischen 20-30 in anderen Ländern verheiratet sind, würde sich mit Sicherheit dasselbe Phänomen herausstellen.

    Und woran liegt das Phänomen.

  9. #9
    Avatar von Bambi

    Registriert seit
    16.06.2008
    Beiträge
    37.047
    Zitat Zitat von Fan Noli Beitrag anzeigen
    Und woran liegt das Phänomen.
    Kultur.

  10. #10
    Fan Noli
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    Kultur.
    Und aus was besteht Kultur.

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