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Bildungsbericht: Jeder Sechste ohne Berufsabschluss

Erstellt von Fan Noli, 17.06.2010, 14:06 Uhr · 54 Antworten · 2.778 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Yutaka

    Registriert seit
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    Beiträge
    4.998
    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    In Deutschland sind es die Türken und in der Schweiz sind es die Yugos und Albaner.

    Albaner und allg. Yugos sind ja sooooooo muslimisch und deshalb auch im Durchschnitt weniger gebildet als Schweizer

    Der Glaube könnte ein Grund sein, aber sicher nicht der wichtigste. Dass in D vor allem die Türken betroffen sind, liegt aber sicher nicht nur am Islam.

    Kann man nicht verallgemeinern:

    Ich kenne viele aus dem Balkan, Kosovo die ne Top Ausbildung haben und nun einen guten Job bei einer Bank halten.


    Bildung bez. Ausbildung ist das A und O es ermöglicht einem ein gutes Leben mit hohen sozialen und finanziellen Aussichten.


    Wer keine Bildung besitzt hat sorry für den Ausdruck die Arschkarte gezogen und wird in der Gesellschaft immer in der untersten Schicht existieren.


    Natürlich ist es mir auch klar das sich nicht jeder eine Top Ausbildung leisten kann aber denoch sollte jeder versuchen das Beste aus sich zu holen es hilft einem im Leben ungemein und erleichert auch vieles.

    Gar keine Ausbildung ist das Schlimmste und man fliegt in eine Spirale aus der man nur schwer wieder rauskommt.

  2. #22
    Mulinho
    Zitat Zitat von Yutaka Beitrag anzeigen
    Kann man nicht verallgemeinern:

    Ich kenne viele aus dem Balkan, Kosovo die ne Top Ausbildung haben und nun einen guten Job bei einer Bank halten.


    Bildung bez. Ausbildung ist das A und O es ermöglicht einem ein gutes Leben mit hohen sozialen und finanziellen Aussichten.


    Wer keine Bildung besitzt hat sorry für den Ausdruck die Arschkarte gezogen und wird in der Gesellschaft immer in der untersten Schicht existieren.


    Natürlich ist es mir auch klar das sich nicht jeder eine Top Ausbildung leisten kann aber denoch sollte jeder versuchen das Beste aus sich zu holen es hilft einem im Leben ungemein und erleichert auch vieles.

    Gar keine Ausbildung ist das Schlimmste und man fliegt in eine Spirale aus der man nur schwer wieder rauskommt.
    Ja, ich habe daher auch den Durchschnitt angesprochen

    Der Durchschnitt der Kosovo-Albaner und der Yugos ist nun mal schlechter als der Durchschnitt der Schweizer.

  3. #23
    Fan Noli
    In den DAX Unternehmen (also 30 größten deutschen Börsenunternehmen) gab es zumindest vor kurzen nicht mal eine Frau im Vorstand.

  4. #24
    Fan Noli
    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    Fan Noli, vergleiche mal andere Länder in Europa, nicht nur Deutschland. Nimm dir Österreich, Frankreich und die Schweiz und vergleiche mal hier, welche Immigranten die grössten Probleme haben und wieso.

    Dass man die grosse Bildungslücke unter den Türken auf die Religion zurückführt ist klar, aber das ist falsch. Es ist Tatsache (und da gebe ich dir auch vollkomen Recht), dass eher junge Muslime Probleme haben, aber daran ist nicht die Religion an und für sich Schuld (Aussnahmen gibt es sicherlich).
    wieso nicht? zumindest Teilschuld.

  5. #25
    Fan Noli
    "In den Vorständen der 200 umsatzstärksten deutschen Unternehmen waren 2009 nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) nur 21 von 833 Mitgliedern Frau."

    > also rund 2 Prozent Frauenanteil

    "Nach einem Bericht des DIW sieht es in den Vorständen der 100 umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland außerhalb des Finanzsektors schlecht aus. Vier von 441 Sitzen haben Frauen inne"

    > also nichtmal 1 Prozent

    Vorstände von Dax-Unternehmen: Frauenfreie Zone - taz.de

    ---

  6. #26
    Avatar von Straßenfeger

    Registriert seit
    22.05.2010
    Beiträge
    669
    Woran das wohl liegen mag?

    Einwanderungsstudie - Die Türken verweigern sich eisern der Integration - Politik - Berliner Morgenpost

    "Zum Teil massive Eingliederungsmängel bestehen bei Migranten aus dem ehemaligen Jugoslawien, aus Afrika und den Einwanderern aus der Türkei.

    [...]

    Obwohl die meisten türkischen Zuwanderer schon seit langem in Deutschland leben und knapp die Hälfte von ihnen sogar hier geboren wurde, zeigen sie kaum Bereitschaft zur Integration.

    [...]

    30 Prozent der Türken und Türkischstämmigen haben keinen Schulabschluss. Nur 14 Prozent haben das Abitur, nicht einmal halb so viele wie in der deutschen Bevölkerung und auch deutlich weniger als bei den anderen Zuwanderern. Dementsprechend schwach sind sie in den Arbeitsmarkt integriert.

    [...]

    Im Gegensatz zu den türkischstämmigen Migranten setzen die Aussiedler stark auf Integration.

    [...]

    Allerdings sind selbst in den Regionen mit den besten Ergebnissen Migranten mehr als doppelt so häufig erwerbslos wie einheimische Deutsche."

  7. #27
    Mulinho
    Zitat Zitat von Fan Noli Beitrag anzeigen
    wieso nicht? zumindest Teilschuld.
    Nun, es ist eher ein Zufall, dass die Türken Muslime sind. Sicher, es hat einen Einfluss, aber nicht regelrecht.

    Immigranten aus Sri Lanka sind die schlechtesten Integrierten in der Schweiz. Sind sie muslimisch? Ist der Buddhismus oder Hinduismus Schuld an ihrer fehlenden Integration? Die Religion gehört zur Kultur, aber sie ist nicht immer bestimmend für die Auslegung einer Kultur. Klar, in den arabischen Ländern ist der Islam alles mögliche, aber um die sozialen Fragen zu beantworten, reicht die Religion nicht aus.

    Was ich damit sagen will ist: Es steckt mehr dahinter!

    Vergleiche...

  8. #28
    Ferdydurke
    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    Nun, es ist eher ein Zufall, dass die Türken Muslime sind. Sicher, es hat einen Einfluss, aber nicht regelrecht.

    Immigranten aus Sri Lanka sind die schlechtesten Integrierten in der Schweiz. Sind sie muslimisch? Ist der Buddhismus oder Hinduismus Schuld an ihrer fehlenden Integration? Die Religion gehört zur Kultur, aber sie ist nicht immer bestimmend für die Auslegung einer Kultur. Klar, in den arabischen Ländern ist der Islam alles mögliche, aber um die sozialen Fragen zu beantworten, reicht die Religion nicht aus.

    Was ich damit sagen will ist: Es steckt mehr dahinter!

    Vergleiche...
    Ein Problem in patriarchal geprägten Gesellschaften ist die mangelnde Leistungsbereitschaft der Männer, und durch die Marginalisierung der Frau sind Probleme im schulischen Bereich, wo man es mehrheitlich mit Pädagoginnen zu tun hat, vorprogrammiert. Übrigens haben eingewanderte Italiener mit ähnlichen Problemen zu kämpfen, wie z.B. Türken, obwohl die Stellung des Mannes in den meisten islamischen Gesellschaften (zumindest in den Herkunftsmilieus der Einwanderer) als Verstärker wirkt.

    Totzdem werden hier Äpfel mit Birnen verglichen- ein Großteil der Aussiedler hat bereits akademischen Hintergrund, bei den Nachfahren der Gastarbeiter ist das nicht der Fall, und stammen aus unterschiedlichen Systemen.

  9. #29
    Mulinho
    Zitat Zitat von Ferdydurke Beitrag anzeigen
    Ein Problem in patriarchal geprägten Gesellschaften ist die mangelnde Leistungsbereitschaft der Männer, und durch die Marginalisierung der Frau sind Probleme im schulischen Bereich, wo man es mehrheitlich mit Pädagoginnen zu tun hat, vorprogrammiert. Übrigens haben eingewanderte Italiener mit ähnlichen Problemen zu kämpfen, wie z.B. Türken, obwohl die Stellung des Mannes in den meisten islamischen Gesellschaften (zumindest in den Herkunftsmilieus der Einwanderer) als Verstärker wirkt.

    Totzdem werden hier Äpfel mit Birnen verglichen- ein Großteil der Aussiedler hat bereits akademischen Hintergrund, bei den Nachfahren der Gastarbeiter ist das nicht der Fall, und stammen aus unterschiedlichen Systemen.
    Wenn man jetzt mal einen Vergleich aufstellt:

    Schweiz: 300'000 Albaner (nach den Italienern und "Yugoslawen", zusammen mit den Deutschen auf Platz 3 der sesshaften Immigranten)

    Deutschland: 2 Mio Türken?

    Frankreich: x Mio west-afrikanische und arabische Einiwanderer

    Italien: 1 Mio Rumänen

    Was haben diese Minderheiten gemeinsam? Sie stellen alle (ausser Schweiz) die grösste Ausländergruppe im besagten Land und weisen eine eher (im Vergleich zu den Einheimischen) schlechtere Ausbildung vor.

    Was haben diese Minderheiten noch gemeinsam? Sind sie alle Anhänger der ein und selben Religion? Nein.
    Wenn eine grosse Gruppe in einem Land vorhanden ist, besteht die Gefahr, dass sie sich vor den anderen abschotten und in einer Parallelgesellschaft leben (weil gleich sucht gleich).

    Nun zu deinem ersten Absatz:

    Ein Problem in patriarchal geprägten Gesellschaften ist die mangelnde Leistungsbereitschaft der Männer, und durch die Marginalisierung der Frau sind Probleme im schulischen Bereich, wo man es mehrheitlich mit Pädagoginnen zu tun hat, vorprogrammiert. Übrigens haben eingewanderte Italiener mit ähnlichen Problemen zu kämpfen, wie z.B. Türken, obwohl die Stellung des Mannes in den meisten islamischen Gesellschaften (zumindest in den Herkunftsmilieus der Einwanderer) als Verstärker wirkt.
    Da liegst du richtig! Das ist ein Grund. Darinh abe ich Fan Noli auch Recht gegeben. Religion kann als Bestandteil einer Kultur (und unter Beinflussung der Kultur) ein wichtiger Faktor sein, muss aber nicht. Vielleicht wäre es ein klein wenig anders, wären die Türken alle Christen, aber das würde auch keinen grossen Unterschied machen.

    Deshalb ist für mich Religion nicht die Hauptursache, wie es manche hier sehen.

  10. #30

    Registriert seit
    28.09.2008
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    23.630
    Zitat Zitat von Mulinho Beitrag anzeigen
    Wenn man jetzt mal einen Vergleich aufstellt:

    Schweiz: 300'000 Albaner (nach den Italienern und "Yugoslawen", zusammen mit den Deutschen auf Platz 3 der sesshaften Immigranten)

    Deutschland: 2 Mio Türken?

    Frankreich: x Mio west-afrikanische und arabische Einiwanderer

    Italien: 1 Mio Rumänen

    Was haben diese Minderheiten gemeinsam? Sie stellen alle (ausser Schweiz) die grösste Ausländergruppe im besagten Land und weisen eine eher (im Vergleich zu den Einheimischen) schlechtere Ausbildung vor.

    Was haben diese Minderheiten noch gemeinsam? Sind sie alle Anhänger der ein und selben Religion? Nein.
    Wenn eine grosse Gruppe in einem Land vorhanden ist, besteht die Gefahr, dass sie sich vor den anderen abschotten und in einer Parallelgesellschaft leben (weil gleich sucht gleich).

    Nun zu deinem ersten Absatz:



    Da liegst du richtig! Das ist ein Grund. Darinh abe ich Fan Noli auch Recht gegeben. Religion kann als Bestandteil einer Kultur (und unter Beinflussung der Kultur) ein wichtiger Faktor sein, muss aber nicht. Vielleicht wäre es ein klein wenig anders, wären die Türken alle Christen, aber das würde auch keinen grossen Unterschied machen.

    Deshalb ist für mich Religion nicht die Hauptursache, wie es manche hier sehen.
    Konkretisiere bitte deinen obigen Inhalt der Eingewanderten und zeige deren "Religion" auf, dann deren Stellung in der Koinonia, deren Grad der Analphabetisierung, deren Grad der Anergie, deren Grad der Morphosys, etc. etc.

    Ich bin neugierig zu erfahren,
    ob ein Italiener z.B. einem Türken statistisch gleichzusetzen ist.

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